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J3. 50

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartal-Abonucments-Prcis bei der Expe­ditton 2 Mk., bei allen Postänitern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgelds. Jnseriionsgebnhr für die gewaltene Zeile oder deren Raum IO Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Durch die am 1. Nooember v. Js. erfolgte In­betriebnahme des Geestemünder Fischereihafens hat der Fischhandel eine erhebliche Erweiterung erfahren, indem sich 12 neue Fischgeschäfte an dem iwuen Hafen niederließen. In 6 Füllen handelt eS sich um Neu­gründungen, 6 Geschäfte siedelten von Bremerhaven

nach Geestemünde über.

Am Schlüsse des Jahres 1896 bestand die Fisch­dampferflotte der Weser aus 78 Fahrzeugen. Der Zugang im Laufe des Jahres betrug 11 Dampfer; die Baulust war g,ringer wie in den Vorjahren.

Anzeigen nimmt entgegen die Expeditiou dieses Blattes, sowie die Annoncen-Burcaux von Haasenstein & Vogler in r

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII. IalM. Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L.

Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Der Umsatz an Fischen im Jahre 1896 belief ich in den Auktionshallen auf 26 380 968 Pfd. Fische mit 2 749 344 Mk. Erlös, beim fteihändigen Verkauf auf 2 874 430 Pfd. Fische mit 267 818 Mk. Erlös, zusammen auf 19 265 998 Pfd. Fische mit 3 007 162 Mk. Erlös, während im Jahre 1895: 28 217 697 Pfd. Fische mit 2 766 495 Mk. Erlös erzielt wurden.

In der Nordsee haben sich die Fangergebnisse im abgelaufenen Jahre im Großen und Ganzen in den­selben Grenzen gehalten wie im Vorjahre. Großer Schellfisch wurde nur in geringen Mengen angetroffen. Der Fang an Edelfischen war ergiebiger als früher, was man auf die Ingebrauchnahme d.s Scheerbrett- netzes zurückführt, das eine intensivere Befischung des Meeresgrundes als das Baumnetz ermöglichen soll.

Die Segelfischerei hat in der Fangperiode (Juni und Juli) sehr unter Windstillen zu leiden gehabt und wird daher kein besonderes günstiges Ergebniß erzielt haben. Das Gleiche ist bei den Weserfischern der Fall, da die Hauptfischarten, Stint und Maifisch, nur verhältnißmäßig geringe Fänge

Die Fischdampfer hatten im Vorjahre nur ver- hältuißmäßig gennge Havarien aufzuweisen. Ein Dampfer wurde durch eine Stmzsee schwer beschädigt, 2 andere Dampfer geretljen auf Strand, wurden jedoch wieder abgcdracht. Sodann kam noch eine Kollision zw scheu zwei Fischdampsern vor. Im Bc-

Born Büchermarkt

*** Die Deutschen Einigungskriege. Jllustrirt« Kriegkch cmik der Jabre 1864, 1866 und 1870/71. Von Viktor v. Strmtz. Zweit-, vermebue Auf­lage. Eine Festgave zur Feier d-S uur.de/luen webarls- tages Kaiser WUbetms I Mit autdc- tiswen Illustrationen, Porträts, Ka tcn, Plänen und einem Anhang: Tyaten und Phrasen im deutsch-französischen Kriege 1870-71. In Halv- leinenband 7 Mark 50 Pfg ; in Prachtband mit Goldschnitt 9 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig.

*** Wie überaus wichtig eine rationell durchgeführte Gesundheitspflege der Dienstboten auch für die Herrschaft ist, zeigt uns ein sehr brachtenswerther Aufsatz des be­kannten Familienblatles .Das Buch fürAlle von Theo Seelmann. (Union, deutsche Verlags - Gesellschaft Stuttgart.) Wir empfehlen den des ganze einschlägig- Thema erschöpfend behai.deli den Artikel dringend der Aufmerksam­keit unsrer Hausfrauen; sie werden Vieles darin finden, was ihnen in der Behandlung ihrer Untergebenen von dauerndem Nutzen sein kann.

