»chtige
«nzngm nimm mtgtgtn btt Srptbitioo dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bmeanr von Haasenstttn m. Vogler in Sraukfntt «. M., Sessel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII. Jabra. Rost» in Frankfurt «. M., Berlin, München u. Köln, 6. L.
Daube u. So. in Frankfutt «. M„ Berlin, Hannover, Patt».
8
3
len
1895
Ja«.:
pari.
V
nstige ckunge».
52 Stot »parterre
Ritter- ck nach
et!
(446
her.
bte sozialdemokratischen Führer nehmen in dieser Hinsicht gar keine Rücksicht auf den Einzelnen, der ja leicht von seiner Verwaltung aus der Stellung geschickt werden kann, weil er schließlich mehr selbst sozialdemokraiisch wirkt und agitirt, als wie bisher treu und redlich arbeitet Herr Liebknecht und Genossen brauchen nur die Massen; aber uesere Eisenbahn-Arbeiter wissen, wie durch die Hetze der Sozialdemokratie gegen die Arbeitgeber, durch ihre überttiebenen Forderungen, die die Gewerkschaften stellen sollen, die Arbeitsgelegenheit immer mehr abnimmt und wie dcßhalb heute Jeder seinem Geschick nur dankbar sein kann, wenn er in solider nvd guter Arbeitsstelle steht.
Neben dieser Stellung unserer Eisenbahn-Arbeiter zu den Hamburger sozialdemokratischen Versuchen, die ja eine erfreuliche ist, ist aber auch d'e größte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit der Regicrung-n und Verwaltungen nöthig. Es wäre ja natürlich die Bedeutung umfangreicher Arbeitseinstellungen auf diesem Gebiete für unser Erwerbsleben im Ganzen, so betont die dieses Thema auch behandelnde „Post-, eine ungleich größere, als die gleich umfassenden Arbeitseinstellungen in einem privaten Erwerbszweige. Bei der centralen Stellung, welche der Eisenbahn- verkehr in unterem ganzen Erwerbsleben einnimmt, würde eine ernstliche Stockung im Eisenbahnbetriebe eine ähnlich lähmende Einwirkung auf die National- wwhschaft üben, wie große Ausstände in den Kohlenbergwerken. Ja das große Publikum würde davon noch direkter und vielfach empfindlicher berührt werden, als von Sttikcs der Kohlenberglente. Hier soll sich also keine Verwaltung in Sicherheit wiegen, sondern scharf zusehen, daß diejer.ig n ausgemerzt werden, die sich unter den Arbeitern ihrer staatlichen Werkstätten als Äpostel der Hamburger sozialdemokratischen Führer erweisen. Wird der Bacillus a prioii beseitigt, so öiebt's keine Ansteckung in unseren gesunden Eisenbahn-Betrieben, die nicht nur in ihren Betriebs-, sondern auch in ihren sozialen Einrichtungen für ihre Arbeiter nur als Muster gelten können.
Wie der „Vorwärts" mittheilt, sind in Deutsch, land infolge gerichtlicher Erkenntnisse folgende Strafen über „Genossen" »erhängt wotden:
V««Mwottlich für den allgemeinen Thttl: Rednk'eur M. H a r t m a n n für den Inseratenteil: Job. Aug. Koch, beide in Marburg
jL_T ~1VV‘ /“'vvi. — Afrika, Afrika! Welchen «uberklang das Wort für ihn hatte — wie heiß * überwältigend es ihn lockte. Ja, dott blühte Hessen — Rettung für ihn. Vor den Fährnissen oem wilden Lande, den blusigen Kämpfen mit
nut unj> rauch tg d gutez Dutzend
15,
Der „Vorwärts" will durch diese Statistik glauben machen, es sei schon bei dem jetzigen Stande der Gesetzgebung möglich, die Sozialvemokratie „hoch zu nehmen." Das ist aber ein Scheimnarövcr. Die oben zusammengercchnetcn Strafen betreffen Delikte, die meist jedes politischen Hintergrundes entbehren, nämlich hauptsächlich Beleidigungen, Widersetzlichkeiten und dergleichen. Thatsächlich gingen b‘e sozialbcmo- kratischen Führer unb Agitatoren bei diese» Sttafen frei aus unb nur ber verführte Anhang würbe bestraft. Hätten wir Ssiafbessimm- ungen, woburch bcn gewerbsmäßigen Hetzern baS Hanbwerk g.legt werden könnte, so würbe bas Verhältniß ein umgekehrtes sein; bann wären es die jetzt in Sicherheit sich bifinblichen Führer, bte beim Kopfe genommen würben unb bie al? bann gezwungen wären, ihr eigenes Fell zu Markte zu tragen.
