m
agsa
* Unterschied im Geschmack fiel auf, und' die vor-
i()0x Scht
M. 10, Gisela zu Wulf.
r
"Was habe ich denn gethan, um Deinen Glauben
V
rr as ils ift
eg v L
er, en 2.
Befall). Die Durchsetzung des Börsengesetzes sei eine hervorragende Leistung gewesen, und zwar au: Grund viel stiller Arbeit, namentlich der Grafen Kanitz und Arnim Der Antrag Kanitz sei an sich nicht unvereinbar mit den Handelsverträgen, aber leider habe die Regierung eine gegentheilige Auffassung öffentlich vertreten. Hauptsächlich im Hinblick hierauf habe man von der Wiedercinbringung des
lte St* t ,tarnc *9“ eure Weile wie geistesabwesend leiste «ft nahmen ihre Augen einen schwermüthigcn, (248 äUSbrUd an unb füllten sich langsam
ifcn j backete« in Car- 5 MH, eife
>o Pfg.
>o .
20 .
(237 iseur,
Ver«utwortlichfürd«aallgnueium Theilr Redakt«r M. Lartwau« für dm Jnseratenthtil: Joh. Aug. S-ch7büd7iu
RrdÄtiou itud @a><bti^R7'<97erä?aL$>nl<t<It< "22 Jllttstrirte-
Parti — v— —,i—>, y iwiiuit.il
(119 ~ — 3m andern Fall nichts! Also höre!
ekteur, °^ch auf, mich zu drängen. Das ist mir schon l i ,ZeilIZ. ^Sweilrg geworden. 1
i börse, welche nur in einem anderen Lokale und ' unter einer _ anderen Firma arbeitet. Der ganze Unterschied soll nach freisinniger Doktrin nur darin bestehen, daß die Umsätze keine „börsenmäßigen" sind, londern auf „handelsiechtlicher Grundlage" beruhen. Daß solche Zustände einfach ein Hohn aus die Gesetze sind und ein sich täglich wiederholendes Lächerlichmachen der Negierung bedeuten, ist ohne Weiteres klar, und Abhilfe muß hier auf die eine oder andere Werse geschaffen werden.
Das Mitglied des amerikanischen Repräsentanten- hauskomrtös für auswärtige Angelegenheiten, Money, welcher aus Kuba zurückgekehlt ist, spricht In seinem Schreiben an das „Journal" die Meinung aus, Spanien sei nicht in der Lage, den Aufstand zu unterdrücken. Dies sei auch die Ansicht des amerikanischen Konsuls in Havanna Lee, welche er auf Ersuchen Lees dem Staatssekretär Olney mitgetheilt habe.
Gelegentlich der Besprechung eines in Württemberg bekanntlich durch Minister von Mittnacht gemachten Vorschlags an die Kammer, wonach an Stelle der aus der Kammer der Abgeordneten ausscheidenden sogenannten Privilegirten etwa 21 Mitglieder im Wege der Verhältnißwahlen unter Zugrundelegung des allgemeinen, geheimen, gleichen und direkten Wahlrechts berufen werden sollen, äußert ich die „Köln. Ztg." über die Gleichheit des Wahlrechts in nachstehender, mit unseren An- ’™enhinüber völlig übereinstimmender Weise: „Wir sagen nichts Neues, wenn wir in Württemberg den Sitz des Uebels wie beim Reichstagswahl-
Gleichheit des aktiven WahlrecheS aller Wahlberechtrgten finden. Die Allgemeinheit des Wahlrechts, die geheime und direkte Wahl entziehen ich traft der Thatsache ihrer Einführung der Antast- tarkeltr erre Aenderung des Wahlrechts in dieser Hinsicht wäre im hohen Grade bedenklich, weil sie bedingen würde, jetzigen Wahlberechtigten die Theil- nahme an zukünftigen Wahlen zu entziehen. Wer heute ein Wahlrecht besitzt, muß es auch in Zukunft behalten. Aber eine andere Frage ist es, ob ein Recht sgrund oder auch nur ein Billigkeitsgrund dafür vorhanden Ist, daß jedem Wahlberechtigten das e St-mmr-cht, wie es jedem übrigen Wahlberechtigten zusteht, zukommt. Diese Frage haben wir immer und immer wieder verneint. Es ist eine Unbilligkeit, eine Ungerechtigkeit, ein Unding, daß den Mannern, die ihr ganzes Leben der gesunden Entwicklung des Staates und der Leitung
: , Sie entwand sich heftig seinen Armen und eilte leichtfüßig davon.
.Gisela!" schrie er schmerzlich auf, Alles um sich her vergessend.
