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Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht und
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ßrebt, überall, w» ste nur gelesen wird, das nationale Be-
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Sie blickte ihn erschrocken an.
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'inder Irtikel zu erreichen. In einer neuen Rubrik.Umschau' 1 Platz wtb sie überdies eine Ueberstcht über di« wichtigsten Tages- (7170 kuignifse auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik
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Er antwortete nicht. < Blicken vor sich hin.
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lieen W Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vaterland ad Marl Die »Ob er hessische Zeitung" ist be>
Vielleicht ein solches Wahlsystem mit vier Klassen. Aber Fürst Bismarck brauchte damals aus höherer politischer Rücksicht, als „Kitt" der Deutschen der verschiedenen Staate» das allgemeine gleiche geheime Wahlrecht. Die Wirkungen, die es später in Bezug auf die Zusammensetzung des Reichstages ausgeübt hat, sind damals vom Fürsten Bismarck sicherlich nicht erhofft worden. Wir wollen ja absolut nicht an diesem deutschen Bismarck'schen Reichstagswahlrecht rütteln, es gehört der RcichSverfassung an, aber als geeignet im heutigen Laufe unserer Parteien - Gestaliung und Angesichts der Entwicklung der Sozialdemokratie kann e8 doch wahrlich von uns nicht bezeichnet werden.
Wenn es gilt, heute in unserer Gemeinde-Verfassung ein neues Wahlrecht einzuführen, so wissen wir ganz genau, daß wir für ein allgemeines gleiches direktes Wahlsystem herzlich danken, und auch wir sind, so lange man kein besseres Wahlsystem, als das Dreiklassensystem hierfür ersinnt und als günstiger nachweist, mit dem letzteren nur einverstanden.
Schwerathmeud verstummte er und Hände auf sein Herz, als könne er den zwingen, der ihn beinahe erstickte.
Hilde stöhnte leise. Wie versteinert Züge.
„Ich verzeihe Dir," sagte sie mit
»dwirthschaftlichen Interesse durch «inschlägige Ver- Wmtlichungrn thunlichst entgegenzukommen allzeit bestrebt sein.
Inserat« finden, pro sechrspaltige Zeile 10 Pfg„ ii der ansehnlichen Auflage der „Oberhessischen fitung" in derselben di« geeignelste und weiteste Verleitung.
Reu hinzutretende Abonnenten erhalt«« bis 1. Januar ä#7 von j«tzt an die „Ober hessische Zeitung" »tir übersandt.
Schließlich bitten wir unsere L«s«r, Fieunde und ävner, unhr ihren Bekanntenkreisen für di« Weiteroer- «ituug drr „Oberhessisch«« Zeitung" thunlichst it»irk«n und so auch ihrerseits Helfer und Förderer *t nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer «litik, die sich aller umstürzlerischen Tendenz d«r heutigen >it gegenüber treu bleibt in der hohen Devis«: „Mit Gott r Kaiser und Reich, für König uud Vaterlaud!"
Durch ihre Verbindung mit btt Continent. - Tel.- ompagnie in Berlin ist die „O b e r h e s s i s ch e eitung" in dir Lage, ihren Lesern in Original- tlegrammen die neuesten Ereignisse im In- und Auslande werzügltch zur Kenntniß zu bringen.
Den Vorgängen in unser«! Provinz, tot« dem Halen Theilr wird die „Oberhessische eitung" ganz besondere Aufmerksamkeit widmen, auch tt ste nicht nur durch ein g«diegen«S Feuilleton,
gegnen zu müssen. Das könnte ich nicht ertragen ! Laß mich, bitte, auch jetzfyllein und suche die Andern auf, die sicher in Angst um uns sind."
Sie barg das Gesicht in ihre Hände und weinte bitterlich.
Mit Verzweiflung gewahrte Wulf, wie groß ihr Kummer war, wie schwer sie litt. Er öffnete ein
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wälttgend strömte ihm das unentweihte Blut zum Herzen und dann: — Ob er sie in die Arme gerissen hatte, oder ob sie an seine Brust gesunken war, wußte wohl keine- von beiden. Sie lagen plötzlich Herz an Herz und fest umschlungen, während ihre Lippen sich in zärtlichen Küssen fanden.
