Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.
Druck imd Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei in Marburg, VerantwsrÜich für dm allgemeinen Theil: Rckakrur M. Hartmann,
Redaktion mid Expedition: Markt 21. VVWHIWIJVVIWII» für den Znferatentheil: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.
Jti 57.
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Marburg
Dienstag. 9. März 1897.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatter, sowie die Annoncen-Bureaux vou Haasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXXII. Iaüra. Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. *
Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Parti.
Eine beherzigenswerthe Erklärung erläßt in der „Post" eine größere Zahl angesehener Geistlicher evangelischer Konfession zu der Be- Vrgung der Christlich-, der Evangelisch- und der Kirchlich - Sozialen. Wir geben diese Erklärung im Wesentlichen an dieser Stelle wieder. Es heißt da: M wird anch der in unseren Tagen entbrannte Klassenkampf die Kirche lehren, dem Evangelium «eue Seiten abzngewinnen, die alte Wahrheit mit aeuem Nachdruck zu verkündigen, und zu zeigen, daß die Bruderliebe auch den gesellschaftlichen Unterschieden gegenüber Wunder thun kann. Das ist berechtigt and nothwendig, aber es ist nicht «ohlgethan, diesen xheil der evangelischen Verkündigung vou dem Ganzen zu trennen; nur im Zusammenhang des Evangeliums ist er vor Einseitigkeit und Mißverständniß gesichert. Noch weniger aber ist es recht, eine evangelische Forderung zur Partei fache zu mache», als ob nur die Christlichsozialen oder wie sie sich nennen, sich befleißigten, dem Gebot der Liebe gegen Jedermann nachzukommen, dem doch kein auftichtiger Christ den Gehorsam verweigern kann und toiH.
„Doch unheilvoller als dieses Versehen ist, waS die Gründer und Führer dieser Bewegung anstteben. Sie find nicht zufrieden, wenn die Kirche christliche Charaktere bildet, die in allen Verhältnissen evangelische Gesinnung bethätigen; sie fordern, daß diese Verhältnisse selbst «ach dem, was sie als christlich zu erkennen glauben, vom Staate geordnet werden. Dafür paßt denn auch der von ihnen gewählte Parteiname. Sozial, Sozialismus nach seinem historischen Verstände ist nämlich eine Auffassung, «ach der durch staatliches Eingreifen dem Belieben des Einzelnen vieles entzogen werden soll, was bisher bei der Gestaltung des Verhältnisses der verschiedenen Gesellschaftsklassen ihm überlassen war. Ob diese sozialistische Auffassung richtig ist oder nicht, wie überhaupt die sozialen Verhältnisse geordnet werden sollen, darüber denken vermuthlich die Unterzeichneten verschieden, aber einstimmig legen sie als evangelische Christen Verwahrung dagegen ein, daß man im Namen des Christen- ihums, des Evangeliums, der Kirche, bestimmte soziale Forderungen an den Staat stellt oder verlangt, daß die gesellschaftlichen Verhältnisse nach angeblich christlichen Prinzipien geregelt werden sollen. Wer das thut, begeht ein dreifaches Unrecht. Er versündigt sich gegen die, welche anders über die gesellschaftliche Ordnung denken, als er, und nun darum als unchristlich, uucvangelisch, uukirchlich gelten
sollen. Er vergeht sich gegen den Staat, indem er dessen Selbstständigkeit leugnet und behauptet, daß derselbe staatliche Prinzipien und Ordnungen von der Kirche annehmen müsse. Er setzt das Evangelium herab, welches als eine göttliche Botschaft an alle und für alle Zeiten sich begnügen muß, das Herz des Menschen zu ändern, vou ihm aber zu einem Parteiwort gemacht, mit einer vergänglichen Zett- meinung verknüpft, ein äußerliches Gesetz wird. Es hat der Sache des ChristenthumS in unserem Vater- laude sehr geschadet, daß es ost in den Dienst einer politischen Partei gestellt worden ist. Es wird ihr noch viel mehr schaden, wenn sich die Vertreter des Evangeliums mit einer sozialen Partei verbinden, welche das auch sei. Denn die gesellschaftliche Ordnung berührt alle, während Tausende sich um die Politik kaum kümmern.
„In der Reformation hat sich die Kirche auf ihre besondere Aufgabe besonnen und darum begonnen, dem Staate wieder zu geben, waS des Staates ist. Im atamen des ChristenthumS hat der evangelische Christ vom Staate nichts zu fordern, als daß ihm Freiheit gelassen werde, seines Glaubens zu leben; die Mrche nichts mehr, als daß ihr erlaubt sei, ihrem Berufe nachzukommen. Wer im Namen des Evangeliums mehr verlangt, verleugnet die reformatorische Erkenntniß von der Selbstständigkeit des Staats- lebens.
