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Wöchentliche Beilage«: KrerSSlatt für öie «reife Marlmrg **> Kirchhain.

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Laude mit dem Kalender pro 1897) nachgeliefert.

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littet Berlins mit sentimentalen Artikeln bei der d, erörtern in besonders packender Weise das yrium des armen Kindes und thun, als ob es der vom Freisinn und der Sozialdemokratie be- scht.n Stadt Berlin eine Seltenheit wäre, daß mentlich Stiefkinder dem Schnapse huldigender

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- «ab Sr,rtalaLr Ouattal.8lbonnementS.Prei» bei d-r Erpe- .t ML, bei aLen Postämtern t' ML 25 Pfg. (erkl. KHrllgsld). JnsertisnSgebühr für di« gespaltene Bei!« >b«r denn Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeil« L5Pfg.

gegeben und Alles andere sank natürlich davor in den Staub.

Inzwischen gerieth er von Neuem in große Geld- noth. Das gesellige Leben verursachte große Aus­gaben. Die von seiner Mutter übersandte Baar­summe war in Kurzem bis auf den letzten Heller zusammengeschmolzen. Nun blieb ihm nichts weiter übrig, als sich in Schulden zu stecken. Die Präsente, die er seiner Braut machte, mußten kostbar und werthvoll sein, da sie an Kostbarkeiten aller Art ge­wöhnt war. Er brachte ihr täglich ein paar der theuersten Rosen mit, oder einen Strauß von köst­lichen Blumen der Reviera. Waren sie nicht vollendet schön und tadellos an Farbe, Gestalt und Dust, dann beachtete sie das verwöhnte Mädchen nicht. Er selbst gebrauchte für seine Toilette Summen, die weit über seine Mittel gingen. Es war unumgänglich nothwendig, daß er in Gesellschaften und auf Bällen in feinster Toillette erschien. Den neuen Pelzmantel hatte der Schneider mit der Rechnung zugleich gebracht, sie war aber unbezahlt geblieben.

Die Geldverlegenheüen mehrten sich. Wulf hatte bald an allen Ecken und Enden kleine und größere Forderungen zu begleichen und war schon an dem Punst angelangt, die verschiedenen Posten nicht mehr zusammen zu zählen. Sein besseres Selbst sträubte sich gegen dieses Schuldenmachen, aber er konnte das Leben vvll Saus und Braus um Giselas willen nicht wieder abbrechen. Er tröstete sich damit, daß später, wenn er sie heirathete, die paar tausend Mark, die er augenblicklich nicht bezahlen konnte, gar nicht in Betracht kommen würden. Sie waren eine Bagatelle für den Krösus von Schwiegervater, der ihn sicher nicht im Stich ließ und mit Vergnügen btt Gläubiger befriedigen würde. An diesem Stroh-

Verantwottlich für beit allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann für den Jnseratenthei!: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg

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o700 Mk. in Aussicht genommen werden müssen. Bei der Abmessung der neuen Sätze waren die den Oberförstern zustehenden Emolumente mit in Betracht zu ziehen. Die Rebierförster sind zwar im Etat der Forstverwaltung mit den Förstern zusammen aufge­führt, sie haben aber nicht, wie die Letzteren, die Eigenschaft als Unterbeamte, sondern sind stets als Subalternbeamte angesehen. Es ist deshalb zulässig, sie an der jetzigen allgemeinen Gehaltsaufbesserung Theil nehmen zu lassen."

Eine Petersburger Times-Meldung ver­zeichnet das in gutunteriichteten Kreisen umlaufende Gerücht, Graf M u r a w i e w, Gesandter in Kopen­hagen , solle Fürst Lobanows Nachfolger werden. Die Richtigkeit dieser Meldung über den neuen russi­schen Minister des Auswärtigen wird auch dem Petersburger Vertreter der .Köln. Ztg.« bestätigt. Wir meldeten in letzter Nummer,^ daß Menelik, der Negus von Abessynien, 1900 die Pariser Welt­ausstellung besuchen und dann nach Rußland reisen will. Die russischen Herren vomRothen Kleuz", die bei Menelik waren, haben viel Sympathien dort gewonnen. Bald hatten der Hauptbevollmächtigie der Gesellschaft, General - Schwedow, desgleichen Dr. @Iinäfi, nebst dm übrigen Aerzten, Offizieren und Wundärzten nicht zu vergessen Herrn Leontjew die Abessynier davon überzeugt, daß es einzig und allein die christliche Nächstenliebe sei, die sie, die Ankömmlinge, zu ihnen geführt habe. Zudem lernten die zahlreichen ganz verwahrlosten Verwundeten schnell die Segnungen einer wohlorganisirten Krankenpflege begreifen, und so traten denn an Stelle des anfäng­lichen Mißtrauens bald freundschaftliche Beziehungen, die sich täglich mehr festigten. Uebrigens haben die Russen ein Lazarett in Entoto, unter dem Dr Rosewitsch mit zwei Studenten der Medizin und zwei Wundärzten weiter bestehen lassen, die Ge­nannten werden dort die bereits begonnene Aus­bildung eines abessynischen Sanitätspersonals vollenden. Tie Gesammtzahl der Verwundeten und Kranken die vom russischen Rothen Kreuz in Abessynien behandelt wurden, beziffert sich auf e.roa 27 000.

Marburg,

Dienstag, 12. Januar 1897.

(Nachdruck verboten.)

Zwischen Lipp' und Kelchesmnd.

Roman von I. Berger.

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Vereins noch viel weniger dreinreden lassen, als von den polizeilichen Exekutivbeamten.

Eigenartig ist, daß die Berliner liberalen Blätter hiergegen, nämlich gegen die Kindermißhandlung durch trunksüchtige Eltern, nicht auf viel bessere prophylaktische Mittel kommen. Es liegt doch v i e l n ä h er, dem Schnapsteufel, und seinen furchtbaren, Geist, Herz und Gesundhrit der von ihm befallenen Leute zer­rüttenden Wirkungen durch ein Gesetz gegen die Trunksucht entgegenzutreten. Sowie aber ein solches in Sicht ist, dann wird auf einmal von den Liberalen dieselbe Art von Leuten, die man jetzt in Berlin als die zum Todequäler ihrer Kinder bestraft hat, mit einem sonderbaren Nimbus von Menschenwürde und ihnen zukommender Freiheit des Handelns" umgeben, denen irgendwie wegen der Neigung, sich einmal an einem Schnäpschen zu er­wärmen und zu stärken", zu nahe zu treten doch der Staat absolut kein Recht haben dürfe. Dann nimmt sich der Liberalismus dieserin ihren Rechten »om Staat und der Reaktion Bedrohten" auf's Wärmste an, denn dieseWürdigen" haben ja schließlich auch eine Wahlstimme. Wie darf also der Liberalismus zögern, gegen die Einschränkung der Trunkfreiheit dieser Leute zu protestiren? Eifrig sind deshalb diese Liberalen darauf bedacht, denMitbürgern" die Mög­lichkeit zu erhalten, sich bis zur Gemeingefährlichkeii zu betrinken.

Ebenso sträuben die Linksliberalen sich gegen die Einführung der Prügelstrafe bei Roheits- vergeyen. Diese Strafart soll der Menschenwürde widersprechen und darum nicht in Betracht kommen. Wenn sich aber Leute wie in dem vorliegenden Falle unter der Würde eines Menschen Betragen,. f° kann es wahrlich nicht schaden, sondern nur bessernd wnken, wenn sie für ihre menschenunwürdige und selbst im Thierleben nicht vorkommende That eine wohlverdiente Tracht Prügel erhalten. Was thut so rohen Personen eine^ sie am Ehrgefühl packende Gefängnißstrafe,bei guter Kost und liebe­voller Behandlung s" Die ^Häufung dertrüben Sittenbilder" in bei letzten Zeit sagt ja doch wahrlich deutlich genug, daß unser Strafverfahren viel zu wünschen übrig läßt. Das Sprichwort,was Du nicht willst, daß man Dir thu, das füg' auch keinem Andern zu" paßt auf Säufer, die ihre Kinder zu Tode prügeln, recht gut. Fügen sie den Kindern olch' unmensch'iche Prügel zu, nun, so zeige man den Schnapsbrüdern auch, wie Prügel thun. Das hilft eher, als Alles andere! <