Wulf erwachte aber schnell wieder au» seinem Wonnerausch. Ein Zittern überfiel ihn. Ihm war, als hätten ihn stürmische Wogen erfaßt, in die er versinken mußte. Er schob Hilde ungestüm von sich fort und schlug sich mit der Faust gegen die Stirn.
Da schlang sie ihren Arm um seinen Hals und sah ihm tief in die Augen.
Aber er schüttelte heftig den Arm von sich ab, als hätte er einen Krampf in den Racken bekommen.
Ihre Augen füllten sich mit Thronen. Sie setzte sich wieder auf die Bank, stützte die Ellenbogen auf den Tisch und legte ihr Gesicht in die Hände. Sie war bleich und zitterte und bebte wie im Fieber. Alles an ihr drückte Schmerz und Jammer aus.
Wulf sah, wie sie litt und er haßte sich beinahe.
Er ging zur Thür, die er aufstieß und blickte eine Weile hinaus. Dann schloß er sie wieder und
Die „Oberhessische Zeitung" sucht dies Ziel tzsrch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene Leit-
” durch Zusammenstellung unterhaltender verschiedener «chrichten für ihre Leser Sorge tragen, sondern, wie eines- mmen, eite den Vorgängen auf dem Gebiete von Kunst und und üffenschaft, so andererseits dem volkswirthschaftlichen und
Deutsches Reich.
Berlin, 15. Dezember. (Tagesbericht.) Heute Vormittag arbeitete Se. Majestät der Kaiser von 9 Uhr ab mit dem stellvertretenden Chef des Militärkabinets, Obersten von Villaume, empfing um 12 Uhr Mittags Se. Durchlaucht den Fürsten Max Egon zu Fürstenberg, welcher die Ehre hatte, die Orden des verewigten Füi sten Karl Egon zu Fürstenberg in die Hände Sr. Majestät zurückzulegen, und nahm um 1 Uhr im Neuen Palais militärische Meldungen entgegen. Um 1'/« Uhr begaben sich Ihre Kaiserlichen Majestäten nach Potsdam und nahmen bei den Erbprinzlich Hohenzollernschen Herrschaften das Frühstück ein. Abends speiste Seine Majestät int Offizierskasino des Lehr - Infanterie- Bataillons, im Kreise des Offizierskorps.
* (Vom Staatssekretär v. Marschall.) Das Befinden des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes, Frhrn. v. Marschall, hat sich so weit gebessert, daß er gestern Nachmittag für kurze Zeit das Bett verlassen konnte.
* (Dem BnndeSrath) ist nunmehr der Entwurf der Militär-Strafprozeßordnung aus der Kommission wieder zugegangen. Er dürste noch vor den Weihnachls-Feiertagen an den Reichstag gelangen, da die Erledigung im Bundesrath, wie wir hören, möglichst beschleunigt werden soll.
* (AuS den Parlamenten.) Dem Reichs!- tag ist der Entwurf eines Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung sowie der dazu gehörige Entwurf eines
Mit lautem Aufschrei flüchtete Hilde zu Wulf, brach fast sinnlos vor Schreck und Angst vor ihm in die Kniee und bedeckte ihr bleiches Antlitz mit beiden Händen.
nünftig fein für Dich, für mich, für uns beide. Laß ab von mir und vergiß, daß ich ein Narr gewesen bin! An unglücklicher Liebe werden wir beide nicht sterben und die Zeit wird heilen, was uns für jetzt noch Schmerzen macht. Vergieb mir meine Schwäche, liebe Hilde. Ja verzeihe mir, sonst muß ich vor Reue vergehen.