*** Daß in einer Zeit, die so vorwiegend von materiellen Jnteresien beherrscht wird, wi, die unsrige, wo das Dichten fast als eine Art Luxusbeschästigung der ge­bildeten Stände angesehen wird, daß in einer solchen Zeit auch der einfache, mit der Roth des Lebens ringende Menich den Drang spüren kann, seinem Fühlen und Denken in Versen, ja zum Theil in recht schönen Versen Ausdruck zu geben, da« erscheint den meisten als ein Wunder, wenn nicht gar als eine Verirrung, wie sie eben nur unser zu Ende gehendes Jahrhundert zu Tage fördern kann. Wer den, gegenwärtig in der illustrirten Halbmonatsschrift Vom Fels zum Meer" (Stuttgart, Union) er- schei enden Roman liest und bis zu der Stelle vordringt, wo der Heldin, einer armen Büdnersfrau, gleichsam unbe­wußt die Gefühle und Gedanken erstmals in Versen von den Lippen fließen, wo sie, selbst aufs tiefste ergriffen, ihrem Gott unter Thränen für dieses Gnadenwunder dankt, wer das liest, der wird sich sagen: So und nicht anders wird der einfache Mensch zum Dichter, zum Volksdichter.

Marburg

Sonntag, 28. Februar 1897.

Vergnügungsanzeiger.

Königliches Theater,u Cassel.

Sonntag, den 28. FebruarLumpacivagabunduS", .Die Puvpenfee." Moniag, den 1. MärzDer Raub der Labinerinnen",Wiener Walzer." Dienstag, den 2. März .Der Obersteiger." Mittwoch, den 3. MärzDer häusliche Krieg." Donnerstag, den 4. zGoldregen." Freitag, den 5. MärzAlfonso und Estrella." Sonnabend, den 6. MärzDoktor Klaus." Sonntag, den 7. MärzSiegfried."

Vermischtes.

Die Dummen werden nicht alle. Vor einigen Monaten war in Sodargen eine alte, im Rufe großer Zauberkraft stehende Frau aus der Grodnoer Gegend angezogen. Sie hatte namentlich großen Zulauf von Landleuten und wußte deren Aberglauben auch aufs Beste auszunutzen. Nicht nur, daß sie allerlei Kräuter und sonstige Arzeneien, die gegen alle Krankheiten bei Menschen und Thieren Wunder wirken sollten, zu theueren Preisen los wurde, sie verstand auch in die Zukunft zu, schauen. Vielfach wurde sie auch vom jüngeren, ledigen Geschlecht auf­gesucht, dem sie gegen gute Bezahlung den Zu­künftigen oder die Zukünftige zeigte. Verschiedene Personen hat sie in Ausübung ihres Zaubergewerbes um einen großen Theil ihres Vermögens geprellt. Als aber die erhoffte Wirkung ausblieb, erkannte man den Schwindel, und Einige wandten sich an die Polizei. Bevor dieselbe jedoch einschritt, war die weise Fran verschwunden. In il;rer_ 2501)^119 wnrdc weiter nichts vorgefunden, als das schwarzeZauber­huhn".

Die Stadt Kolmar i. P. trägt ihren Namen zu Ehren ihres ehemaligen Landraths. Im Jahre 1877 nahmen Stadt und Kreis Chodziesen in An-- erkennung der Verdienste des damaligen Landraths 3. Kolmar dessen Namen an. Seitdem waren am 22. d. M. 20 Jahre verflossen. Aus diesem Anlaß wurden, wie dieOstd Pr." schreibt, zwischen der Stadt und dem jetzigen Regierungspräsidenten von wlmar Telegramme gewechselt; die Stadt versicherte ihrem Ehrenbürger unwandelbare Dankbarkeit, und Herr v. K. dankte und wünschte der Stadt weiteres Gedeihen.