5 L.Eiagr m Hause ". 2. Stot naniheil :rraum
»Silbe, o Hilde, Du weinst um mich," sagte er weich. „Hast Tu mich noch immer lieb?"
Sie blickte schüchtern zu ihm auf und sah ihn innig an, doch still und ohne Worte, aber ihr feucht- schimmernder, seelenvoller Blick und ihr todtblasses Gesicht sagten und verriethen ihm Alles.
Er neigte sich tief zu ihr hinab und berührte mit seinen Lippen ihre reine Stirn. Noch einmal schaute er in ihr Antlitz und in ihre blauen Kinderaugen, dann sprang er rasch In den Wagen. Der Schaffner schlug dröhnend die Thüre zu und der Zug brauste davon.
Wulf landete glücklich auf afrikanischem Boden. Aber es gab gleich heiße Blutarbeit. Die Aufstän- dischen hatten sich mit großer Kriegsmacht zusammen» gezogen und gingen bald darauf zum offenen Angriff über, wobei auch Lieutenant von Schollermark seine Feuertaufe erhielt. Und nun reihte sich Gefecht an Gefecht. Aber Wulf blieb, so tapfer er auch mit seinen Leuten vorging, uuversehtt.
Zwei Jahre waren vergangen. Die ostafrikanilchen Wirren hatten sich gelegt. Mit den einflußreichsten Rebellenführern war Waffenstillstand geschlossen worden, aus dem em ewiger Frieden werden sollte — wie man hoffte. Selbst die unerquicklichen Verhälmisse an der Somali-Küste und in Sansibar hatten sich merklich gebessert und allmählich war Ruhe und Ordnung in die deutschen Colonien gekommen.
Lieutenant von Schollermark, der sich bei allen Kämpfen ausgezeichnet und mit kühnem Wagemuth in die schlimmsten Gefahren gestürzt hatte, erntete die wohlverdienten Lorbeeren und Ehren unb rücke in eine bevorzugte Stellung ein. —
. (Fortsetzung folgt.)
Marburg,
Freitag, 22. Januar 1897.
theilen ber mobernen Welt, benn ich machte bittere Erfahrungen nach jeber Richtung hin. Jetzt ftrebe ich nach höheren Sternen."
Sie blickte auf sein von Begeisterung glühendes Gesicht und nickte still vor sich hin.
Zwei Tage darauf geleiteten Hildegard und Noske den Reconvalescenten in die Heimath, wo er sich vollends erholen sollte. Die Majorin feierte ein seliges Wiedersehen mit dem geliebten Sohne, der sie mit großer Schonung von seinem Entschluß, nach Afrika zu gehen, in Kenntniß setzte. Natürlich gab es nun leidenschaftliche Klagen und Thränengüsse ohne Ende, «ber sein Wille blieb unerschütterlich und das bange Mutterherz befteunbete sich allmählich mit seinem Vorhaben.
Für Wulf Begann jetzt eine kurze glückliche Zeit des süßesten Fnedens. Hand in Hand mit Hildegard wandelte er täglich in die romantische Umgegend seiner Vaterstadt und seine Stuft genas am Jungbrunnen der köstlichen Waldesftische des Harzes.
Noch früher, wie Wulf erwartet hatte, hielt er daS Schreiben in der Hand, welches über sein Schicksal entschied. Und nun mußte er seine Liebe unb sein Leid in weite Ferne tragen.
Die nächsten Tage verstrichen rasch mit den Ausrüstungen für die Reise. Das lenkte seine Gedanken von der Gegenwart ab und auf die Zukunft und war wohlthuend für ihn. Tie Abreise gestaltete sich zu einem kleinen Triumphzuge. Auf dem Bahnhofe hatten sich sämmtliche Freunde und Bekannte, sowie eine Anzahl theilnchmender Goslarer versammelt. Von seiner Mutter nahm er den zärtlichsten Abschied. Daun reichte er Hfldegard bie Hand, bie befdseiben abwärts staub. Nun bemerkte er bie Bläffe ihrer Wangen unb bie Thränen, bie in ihren blauen Augen stauben.
