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WöcheEche Beilage«: Krei-Slatt für die Kreise Mar»«r- tm> Kirchham.
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Tupfer, Eisen.
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por zu dem allmächtigen Gotte I Sodann aber eucrn wir im treuen Gedenken an unsere verklärten ldenkaiser Wilhelm den Großen und Kaiser iedrich, in Erinnerung an die Ruhmesthaten der ßen Zeit und an de» Tod so vieler Angehöriger feier tapferen Armee wie in Würdigung der Ver- ienste eines Bismarck, Grafen Moltke und Roon
unsere Nation das Gelübde: allzeit treu bis in
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sögen unter langem Fortbestände des Friedens die Sohlfahrt des deutschen Volkes und die Segnungen feiner Kulturarbeit immer größere werden, möge bi
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iu Die Trennung der Bauern von den Großgrundbesitzern
Erscheint täglldj «xß«r «n Werktigm nach Sonn» xnb Feiertagen. — Qaartal-Abonuementr-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 M. 26 Pfg. (exkl, vestellgeld). Jus«rtisuSg«bühr für die sespaltem Zeil« »der btt« Rax« 10 Pfg., Reklamen für di« Zeil« 26 Pfg.
schließen ? War es der Dämon des Spiels? — Oder hatte ein Weib ihn auf dem Gemissen?
Er fühlte nochmals nach seinem Herzen. ES pochte noch, pochte sogar stärker als vorher, ab und zu bäumte sich die wunde Brust in Athemnoth.
„Armer Kerl, armer Kerl;" flüsterte der Arzt. Er bettete Wulfs Kopf höher in die weichen Kissen, setzte sich au die Kopfseite der Lagerstatt und beobachtete ihn scharf.
Während der Bursche davonsprang, um alles zu besorgen, traf der Arzt seine Vorbereitungen, um die Leiden des unglücklichen jungen Mannes, der kaum ein Lebenszeichen von sich gab, zu erleichtern.
Im Zimmer war es M, todtenstill, nur der Wind pochte leise gegen die Fensterscheiben. Der Todesengel schritt unhörbar gegen das Gemach und berührte das bleiche Haupt des Kranken mit seinen weißen Schwingen.
___ tzroklamation im Schlosse zu Versailles ist es ein llfett Wichtiger Hort des Friedens auf dem Contincnte ge- [eibenbttfauefeH. Aufrichtig dankend blicken wir deßhalb heute
V«r«wwortlichfürben allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann, für ben Jnseratentheil: Joh. Äug. «och, beide in Marburg
berg hatte Recht gehabt mit seinem schroffen Urtheil über sie.
Und dieser Sirene hatte er Alles geopfert! Seines Herzens tiefstes Empfinden, Ehre, Ansehen, Zukunft. In Roth und Sorgen hatte er sich für sie gestürzt, weit über seine Kräfte hinaus. Z-tzt ließ sie ihn allein mit seiner Roth und schob ihn gleichgiltig bei Sette.
Run war Alles verloren, sein Schicksal besiegelt.
Es ging wie ein Riß durch sein ganzes Sein. Brennende nagende Reue erfaßte sein tief verletztes Herz. Er war enttäuscht und jetzt ekelte es ihn vor der, die er noch vor wenigen Stunden heiß geliebt hatte.
Er Ballte den schändlichen Brief mit Abscheu zu einem Knäuel zusammen und schleuderte ihn weit von sich, daß er in eine Ecke flog.
So unglücklich, so hoffnungsleer, so verzweifelt war er noch nie gewesen; ein Sturm des wildesten Schmerzes durchbrauste seine Seele. Und Niemand gab ihm Trost und linderte sein Leid. Niemand aab ihm einen Tropfen Balsam für die brennende Wunde, die sein Herz empfangen hat.
Wozu sollte er noch länger leben? Die Gegenwart war so traurig, eine glückliche Zukunft gab es nicht mehr für ihn. Nirgendwoher konnte Hilfe, Rettung kommen.
