k-
s
ScheNttiche Beildge«: KreiStlitt für He Kreise SRdtNtt **> Kirchhai«.
1
to
8
m
lpril
firöBicr
inanen beherrschen, so konsequent genährt und rechte
ucht.
llt
,n Äeben!"
je 13. k. »Mein Gott, das will ich ja garnicht! Aber da rlt Angelegenheit einmal so weit gediehen ist, werde
---- uh ihren Verlauf abwarten. Währenddem will ich
Sie gähnte und warf sich mit einer müden ge-
M (193
)ge, r, ; und
füge ungen,
Roman von I. Berger. .(Fortsetzung.)
verantwortlich für d« allgemeinm Theilr Redakteur M. Hartmann, für dm Innrarenthttl: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg
Wesens, ihre berückende Schönheit fesselten ihn immer mehr. Er war vom Glück berauscht und lag völlig in ihrem Bann. Dabei übersah er, daß ihr jede Tiefe der Empfindung fehlte, daß sie große Fehler besaß und die herrlichen Gaben, die ihr Gott geschenkt, zum Mittel der schändlichsten Koketterie gebrauchte.
Es verging selten ein Tag, an dem Wulf und Gisela nicht wenigstens eine Stunde zusammen verbrachten. Entweder im Thiergarten in den einsamsten Wegen miteinander lustwandelnd, oder in einem stillen Restaurant. Manchmal durste er fie auch in der Villa besuchen. Das waren bezaubernd schöne Minuten für ihn. Es athmete sich so leicht und frei in diesem ungestörten Alleinsein. Wenn fie sich satt geküßt hatten, dann lachten uud plauderten sie über „ein Nichts", wie harmlose Kinder es thun. Zuweilen musizirten fie auch zusammen. Leichte Musik und neueste Opern waren Gisela's Passion.
liebet Wulf's Zeit verfügte fie wie eine Königin, er mußte immerdar chr gehorsam dienender Ritter sein und blindlings ihre Wünsche erfüllen. Und er war schwach genug, stets ihren Winken mit der glücklichsten Bereitwilligkeit nachzukommen. Widerspruch hätte fie auch gar nicht gelten lassen.
Die Saison der Bälle stand in »oller Blüthe. In Gisela lag ein unauslöschlicher Durst nach Vergnügen uud den tausendfältigen Freuden und Genüssen der Großstadt und fie verlangte von Wulf, daß er sich mtt ihr von diesem rauschenden Strom forttragen ließ. Sie wußte es in kluger Weise einzurichten, daß er in ihrem großen geselligen Bekanntenkreise bei festlichen Gelegenheiten eingeladen wurde. Es gab ein betäubendes Durcheinander von Diners, Soireen, Bällen und anderen Festen.
(Fortsetzung folgt.)
an nsal, !0.
früher fortlebt. Leider hat aber neuerdings, durch Rußlands Gnaden ermuthigt, die ftanzöstsche Republik sich nicht einmal in Regierungskreisen die Mühe genommen, die Thatsache zu verschleiern, daß alle ihre militärischen Anstrengungen auf den Krieg gegen D utschlaad abzielen. Der jetzige stanzösische Kriegsminister liebt sehr die Redensarten von der „verstümmelten Grenze" und hat erst am 6. d. M. durch den „Mattn" wieder verkünden lasten, daß zwölf der neuen vierten Bataillone sofort aufgestellt und den Regimentern an der deutschen Grenze zugetheilt würden. Auffallend ist auch die in der „Rcp. Fran^aise" erfolgte Beröffentlichung einer kriegsministeriellen Verfügung, wonach alle Offiziere der Grenzkorps gehalten find, einen Fragebogen auszufüllen und schon am 15. Januar an ihre Brigade abzuliefern, wodurch folgendes festgestellt wird: 1. Name, Vorname und Charge. 2. Wenn verheirathet, Name und Vorname der Frau und Zahl der Kinder. 3. Darlegung der Vermögenslage des Offiziers und seiner Ehefrau. 4. Angabe einer Person, die der Frau und den Kindern bei der ersten Ankündigung der Mobilmachung Unterkunft gewährt.
Wir geben zu, eS sind dies rein militärische Dinge, und ihre Bedeutung mag an mancher Stelle überschätzt werden. Aber selbst das genannte Pariser Blatt wendet sich danach an den Ministerpräsidenten Meline mit der Frage, ob das Verttauen seines Kabinets in die Erhaltung des Europäischen Friedens wirklich so stark sei, wie es behauptet. Es ist überdies eine traurige Thatsache, daß neuerdings wieder die ftanzösischen Journalisten mehr denn je ihren Lesern vorschwindeln, als lasse Deutschland nicht von aggressiver Tendenz und lauere ttotz aller Friedens- Versicherungen darauf, das unschuldige Frankreich zu überfallen. Wir wissen, daß diese Lüge von den französischen Chauvinisten stets mit Vorliebe gebraucht wird. Ihr gegenüber muß aber der Wahrheit die Ehre gegeben und betont werden, wie durch ihre Rüstungen ohne Ende und durch ihr sonstiges Verhalten die gegenwärtige französische Republik allein die volle Verantwortung für die ungeheueren Kriegslasten trägt, unter denen Europa'S Völker seufzen. Die ftan- zösische Republik hat zweifelsohne ihre nationale Politik auf den Krieg zugespitzt und die Franzosen geben dem angeblich russisch • ftanzösischen Bündnisse geflisscntlichst nur die Deutung der Durchführung ihres Revanche-Gedankens! Die Sorge aber dafür, daß dieser Revanche-Krieg vermieden wird, ist die unseres Kaisers, des Deutschen Reichs und des
wesen. Dazwischen kindlich naiv und ein wenig launisch — aber immer bezaubernd und er hatte sich an dem Ueberschwang von Seligkeit berauscht, die sein ganzes Sein im Verkehr mit diesem schönen eigenartigen Mädchen erfüllte. Dann war plötzlich ein Rückschlag gekommen und noch jetzt färbte sich sein Gesicht mit dunkler Schamröthe, als er an die häßliche Situation dachte, in die er wider Willen gerathen war. Dazu das eigenthümliche kummervolle Benehmen der alten Dame — ihre fragenden, mißbilligenden Blicke, ihr Weinen. Es war eine Scene wie im Theater gewesen und sie hatte ihm schweres Unbehagen bereitet. Auffchreien hätte er mögen. Ja, lange würde er dieses schreclliche Geheimthuu und Versteckenspiel nicht auShalteu können, das fühlte er. Aber er sah keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Gegen den Zwang der Verhältnisse ließ sich nicht ankämpfen, und Abwarten, Geduld habe», auf die Zukunft bauen, war das Losungswort für die Gegenwart. Gisela's Liebe war er sicher, daS Uebrige würde sich finden. Es schickte sich gar nicht für einen Soldaten, Trübsal zu blasen und muthloS zu verzagen.
Er legte Uniform und Sttefel ab, schlüpfte in den bequemen HauSrock und zog die weichen Pantoffeln an. Noske mußte Kaffee kochen und vom nächsten Restaurant etwas zum Speisen holen. Nachdem er gegessen und getrunken hatte, warf er sich der Länge nach auf's Sopha und dehnte und reckte sich behaglich. Halb wachend, halb ttäumend pfiff er ein Liedchen vor sich hin, bis er allmählich in festen Schlaf versank.
Nu» folgte eine Reihe von wundervollen Tagen und Wochen im Beisammensein mit der Braut. Ihre stets zum Tändeln und zur Heiterkett aufgelegte Natur, die Eigenart und köstliche Naivetät ihres
Abonnements - Einladung.
Bestellungen auf die „Oberhessische Zeitung" für das 1. Quartal 1897 werden bei allen Post- fatent, Briefträgern usw. zum Preise von 2 Mark 36 Pfg. (excl. Bestellgeld) entgegevgenommen. Noch im hinzutretende Abonnenten erhalten die Nummern «6 1. Januar (in der Stadt mit der Beigabe des Büchleins „Marburg in der Westentasche", auf dem Laude mit dem Kalender pro 1897) vachgeliefert.
langweilten Bewegung auf den Divan. Dann nahm sie ein Journal zur Hand und vertiefte sich darin.
Frau Regina saß lange in tieft Gedanken versunken da. Ihr Kopf bewegte sich zitternd hin und her. „Sie wird den armen hübschen Mann unglücklich machen — sie wird ihn in den T«d treiben," sprach fie leise vor fich hin. Dann erhob fie fich und begann im Zimmer auf und ab zu wandern. Dabei weinte sie still und hilflos, wie alte Leute weine».
Wulf war, nachdem er Gisela verlassen, langsam und nachdenklich die Treppe hiuabgestiegen und schrttt dann, ohne sich umzusehe», durch das Vestibül. Er rieb fich die glühende Stirn mit dem Taschentuch. Im gleichen Augenblicke prallte er mit Herrn von Sorgfeld zusammen, der mit hochmüthiger Miene an ihm vorbeiging und nachlässig grüßte. Man sah eS, er wollte ihn absichtlich beleidigen.
Wulf preßte im heftigen Zorn die Lippen zusammen, richtete fich zu seiner ganzen Höhe auf und maß den Kameraden mit stolzem Blick. Dann eilte er in nervöser Hast nach Hause.
In seinem Zimmer war es warm und gemüth- lich. NoSke hatte eingeheizt und daS Kaffeegeschirr auf den Tisch gesetzt. Cigarrenkasten, Lampt und Strtichhölztr standen daneben. Auf der Sophalthnt lag der alte bequeme Hausrock, Stiefelknecht, Pantoffeln waren bereit gestellt. Der brave Bursche wußte, daß der Herr Lieutenant Alles gern' in Ordnung fand, wenn er heim kam.
Wulf ließ fich schwer in einen Sessel fallen. Mit gekreuzten Arme», de» Säbel zwischen den Sniten, den Helm auf dem Kopfe, brütete er dumpf vor fich hin. Ein Zwirspielt war in seinem Innern. Er wanderte im Geist in die zuletzt verlebten Stunden zurück. Gisela war liebenswürdig und herzig ge-
Dreibundes. Daß diese Sorge einen Wald von Millionen von Bajonetten nöthig macht, daS ist Frankreichs Schuld, es will den Frieden nicht, und da müssen wir ihn zum Heile der Völker Europa's auch zu erzwingen wissen.
litil
Weide»
(1*
L.Emge Hause
2. Stock intheil aide
danken. Wohl muß zugegeben werden, daß auch verschiedenen ftanzösischen Ministerien uud geschickten ftanzösischen Diplomaten cs gelungen ist, durch Mäßigung und Festigkeit ihr Theil zur Verhütung unberechenbarer Ausbrüche der französischen Revanche- lnst beizutragen, aber die Revanchelust selbst ist von den Pariser Schreiern, die die französischen Volks-
Länder nothwendig werden sollte, von keiner für die Entscheidung in Betracht kommenden Partei in Deutschland verweigert werden würde, schien für die freisinnige Volkspartei bestätigt, wenn das genannte Blatt (wie auch die „Oberhess. Ztg." schon an letten- der Stelle besprach. D. R.) schrieb:
„Wir werden von Frankreich aus durch Einführung des neuen Feldgeschützes unsanft daran erinnert, daß schon die Aufrechterhaltung unserer Machtstellung in Europa unS fortgesetzt die größten Opfer in militärischen Aufwendungen auferlegt für Dinge, deren Rolhwendigkeit von keiner Seite ernsthaft bezweifelt werden kann."
Nunmehr heißt eS in einem weiteren Artikel der „Freisinnigen Zeitung" noch deutlicher: „Wenn wirklich Frankreich nachweisbar dazu schreiten sollte, eine der deutschen Feldartilleiie überlegene Waffe zu beschaffen, so würde Deutschland nichts Anderes übrig bleibe», als auch seinerseits eine gleichwerthige Waffe zu beschaffen. Denn un- zweifelhaft ist die Waffe der Feldartillerie für die Wehrkraft eines Landes von größerer Bedeutung, als irgend ein sonstiger Bestandtheil der Landmacht. Alles, was die Morine besrifft, ist im Verhältniß zu den Geschützen der Feldartillerie von sekundairer, wenn nicht gar noch weit geringerer Bedeutung. Im Kriege von 1870/71 hat die überlegene deutsche Feldartillerie Deutschland den Sieg verschafft, trotzdem das deutsche Zündnadelgewehr damals gegenüber dem ftanzösischen Chassepotgewchr minderwerthig war. Je mehr nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in den anderen Großstaaten gegenwärtig die Qualität der Waffe die Entscheidung giebt, desto weniger kann man sich im gegebenen Falle Aufwendung in dieser Richtung entziehen." — Man könnte von diesen Ausführungen mit noch aufrichtigerer Befriedigung Kenntniß nehmen, wenn man den Verdacht los würde, daß es Herrn Eugen Richter zunächst nur darum zu thun fei, den M arineetat auf ein Minimum zusammen- zustreichen unter Hinweis auf kommende große Armeebedürftiffe, für die man dann doch wieder „freie Hand" behielte."
Was in dem jetzt dem Abgeordnetenhaufe vorliegenden Etat für 1897,98 die Erhöhung der Beamtengehälter im Einzelnen Betrifft, so sollen von den Einzelgehälter» die für die acht Unter« staatSsekretäre von 15 000 Mk. auf 20 000 Mk. erhöht werden. Die 35 Regierungspräfidente», von welchen 31 bisher 11400 Mk., vier jedoch nur 9300 Mk. bezogen, follen sämmtlich auf 12000 Mk. steigen. Außerdem sollen ihnen Repräsentationskosten
Marburg,
Sonntag, 10. Januar 1897
®tin Herz prüfen, ob ich Wulf fürs Leben ange- höre» kann ober nicht! Wozu jetzt schon darüber ^scheiden. DaS hat keine Eile und er muß fich Stdulden!"
(Nachdruck verboten.)
Zwischen Lipp' und Kelchesrand.
Erscheint täglich «nßer en Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-AbommneMS-Preie bei der Expedition 8 Mk., bei allen Postämtern 8 Mk. 85 Pfg. («xkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für di« gespalten« Zeil« »dir beten Raum 10 Pfg., Reklemen für die Zeile LS Pfg.
Umschau.
Auch die „Köln. Ztg." tritt den Bestrebungen auf Einrichtung volksthümlicher Hochschnl- kurse entgegen; fie schreibt: „Uns will scheinen, daß schon der Ausdruck „volksthümliche Hochschulkurse" ein logischer Widerspruch nach Art des schwarzen Schimmels ist. Die Lehrer unserer Hochschule sind doch in erster Linie berufen, die von ihnen vertretene Wissenschaft zu vertiefen und ihre Wahrheiten denen zu lehren, die dazu die enffprecheude geistige Vorbildung bereits genoffen haben. Sie sollen keine Volksschullehrer sein, und die Erfakrung hat zudem erwiesen, daß nur die allerwenigsten deutschen Gelehrten die Gabe besitzen, die von ihnen entdeckten und festgestellten wissenschaftlichen Wahrheiten volksthümlich darzustelleu. Die Unterzeichner der Eingabe werden zweifellos zu den Ausnahmen gehören, sie werden überzeugt sein, daß sie mit der Macht ihrer Beredtsamkeit zweifellos den Aibeiter- massen jene „neuen Verknüpfungen und Bindungen schaffen werden, die der höheren Bildung und Tüchtigkeit den ihr gebührenden Einfluß sichern". Aber dann meinen wir, wäre es richtiger, nicht zuerst den großen Geldbeutel des Staates anzugehen, sondem zunächst einmal in einem Winterkursus zu beweisen, daß ihre Absichten nicht bloß ausführbar, sondern auch erfolgreich sind. Zu einer Vermehrung des rein oberflächlichen Bildungsfirnisses, worauf in der Regel der sogenannte volksthümliche Unterricht, vom neuen volksthümliche» Hochschulunterricht ganz abgesehen, herauskommt, scheinen uns vorläufig staatliche Mittel denn doch zu schade zu sein."
Die Blätter haben sich bemüht, bereits die Stellung der Parteien zu einer etwaigen Artillerievorlage festzulegen; in dieser Beziehung lesen wir in der Münchener „Allgemeinen Zeitung": „Es war viel bemerkt worden, daß in der Neujahrsbetrachtung der „Freis. Ztg." des Herrn Eugen Richter der augenscheinlich demnächst an unsere gesetzgebenden Faktoren herantretenden Artilleriesrage ohne das übliche oppositionelle Zetergeschrei gedacht war. Die Erwartung, daß die Neubewaffnung der Artillerie, falls sie durch das Vorgehen anderer
«ngdgtn nimmt «ntg«g«n bk Expedition dieses Blattes, sowie bi« Amloncen-BnreaAx von Haasenstrin x. Segler in _____ _ Frxukfxrt «. M., Cassel, Magdeburg und Wir»; Rudolf XXX!!. Jaüra Moff» in Frankfurt e. M., Berlm, München u. Köln, C. L. <0^8
Taub« x. So. in Frankfurt «. M., Berlin, Hannover, Pari».
Frankreich und Europa's Kriegslasten.
h. Wir haben in unserer diesjährigen Neujahrsbettachtung der Erwartung und Hoffnung Ausdruck gegeben, daß unter Deutschlands Führung für Europas Völker daS Ende des Jahrhunderts ein friedliches bleiben werde. Wir find, wenn wir hin und wieder hier auf Thatsachen zu verweisen haben, die «ne gegenthcilige Annahme zu bestärken geeignet find, damit durchaus nicht dieser Hoffnung entfremdeter geworden. Wir wollen nur, und dies kann nicht anders als heilsam wirken, wiederholt daran erinnern, daß der Friede nicht etwa einer anderen, als unserer und des Dreibundes friedfertiger Politik schließlich zu ver- .. danken fein wird. Mag es schon fein, daß der derzeitige Zar sich auch als Friedensförderer erweisen will — ob er dies aber in Bezug auf feine Haltung zu Frankreich schon bisher erfolgreich gethan, bleibt bid dem vom Zaren wohl zu wenig gewürdigten s eigenartigen Charakter des reoanchelustigen ftavzö- ; fischen Volkes doch ftaglich.
; Nach dem Frankfurter Frieden hat kein Mensch geglaubt, daß über ein Vierteljahrhundert Frieden zwischen Deutschland und Frankreich herrschen kann.
i Wir wissen, daß wir ihn in der Hauptsache der : politischen Weisheit eines Fürsten Bismarck vcr-
ttfuß- ecken, iftlich iltenb : cin- >eisek. eitere arten leber-
zu- (143
er.
. »Gisela, ich warne Dich, spiele nicht frivol Dit dem Herzen dieses jungen ManneS," seufzte gl Agine. „Ich habe vorhin in seine Äugen geschaut, «enn Du den betrügst, dann geht eS um Tod und
t große «affen beherrsche», so konsequent genährt und recht- pfehler ßtitig wieder angestachelt worden, daß sie in ganz (►124 Frankreich gleich gefährlich für den Frieden, wie
Trat *■» «*ri«g: 2 »^« xg^Koch^w^«sttL^Bxchdrxck«ei in Mxrbxrg. Jllttstrirte-
ES liegt so etwas rührend Bescheidenes in von Schollermarks Wesen, das giebt ihm einen besonderen ükiz. Es ist ein wahres Vergnügen, mit ihm zusammen zu sein. Ich würde ihn gleich heirathen, wenn er Gardeoffizier wäre. Denn ich bin ein Weltkind u»d an Berlin und seine Genüsse gewöhnt. 3n irgend einem Krähwinkel leben, mich engen klein- fiädtischen Verhältniffen anpaffen, das vermag ich vicht. Großstadtluft muß ich athmen, sonst sterbe vH! Dann will ich auch alS Fran meine Freiheit haben, fashionable Weltbäder besuchen, im Frühling
l ® der Riviera, im Herbst an der Nordsee sein indiges ^azu wäre mir aber der Weg verschloffen, denn er torärbe mich niemals fortlassen. Er hat unglücklicher , ®tife so strenge Begriffe von den Pflichten in der «he. Ja stehst Du, Tantchen, das will Alle» wohl Äerlegt fein, ehe ich mit Papa spreche und mich für ' immer binde."
Zreast irg-rr (177
l, |
>auer,