„Als den besonderen Bemf der Kirche haben die Reformatoren erkannt, daß sie das Wort Gottes zu verkünden habe, das Wort, welches die Gewissen anfaßt, sie aufweckt und tröstet, die Herzen erneuert und heiligt, den Menschen innerlich bereichert und so für Zeit und Ewigkeit geschickt wacht. Wen» sie diesem Beruf nachkommt, dient sie auch dem Vater- laude am besten.
„Die Christlich-Sozialen übernehme» eine schwere Verantwortung. Sie verleiten die Lehrer der Kirche, statt alle Kraft auf die reine und kräftige Predigt des Evangeliums zu legen, sich str allerlei Nebendinge, die nicht ihres Amtes sind, zu verlieren. Vielen machen sie die Kirche zum Spott, da sie glauben, die Theilnahme für ihre soziale Noch sei nur ein Lockmittel, sie für die Kirche zu gewinnen. Bei anderen mag dies gelingen, aber der Gewinn für die Kirche ist von zweifelhaftem Werthe, wenn nicht Herz und Gewissen betheiligt find. Die Christlich- Soziale« können sich nicht an dem Klassenkampf betheiligen, ohne Partei zu nehmen, und indem sie auf diese Weise die einen vielleicht sich befreunden, ent- ftemden sie die andern, nicht um der Forderung des
Evangeliums willen, sondern wegen ihrer Partei- meinungen. Ihre sozialen Experimente finden meist nur da in weiteren Kreisen Eingang, wo eine innerliche, einfache evangelische Predigt, von der sie manchmal geringschätzend reden, eine lebendige Kirchlichkeit erzeugt hat. Dies Salz der Kirche verbrauchen sie, neue Geistesmächte vermag aber ihr veräußerlichtes Evangelium nicht zu erwecken.
„Wir bitten unsere Glaubensgenossen von diesem verderblichen Wege umzn- kehren. Auf ihm finden sie nicht, womtt sie unserem Vaterlande nützen können. Wenn fie aber in treuer Benutzung der geistlichen Mittel evangelische Persönlichkeiten schaffen, so werden fich diese überall als Salz und Licht beweisen. Läßt sich die evangelische Kirche auf Dinge ein, die dem Evangelium fremb sind, wird das Salz dumm werden. Womit soll dann unserem Volke geholfen werden?
„Wir wissen wohl, daß der Zettwind die Segel der Christlichsozialen schwellt. Nur wenige fiud es, die von dem Zeitirrthum unberührt geblieben. Aber vielleicht sind derer, die ihm nicht gehuldigt haben, doch mehr, als es den Anschein hat. Wir würden uns freuen, wenn anch dieses Wort dazu biente, sie zu sammeln und zu stärkeu. Es ist nöthig, fest zu bleiben und nicht müde zu werden, sich selbst und anderen zu bezeugen, daß die evangelische Kirche Gott nur gefällt und dem Nächsten nur dient, wenn fie das Evangelium rein und von weltlichen Dingen unvermischt verkündigt."
Umschau.
Die nahende Gedächtnißfeier Kaiser W i l h e l m s I. führt die Erinnerung der Nation zurück in jenes große Jahr, da unter unsäglichen Opfern Deutschland auf den Schlachtfeldern Frankreichs feine Selbstständigkeit erkämpfte, und als die herrlichste Frucht der Siege seine Einigung gewann. Mit dem Gedanken an das Ergewliß der Siege untrennbar vereint ist das Gedenken an Diejenigen, welche uns mit Aufopferung Ihrer selbst diese Siege erringen halfen. Zwar sehen wir vielfach das Gedächtniß der Kämpfer und der Siege dankbar in den kleinen und großen Denkmälern festgehalten, die in dem letzten Vierteljahrhundert überall auf den Plätzen der Städte, in grünenden Anlagen und auf den Friedhöfen der Dörfer entstanden. Ein Denkmal, daS die Namen aller Derer vereinigte, welche im Feldzuge von 18 70/71 gefallen sind oder schwer verwundet wurden, fehtt noch; eS fehtt jene Halle,
an deren Mauern gleichsam die Dankbarkeit Fber Nation zum einigen Gedächtniß die Namen Derer schrieb, die vor dem Feinde fielen oder schwer verwundet wurden, und so Alle, vom ruhmreiche» Führer bis zum einfachen Mann aus dem Volke, vereinigte, wie fie als ein „Volk in Waffen" vereinigt gegen den Feind standen. Soll solch ein architektonisches Namenbuch deutscher Kämpfer in Dankbarkeit gegen die Gefallenen und Verwundeten, zur Aneifernng für künftige Geschlechter geschaffen werden, so kann dies nur an der Stelle geschehen, wo der Deutsche Kaiser seines Amtes wallet, wo die Abgeordneten aus dem ganzen Reiche fich zur Be- rathnug versammeln und von wo auS die Antriebe des Volkslebens hinauswirken bis zu den Grenzen des deutschen Landes und überall dorthin, wo Deutsche wohnen. Daß ein solcher Bau in künstlerischem Zusammenhang mit der Umgebung, und durch die Wahl des Platzes in ideellen Zusammenhang mit anderen Denkmälern gebracht werden muß, die sich auf die Großthateu unserer Väter und der noch lebenden Generation beziehen, das ergiebt sich von selbst, und wird, was die Einzelheiten betrifft, Gegenstand sorgfältiger Erwägungen sein. Heute handelt es sich nur darum, den Gedanken anszu- sprechen, damtt er erwogen werde, und durch seine Schlichtheit die Herren der Volkgenosien gewinne. Dem Reichstag ist ein Gesetzentwurf zugegangen, dem der Bundesrath einmüthig zugestimmt hat, „betreffend die Vorarbeiten für die Errichtung einer Gedenkhalle zu Ehren der im Feldzuge 1870/71 gefallenenjoder schwer verwundeten deutschen Krieger".