Ein leidenschaftliches Verlangen erwacht ein ihm, rei zu werden von allem Leid, aller Erdennoth — rei! Nur nichts mehr denken, nichts mehr fühlen. Sich ausstrecken, still werden, ganz still — und terben. Das mußte wunderschön sein. Dann hatten alle Qualen ein Ende und er fand Frieden und Ruhe. ।
»Ja, ja, fort, fort aus dieser schnöden Welt;" i i ef er fest frohlockend und breitete seine Arme aus. i Klare Ueberlegung hatte er nicht mehr. Sein Ge-
Zwei Fragen sind es, welche wir auch an dieser Stelle d r preußischen Regierung zu besserer Fürsorge besonders mit empfohlen haben, die bessere Be- denkung der L e h r e r r e l i k t e n und die doch schon der «llgemeinen Gerechtigkeit wegen nöthige Gehaltsaufbesserung der im Etat 1897/98 nicht mitbedachten Geistlichkeit. Hierzu hat nun, was doch endlich zu begiündeter Hoffnung berechtigt, Kultusminister Dr. Bosse vorgestern im Abgeordnetenhaus -'Folgendes erklärt: „Er wisse, wie alle Parteien des Hauses darin einig, daß die jetzige Ordnung des Reliktenwesens für die Lehrer nicht ausreicht. Damit stimmt auch die Staatsregierung überein, und es sind V o r ar b e ite n im Gange, welche diesen Gegenstand behandeln. Ich kann die Erklärung abgeben, daß es uns dringend am Herzen
Viehbestandes und in loyaler Ausführung der Handelsverträge treffen lassen. Was die Quarantäne anlangt, so gehen die Unterzeichner von dem Umstande aus, daß die bisherige vierzehntägige Quarantäne sich nicht als ausreichend erwiesen hat, vielmehr die vierwöchige sich empfiehlt, wobei einzelnen schleswig- holsteinischen Disttikten, die auf die Einfuhr dänischen Viehs angewiesen sind, Ausnahmen bezüglich der Landquarantäne zu gestatten seien. Was die Tuberkulinimpfung anlangt, so sind die deutschen Vieh- Besitzer b muht, durch TuBerkulinimpfung das tuBer- kulöse Vieh festzustellen und auszusondern. Dieses Bestteben wird erschwert durch die Einfuhr tuberkulösen Viehs. In Jütland ist festgestellt, daß 45 Prozent, in Seeland, daß 53 Prozent Vieh tuberkulös sind. Bei der Einfuhr nach Deutschland ist der Prozentsatz noch größer. Belgien und Frankreich haben überdies Bereits oBligatorisch die TuBerkulin- probe angeordnet; England hat die Einfuhr von lebendem Vieh überhaupt gesperrt. Bezüglich des Verbots russischen Geflügels und russischer Schweine waren die Ansichten getheilt. Eine große Anzahl landwirthschaftlichcr Betticbe befaßt sich mit der Gänsemast; insofcm ist es zweifelhaft, ob die Sperre dem landwirthschaftlichen Interesse entspricht. Bezüglich der Schweineeinfuhr aus Rußland wird darauf hingewiesen, daß diese zur Zeit nur noch in Oberschlesien stattfindet und hier kontingentirt ist, daß aber in Oberschlesien gleichzeitig erhebliche Fortschritte der Maul» und Klauenseuche beobachtet worden find. Bezüglich der zeitweiligen Sperre der Rindvieheinfuhr aus Oesterreich - Ungarn wttd auf das Vorgehen Bayerns hingewiesen, das eine solche Sperre bereits angeordnet hat.
sicht war aschfahl, nur auf den Wangen brannten rothe heftische Flecken; wie geistesabwesend starrten seine Augen ins Leere.
und h, oben: !
Mitleidig schaute der Arzt auf Wulf nieder^ Was hatte den schönen jungen Mann nur dazu ge-
Wche. Er konnte sich nicht erklären, was sie von D fern hiell und er gerieth immer mehr und M in Auftegung. In seiner Verzweiflung suchte ? die Geliebte an allen Orten, wo sie sonst ihre Michen Zusammenkünfte gehabt hatten, irrte Mmlang in der Thiergartenstraße umher und Fti zu ihren Fenstern hinauf, voll unwiderstehlicher Dchvsucht und heißem Verlangen.
