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( Fortsetzung folgt.) Z
werden und zwar von einem Lieutenant, welch' ein
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Luartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgcbühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
gegeben," sagte Ruth, paar Grundstücke unter allen
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Machdruck verboten.)
Um Wappen und Krone.
Qriginal-Roman von La Rosöe.
(Fortsetzung.)
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Die Lage im Orient. L™?” unterzeichnet, in welcher die Okkupation ange- 5« x h «n.« < „ ö Ikündigt wird. Die Flaggen der Mächte haben nur
T Machte i oll Kreta unter Im feuda gehißt werden können; sie anderwärts zu der Oberhoheü des Sultans eme Homerule-Ver assung Wen, ist unmöglich. Da die Cbriften im Distrikt «««-- für b,r« «8.11.1, H L?d.» 7Ä “rX“ ® ausgestellt worden. I schlossenen Muselmanen, sowie der Frauen und Kinder Es durfte daher erwünscht sem, auf die samischen I derselben einverstanden erklärt haben, sind italienische Zustande und eme Vergleichung derselben mit der und russische Schiffe abgegangen nm sie an Bord Lage Kretas etwas näher einzugehen. Die unter zu nehmen ° '
gleichem Breitegrad wie Attika an der kleinasiatischenI Wie der Gewährsmann der „Nordd. Allg. Ztg."
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchkain
68 Redaktion^ Ex'pckÜwn?Ma^21.^^^ *“Vmmtwortlich für den allgemeinen Theil- Redakteur M. Hartmann > — " -- ö Mr den 3-seratenthell: Zoh. Ang. Koch, beide in Marburg.
Mavbuvg
AmMikEÜr-mq oou^asmst^x'BogUtJn
Sonnabend, 27. Februar 1897, ffisÄS. S'ÄS.'n OXH Jahrg.
- 3><nwt & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Parii.
taufa ta*ta ÄeU X h'f' M‘ ,“$L b-t -twa- Wilb-S md Hart.» im G-llch,.!»-» I-mn«M<n,"»r'»Ichlr. u»d'»m>"s°ll*ch"sE» tn der Welt gelebt, hat mich von allen ist aber trotzdem immer noch von einer überraschenden, Mama werden!" q
Als ich dann " fubr Rntb fort hi, I furtlL Jrn Anfang, als imposanten Schönheit; eitel ist sie nicht, denn sie Doktor Wirkheimer nakm den Brief und sah
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I „Das ist eine treue Liebe," seufzte Ruth, „wenn! nur, welch' ein komisches Ansinnen!"
I sie im Dorfe wäre, hätte sie sich vielleicht doch wieder! Wirkheimer las dann: „Geehrte Tante! Obwohl meinen anderen Burschen verliebt, aber da oben! Ihnen unbekannt, komme ich doch als Bittender Da kommt sie ja zu Niemand." iSie von meinem Onkel keine Kinder besitzen,' bitte
„Sie hat etwas so Scheues an sich daß keiner Sie, mich zu adopttren. Wenn Ihnen dieser ihr sich zu nähern getraut; wenn sie hundert Jahre »Gedanke nicht unangenehm ist, werden Sie mir Ihre früher gelebt hätte, würde man sie für eine Hexe Ansicht über dieses Gesuch mütheilen. Ich empfehle gehalten haben." Imich Ihrer Gewogenheit. Lieutenant Wolfgang