Einführungsgesetzes zugegangen. Dem Abgeordnetenhause ist der Entwurf eines Gesetzes, betteffend die Abänderung des Gesetzes über die Handelskammern vom 24. Februar 1870, zugegangen. Die Centrumsabgeordneten Dr. Stephan, Stanke und Genossen haben folgende Interpellation im Abgeordnetenhause eingebracht: „Ist es der Königlichen Staatsregierung bekannt, daß in jüngster Zeit politische und andere Versammlungen in Oberschlesien (zu Beneschau — Beuthen — Wie- schowa) aus dem Grunde aufgelöst worden sind, weil die Redner in denselben sich nicht der deutschen Sprache bedienten? Beruht diese Auflösung auf einer allgemeinen Anordnung einer Staatsbehörde? Welche Maßregeln gebenft die Königliche Staats» regieinng zu treffen, um ähnlichen Vorkommnissen vorzubeugen?"
* (B e st ä t i g u n g.) Wie die „Rat.-Ztg," berichtet, hat das K a m m e r g e r i ch t die Verordnung des Regierungspräsidenten zu Posen vom 17. April 1891, nach der ohne polizeilich^, Genehmigung nicht gestattet ist, Fahnen oder Flaggen in anderen als preußischen oder deutschen Reichsund anderen Landesfarben auszuhängen, für rechisgiltig erklärt.
* (Kaiser Wilhelm -Kanal.) Im Monat November d. I. haben 1646 Schiffe (gegen 1344 Schiffe im November 1895) mit einem Neffo- Raumgehalf von 262 385 Registertons (1895: 157172 Reglstertons) den Kaiser Wilhelm- Kanal benutzt und an Gebühren 145865 Mart (1895: 106 729 Mk.) entrichtet.
♦ (Eine autibismarckische Erfindung.) Gegenüber den vielfachen Andeutungen in einer gewissen Presse wird authentisch erklärt, daß Fürst Bismarck und Graf Herbert Bismarck den Herrn v. Tausch persönlich nicht gekannt, noch auch durch Mittelspersonen jemals in irgend eine Verbindung mit Tausch getreten sind.
* (Der Landwirthschaftsrafh in Bayern) äußert sich in feinem neuesten Jahresberichte folgendermaßen : „Man darf nun aber nicht übersehen, daß diese Mißstände die landwirthschaftliche Krisis nicht hervorgerufen haben, sondern nur verschärfen. Die Grundursache der Krisis liegt in den (Setreibepreifen, bie so niebrig sinh, daß nur sehr wenige, besonders begünstigte Landwirthe auf ihre Produktionskosten kommen. Will man aber diese Krists beseitigen, und will man bie Wieberkehr solcher Krisen verhinbern, so muß sich die Hauptthätigkeit einmal darauf richten, daß die Ge- treibepreife gehoben werben, unb zwar auf einen Staub, bei bem Produzenten wie Konsumenten bestehen können, unb bann barauf, daß bie Preise auf
Mit dem 1. Januar 1897 beginnt ein neues Viertel- ^hrk-Abonnement auf die
„Oberhejsische Zeitung"
«ft den wöchentlichen Beilagen: Kreirblatt für die Kreise jüiiburg und Kirchhain und JllustrirteS Sonrtagtzblatt.
Die „Oberhessisch« Zeitung" hat eS sich in
b. Wahlsysteme.
Gelegentlich der ersten Lesung der Entwürfe einer Städte- und einer Landgemeinde-Ordnung für die Provinz Hessen-Nassau ist man erneut auf das Dreiklassen - Wahlsystem zu sprechen gekommen, ein Wahlsystem, das einst allerdings ein Fürst Bismarck als schlecht bezeichnete, das aber nach der Entwickelung der Verhältnisse in den, feit jenem Bismarck'schen Ausspruche vergangenen Jahren der Herr Minister des Innern vorgestern für das beste bezeichnete, das er kenne.