L verging eine Woche, ohne Wulf Aufklärung W Giselas Schweigen zu bringen. Er hatte wieder W ganze Nacht schlaflos auf seinem Bett gelegen, W Noske ihm am frühen Morgen ein zierliches Mchen in rosa Couvert überreichte, das der Post- W^en für ihn abgegeben hatte. Mit fliegenden ^6in riß er den Umschlag auseinander und las einmal und zum zweiten Mal, was Gisela prieben — die ihm tausendal belheuert hatte, daß fcfo liebe über Alles in der Wett und ihm ge> ^r«n, die Seine zu werden.
Uto nun verschmähte, verwarf sie ihn und ver- grausam alle seine Hoffnungen und fein ft Glück.
t «elch ein herzloses Weib! — Ja, Graf Alleu-
durch Rarh und That; sie kann durch ihren Aufenthalt in der Mitte defielben wesentlich zur Verbreitung der Kultur und besieren Einsicht betragen, wozu denn auch dar gehört, daß sie den Bauernstand mit den neuen Entdeckungen und Erfindungen im Fach: der Landwitthschaft bekannt macht Wo diese gesellschaftliche Klaffe vorwiegend von christlichem Sinn und Jntireffe durchdrungen ist, wird sie nicht allein durch ihr Beispiel, welches von so großer Bedeutung ist, das christliche und kirchliche Leben der Bevölkerung stärken, sondern auch th«tkräftig dazu mitzuwirken, daß Kirch« und Schule die ihnen zukommende Stellung gewinnen."
Aller demagogischer Entstellung gegenüber können wir in Deutschland je zum Glück konstatiren, daß unseren Großgrundbesitzern nicht nur christlicher, echt monarchischer, nationaler Sinn ein unerschütterliches Eigenthum ist, sondern daß sie ein warmes Herz für Alle haben, die dem landwirthschaftlichen Stande angehören. An sie kann und möge sich also der Bauer in Deutschland getrost anlehnen, sie helfen ihm wahrlich treuer und e h r l i ch e r, als das die Bauern aufhetzende und unzuftieden stimmen wollende Dema- gogenthum der Demokraten, demagogischen Sozialen und der Genossen Bebels. Was die Hetzer dieser Art mit dem Bauer vorhaben, das zielt in letzter Stelle darauf hin, ihn zum „besitzlosen Proletarie r" zu machen; dann ist er ja auch reif zur Mitarbeit am großen Kladderadatsch, dann ist der Grund erfüllt zum Grade derjenigen Unzuftiedenheit, die Bebel und Liebknecht brauchen, auf deren Acker ein Eugen Richter mit seinen Anhängern, wie ein Pfarrer Naumann mtt seiner „Zeit" die dankbarste Vorfrucht sind. D eshalb, deutscher Bauer, bleib auf deiner Hut!
Dchollermark gesandt hatte, glätteten sich die Wogen M Aufregung in ihrem Innern und ein frohes Ge- K der Befreiung durchströmte ihre Brust.--
«Wulf hatte Gisela volle acht Tage nicht ge- , Sie blieb unsichtbar und er verbrachte (31JWe Zeit in einer ebenso peinlichen wie quälenden
Der arme Bursche taumelte entsetzt zurück und chrie gellend auf, daß es durch das ganze Haus schallte. Dann lehnte er mit kreideweißem Gesicht und schlaff herniederhängenden Armen an der Wand, als hätte ihn plötzlich der Schlag gerührt.
Frau Leichnam kam herbeigelaufen. Als sie das Unglück sah, daS ihr Blut in den Adern gerinnen machte, schrie und jammerte sie, bis ihr der Athem ausging.
Allmählich faßte sich NoSke wieder. Während ihm große Thränen über die Backen rollten, stürmte er mit mächtigen Sätzen zu einem Arzte, der glücklicher Weise in der Nähe wohnte und sofort zur Hilfe eilte.
Wulf wurde vorsichtig auf sein Bett getragen und der Arzt unterwarf ihn einer sorgfältigen Unter- uchung.
„Er ist nicht tobt, fein Herz schlägt noch," sagte er, unb verbanb bie Wunden Danach schrieb er rasch ein Rezept, befahl Noske, bamit schleunigst nach >er Apotheke zu laufen unb vom nächsten Krankenhause eine Krankenpflegerin mitzubringen.
