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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnr- tttt> Kirchhai«.
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Der Zusammentritt des Reichstages.
* Der Reichstag hat seine Sitzungen wieder ausgenommen. Die politische Lage, die sich während btr viermonatigen Unterbrechung seiner Berathungen hrrausgebildet hat, ist nicht ganz sorgenfrei, denn sie Wird beeinflußt durch verschiedene Vorgänge der inneren und äußeren Politik. In die parlamentarische Zwischenzeit fällt die Reise des russischen Kaiserpaarcs, welche zwar dem Weltfrieden neue Bürgschaften geschaffen, aber auf die Gruppierung der europäischen Mächte zweifellos eine große Einwirkung geübt hat, deren Folgen einstweilen noch dem Auge der Zeitgenossen verhüllt bleiben. Die auswärtige Politik des Reiches ist auch in Mitleidenschaft gezogen worden durch die Enthüllungen der „Hamb. Nachr." Die politische Welt hat sich noch immer nicht den Eindrücken derselben entziehen und weder über ihre Tragweite noch über ihre Zwecke volle Klarheit gewinnen können. Somit sicht sich der Reichstag bet seinem Wiederzusammentritt sehr komplicirten Ver Mnissen gegenüber, welche unmittelbar auf seine Verhandlungen zurückwirken müssen und voraus- fichilich bald sehr lebhafte Erörterungen veranlassen werden.
Auch auf dem Gebiete der inneren Polittk hat sich seit der im Juli erfolgten Vertagung der Reichs- tagsberathungen manches vollzogen, was seine Schatten bis in den Reichstag wirft. Eine ungewöhnlich hohe Zahl von Reichstagsersatzwahlen hat stattgefunden, die ebenso unerquicklich in den sie begleitenden Erscheinungen, wie beschämend in ihren Ergebnissen waren. Trotz aller Erfahrungen der Vergangenheit boten die zu solidarischem Einstehen für ihre Internen verpflichteten bürgerlichen Parteien bei diesen Wahlen stets das Bild der Uneinigkrit, mit dem Erfolge, daß die Sozialdemokratie der ttiumphirende Theil war. Sie wird fortan in einer Stärke von 50 „Genossen" im Reichstage vertreten, und somit wiederum in der Lage sein, besttmmend auf den Gang der Verhandlungen einzuwirken, wenn anders die übrigen Parteien ihr nicht endlich das Spiel erschweren.
Hoffentlich sind dieselben durch den Verlauf des Londoner Sozialistenkongresses und durch die klägliche Rolle, welche die Bebel, Singer und Liebknecht dort md in Lille gespielt haben, für immer von dem Vorurtheil, die Sozialdemokratte wandle sich zu einer bürgerlichen Reformpattei um, geheilt. Die bei dem Wahlkampf in Westhaoelland gesammelten
(Nachdruck verboten)
Waisenkind.
Von Mary Widder«.
(Fortsetzung.)
„Es ist eine schreckliche Alternattve," sagte Ludowika zu Hildegard, „und doch — aber glaube «W Kind, irgend welches Rachegefühl leitete mich — und doch muß uns der Wunsch über Alles gehen, kn Unschuldigen frei zu wissen. Und was in meiner Macht steht, Hildegard, werde ich auch thun, um Wen Wunsch auch realisitt zu sehen. Ich habe mir borgenommen," fügte sie nach einer kle nen Pause hinzu, in der Hlldegard in angstvollem Sinnen vor sich niedergeblickt, „ich habe mir vorgcnommen, in kn nächsten Tagen einen Gang zu machen, von dem ich mir viel verspreche," und als das junge Mädchen erschrocken aufsah (mußte sie doch annehmen, Ludo- dika beabsichttge, das Haus der Obristin zn beuchen, an das sie ja auch das beste Recht besaß), setzte sie hinzu: „Jenes Mädchen will ich sprechen, kffen falsches Zeugniß damals Alles verschuldet; sie lebt verheirathtt hier am Ort und ist schwer stank, hoffnungslos leibend, wie ich erfahren, vielleicht, daß ich im Stande bin, diese Seele für Ach zu gewinnen. An jener Grenze, toe dem «enscheu geboten wird, seinen Fuß hinübcrzusetzen « eine ihm noch unbekannte Welt, ist er leichter als sonst bereit, auf sich geladene Schuld zu bekennen, » in den meisten Fällen hat er das Bedürfniß, sein Avisier, zu entlasten, ehe sich die irdischen Augen mr immer schließen."
Hildegard schwieg. Nicht von Neuem wollte sie M der Tante entgegensetzen: „Aber die Obristin? «ird Herr von Steifen frei, so tritt sie an seine Stelle." Sie fühtte es der allen Frau ja nach.
Erfahrungen haben anderseits den überzeugenden Beweis von der Nutzlosigkeit eines Kampfes mit geistigen Waffen gegen die sozialdemokratische Bewegung erbracht. Die breite Basis, auf btr die gejammten bürgerlichen Parteien gemeinsam zu operiren vermögen, erweitert sich mehr und mehr, so daß es mir des guten Willens bedarf, um über das sie Trennende hinwegzusehen und ftuchtbttngende Arbeit für das Gemeinwohl zu vollziehen. Es ist bekannt, welche Fülle von wichtigen Gesetzen ihrer baldigen Verabschiedung durch den Reichstag entgegensieht. Weitere bedeutungsvolle Vorlagen zur Erhaltung des Ansehens und der Macht des deutschen Reiches werden sich zu ihnen gesellen. Da ist die Eintracht der bürgerlichen Parteien unentbehrlich für das Wohl des Vaterlandes.
Deutsches Reich.
* Berlin, 10.November. (Tagesbericht.'i Se. Maj. der Kaiser arbeitete heute Vormittag mit dem Chef des Militärkabinets v. Hahnke, empfing sodann den österreichischen Botschafter v. Szögyenyi und wohnte um 12 Uhr im Langen Stall zu Potsdam der Rekrutenvereidigung bei. Das Frühstück nahm der Monarch im Kreise der Offiziere des 1. Garde- Regiments ein und fuhr nach demselben nach dem Neuen Palais zurück. — Ihre Maj. die Kaiserin traf heute früh aus Plön im Neuen Palais wieder ein. Im Laufe des Vormittags stattete die Kaiserin der Frau Prediger Keßler, der Tochter des verstorbenen Oberhofspredigers Fromme!, einen Beileidsbesuch ab. — Sein regstes Interesse an dem Wohlergehen des deutschen Handwerks hat der Kaiser auf das Huldigungstelrgramm des deutschen Gewerbekammertages zu Weimar aussprechen lassen. — Major v. W ißmann hat hierorts eine Wohnung auf drei Jahre gemiethct, welche ftüher Ceremonien- mcister v. Schrader innegehabt. Danach ist wokl anzunehmen, daß Herrn v. Wißmann ein angemessener Wirkungskreis eröffnet worden ist. — Der Fürst von Rudolstadt verlieh seinem Sohne, dem Prinzen von Leutenberg, aus Anlaß seiner Verlobung mit Prinzessin Alexandra von Anhalt Titel und Rang eines Prinzen von Schwarzburg. — Im Landesverrathsprozeß Fabian und Genossen zu Thom ist das Verfahren auf Beschluß des Reichsgerichts eingestellt.
* (Z a r e n t o a st - P r o z e ß.) In der bekannten Beleidigungsangelegenheit gegen die Journalisten v. Lützow, Leckert-Larsen und Genossen ist jetzt
wie ihr das Wohl des Binders, der noch dazu der allein Unschuldige war, über Alles gehen mußte — und so war sie von Herzen dem Zufall dankbar, der gerade in diesem peinlichen Augenblick Lida in das Nebenzimmer treten ließ. „Die kleine Cousine," rief sie lebhaft und sprang auf.
Um den Mund der Nonne zuckte ein eigenes schmerzliches Lächeln. „So ist die Jugend," dachte sie und sagte doch laut in ihrer mflden Weise: „Geh nur, mein Kind; die Kleine weiß sonst nicht, wo Du hingerathcn, hier vermuthet sie Dich nicht, überdies kommt sie auch nicht gern in dies Zimmer. Wie lieb sie mich auch hat, ihr, an der Alles prickelndes Leben ist, wttd die Düsterheit, die doch nur in der Umgebung einer Himmelsbraut, denn al3 solche betrachte ich mich noch immer, vorherrschend sein muß, unheimlich, und ich züme ihr deßhalb auch nicht, ich begreife sie sogar," fügte sie leiser hinzu und machte eine Handbewegung, die ihren Gast vollständig gehen hieß. „Wir sehen uns jedoch noch," setzte sie hinzu, „ich komme nachher selbst zu Euch hinüber."
Im Wohnzimmer war der Kaffeetisch ziemlich servitt. Hinter der messingnen Maschine und dem appetitlichen Rädcrkucheubrod auf goldumrandeter Schüssel saß die Geheimräthin und streckte dem Gast ihre feinen Hände entgegen.
„Willkommen," sagte sie mit einer getoiffen traurigen Herzlichkeit, die nnr den Unglücklichen eigen, „willkommen in unserem einsamen ttaurigen Haufe, mein liebes, liebes Fräulein und tausend Dank, das Sie uns mit Ihrem Besuche erfreuen."
Und dann saßen sie Alle um den weißgedeckten Tisch; die Räthin, unsere Hildegard, Lida, die die Witthin nrit reizender Grazie und unbeschreibbarer Liebenswürdigkeit machte, zwei Knaben im Alter von
die Anklage erhoben worden. Sie richtet sich nicht allein gegen die beiden bisherigen Beschuldigten Heinrich Leckert alias Larsen und Carl v. Lützow, die sich in Untersuchungshaft befinden, sondern auch weiter gegen die Redakteure Dr. Plötz („Welt am Montag") und Berger („Staatsb.-Ztg."), gegen den Gerichtsberichterstatter Oscar Föllmer und den Vater des inhaftirten Journalisten Leckert, Kaufmann Bruno Leckett. Redakteur Berger ist wegen zweier Artikel über „Offiziöse Preßwirthschaft", Gerichtsberichterstatter Föllmer und Kaufmann Leckett sind als Urheber dieser Artikel wegen öffentlicher übler Nachrede gegen den Staatssekretär Freiherrn von Marschall und den Legationsrath Prinzen Alexander zu Hohenlohe unter Anklage gestellt.
* (Zur Handwerkerorganisationsfrage.) Die einzelstaatlichen Regierungen haben ihre Bevollmächttgten zum Bundesrath nunmehr mit Instruktionen bezüglich der Handwerkerftage versehen, so daß demnächst Klarheit über die Stellungnahme dieser Körperschaft zu dem preußischen Entwürfe gewonnen werden wird. Indessen ist diese die weitesten Kreise interessirende Vorlage fortgesetzt Gegenstand eifrigfttr Berathungen und Erwägung Seitens der zunächst Betheiligten. Die Breslauer Schuhmacherinnung „HanS Sachs" sowie der Bremer Gewerbe- und Jndustrieverein sprachen sich neuerdings sehr entschieden gegen die Vorlage aus, für welche anbtre Handwerker- und Gewerbevereine in jüngster Zeit freilich auch ebenso warm eingetreten sind. Auf das Schicksal der Vorlage im Bundesrath, das augenblicklich noch keineswegs enffchieden ist, ist man allgemein außerordentlich gespannt.
* (Reichstag.) Zur Wiederaufnahme der Reichstagsverhandlnngen hatten sich heute nur wenig mehr als 100 Abgeordnete im Sitzungssaale eingefunden. Hoffentlich wird diese geringe Zahl, sowie die Zeitverschwendung durch die umständlichen Stadt hagen'schen Ausführungen, die ganz zwecklos waren, nicht vorbildlich für den Verlauf der Session. Nachdem Präsident v. Buol die Abgeordneten mit einer kurzen Ansprache begrüßt hatte, trat man in die zweite Lesung der Justiznovelle. Die sozialdemokratischen Anttäge, bett, die Unabhängigkeit der Richter, wurden gegen die Stimmen der Sozial- demottaten abgelehnt, nachdem Justizminister Schönstedt dagegen gesprochen hatte. Ein von der Regierung befürworteter konservativer Anttag auf Wiederherstellung des von der Kommission gesttichenen § 63 a (Geschäftsplan der Landgerichte) ward gleichfalls ab
zehn und elf Jahren, in dem älteren erkannte Hildegard sofort den Ueberbringer von Ludowikens Angebinde, und zwei jüngere Mädchen, reizende, kleine, blondlockige Dinger, die verstohlen zu der neuen Cousine aufblickten, welche ihnen so schön nnd an- muthig vorkam, wie eine jener verzauberten Prinzessinnen aus dem Märchenbuch, das Bruder Konrad, der ihnen jetzt vollständig den Vater ersetzte, für sie auf den Weihnachtsttsch gelegt.
