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Was ist eine Börse?
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Frau Thekla sandte ihrer Zukunftsverlobung nen Seufzer nach.
(Fortsetzung folgt.)
irgend welche Notirungen, mögen fie geheim oder öffentlich gemacht werden, stattfinden, so ist der Einfluß auf das ganze wirthschaftliche Leben des Volkes erwiesen. Diese Einwirkung der börsenartigen Geschäftsabschlüffe auf die wirthschaftlichen Verhältnisse der Allgemeinheit, Produzenten und Konsumenten, ist der maßgebende G.sichtspunkt, nach welchem dre Entscheidung zu treffen ist und getroffen werden wird. Ohne den Charakter der Oeffentlichkeit ist aber dre Erfolglosigkeit der Simili-Börsen, mögen die Kapitalprotzen derselben auch alle erdenklichen Manöver ersinnen, besiegelt, und andere Institutionen würden die Funktionen der Börse erfüllen müssen.
Einen Ersatz für dieselbe zu schaffen, gehen die pomimrschen Landwirthe schon rüstig an's Werk. Ein herzliches Glückauf diesem Vorgehen! Der Unterstützung Seitens des wahren, produzirenden Bürgerthums können die dortigen Landwirthe sicher ftin. Es wäre auch traurig um unsere öffentliche Meinung bestellt, wollte man entgegen den gerechten Wünschen von Millionen die Gcldinteressen weniger Hunderte, die Gesetz und Recht nicht achten, vertreten. Das Rechtsbewußtsein ist zu fest in dem Herzen des deutschen Bürgerthums gewurzelt, als daß es die Aufsessigkeit gegen ein von der Volksvertretung angenommenes und vom Bundesrathe sanktionirtes Gesetz billigen könnte. Daß diese Gesetzesverächter fast ausnahmslos fanatische Vertreter des manchester- lichen Liberalismus sind, ist nur zu natürlich, daß aber das Volk einer solchen Deutung des Liberalismus nicht zustimmt, ist ebenso sicher. Die Volksstimme für sich einzunehmen, wird den Preßtrabanten der Bö.se trotz aller Wortklauberei und Spiegelsechterei nicht gelingen. Die kommenden Wahlen werden beweisen, daß das deutsche Bürgerthum der Bevormundung durch das Manchesterthum überdrüssig ist.
Graf Murawjew, begleitet vom Gesandten^ in Hamburg, Grafen Wallwitz, die Rückkehr nach Berlin an, um noch mit dem Eilzug vor Mitternacht nach Petersburg abzufahren.
— Der Kaiserlich russische Minister des Aeußern, Graf Murawjew, suchte hier gestern Nachmittag den Reichskanzler, Fürsten zu Hohenlohe, und den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Frhrn. v. Marschall, auf und hatte mit den Genannten längere Unterredungen, deren jede ungefähr eine Stunde dauerte. Nach der „Post" ist auch die „orientalische Frage" besprochen worden. Diese Neuigkeit erscheint uns doch ziemlich selbstverständlich.
— Die Universität Berlin hat sich, ebenso wie die Universitäten Halle, Bonn, Kiel und Marburg mit dem Anträge an das Preußische Abgeordnetenhaus gewandt, dem von der König!. Staatsregierung vorgelegten Etatsentwurf über die Einkommenverhältnisse der Professoren, soweit er von den bisher normirten Rechten abweicht, die Genehmigung zu versagen.
— Die Abgg. Hahn und Ring haben im Abgeordnetenhause den Anttag eingebracht, die Königliche Staatsregierung zu ersuchen, unverzüglich eine Spezialkommission von Landwirthen, Veterinärärzten und Bakteriologen zur wissenschaftlichen Feststellung der Dauer der Ansteckungsfähigkeit der Maul- und Klauenseuche zu berufen.
— Erzherzog Otto von Oesterreich wird am 10. Februar Mittags aus Wien hier einfteffen, im Königlichen Schlosse absteigen und Abends dem groß'N Hofballe beiwohnen. Der Aufenthalt Sr. Kaiser!, und König!. Hoheit ist auf zwei oder drei Tage bemessen.