Sie hörte ihn nicht mehr. Gramverstört, das Gesicht von tiefer Blässe überzogen, blickte Wulf ihr nach, bis sie verschwunden war. Dann, wie aus einem schweren Traum erwachend, schlug er mit den Händen gegen seine Stirn. „Gisela, Gisela, wenn Du mich verrathen könntest, was dann, was bann 8" lohnte er mit zuckenden Lippen. Er wollte ja kein Mißtrauen gegen sie hegen, es widerstrebte ihm aufs Äußerste unb doch sah er sich bazu gezwungen.
Er schritt raschen Ganges durch die manigfachen Wege und Alleen des Thiergartens, bis seine Nerven sich beruhigten. Daun kehrte er heim, wo er auf feinem Tische sehr unangenehme Mahnbriefe und Rechnungen vorfand. Er kniff die Papiere in den Fragern zusammen und warf sie in den Ofen Er wußte kaum mehr, was er that. Der Schmerz von innen und der Schmerz von innen unb ber Schmerz bon außen machten ihn beinahe wahnsinnig. Wovon sollte er bezahlen? Seine Kasse war leer. In nächster Woche war auch ber Zeitpunkt da, wo er Wech'el unb Ehren schein einzulösen hatte. Wie ein unheimliches graues Gespenst stieg biefe Schuld vor
Geiste auf In ber stolzen Sicherheit, die Geliebte bald vor den Altar führen zu können, hatte er Zukunftsplane gemacht, bie mit bem Einsturz stmer L-ebeshoffnungen in ein Nichts zerfielen Sei]unten waren bie stolzen Luftschlösser, vor seiner M seine" Seele^ WL Ie9te ™
(Fortsetzung folgt.)
lanv.
iotteric
sebr.1
Zwischen Lipp' und Kelchesrand, t;“"“ iWÄ
fl®"'1" " .S« hab- mein? «, und- ' i'ifl ü"m'"d,»"M ’S», Unb “™ ®iö' W Sie
• traurig zu Muth, bie Aber Wulf ergriff ihren Arm Obne einen
.... ■' Idaß chr^di?stärlickkei?Ü!ckt^' ffi§Lte dentlich,Abschiedskuß heute?" fragte er vorwurfsvoll.
. "verzeih!" sagte Wulf erregt. „Diese immer baß sie heuchle Iam1 ®lfeI“ Ia^te unb bot ihm die rothen Lippen.
•' I <-)[. et«.? , , I Gr riß bie Geliebte heftig an seine Brust unb
'""s in ihm vorging ? Siel küßte sie leibenschaftlich immer wieder unb wieder
'^und unglücklich war. Sie kämpfte „Liebst Du mich wirtlich noch?" flüstere e"
Es stieg! „Ich tonnte es nicht fassen, nicht ertragen, wenn ierie unb!Du
Die (SntfipTfim/r ! gerichtlich mit 30 Mt. bestraft worden, hat aber
VyiH-HCUUng «hiergegen auch noch Berufung eingelegt
der Margarine - ^raae L bie 30 Geldstrafe ist bei dem
M ° ‘ « l großen Profit, der mit Oeltalg gemacht wird, über-
b. Von bem Augenblicke an, wo unsere 2onb=paupt gar feine zu empfinbenbe Strafe! Gewöhnlich wstthe unb Molkereien als Probuccnten guter Sutter Iba6en bisher bie unfaireren Konkurrenten bet Butter stch gegen bie unlautere Eon curren z wehrten,I^eitalg zugesetzt, um für dies letztere auch den Preis jüe ihnen seit Langern mit der „Margarine" be-1ber Vutter zu.erzielen. Dort hat man es für eine
nimmt tntgegtn bi« @D>«bitien dieses Blattes, faart« bl« Anusncen-Bure«! von Haasmstiiu u. Vogler In gr«nff«rt «. M., Taffel, Magdeburg unb Wien; Rudolf YYXH Moff« in Frankfurt «. M., B«rlin, München u. Köln, C. L. AAAi1, D«b« u. So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Gff^int täglich außer an W«rkt«g«u nach Sonn- und
Ho 10 Z»*^»l-W-nn«m«MS-Pr«is bei der «xp«.
*/’=• d Mk., bei allen Postämtern L Mk. Lk Pfg. (exkl. WWWVVHvCIp
®»Ms«n»). JufertisuSgebühr für bi« gespalten« Zeil« SYVtHhinrfi 1Q 1 on^7
»btt beten Raum 10 Pfg., R«klam«n für bi«Zell« S8Pfg -VlltuDOCl), 13. ^ZÜNNar 1897.
mtet wird, hat für jeden Linksliberalen und Manchester- Ausstellung umgekehrt gemacht, man veredelte das Antra es Kani7°bLhei°' «taTTM mann die Margarine einen auffallend guten Geschmack Oelta ggemansch durch eine reichliche Masse guter Butter Höhe der Getreidepreise müsse bie ßautittcnben» bB d° «« Suita ,u .a«,arisch- "»d W- da« bie« D^gefteMen toi,' „B (Sri»ItaSÄÄS Ä ? rc,n.t.to‘r Il^c8 Leidwesen, daß biep“m“ Margarine zum Frühstück und dem Publikum der Versammlung mit ber SlSuia seitia b
7Unb Jre^anoCn^e von solchemILockspeise vor. So schafft man sich Urlheile des!nächsten Wahlen zu betreiben und auszuharren mf Sestchtspunkte aus den Leuten immer und immer! Publikums über d'e Margarine, welche dann zu! den bisherigen Wegen, allezeit treu für Könia unb »über eine Frage m entstelltester Form vor die deren besserer Einführung als Reklame in bie Welt Vaterfanb. Wir haben ben vorstehenden Ä als Augen fuhrt, deren richtige sachliche Erledigung für!uusposaunt werben unb wir glauben, nicht einmal!korrekt bezeichneten Bericht aus ber Slblesisckeu ® ere?TlMe« Knbtftrtb^aftl^e Produktion v°u b"- Unmasse der Zeitungen, die jüngst der Herr Mohr Zeitung" en nommen, fügen demselben "abe^ b mu -t-,-«-nba--r JMuuta« ». 7',^"»'°» .mit W & 6m «ras8u S a»P?r°'ll
Jedermann weiß, daß vor Jahren zuerst aud &£?,!' b -1° konsequent sein, künftig diesem für die nächsten Reichs tag sw ah len die Auf- sür die wirthschaftlich Schwächern von Maraarine «" ?afd:'nbern Mohr für feine fotberung ausgegeben hat, baffir zu sorgen, daß von Mkufatven Köpfen em „Ersatz für Butter" auch nach^9 "^^"l" '^e Spalten zu Meßen, konservativen Männern kein Abge- Deutschlanb iwportirt wurde, der den Namen Mar-!®? “nb ähnlichen Oclfalgschwindel fiiiblorbnet e r gewählt werde welcher bereit ift
-«-li. ».rau- dies. Mar,a^a,"„macht Laus^s 6-nd-1-°stir-«.U L- 5
Mlrde, das konnte man bann in vielen, von zn-et-17^? ^, mit ^arferen gesetzlichen Maßnahmenkgeben, in denen eine Bindung der Zölle lässigen Leuten aus Amerika gekommenen BerichtenpU tzu?m - , ausgesprochen ist. 8 ö
«chlesen. Wir würden den Genuß von Margarine!^ ?,te Sr.9r^!cr , nb bte ketzten, die den ehrlichen! gs. m. f ,
rttn den Leuten verekeln, wollten wir solche Berichtemt.t Margarine schädigen wollen, sie wollen tir,„$ L^ L "sUn9r ® e/? 9trter Don fast allen hier wiederholen. Es genügt, daran zu erinnern daß dieser Handel ehrlich betrieben werden Ve 2 P2 “ " rtrat am Sonn-
N man sehr bald legislatorisch gegen diese Eon- P!"?' ?a6 der Oeltalg nicht als Butter verkauft!k?, ^,^b ^ 95l7? 3ufamsmc"' »m über mnenz vorging, und daß auch die beutfcben a-<i= I Derben kann, wie dies heute sicher noch mit bentL-t bie neue Gesetzgebung unb bereu Aus
bauten, bie ben amerikanischen Gedanken einerl9tOfet£n Rantum von verkauftem Oeltalg geschieht.Igesch^ffme^Lage" ^beröthm^^eT^rbe^n^ efa
17Z77 Z | Sehender Diskussion über die wichtigsten Punkte mit
Uni|U)ÜlL «an Emstimmigk-ii grenzender Majorität resp. mitEin-
__________________ÖV„, vlls w „mummen ^n-i äuf einer Zahlreich besuchten Versammlung btg|beschlossen:
Ld"LL.'""'d""- -°ch -Mi-,Ni« trat
larboTt «0N solch» iinlmlrara »tüb-w-r» wird sotbr» MtMd" d-s Lotftlmdr« b-t“"t!“««f«”'»”"?"”b'Atot"'«»» Weber ein Beispiel durch eine Gericktsverbandlnna .^orstanves ber konservativen! indirekt zu veröffentlichen.
PHH bekannt. Auf ber Gewerbeausstellung zu Graubenz faruch bestes 'wffchen^b^'.^3)ie Statuten ber vorgedachten Organisation be- — ™ vorigen Sommer hatte eine Danziger Firma! und des Bundes Äffall) als deren Zweck in erster Reihe die Wahrung
Margarine m verschiedenen Sorten ausgestellt. Die! Landbevölkerung könne die R-n^ttn^s-^ kräftige l der Ehre und des Ansehens ihrer Mitglieder und Preierlchter fanden die geringeren Sorten abscheulich falle stütz ri (Beifall) nfaiÄr auf P •“? ?•"!! r«"er dre Förderung ihrer wirthschaftlichen Jnter- f schmeckend, die beste Sorte aber recht gut. Siefer | SeoölSnä ( ! b^7bustnelle! essen. - Inzwischen fuhren bie Berliner Getreide-
■3 roße Unterschieb im Geschmack fiel auf, unb bie vor- zu einem leinen^nbuftri toate^enriffpn satwickelung handler chre Geschäfte in ber von ihnen neu begrün- filtert ®ommene Untersuchung förderte als Ergebniß zu richtig und eine solche T "freten Vereinigung" in einem anderen Lokale
nUen k-ge, daß der Wohlgeschmack dieses hoch- SS Mn« r?',“ Sofieit des ruhig weiter. Es finden täglich Abschlüsse statt, so-
n 1 « tot, i,2^a^,,B1efa.9 |S
tter, sch L kurz-
— Hunt °immer«oatz ne heuchelte.
r,eibtn "ich auf. Ich weiß nicht,! Ob (-----
DDCl * soll? Mir ist das Versteck- sah, daß er litt, und unglücklich u
1 -in- Ur? V L ^atte gern. Es stieg! „Ich könnte es :
«amen, Gisela!" 3 " efa auf. Ihre unbändige Koketterie und! Du mich belügst!"
fi»e rornige Röthe stieg über seine Stirn, seine chre?Tgnn? m "ihm^^Ab« ■^“Lr ^?hlte, wie er zitterte und bebte. In seinen
-n flammten. Und plötzlich fuhren ihm ein diabolisch n Natur ffeatt fi^r 9rrr 5 m“86" -J“9 etne foI^e Seelenangst und trostlose
1 rasche Worte heraus. Ohne daß er es wollte @ Verzweiflung, daß ein Frösteln sie überlief.
' er sie schon. B ben ®oIb1 -Gisela, bleibe mein, wende Dich nicht ab von
Bist Du wahr, Gisela? Oder spielst Du mitE* blnfel^Ser Qm ^loraplatz. Es mir," flehte er. „Du weißt, wie sehr ich Dich Ii.be.
' to’c Du mit den Andern gespielt hast? Trügst! Nachtwind flüsterte leise 9^°^n unb der! Ich kann für Dich sterben, für Dich sündigen, alle nicht?" ^rug,r.Aachtwind We letfe in den fung.n Blattern^ meine Pflichten brechen, nur lassen kann ich Dich
Sie standen einander gegenüber Auge in Auge.«jetzt verlassen " iaate fiT U?m , "Ä m“6 f MU tausend Banden ist mein Herz an Dich
k-E finstern Blicken und fast athemlos Lr dM-n am Hauvtwea " wartet gefesselt - zemiße sie nicht. Es geht um Tod
er Erregung und sie zittemd und todtenbleich! O ich bin untrnftrirfi a ;nb/ebJ”' ~ ®l,eIc Itebft Du mich noch? Aber
e Worte. Ih-en^n mMpn " b 6 ivir uns .schon sprich bie Wahrheit, um Gottes Barmherzigkeit
■£ U-b" »ich „Ich. mehr, ich M, es,- m°°L°wkder?- r h-
I Moraen8" ° I -»'Dchan mich boch nicht so toilb unb ungläubig
starrte ihn eine Weile wie geistesabwesend "Ja' Wir wnsken n«a hn* i« sm r ■ « .1“™* ricf baS f*öne Mävchen mit glühenden Wangen.
*-----' M " ~ ' 1 "m'so' uns doch im Musenm treffem" „Wenn Du mich wahrhaft liebst, darfst Du nicht
um z'ehn Ub'r .?enR J^ an mir zweifeln. Mehr will ich Dir auf Deine
öerfeVte »ÄJ? * ' f°mme nW wehr," Frage nicht antworten. Nein, ich will nicht! Laß &{?*“-•*•* *•* $-d *” f
Spekulation mit einem „Ersatz für Butter' aufnahmen fao-M und nun ihrerseits Margarine aus Oehltalg rc fabri- enten, einem Margarine - Gesetz beim Vertrieb ihres W Produktes unterliegen, das der unlauteren Eon-