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Marburg
Sonntag, 28. Februar 1897
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von H-rasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXX1L Iabra. Möge in Frankmrt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. fx3U4l1D
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Druck und Verlag: Joh. Ang. Koch, Universitärs-Buchdruckerei in Marburg, Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann,
Redaktion und Expedition: Markt 21. KV Vfür den Zaseratentheil.- Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.
Erstes Blatt.
Die heutige Nummer umfaßt zehn Seiten.
Ein Landarbeiter-Kongreß in Ungarn.
Bor kurzem hat in Budapest ein vier Tage »ährender Kongreß von ungarischen Laudarbestern ßattgefunden, an welchem 60 Delegirte aus 90 Semeinden theilgenommen haben. Es ist bekannt, daß schon seit einigen Jahren in Ungarn eine Land- ubeiterbewegung durch die Sozialdemokratie hervor- gerufen worden ist. In ihren Anfängen machte diese Bewegung sich durch die Revolten bemerkbar; da «bei die Veranstalter bald einsahen, daß sie damit nichts ausrichten konnten, haben sie nunmehr die „bewährte" Taktik der „gemäßigten" Sozialdemokratie eingeschlagen und einen Kongreß einberufen, um dadurch die Organisation in Fluß zu bringen. Ob dies durch die Budapester Tagung gelingen werde, ist natürlich eine Frage, die der Außenstehende nicht zu beantworten vermag; allein wenn diese Organisation gelänge, so wäre das nicht nur für Ungarn, sondern für die österreichische Monarchie und darüber hinaus sehr vcrhängnißvoll. Wir können uns aber in Anbetracht der ungarischen Gesetzgebung nicht denken, daß das Vorhaben der Landarbeiterführer ausgeführl werden könne, im Fall nämlich die Behörden ihre Pflicht thun. Das ist aber angesichts der hohen Bedeutung, welche die bis jetzt noch in den Kinderschuhen steckende Bewegung erlangen würde, wenn man nicht rasch entschlossen den Anfängen wehrte, bestimmt zu erwarten.
Der ungarische Landarbeiter-Kongreß hat u. a. zwei Resoluüonen angenommen, die folgende Forderungen aufstellen: „ILstündige Feldarbeit; Abschaffung der Akkordarbeit und Einführung des Tagelohnes; Lohn in Bargeld; Schaffung eines Landarbeiter-Sekretariats ; gleicher Lohn für Männer und Frauen; Verbot der Kinderarbeit. Ferner Schutzgesetze, wie sie für die industriellen Arbeiter bestehen, «uch für die Feldarbester; Landinspektoren nach Analogie der Fabrtkinspektoren; Kranken- und Unfallversicherung; Sonntagsruhe."
Ohne uns in eine Erörterung über die Berechstgung
(Nachdruck verboten.)
Um Wappen und Krone.
Original-Roman von l*a Rosäe.
(Fortsetzung.)
„Mein Mann sprach nie über seine Verwandten," sagte Ruth, „ich erinnere mich, daß ich ihn einmal, als ich seine Braut war, fragte, ob denn seine Verwandten mit seiner Wahl zufrieden seien, da ich ihm nicht ebenbürstg wäre, daraufhin sagte er: Ich bin mein eigener Herr! Und dann fragte ihn meine Mutter selig, wen er von seinen Verwandten ein- geladen habe. „Niemand," gab er zur Antwort, „Fürst Thomas Lengdorf ist gegcnwärttg in Italien und die andern sind zu mir zu wenig bekannt." „Haben Sie denn keine näheren Angehörigen?" fragte ihn meine Mutter. „Nein," sagte er kurz und an dem Tone seiner Stimme hötte man deutlich, s daß ihn die Frage peinlich berühtte. Und später, ials ich seine Frau war, fragte ich nochmals. Er küßte mich und sagte, ich wäre die einzige Verwandte seines Herzens. „Denn die Schwester, der ich leider den Namen Schwester geben muß, ist mir die fremdeste Person der Welt, ja nicht nur das, sie ist auch der einzige Mensch, den ich im Grunde meiner Seele Haffe, wennschon der Ausdruck Haß insofern rnrichtig ist, als ich ihr nichts Böses wünsche. Aber ich bitte Dich, sprich nicht von ihr, denn es regt »ich peinlich auf, und nie habe ich einen schweren Traum, ohne daß sie mich in demselben quält. Es ist eine angeborene Abneigung, die uns ewig von einander ferne hält."