Breslau, 2. Febr. Generallieutenant z. D. v. Boltenstern ist gestern in Görlitz gestorben.
Hamburg, 1. Februar. Von den heute sich zur Arbeit meldenden Personen war für 280 keine Beschäftigung vorhanden.
Lübeck, 1. Febr. Die Bü'gerschaft genehmigte einstimmig den Anttag des Senats, ein Denkmal ür Wilhelm I. auf dem Marktplatz zu errichten.
Metz, 1. Februar. Der „Metzer Zeitung" zufolge ist Graf Georg H a e s r l e r, der einzige Bruder des kommandirenden Generals des 15. Armeekorps Grafen Gottlieb Haeseler, am 26. d. Ms. in Milwaukee (Wisconsin) am Herzschlag gestorben.
»Mein Fräulein," sagte er, „Ihre Mutter wttd gesagt haben, daß ich die ganze Zeit über, die e fern von Schwanfelden waren, nicht mehr ftoh konnte, daß alle meine Gedanken zu Ihnen , daß die Sehnsucht mich elend machte, und als Sie fort waren, ich erst empfand, wie ich Sie liebe. Ich konnte es nicht länger mehr halten. Ich bin gekommen, mein Glück zu
(Nachdruck verboten.)
Um Wappen und Krone.
Original-Roman von Va Rosöe.
(Fortsetzung.)
ler.
Mirgs,
Endlich kam der Doktor. Behutsam öffnete er die Thür und spähte in's Gemach. „Ist er fort?" fragte er.
„Ja, und Ruth weint."
Nun trat der Doktor lachend in's Zimmer. „Gut!" sagte er und schüttelte den Schnee von seinem Rock, „laß sie weinen, das thut jedes Mädchen, wenn es einen Heirathsanttag bekommt von einem Mann, den es nicht nehmen will. Keine Frau be^ leidigt gerne den, der sie liebt. Weißt Du, Thekla, was ich heute für eine Beobachtung machte?"
„Laß Deine Beobachtungen und sag lieber, willst Du noch essen oder nicht? Es ist bald drei Uhr Wo bliebst Du so lange? Der Braten wird nicht mehr zu genießen sein."
„Laß ihn draußen in der Küche, Thekla, ich habe keinen Appettt mehr, ich war im Schloß und habe mit Salami und Sardinen meinen Hunger gestillt und dabei eine wichtige Entdeckung gemacht.
„Was denn?" fragte seine Frau neugierig.
„Der Graf ist eifersüchttg."
„Gott sei Lob und Dank! Jetzt will ich den Tisch decken, es kann Alles noch gut werden."
Ruth blieb in ihrem Gemache. Die Mutter wurde ängstlich, fie sah ftagend nach ihrem Mann, der behaglich beim Ofen saß und die Zeitung laS.
„Was soll ich tbun, Manu?*
„Laß daS Mädl in Ruh und mich auch und geh schlafen. Morgen wird ihr Kummer vorüber ein und der Wirkheimer's auch. Du wirst sehen, wir bekommen in ganz kurzer Zeit seine Verlobungsanzeige."
Abberufungsschreiben zu übergeben und in Paris und Berlin sich den Staatshäuptern und den leitenden Staatsmännern vorzustellen; er wird programmmäßig am 3. Februar Morgens gegen 10 Uhr in Petersburg zurückerwartet; seine Abwesenheit von dort ist also auf eine Tauer von etwas über 13V2 Tage, d. h. von 326 Stunden, berechnet. Währen dieser Frist hatte Graf Murawjew unter Berechnun, der Abstecher nach Wiesbaden, wo er einige Stunden bei seiner Mutter zugebracht hat, und nach Kiel, wo er zur Vorstellung beim deutschen Kaiser etwa sechs Stunden sich aufhalten konnte, nicht weniger denn 7343,9 Kilometer auf der Eisenbahn zurückzulegen; baS bedeutet, daß auf jede Stunde feind Reise durchschnittlich eine Eisenbahnfahrt von 22V2 Kilometer fällt. In dieser Reise hat der Graf ferner nicht weniger denn 8 Nächte im Eisenbahnwagen zubringen müssen; und wenn euch die verschiedenen Eisenbahnverwaltungen dem russischen Diplomaten sicherlich die größten Erleichterungen und Bequemlichkeiten bärge-- boten haben werden, so konnten sie doch nicht die volle Nachtruhe ersetzen, die für die wichtigen Unterhaltungen in Paris und Berlin gewiß im hohen Grade wünschenswerth gewesen wäre. Graf Murawjew soll übrigens alle diese Sttapazen, wie die „Köln. Ztg." hört, spielend überwunden haben. Er ist jetzt 52 Jahre alt.
