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Von Mary Widdern. (Fortsetzung.)
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„Zieht im Herbst die Lerche fort, Singt sie leis' — ade/
Herr Pastor Naumann, der Schirmherr aller demo- krattschen Freiheiten, die Antwort auch auf die Frage schuldig bleiben müssen, wie „man* es würde anfangen muffen, um in den von ihm geplanten „Jndustrieterritorien* die „überschüssige* Bevölkerung zu „sammeln". Er beruft sich auf die Bevölkerungspolitik Friedrich des Große»; aber Friedrich der Große wendete dabei rücksichtslos manchen heilsamen Zwang an, und zu seiner Zeit gab es keine Freizügigkeit. Würde Herr Naumann für die Wiedereinsetzung in die damaligen Zustände plaidiren wollen?
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für >ie «reffe Marburg tm> Kirchhain.
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zu Pferde, grüßte die Prinzen und Generale und ritt dann die Front entlang, jeder Brigade sein: „Guten Morgen!" wünschend; die Truppen erwiderten laut. Die Feier begann mit einer Ansprache des Militäroberpsarrers Wülfing, welcher derselben die Worte aus 1. Cor. 16, Vers 13: „Wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark" zu Grunde gelegt hatte. Hierauf hi.lt der katholische Divisionspfarrer Schulte eine Ansprache, der die Vereidigung brigadeweise folgte. Alle Nichtpreußen und Israeliten waren bereits vorher vereidigt und in den letzten Gliedern ihrer Truppentheile aufgestellt. Nach beendeter Feier hielt der Kaiser eine Rede, in der er die Rekruten zur Religiosität und zum Gehorsam ermahnte und aus den 100jährigen Geburtstag Kaiser Wilhelms I. hinwies. Es müsse festgehalten werden, was er geschaffen, damit man bei dem himmlischen Appell vor ihm bestehen könne. Darauf brachte der kom- mandirende General des Gardekorps v. Winterfeld ein dreimaliges Hoch auf den Kaiser aus, in das die Offiziere und Mannschaften mit Begeisterung einstimmteu.
* (Hofprediger Frommel.) Dem Hofprediger Fromme! erwiesen der Kaiser, sei» Haus und sein Heer, sowie eine dichtgedrängte Trauergemeinde Donnerstag Vormittag die letzten Ehren. Dem Wunsche des Todten entsprechend, vollzog sich die Trauerfeier in der Garnisonkirche zu Berlin in schlichter Weise. Der Kirchenchor sang zu Beginn das „Selig sind die Todten", dann stimmte die Gemeinde den Choral an: „Freu dich sehr, o meine Seele"; währenddem trat der Schwiegersohn des Heimgegangenen, Prediger Keßler, an den Sarg, um vom Altar aus die kurze, von Fromme! ausdrücklich gewünschte liturgische Andacht zu halten, in der eine Reihe von Fromme! selbst ausgewählter Bibelstellen verlesen wurde. Der Choral „Jesus meine Zuversicht" schloß die Feier in der Kirche. In ernstem Zuge erfolgte hierauf die Uebcrführung nach der alten Gainisonkirche in der Linienstraße. Auch hier hielt sich die Feier in schlichten Grenzen. — Vor der Trauerfeier hat Professor Bildhauer Pfannschmidt die Todtenmaske abgenommen. Nach sechs Wochen wird in der Garnisonkirche die übliche Gedenkfeier stattfinden, bei der Feldprobst" Richter die Rede hält.
* (Landtag.) Die Eröffnung des preußischen Landtags wird, wie es heißt, nicht durch den Kaiser, sondern durch den Fürsten Hohenlohe oder Herrn v. Böittcher am 20. November, 12 Uhr Mittags, erfolgen.