Für die Wahl der Stadtverordneten, von denen Marburg künftig dreißig haben wird, ist, so heißt es in der Begründung, in Uebereinftimmung mit dem Gutachten des Provinziallandtages an dem Drei- klassensystem festgehalten worden. Die Begründung weist bann barauf hin, wie bieses Wahlsystem im größten Theile bes Staates den Gemeindeverlretungs- Wahlen zu Grunde gelegt fei. Es ist auch in einem großen Theile der Provinz bereits seither nach diesem Systeme bei den Wahlen zur Gemeinde-Vertretung verfahren worden. Schließlich heißt eS in der Begründung: „Auch kann etwa aus besonderen Verhältnissen der übrigen Theile der Provinz kein Grund hei gekettet werden, welcher der Einführung des Dreiklassensystems entgegenstände unb es bort nicht ebenso gut wie in ben anberen Lanbestheilen anwendbar erscheinen ließe. Zubem wirb gegenüber ben älteren Gemeittbeverfassungsgesetzen ber Provinz unb namentlich gegenüber der Kurhessischen Gemeindeordnung, welche Gesellen, Tagelöhner, Fabrikarbeiter und sonstige Lohnarbeiter vom aktiven und passiven Wahlrechte a u s s ch l i e ß t, durch die vorgelegte Städte- und Landgemeindeordnung eine so wesentliche Erweiterung des Gemeindewahlrechts eingeführt, daß gegen eine Abstufung der Wähler nach ihrer Leistungsfähigkeit unb bem Antheile, ben sie zur Bestreitung ber Gemeindebedürfnisse beitragen, um so weniger eingewendet werden kann."
Dieser Erweiterung des Gemeinde - Wahlrechts gegenüber wäre es kaum verständlich, wie gerade in unserer Provinz verschiedene demokratische Blätter sich gegen das Dreiklassenwahlsystem ber neuen Stäbte- und Sanbgemeinbeorbnung ereifern, wenn eben nicht Opposition um jeden Preis auf ihrer Fahne stünde. Ist es denn nicht ein Grundsatz völliger Gerechtigkeit, daß das Wahlrecht sich richtet nach der Leistungsfähigkeit und dem Antheile, den der Wähler seinerseits zur Bestreitung der Ge- meinbebebürfniffe beiträgt? Es wäre nur zu wünschen, baß bie Begrünimng des Deutschen Reiches seinerzeit für die deutschen Wähler zum Reichstage ein ähnliches Abstufungssystem hätte einführen können.
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Mngtjj Huche? rftary.
verschränkte die Arme über der Brust. Er sah unruhig'und verstört aus. Hin und wieder kam ein halb unterdrücktes Seufzen von seinen Lippen. Er fühlte ein tiefes unaussprechliches Bedauern über feine Schwäche, er schämte sich vor sich fdbft.
„Aber so sage doch, was Du hast? — Du bist doch mein Freund, mein lieber Kamerad!" sagte sie endlich mit leiser zaghafter Stimme.
Er lachte kurz unb nervös auf. „Das Leben ist furchtbar grausam I" rief er heftig. „Du bist noch ein Kiub unb weißt es nicht! — Unb in biefent grausamen Leben kommt es vor allem barauf an, seine Gefühle uub Lcibenschaften zu beherrschen nttb ben Geboten ber Seminft nachzufolgen. Wer anders handelt, erntet Schmerz, Trübsal, Sorgen und Roth!"
Hildes Gesicht verfärbte sich. „Ich bin anderer Meinung," versetzte sie ernst. „Wer seinem Herzen folgt, wird immer glücklich fein. Die Stimme des Herzens ist Gottes Stimme!"
„Ach, Hilde, ich bin nicht Du! Ich bin ein moderner Mensch, der in der großen Welt leben muß. Uud auf dieses Leben habe ich kühne Hoffnungen gesetzt — vielleicht zu kühne. Meine Hoffnungen und Pläne kann ich nicht aufgeben, um einer rasch verflackernden Liebesleidenschaft willen!"
