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Marburg,

Freitag, 4. Dezember 1896

Erscheint täglich «brr « Werktagen »ach Sonn» xub Frirrtagm. Q»«rt«I-AbounrmrntS-Prrir bei bet Expe­dition a Mk., bei «lleo Postämtern 8 Mk. 85 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertiondgebühr für die gespaltene Zeile »der deren Staat 10 Pfg., Rellamen für die Zeile 85 Pfg.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Atmome»-Bme«r von Haasmstei« «. Vogler in Frankfurt « M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moffe in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln, E. L. Daube u.Lo. in Frankfutt >.M., Berlin, Hannover, Patt».

XXXI. Jahrg.

Zweites Blatt

Dagobettshausm pro Acker 162'3 Centner geliefert

eit vielen Jahren gebaut. Neben Wallburgerroggen, der nicht ganz eingehen dürfe, böten die genannten

drei Vanetätengruppen, der gemeine Roggen, der fuchsrothe Roggen und der dunkel­braune Roggen, welche beiden letzteren Sotten heute noch in Erzerum in Kleinasien angebaut würden,

nehme, wünscht, daß dieses noch recht lange der Fall sein möge und schließt in diesem Sinne mit einem dreifachen, begeistett aufgenommenen Hoch auf Herrn Hoffmann.

feioschaligen, reichen Mehlkörper zu empfehlen, doch nehme er leicht Schaden bei ungünsttger Witterung im April und Mai. Wallburgerroggen, auch hessischer Roggen oder auch Garde - du - Corpsroggen genannt, werde bis 2 Meter lang, das Korn sei groß, aber spezifisch leicht, die Fruchtschale dick, die Aehre oft lückenhaft; pro Acker liefere er ca. 6 Centner. Schlanstedterroggen, welcher viel Kunstdünger ver­lange und 1617 Centner pro Acker liefern könne, habe bei hiesigen Versuchen 1214 Centner ge­liefert. Sein Anbau sei zu empfehlen. Primasaat­gut, welches nur und stets zu verwenden sei, koste pro Centner jetzt 12 Mk., während dasselbe früher mit 20 Mk. pro Centner bezahlt worden sei. Doch habe Pettkuserroggen, welcher jetzt vielfach angebaut werde, den Schlanstedterroggen bei einem größeren

und deßhalb früh zu schneiden sei, in Deutschland angebaut. Eldenaer - Bastardroggen reife spät und gne sich zum Anbau als G r ü n f u t t e r. Ebenso ei Johannisroggen entweder rein oder gemischt mit lee zum Anbau als Giünfutter zu empfehlen. Um Johanni rein ausgesäet, liefere er im Herbste einen Grünschnitt und im nächsten Jahre, wenn man wolle, auch ttne Körnerernte. Bestehorn's Riesenroggen, der oft drei Körner in jedem Achrchen enthalte, kann R dner nur zur Grünfuttergewinnung empfehlen. Weiter nennt derselbe noch den von Bäckern und

dieses sei Aufgabe jedes Roggen bauenden LandwirthS!| Der Senior der Landwitthe unseres Marburger Vereins, Herr Gutsbesitzer Hoffmann aus Görz­hausen, dankt dem Redner für dessen so klaren, so

sehr belehrenden und wirkungsvollen Borttag noch einmal im Namen aller Anwesenden, die durch ihr

habe, sei zwar ttwa» dickschalig, doch komme er gut durch den Winter und werde im Waldeck'schen schon

Subvarietäten genügende Auswahl. Seit 1861 werde auch spanischer Doppelroggen, welcher sehr ftüh reife

Die Kinder effen es gern.

In kaum 15 Minuten läßt sich ein liebliches Gericht durch einfaches Kochen der Milch mit Brown & Polsons Mondamin Herstellen. Dies ergiebt eine nahrhafte und leicht verdauliche Speise iund reizt durch seinen eigenen Wohlgeschmack Kinder und Kranke zu weiterem Genuß. Zusatz von Vanille, Citrone, Fruchtsastsauce rc. giebt auf dem Familien-

Schilderung des Baues der Roggenähre, welche aus in Vertiefungen der Spindel sitzenden Aehrchen be­stehe, bespricht die Fruchtschale, die doppelte Samen­schale und den Mehlkörper des Roggenkorns, welch letzterer eine große Rolle bei der Keimernährung und bei der Bestockung spiele, wobei das flacht Unter-! bttngen des Roggens, der die Sonne sehen wolle, ebenfalls mitwirke. Je schwerer der Mehl­körper sei und je flacher der Roggen beigebracht werde, desto stärker sei im Allgemeinen die Bestockung. Redner geht nun auf die Abstammung unseres Roggens vom wilden Roggen, der heute noch in Griechenland und Spanien anzutteffen sei über, und beschreibt den Bau der in ihrer Hcimath perennirenden Pflanze des

die Musiker weiter spielen. Nunmehr will der Wirth auf Exmission wegen Verletzung der Hausordnung klagen.

In Chile wurde unlängst ein poetischer Bttef eines dott lebenden Deutschen Hans Kramer ist sein Name in den Zeitungen veröffentlicht, der uns im Reiche beweisen soll, wie nöthig eine starke Flotte für den Schutz des DeutschthumS im Aus­lande ist, indem er hinweist auf die rühmliche Rolle, die unsere Kriegsschiffe in dem Aufstaude gegen !Balmaceda gespielt haben:

Bor hundert Jahren ward am Hafendamm, So wird erzählt, ein deutscher Mann erschlagen Die Wache kam. Ein Deutscher? Gott verdamm! Wer wird denn viel nach einem Deutschen fragen? Und j ü n g st e n s stand am Cerro Concepcion Der deutsche Seemann Wacht für Ehr und Eigen. »Ein Deutscher dott? Da g ebt es bösen Lohn!" - »Wer deutsche Hiebe will, der mag stch zeigen!*

Und nun, mein Freund, ich weiß, Du rechnest gut, Zieh jetzt Dir die Bllanz aus meinen Worten! Klein ist die Flotte, doch in ihrer Hut

I Stehn deutsches Gut und Ehr an tausend Otten,

I Viel tausend Herzen schlagen freudevoll

>Bei ihrem Rahn, wo deutsche Männer wohnen;

Illnd drum mein alter Freund, ich denke wohl, «Da» nächste Mal stimmst Du für die Millionen! I So denken die Deutschen im Ausland über die «Marine Vorlage des deutschen Reichstage».

Müllern gern gekauften Champagnerogen und einige Sommerroggensorten, so namentlich den durch sein blaugrünes Korn ausgezeichneten sächsischen Sommer­roggen und schließt dann mit der Mahnung, ba8| beste Saatgut in den bestbestellten Acker zur ttchtigen Zett und in richttger Weise d. h. flach unterzu­bringen, damit die nöthige Menge Sauerstoff, dessen der Roggen im Keimen am meisten von allen Ge- treideatten bedürfe, demselben zu Theil werden könne;

herausgebildet. Uns interessire nur der gemeine Roggen: Secale cerealevar vulgare. Redner geht nun auf die Roggenvarietäten des Näheren ein. Da sei nun zunächst der Probsteierroggen mit einem

Näheren. In Anbau genommen, hätten stch nun

Anbauversuche besiegt. Seeländerroggen, der in

v. Hollmann, den Helden desJltis"Ibeschieden sein. Ich weiß nicht, ob die Zeitungen gewidmet hat. Wir geben deßhalb seine schon im I die Gesinnungen Ihrer Pattei kundgegeben haben, gestttgen Berichte kurz erwähnte Rede hier aus-l ich hoffe es nicht; ich kann es auch nicht glauben, führlich wieder. Sie lautet: I ich müßte denn den Glauben an die Menschheit

Als die Schreckensbotschaft vom Untergang des I verlieren. Die That war eine edle Regung der Jltts" nach Deutschland gelangte, ging es wie tiefe! Menschenseele, und da» muß überall durchdringen." Trauer durch die deutschen Lande. Andererseits sagte ^(Stürmischer Beifall.) man stch, es wäre ein Stolz unserer deutschen Nation, I .

haben, sondern es war nur das innere Gefühl. Man setzte die Pflicht über die Todesangst. Das waren Helden. (Lebhafter Beifall.) Und der ganze Reichstag und hinter ihm das ganze Land wird nie TrpfflTfhp gfRnrtp leinen Augenblick zweifeln, die Bravour anzuerkennen.