auf dem Klavier im Nebenzimmer eine süße rührende Melodie, der Doktor athmete auf, er segnete den Gedanken des Schwesterchens — „unsere kleine Virtuosin," sagte er mit seinem eigenen traurigen Lächeln sich an das junge Mädchen wendend, die bei den unverhofften Tönen die Dame freigegeben hatte und jetzt nur noch neben ihr staud, „wollen Sie nicht auf einen Augenblick zu ihr eintreten,* setzte er hinzu, wie Hildegard richttg erkannte, nur um sie im Moment von seiner Mutter zu entfernen. — „Sie glauben nicht, welch einen lieblichen Anblick unser Nesthäkchen am Klavier fitzend darbietet.* '
n Natürlich war sie ihm gefolgt und während die Räthin, ganz in ihr Leid versenkt, sich in die Sophaecke drückte, Lida damit beschäftigt war, das Kaffeegeschirr zusammenzustellen und da die Dämmerung bereits ta:k eingetreten, auch daran ging, die Lampen anzuzünden, standen der Doktor und der junge Gast
„Welchen Begriff umfaßt für Sie das Wort Glück?"
Konrad von Stelsen zuckte leise zusammen, bann othmete er tief auf. „Ich habe es verlernt, darüber nachzudenken," sagte er beinahe rauh, „früher aber — je nun, jeder Mensch hat sein Ideal, dachte ich
Deutsches Reich.
* Berlin, 12. November. (Tagesbericht/ Se. Majestät der Kaiser empfing heute Vormittag den Staatssekretär des Auswärttgen Amts v. Marschall zum Jmmediatvortrage und hörte die Dorträge des Kriegsministers v. Goßler und des Chefs des Milt tärkabinets v. Hahnke. Später wurden Oberstlieutenant v. Stosch und Prinz Bhanurangst von Siam empfangen. An der Frühstückstafel nahm auch Großfürst Wladimir von Rußland Theil. — Die Kaiserliche Familie wird, wenn der Winter nicht so stark einsetzt, bis nach dem Weihnachtsfeste im Neuen Palais verbleiben. — Das Fortschreiten der Genesung des Großherzogs von Baden ist andauernd beftiedigend. Der Großherzog kann schon vier bis fünf Stunden deS Tages außer Bett zubringen. — Der Hofprediger a. D. Stöcker wurde in dem von dem Pfarrer Witte Berlin angesttengten Prozesse wegen Beleidigung in zwei Fällen zu 600 Mark, eventuell 14Tagen Gefängniß verurtheilt. Seine Widerklage wurde abgewiesen. — Der Gesundheitszustand des Grafen Schuwalow hat sich soweit gebessert, daß der Generalgouverneur sich bereits mit Verwaltungsangelegenheitcn beschäftigt und Rapporte entgegennimmt.
* (Rekrutenvereidigung.) Die feierliche Vereidigung der Rekruten der Garnisonen Berlin, Spandau, Charlottenburg und Gr.-Lichterfelde, welche TagS zuvor wegen ungünstiger Witterung abgesagt worden war, hat heute Mittag im Beisein des Kaisers im Lustgarten stattgefunden. Es war ein F ldaltar errichtet und von einer Gruppe hoher Blattpflanzen umgeben, aus denen zu beiden Seiten Flaggenmasten mit Bannern in den preußischen und deutschen Farben emporragteu. Rechts und links war je ein Geschütz aufgefahren, neben denen sich Trommelpyramiden erhoben. Alle Truppen waren im Paradeanzug mit angezogenen Mänteln erschienen. Der Kaiser kam
stickte gedankenvoll vor sich hin, ein leises Roth enfte sich dabei wieder auf die fein gerundeten Wangen, sie mochte fühlen, daß die Augen Doktors auf ihr ruhten.
pielte die Kleine, mit so viel Ausdmck, so tiefen Empfindens, daß ihre beiden Zuhörer gewiß nur zu lebhaft ihrer Bewunderung Ausdruck gegeben hätten, wenn — ihre Gedanken nicht augenblicklich auf andere Weise beschäftigt worden wären.
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National-sozialistische Reformen.