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t Stoffe wimmt, sieht ruhigen Blutes zu, wie in dem Trunk henröck kgebenen Familien Kinder oft körperlich und geistig IC[ aller F Munde gerichtet werden."

i. ' . ^»giroouen war MchtS mehr

..Lr fe>rt°tLrI.^en nb Einladungen zu Besuchen in seinem '"A blieben gänzlich aus. Wulf war es schwerlich, Sympathie dieses trefflichen Mannes verloren zu tett - Er litt darunter, aber er hatte sich mit cschbert " und Seele in die Hände der süßen Zauberin

(Fortsetzung.)

Wulf kam aus dem Wirbel von Festlichkeiten ü mehr heraus, er gerierh immer tiefer hinein. ®ntrinnen war nicht möglich, denn sein ganzes 52 »nd Sinnen drehte sich nur um die ab- Koni; w«,ich Geliebte, die sich immer herrischer gegen ihn ; erschien Hetzte.

3.1-?6 * Zum KapitelMenschenwürde."

i Hmdiunj elendiglich mißhandelt und geschunden werden, elmsttlii *e »^at.-Ztg." bespricht ebenfalls dies betrübende alitier Sittenbild und meint

-----------Dieselbe Gesell­et, welche mit Recht eine lebhafte Agitation elkrage» r den Thierschutz entwickelt, die den Vögeln - - Mutterstellen einrichtet und sich der überlasteten Pferde

das 1. Quartal 1897 werden bei allen Post-

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ein, Briefträgern usw. zum Preise von 2 Mark *S5 Pfg. (exel. Bestellgeld) entgegeiigenommen. Noch neu hinzutretende Abonnenten erhalten die Nummern

1. Januar (in der Stadt mit der Beigabe des KüchleinsMarburg in der Westentasche", auf dem

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Umschau.

' Zu der Aufbesserung der Gehälter der 1 Beamten in Preußen sei aus den dazu dem Etat : 1897,98 beigegebenen Erläuterungen Folgendes hier : weiter mitgetheilt:Das System der Besoldungen i für die Direktoren und die wissenschaftlichen : Lehrer Qn ^en höhnen Unterrichtsanstalten ist unter : Anlehnung an den Allerhöchst genehmigten Normal ; etat von 1892 geordnet. Bei Berathung desselbe

wmde zum Ausdruck gebracht, daß die damalige Be- : soldungssestsetzung keine abschließende fein solle, da

vielmehr bei einer allgemeinen Gehaltsaufbesserun auch weitere Erhöhung der Gehälter der bezeichneten Direktoren und Lehrer zu erfolgen haben werde. Dem entsprechend sind jetzt die genannten Beamten in umfassender und ausreichender Weise berücksichtigt. Für die Lehrer ist das Gehalt im Mindestsätze von 2100 Mk. auf 2700 Mk, im Höchstsätze von 4500 Mark auf 5100 unter Beibehaltung des Systems der festen Zulagen erhöht, wonach für die Hälfte der Lehrer an den Vollanstalten und für ein Viertel der Lehrer an den Nichtvollanstalten feste Zulagen von je 900 Mk. gewährt werden. Die wissenschaftlichen Lehrer an den höheren Unterrichtsanstalten können also bis zu einem Gehalt von 6000 Mk. aufrücken und werden den Land- und Amtsrichtern nur um 300 Mk. im Durchschnitt nachstehen. Eine wirksame Ausbesserung haben auch die Leiter und Lehrer an den Seminaren und Präparandenanstalten erfahren, worüber auf die betreffenden Positionen der Nach­weisung verwiesen wird. Die Unzulänglichkeit des jetzigen Gehalts der Landräth e (3600 bis 4800 Mark ist längst anerkannt. Die vorgeschlagene Auf­besserung auf 3600 bis 6500 Mk. entspricht der durch die neuere Gesetzgebung noch gesteigerten Be­deutung des Amts. Auch ist bei der Gehaltsbemessung der Landräthe zu berücksichtigen gewesen, daß die­selben sich gewissen Repräsentationsausgaben nicht ent­ziehen können. Die Gleichstellung der Oberamtmänner in den hohenzollernschen Landestheilen, welche bisher das geringe Gehalt von 3000 bis 3900 Mk. be- ziehen, mit den Landräthen ist vorgescblagen, weil der geringe Umfang der Oberamtsbezirke als ein hinreichender Grund der verschiedenen Gehaltsfest­setzung nicht mehr zutreffend erscheint. Dem ent- sprechend sollen auch die Oberamtssekretäre den Kreis­sekretären im Gehalt gleichgestellt werden. Wiewohl die Oberförster zwischenzeitlich eine Gehalts­erhöhung erfahren haben, so hat doch eine weitere Aufbesserung von 2400 bis 4500 Mk. auf 2700