„Dasselbe theilte mir auch der Pfarrer mit," sagte Wttkheimer, „er kennt die Verhältnisse der gräflichen Familie genau, aber er hat mir, einem Fremden, nichts Näheres darüber mitgetheilt."
einzelner dieser Forderungen etnzulaffen, entnehmen rot: aus der vorstehenden Liste den Eindruck, daß )iefelbe nur unter lebhaftem Einflüsse der Sozialdemokratie zustande gekommen fein kann. Der größte Theil der Foiderungen ist nämlich gar nicht geeignet, die Lage der Feldarbeiter zu verbessern, sondern viele davon sind nur gestellt, um diese Kategorie der Arbeiterschaft von den Interessen der Arbeitgeber zu trennen oder zu „befreien". So ist die Forderung der baren Löhnung an Stelle der Naturallöhnung durchaus gegen das Interesse der Arbeiter und die Erfüllung der Forderung gleichen Lohnes für Männer und Frauen würde nur dazu führen, die Frauenarbeit in der Landwirthschaf vollständig abzuschaffen. Körnen das die seßhaften Fcldarbeiter wünschen?
In der Berathung des Kongresses wurde die Bildung einer neuen „agrar sozialistischen" Partei adgelehnt; dagegen der Anschluß an die internationale revolutionäre Sozialdemokratie ausgesprochen. Ferner wurde eine große Agitation für das allgemeine geheime Wahlrecht in Aussicht genommen und angedeutet, daß diese Forderung eventuell durch einen großen Streik während der Erntezeit erzwungen werden sollte. Dieses „eventueL" ist indeffen zur Zeit noch beruhigend, da dasselbe eine aufschiebende Wirkung hat, bis die Landarbeiter-Organisation aus- gebaut sein werde. Vermuthlich wird in der Zwischenzeit der Staat Ungarn ein Wörtchen mitsprechen. Für uns in Deutschland aber ist es nicht ohne Interesse, den Verlauf der ersten sozialdemokratischen Landarbeiterbewegung — unter der Herrschaft einer fast schrankenlosen Vereinsfreiheit — aufmerksam zu beobachten.
Umschau.
Uebcr die unter Vorsitz des Staatssekretärs des Reichsschatzamts, Grafen v. Posadowsky am 23. und 24. ds. Mts. stattgehabte Konferenz von Vertretern großer und kleiner Mühlen sowie einzelnen landwirthschaftlichen Sachverständigen, welche sich mit der gegenwärtigen Lage der Mühlenindustrie und ihrer event. Rückwirkung auf dieLand- wirthschaft beschäftigte, erfahren die „Berl. Polit. Nachr." folgendes: Die Thatsache, daß Seitens einer Mühle in Ostpreußen Mehl ausgeführt ist, welches zwar den Mustertypen und den Vorschriften über den Aschengehalt entsprach, aber eine wesentlich größere Ausbeute wie die regulativmäßig vorgesehene dar- stellte, hat die Nothwendigkeit bewiesen, daß der Begriff, was unter gebeuteltem Mehl zu verstehen sei,
„Sie glauben also?" fragte Ruth, „es sei dem jungen Herrn nur um des Geldes willen darum zu thun, mein Sohn werden zu wollen."
„Sicher, nun was denn sonst?"
„Er könnte ja auch einen anderen Beweggrund haben."
„Ich wüßte keinen, wonach sollte es ihn sonst wohl gelüsten?"
„Nach Wappen und Krone," erwiderte sie sinnend. „Wenn es nur das Geld wäre, was er will, hätte er mich leichter darum ersuchen können. Er kennt mich ja gar nicht, ich glaube, daß mein Mann dieser verhaßten Schwester nicht einmal feine Vermählung mit mir angezeigt hat. Der Herr Neffe weiß also gar nicht, ob die Fran Tante freigebig oder geizig ist, bedenken Sie, das ist doch etwas ganz anderes, er will adopttrt werden. Es ist ihm um den Namen, um den Rang zu thun."
„Sie -können Recht haben, Frau Gräfin, bei junge Herr scheint nicht das Geld allein zu lieben. Ich bin überzeugt. Sie würden, ohne erst lange zu fragen, seine Schulden bezahlen, wenn er Sie nur darum bäte."
„Natürlich, das finde ich doch ganz in der Ordnung. Es würde mich freuen, ihm helfen zu können, wenn es nur das wäre. Aber den Namen meines Gatten, der mir so heilig ist, wie meine Ehre, den herzugeben, das ist eine andere Sache, die wohlüberlegt und erwägt fein muß."
„Das meine ich auch," sagte Wttkheimer.