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bnlAN« Wirkheimer war wieder wie sonst der Heimer. „Solch' ein Begehren zu stellen unb nur | ghdje Gast mi Schlosse. Vormittags blieb tri in ein paar flüchtig hingeworfenen Zeilen Mir Daheim und schrieb, Nachmittags besuchte er diel scheint, daß er selbst vorher schon wußte, daß seine hn"9 “tit ihr spateren ober las ihr diel Bitte abgeschlagen wird, und daß er es gleichsam
3 rea6 b . . lals letzten Akt in der Noch versuchte. Sicher hat
Es war an einem prächtigen Frühlingstage, als|der junge Mann Schulden." M
er wieder m s Schloß ging, um die Gräfin zu einem I „Glauben Sie?" fragte sie. „Aber dann fühle ... - - - - Bor ihrem Wohnzimmer sich mich verpflichtet, ihm zu helfen, denn wenn er
ri ft-0 aCIQ Tb au,*te' ,b.enn cr hörte ihr! auch nicht den Namen meines Gatten führt so ist lustiges Lachen. Als er die Thme öffnete, sah erIer doch sein nächster Verwandter" ' fie mit einem Briefe in der Hand. „Ja, dem Blute nach schon,'aber soviel ich vom
„Ach, Herr Doktor, was ich da für einen An-1Pfarrer weiß, war dem Herrn Grafen auf d!r Welt
Bb gehuldigt wurde, so empfand ich doch, daß nicht! gehöre keinem Manne mehr an, ich bin für die m einziges Herz wirklich wahr und treu liebte.!Liebe tobt. Aber spachen wir von etwas anderem L f-° W 2-h-- r-- Pf-rr-r W X»,
ber fo viel verkehrte, hielt ich für einen festen, ged berg eine traurige Veränderung vorgegangen sei. egemen Charakter, für einen Ehrenmann durch nnd l Philomele habe sich all die Jahre hindurch nm nichts mch, und dann — ach! welch ein elendes Fiasko! mehr bekümmert, sie sei gänzlich verarmt Sie habe dichte diese meine Verehrung! Ich fand ihn knrzlnur mehr das Haus, das ganz baufällig geworden! $ ,berm ™eJCtn“ edelg-sinnten Frau als den sei, und einigeAecker; allein auch diese gehörten ihr lllenlosen Sklavm eines niedrig denkenden, eines I eigentlich schon Sicht mehr. Da sie nichts anbaue, ^meinen Weibes, ^ch frage, wie ist das! könne sie keine Steuern mehr bezahlen, weßhalb der ", Stellung, tn seinen!Hof versteigert werde. Vieh und Fahrniß sei schon ihren sich so vergessen, so weg werfen kann? Es! längst nicht mehr da. Ist denn bie arme unglaublich! — Hm seiner tobten Frau willen Philomele wirklich irrsinnig, daß sie Alles fo iu fte ich ihn gewarnt, habe ihn gebeten, ihr keine! Grunde gehen läßt!" ’
He Nachfolgerin zu geben, aber da war jedes! , ....
feit umsonst. Er war wie toll, und mir war er ’S ^"" wan eigentlich doch nicht sagen, »Schtlich geworden." I wennschon die tiefe Schwermuth sie unempfänglich
„Solche Erfahrungen sind allerdings für eivelttbt, w"iß Sttemand^ Im ^Sommerbä?°ii°e" s^Spaziergang abzuhokn «ge Wittwe nicht gut," sagte Wirkheimer, „fieLoeb immer in ben m,VTa '
tonten Sie abhalten, eine zweite Ehe einzugehen."!förmliches Räthsel." 9 ' ^5b^tn etn
Ueberrascht sah sie ihn an. „Haben Sie jemals, hait h‘ g len. ?°tiDr' b°6 miä) wieder ver-I daß dn Hof und die
Bathen könnte? Illmftnnhfn ihr u“t“ UUM “yuucn yaee. iZis ijt zu tcmt|ct) I liefen feie
„Sidier,- gab er zurück, „es wäre schade, ja ed@Iäubiger aus meiner Ldigek Len'un^wak7on"eL Änl^eÄ
“[8 "othwendige Vorbedingung I zwischen dem Vorsitzenden und dem überwachenden des Aufhörens der internationalen Okkupation; 2)lPolizellieutenant ein Streit darüber entsponnen ob I . b“'er Beiungung solle Kreta ein Theil der! die Versammlung als eine öffentliche anzusehen sei 2m Be cklÜü'be? XL t 7*br «n-chkuland oder nicht Eine Unterscheidung zwischen öffentlichen ^"zuthfilen; 4) einen und nicht öffentlichen Versammlungen kennt das geltende @T?7enSnharfth” Q sT $ärI?V obtthe^ aber nicht. Das Verbot der Theilnahme von Griechenlands, die Landtruppen und die See-1Frauen, Lehrlingen und Schülern ist vielmehr anders macht von Kreta zuruckzuziehen, falls dies gefordert, I begrenzt; es bezieht sich nach dem Wortlaut des tz 8 , , b!9 ? c" bM " « gewaltsam. Redner allein auf Vereine, welche bezwecken, politische Geaen-
Küste gelegene Insel Samos umfaßt etwa 468, Kreta! in Wien 'bestimmt"erfährt'"sind die M ä"ch^ über die Tru"v»e?werb-Tt.77^?'?'"'? der griechischen! stände in Versammlungen zu erörtern, und auf deren 8618 Samos hat 50 000, Kreta Art des Vorgehens inder' dLÄ« Ä!!e1Ä5 to°^ ^«ngt werden, als die Versammlungen Auf Versammlungen anderer Ach
nahezu 300 000 Einwohner. Im Freiheitskampfe des, vollkommen einig, nachdem zuletzt auck die Zuittm-1 Das T<hnssi,iiik» smi » k „ |in.„lDe c^en politische Gegenstände erörtert werden, Jahres 1824 errang Samos einen Seesifg über bie mung Frankreichs erfolat ift LS* Wiener „5remb en blatt" trifft jene Verbotsbestimmung sonach nicht zu; an
Türkei, mußte aber bei der Neuordnung der gried Konstantinopel werden der Nforte ^oäus proeoäonäi, daß zunächst die, solchen Versammlungen können daher Lehrlinge
chischen Dinge durch die Mächte unter die Oberhoheit Mächte, bi? Pacifikation der Insel Namens der Mäcktt' bte Absicht Schüler und Frauin unbehindert sich beteiligten. Es
des Sultans zurückkehren. Das Gebiet der Insel Türkei durchzusiihren, anzeiaen morauf iJe hL S z ber £urfet b,e m ift auf den ersten Blick klar, daß die ratio legis
wurde zu einem autonomen, der Pforte tributairen Notifikation an Griech?n "and mit der ? eick Mittb^na hTTriT^96® T°raUf bte 8^« des Verbots der Theilnahme von Frauen, Lehrlingen Fürstenthum erhoben und (laut Londoner Protokoll zeittgen Aufforderung »folgen wird He^md i?“ etfol0fn unb Schülern an Versammlungen politischer Vereine
i vom Dezember 1832) unter den Schutz von Frank-!räumen. Die Nottsikation wirb n rei aTh,, /,«s ® J .T8«. btl Aufforderung zur!genau tn derselben Weise für alle Versammlungen,
mch, England und Rußland gestellt. Der an der mit einem Ultimatum fein beraeftatt* baß 2 Sebeufinn3HnTii'E' b‘eSaOim minbeftendin welchen polnischeGegenstänbe erörtert weiden sollen, N- der Verwaltung stehende Fürst von Sarnos im Falle der Weigemng Griech nlan 7 auch bk n Tr ä f Ha ft „Tr m TTT± öonb« Nicht minder, daß jetzt die Verbotsbesttm: besitzt seine Würde nicht als eine erbliche, er wird Blokade des * i r ä«Taßen Matf? 8 8 °»ch dann nur zu leicht umgangen vom Sultan ernannt, muß aber von griechischer Ab- acceptirt ist. Die Einigung der Mächte \rfolate auf bürfte toenn bie Versammlung von einem politt-
stammung sein. Die Insel zahlt einen jährlichen der bekannten iöafig eTr Trfteb nb e ö erten B rnehn,en hT SA^Lra ^n9 "1 ®tn’ ^e11 Vereine veranstaltet wird. Es bedarf lediglich
Tribut von 300 000 Piastern, gleich 54000 Mk., Autonomie Kretas unter türkischer SouveraineM Lkie^eTst llt^Enen 9 “ S°nzen der Vorschiebung einer einzelnen Person als formellen
also auf den Kopf der Bevölkerung etwas mehr als Mit dieser Ntittheilung übereinftimmenb toirb I bes Versammlung, um die Schranken
«ne Mark. Ern wesentlicher Unterschied zwischen!weiter berichtet: In der Erkenntniß der Richttgkeit!^ ' -------!^ 8 8^zu durchbrechen. Will man den richtigen
1 Samos und Kreta ist insofern vorhanden, als! der Stellungnahme Deutschlands sowohl in der kre-! llttlfdjflU. | Grundgedanken des § 8, für den wir wiederholt den
die Bevölkemng der elfteren Insel durchweg aus | tischen Frage, wie auch Griechenland aeaenfiber bat! °in k». srr>»»h„ s r, s. m , |von der vorjähugen Reichstagskommission gemachten Griechen besteht und nur einige Beamte unbhu fe lanVe8 fürnXS?<doom^24^ h S WÄ »* »
Soldaten Türken sind, während Kreta eine aus ver- land aufzufordern kine^Flo t t e u n b K mm r ?Wle pfohlen haben, verwirklichen, so wird man, meint die
Kb£ioQ?afT 0emi^te B-völkernng besitzt. 3m gejammte Truppen'macht ^inn e ? ha" b mtt SÄiSer^t/wlt H°ndelsmm,sters „Post", das Verbot desselben auf alle Versammlungen Jahr 1887 wurden aus 204 780 Griechisch-Orthodoreldr eie r ^aac ru rück-» höheren Produkten-|erstrecken müssen, welche die Erörterung volittfcher
°°«L" Äw Deutsches Reichs
der muhammedanischen so versemdet, daß die „Pazi- Die Mächte sind dahin verständigt, daß nach ber laut mtlicker S h^ 9 A »TS ' ?ti . ?if8mbe8 ®eI)“ Zivilkabinets, Wirklichen
j pkatton eben den schwierigsten Theil ihrer Aufgabe Räumung Kretas durch die Griechen zunächst wied« GrundTae ' ® fp‘ ber thatsachlichen Geheimen Rathes und Geheimen Kabinetsrathes Dr.
m ber Herstellung eines friedlichen Verhältnisses Ruhe und Ordnung mis Kreta herzustellen und T ------------ v. Lneanus, und heute die Vorträge des Kriegs-
iwischen den beiden durch Religion und Rasse ged bann unter dem Schutz der Großmächte und unter! Die ?r „ # r Rh . I Ministers, Generallieutenants v. Goßler, sowie des
schiedenen Elementen finden wird. Isuierämtät des Sultans die - d1“ U0’.“"9 emer von einem sozial- Chefs des Militärkabinets, Generaladiutanten
Aus Kanea wird von der „Agence Havas"!führen sei e tn^u’ Immr°, aiI^e.” Verein veranstalteten Versammlung im!Generals der Infanterie von Hahnke entgegen Im
Sle.*,i. 6"6ra m« d-»E-,chwad„. Im-»»lisch,» Ob-ch«us- erllate „eftent ber »2 «'»'Ä. b s morgigen Tages wird Se. Majestät von
>efs eine Beraihung gehabt und beschlossen, die Premierminister Lord Salisbury bafe bk »ft auf ein £ü.fe bem SCnDfTn ^°^dJagbschloß Hubertusstock nach Berlin zurückkehren und . Dl- ««»-d„ch-f- h»b,» -i», Prolla-sdi, ^„m»g ,u --,fol»,„ ,L,„ wolle: 'l) diU»*,iL"sü» wUd^'d?. Nm."N7« b“ B-°°d-°bm, eti.