In der Besprechung der neuen Marine- forbernngen zeigen die Berliner Blätter eine ungewöhnliche Zurückhaltung. Wie ans ber Bnbget- kommission des Reichstages verlautet, ist bie Mehrheit derselben keineswegs kritisch gesttmmt. Man glaubt, baß bie Regierung sich kleine Abstriche sowohl in biefent Etat wie in ben nächsten Jahren gefallen lassen wirb. Auch weist man auf ben Umstanb hin, baß bie Marineforderungen nach dem vorgestern vor- gelegten Plane in ben nächsten Etatsjahren geringer sein werben, als im vorliegenden Etat. Auch wird allerseits zugegeben, daß man längst auf größere Flottenforderungen gerechnet hat, so daß nur die Wahl des jetzigen Augenblicks überraschend wirkte. Die Budgetkomrnifsion richtete nach ihrer öorgeftrigen Sitzung an den Reichskanzler das Ersuchen, bei ber Fortsetzung biefer Berathungen in ber nächsten Woche
(Nachdruck Verbote».)
Um Wappen und Krone.
Original-Roman von t*a Äef6e.
(Fortsetzung.)
„Ich bin nicht mehr so verliebter Natur," lachte der Doktor, „ich habe mich auch bamals rasch über ben Korb getröstet. Laß ber Gräfin den jungen Neffen, mich soll es nicht kümmern."
„Aber mich," rief Joses, „ich sehe es kommen, fie wird unglücklich werden; denn ich höre, schon jetzt unterhält der saubere Patton eine Liebschaft mit einer verrückten, aber schönen Bauerndirn."
Der Doktor lachte. „Was thut dies. Du strenger Moralprediger? ®in junger Mensch will fein Verzügen haben, das ist ihm nicht zu verübeln. Soll er vielleicht aus lauter Anbetung für Ruth kein anderes Weib mehr begehrenSwerth finden? Deine Anfichten sind in diesem Punlle lächerlich, pedantischer Philister."
„Wann gehst Du iuS Schloß? Heute wirst Du sie allein antreffen, denn Förster Röslau sagte mir, daß ber junge Herr auf ber Jagd fei und aus der Rottacher- tim übernachten werde."
„Also gut, so will ich mich jetzt auf ben Weg machen, bie liebliche Ruth zu besuchen. Begleitest Du mich?"
„Nein, ich will auf ben Panlusberg steigen unb schauen, ob Philomele baheim ist."
„Wer ist Philomele?"
„Ein sehr schönes Mäbchen, bessen Geliebten ber Graf Sonbheim erschossen hat."
„Was thust benn Du, strenger Sittenrichter, bei erneut jungen schönen Mädchen, ich kenne Dich ja kaum wieder und doch sagtest Du, daß Du Ruth verehrst."
„Ich gehe auch nur im Interesse der Gräfin zu Philomele."
„Wie schlau fich doch die Duckmäuser auszureden wissen," lachte der Dollar.
Auf dem Wege ins Schloß summte er ein Lied vor fich hin. Dabei dachte er sich: Welch einen bitfern Verdruß hatte ich, als ich das erste Mal nach Thalham kam. Ich habe fie so gerne gehabt, die dunkeläugige Ruch, Schön war ste eigentlich nie, aber reizend und lieblich. Ob fie fich wohl verändert hat?
Als er eine Viertelstunde später vor ihr stand, fand er ste kaum verändert, oder doch nur zu ihren Gunsten. Ihre Züge waren lebhafter, die Augen kamen ihm glänzender, der Mick seelenvoller vor. Es lag ein eigenthümlicher Reiz über ihrer ganzen Erscheinung, dem fich ber Dollar nicht entziehen konnte. Ja, das war wohl sehr natndidj, daß fein armer unglücklicher Stuber einer solchen Fran gegenüber nicht gleichgültig blieb.
