Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg, Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann,
Redaktion und Expedition: Markt 21. *'•'♦'**'*' WHIHWÖVVWW» für den »feratentheil- Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.
JE 53
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Marburg
Donnerstag, 4 März 1897.
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Dtosse in Frankfurt o. M., Berlin, München u. Köln, C. L. '.
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Zweites Blatt.
Landwirthschaftliches.
Der Krebs der Apfelbäume.
Von Lehrer Dehnhard zu Ernsthausen.
Wie manches Klagelied habe ich schon singen hören über den Krebs der Apfelbäume, und wie manchmal hörte ich den Entschluß aussprechen: „Ich pflanze keine Apfelbäume mehr, der „Maser' frißt sie mir doch alle!" Diesem Pessimismus gegenüber erkläre ich: Daran seid Ihr selber schuld, denn bei richtiger Behandlung der Bäumchen wird man kaum über einen Verlust durch Krebs klagen dürfen. Ich möchte deßhalb in den folgenden Ausführungen eine kurze Anleitung geben, was man zu thun hat, um die jungen Apfelstämmchen vor diesem Feinde zu schützen, oder, falls er sich schon gezeigt hat, ihn zu vertreiben.
Vorerst jedoch wollen wir uns die Krankheit selber etwas genauer ansehen. Man unterscheidet zwei Formen derselben, den brandigen und knolligen Krebs. Letzterer ist der gewöhnlichere. Er beginnt zunächst mit einer Einsenkung eines abgerundeten Stückchens abgestorbener Rinde. Bald bildet sich am Rande der noch gesunden Rinde ein erhabener Wulst, weil der Baum das Bestreben hat, das abgestorbene Stück zu übcrwallcn, d. h. nach und nach mit gesunder Rinde zu überziehen. Allein der Krebs rückt unaufhaltsam weiter und bringt den Wulst mit daran anstoßender gesunder Rinde ebenfalls zum Absterben. Der Baum macht neue Ueberwallungsversuche, jedoch mit demselben Resultate. Der Feind bringt unaufhaltsam weiter, bis der Ring quer um den Baum geschlossen und das letzte Stückchen gesunder Rindenfaser ihm zum Opfer gefallen ist. Die Ursache ist der Krebspilz Nectria ditNsima, der sich in der Rinde der jungen Apfelbäume einnistet. Fortwährend werden dann von dem Krebsherde kleine Pilzsporne abgestoßen, die so klein und leicht sind, daß sie durch jede Luftbewrgung fortgetragen werden, um an anderen Apfelbäumen neue Kolonien anzulegen. Da aber diese winzigen Lebewesen ihren Nährboden nur in den äußersten und weichsten Theileu des Splintes und den innersten Thcilen der Rinde finden, so ist es ihnen nur möglich, an schadhaften Stellen der Rinde, an Ueberwallungcn oder dünnen Zweigen und Knospen einzudringen. Wie nun schon bei den Menschen die Verhütung einer Krankheit leichter ist, als die Heilung derselben, so ganz besonders in diesem Falle. Wir wollen deßhalb zunächst die Frage beantworten :
„Wie muß ich meine Apfelbäume behandeln, daß sie gegen das Eindringen der Pilzsporen des Krebses widerstandsfähig sind? Die generelle Antwort soll lauten: „Sorge für ein kräftiges Wachsthum deiner Bäume, denn dann haben sie auch eine glatte, gesunde Rinde und können jeden entstehenden Schaden in kurzer Frist wieder auswachsen. Zu diesem Zwecke ist weiter zu bemerken:
1. Die zu pflanzenden Bäume beziehe nicht aus Gegenden mit mildem Klima, denn sie haben eine feine, zarte, dünne Rinde, die, in rauhes Klima versetzt, leicht Schaden nimmt. Beziehe deshalb deine Bäume aus einem rauhen Klima, und sie werden sich widerstandsfähigtr zeigen.
2. Mache die Pflan-gruben recht groß, fülle sie mit kräftigem Boden aus, mch setze die Bäume lieber etwas hoch und in die in der Baumschule inuegehavte Himmelsrichtung, damit nicht Brandflecke durch die Sonne enftchen.
3. Halte die Biumscheibe locker und von Unkraut rein. Es ist ein Jammer, wie die Bäumchen in den Glasgärten nur so eingesteckt werdm, und wie man das Gras um den Stamm wuchern läßt, so daß den kaum angewurz-lten, armen Dingern Nahrung und Feuchtigkeit entzogen wird. Wenn bei solcher Behandlung chronisches Siechthum entsteht, und 80 °/0 größtentheils durch Krebs verloren gehen,' so ist das gar nicht zu verwundern.
Dünge die Bäumchen mehrmals im Jahre mit verrottetem Mist oder Kompost, indem du diese Düng- miktel nur auf die Baumscheibe legst. Auch für Jauche sind Obstbäume sehr dankbar, doch darf dieselbe nur in der Zeit der Saftruhe, und im Sommer
in verdünntem Zustande und bei genügender Feuchtig feit des Bodens gegeben werden.
5. Kalkanstrich der jungen Stämmchen wird ebenfalls als Schutzmittel gegen daS Einnisten der Krebs- sporen empfohlen.
Wir kommen nun zu der zweiten Frage: „Was kann ich zur Heilung der krebskranken Bäumchen thun? Hauptsache ist, daß ich den Krebsherd zeitig, im ersten Stadium der Entwickelung entdecke, ehe er einen größeren Umfang erreicht. Es ist deßhalb eine öftere Revision der Bäumchen erforderlich. Das einzige Mittel gegen Krebs ist das rücksichtsloseste Ausschneiden von Holz und Rinde soweit er vorgedrungen ist, d. h. soweit die weiße Rinde und das Splintholz röthlich gefärbt erscheinen. Befallene Aeste entfernt man ganz. Beim Ausschneiden ist lieber etwas zu viel, als zu wenig wegzunehmen. Ich habe einmal einem Nachbar einen Baum ge rettet, bei dem ich nichts stehen lassen konnte, als ein wenige Millimeter breites, weißes Baststreifchen (ohne Außenrinde), und jetzt ist er ein kräftiger, tragbarer Baum geworden. Das entfernte, krebsige Holz ist zusammeln und zu verbrennen. Die Schnittwunden des Baumes überstreicht man mit Baum- wachs, oder, falls dasselbe nicht zu haben ist, mit Lehmbrei, um den man eine Binde legt. Ist der Krebs bereits an mehreren Stellen des Baumes ausgebreitet, und dadurch der ganze Baum infizirt, so ist eine Rettung nicht mehr möglich. Was den Bezug von jungen, kräftigen Obstbäumchen betrifft, so kann ich zur Frühjahrspflanzung meine, in rauher Lage befindliche Baumschule bestens empfehlen. Beste Zeit zur Frühjahrspflanzung ist der Moment der Knospenschwellung. Etwaige Bestellungen wolle man baldigst machen.
Heffen-Naffau und Nachblu^oirle.
Cassel, 2. März. Am Freitag, 26.Febr., Nachmittags 3 Uhr, fand im großen Saale des Konsistoriums eine zahlreich besuchte Sitzung des Comitäs zur Errichtung eines Denkmals für Philipp den Großmüthigen in Cassel statt, die auch Se. Excellenz der Herr Oberpräsident und der Herr Re- gierungs Präsident mit ihrer Anwesenheit beehrten. Der interimistische Vorsitzende des Geschäftsausschusses erstattete eingehenden Bericht über den Verlauf der Sammlungen, die jetzt in Folge eines allerhöchsten Gnadengeschenkes von 10 000 Mk. die Höhe von 55 000 Mk. erreicht haben. Herr Oberkonsistorialrath Rohde gab der Freude über den günstigen Stand der Finanzen und dem Danke für die große Mühe- verwallung des Ausschusses Ausdruck, er beantragte, Herrn Generallieutenant von Schmidt definitiv den Vorsitz zu übertragen. Allgemein war man der Ansicht, daß man nunmehr der Ausführung des Denkmals, das nach dem einstimmigen Urtheil einer darüber gehörten Sachverständigenkommission auf der Südseite des Martinsplatzes mitten vor der Kirche zu errichten ist, näher treten müsse. Auf Antrag des Herrn Oberbürgermeisters Westerburg wurde der bisherige Ausschuß mit Weiterführung der Geschäfte beauftragt und mit unumschränkter Vollmacht für alle bis zur Aufstellung des Monumentes erforderlichen Schritte ausgestattet.
Frankfurt, 2. März. Wegen Weinver fälschung standen gestern vor hiesigem Schöffengericht der Weinhändler Jak. G o i t e i n und der Spezereihändler Gg. Mart. Eckert, der Wein- Händler Th. Wiesen gründ und der Material- waarenhändler Ant. Glocke. In beiden Fällen bezogen die Kaufleute von den Weinhändlern „M e d iz i na l - T o k a y e r", der ihnen als rein und echt giriert wurde. Bei der von Dr. Popp Dorgtnommeirat chemischen Untersuchung stellte sich heraus, daß die Weine einen Zusatz von Zucker und Rosinen besäßen. Das Gericht erkannte gegen Wiesern gründ und Goitein auf je 150 Mk., gegen Eckert und Glocke auf je 20 Mk. Geldstrafe.
Vermischtes.
Aus Berlin. Im Moabiter Kriminalgericht ist am Freitag 'wieder ein Diebstahl ve übt worden. Eine Frau aus Köpenick war in einer Uebertretungssache vor die dritte Strafkammer am Landgericht II geladen woroeu. Da sie lange warte« mußte, setzte sie sich in den Zuhörerraum und
stellte ihre umfangreiche Handtasche neben sich. Sie ließ die Tasche stehen, während sie sich auf der Anklagebank befand. Als die Sache zu Ende war, nahm sie ihre Tasche und ging heim. Auf dem Bahnhofe wollte sie eine Fahrkarte lösen, bemerkte ober hier, daß die Geldbörse aus der Handtasche verschwunden war. Sie lief zum Kriminalgericht zurück, dort half aber alles Klagen nichts, denn die Sitzung war inzwischen zu Ende und der Dieb, den man ohnehin kaum erwischt haben würde, war über alle Berge. Etwa vor vierzehn Tagen hat ein als Zeuge geladener Kriminal-Kommissar, der im Zuhörerraume eines anderen Sitzungssaales saß, feinen Pelzkragen neben sich auf einen Stuhl gelegt, wo er fihn auch während seiner Vernehmung liegen ließ. Als er den Kragen wieder an sich nehmen wollte, war er verschwunden. Daß einmal einem Richter der Mantel anS dem Beraihungezimmer, einem Rechtsanwälte der Pelz aus dem Anwaltszimmer gestohlen wurde, sind Fälle älteren Datums, gestohlen wird aber oft genug im Gerichtsgebäude, so daß eine Mahnung zur Vorsicht an daS Publikum, (nicht blos in Berlin wird im Gerichtsgebäude gestohlen) durchaus am Platze ist. Auch vor Taschendieben ist zu warnen, die bei großen Verhandlungen, wenn sich die Massen auf den Wandelgängen und den Tribünen flauen, stets gute „Geschäfte" machen.
Aus Parckim in Mecklenburg wird den „Hamb. Nachr." geschrieben: „Durch den AuSbruch des Konkurses über das Vermögen des hiesigen Stadt- sekretärs Rothländer und dessen Ehefrau ist ein Treiben aufgedeckt worden, wie es bisher wohl nur bei der berüchtigten „Dachauer Bank" geherrscht hat Frau R. ist bereits wegen Urkundenfälschung und betiügerischen Bankerotts in Hast. Ferner ist eine Helfershelferin bei den Fälschungen, Frau Werda, verhaftet worden. Frl. von Nielinghof in Schwerin ist durch Vorspiegelung falscher That- sachcn, sowie durch gefälschte Urkunden zur Hergabe eines Vermögens von 200 000 Mk. bewogen worden. Ferner verlieren viele kleinere Leute hiesiger Stadt, sowie Arbeiter benachbarter Güter ihre Ersparnisse, die sie in der Aussicht' größeren Gewinnes und beträchtlicher Geschenke theilweise von der Bank abgehoben haben, um sie der Frau Rothländer hinzu- g-ben. Es hat sich aber jcht herausgestellt, daß die Frau Wucherern der schlimmsten Sorte in die Hände gefallen ist. Die Leute haben theilS 60, theils 120 pSt. Zinsen genommen und bezahlt erhalten. Gegen ca. 100 Personen ist die Untersuchung wegen Wuchers eingeleitet."
Der berühmteste Bäreujäger Schwedens, Erie Erieson in Björkede auf Temtland, hat im vorigen Monat fast gleichzeitig mit der Vollendung seines 75. Lebensjahr«s ein seltenes, vielleicht einzig dastehendes Jubiläum gefeiert: Ende Januar fiel der 50. Bär unter feiner Kugel. Erieson besitzt noch heute die Frische und Ausdauer eines Jünglings. Die harte, entbehrungsreiche Lebensweise hat dem nordischen Hünen nichts anhaben können; sein Blondhaar, die kühnen blauen Augen verrathen den echten Germanen. Eine Backennarbe zeugt davon, daß es auf der Lebensbahn des skandinavischen Waidmauns keines immer ohne Gefahren für Leib und Leben zugegangen ist. Die „Schmarre" rührt von einem Prankinhieb her, den ihm ein sterbender Bär vor ungefähr 20 Jahren versetzt hat; nur durch die Hilfe seines treuen HnndeS, der sich zwischen seinen Herrn und das Ungestüm warf, kam ©riefon mit dem Leben davon. Unzählig ist die Menge der Elche, Luchse und Wölfe, die der schwedische Waidmann im Lauf d r Zeit erlegt hat. Noch heute bewahrt der Jäger die kostbaren Trophäen seiner longen NimrodSlaufbahn mit großer Pietät auf; seine Sammlung von Elch- nnd Neung« weihen gehört zu den w rthvollsten, die sich in den Händen nordischer Waidmänner vorfind n.
Die Erfindungsgabe der Diebe geigte sich in einer Verhandlung, welche inBerli« am 27. v. M. vor der 4. Strafkammer stattfand. Im Monat September v. I. wollten die Anzeigen, betreffend Diebstähle in den öffentlichen Badeanstalten, kein Ende nehmen. Endlich gelang es dem Kriminalbeamten Wehn, die Thäter in den Personen der Arbeiter Georg Kolakowsky und Max Peters zu ermitteln und festzuuehmen. Herr Wehn gab folgende Schilderung von der Art, wie die Diebstähle ausgeführt waren: Die Angeklagten begaben sich in eine
Badeanstalt und nahmen zwei aneinanderstoßeud Zellen. PeterS verließ das gemeinsame große Bassin früher als Kolakowsky. Wenn der Letztere dem Wasser entflieg, so bezeichnete er dem Bademeister, der die Zellen unter Verschluß hielt, eine falsche Zelle als die feinige, und da der Bademeister die im adamitischen Zustande befindlichen Personen nicht so leicht zu unterscheiden vermochte, so schöpfte er keinen Verdacht, sondern öffnete die Zelle. Hier beraubte der Angeklagte schleunigst die Kleidungsstücke, warf sich das Hemd des Fremden über und ging mit den gestohlenen Werthsachen nach dem Kloset. An diesem Orte ließ er die Werthsachen nebst Hemd liegen und begab sich dann nur mit Badehose angethau aufs Nene in's Bassin. Gleich nachdem K. das Kloset verlassen halte, besuchte sein Genosse Peters, der sich inzwischen angekleidet hatte, diesen Ort, nahm die Sachen an sich und verließ die Badeanstalt. Hatte der Bestohlene den Diebstahl entdeckt, bevor Kolakowsky zum zweiten Male das Bassin verlassen hatte, so konnte auf die noch Badenden ein Verdacht nicht fallen, sondern eS wurde angenommen, daß ein früherer Besucher der Thäter gewesen sein könne. Den Angeklagten fiel bisweilen reiche Bente in die Hände, so büßte beispielsweise ein Bankbeamter eine Uhr ein, die über 300 Mk. gekostet hatte Im Termin versuchte Kolakowsky feinen Mitangeklagten zu entlasten, der G richtshof hielt aber beide Angeklagte für überführt und verurtheilte den bereits vorbestraften Kolakowsky zu 2 Jahren, PeterS zu einem Jahre Gefängniß.
Folgendes nächtliche Abenteuer ist kürzlich, wie die „Danz.Zig." hört, einem Nachtwächter des kleinen Städtchens B. im Regierungsbezirk Marienwerder passirt: Er legte sich, ermüdet von seinem Rundgange, in einer dcr letzten stürmischen Nächte in einen auf der Straße stehenden, mit Stroh beladenen Schlitten, der einem Fuhrmann aus F. gehörte, und dessen Besitzer au8gefpcnnt hatte, um den Morgen ab umarten. Unser Nachtwächter verfiel im warmen Strohlager in einen tiefen Schlaf. Ehe er erwachte, spannte der Fohrwcrksbesitzer an und fuhr nach dem 14 Kilometer entfernten F., ohne zu ahnen, was für einen sonderbaren Passagier er bitten im Schlitten habe. In F angekommen, erwachte der Schützer der Nachtruhe; schlaftrunken und erstaunt über die seltsame Umgebung greift <r pflicht- schuldigst nach feiner Pfeife, um seines Amtes zu walten. Da merkt er zu seinem größten Schrecken, daß er sich in einem fremden Ort befindet. Unterdessen beginnt es zu dämmern, und nun hat er noch die Schadenfreude einiger Bäckerjungen zu erdulden, jbie sich um den fremden Mächler der Nacht versammelten. Wohl ober übel mußte er den 14 Kilometer langen Weg nach 58., seine Picke als Stock benutzend, zu Fnß antreten. Ob die Bewohner des Städtchens B. ihren Nachtwächter vermißt haben? In jener stürmischen Nacht wohl schwerlich.
Die Ober-Realschule zu Düren, bisherReal- progymnasinm, hielt diesmal zum 1. Male, feit sie Vollschule geworden, Abiturientenexamen ab. Särnmt- liche sechs Abiturienten, wovon drei auf Grund der schriftlichen Arbeiten vom mündlichen Examen dispensirt wurden, bestanden die Prüfung. Zur Feier dieses Ereignisses ließen die Betheiligten eine Stunde lang das berühmte Glockenspiel btr imposanten Dürener Annakirche in luftigen Studentenweifen erklingen. Der große Thurm dieser Kirche zeichnet sich nämlich dmch ein herrliches Glockenspiel aus, das jede halbe und volle Stunde mit einem schönen Stück anzeigt, sonst aber gegen Entrichtung von 5 Mk. Jedem zur besonderen Verfügung steht.
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