Halm klammerte sich der leichtfertige junge Mann und war unbesonnnen genug, feine bedrängte Sage durch Hilfe eines jüdischen Geldverleihers zu verbessern, von dem er gegen Wechsel und Ehrenchein eine größere Summe entnahm. So trieb er mit stufenweisem Niedergang einem raschen Ende Entgegen, bis die Wasser über ihm zusammenschlugen.

Wochen, Monate waren verflossen. Die Natur hatte ihr Frühlingskleid angezogen. Frisches junges Maiengrün umwob Bäume und Sträucher. Die Vögel sangen und die Nachtigal stimmte ihr Liebes- lied an. Erst zart und leise wie ein Hauch, dann türmisch in schmetternden Akkorden, bis es mit lockenden sehnsuch's vollen Tönen wieder verklang.

An einem dieser schönen Frühlingstage machten Vulf und Gisela, wie gewohnt, in den stillsten Promenadenwegen des Thiergartens ihren Spazier­gang. Der Abend dämmerte schon, dar letzte Sonnengold glühte durch die Wipfel der Bäume. Vom Wasser stiegen leichte duftige Nebel in die laue Luft.

Das Brautpaar ging still neben einander her 1 und unterhielt sich sehr einsilbig. Gisela hatte sich i auffallend seit einiger Zest verändert. Sie war entweder zerstreut oder launisch und mißgestimmt, 1 Ihr sprudelnder Uebermuth, die entzückende Naivetät i und liebreizende kindliche Art, in der sie sich zu ' geben und zu bezaubern verstand, waren gänzlich i verschwunden. Sie sprang von einem Extrem in >a8 andere.

Wulf zergrübelte oft seinen Kopf darüber. Er wußte nicht, ans waS ihr verändertes Benehmen zurückzufuhren sei. Sie war oft unfreundlich, kühl und ablehnend gegen ihn und er grämte sich. Am i härtesten traf ihn aber, daß sie immer noch keine i Miene machte, ihrem Vater die Thatsache ihres

Deutsches Reich.

9. San. Se. Moj. der Kaiser nahm am Freitag das Diner im Kreise des Offizier- Korps des Ersten Garde-Regiments z. F. ein und kehrte darauf nach dem Neuen Palais zurück. Des ungünstigen Wetters wegen wurde die Jagd auf Fasanen in den Parkanlagen des Neuen Palais Verlöbnisses mitzutheilen und dadurch seinen brennenden Herzenswunsch zu erfüllen. Auf sei» leidenschaftliches Bitten und Flehen erfolgte keine ttöstliche Antwort und was sie an schönen Worten vorbrachte, nm ihn zu beruhigen und hinzuhalten, war nur leeres Wortgeklingel.

Weißt Du, Liebling, daß Du Dich sehr ver­ändert hast gegen mich? Was ist Dir?" fragte Wulf nach einer längeren Panse.