„B. T." sich Anspruch auf ben Dank der deutschen Volksschullehrerschast erworben habe. Fest überzeugt sind wir, daß ein großer Theil ber deutschen Lehrerschaft mit uns übereinstimmt unb wir hoffen, daß dies sowohl vom einzelnen als auch von anderen Vereinen der Oeffentlichkeit gegenüber klar und entschieden zum Ausdruck gebracht wird.
Dem „Dzienuik Poznanski" zufolge hat Propst Szadzinski fein Amt als Propst in Wytaszyce niebergelegt. Daß der Beweis der Wahrheit seines polnischen Hetzens erbracht wurde, ist auch seinem Erzbischof v. Stablewski recht peinlich. Der Erzbischof hat gleich ein langes Rundschreiben an die ihm unterstellten Geistlichen gerichtet, in dem er sie ermahnt, bie prudentia pastoralis nicht aus den Augen zu verlieren, bie er angesichts der gegenwärtigen Verhältnisse in seiner Diöcese eine „hoppelt beilige Pflicht des Seelenhirten" nennt. Es sagt: „Wo zwei Nationalitäten neben einander leben, werden infolge übermäßiger Gefühlsaufwallung, Gereiztheit, Empfindlichkeit, oft unmöglicher Ansprüche und politischer Leidenschaften wohl leider niemals Anlässe zu Zwistigkeiten und Reibereien ganz «us- bleiben. Der Priester jedoch soll Gegensätze nicht verschärfen, sondern versöhnen."
lehnt worden. § -9 schließt Geistliche, Richter, Staatsanwälte, Polizeibeamte von der Mitgliedschaft aus. Hier wurde festgestellt, daß nur im Amte befindliche Geistliche ausgeschlossen fein sollen. Ferner wurde ein Anttag Kirchner (Ctr.) angenommen, wonach nicht Schwiegervater und Schwiegersohn zugleich Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung sein dürfen. 3n § 27 wird für die Wahl öffenk- liche Sttmmabgabe vorgeschrieben. Abg Kirchner beantragt geheime Abstimmung. Fr. S i e 6 er (Ctr.) weist darauf hin, daß nach Annahme des Dreiklassenwahlsystems die geheime Abstimmung ganz unbedenklich sei; Frankfurt a. M. komme ganz gut mit gleichem Wahlrecht und geheimer Abstimmung zurecht, ebenso habe man in Hannover geheime Abstimmung. Geh. Ober-Regierungsrath v. Trott ist entschied>n gegen den Anttag, der darauf gegen die Stimmen dks Centiums und der Freisinnigen abgelehnt wird. Zu § 32 beantragt vr. Lot ich ins, daß auch der Bürgermeister von Wiesbaden, ebenso wie in den Städten Cassel, Hanau, Marburg und Fulda, regelmäßig den Titel Ober - Bürgermeister führen solle. Ter Minister des Innern v. d. Recke erklärte sich dagegen, da Wiesbaden diesen Vorzug bisher nicht hatte, unb bie Verleihung dieses Vorzugs ein Kronrccht sei. Dr. Lotichius zog daraus seinen Anttag zurück. — In 8 33 wird auf Antrag des Abg. Zimmermann die Bestimmung, daß Gast- oder Schankwirthe nicht Mitglieder des Magistrats sein können, gestrichen.
Der Massower Lehrerverein veröffentlicht folgende Erklärung: „Das „Berliner Tageblatt" melb.t betreffs seines Jubiläums, daß Herr Lehrer Tews aus Berlin ihm „namens ber beutschen Volksschullehrerschaft" gedankt habe für seine rücksichtslose Vertretung der Volksbildungsinteressen". Der heute versammelte Massower Lehrerverein beschließt einstimmig, seine Stellung zu dieser Angelegenheit öffentlich auszusprechen. Wir wissen nicht, ob Herr Tews den Dank aus eigenem Antriebe aBgeftatiet hat, oder ob er als Vorstandsmitglied des Preußischen Landes-Lehrer-Vereins handelte. Aus alle Fälle aber erheben wir entschieden Einspruch dagegen, daß er im Sinne ber gefammten beutschen Volksschullehrerschaft gehanbelt habe. Wir stnb ch r i st l i ch e Lehrer unb können bie Volksbilbungsinter.ssen, welche gerabe das „Berliner Tagebl." vertritt, nicht olle heilsam für unser Volk und Vaterland ansehen. Wir fühlen uns als deutsche Lehrer und können nicht anerkennen, daß das in jüdischem Sinne wirkende
Herbst^ ig von stellung, n Zeil- (445 tt rt.
