Einzelbild herunterladen
 

I

Zweites Blatt

Nuu war ich klar, in welche Hände diese beiden jungen Leute, besonders aber das Mädchen, gerathen sollte. Ich machte sie Beide aufmerksam und ersuchte sie, nicht mehr auf den Hamburger zu hören, denn es stehe ihnen eine große Gefahr bevor. Diese konnten mich in ihrer Arglosigkeit nicht verstehen und theilteu den drei Freunden meine Worte mit, was mir entsetzliche Schmähworte zubereitete. Der Lehrer war Anfangs besonders sehr erregt, später aber der Hamburger mehr, umsomehr, als ich endlich nicht mehr sehr zurückhielt und den jungen Geschwistern meine Gedanken über ihre bevorstehende Gefahr ge­nau mittheilte. Der Lehrer schlief zuletzt ein und als er erwachte, schaute er sehr nachdenkend vor sich hin, kam zu mir her und bat mich um Berzeihung mit dem Zusatz:Sie haben recht, ich weiß jetzt, wo ich daran bin!" Dieses erregte den Hamburger umsomehr, als er sah, daß er nun keine Unterstützung mehr fand und ihm sein Opfer wohl geraubt sei. Er drohte. mir mit der Polizei in Hamburg und forderte mich auf, meine Beleidigung, wie er es nannte, zurück zu nehmen. Ich antwortete ihm: Es ist mir ganz angenehm, wenn Sie mich der Polizei übergeben; ich werde sofort einen Polizei- bcamten herbei rufen, der die Sache an den rechten Ort bringt; zunächst aber werde ich die beiden jungen

niffe der Hilfsbedürftigen zu vertiefen, und man wird leicht einsehen, daß, unbeschadet vollster Aner­kennung des auch bisher schon auf dem Gebi te un­serer öffentlichen Armenpflege Geleisteten, doch noch viel Bessert s erreicht werden kann. Oester wird es dann auch mal gel ngen, mit der Hilfe an der Stelle einzusetzen, von der aus dauernd geholfen werden kann.

Ja, aber- dasgute Herz"! Werden nicht die Frauen zu weichherzig, zu milde in ihrem Urtheil, zu freigebig auf Kosten des Stadtsäckels sein?! Nun, abgesehen davon, daß in den sozialen Nöthen unserer Zeit auch dasgute Herz" der Frau sich vielfach in recht beachtenswcrther Weise mit Kenntnissen der Urtheilsfähigkeit gepanzert hat, sollen und werden doch von nun an die Frauen nicht etwa allein etwas zu sagen haben! Tas wäre natürlich wenigstens ebenso verkehrt wie der bisherige Zustand der ausschließ­lichen Wüksamkeit der Männer auf diesem Gebiet. Zusammenarbeiten sollen sie, ja, und was der Eine bester kann und weiß, das soll der Andere im Intereste der Sache willig und ohne Eigendünkel hinnehmen.

Man darf ruhig annehmen, daß sich genug Frauen finden werden, welche die nöthigen Vork-mitnisse auf diesem Gebiet besitzen, und sicher ist, daß, wenn erst die öffentliche Armenpflege den Frauen eröffnet ist, die bezüglichen Bildungsoestrebungen bei ihnen einen starken Antrieb erfahren werden. Ist es den Frauen doch sicherlich Ernst damit, wenn sie bei jeder Gelegen­heit betonen, daß sie überzeugt sind, noch vieles lernen zu müssen, und lernen sie doch auch sogar so manches, was praktisch zu vcrweithen ihnen voraus­sichtlich noch lange verwehrt sein wird.

Es sei noch betont, daß. überall da, wo in privaten Veranstaltungen der Wohlfahrispflege, in Vereinen rc. Männer und Frauen zusammenwirken, dieses Zusammenarbeiten ein überaus erfreuliches ist, daß da ein guter Geist gute Erfolge schafft.