„Es ist seltsam," sagte fie, „daß ich diese Verwandten meines Mannes eigentlich ganz vergessen hatte, aber natürlich, da ich nicht mit ihm darüber sprechen durste, so entfielen fie meinem Gedächtnisse. Nun aber dieser Herr Lieutenant ein solches Ansinnen stellt, möchte ich doch einen näheren Zu
schärfer begrenzt werden müffe. Wie es scheint, wird man für Zweifelfälle ein neues mechanisches Verfahren der Prüfung den abfertigenben Zollbeamten vorschreiben. Ferner veranlaßte die wachsende französische Konkurrenz auch die Prüfung der Frage, ob für Weizenmehl eine geringere gesetzliche Ausbeute oder ein mehrklasfiges Typeuiystem vorzuschreiben sei. Es stehen sich hier, wie es scheint, einerseils die Interessen der Exporttnüller und andererseits die Interessen der kleinen Müller, welche nur für den heimischen Bedarf arbeiten, sowie der Landwirthschaft gegenüber. Die Exportmüller, welche vorwiegend ausländischen Weizen vermahlen, behaupten, daß derselbe geringere Ausbeute gäbe, wie der deutsche Weizen und sie deshalb durch das gegenwärtige Rendement in ihrem Wettbewerbe mit Mehlen ausländischen Ursprungs beschränkt feien. Die kleinen Müller, die heimische Frucht verarbetten, sind dagegen nicht für eine Herabsetzung des Ausbeuteverhältnisses zu haben, da sie hieraus eine schärfere Konkurrenz der mit fremdem Weizen und den vollendetsten Maschinen arbeitenden großen Mühlen auf dem inländischen Markte befürchten. Sie Vertreter der Landwirt hschast endlich sprechen sich gegen eine Herabsetzung des Ausbeuteverhältnisses aus, weil infolge dessen aus Grund der zu ertheilenden Einfuhrscheine eine größere Menge fremden Getteides zollstei nach Deutschland eingeführt werden könnte. Auf Grund der nunmehr eingeholten Erklärungen der Sachverständigen dürste für den Bundesrath ausreichendes Material zur Enffcheiduug der Frage gewonnen fein.
Der König von Griechenland hat einem Berichterstatter des „Daily Chroniele" sein Erstaunen und Bedauern über das Eingreifen der europäischen Kriegsschiffe auf Kreta ausgesprochen und dazu in betreff des Vorschlags der Selbstverwaltung für Kreta unter europäischer Konttole bemerkt, er verstehe nicht, warum man nicht den in Italien und anderswo gegebenen Präcedenzfällen folge und den Kretern erlaube, durch eine Volksabstimmung zu entscheiden, welche Oberhoheit sie vorziehen. In Wien findet übrigens ein Gericht von der bevorstehenden A b - banfung des Königs Georg Glauben, da der König schon früher erklärte, des Regierens müde zu sein, weshalb er den Rest seines Lebens als Privatmann in Zurückgezogenheit zu beschließen gedenke. Die Deutschen Blätter sind mit der von »ns gestern mitgetijeilten Lösung der kretischen Frage mit Recht zufrieden. Die deutsche Regierung hat kein Be- dürfniß, sich in der orientalischen Frage irgendwie
sammenhang der Dinge zu erfahren. Glauben Sie, daß der Pfarrer mir Aufschlüsse ertheilen kann, woher die Entstemdung der Geschwister entstand?"
„Ich glaube es annehmen zu dürfen."
„Das wollen wir gleich erfahren," sagte fie und ging in Begleitung des Doktors in den Pfarrhof.
„Gehen Sie nicht mit herein?" fragte fie, als fie sah, daß er sich empfehlen wollte.
„Nein, ich würde den hochwürdigen Herrn bei seiner Mittheilung genieren, jedenfalls wird er Ihnen das, was er weiß, ausführlicher erzählen, wenn Sie mtt ihm allein find."
„Das ist möglich," erwiderte fie und reichte ihm zum Abschied die Hand, die er ehrfurchtsvoll an die Lippen drückte.
Als fie dem Pfarrer den Brief des Sieutenantu Witpoldsried zeigte, war er sehr erstaunt. Während des Lesens aber lächelte er.
„Nun," fragte fie, „was halten fie von diesem Schreiben?"
„Hm," machte der Pfarrer, „ein eigeuthümlicher Stil, fnrj und bündig. Die Briefe, die ich vom seligen Herrn Grafen habe, ähneln diesem vollständig, Es scheint im Neffen etwas von feinem Herrn Onk-l zu stecken."
„Oh!" rief Ruth cnöthend, „wenn dem aber so wäre!"
„Dann, gnädige Gräfin," lächelte sanft der Pfarrer, „würden Sie sehr glücklich fein."
,O, so glücklich! Ich würde glauben, es sei wirklich mein Sohn, ich würde ihn als solchen lieben und ihm Alles geben, den Rang und das Vermögen."