Allgemeiner Deutscher Versicherungs-Verein in Stuttgart. Ueber eine besondere Auszeichnung, welche diesem Institut widerfahren ist, berichten die Stuttgarter Tagesblätter vom 17. Februar d. I. unter der RubrikHofnachrichten" wie folgt:Nach­mittags begaben sich Se. Majestät in Begleitung des Generaladjutantcn und des dienstthuendcn Flügelad­jutanten nach dem Institut des Allgemeinen Deutschen Versicherungs-Vereins dahier zu eingehender Besichtig­ung desselben. Am Eingang wurden dieselben vom Vorstand der militärischen Abtheilung, Oberst z. D. v. Baur, und Generaldirektor Molt em­pfangen und in das Zimmcr 'der Generaldirektion geleitet, wo der gesummte Verwaltunsrath ver­sammelt war. Der Vorsitzende desselben, Kauf­mann E. Mittler, hielt eine Ansprache, worauf sämmtliche Herren des Verwaltungsraths vorgestellt wurden. Alsdann machte der König einen Rund­gang durch sämmtliche Räume, der über eine Stunde : dauerte, und nahm hierauf in den Räumen der Generaldirektion mit den Mitgliedern des Ver- . waltungsraths einen von diesem angebotenen Imbiß i ein. Dabei brachte der Rechtsrath des Vereins, i Rechtsanwalt Karl Schott, einen Toast auf Sc. i Majestät aus, worauf derselbe mit den besten . Wünschen für das Institut erwiderte und die Ver- - leihung des KommerzienrathStitelS an Generaldirektor ! Molt verkündigte. Nachdem der Singchor der Be- > amten noch ein Ständchen gebracht hatte, verab- : fchiedeten sich Se. Majestät unter dem Ausdruck des i Dankes und der Befriedigung über das Gesehene - und Gehörte."

ergeben haben.

Eine recht erfreuliche Entwickelung hat die Her­stellung von Seefischmarinaden genommen, welcher Betriebszweig mehr und mehr in Aufnahme kommt und im Vorjahre recht ^ansehnliche Erfolge erzielt hat. Eine Geestemünder Firma hat etwa 25 000 Büchsen, zwei andere Firmen je 20 000 und ein drittes Ge­schäft 18 900 Büchsen in Marinaden abgesetzt. Mei kommt Hering zur Verarbeitung, welcher zum größte Thcile aus dem Auslande bezogen wird, weil dl deutsche Heringsfischerei bei Weitem nicht den Bedar zu decken vermang. Aber auch andere Fischarten, wie Schellfische, Knurrhähne rc. werden mit Erfolg zu Marinirzweckcn verwendet. Elb-Sprotten werden zu sog.Kronsardinen" verarbeitet und haben in dieser Zubereitung einen recht guten Absatz gefunden.

Ueber die Aussichten der Fabrikanten von Medr- zinalleberthran aus den frischen Lebern der auf See gefangenen Fische ist hervorzuheben, daß jetzt bereits 12 Fischdampfer mit den Einrichtungen zur G- winnung des Thranes verseh n sind. DaS Verfahren zu Raffinirung des Rohproduktes ist derart vervoll­kommnet, das dec fabrizirte Thran dem norwegisch.n in keiner Weise nachsteht.

WerWW Mmg

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

>*Jllustrirtes Sonntagsblatt.

- . _ CVX< ii : 7- I Aufgaben auf hoher See. Da am 10. August die

MfM j *-5. I Herbstübungsflotte zusammentreten sollte, so begab sich

IdaS Geschwader am 31. Juli nach Wilhelmshaven, - - ^^lnm die namentlich für das Maschinenpersonal durch-

Die Thätigkeit unserer Marine K** in lu,ie

itt bei föeimatt). I Am 10. August trat die Herbstübungsflotte zu-

M lammen unter dem Oberbefehl des kommandirenden

Angesichts der Aufmerksamkeit, welch Admirals, welcher sich zu diesem Zweck auf S. M. S. neuestens m allen Bevölkemngskcesien unserer Marine I einschiffte. Außer den bereits genannten zugewandt wird, dürfte es von Interesse s , h ^»Schiffen wurden noch h-rangezogen S. M. S. TH-U-it m der Hermath wahrend d-Jahres 1896 Beowulf und Siegftied, die

des Näheren kennen zu lernen. Wt ftab। ta d Schulschiffe Stosch, Stein, Gneisenau, Moltke, S.M.S. Lage, in gedrängter Kurze authentsch .Meteor und die sonst in Dienst befindlichen kleineren