Ruth begrüßte chreu ehemaligen Verehrer mit fteunblichet Zuvorkommenheit. „Wie toirb sich aber Ihr Bruber freuen, daß er Sie endlich einmal wieder sieht!"
„Und Sie, Frau Gräfin, freuen fich wohl nicht über meine Ankunft? Wie?"
„Ich freue mich Ihres Bruders wegen," erwiderte sie kühl, „der Arme hat so wenig Gesellschaft hier."
„Er hatte doch Sie, gnädige Gräfin!"
„Ich war »ach dem Tode meiner Mutter lange Zett von hier fort, aber wenn ich auch immer bei Ihrem Bruder gewesen wäre, die Gesellschaft eines gehüteten Mannes, der Interesse und Verständniß für settr: Arbeittn hat, konnte ich ihm doch nicht ersetzen."
Der Doksvr lächelte in einer Weise, welche ihr unangenehm war.
„SBir Männer," sagte er und verbeugte sich tief, „wir lieben es mehr, das Urtheil der Frau zu hören, die wtt vergöttern."
„O bitte, sprechen Sie von keiner Vergötterung, ich mag das Wort nicht hören."
„Sie mögen es nur von mir nicht hören."
„Wie lange werden Sie hier bleiben, Herr Dollar? Ihr Bruder fügte, Sie wollten fich ganz in unserem Dörfchen nieberlaffen."
„Das wird Ihne» wahrscheinlich nicht besonders angenehm sein, Fran Gräfin?"
„Sie find ein tüchtiger, erfahrener Arzt, das wäre also für Thalham und seine Einwohner ei» Gewinn, für Sie ober, Herr Dollar, ein Schaden, Sie fänden hier wenig zu thun. Die Leute find alle sehr gesund und erfreuen fich in der Regel eines hohen Atters."
„Sie sind um mich sehr besorgt," sagte er sarkastisch, „übrigens Sie haben recht, ich glaube selbst, daß ich hier überflüssig wäre." Mtt diesen Worten stand er auf unb verabschiedete fich.
„Ein fader, eingebildeter Mensch," murmelte Ruth; „unb wie hab' ich ihn einstens geliebt. So entstellt sein Stuber auch ist, so wäre er mir doch noch lieber, als biefer von feiner Schönheit eingenommene Mann."
Siebzehntes Kapitel.
Unter ben Sewohnern bes Dorfes Thalham herrschte eine allgemeine Erbitterung über ben Sieb, ber seit einigen Wochen sämmtliche Kränze stahl, bie bas Grab des Grafen Sonbheim zierten: „Wer es nur fein mag?" fragten fich bie Leute. „Unb wo fie nur verborgen werben?"
Ruth ließ jeben Morgen vom Gärtner neue Kränze machen und Wolfgang hatte auch ein paar ans Tannenzweigen gebunden und selbst am Grabniedergelegt, aber ob die Kränze aus dem herrschafte lichen Garten oder aus dem Walde stammten, sie waren jedesmal am Morgen verschwunden. Der Pfarrer rügte diesen Grabftevel schars von der Kanzel herab, allein es nützte nichts, denn schon am ander» Tag waren die Kränze wieder weg. Die darauffolgende Woche waten fie am Grabe liegen geblieben, man freute sich schon allgemein, daß die Predigt deS Pfarrers doch gefruchtet hatte; Inge Zeit darauf aber wurden sie wieder gestohlen unb so ging es fort. Wolfgang tieth der Gräfin, keine Kränze mehr auf das Grab zu legen, aber dies konnte ste nicht über fich bringen. Nein, da wo ihr Sohn lag, da mußten Slumen fein.
-Wenn ich aber den Dieb erwische, werde ich ihn mit aller Sttenge bestrafen lassen," sagte sie, „ich werde nnerbittlich sein."
„Ich glaube eher, Du wirst Dich in's Mittel legen müssen, nm die Leute zur Milde zu bestimmen, den» wenn fie den Dieb fangen, erschlagen fie ihn. DaS gefällt mtt von den Leute», daß fie ihre» ehemalige» Hern, so lieben und ihm so tteu find."
„Mein Mann wat eben hochgeachtet," sagte Ruth, „und das sollte der Gutsherr immer sein. Gehst Du heute wieder auf die Jagd, Wolfgang?"'
„Sichet, auf dem Abberg ist ein Hirsch, den muß ich haben."
„Ist es nur der Hirsch, dem Du uachgehst?"
Er wandte fich rasch gegen fie. „Wie meinst Du das? Hat irgend Jemand gellatscht?"
„Giebt es also doch etwas zum Klatschen?" fragte ste.