Marburg,
Dienstag, 19. Januar 1897.
Anzeigen nimmt «ntßegen bi« Expedition bi«f«8 Blatte», sowie bi« Amtouc«n-Bxr«mx von Haasensirin u. Vogler in Frankfurt «. M., 6«ff«I, Magdeburg unb Wi«n; Rudolf XXXII. Jabra Noff« in Frankfurt «. M., Berlm, München u. Köln, C. L.
D«ub« x. Eo. in Frankfurt c M., Berlin, Hannover, Paris.
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a. D., (Weits
Nach einer halben Stunbe stellte sich Noske toteber ein, brachte einen Eimer Eis und die vom Arzte verordneten Tropfen. Die Krankenpflegerin folgte ihm auf dem Fuße. Es war ein schönes, schlankes Mädchen in blühender Jugendfrische. In ihren blauen Kinderaugen lag ein träumerischer vergeistigter Ausdruck, der Abglanz einer reinen, durch Schmerz geläuterten Seele.
„Ah, Schwester Hildegard", sagte der Arzt, indem er aufstand unb sich leicht verneigte. „Gut, baß Sie kommen. Ich habe einen Schwerkranken. So einen armen Unglücklichen, ber sich — Sie verstehen wohl, was ich meine?" '
Sie Blickte ihn rasch, burchbringend an, bann nickte te traurig. „Ist er verloren?" hauchte sie. (Forts, f.)
Umschau.
Im ABgeorbnetenhause ist ber Antrag vertheilt, wonach bie Staatsregierung ersucht werben soll, bahm zu wirken, baß bas über bie See- unb Landquarantänen eingehende ausländische Vieh einer vierwöchentlichen Quarantänezeit und einer Tuberkulinprobe unterworfen, daß die Einfuhr russischen Geflügels und russischer Schweine untersagt und daß laut Artikel 6 der Viehseuchenkonventin mit Oesterreich-Ungarn sofort zeitweise Sperre gegen bie Rinbvieheinfuhr aus Oesterreich-Ungarn angeorbnet wirb. Der Antrag ist auch vom größten Theile ber Mitglieder der nationalliberalen Fraktion des Landtags unterschrieben, nicht um sich an den Buchstäblichen Wortlaut zu binden, jedoch aus der Ueberzeugung heraus, daß die Regierung in dieser Richtung alle Maßnahmen ergreifen wird, die sich in Rücksicht auf die Pflege des deutschen
of- um ffiziers- nalisty/ ots um
(Nachdruck verboten.)
Zwischen Lipp' und Kelchesrand.
Roman von I. Berger.
(Fortsetzung.)
Als Gisela das Schreiben in ein Couvert ge- Uoffen und an bie Adresse des Lieutenants von
no: uti (iso?
wische Nation in Liebe zu ihrem Kaiser und ihren liCrn «gestammten Fürsten, in Gottesfurcht und edler Ge- 5£I iE Mmg, in Vaterlandsliebe und deutscher Treue rtU™ KMend auch ferner voranschreiten den Völkern der wn,afcbe! Das walte Gott!
--Kellen. Unsere Bauern aber sind klüger, als die |T"h Senen Agitatoren, die sie verhetzen. Sie wissen, 2| vßm ihrem Zusammengehen mit den Groß- » o I stundbesitzern die Stärke für das ganze MH i lMdwirthschaftsgewerbe steckt, deren dies —wtzutage zu Vertheidigung seiner Existenz l1NkO)ringenb bedarf. Einigkeit macht stark, dos w W ber „Bund ber Landwirthe" wohl bewiesen; denn
ICH Tod zu stehen für Kaiser und Reich! Mögen i «ter dem Glanze der von unserem Kaiser Wilhelm II. | getragenen deutschen Kaiserkrone des Reiches Ansehen
Md Macht auch fernerhin wachsen und gedeihen,
der Macht der Einigkeit der deutschen Landwirthe, die sich zu vielen Tausenden in diesem wirthschasts- politischem Bunde geeint, dem Nachdruck, mit dem so dieser Bund seine Forberungen geltend machen konnte, verdanken wir die Abschaffung des Terminhandels in Getteide- und Mühlenfabrikaten von der Produktenbörse. Wenn bie Leute, welche bisher bort bas ben reellen Getreibehanbel so tief schädigenbe Börsenspiel getrieben haben, künftig ber Börse fern- bleiben, nun, so ist bas eben basjenige, was b e bentschen Getreide-Producenten längst zu anständigerer Bewerthung ihres Produtts ersehnten.