Berufendste Sachverständige haben über diese Frage, welche jetzt auch unsere städtischen Behörden beschäftigt, im September dieses Jahres in Straßburg verhandelt.Die Heranziehung der Frauen zur öffentlichen Armenpflege" stand auch auf der Tages­ordnung der 16. Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthärigkeit. Dort erklärte unter Anderen Rechtsanwalt Ruland, daß in Colmar die Ernennung der Frauen gegen seinen Widerspruch durchgeführt sei, daß er sich aber durch die Erfolge von der Heilsamkeit der Maßregel über­zeugt habe; in Colmar liege cs jetzt so, daß die Frauen ihren männlichen Kollegen als Muster vor­gehalten würden. Von anderer Seite wurde betont, daß eines der schwierigsten Probleme, die Verbindung der öffentlichen und der privaten Armenpflege, ohne Mitwirkung der Frauen gar nicht lösbar sei.

Auf den Antrag der beiden Referenten in jener Versammlung wurde denn auch einstimmig be­schlossen: Die Heranziehung der Frauen zur öffent­lichen Armenpflege ist als dringende Nothwendigkeit zu bezeichnen.

mir saß ein junger Mann von 17 Jahren, den sie mitzunchmen suchten und der auch verschiedene Male mitging und trank. Seine Schwester, 19 Jahre alt, ein kräftiges, gesund anssehendes Landmädchen, wollten die drei Freunde, besonders aber der Ham­burger, wiederholt mitnehmen, um eins zu trinken; sie folgte aber beharrlich nicht, umsomehr bann, als ich sie auf etwaige Gefahr aufmerksam machte. Als dieser Versuch mißlang, brachte man ihr wiederholt Zuckerwaaren mit, welche sie arglos annahm; schien es doch, als hätten diese Freunde nur ihr Wohl­ergehen im Auge. Unser Hamburger trank allem Anschein nach am wenigsten, oder konnte er mehr vertragen, denn die beiden Anderen, besonders aber der Lehrer, waren bereits stark betrunken.

Tas Ziel, der Zweck und die Beschwerlichkeit der Reise unserer beiden jungen Geschwister wurde lebhaft besprochen und sogar auf manche Gefahren aufmcrk- am gemacht. Eine Zeit lang war durchaus nichis Arges in der Unterhaltung zu finden. Endlich wurde nach der Agentur, nach der Herberge in Hamburg nach der Landrcise in Amerika u. s. w. gefragt und das sehr freundliche Anerbieten gemacht, in Hamburg für eine bessere Herberge, in Amerika für sehr bilPgi Fahrt zu sorgen. Die Karte, die auf die Agentu, in Hamburg Hinweise, dürfe aber nicht gezeigt werden.

Leute dem Schutz der Polizei übergeben." Der Kauf­mann war längst, ausgestiegen, der Lehrer stand mir bei oder war still und der Hamburger wurde immer rasender. Endlich fuhren wir in den Bahn. Hof ein, während ich immer wieder aufgefordert wurde, meine Aeußerungen zurück zu nehmen, oder ich müsse der Polizei Rechenschaft geben. Ich näherte mich dem Wagenfenster, vor welchem zufälliger Weise ge­rade ein Polizeibeamter stand, und spreche:Warten Sie ruhig, ich werde die Polizei selbst rufen." Während dem ich zum Fenster hinaus schaute und die Wagen- thür öffnete, verschwand unser Hamburger auf der anderen Seite in solcher Eile, daß ich mich nicht mehr um ihn bekümmern konnte. Nun wußte ich gewiß, welchen Beruf sich der Hamburger gestellt batte. Arme Menschen, die in solche Hande fallen! Und wie oft kommt es vor! Die beiden jungen Leute suchte ich in sichere Hände zu bringen und ging getrost meine Straße weiter mit der inneren Gewißheit, für jetzt zwei Menschen vor dem Betrug und vielleicht vor dem moralischen Untergang bewahrt zu haben. Wenn ich mit diesen Zeilen einen Menschen vor einer eivtretcndcn Gefahr warnen tarnt, ist mein Zweck erfüllt.

Ein edler Retter. Er habe nicht für Geld sein Leben gewagt, mit diesem Bemerken lehnte der Schiffer und Bootsführer Wiesuiewski aus Thorn, der im März d. I. einen sechsjährigen Knaben aus der hochangeschwollenen Weichsel gerettet hatte, die Geldprämie ab, die ihm der Regierungspräsident an- geboten hatte. Die Rettungsmedaille am Bande konnte ihm nicht bewilligt werden, da eine direkte Lebensgefahr für ihn nicht vorhanden gewesen war. Dem braven Manne ist jedoch nunmehr aus dem Ministerium des Innern die Mittveilung geworden, daß ihm die Erinnerungsmedaille verliehen wird.

Einen Tausendmarkschrin zurückerhalten, ehe er den Verlust desselben bemerkte, hat der Malermeister W. in der Willibald Alerlsstraße zu Berlin. Die Frau des Herrn W. trug das Spar­kassenbuch ihres Gatten und das ihres SzhneS am Donnerstag Abend zum Kaufmann Arndt, Arndt- straße, welcher die Annahmestelle 57 der städtischen Sparkasse verwaltet, und machte auf beide Bücher Einzahlungen. Da Herr Arndt im Augenblick be­schäftigt war, gab er ihr nur Quittung und behielt die Bücher zwecks Eintragung zurück. Zu seinem lebhaften Erstaunen fand er später in dem Buche des Malers einen Tausendmarkschrin zwischen den Blättern. Arndt benachrichtigte am anderen Morgen die Polizei von der Thatsache und ersuchte die Frau W. um ihr Erscheinen. Als sie erschien und gefragt wurde, ob in dem Buche etwas gelegen hätte, ver­neinte sie dies, holte aber ihren Gatten. Herr W. wuße sofort, daß es sich um einen Tausendmarkschein handelte, den er zurgrößeren Sicherheit" in das Sparkassenbuch gelegt, ohne seiner Frau davon Kenntniß zu geben.

lieber die Tragfähigkeit des Eises sind viel­fach ganz irrige Vorstellungen verbreitet, aus denen nicht selten todtbringcnde Unfälle hervorgehen. So giebt es waghalsige, welche das Eis schon betreten, wenn cs erst 2 bis 3 Zentimeter dick ist, während es erst bei einer Stärke von 4 Centimeter einzelne Personen, aber keine Anhäufung von solchen, sicher zu tragen int Stande ist. Hat es eine Stärke von 8 Zentimeter erreicht, so mag man sich ihm sorglos anoertrauen, und bei einer Stärke von 12 Zentimeter können es selbst leichte Wagen befahren. Wenn die Dicke des Eises 35 Eentirneter über­schreitet, so vermag es selbst die größten Lasten zu tragen, aber nur bei Frostwetter. Das Eintreten von Thauwetter löst das innere Gefüge des Eises so rasch, daß selbst noch dickes, sonst gut tragfähiges Eis nicht mehr ohne Gefahr betreten werden kann.

Eine EntführungSgeschichte, die eines ge- wisien dramatischen Hintergrundes nicht entbehrt, wird derR.-W. Z." aus Konstantinopel be­richtet. In der Kermin affin Sokak (Goldenen Gürtelstraße) bietet seit einer Reihe von Jahren eine arme Jüdin für ihre Glaubensgenossen zubereitetes Backwerk feil. Außer mehreren Kindern besaß sie

eine ca. 15 jährige Tochter, die sich nicht allein durch ihr munteres Wesen, sondern auch durch Schönheit auszeichneie. In einer der nächsten Neben, gaffen arbeitete bei einem Pfeifenmacher, welcher aus Thon und Holz die bekannten türkischen Pfeifen erzeugt, ein junger Türke. Zwischen diesem und der Jüdin entspann sich nun ein Liebesverhältniß, welches damit endete, daß der Liebhaber eines schönen Tages das junge Mädchen entführte und zunächst zu seiner Mutter, bann behufs ihrer Bekehrung zum JSlam in ein bei einer Moschee in Galata gelegene» Gebäude brachte. Darob erhob sich nun nicht nur bei der Familie der Entführten, sondern namentlich auch bei den gesummten Juden in Galata großes Lamento. Man lief dem Großrabbincr das Haus ein, daß er doch seinen ganzen Einfluß ausbieten möchte, um die Entfühtte wieder aus den Händen der Türken zu befreien. Die Mutter ging o sancta simplicitas 1 sogar auf die Polizei und erhob Beschwerde; man gab die bekannte Auskunft, zu warten. Von gleichem Erfolge waren die Be­mühungen des Großrabbiners gekrönt. Endlich gab man seinem Drängen insoweit nach, daß man die junge Schöne befragte, ob sie wieder zu den heimaih- lichen Penaten zurückkehren wolle, worauf sie er. widette, sie wolle freiwillig zum Islam übertreten, um ihren Geliebten heirathen zu können. Die Be­fürchtungen der Juden, daß es dem jungen Ehepaar recht schlecht gehen dürfte, weil der junge Türke bei seinem Brodgeber nur einen kümmerlichen Lohn habe, werden wohl nicht in Erfüllung gehen, denn allen zum Islam Uebertatenden wird auf jede Art ge­holfen. Der feurige Liebhaber hat übrigens nicht schlecht spckulirt: erstens kommt er ohne die Zahlung des üblichen Kaufpreises für eine Fran zu einer solchen, und zweitens bringt sie ihm noch das, was sie von allen Seiten als Geschenke erhält, mit in die Ehe. Die Bekehrung der jungen Jüdin soll rüstig fortschrciten, und die Zeit wird wohl nicht mehr ferne fein, wo sie ihrem Geliebten int weißen Schleie^ und weiten Beinkleidern als eine echte Gläubig'e des Propheten in die Arme geführt werden wird.

40 Jahre im Zuchthaus. Im Zuchthause zu Diez befindet sich ein Mann, der feit 40 Jahren daselbst internirt ist. Wie derNass. Bote" berichtet, wurde derselbe 1851 in Frankfurt der Er­mordung eines Bürgers beim Rasiren beschuldigt und mehrere Jahre in Untersuchungshaft behalten. Weil er hartnäckig leugnete, setzte man einen anderen Ge­fangenen als sogenanntenAushorcher" mit ihm in eine Zelle, und dieser berichtete alsbald mit ver­blüffender Genauigkeit, was ihm ersterer über die Ausführung der That und die örtlichen Verhältnisse am Thatorte mitgetheiü habe. Dies sowie einige andere schon festgestellte Indizien bestimmten die Geschworenen, über ihn dasschuldig" auszusprechen, worauf er zum Tode verurtheilt und bann zu lebens­länglicher Zuchthausstrafe begnadigt wurde. Im Jahre 1866 wurde er dann mit der Stadt Frank­furt preußisch und im nächsten Jahre in das Zncht-

, Entführungsagenten.

1 Von Gotthold Salzburger.

s Es war im Herbst 1888, als ich, auf einer Ge- 1 Ufflsreise begriffen, mit dem Abendzug von Berlin iach Hamburg reiste. Ich wählte die vierte Klaffe, i« ich Zeü zum Reisen hatte und ohnedies sparen toHte. Von Berlin bis Wittenberge konnte ich ganz i|Wg sitzen und sogar ein kurzes Schläfchen machen.

31 Wittenberge also ungefähr die Halde Reise nach Hamburg stiegen drei junge Männer in stark an= ' Scheitertem Zustande ein. Der eine davon war ein , «rschäftsreisender, der diese Gegend bereist hatte und \ "in heimkehrte, der Zweite war ein katholischer Schul- 1 lchrcr, der aus der Gegend von Königsberg kam und "ach Amerika reisen wollte; der Dritte, als Tonan- lcbender in dem Trio, verrieth seinen Beruf nicht "nd gab nur zu verstehen, daß er in Hamburg wohne auch dahin reife. Aus seinen Reden war zu ch'ehen, daß er schon in Amerika war und überhaupt ^cl reifte. Es war ein Mann von etwa 30 Jahren, ^tosach, aber nicht unsauber gekleidet. Ta wir im «rsonenzug fuhren, war auf dm einzelnen Stationen tcl Zeit, immer wieder eins zu trinken. Unser Trio kf armer und immer wieder, aufgefordert von Uferem Hamburger, in die Restaurationen. Vor

Anzeigen nimmt «utgrg«u bi« Expedition dieses Blattes, sowie di« Auuonceu-Buieuur von Haafenstrin n. Vogler in ,, Frankfurt «. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXXI. Iabm Ross« in Frankfurt a. M., Brrlin, Münch«» u. Köln, 6. L.

