h. Berliner Preßzustände.
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Augenblicklich kann ich Ihren Worten nicht
Hilde, „vielleicht eine Ausnahme von den gefährlichenIgreifen.
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Äberlthat, suchte Wulf seine Tänzerin wieder auf, die
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Gelangweilt wendet sich ein „gebildetes" Publikum von dieser altmodischen Presse ab und greift zu den
Der Prozeß Leckert, v. Lützow und Genossen hat «neuen „parteilosen" Blättern, die für wenige Pfennig Enthüllungen über Zustände in einem Theile der Iden Monat soviel Interessantes, Neues und Prickelndes reichshauptstädtischen Presse gebracht, die im wahr-!zu bieten wissen, daß man jeden Morgen seine
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es nicht mehr!«er ihm plötzlich zu eng geworden.
I „Sie sind ja sehr tiefsehend,' versetzte er.
an und sagte:!— Sie lügen mir doch etwas vor!"
I Wulf fuhr mit zwei Fingern in den „Ach, warum! seiner Uniform und lockerte ihn ein wenig,
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91/, Uhr Bückeburg verlassen. Zur Verabschiedung! Sinn«. M § 18« für vorliegend eracht^ Er ist ja be- Xi, etfirftin fnmi, Nrinr! lremdlich, daß er einem so lUilgen Menschen so ungeheure TV ™ • V V r i „ ^^ «.hauptnng.n geglaubt hat, aber das Grg.nth.il läßt fich
und die Prinzessin Adolph zu Schaumburg-Lippe I behaupt.». Auch der zweite Artikel ist vollständig auf dem Bahnhof erschienen. Vor der Abfahrt hatte I aus der Lust gegriffen und enthüll schwere Be- Se. Majestät noch der Fürstin-Mutter in deren!leidigungen. Bezüglich des Angeklagten vr. Plötz hat P-I-,- .b.°. B-1-ch aww; s™ M« M £ L
wistels Sonderzuges um 3 Uhr Nachmittags auf I Hegenb angesehen und angenommen, daß Dn Plötz
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lund wirbelte mit ihr durch den Saal. Daß sie Kragen! häßlich war und schlecht tanzte, bemerkte er kaum, als feil An den ersten Walzer reihte sich die Quadrille.
lOhne eine Vorstellung von dem zu haben, was er
(Nachdruck verboten.) I „£) doch — ich — ich glaube wir tanzten! „Jetzt werde ich immer an sie denken! — Ja, immer, I Wulf stand einen Moment sprachlos und sah sie
^tnifrfwn Qintf Itnh @pMlp5irfmh den Walzer miteinander." und nichts mehr vergessen. Nicht wahr, Sie glauben 1 verwundert an. Dann sagte er kurz: »So will ich
UHU aiaujcyiuiw. I Welchen Walzer?" mir doch, Fräulein Hilde?" Seine Augen strahlten 1 gehen und Sie von meiner Gegenwart befreien.
Roman von I. Berger. Ja, das hatte er längst vergessen. Gott im belustigt auf. , Eine ärgerliche Röthe stieg in sein Gesicht, aber sie
(Fortsetzung.) 1 Himmel, warum sollte er das behalten! Aber ein». Eine tief rosige Gluth färbte ihre Wangen.Iverging bald wieder. Und mit jenem Widerspruchs-
„Ob Wulf wohl ein guter Mensch ist?" dachte! gestehen wollte er es nicht, lieber zu einer Nothlüge! „Nein — jetzt noch nicht — vielleicht später! —|geifte, tote er manchem Menschen eigen ist, steuere 1 - - •' "" ■- stauen.ler auf die erste beste junge Dame los, engagirte sie
haften Sinne des Wortes skandalöse genannt werden! Freude daran haben kann."