(Lebhafter Beiiall.) Es ist ein schönes Beispiel, find es, die in der Reichstagssitzung vom 1. d. M.Iund ein Jeder in der Marine wird sagen, der Staatssekretär des Reichsmarine-AmteS, Admiral!es möchte ihm ein ebenso schönes Ende

Vermischtes.

Wieder ein neues Mittel gegen Tiphtherie. Trotz der erfolgreichen Bekämpfung der Diphtette durch das Heilserum siud Aerzte und Forscher unab­lässig bemüht, noch andere Mittel und Methoden gegen diese mörderische Seuche aufzufinden. In der letzten Nummer derMünch. Medizin. Woch." wird von Dr. Grätzer in Sprottau auf die glänzenden Erfolge htngewiesen, welche ein lange bekanntes Mittel, die M h r r h e n - T i n k t u r, bei der innerlichen Behandlung der Krankheit erzielt. Dr. Grätzer beruft sich dabei auf die Beobachtungen mehrerer Aerzte, von denen einer die Myrrhen-Tinktur beinahe als ein Spezificium hinstellt, und weist auf seine eigenen Erfolge bei der Behandlung verschiedener Fälle hin. Von allen bisher gegen Diphthette empfohlenen Mittet» habe ihm die Myrrhen-Tinktur die weitaus besten Dienste geleistet. Es ist aller­dings zu bedenken, daß Dr. Grätzer im Ganzen nur 12 Fälle damit behandelt hat und zwar meist in einem früher Zeitpunkte der Erkrankung. Auf die gleichzeitige Anwendunö des Serums will er über­dies in schweren Fällen nicht verzichten.

Darf der Hauswirth ei«Ständchen" ver­bieten? Diese Frage wird demnächst die Gerichte beschäftigen. Einem Miether im Berliner Norden I wurde zu seinem Geburtstage Morgens um 8 Uhr lein Ständchen von einem aus acht Personen be­stehenden Bläserchor dargebracht. Schon beim ersten «Stück erhob der Wirth Einspruch, da laut Anschlag lauf dem Hofe nicht musicirt werden dürfe, und die Musikanten sahen sich schließlich gezwungen, die Wohnung des Geburtstagskindes aufzusuchen. Auch hiergegen protestirte der Wirth unter Hinweis auf jene» Paragraphen im Miethskonttakt, der von störenden Geräuschen" spricht, aber der Miether ließ

32 Mill. Centner phosphorsäurehaltigen Düngers ährlich verwandt würden, so sei klar, daß kaum der ,on den Wiesen beanspruchte Ersatz geleistet werde, daß aber hier noch weit mehr geschehen müsse. Herr Hoffmann von Sörhausen ist gleichfalls für Waldstteubenutzung nur in Zeiten der Noth, und dann seien die Forstverwaltungsbehörden auch willig zur Verabfolgung des Nothwendigen. Herr Direktor Dr. Hesse spricht nun überRoggen und dessen Vattetäten." Redner beginnt mit der

ttsch ein köstliches Dessert. Ausführliches enthalten die Rezepte auf den Mondamin-Packeten, zu haben ................ , 60, 30 und 15 Pfennig in besseren Kolonial-, Bravo" am Schluffe des Vottrages schon selbst! Delikateß- und Drog. - Geschäfte». Für die gute ihren Dank gezollt hätten. ! Qualität bürgt am besten das 52jährige Bestehen

Herr Direktor Hesse eiwidert, daß es jedem!dieser weltbekannten schotttschen Firma.

verlange, in Deutschland aber gegenwärtig nur ca.IVereinsmitgliede eine Freude sei, daß Herr Hoff- mann noch so regen Antheil an der Vercinsarbeit

&ÄFsrmü'to"Ä Q Sitzung des landwirthschaftlichm

Augenblicke der braven Seeleute. Nun habe ich sehr!

wohl in sozialdemokratischen Zeitungen!

gelesen, wie man in dieser Pattei darüber denkt. "Marburg, 2. Dez. (Schluß des vorgestttgen Diese Angriffe hätten ja von uns in den Zeitungen! Bettchts.) Nehme man an, daß ein Hektar Wald- erwidett werden können. Ich habe aber geglaubt, l fläche etwa 4140 Kilogramm Buchenlaub oder 3968 daß wir über diese Angelegenheit nicht viel Streit I Kilogramm Fichtennadeln oder 3706 Kilogramm machen sollten, sondern daß ich Gelegenheit finden! Kiefernnadeln producire, so würden zur Deckung würde, im Reichstage darüber zu sprechen. Wir! unserer 36,26 Kilo Phosphorsäure 2,8, resp. 4, wissen, daß in einer stürmischen Nacht das Kanonen- resp. 7 Hektar Waldfläche herhalten müssen. Redner bootIltis" unterging. Die wenigen Ueberlebenden,I geht nun noch des Weiteren auf den Kaligehalt der mit denen wir ein Verhör haben anstellen können, I Streumittel ein. Entzogen werden einem Hektar haben uns leider sehr wenig Auskunft über die Bodenfläche durch Kaitoffelbau 120,39 Kilo Kali, Ursachen gebe» können. Es waren Leute, die an! durch Kleebau 102,05, durch Wesenheit 75,78, der Navigation hüten Anthcil hatten, zum Theil durch Erbsen 47,70, durch Weizen 29,19 Kilo Kali. Leute, die im Schlafe überrascht waren. Was wir!Farnkräuter und Binsen seien an Kali reif, denn darüber ersah en haben, ist dem Lande bekannt!! Kilogramm, völlig trocken, enthalte 24,05 resp. gegeben. Ueber die Ursache wissen wir nichts. Nur >22,05 Gramm Kali, Kiefernadeln dagegen nur 1,52 das Eine wissen wir, daß die Katastrophe unerwattet! Gramm, während Besenpftiemen 6,45, Waldmoose kam. Es war keine Gefahr in Sicht. Ein großer! 5,53, Buchenlaub 2,97, Eichenlaub 2,83, Haide Theil der Bemannung schlief. Plötzlich saß das 2,68, Wcißtannennadeln 2,63, Lärchennadeln 1,83, Schiff mitten auf einem scharfen Felsen. Der Fichtennadeln 1,61 Gramm Kali in 1 Kilogramm Kommandant, von dem keine weitere Kunde in die völlig ttockener Masse enthielten. Sttoh stehe bezug- Welt gedrungen ist, als daß er tobt ist, hat sichllich seines Kaligehaltes hinter Farnkräuter unb sagen müssen, das Schiff ist rettungslos verloren. «Binsen, bagegen vor allen anberen Stteumaterialien, Es saß auf einer spitzen Klippe, bie hochgehenben I indem z. B. Gerstensttoh 10,97, Haferstroh 10,40, Wogen hoben es in die Höhe, und die abgehenden I Roggenstroh 9,22, Weizenstroh 7,33 Gramm Kali Wogen schleuderten es wieder zurück auf den Felsen.!in 1 Kilogramm getrockneter Masse enthalte. In Es war ein Werk der Zerstörung. Es konnte sich «9000 Kilo Waldmoos ober 16,500 Kilo Laubstreu nur noch um Augenblicke hanbeln. Da war keine! ober 31,000 Kilo Fichtennabeln ober 33,000 Kilo Aussicht auf menschliche Rettung. Es war außerbem! Kiefernadeln seien 50 Kilo Kali enthalten. Da eine stockfinstere Nacht, man wußte nicht, wo bas! nun unserem Kartoffelfelbe pro Hektar neben 36,26 Schiff lag. Vom Lanbe aus war auch keine Rettung I Kilo Phosphorsäure auch 120,39 Kilo Kali entzogen zu bringen. Das Geschick vollzog sich. Nach kurzer worben feien, so würben zum Ersätze bes letzteren Zeit würbe bas Sch-ff in. zwei Theile gespalten.«durch Streu 10,835,10 Kil» trockenes Waldmoos Wenn auch der Eine versuchte, von vom nach hintmlober 19,864,35 Kilo Laubstreu oder 37,320,50 Kilo zu kommen, der Andere von hinten nach vom, so! Fichtennadeln oder 39,728,70 Kilo Kiefernnadeln sag'e sich doch ein Jeder mehr ober weniger, daß erforderlich sein. An Roggenstroh, das in 5600 seine letzte Stunde gekommen sei. Der Kapitän,! Kilo 50 Kilo Kali enthalte, würden zur Deckung Lieutenant Braun, gab sich nicht der Todesfurcht I jener 120,39 Mo Kali ca. 12,000 Kilo nöthig hin. Er war mit seiner Besatzung eingedenk des «sein. Durchschnittlich würdm also 14 Fuhren Wald- Eides, den er Sr. Majestät vor Gott geschworen «moos oder 26 Fuhrm Laubstreu oder 49 Fuhren hatte: auszuharren bis zum letzten Augenblick und! Fichtmnadeln oder 53 Fuhren Kiefernnadeln erfordert ihm die Treue zu bewahren. Was thaten die Leute? I werden, welche Waldflächen für Lanbstreu von 5, Sie besiegelten in einem Hoch auf Se. Majestät den! für Fichtennadeln von 9, für Kiefernadeln von 10 Eidschwur---und kurze Zeit darauf war es «Hektaren voraussetzte». Redner verbreitet sich nun

mit ihnen zu Ende. «nach über dm Werth der Aststreu, welche am besten

Es ist nun gefragt worden: Warum habm die Iden gefällten, nicht stehenden Bäumen entnommen Leute nicht zu Gott gerufen, warum haben sie an werde und zwar nur in den jüngsten Ttteben. Redner ihren Kaiser gedacht? Ich bi» überzeugt: was die schließt diesen Vottrag mit dem Wunsche, daß auch Leute gethau haben, das kann nur ein wahrer Christ «der Wald, soweit dieses erforderlich sei unb ohne «jun. Wenn sie ihren Kaiser vor Augen haben, so «Verletzung der forstwissenschaftlichen Gmndsätze ge- habe» sie auch ihren Gott vor Augen. Sie haben lschehm könne, mit größerer BereitwMgkeit in den an die Obttgkeit gedacht, die ihnen Gott gesetzt hat,! Dienst der Landwitthschaft g-stellt werde. Indirektem diese Obrigkett war ihnen das Heiligste in ihrem I Anschlüsse an diesen Vottrag spttcht Redner ferner Herzen, und ich begreife nicht, wie man diese Sache «überLoh Waldungen", worauf zurückzukommen in's Lächerliche ziehen kann. (Sehr richtig!) Ich! wir uns Vorbehalten. Der Vorsitzende danft dem spreche ohne Zom, obwohl ich Veranlassung haben «Redner für seine Ausführungen. Zur Walbstrmfrage könnte, wegen des Verhaltens meiner braven Kameraden I äußert er sich dahin, daß unter allen Umständen eine gegenüber mit Zom zu reden. Ich habe mir aber «gewisse Vorsicht bei Entnahme der Waldstrm einge- vorgenommen, dm Zorn zu unterdrückm. Was war I halten und daß namentlich dir Humusschichten des das Große an dieser That? Die ßeute sahen keine I Waldbodens, in welcher die Saugwurzeln der Wald- Rettung, bie wenigen, bie gerettet worben find, ver-1 bäume ihre Verbreitung hätten, geschont werden danken es dem Zufall, daß das Schiff mit dem «müssen. Allerdings könne die Waldstrm in Zeiten offenen Theil außerhalb der Brandung zu liegen Ides Sttohmangels der Landwitthschaft gute Dienste kam; wäre es in bie See gekommen, bann bätte I leisten, aber ben Phosphorsäure- unb Kalibedarf des leine S-ele Auskunft geben können, keine Mnde! Bodens zu decken, bedürfe es der künstliche» Dünge- wäre in die Wett mehr von demIltis" gelangt.! mittel. Tie 36 Millionen Hektar Ackerland nebst ben Also es waren keine kleinlichen Rücksichten, feine!6 Mill. Hektar Wiesen Deutschlanbs bebütften vor Nebenumstände, die die Mannschaft zu diesem Hoch «Allem der Phosphorsäure. Wenn nun ein Hektar auf den Kaiser, zu diesem Beweis der Treue bewogen! Wiese 6 Centner Phosphorsäure jährlichm Ersatz