Er kniere vor ihr nieder, faßte ihre Hände und nun flössen ihm die Wotte wie ein glühender Strom von ben Sippen. Er tienraute ihr seine ganzen Ver- nältniffe an, was für ein armer Mensch er sei und daß seine Mutter darbte, um das Nölhigste für ihn zu erzwingen. „Darum kann ich nicht ihm., was Du von mir erwartest," sagte er, „ich muß ver-
. _ versagender
Stimme. „Ach, ich bin nur ein schlichtes, dummes Ding, das alles für ernst nimmt und von der großen modernen Welt nichts weiß unb nichts versteht. Aber ich kann meine Natur nicht Subern. — Ich bleibe wie ich bin! — Du bist anbers geartet unb zwischen mir unb Dir ist eine Kluft, bie nicht auS- zufüllen ist. Glaube, baß ich böse auf Dich bin. Du magst Recht haben nach Deinen Begriffen. Für mich hat bas Wort „Vernunft" einen harten kalten Klang. — Unb nun meine letzte Bitte an Dich. Reise bald wieder ab! Morgen schon, wenn es sein kann. Erspare mir bie Qual, Dir noch öfter be-
Wöchentliche Beilage«: Kreiwlatt für die «reffe SPUtNttta nn> Kirchhain,
S«nk uud Varia,t 3»Jj. Ang. Koch, UniversttätS-Buchdruckerri in Marburg Verantwortlich für d«n allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann,
Redaktion und Expedition: Markt 81. für den Jnseratevtheil: Ioh. Ang. Koch, beide in Marburg
(Nachdruck verboten.)
Zwischen Lipp' und Kelchesrand.
Roman von I. Berger.
(Fortsetzung.)
Taumelnd vor Schwäche, nach Äthern ringend, lkkichte Wulf endlich eine roh aus Steinwürfeln sammengesetzte Schutzhütte. Es war ein enger tom, ben eine schmale Bank, zwei Holzstühle unb R kleiner Tisch beinahe ausfüllten.
Im Gegensatz zu bem Unwetter draußen war es Uenehm unb wohlig in ber Schutzhütte.
Er setzte Hilbe behutsam auf bie Bank nieber 4 sank erschöpft auf einen Stuhl. Lange saß er da unb ruhte sich nicht. Alle feine ©lieber waren ® wie zerschlagen, er fror in ben nassen Kleidern, Ehrend ihm der Kopf brannte.
Auch Hilde blieb still und ohne Bewegung. Sie lute mit geschlossenen Augen an ber Wand. Ihr tfidjt war von tiefer Blässe überzogen, in wirren Kähnen floß das gelöste Haar über Hals unb Eltern bis zur Erde. Sie hielt die Hände ge- Ket, als ob sie betete.
Plötzlich erscholl ein fürchterliches Getöse, ein ?chen, als ginge die Welt unter. Ein zündender itz schlug in den alten Fichtenstamm, der über ber chutzhüite seine bemoosten Aeste ausbreitete. Mit ^dröhn unb Gepolter stürzten ein paar abgeschlagene ^ige auf das hölzerne Dach. Die auflobeinde Kn-brunst verlöschte ber Regen im Nu, aber tocfeliger Dunst unb Qualm erfüllte ben ganzen tont.
yMsein, Treue zur Monarchie, Liebe zum Vaterland«, ] q! Kotterfurcht und religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren • Mseren und bewährten staatlichen Einrichtungen zu fördernl r Hali- - - - ----- -
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Erscheint täglich außer au Werktag« nach Sonn- und rill a Anzeigen nimmt «mgeg« bie Expedition dieses Blattes,
1/5 6)nß Feiertag«. - Lluarial-Abonnemems-Preis bei der Expe- ftVPltVrt« lotoi« die Auusucm-Bureaur von Haafeustein u. Vogler in _
JlS. ZilU dition 2K, bei allen Postämtern L Mk. 26 Pfg. (ttfl _ . 7 * «V Frankfurt a. M., Tasi.l, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. ^abra
Bestellgeld). JnsertiouSgebühr für die gespalten« Zeil« 3)ntin6lftflQ 17 III 1)61 1896 Mofl« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. o
»der der« Raum 10 Pfg., Rrllamen für di« Zeil« Lb Pfg. ^viuici|iuy, 11. Haube ». «». in Frankfurt «. M., Berlin, Hannover, Pari,.
IrcNtet deren Besprechung bringen, und die Vorgänge in Scheid *n Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem TageS- Kiuvei ßrnchtt wie bisher zusammenstellen.
10 Pfg.