Seit einiger Zeit veröffentlicht das in fran- zösis cher Sprache gedruckte offizielle Organ des Bczirkspräsidiums in, der deutschen Stadt Metz, die „Gazette Lorraine", amtliche Bekanntmachungen in deutscher Sprach<. Diese Neuerung hängt zusammen mit einer Verfügung des Kaiser!. Statthalters, nach der die an der Spitze des genannten Blattes stehenden amtlichen Bekanntmachungen in Zukunft stets in deutscher Sprache zu erscheinen haben, und nur in besonderen Fällen eine Ueber etzung derselben zulässig ist. Bravo!
.Vor der Gluth, die in seinem Auge leuchtete, «ie sie das ihrige zu Boden. Ihre Hand zitterte, jMte fie mit seinen beiden erfaßt, nun zog er sic ** «n sich heran nnd flüsterte:
Die börsendicnerische Presse ergeht sich in ellen- v Pfg, («gen Ausführungen, um ihren Lesern eine genehme Fixirunq des Begriffes „Börse" aufzuokttoyiren. Man macht sich den Umstand zu nutze, daß bei der __Kesetzesfassung von einer Definition der „Börse" Meschen worden ist, unü folgert aus dem Auszug 4118 den Börsenhallen nach dem Feenpalast und der
Erscheint täglich anher an Werktagen nach Soun- und Feiertagen — Oiiartal-Abomiciueme-Pr.ir bei bcr Expedition 2 Mk., bei allen Postämter» 2 iHf. 25 Pfg. (erf!. Bestellgeld». Jnserrionsgel'ühr für die gespaltene -teile oder deren Raum 10 Pst-.. Reklamen für die steile 25 Pfg
Umtanfung in einen „Verein" die Auflösung der Produktenbörse. Von liberalen Blättern wird dieser Streit der Börsianer als eine Heldenthat ersten Ranges wnstige gepriesen. Die Ullsteinsche „Berliner Zeitung" leistet * sich die Geschmacklosigkeit, oder soll man sagen Frech- lenungtu. denn beides ist es, den Streik der Produkten- ________ bSrse mit dem Heldentod der Mannschaft vom „Iltis" rcS2.Eta, zu vergleichen.
cenirten Manipulationen. Daß es der bezeichneten fresse, von der „National-Zeitung" bis zur benw "s2. St« statischen „Berliner Zeitung", nicht barauf ankommt, rÄui " Begriff „Börse"
es L.Eta, gehenden Institutionen zu fixiren und ber wirthschäft
Deutsches Reich. >
Berlin, 1. Februar. In Kiel empfing Se. Majestät ber Kaiser heute Vormittag den Chef des Civilkabinets Dr. von Lukanus und hierauf den Staatssettetär des Reichsmarineamts, Admiral Holl- mann, zum Vortrage. Um 12 Uhr hatte der russische Minister des Auswärtigen Graf Murawjew die Ehre des Empfangs. Derselbe ward zur Frühstückstafel geladen, während welcher die Matrosenkapelle russische Weisen spielte. Um 2i/4 Uhr trat sah das frohlockende Lächeln ihrer Mutter und dies berührte fie peinlich. Hatte denn diese Frau kein Empfinden für das Gemülh ihres Kindes. Es war Ruth doch nicht leicht geworden, dem Manne, der sie liebte, ein Weh zuzufügen, wenn sie sich auch sagen mußt.-, daß dieses Weh bald vorüber sein werde, denn er war nach ihrem Urtheile nicht im Stande wahrhaft zu lieben. Die Fragen und das ftohlockende Lächeln ihrer Mutter ärgerte sie, denn fie empfand, daß nur Eitelkeit das Herz dieser Frau schwellte und daß sie ihr nicht wenig zürnen würde, wären ihre Zuktzuftspläne nicht eben jetzt so hoch- fliegender Art. Frau Meinroth wußte, daß sämmt- liche Mütter von Schwanfelden, welche heirathsfähige Töchter hatten, fie um den Antrag Wirkheimer's beneideten. Und eben dieses Beneiden war ihrem Herzen eine wonnige Freude.
Ohne eine Antwort zu geben, entfernte sich Ruth und schloß sich in ihr Zimrmr ein. Nun war es an Frau Meinroth, welche sprachlos und entmutigt wie angewurzelt stehen blieb. Ruth weinte! — Was bedeutet das? — Sollte sie des Giasen nicht sicher sein? oder liebt sie doch den jungen Arzt? Aber bann würde ja Wirkheimer nicht mtt so enttäuschtem Gesicht fortgefahren sein. Mein Gott, wenn das Mädchen ihn abgewiesen hätte und doch nicht Frau Gräfin würde! — Zum ersten Mal seit ihrer Verheirathung vergaß fie die Mittagsstunde, die Suppe war kalt geworden, der Braten veibrannt. Vom Kttchthurm schlug die zwette Nachmittagsstunde, m Pfarrhof öffnete sich die Thür, der Pfarrer ging eben zur Nachmittagspredigt. Wer konnte bei solchen Ereignissen auch an das Esten denken. — Eine gute, eine anständige Parthie abgewiesen. Das Mädchen n Thränen und der Graf — wer weiß, was so ein hoher Herr im Schilde führt?
sichen Bedeutung derselben Rechnung zu tragen, be- • arf nicht der Erörterung. In dem Bewußtsein, daß ?au8 ,pa «ne rechtliche Entscheidung des Ober-Verwaltungs- . Gerichts den wilden Börsen ein Ende bereiten muß, — achen sie unter der leichtgläubigen, der Börse sern- : ehenden Bevölkerung künstliche Stimmung für ihre >55' efährdeten „Schutzpatrone" zu machen. In der fcnhpn Gründung des Börsengesetzcs ist, so führt die scttvctl^tzorr. des Bundes der Landwirthe" aus, ausdrücklich on einer Definition des Wortes „Börse" abgesehen irden odttmden, „weil eine solche kaum erschöpfend zu geben bestellen l und weil die thatsächliche Gestaltung der vor- die Auf tobentn und als solche in technischem Sinne un- t worden bestritten anerkannten Börsen genügend Anhalt bietet, indluuga m zu entscheiden, ob eine kaufmännische Versamm- ingunge» inng als Börse im Sinne des Gesetzes anzusehen n, biete st oder nicht." Jeder objektiv Denkende muß sagen, heit aug« «8 cs nicht auf den Ort, sondern auf die Art und ere Liest bie Wirkung der Geschäftsabschlüsse ankommt. Wenn
ormitt-. ..wm.ii. ^>u, um tjciuuiiucu, mein @uia zu chmiE ^sti, Sie zu bitten meine angebetene liebe Frau zu i *tbtn."
Umschau.
Der russische Minister des Auswärtigen, Gras Murawjew wurde am Sonntag in Kiel alsbald nach seiner Ankunft von dem Kaiser in Audienz empfangen. Murawjew und der preußi che Gesandte m Hamburg, Graf v. Wallw-'tz, nahmen an der Frühstückstafel bei dem Kaiser Theil. Welche außergewöhnlichen Anstrengungen das moderne Zeitalter des Verkehrs von den Staatsmännern erfordert, davon gibt die jetzige Reise des Leiters des russischen aus wartigen Ministeriums einen schlagenden Beweis Graf Murawjew ist am 20. Januar Abends 8 Uhr von Petersburg abgereift, um in Kopenhagen sein
„Ich liebe Dich — Dich allein."
Er wollte sie umarmen, aber da wich sie zurück.
„Herr Doktor," begann fie mit leiser Stimme -Sw haben immer nur an sich selbst gedacht. Nur was -^hre Lust war, was Ihnen Vergnügen macht, begehrten Sie. An mich, an meine Gefühle dachten Sie nie."
„Wieso?" fragte er ganz erstaunt, „was meinen Sie denn?"
ra , s"-ffe sie nun fester, „daß wir
Beide nicht zusammen passen."
Ein schmerzliches „Ach" entfuhr ihm. „Ruth," das kann Ihr Ernst nicht fein!"
„Es ist mein vollkommener Emst und nichts kann mich mehr auf andere Gedanken bringen. Ich möchte Ihnen keine Vorwürfe machen, obwohl ich durch Sie schmerzlicher litt, als Sie denken, aber es Wrt zu nichts, ich würde Ihren Charakter und die Neigungen, die Ihnen im Blute liegen, doch nicht ändem können. — Deßhalb erlassen Sie es mir, mich weiter darüber zu erklären."
„Wenn Sie mich liebten, Ruth, würden Sie anders sprechen auch ich habe mich in Ihnen getauscht. Nach einer solchen Antwort geziemt-M sich wohl nicht, hier länger zu stören; Ihre Mst Mama schemt sich auch verändert zu haben. Nun wohl, so muß ich gehen." Er nahm seinen Hut, verbeugte sich und ging.
Sie blieb auf der Stelle stehen und lauschte seinen verhallenddn Schritten nach. Große Thränen glänzten in ihren Augen.
Kurz daraus klingelten die Schellen des Schlittens, in dem Wirkheimer saß. Er wandte sein Haupt >cm Pfarrhof zu, als er bei ihrem Hause Vorüberuhr. Nun kam die Doktorin und wollte von ihrer Tochter jedes Wort hören, das fie gesprochen. Ruth
Wöchentlich- Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbain ~
Truck und Verlag: Ioh Aug. K- Z, Universitätö-Buchdrmkerei in Marburg. ff £1»*I**4..* Ä W 1 1 ö
Redaktion und Expedition: Mark 21. Verantwortlich für den allgemeinen Theil- Redakeur M. Hartmann
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Ruth wollte das Bild Doktor Wirkheimer's aus ^^s^rem Gedächiniß verbannen, und nun, da dieser ffatz zu gelingen schien, da sie sich so tapfer be- "t hatte, ihn und ihr Herzleid zu vergessen, nun, „ihr. eine so glänzende Zukunft winkte an der » eines Mannes, den sie hochachtete, glaubte sie, wbe ein „Nein" leicht von ihren Lippen kommen, das Wörtchen war schwerer auszusprechen, als dachte, denn die Züge Wirkheimer's leuchteten vor mde und seine hellbraunen Augen schauten sie ' auensvoll an. Ach, was hätte sie in jenem ment dämm gegeben, wenn er eben anders ge- toäre! Aber der Sinn des Mannes von ck war ein anderer als der Ihrige. Ihre Liebe einem gehört, wie sie sich ihn vorstellte, nicht, er war. Nicht et hatte fie getäuscht, wohl aber sich in ihm.
Marburg
Mittwoch. 3. Februar 1897. mÜ-Ä »ÄB XXX1L Jahrg.
___ __ __^aube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
iendungo es wahr ist, daß sich der Preis nach Angebot und Punsch« Mirage regelt, so muß es auch für die Mitglieder 1897. ’e Freien Vereinigungen Nottrnngen geben, vermöge zuchhdl« mn sie im Stande sind, die so oft gerühmte Ver- ' mttelung zwischen Produzenten und Konsumenten l Seiest ^Müben. Andern Falls bestände die Thätigkeit « wilden Börsen in einem freventlichen Wetten und