Daube x. 6o. in Fraukfutt «. M., Berlin, Hannovrr, Pari».

Erscheint täglich außer an Wrtttagen nach Sonn» und LNUH <

jti 299 gt«: MäM. Marburg,

S M Sonntag, 20. Dezember 1896.

U Die Frauen in der öffentlichen I Armenpflege.

M Zn Berlin hat der Ausschuß der Stadiverord- Meuversammlung zur Vorberathung der Magisttats- Krlage betreffend die Errichtun g zweier Armen- Mmier beschlossen, der Versammlung folgendeReso- Mtion zur Annahme zu empfehlen:

Mi G eichzeitig ersucht die Versammlung den Magistrat Ml eine Vortag« zur Herbeiführung eines Gemetndebe- fafit«, wonach für jede Armenkommission eine Mizahl in den betreffenden Armenkommisssonsbezirken vor- Wmdener Frauen zur Mitwirkung zuzuziehen ist.

f Man erinnert sich, daß jüngst Prof. Dr. Sartorius W seinem Vortrage in der Marburger Universttitts- Mlla die Betheiligung her Frau in der öffentlichen Mmenpflege auch lebhaft befürwortete. Jetzt schreibt Mr. Albert Levy imB. T." zu dieser Frage: MMan kann den Forderungen der Frauen auf beren Gebieten eifrigst entgegentreten, während man neu "In dieser Frage wärmste Förderung ange» Weihen läßt, und die zahlreichen deutschen Kom- Mrmen, welche bereits seit mehr oder minder langer Weit die Frauen in ihrem Armenwesen beschäftigen, Knien dabei sicherlich ri cht daran, dieFraueneman- mtion" fördern zu wollen. Es hand.tt sich hier Mcht um ein Gebiet, auf welchem die Frauen erst Mren Befähigungsnachweis zu erbringen hätten, wie auf anderen Gebieten, deren Erschließung sie ver- Mngen, von den Männern so ftreng von ihnen ge- Midert wird; hier hoben sie ihn längst erbracht, denn Mir Nutzen und Erfolg ihrer Thätigkeit in der Arm en - pflege überhaupt der kirchlichen und privaten

P ganz unbestritten. Man wird die etwa 10 000 Wbangelischen und 15 000 katholischen Schwest-rn in gern als besonders geeignet zur Armen- Wege anerkennen, und man wird zahllosen anderen MKroum, welche in Wohlfahrtseinrichtungen aller Art, MM der Armenpflege obliegen, thätig sind, das Urtheil Wcht versagen, daß sie, toofem ihnen die auch auf f^fejem Gebiete zu nutzbringender Thättgkeit unerläß- ® W Intelligenz und Tüchtigkeit zu Gebote steht, D hervorragendes zu leisten im Stande sind." | ! Das Zusammenwirken von Männern E"id Frauen kann hier große Erfolge zeitigen. M Man denke sich die Beherrschung der verwaltungs- (Mchvischen Details durch die Männer ergänzt durch

Fähigkeiten ter Frau im Bereiche der Haus- Wwitthichaft, man stelle sich vor, die Kenntnisse der MMänner im Geschäfts- und öffentlichen Lebm taten ijp Verbindung mit der Opfersreudigkeit und der Energie der Frau, man lasse die im Beruf viel- »s Pkschästigten Männer, die ihre Armenpflegerpflichten &M) meist nur im Nebenamt versehen können, und J? toten Blick doch immerhin auch nur ein begrenzter

A, entlastet werden durch die minder beschäftigten A »rauen, die Zeit haben, sich in Wesen und Verhält-

| Wöchentliche Beilage«: Kreisblntt für He «reife WUttwti **> Kirchhain.

[2*222 *KKit Jllnstrirte- SnnntnT-Vlntt. 8hi9.* beitwte ^Rartaea*