Nüssen. Man wird sich erinnern, daß schon kurz! Dem oder jenem dieser „gebildeten" Leser wird.»------- ----------- — - ,-------.|UCUtllu .uumw» »»» „Uö v.„e
«ach Beginn seiner Regierung unser Kaiser einmal! ja aus Anlaß des jetzigen Skandalprozesses vielleicht I Wildparkstation ein und begab sich, nachdem er Ihre! die in den Brttkeln enthalten.» Thatsach.» für wahr Helt, in einer Rede sehr wegwerfend von „hungrigen! doch ein leiser Zweifel auftauchen, ob er bei der! Majestät die Kaiserin auf dem Bahnhofe herzlich 1 Es war firner ^"t wegen verleumderischer Bei eidigung Joumalisten" sprach und es war diese Bemerkung I Auswahl seiner politischen Bildungsmittel bisher! begrüßt hatte, mit derselben nach dem Neuen Palais. I ^^genbAmteS 7ft auch in
für Jeden, der einmal einen Blick in die Berliner lauf dem richttgen Wege war. Aber lange toiibj -» (Gedenkfeier.) Zur Feier des hundert-! diesen Fällen nur aus 8 18« für'schuldig b.funden; es ist Preßverhältnisse nach dieser Richtung werfen konnte,!das nicht nachhalten. Schließlich läuft derljzxriaenKeburtstaaesKaiserWilbelmsl 1 nicht angenommen worden, daß er die Mittheilungen über wohl verständlich. Nicht der, Gott sei Dank immerhin „g e b il d e t e" Haufe doch wieder dieser!^ ^2 März 1897 batder Kaiser bit Aufführung 1£ Marschall, Dr. Hamann-c. an Plötz wider n°ch große Stand der ehrenwerthen Journalisten S k a n d a l p r e s s e n a ch, die in geschickt gespielterbe? vaterländischen ^Schauspiels „1812" ’ bon?£St an^Tausch f«igAwchen worden und Redakteure, die heute unsere angesehensten großen I Entrüstung über die Schandtaten der Lutzow unbk b mtgrbtcn auf aQen brej König!. Theatern für > Angeklagter Berger ist verantwortlich für di- in zwei Zeilungen ledigsten, ist mit diesem Worte „hungrig"!Leckert ihr Publikum bereits jetzt darüber zu täuschen!».-, ber Berliner Garnison besohlen. Im 1 Artikeln d.r „Staatsbürgrr. Zeitung' enthaltenen B--
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physischen Sinne gemeint, nein, es ist em „Hunger! den Gerichtsschranken stand. Einige Wochen noch, unb | 5)cr Fasttag wird durch ein großes Wecken einge-1 Freiherr» v. Marschall nicht abgeschwächt, sondern ver- nach sensationellen oder wichtigen Neuigkeiten", derlman kann das alte Lügengewebe wieder aufnehmen.lnachdem vorher die Regimentsmusik der Garde-1schärft und weiter verbr.llrt werden sollten: § 193 kreme gewisse Sorte von Berliner Journalisten,! Jedes Volk hat eben die Presse, die es verdient. Kürassiere von der Scklostkuvvel herab den Cboral! Strafgesetzbuch« steht dem Angeklagten Berger nicht zur «eist jüngere Leute, zu einem sich Vor- Der Sensattons- undSkandalpresse steht es heute
drangen und Herandrangcn an hohelwahrlich herzlich wenig zu, sittliche Entrüstung überIgeblafen hat. Am Abend des 21. März findet vorlMt für vollständig widerlegt an, daß da» Personen treibt, das natürlich den höchsten Kreisen I „diese" Zustände zur Schau zu tragen. Besonders bem Königlichen Schlosse ein großer Zapfenstreich statt. lAuswärtigeAmt mitHetzartikeln in Ber- ebenso widrig ist, wie jedem anderen ernsten Menschen.!auch im freisinnigen Lager stellt man sich an, als! * n.rr.u».. h,Jbi nbung st.ht, wie es auch errat k» ist, daß von den
Wenn in Berlin die Journalisten zur Landtags- könne man Preßtreibereien, wie sie in dem Prozeß j... ^n-rEont/ole7rI ^7°uptungen, di. Leckert »"d v. Lützow üb-r die Be-
im Weißen Saale des Schlosses Karten! enthMt wurden, kaum begreifen, als Jei an all’ L . Witzenhausen das Allgemeine Ehren-, gestellt7"uch nicht “’n Wort "wahr ist" Föllmer 'hat sich für die Gallene unter der Bedingung erhalten, daß Iden Dingen die „Polizei" schuld, als wäre der frei-1 1 [h s y j einet schweren Beleidigung schuldig gemacht. Leckert sen.