D Die verschiedenen Wortführer der polittschen $arteineugrünbungen unb Gruppen versichern unablässig unb mit größtem Ernste, bie alten Parteien haben sich überlebt, sie seien altersschwach unb stehen auf dem Aussterbeetat. Diese Versicherungen werben ullgemach langweilig; denn die Herren Nörgler und Besserwisser, die natürlich nur in ihren eigenen welchen Personen das Zeug fühlen, eine Partei, wie sie sein muß, auf die Beine zu bringen, haben es bis jetzt bei tadelnder Kritik bewenden lassen. Die jlnttsemiten, die im Handumdrehen die alten Parteien vernichten und deren Erbschaft antreten wollten, sind swh, wenn sie die, der konservativen Partei in einem richt immer schönen Wettbewerb abgenommenen Mandate nicht verlieren und die Christlich-Sozialen beider Richtungen zeigen sich zu positiver Arbeit impotent.
Besonders hervorstechend ist der Zug der Impotenz bei den Christlich-Sozialen, der jüngeren, Naumann- Höhreschcn Gattung. So voll die genannten Führer den Mund jederzeit nahmen, um bie „Fehler" der alten Parteien zu geißeln und sich selbst als bie Regeneratoren des „nationalen* Parteiwesens zu preisen, so verworren unb haltlos sieht es jetzt bet chnen aus, wo bie Herren einmal zeigen solle», was j« eigentlich wolle» unb können. Als bie Naumann-
Gebanke," fuhr Frau von Steife» zu hlldegarb getoanbt fort, „er liegt auf elenbem Stroh, *>chi mich auffahren unb wenn mir am Morgen bida bas Frühstück bringt, bann bleibt mir ber iffen beinahe im Halse stecken, was reicht man ihm $t, benke ich. Unb so geht es fort, mein Leben t aber vernichtet mit bem feinen unb —*
Wenn aber einmal ein „nationaler Sozialist" wirklich ben Anlauf zu etwas Positivem nimmt, so kommt natürlich auch nicht viel heraus; benn es ist eine bekannte Thatsache, daß gerade die wüthendsten Sntikcr an einem unheilbaren Mangel an Selbstkriiik leiden. Alle diejenigen Vorschläge, die die Herren Raumann und Göhre aus Eigenem bis jetzt gemacht haben, — und dies sind blutwenige — haben sich als total haltlos und unpraktisch erwiesen. Das ldipraktischste und Unhaltbarste aber, was jemals dorgeschlagen ist, hat vor Kurzem Herr Naumann ® der „Zeit* auf's Tapet gebracht: Unter den Schlagworten — ohne Schlagworte thut es der frankfurter Pastor einmal nicht —: „Licht unb
Außerorbentliches werde sich einmal aus ihr hervorarbeiten, ein Talent, phänomenal — hinreißend wie bas süße weiße Gesicht, bas sich lenchtenben Auges zu bem Notenblatt hob.
»Ich möchte fie am liebsten in meine Arme nehmen," sagte Hildegard innig. „Ach Herr Doktor," setzte sie traurig hinzu, „welch einen glücklichen Familienkreis würben Sie bilben, wenn —*
Er neigte leise sein Haupt.
„Aber welch ein schweres Wort ist auch bieses „Wenn," meinte er, „auch Sie würben ja glücklich ein, wenn —"
Es sollte wohl ein Versuch fein, zu scherzen, aber es gelang ihm schlecht.
„Was ist Glück?" fragte Hilbegarb ba — „ber relativste Begriff, den man sich denken kann." Sie
- erbauen wollte, ein liebes Weib zu wissen, für das : ich arbeite und denke, und welches mir auch Herz : und Seele zu eigen gegeben für alle Zeit. Es war aber ein Traum," fuhr er dann fort, „unb an : Träume denkt man nicht mehr, sind sie ansgettäumt unb nicht in Erfüllung gegangen."
Er fuhr mit ber Hanb über bie Stirn, als wollte er bamit bie Gedanken verscheuchen, welche momentan hinter ihr arbeiteten, bann aber blickte er mit feinem eigenen, traurigen Lächeln in das ernste Gesicht feiner Zuhörerin unb sagte leise: „Das (waren meine Begriffe von Glück, mm aber machen Sie mich mit bem bekannt, mein gnäbiges Fräulein, was Sie sich unter bemfelben vorstellen."