Januar, (359 hdtt
(Nachdruck verboten.)
Zwischen Lipp' und Kelchesrand.
Roman von I. Berger.
(Fortsetzung.)
bau- n
g, de« r Uhr: »Hof.
»rnitz;
Sche«ttiche »eiltet«: KreiMitt für He Kreye MteHttg «n> Kirchham. ' 1 X-d«kt§u mw *“ $?eib“r9' Jllrtstrirtes ®e««Ue»Utt
h. Sozialdemokratie und Eisenbahn-Arbeiter.
[ Die Führer der Sozialdemokratie suchen immer snd immer wieder neue Strbeitermaffen zu finden, «elche sie als Partei- und Stimm-Material für ihre Zwecke verwenden können, und welche namentlich auch .durch die von ihnen verdienten schönen Lohngroschen sdie Krippen füllen helfen müssen, ans velcher sich die Führer dann gütlich thnn! Nicht allzulange, etwa zwei Jahre mögen es her sein, daß iwr von Hamburg au8 Versuche von sozialdemokratischer Seite ausgehen, auch das ganze ansehnliche Heer der Eisenbahn-Arbeiter, welches bei den preußischen, wie den Bundesstaatlichen Eisen- bahn-Verwaltungen und der Reichs-Eisenbahn-Ver- waltung gute und ausreichend Bezahlte Beschäftigung gefunden hat, und das natürlich nach vielen Tausen- M zählt, unter eine gewerkschaftliche Organisation zu Bringen und die radikale Presse Begünstigt dies, indem sie es als Aufforderung an diese Arbeiter bezeichnet, „ihre Pflicht zu thun".
rrschttnt täglich exfstr «n Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. - Quartal.AbonuemeutS-Prtts btt dar Exp«- bjtton 2 ML, btt allen Postämtern L ML 25 Pfg. (ttfL »»Mlgtlb). JusertionSgebühr für di, gtfotiten« M »ber deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 85 Pfg.
Sagen Sie mal, mein liefet Schollermark, sagte Major, ijaben Sie Lust zur Dienstleistung bei «Schutztruppe nach Deutsch-Ost-Afrika zu gehen? — M bin nämlich beauftragt worden, einige junge "chüge Artillerie-Offiziere für die dortigen Kolonien wszuwahlen. Es find wieder neue Aufstände im vamolilande und in Useguha ausgebrochen.
$er Reichscommissar hat die Regierung tele- Naphllch um Verstärkung seiner Leute gebeten, um m ostafrikanischen Wirren energisch unterdrücken zu 7*®‘n- 3n drei Wochen spätestens geht neuer Nach- mö nach Afrika ab, um dort Dienste zu thun. — «ollen Sie mitziehen, Schollermark? In Gefahren ^möglicherweise in den Tod. Vielleicht aber auch
Befolgen, zu Glück und Ehren."
In atlemloser Spannung horchte Wulf den Worten eine wunderbare Wirkung auf ihn
Seine Gestalt richtete fich militärisch
1891: 63 Jahre 10 Mon. Gefängtiß; 16863 Mk Geldstr.
182.5: 79 „ 9 „ „ 33160 „
1896: 83 „ 3 „ • „ 32»89 „
Umschau.
Die Kommmission des Abgeordnetenhauses für bie Stäbteordnung der Provinz Hessen-Nassau setzte vorgestern Abenb ihre Berathungen fort. § 18, ber bestimmt, daß die Häslte der Stadtverordneten aus Hausbesitzern bestehen muß, blieb unverändert, nachdem ein Antrag v. P a p p e n h e i m, nur für e n Drittel dieses Erforderniß zu bestimmen, abge- Jubelruf ausbrach und mit beiden Händen die nervige Rechte des Majors umklammerte.
„Also, Sie nehmen meinen Vorschlag an? Das ist recht, mein Sohn. Da kommen Sie mal in andere Verhältnisse und können ttotzdcm als Soldat dem deutschen Vaterlande Ihre Kraft weihen. — Und nun vergessen Sie Alles, was Sie in letzter Seit bedrückt und gequält hat und ziehen Sie getroft hinaus — hinaus in eine neue Welt I"
Glücklich und dankbar drückte Wulf dem Major die Hand. Sprechen konnte er nicht.