sie im Frack erscheinen, und es veröffentlicht am | finnigen Preffe jede journalistische Jnstigue ftemd. | ° " ! dagegen nicht. Die Verhandlung hat erwiesen, daß es stch
nächsten Tag ein Berliner Blatt „Sensationelles" Solche Heuchelei berührt in hohem Grade unangenehm! (Herr en h a uS.) Für die bevorstehende I „m schwere Mißbräuche der Preffe und schwere Verun- aus dem Gespräch zweier unten unweit deS Thrones Und neben diesem zur Schautragen sittlicher Ent- W°hl des ersten Präsidenten tm HerrenhauseIS"wpfungen eines h°^ und makellose^Mannes pofttrt gewesenen Diplomaten, das ein Journalist rüstung hat jetzt die freisinnige Presse die in ihrer f1^ von berfon^^ VII., u/r^ifen^Men'schen und einen
deshalb hören konnte, weil et nicht auf die Gallerte!Art so niedrige Handlungsweise zu verzeichnen, daß!don ber neuen Fraktion FurstPletz und Hcrzogl^g^^^^ der politische» Polizei die Ehre von gegangen, sondern sich während der Eröffnung unten | fie einen Mann, wie diesen wegen Meineidsverdacht pon Ratibor prasenttrt worden. , |tab.IIo8 d ast eh en den Personen in der frivMeu
im Saal unter die Landtagsabgeordneten eingedrängt!verhafteten Kriminalkommissar von Tausch in irgenb= | * (Das Urtheil im Prozeß Leckert,!sis^leichtsinnigstenWeise angeta^7al°denbeuüaenLeit-
hat, so ist dieser Vorgang allein schon charakteristisch | welchen Zusammenhang mit unserem Altreichskanzler! v. Lützow und Genossen) haben wir gestern | grtifel_ D°Red), das sei der Unfug, gegen den mit aller genug. Mehr noch hat diese Vordrängerei, dieses! dem Fürsten von Bismarck zu bringen wagt. Alsl mitgeiheilt, lassen jedoch hier die Begründung durch, Zchärfe Front gemacht werden muß Der Gerichtshof Jncommodtten hoher Personen der obige Prozeß! Deuffche s ch ä m t man sich einer Presse im deutschen den Herrn Vorsitzenden bei der Verkündung noch, hat sich deßhalb im Allgemeinen dm Anträgen der Staatr- erwiesen. ! Reiche, die so etwas fertig bringt. Haben die Leckert! folgen. Sie lautet: , anwaltschaft angeschlossen.
Nur zu richtig ist es, was über die Blätter, | unb Genossen aus Hunger nach Sensationellem sich j Das Gericht hat als erwiesen angesehen, daß der An-1 (Erne Kritik Bebels.) In der sozial- welche stch s o l ch e r Journalisten bedienen und über mit dem Tausch zu Schmutz in ihren Preßmachi-g-klAte v. Lützow gegen einen Sold von monatlich LcoMk! demokratischen „Neuen Zeit macht „Genosse Katzen- « W-« ta rinemjuknLta« f; ist d-, SM ber XÄSfiSÄ1*,iTm“ « r’*
sächsischen Blatte gesagt wird. Es heißt da: | stnnnng noch größer, die Eugen Richter's „5ret=Lttt)ei[te, sondern ihm auch zur Förderung seiner (v Saufet)|10 e °.c 18 Euch ',^r e Fr an . „Falsche Berau „Wer nicht täglich in Ministerstnrz arbeitet und über | finnige Zeitung" mit jenem Zusammenbringen eines | peisön ichin Interessen behilflich war. v. Lützow hat den j gemeinerring , so schreibt Katzenstein u. 21. die „Nebenregierung" schimpft, wer an „dielen"! von Tausch mit Fürst Bismarck aus unauslöschlichem! ersten Artikel der „Welt am Monte g', welcher schwere 8e= | ber Fehler der unvollständigen Jnbuktton, ist einer 8 D--«l°-bs brrbtatmrr. “Ä
noch ein gutes Haar laßt und dem Publikum nicht!und größten Staatsmann fertig gebracht hat. Ide» Leckert geschrieben. Letzterer hat nach Ansicht des|«ewandell ist. Man höre. „Ä)er Utcensch lsl oas die Ueberzeugung beizubringen weiß, daß sich die! - -u . ~ — iK-iickts wider besseres Wissen gebandelt, denn er ist!Produkt von Zeit und Umstanden, in denen er
jetzigen Rathgeber der Krone bei allen ihren Hand- >m t seinem angeblichen Gewährsmann nicht herausgekommen.!lebt . . . Wenn Goethe statt als Sohn emes
lungen von den verächtlichsten persönlichen Beweg- Deutsches Rtlch. m±?hiLnf°reichen Patriziers als Sohn eines armen Schusters
gründen leiten lassen, der ist langweilig und Stritt«, 8. Dezember. (Tagesbericht.)!SaSbi^ - BeivLütz^hM ftÄIb“.®* »äre, er wäre - höchstwahr-
kein „unabhängiger" Mann mehr»!Se. Majestät der Kaiser hat heute Vormittag!hinsichtlich bes ersten Artikels nur eine Beleibigung im|f<f>cinticf| etn Schuster geblieben und als ehrsamer
flatterhaften Lieutenants, vor denen die Pensions-, Und nun sah er sie triumphirend mutter ihre Zöglinge so häufig gewarnt hatte? Ob! „Es war — war der Putineur!" er wohl leichtfertig, mtt wohlfeilen Blicken unb| Hilde schüttelte ihr Köpfchen. Reden ein Mädchenherz zu umgarnen versteht? Aber!nicht gar! Sehen Sie, Sie wissen
nein, nein. Sicher nicht. Er war anders geartet, I „Dann war es der Faustwalzer. | „Sie sind ja sehr tiefsehend," versetzte er. „Aber Nhat, suchte Wulf seme Danzerin nneoa auf, oie
als die Lieutenants im Allgemeinen. Das mußte,! „Auch nicht! — Geben Sie sich doch nicht fo j 618 auf den Grund meiner Seele vermögen Sie doch!mit freudigem Stolz ihre Hand «uf seinen Arm durste sie von ihm glauben, denn sie hatte ihn von!viel Mühe, mir etwas vorzureden, was nicht war!nicht zu schauen.„ !legte, und ttiumphirend um sich schaute. Diemanmg-
Klein auf gekannt und nur Gutes von ihm gesehen j ist. Es war ber Traumwalzer unb Sie haben bas | Sie schwieg eine Weile, bann stieß sie mit Heftig-1 fachen Verschlingungen unb Touren brr Saiiabnue
unb gehört. Unb nun war es ihr, als ginge plötz-1 vergessen." Sie rümpfte ihr Näschen, wanbte sich! kett hervor: „Ja wenn man bas könnte! Wenn man |führten ihn in Hübe s Nähe, aber er vermied sie lieh ein helles klares Licht in dem Dunkel ihrer! von ihm fort und drückte sich tief in das Polster! bas könnte!" Sie stützte bie Ellbogen auf bie Knie! anzusehen.
Zweifel auf. Sie schob ihren Stuhl etwas näher! ihres Sessels hinein. junb borg ihr Gesicht in ben Händen. | Wulf war kem passionirter Tänzer. Nachdem
zu ihm heran, beugte fich ein wenig vor und fagtej Wulf zog ärgerlich seinen Säbel, ben er an bie| In diesem Moment schallten stöhliche Tanzweisen! die Quadrille überstanden war und er feine Dame freimüthig: „Ach sprechen Sie doch mit mir! Ich! Wand gelehnt hatte, zu stch heran und erwiderte! durch den Raum. Die Herren eilten zu ben Damen, | auf ihren Platz gebracht hatte, begab er sich m etn
.kann es gar nicht ertragen, baß Sie so still dasitzen 1 mehr aufrichtig, wie höflich: „Ich habe seit jener j um fie zur Polonaise zu holen. | kleines Kabuiet, in dem mehrere altere Herren Karten
und kein Wort reden." 1 Zeit zu viel erlebt, um unwichttge Dinge zu behatten." 1 „Darf ich bitten gnädiges Fräulein," sagie Wulf!spielten. Hier ^eb er kurze Zett, außnlrch mhtg,
Er lächette und sah ihr warm in das liebliche| „Natürlich — das kann man sich denken/ Wie! und verbeugte stch vor ihr. !innerlich voll Verdruß. Danach such" er den
Gesicht. I konnte ich mir nur einbilben, daß Sie sich noch. Sie hob de» Kopf und faßte nach ihrer Stirn.! Senator auf, mit dem n eine Wette plauderte, biS
„Soll ich Ihnen etwas von meinen Kadetten-1 eines Walzers mit einem Hünen Mädchen erinnern 1 „Nein, danke, ich möchte ganz still hier bleiben, ich |man zum Essen ging. Er wartete, bis sammütche jähren erzählen?" fragte er. „Oder wollen wir die | würde». Das war eine große Dummheit von mir. j habe Kopfweh. Aber laffen Sie sich nicht hindern. | Herren ihre Damen zur Tafel gdettet hatten ; barm
Erinnerungen an unsere Kindheit aufstischen? Wissen 1 Draußen in der Welt vergißt man so schnell." | Gehe» Sie und fordern Sie eine andere Dame auf." I bot er Fräulein Jakoba seinen Arm und führte fie
Sie noch, liebe Hüde," — er verbesserte sich schnell 1 „Ach, Fräulein Hilde," sagte er treuherzig, | «Ich will mit keiner anbern tanzen, nur mit |zu Tisch.
— „wissen gnädiger Fräulein noch, wie ich ©ic| „quälen Sie mich nicht so! Es gab so viel ernste | Ihnen, liebes Fräulein Hilde!" 1 Sie war überrascht, daß "sie zur Tischdame
einstmals in ber Tanzstunde überraschte ? Sie | Sachen für mich, daß ich unbedeutende Episoden aus j „Ach, das geht ja nicht. — Ich habe alle Tänze | wählte und nicht eins ber jungen Mädchen, an benen waren damals noch ein ganz kleines Mädchen." Iber Vergangenheit darüber vergaß. Seien Sie mir jbergeben — auch den Cotillon. Sie kamen so spätjkein Mangel war. Sie schüttelte wiederhold av- Sie sprang auf, trat dicht vor ihn hin unb fagtejni^t böse deßhalb!" junb ließen uns warten!" jwehrenb ben Kopf. Als er aber auf feinem ®iuen
mtt Selbstgefühl: „Bitte sehr, ich war fünfzehn, „Nein, nein, gewiß nicht! — Ich ärgere mich, „Das tfjat ich leider, und fühle mich sehr schuldig., bestand, da ging ein Leuchten, wie Widerschein von Jahre alt und trug lange Kleider. Sie wissen,selbst über mein kindisches Fragen," sagte fie ver-,Da darf ich wohl auf nichts mehr hoffen?" ,sonnenhell« Stunden der Jugendzett, über ihr gutes wahrscheftttich gar nicht mehr, daß Sie mtt mtt ge-,legen und reichte ihm bie Hand. | „Nein! Bitte, achten Sie gar nicht mehr auf,altes Gesicht und fie folgte ihm fteudig.
tanzt haben?" , Er griff lachend danach unb brückte sie zärtlich, j mich. Lassen Sie mich allein!" I ®ne große Torte unb Krystallschalen mit Obst
Wöchentliche Beilnie«: Krei-dlatt für >ie «reffe SJUtHtg **> Kirchham.
tut Mb Bttti«: Joh. «»«. «och, Nniv«rsttätr -Buchdruck«! »i tu Marburg. Grifft V«r«rt»orüich für den allg-mttnm Dhell: R-d-kt«r M. Hartmann,
R-daktiou uud Expeditiou: Markt ui. 'öVW♦♦ für da» Juserattuth-U: Joh. Aug. Loch, btÜH in Marburg
Erscheint täglich «mßrr «u Werktag«» »ach Sonn« und CITI * .... . Anzrtg«n nimmt «rUg«g«n btt Expedition dieses Blatte»,
-■/» nnn Feiertage». — Ouattal-Abonnements-Prei» bei der Expe- sowie bl, Annoncrn-Bureaur voll Haasentzein u. Vogler in —,
JK ditton L Mk., bei allen Postämtern 2 M. 26 Pfg. (exkl. Frankfurt a. M., Gaffel, M-gbeburg unb Wien; Rudolf XXXI. JahM.
Bchttlgelb). JnsertiouSg«bÄr für bi« gefpatten» Stil« <T)nitltßrft(Ifl 10 DL-ikMÜLI! 1896 Moff« in Frankfurt e. M., Berlin, München u. Löln. C. L.
»btr berrn Raum 10 Pfg., Reklamen für R« Zeil» 26 Pfg. -^Vmici|iuy, XV. xoav. Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».