Thätigkeit zu beruhten. 100«. Fahrzeuge. Nach Vereinigung vor Helgoland wurde

. p ^rItn n# ° FZSSL 'einem in 2.eine gemeinsame Fahrt durch den Kaiser Wilhelm- die n Dienst gestellter-Panzerschiff-/ zu »b LJ nach Kiel und von da nach Neufahrwasser Divisionen formirten Geschwader .^"E-Admirals > angetreten. Am 29. August befand sich die Flotte zum Oktober unter dem Befehl. , Kiel, um am 29. September zu weiteren Uebungen

Koester, spater unter S den Belt nach der Nordsee zu gehen. Die An-

stand. Zu dem Geschwader gehörten nn.Anfänge 1^ @r, Majestät des Kaisers von Rußland ver- deS Jahres S. M. Schiffe Kurfürst Fr edrich Wil-1 j^och die Rückkehr der Flotte nach Kiel, wo

58janbenbuig, Weißenburg, n I sie am 8. September Morgens eintraf. Nachdem

und Württemberg. Am Marz tr ch .. _ I salutirt und paradirt war, ging ein Theil der Schiffe AvtsoSJagd undWacht hmzu, f h |n0(^ am ^bend desselben Tages zur Fortsetzung der während des Winters "^" D ens ges e ur n, 16egonnenen Ue&urtgeit in See, der andere Theil folgte jetzt aber ständig zum Geschwaderverbande IJ nächsten Morgen nach. Am 14. Sept, fanden

28'siW Oft iUmgtS?elm ile Uebungen in der Nordsee und vor Helgoland ihr

auch S. M. S. König Wilhelm als Flaggschlst der 15 September wurde die Flotte in

2. Division zum Geschwader. Vorübergehendtraten I WilbelmSbaven aufaelöst

»um Zwecke von Sonderübungen hinzu: U zu besonderen Zwecken in Dienst befindlichen

Kaiserin Augusta, Gefion, Hagen, Blitz und die|(g^e naf)men bie entsprechende Thätigkeit wieder auf, TorpedobootSflotille. . ~ I die Schulschiffe rüsteten sich für ihre Winterreise nach

Während der Monate Januar und Februar be-1 Mittelmeer aus die Schiffe König Wilhelm,

fand sich das Geschwader auf den Mgehöngen Werften und Württemberg kehrten nach Kiel zurück

in Kiel und Wilhelmshaven, um nach der I unb S. M. S. Kurfürst Friedrich Wilhelm,

Jndiensthaltung des vorangegangenen Jahres su ie 8ranbenburg, Wörth und Weißenburg verblieben in bevorstehenden Uebungen m Stand gefitzt zu^werden. to0 fie bald an die Werft verholten

In den ersten Tagen des Monats Marz begannt ttel Durchführung von Reparaturen und Jnstand- Einzelschlffsausbildung, welche der.für dw nn Bet,cacht S arbeiten. Sie verblieben bis zumJahresschluß kommenden Uebungen besonders günstigen see- und ' « » Werft

Witterungsverhältnisfi halber in«dem we tlrchen Thett M fand die Entlassung der ausge-

dcr Ostsee abgehalten wurde. Vornehmlich war es l ^en Mannschaften und der Mann chaftswechsel auf der Bootsdienst, die eNtenTorp^ sämmtlichen Schiffen des Geschwaders statt.

dre Schießübungen mit den Abkomm-und Schnell. Anfang Oktober stellten die Panzerschiffe ihre ladegeschutzen, sowie das Einfahren der Offiziere, be.|^ruten ein welche danach ihre erste infanteristische Rudergäste und des Maschienenpersonals, was hierbei seemännische Ausbildung erhielten.

leine Erlediauna fand. Die Aviso's wurden aufeerbeni Iunö ftemanniscyc .