„Halt, gnädige Gräfin, das ist eine Uebertreibung der Gefühle, ist Ueberspannthett des Weibes, die ich ! nicht gutheißen kann. Nein, nein — aber so weit
in den Vordergrund zu stellen und sich mit Columbuseiern herauszustreichen, sonst könnte sie sich gerade damit rühmen, daß der Blockadevorschlag in mancher Hinsicht dem ohne festen Entschluß hin- dämmernden Europa erst gründlich die Augen geöffnet und ein energisches Leben in die Verhandlungen gebracht hatte. Uebrigeus ist der Vorschlag auch von keiner einzigen Macht zurückgewiesen worden, er hat als ultima ratio nur die ihm natürliche Stellung in der Reihenfolge der Maßregeln eingenommen. Dann betonen manche mit den Griechen liebäugelnde Politiker mißfällig, daß bei den ganzen Verhandlungen der Dreibund als solcher nicht in Thätigkeit getreten sei. Das ist doch grabe die beste Probe, die man auf Deutschlands politisches Rechen- exempel machen kann. Der Dreibund kann nach außen hin doch nur auftreten, wenn es gilt, seine Macht zu gunften einer der verbündeten Mächte gegenüber irgend einer andern Macht geltend zu machen, etwa daun, wenn sich zwischen Oesterreich und Rußland ernsthafte Meinungsverschiedenheiten ergeben hätten. Kaiser Wilhelm und seine Berather haben immer und immer wieder betont, welchen großen Werth sie auf die innigen Beziehungen zu Oesterreich legen, und das deutsche Volk hat ihnen fteudig beigeftimmt. Anderseits ist es für uns von der größten Wichttgkeit, mit Rußland in einem freundnachbarlichen Verhältnisse zu leben. Glücklicherweise ist also zwischen beiden Ländern, Oesterreich und Rußland, kein Streit entstanden, der Deutschland in die Rolle eines Vermittlers gedrängt hätte, denn ein politischer Makler, mag er noch so ehrlich und uneigennützig sein, trägt als Lohn seiner Mühe meist eine Verstimmung beider Parteien davon. Italien, die dritte Macht des Dreibundes, hat sich in der orientalischen Frage der äußersten Zurückhaltung befleißigt, sodaß seinetwegen der Dreibund sich in keiner Weise zn äußern brauchte. Ebenso wenig wie der Dreibund ist der Zweidund als solcher aufgetreten, da in Frankreich die verständige Politik Hanotaux einen vollständigen Sieg davongettagen und das Staatsschiff im Fahrwasser Europas erhalten hat. Die einzige Macht, die eine etwas zweifelhafte Stellung eingenommen hat, ist England. Jedenfalls beeilte es sich, durch Erklärungen im Ober- und Unterhause wieder einigermaßen ins Vorder treffen zu kommen. Sollte die Lösung der kretischen Frage so fortschreiten, wie es nach den Ergebnissen der letzten Tage den Anschein hat, so ist es vielleicht nicht zu viel behauptet, wenn man sagt, daß Griechenland das Böse gewollt und Gutes
sind wir auch noch lange nicht, das muß reiflich überlegt, wohl ausgedacht fein."
„Ich vertraue die ganze Angelegenhett Ihrem Ermessen, Ihrem Urtije l an, Hochwürden."
„Das ist wieder nicht das Richttge, gnädige Gräfin. Sie müssen die Mutter fein, infolgedessen ist es nur Ihre Entscheidung, Ihre Sache oder eigentlich die des jungen Herrn selbst. Ich meine, ob er auch würdig ist, Ihr Sohn zu werden, darin liegt die Entscheidung einzig und allein. Wenn der junge Mensch würdig ist, den hochgeehrten Namen Sondheim zu führen, dann bin ich der erste, der Ihnen zu diesem Sohne räth, ich sehe nur Gutes daraus, und ich glaube auch, daß wtt ttn Sinne Ihres seligen Gemahls handeln würden."
„Meinen Sie, Hochwürden? Aber mein Mann hat diese Schwester gehaßt."
„Ich weiß es," erwiderte der Pfarrer.
„Wissen Sie auch warum?"
„Ja, He Charakteranlagen der beiden Kinder waren grundverschieden, so verschieden wie nur möglich. Marie, die ältere war schon als kleines Mädchen unbändig, boshaft und dösarttg, später zeigte sie eine große Herrschsucht und einen ganz niederen Egoismus. Fremdes Eigenthum war ihr nicht heilig, ebensowenig fremdes Leid. Die Familie hatte vielen Kummer mit der jungen Dame, denn sie hatte eine sehr sinnliche Natur. Lassen Sie mich darüber schweigen, es war im großen ganzen ein Glück, daß fie hettathete, wenngleich diese Heirath sonst in keiner Hinsicht Wünschenswerth gewesen wäre. Rittmeister Witpoldsried war ein schöner Mensch, das war aber auch sein einziger Vorzug, sein Charakter war nicht so schön wie fein edelgewachsener Körper, er lebte gerne gut, hatte Schulden, spielte, war träg und ein Gourmand. Ich Jjabe es für ein besonderes Glück