Der deutsche Bauer kennt den Namen Bauer als Ehrennamen sehr Wohl. Er will, wie jüngst erst wieder eine von uns erwähnte Kundgebung eines Landraths treffend besagte, seinen Grund und Boden, den er, meist von ben Vätern ererbt, besitzt, auch bebauen. Hinter bem Freisinn aber unb ber Sozial bemokratie ba steckt auch eine gewisse Sorte von Leuten, bie ben Grund unb Boben bes Bauern besitzen möchten, ihn aber nicht selbst bebauen wollen, fonbern bie ben Bauern auf ber früheren eigenen Scholle als ihren „Arbeiter" sehen möchten! Wer biefe Leute ftnb, das weiß zum Glück ber deutsche Bauer ganz genau; er soll sich aber auch darauf besinnen, baß ihn hiergegen nichts besser schützt, als bie E i n i g k e i t ber Landwirthe, unb ihr genossenschaftliches gemeinsames Vorgehen!
Diejenigen aber, welche diese Einigkeit und bas Genossenschaftswesen unter ben Lanbwirthen am Meisten förbern und sich also am Meisten, opferfreudigsten und wärmsten dem Bauernstand und dessen vitaler Interessen annehmen, das sind vermöge ihrer größeren Intelligenz die größeren Grundbesitzer. Gerade auch die deutschen Edelleute, die Großgrundbesitzer sind, stehen in dieser Hinsicht als Förderer des gemeinsamen Interesses des landwirthschaftlichen Gewerbes obenan, das kann man in der Rheinprovinz, in Schlesien, in der Provinz Sachsen, in Pommern und Ostpreußen, wie in Bayern und überall durch die unparteiische Brille nur zu deutlich sehen. Wir möchten hier eine Stelle aus Marinsen's sozialer Ethik (Seite 143) an» 'ühren, in welcher er von ber Klasse ber Großgmnb- befitzer sagt:
, .Es ist von großer Bedeutung, daß diese Klaffe der Gesellschaft iu der Mitte der bäuerlichen Bevölkerung lebt, wo sie di« Landwirthschaft nach einem größer n Maßstabe treibt und zugleich auf einer höheren Stufe des Reichthums wie auch der Bildung steht. Sie bildet nicht allein ein wichtiges konservatives Element zur Stütze des Staates, andern kann auch dem Bauernstände zu Statten kommen,
Er riß mit zuckenden Händen eine Schieblade seines Schreibtisches auf und griff fieberhaft nach seinem Revolver. Rasch setzte er ihn auf die Brust. Ein leichter Druck, eir schwacher Knall. — Wulf brach zusammen; es wurde schwarze Nacht um ihn.
Noske stürzte ins Zimmer und sah seinen Herrn wie tobt auf bem Teppich liegen, mit weit geöffneten glanzlosen Augen und mit ber Rechten krampft liaft bie Pistole umflammemb. Die Kugel hatte bie f trieben, bie Thore bes Lebens "hinter si'ch "zu" vertrust burchbohrt. Rock unb Hemb waren versengt ° r----—
unb mit Blut benetzt.
Zum 18. Januar.
DaS Deutsche Reich vollendet heute das !6. Jahr seines Bestehens. Sett ber Kaiser-
1.
jn. (i«d.
Bett»
0 P!gu tunt# Solar; weiß ; Sil> 3 $i> ferner: :unc» J.38R- Bet Bt» Kcte1- tcuner-- •ford
eine ber Haupt - Aufgaben, bie sich in ihrer ibt 19,Agitation bie Freisinnigen unb Sozialen ä, la Naumann, i. Brühl andererseits die Sozialdemokraten gestellt haben, aai-rrr« f,e dies wollen, ist leicht ersichtlich. Sie hetzen
'66« Wn Großgrundbesitzer und „Junker", um diese tt Bauern als die Ausbeuter der Kleinbesitzer hinzu-