Sie war leicht zusammengezuckt, als sie bem forschenden Blick seines Auges begegnete unb erbleichte bazu. Es kam ihr Übrigens unstreitig gelegen, baß gerade in diesem Augenblick die Kleine am Klavier ihr Musikstück beendete, denn ganz gewiß hätte fie es nicht über sich vermocht, ihm, gerade ihm, ihr Tiefinnerstes zu verrachen.
Ein paar liebe, unschuldige Augen blickten nun aber zu ihr auf, die kleine Virtuosin wollte das Urtheil der neuen Cousine über ihren Vortrag hören und Hildegard war nur zu gern bereit, aus vollem Herzen zu spenden.
Inzwischen war auch Lida leise über die Schwelle des Gemachs getreten und ersuchte nun Gast und Bruder, der lieben Mama wieder ihre Gegenwart zu gönnen. Die Lampen seien angezündet und Tante Ludowika wäre auch schon da.
Und dann saßen sie Alle wieder um den großen, runben Tisch in ber Wohn stille.
(Fortsetzung folgt.)
zuzunden, ftanben ber Doktor unb der junge Gast es mir schön, mich z» einer geachteten Stellung >e§ Hauses hinter dem Stuhl der lieblichen kleinen emporgearbeitet zu habe» und daheim, im -trauten .lavierspiclerin, die wirklich hoffen ließ, etwas ’ Hause, das ich mir fern ab dem Gewühl der Stadt
Luft der Masse! Land dem Volke! Gesundhett und Familienleben!" fordert der Begründer der „Hilfe die „Schaffung von Landgebieten ohne Bodenwucher für den neuen Bevölkerungszuwachs". Die Sache stellt sich Herr Naumann sehr leicht folgendermaßen vor: „Man suche Landstrecken, welch« folgende» Bedingungen genügen: Guter Eisenbahrianschluß an Haupt- linieu, Schifffahrt für Kohle und Rohmaterialien, Nähe einer jetzigen (!) Großstadt, Nähe von Walelandschaft. In diesen Landstrecken mache (!) man ein bis in's Kleinst« ausgedachtes Verk«hrSwes«n: Kohlenhafrn, Güterhafen, Güttrbah» nach allen wichtigen Punkten, elektrische Bahn für den Personenverkehr, Landstraße, Radfahrerwege. Dazu mache man den Grund und Boden zu Staatsland und überlaste eS den Prwaten, den Fabriken und Genossenschaften, in langjährigen, gesicherten Pachte», sodaß die Ruhe des Besitzes ohne bie Preissteigerung des Handels eintritt. Für diesen Bezirk gebe man dann baupolizeiliche Vorschriften, welche das Familienhaus bevorzugen und die Kaserne hindern. Man erleichtere den Ban von Familienhänsern durch die Gelder der Alters- und Invalidenversicherung und schaffe nicht eine Riesenstadt, sondern statt eines Gesammtkörpers lieber 30 bis 50 auf gleichem Boden liegende Ortsgemeinden. In solche Jndustrieterritorien sammle man den Hanpttheil deS jährlicten Bevölkerungszuwachses, den daS Land von sich abstößt.*
Das Rezept klingt so einfach, wie nur ein Kochrezept. Was nützt aber bas schönste Rezept zur Zubereitung von Hasenbraten Jemandem, bem bas Wild- pret fehlt unb obenbrein auch bie Zuthaten? Woher sollen wohl bie Hunderte von Millionen genommen werbe», bte ä fonds perdu aufgewenbet werbe» müßte», um ben Naumann'sche» Plan zu verwirklichen ? Wie sollte aber schließlich verhindert werde», daß bie Grundpächter nicht doch in irgend einer Form Bodenwucher treiben? Dazu müßte doch erst eine Aenderung unserer Gesetzgebung herbeigeführt werden — und käme es zu einer solchen, so brauchte man die Naumann'sche» „Jndustrieterritorien" nicht.
Der ganze Naumann'sche Plan erinnert uns an eine sozialdemokratische Idee, bie nichts mehr unb nichts weniger im Auge hatte, als bie Cholera „abzuschaffen". Es war im Jahre 1892, als in ber „Neuen Zeit" in allem Ernste ber Vorschlag gemacht würbe, bas Mutterlanb ber Cholera, das Delta des Ganges, zu entwässern, es durch Bodenmeliorationen und Flußregulimngen in großartigem Maßstabe zu einem bewohnbaren Lande umzuwandeln und dadurch die Cholera auszurotten. Die „Neue Zeit" hatte nicht direkt verlangt, die „Bourgeois" sollten in eigener Person den giftigen, für Menschen absolut unbewohnbaren Landstrich kultioiren; allein sie würde entschieden Widerspruch erhoben haben, wenn dies den Arbeitern zugemuthet worden wäre. Ebenso wird gard? Unter einem Theil unserer Mitbürger, deren Söhne das Gymnasium besuchen, war die Rede, man wolle auf seine Entlassung bringen; ba aber trat sein Direktor für ihn in bie Schranken unb —"
»Liebe Mutter, ich bitte Dich inftänbig, enbe doch dieses Gespräch, für mich ist es wirklich eine moralische Marter und unser Gast —"
„O," ein paar tief theilnehmend schauende Augen sahen zu ihm auf, „o, ich fühle mit ihrer Mutter," sagte Hlldegarb weich, bann erhob fie sich chnell unb im Impuls des Augenblicks schlangen sich ihre Arme um ben Hals ber Unglücklichen. "Fasse« Sie Muth, Frau Räthin/ sagte sie bittenb, „e8 wird ja doch noch Alles gut werden, dann aber —*
In diesem Augenblick intonirte eins ber Kinder
„Mama, ich bitte Dich, laß das!"
„Nein, Konrad, ich muß mich aussprechen! Nicht tzahr, Kind, Sie gönnen es mir," setzte sie beinahe i ehend hinzu, ihre Augen, die noch immer thränen- wcht waren, blickten dabei zu bem Mädchen hin, *ü dem Ausdruck so namenlosen, ttostlosen Wehs, s «6 Hildegard sich Gewalt anthun mußte, um nicht ! ensalls in Thränen auszubrechen. „O, Frau 1 ithin," stammelte sie nur.
? „Ich bin seit jener Unglücksnacht nur zweimal ■ lf ber Straße gewesen," setzte Frau von Steifen «zu, „unb habe genug baran bis an mein Ledens- jW. Hinter mir zischte es, sprach es auch laut:
»Das ist bie Frau des Mörders!" — Sie athmete , Steer, „unb nun bie Kinder? Erst das strengste 1 frbot ber Schulvorsteher enthob sie entehrenben «densatten von Seiten ihrer Mitschüler. Lida | *te keine Freundin mehr, seit ihr Barer im Ge- - Wgniß, und auch meine Bekanntinnen meiden das
«us, als wäre die Luft darin verpestet. Und «s nun Konrad anbetrifft — armer Junge," fiel W mit unendlicher Liebe zu ihm auf — „er mußte
bittersten unter den Folgen jener ungerechten Werurtheilung leiden — lönnen, Sie erfassen, Hilde-
fUuh S°nn-_»nd Anzeigen nimmt «ntgege» di. ©»«bitten dieses Blattes,
™ IvllWvlWd» sowie bi« Amwncen-Bureaur von Haasenstei» n. Vogler in
^ ®{' ao ®f9- (extt. ö.“ Frankfurt a. M., Gaffel, Magbebnrg unb Wien; Rubolf XXXI
ä^-lten« Zelle S0NNllbeNd, 14. N0VkMber 1896. Most, in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. ‘ »b«r beten Raum 10 Pfg., Reklame» für di« Zell« LkiPfg. V t ' Daube u. Co. in Frankfurt -. M., Berlin, Hannover, Paris.
Göhre'sche Richtung „auf ber Höhe* ftanb, als sie in mglaublicher Überschätzung ihrer Kräfte unb ihres Aichanges eine eigene Zeitung grünbete, posaunte sie bie Absicht in die Welt hinaus, eine eigene Musterpartei in's Leben zu rufen und ein Programm von -wch nicht dagewesener Werbekraft zu schaffen. Was lommi aber nun heraus? Mit ber Parteigründung fipAn O nichts und mit ber Programm - Fabrikation Illi ebensowenig.