S^t ttm ©onEuaWttunfl beim Schleppen von Die Schiffe der 2. Division, nunmehr unter d m Scheiben bei der Ausbildung von Maschinengewehr-1 Befehl Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Hemnch schützen und den für die Durchbildung von Schnell- von Preußen, die ihre Emzelfahrten in der O ffee rnftJrtnnMtere« itnh Kefcklüßfübrern nöthiaen Vor-. alsbald wieder auftlahmen und die ersten Torpedo, idun«-» »«rnenM. Am s? April tat das --rfichi-bübta-tn di- V°,ubMt.ta>!bd--«r

Miriirfnetafien werden um die Uebungen, denen die | Belt in das Skagerack und nach Kungsbakka an der übrigen Schiffe seitdem Anfang März obgelegen schwedischen Küste, und diente zum ^lahrenllon batten nackiuholeu. Das Geschwader lief auf seiner. Offizieren und Mannschaften. Nach Ruck ehr 'snieiTmehien die Jade und Bergen an. Es.nach Kiel am 14. Dezember verholten d.cse Schiffe handelte sich bet'dieser Reise hauptsächlich darum, an die Werft, wo sie zur Instandsetzung verblieben, die Ausbildung der Mannschaften in bewegter See. S. M. S. S. Stosch, Stein, Molkte, Gneiftnau zu betreiben. Bei der Rückkehr nach Kiel am 21. Mail verließen Ende September ihren HeimathShafen Kiel trat S. M. S. König Wilhelm in den Verband ein. I und traten eine 6 monatliche Steife in das Mittelmeer Am 26. Mai begann eine weitere sechstägige Uebungs-1 an, wo die verschiedensten Häfen angelaufen wurden, fahrt des gesammten Geschwaders, dem sich auch I Neben ihrer Sonderbestimmung, Kadetten und Schlffi- S M S. Gefion anschloß, bis zur Insel Bornholm. I jungen auszubilden, hatten sie auf diese Weife reich- Hiernach verblieb das Geschwader als Verband I liche Gelegenheit im politischen Interesse thätrg zu fem. zunächst in Kiel. Die Panzerschiffe gingen treffen-1-------,

weise in See, um die gefechtsmäßigen Schießübungen

mit schweren Geschützen zu erledigen; vom 8. JumI ^011511)111^1 U)U|TuCy*5.

ab folgten die Einzelschiffsinspictrungen durch den Kochseefischerei und Ftschhandel. Gesckwaderchef, die 10 Tage in Anspruch nahmen! » u m«#

und zu dem die inspicirten Schiffe in See zu gehen Di- Hochseefischerei m der Nord,-- hat im Der batten. In der hiernach zur Verfügung bleibenden! gangenen Jahre befttedlgende Ergebnisfi erzielt. In Zeit irn Monat Juni betheiligten sich alle Schiffen »diesem Zeitraum haben rm Ganzen 1720 Fl, ch- an den Regatten der Kieler Woche. Am 28. Juni dampfer ihre Fange an den Geestemünder Markt ge- traten S. M. S. Kaiserin Augusta und Hagen I bracht. Gegen das Vorjahr ergrebt stch em Zuwachs ,um Äefckwader, am 1. Juli die Torpedobootsflotille.»von 196 Dampferfahrten. Außerdem liefen 380

Mit dem 30. Juni wurden die Gefchwaderübungenl Segclfahrzeuge ein. Die eingelaufenen Sil^^ntpfer unter Dampf wieder ausgenommen. Zunächst fand »und Segelfahrzeuge repräsentiren eine ^sawmt- die gefechtsmäßigen Torpedoschießübungen und im tonnenzahl von 92 ll8 bezw. 10 074 mit 17 519 Anschluß daran Torpedobootsangriffe statt. Am 3..bezw. 1029 Mann Besatzung. lo60 Dampfer- Juli brach das Geschwader nach der Nordsee auf..ladungen wurden in Auktion verkauftt Die übrigen Der Monat Juli wurde in der Nordsee zugebracht Dampfer setzten ihre Fange im Wege des frer- theils vor Helgoland, wo die Schießübungen mit Ge-1 händigen Verkaufs ab. 88 Dampfer brachten ihre schützen^gegen geschleppte Scheiben stattfanden, theils Fänge nach ausländifchen Hafen. D>e-,., geschieht wmden Fahrten nach der Elbe, Weser, Jade und in hier und da im Sommer, wenn der Ab,atz m Gees r die EmS bis nach Borkum unternommen zur Er- münde unter großer Hitze zu leiden hat und die ledigung von möglichst dem Ernstfälle entsprechenden I Marftlage sich ungünstig gestaltet.