' Der Major erwiderte kräftig den Händedruck. Dann verließ er hastig das Zimmer, um feine Ergriffenheit zu verbergen.
Währenddem stand Hildegard mit blassem Antlitz im Nebenzimmer, durch dessen halboffene Thüre jedes Wort zu ihr gedrungen war. Ihre Brust wogte und ihre Augen feuchteten fich. Aber sie strich mit der Hand über die langen Wimpern, um gewaltsam bie hervorquellenben Thränen fortzuwischen. Anscheinenb ganz ruhig trat sie zu Wulf, ber bie Arme hinter bem Kopf verschränkt, regungslos auf bem Sopha saß und glückselig vor sich hin ttäumte. Er weilte im Geiste bereits im dunkeln Erdiheil bei feinen deutschen Kameraden, «feilte ihre Gefahren unb kühnen Abenteuer unb ersehnte nichts Besseres, als erfolgreiche Arbeit — ober einen ehrenvollen T»d.
„Ist es wirklich wahr — Du willst nach Aftika?" fragte sie.
„3a, Hilde, ich will", antwortete er ernst. „Ich w'll die Vergangenheit mit allen Jrrthümern, Täuschungen und Kümmernissen hinter mich werfen mnb nuten idealen Zielen folgen. Der Mann, der vor steht, ist nicht mehr derselbe, ber einstmals seine Ansichten unb Zukunftspläne vor Dir entfaltet. Ich fe§ne mich nicht mehr nach ben Genüssen unb Vor-
" t jrffj »cuwcii empsano er reine Furcht. Der : draiw ^»ungsfteubige Optimismus seines heitern Naturells Ä toieber Zur Geltung unb bie Aussicht auf e ,7^ j^Eues zielbewußtes männliches Thun unb Wirken ( °erte unb erregte ihn so, baß et in einen lauten
reo A a atlemloser Majors, bie
II F^bten. C«,«wv wipuu nujitie jtaj mn
I W empor, die braunen Augen strahlten in neuer« Wer Lebensfreude und frischem Wagemuth. Ihm ... 5' als steige er plötzlich aus tiefer Finsterniß zum ge U-M t Men Licht empor. — Afrika, Aftika! Welchen Haspel'
wuoen Lanoe, Den blutigen Kämpfen mit . ? rf schwarzen Feinden empfand er keine Furcht. Der
Eine solche Organisation richtet sich zweifellos, Mim sie von der Sozialdemokratie ausgeht, speziell gegen die Arbeitgeber, also gegen die angeführten Verwaltungen und hat lediglich den Zweck, den wirth schriftlichen Krieg auch dorthin zu tragen und Unzufriedenheit zu säen, wo bisher noch keine solche ge- Mscn ist und wahrlich auch nicht zu sein braucht. Seschäft« $a8 Zusammenwirken von Arbeitgebern und Arbeit- mg bet ,e^mcin ist Öetabc Bei den EisenBahnverwaltungen ftüt ungemein erfreuliches Bisher gewesen, und das k-mn den Herren BeBel, Liebknecht und Genossen «turlich nicht passen. Sie haben es verstanden, «ehr und mehr die Fäden der Gewerkschaftsleitungen in die Hand zu bekommen, unb wenn ihnen dies Mch in Gewerkschaften staatlicher Eisenbahn-Ai beiter gelänge, dann würden wir sehr bald auch hier die Kraftprobe des Streikes zu erwarten haben, denn bie sozialdemokratischen Führer würden nicht mit dem Reihe ablassen, diese Arbeiter möchten ihren Arbeitgebern und der Welt zeigen, daß es heiße: „Wenn »et Arbeiter will, stehen auch die Züge still."
Wer den Eindruck beobachtet hat, ben Bisher biefe fozialdemokcatische Agitation auf bie Eiscnbahn- «rbeiter gemacht hat, ber muß den deutschen Eisenbahn-Arbeitern bie Anerkennung werben lassen, daß ft den sozialdemokratischen Beglückungs-Versuchen mit der nöthigen Skepsis gegenüberstehen. Die Eisenbahn- arbetter haben jetzt ihr gutes und sicheres Brod;
e
>g des -Denk» a sichten. htt. nuor: