Einzelbild herunterladen
 

«ruck *nb BnUg' Is

'M

M 288

cmpel-

It t.

cht

s

-selben 'önnen tt und ligung

ifcs !98

ter,

Bei einer so großen Zahl von Orten, welche die Bahn in ihren Verkehrsbereich ziehen wird, ist ein lebhafter Personenverkehr zu erwarten, zumal aus vielen Orten Arbeiter tn Marburg ihre Beschäftigung suchen und in Zukunft täglich die Bahn zur Hin- und Rückreise benutzen werden, während sie jetzt größtentheils die ganze Woche hindruch in der Stadt verbleiben müssen. Der Güterverkehr wird haupt­sächlich die Erzeugnisse und Bedürfnisse der Land- wiithschaft umfassen; zu berücksichtigen ist aber auch die Beförderung von Pflastersteinen aus den Basall­brüchen bei Dreihausen, sowie die Ausnutzung der reichhaltigen Lager von Töpferthon daselbst und der Absatz von Holz aus den nahen Staatswaldungen zweier Oberförstereien.

Hoffen wir also, daß eine diesbezügliche Vorlage in einem der nächstjährigen preußischen Etats die Genehmigung des Abgeordneten- und Herrenhauses erlange. Für unsere Stadt und die betreffende Gegend, wie für den Anschluß nach Rieder-Gemünden ist diese Bahn jedenfalls eine schon lange ersehnte und außerordentlich nutzbringende.

rzuz- j'chen ar,

ik

ll.

Verantwortlichfürdenallgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann, für den Jnseratentheil: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg

-g- an- ten 'ter 38

Gleich nach dem Frühstück schritten Mutter und Lohn durch die festlich mit Birkenlaub geschmückten Straßen zu der aus dem zwölften Jahrhundert kämmenden Klosterkirche. In diesem weihevollcu Baume lud Alles zu ftommer Andacht ein und es Daren auch nur fromme heilige Gedanken, die während «S Gottesdienstes das Herz des jungen Offiziers ewegten. Aus seiner Seele stiegen ernste feierliche klübbe zu Gott empor, die er auch niemals Der» etzen wollte.

Nachher wurde ein Spaziergang über den im Pen Frühlingsgrün prangenden Stadtwall gemacht. 6 drängte die Majorin, den Kleinstädtern ihren Sohn l s.inem vollen militärischen Staat zu zeigen und t bemerkte mit Vergnügen, daß ihn viele Leute mit ttounbernben Blicken anschauten.

Es war beinahe zwölf Uhr, als sie heimkamen höchste Zeit für Wulf, Senators zu besuchen, »o er bereits erwartet wurde.

Die ganze Familie hatte sich im Salon Der»

Erscheint täglich «her en Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal- AbonnementS-NrüS bei der Expe­dition ü Mk, bei allen Postämtern S Mk. 26 Pfg. («xkl. Bestellgeld) JusertionSgebühr für die gespalten« Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zell« 26 Pfg.

Auch Fräulein Jakoba begrüßte den Gast sehr freund­lich. Dann kamen die Kinder an die Reihe. Zu­erst die Jungen, die ihre Kratzfüße machten. Das kleine Gretchen bot ihm aber ihr rosiges Mündchen zum Kuß.

Bei diesem warmen ungekünstelten Empfang wurde es Wulf ganz wohlig zu Muthe. Er mußte sich's bequem machen, Helm und Säbel ablegen nnd sich in einen weichen Sessel setzen. Der Senator holte zwei oerstaubte Flaschen mit gutem alten Roth- wein aus dem Nebenzimmer und schänkte die schon bereit stehenden Gläser Doll. Dann tranken alle, auch die Kinder, und stießen fröhlich an.

Danach mußte Wulf erzählen selbstverständ­lich von feiner Garnison. Die Schilderung der kleinen Grenzstadt und der dortigen Verhältnisse übte auf Groß und Klein kein geringes Gruseln aus und mit weit aufgerissenen Augen starrte ihn die kleine Grete an. Die drastische und sprudelnde Art, in der er von seinen Erlebnissen redete, riß alle hin und keinem fiel es ein, an einem mehr ober minder berben Worte Anstoß zu nehmen.

Fräulein Jakoba, welche in ihrer Jugenb einen Lieutenant unglücklich geliebt hatte, interessirte sich ungeheuer für bas Militär. Sie bestürmte Wulf mit Fragen über sein Regiment. Ob viel Ver- etzungen und Beförberungen stattfänden? Ob ber Dbrrst-Kommanbeur ein liebenswürdiger Herr und ,ie Kommandeuse eine schöne Frau sei. Dann wollte le wissen, ob die Regimentskameraden sehr flott und ;alant wären, gegen das Verbot von Majestät heim- l ich Hasard spielen und Damen vom Theater den Hof machten?

Sie war unermüdlich mit Fragen und Wulf antwortete verbindlich und liebenswürdig. Als dann der Senator ein anderes Thema anschlug, athmete er erleichtert auf.

anderen hessischen Bahnen theilweise mit in preußische Betriebsverwaltung übergehen, und nachdem ferner die Ueberschüsse der Staatsbahn Verwaltung in ganz erheblicher Weise gewachsen sind, so glaubt der Kreis­ausschuß jetzt den geeigneten Zeitpunkt dafür ge­kommen, bei dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten den Ausbau obiger Schienen - Verbindung als Sekundärbahn in staatlichem Betriebe doch zu be­fürworten. Der Kreis - Ausschuß beantragte daher zweitens in der vorgestrigen Kreistagssitzung, der Kreistag wolle den Kreisausschuß beauftragen, bei dem Herrn Minister dahin vorstellig zu werden, daß die schon projektirte Schienen-Verbindmig von Marburg durch den Ebsdorfer Grund bis zuk Landesgrenze bei Niederofleiden als Sekundär­bahn in staatlichen Betriebe ausgebaut werde, und daß der Kreis die für den Grund­erwerb erforderlichen Mittel (etwa 250 000 Mk.) zur Verfügung stelle.

All' diese Verhältnisse legte der Kreistags- Vorsitzende Herr Landrath D. Negelein in eingehender, klarer Weise bei Beginn der Berathung des Bahn- projkktes dar, indem er an der Hand graphischer Darstellung den Kreistagsmitgliedern das Projekt aus- führlichst erläuterte. Nachdem sodann speziell Herr Ober­bürgermeister Schüler, Herr Vizebürgermeister Siebert u. a. Mitglieder des Kreistages sich für das Projekt ausgesprochen, hat dann der Kreistag ohne längere Debatte, wie unsere Leser bereits wissen, den obigen zweiten Antrag einstimmig angenommen.

Die Bahn wird auf eine Länge von 21,3 Klm., von der Haltestelle der Main-Wescr-BahnMarburg- Süd" ausgehend, berühren: Cappel, Ronhaufeu, Bortshausen, Ebsdorf, Heskem und Wittelsberg im Kreise Marburg, ferner Roßdorf, Mardorf und Schweinsberg im Kreise Kirchhain; hierzu tritt al? 10. Ort und Endpunkt auf hessischem Gebiet: Niederofleiden. Zu den Orten, welche in nächster Nähe der Bahn liegen und am Verkehr Theil nehmen m.rben, siub zu rechnen: Leidenhofen und Hachborn bei Ebsdorf; Dreihausen und Beltershausen bei Heskem; Moischt bei Wittelsberg; Holzhausen bei Roßdorf: Erfurt-Hausen bei Schweinsberg. Im Kreise Marburg kommen in etwas größerer Ent­fernung noch in Betracht: Ilschhausen mit Hof Fortbach, Winnen und Nordeck, Roßberg und Wermertshausen. Für alle diese Orte ist eine er­leichterte Verbindung mit Marburg, als ihrem nächsten größeren wirthschaftlichen Mittelpunkt, höchst erwünscht.

Er wollte eben ausstehen und sich verabschieden, da ging die Thür auf und ein junges Mädchen trat in's Zimmer. Es blieb aber wie angewurzelt stehen, um in sprachloser Verwunderung den jungen lOffizier anzuschauen.

Dieser fuhr kerzengerade von seinem Stuhl empor und blickte mit großen Augen auf die Gestatt, die sich in ihrer stillen Haltung tote ein Bild von der dunklen Umrahmung der Thür abhob. Ein wahrer Himmelszauber leuchtete ihm aus dem lieblichen Madonnengesicht, aus den tiefen unschuldigen Blau­augen entgegen. Das feine Köpfchen war von reichem goldblondem Haar umgeben, wie mit einem Glorienschein. Es war ein schönes Bild, das aber lebend war.

Wulf fühlte sein Herz gegen die knappe Uniform hämmern und glühende Röthe stieg auf Sttrn und Wangen.

Ah, da ist unsere Hilde!" sagte ber Senator. Komm näher, und begrüße unfern lieben Gast! Kennst doch Wulf von Schollermark noch?"

Sie nickte und schritt langsam bis in die Mitte des Zimmers. Dann toarf sie Hut und Schirm auf den Stuhl, streifte ihre Handschuhe ab und streckte Wulf die Rechte hin.

Er umschloß sie leise mit der seinen und hob sie ein wenig empor, als wollte er sie zum Munde ühren. Er ließ sie aber wieder finken und machte eine tiefe förmliche Verbeugung.

Hildegard neigte fast unmerklich ihr reizendes Köpfchen und wandte sich zum Fenster, wo sie in einen große» Lehnsessel sank, und die zarten Arme hebend, eine ihrer schönen goldenen Flechten, die sich gelöst hatte, mit ein p^r Nadeln wieder befestigte.

(Fortsetzung folgt.)

chteteu 5 aus- 'chnisse l Bttef henden en.

h der t und tischen >re int

ebenen Beanf- lentlich ie ver-

Marburg,

Dienstag, 8. Dezember 1896

sammelt, nur Hilde war nicht da. Fräulein Jakoba, bie. ältliche Cousine des Hausherrn, eine energisch dreinschauende Dame thronte in feierlicher Haltung auf dem Plüschsopha, um die Honneurs zu machen. Der Herr Senator rauchte feine Sonutagscigarre und phantasirte ein bißchen ans dem altmodischen Klavier herum. Sonaten, Notturnos und Tänze durcheinander, bis er seine Beschäftigung aufgab, um von Wulf zu sprechen.

Jedesmal, wenn er wiederkommt, ist er hübscher und schneidiger geworden," sagte er.Das muß doch im Blut liegen, im adligen Blut. Dabei ist er gar nicht hochmüthig ober blasirt, wie bie Offiziere es häufig finb. Ich sah, wie er heute Morgen bem alten lahmen Kirchendiener bie Hand reichte nnd nach seinem Ergehen fragte. Wirklich ein sehr lieber prächtiger Mensch!"

Kurtchen und Fritzchen, bie in ber Fensterecke saßen, nickten beifällig, wenngleich sie sich bes jungen Offiziers nur wenig erinnern konnten. Sie wisperten unb redeten in gedämpften Tone miteinander, denn sie waren in der guten Stube,Salon" genannt, wo sie sich als gesittete Knaben verhalten mußten und keinen Lärm machen durften. Das kleine zappelige Gretchen saß ausnahmsweise heute auch ganz still und spielte mit ihrem Hängezöpfchen.

Da meldete das Hausmäbchen:Herr Lieutenant von Schollermark wünscht ber Herrschaft feine Auf­wartung zu machen"

Die Kinder fuhren ein wenig zusammen, der Senator warf die Cigarre fort, Fräulein Jakoba neigte das mit eine Spitzenbarbe geschmückte Haupt und sagte würdevoll:Wir lassen sehr bitten!"

Im nächsten Augenblick trat Wulf mit einer tiefen Verbeugung in's Zimmer.

Der Senator eilte auf ihn zu, schüttelte ihm mit großer Heimlichkeit bie Hand und umarmte ihn.

Deutsches Reich.

* Berlin, 6. Dezbr. (Tagesberich t.) Se. Majestät der Kaiser brach von Springe, beziehentlich Saupark gestern Vormittag 9 Uhr zur Jagd auf. Um 10 Uhr langten die Wagen im Re­vier Gerstek an. Als sich die Jagdgäste versammelt, erschien der Kaiser mit dem Prinzen Albrecht. Um 10 '/2 Uhr wurde die Jagd angeblasen. Nach der Suche mit der Findermeute auf Sauen fand ein Treiben statt, welches um 111 /2 Uhr beendet war. Dann wurde das Frühstück im Jagdzelt eingenommen. Nach demselben erfolgte der Aufbruch ins Revier Im Bruche"; dort fand ein eingestelltes Jagen au' Damwild und Sauen statt. Die vorgestrige Ge- sammtstrecke wies 87 Sauen auf. Der Kaiser streckte im gestrigen ersten Treiben 33 grobe Sauen. Das Wetter war mäßig kalt. Nach btm ersten Treiben gab's für die Jäger zum Frühstück eine Art Eiergrog in Tassen, gedämpftes Hammel­fleisch, Cotelettes mit Erbsenpurs und Makkaroni. Dazu wurde Weiß- und Rothweiu gereicht. Zum Dessert diesmal aus Berliner Pfannkuchen be­stehend wird regelmäßig der wegen seiner Qualität hochgerühmte Kaiserpunsch servirt. Im Hallerbruch begann um 2ftz Uhr ein eingestelltes Jagen auf Damwild und Sauen. Aus Sauerscheu

Suhler Doppelbüchsen, deren sich der Kaiser mit Vorliebe bedient, traf die Kugel 6 Stück Damwild, schöne starke Schaufler, und 21 Sauen. Wie gestern, war auch heute wieder Oberjägermeister Frhr. b. Heintze um den Kaiser beschäftigt; zum Dank wurde einKüchenschwein" für ihn bestimmt, das der Jagdherr gerade dahin (in den Kopf) ge­schossen hatte, wo der Oberjägermeister den Treffpunkt angegeben hatte; der Kaiser hatte wohl beweisen wollen, daß er das Wild nicht nur mit überraschen­der Sicherheit zu erlegen, sondern auch an einer voraus bestimmten Stelle zu treffen vermag. Ein Schwein fing der Kaiser mit der Saufeder, ein anderes mit dem Hirschfänger ab. Den Weg zum Schloß machte der Kaiser auch diesmal zu Fuß; der hohe Jagdheir hat in den drei vorgestrigen und gestrigen Treiben eine Strecke von 71 Sauen und 6 Stück Schaufler aufzuweisen, Zahlen, die in diesem Jahre auf keiner Hofjagd erreicht sind. Vor Beginn der Abendmahlzeit erschien der Kaiser mit seinen Gästen vor dem Schloß, um die Sttecke, die von Fackellicht bestrahlt wurde, zu betrachten.

* (Kaiserbesuch.) Se. Majestät der Kaiser traf am heutigen Sonntage, Abends 6 Uhr mit Sonderzug von Springe in Bückeburg ein und wird am Dienstag, den 8. Dezember, Vormittags 9 Uhr 30 Minuten, wieder fortieifen.

* (Der Uebergang des Gouverne­ments in Deutsch-Ostafrika) auf den Obersten Siebert wurde diesem vorgestern Abend, und zwar zum ersten Mal offiziell, von dem Frhr. D. Richthofen nn Kolonialheim mitgetheilt. Es war eine recht erquickliche Scene, wie der ftühere Gouverneur v. Wißmann gewissermaßen öffentlich vom Schauplatz seiner erfolgreichen Thätigkeit abtrat und deren Fortsetzung seinem Freunde und Nachfolger Siebert persönlich in die Hand legte. Es wird in kolonialen Kreisen die Ernennung dieses Offiziers mit der größten Genugthung begrüßt. Andererseits scheint es vielen bedauderlich, daß Oberst Siebert nicht in China die Wirksamkeit entfalten durfte, auf welche die Kenner seiner Fähigkeiten die größten Hoffnungen gestellt hatten

* (Minister - Konferenzen.) Gestern Mittag hat im Reichskanzlerpalais eine längere Be­sprechung zwischen dem Reichskanzler Fürsten Hohen­lohe, Staatssekretär v. Marschall, Justiz­minister S ch ö n st e d t und Minister des Innern Freiherrn v. d. Recke stattgefunden. Man wird in

nftlify k en der-1 bischer Pacht- 1 r. %.

toeaj

einer ht auf Tirifr lMlunz tzliche» jenige« chäftz, : finden, ihnen

> anti- hniflen : gelilich

h. Das Projekt einer Schienenver­bindung von Marburg durch den Ebsdorfer Grund bis zur Landes­grenze in der Richtung auf Homberg a. d. Ohm.

r bildete, wie wir schon am Sonnabend berichteten, den Hauptgegenstand der vorgestrigen Kreistagssitzung. Die Gegenstände, welche sonst noch die Tagesordnung aufwies, sind diesem Projekte gegenüber so unerheb­licher Natur, daß wir heute an dieser Stelle lediglich aüf obiges Bahnprojekt zurückzukommen brauchen.

Der Kreis-Ausschuß hatte bekanntlich von nn» fcrem Kreistage die Bewilligung der Mittel zur Vor­nahme von Vorarbeiten für das Eingangs genannte Sahuprojekt erlangt, und hatte sich, nachdem diese Vorarbeiten beendet waren, und nachdem man für eine eventuelle normalspurige Kleinbahn sich die Hilfe btS Staates, wie der Bezirksverwaltung gesichert, eine Borlage für den Kreistag ausgearbeitet, wonach Seitens des Kreises die Schienenverbindung zwischen unserer Stadt und der Grenze in der Richtung aus Homberg an der Ohm durch den Ebsdorfer Grund in Form einer normalspurigen Kleinbahn hergestellt werden sollte. Zu diesem Projekte hatte der Kreisausschuß den Kreistagsmitgliedern für die bor gestrige Sitzung des Kreistages ausführliche Er­läuterungen gedruckt zugehen laffen.

Inzwischen hat sich noch irr den letzten Tagen : Dor dieser Kreistagssitzung der Kreis-Ausschuß zu (»eiteren Erörterungen über dies Bahnprojett entschlossen, unb es sind hierbei sehr wesentliche Gründe für einen (zweiten Antrag unseres Kreis-Ausschusses neben dessen in den oben erwähnten Erläuterungen vor- findlichen erstem Anträge zur Geltung gekommen, dessen Annahme dem Kreise weit weniger Opfer auf­erlegen soll, als der Bau einer Kleinbahn. Es ist Mefe Schienen - Verbindung ja eine schon lange ge­wünschte. Verschiedenerseits war man für eine solche Schienenverbindung bei dem Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten vorstellig geworden, sie als Sekundärbahn dem Sandtage in Vorschlag zu bringen. Doch war bisher stets bie Ablehnung dieser Gesuche erfolgt. Nachdem jedoch inzwischen der Preußische Landtag zusammengetreten und dortselbst her Staats- Dertrag zwischen Hessen und dem Königreich Preußen anstandslose Genehmigung findet, auch die

(Nachdruck verboten.)

Zwischen 'Lipp' und Kelchesrand.

Roman von I. Berger.

(Fortsetzung.)

Na, mir träumte," sagte Wulf zu seiner Mutter, «ich hätte mich duellirt um eine Dame."

Wohl um Hilde Sindner?"

Bewahre, Mama! Um eine Hexe mit rothem jaar und dämonischen schwarzen Kohlenaugen. Der Kimme Traum bereitete mir Pein, ich glaube ich habe im Schlaf geschrieen l"

Nun lachten Beide.

Hexen giebt es nicht mehr, Gott sei Dank, unb Träume finb Schäume," sagte die Majorin and goß den Kaffee in die Tassen von Meißner

Anzeigen nimmt entgegen bi« Expedition dieser Blattes, sowie di« AtMoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ~

Frankfurt e. M., Taffet, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Mra. Moffe in Frankfurt a. M Berlin, München u. Köln, C. L. ) v

Daube u. Co. in Frankfurt «. M., Berlin, Hannover, Paris.