«Daß ich nicht wüßte," entgegnete sie kurz und zuckte die Acheln.

Er blickte ihr durchdringend scharf beobachtend in's Gesicht.

Gisela, wie lange soll meine Prüfungszeit noch dauern? Meine Geduld ist zu Ende, ich ertrage das nicht länger!"

Mein Gott, kann ich denn etwas daran ändern?" rief sie mit überfllegender Röthe.Du weißt doch, ) Papa andere Pläne mit mir hat! Soll ich hm so ganz unbemittelt unser Geheimniß verrathen? Was wäre damit gewonnen? Ich werde schon den richtigen Moment zu finden wissen, wo ich ihm seine Einwilligung abschmeicheln kann!"

Kannst Du es mir verdenken, daß ich endlich unfern Herzensbund veröffentlicht sehen will? Ach, Gisela, ich bi» so unsagbar stolz auf Dich und Deine Liebe, daß ich die Zeit nicht erwarten kann, wo ich mein Glück der ganzen Well zeigen darf!"

Er faßte ihre Rechte nud preßte sie zärtlich an eine Lippen.

Sie wandte den Kopf und bewegte ungeduldig die Schullern.

Thu mir den einzigen Gefallen und quäle mich nicht so, Dn machst mich ganz nervös," sagte sie ungeduldig.

(Fortsetzung folgt.)

Tauep Wir haben jüngst unter der RubrikVermischtes" |on der Verurtheilung eines dem Schnapse ergebenen liner Vaters berichtet, der gemeinsam mit seiner, Schnapsflasche ebenfalls tapfer zusprechenden Halterin das 6jährige Kind dermaßen roh be- Wmidelk, geschlagen und geschunden hat, daß das ^Mhließlich in die Klinik gebrachte Kind dort alsbald 'st Da sind nun sofort die liberalen

Anzeigen nimmt entgegen bi« «ipebitian dieses Blattes.

Wart« bi« Aunoncen-Bureaur von Haas-nstein u. Vogler in

StaulfMrt a. M., Cassel, Magdeburg unb Wien; Rudolf YYYH Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, München «. Köln, C. L. AAAIi Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

DieNat.-Ztg." bedauert hier noch, daß man s früh genug der Polizei von der Mißhandlung 'M! Klemen Meldung gemacht und ruft überhaupt der Polizei. Uns scheint es aber, als ob diese Mng doch wissen müßte, daß die Polizei in solchem me erst sehr spät, nur wenn es schon sehr sort- nnl ^chrlttene Fälle von Mißhandlungen sind, einzu- Ä Steifen berechtigt ist. Dann sagt dieNat.-Ztg." Ml solle einen Kinderschutzverein gründen. Wir iw Kuben, die betreffenden Eltern und Stiefeltern s. Urdin sich von Herren und Damen des Kinderschutz-

Fran Regina sah er selten. Ihr Verhalten Vn ihn blieb nach wie vor sonderbar und räthsel- , Int (fr A ®nmaI traf er sie auf der Straße. Sie IDUUf «b stehen und blickte ihm unruhig und kummervoll der jäh Augen. Es schien, als habe sie ihm etwas rungcn-^otheilen. Aber es wollte ihr nicht über die und mit kurzem Gruß setzte sie niedergeschlagen Weg fort. Wulf war zu sehr mit Gisela

W, als daß ihr Benehmen einen nachhaltigen ruck auf ihn machen konnte.

Der Eifer, den er anfänglich für seine Bernfs- ?ien empfunden, hatte sich erheblich abgekühlt. "Streben war erloschen und das tolle Leben k chn von jeder ernsten Sache ab. Im Schuldienst ließ ffch eine immer mehr wachsende Gleichgitigkeit i. Vernachlässigung zu Schulden kommen. Er be- häufiz Bemerkungen von den militärischen zu hören, die beschämeud für ihn waren, or Brandt zeigte ihm eine ernste, frostige Miene, seinem früheren Wohlwollen war nichts mehr