Während der Kaffee eingenommen wurde, Lida die jüngeren Geschwister betheilte, konnte es zu einem regelrechten Gespräch nicht kommen; es war zu Vieles zu fragen, die kleine Witthin mußte ernsthaft darauf sehen, daß sie Gerechttgkeit Watten laffe über Alle, was ihr schwer genug zu werden schien, denn ihre beiden Goldköpfchen, wie sie die beiden Schwestern nannte, die hin und wieder bittende Blicke auf die Schüssel mit dem Kuchen sandten, hätte sie gar zu gern bevorzugt, aber sie mußte doch vor Allem an die Gesundheit der ihr Anverttauten denken und gerade Käthe! und Amel verdarben sich so leicht den Magen und waren gar fo unglücklich, wen» cs hieß, zu Bett zu bleiben und bittere Medizin einzunehmen.
„Nein, nein, Kinder, es giebt nichts mehr. Ihr habt ja auch schon alle Euer Theil," setzte sie mit hausmütterlicher Wichttgkett hinzu, einer Wichtigkeit, die der Kleinen übrigens ganz reizend stand.
„Und nun macht, daß Ihr hinauskommt," fuhr te fort, die reine Stirn in ernsthafte Falten legend, „macht, das Ihr hinauskommt. Kinder haben nichts dabei zu schaffen, wenn alte Leute ein vernünftiges Wort mit einander sprechen wollen."
Nur noch einen sehnsüchttgem Blick warfen sie nach dem Räderkuchen, aber auch nur einen, dann gehorchten die Kinder schweigend Schwester Lü>a und gingen in das Nebenzimmer.
gelehnt. Dann begann die Btrathung des wichtigen §.77 über die Besetzung der Strafkammern mit 3 bczw. 5 Richtern. Die Debatte hierüber ward abgebrochen, nachdem Abg Rembold den Centtums- anttag auf Hinzuziehung von Laienschöffen begründet hatte. — Nach der Vertagung traten die Fraktionen im Reichstage in folgender Stärke ein: Deutsch- konservative 58, Frtikonservative 27, Antisemiten 13, Centtum 100, Polen 19, Nationalliberale 49, Freisinnige Vereinigung 14, Freisinnige Volkspattei 25, Deutsche Volkspartei 12, Sozialdemokraten 50, bei keiner Fraktion 30. Erledigt sind nur 2 Mandate, 1. Hessen und 13. Württemberg.
* (Weiß-schwarz-weiß.) Bekanntlich pflegten die Polen bei ihren Festlichkeiten mit Vorliebe und dcmonsttattv die weiß-rothe polnische Nationalflagge zu führen, was oft Anstoß erregte. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht nun heute einen Kaiserlichen Erlaß vom 9. d. M., welcher als Farben der Provinz Posen weiß-schwarz-weiß bestimmt. Vermuthlich wird fortan die Führung der weiß-rothen Flagge nicht nur nicht mehr gestattet, sondern als grober Unfug bestraft werden.
* (3um Lehrerbesoldungsgesetz.) Der Behauptung, daß das Anfangsgehalt der Elementarlehrer auf dem Lande nur 900 Mk. betragen solle, tritt eine offiziöse Auslassung entgegen, welche hervorhebt, daß in Wirklichkeik der Bettag von 900 Mk. nur dasjenige Mindestgehalt bedeute, unter welches auch in ausnahmsweise armen Gemeinden, in billigen Gegenden oder in sonst einfachen Verhältnissen nicht heruntergegangen werden darf. Weit davon entfernt die Regel zu bilden, was auch in der That fürchterlich wäre, ist der Satz von 900 Mark geradezu als Ausnahme gekennzeichnet. Thatsächlich kommt schon jetzt ein Mindestgehalt von 900 Mark in ganzen Landestheilcn garnicht mehr vor. Anfangsgehälter von 900 Mark und darunter finden sich vielmehr auch jetzt schon nur in ganz vereinzelten Distrikten, in denen Ausnahmeverhältnisse vorliegen. Es handelt sich dann fast immer um Schulverbände, deren soziale und wirthschaftliche Verhältnisse ein Ueberschreiten jenes Satzes sehr erschweren, während doch auch hier, ohne in eine ungerechte und ungleiche Behandlung zu verfallen, an dem Grundsätze festgehalten ist, daß der Staat nur aushilfsweise bei mangelnder Leistungsfähigkeit der Betheiligten mit seinen Mitteln einzutreten hat. Der junge Lehrer, welcher bei dem Austtitt aus dem Seminar in einem Momente, in welchem fein Staatsbeamter eine besoldete etatsmäßige
Es hatte inzwischen vier Uhr geschlagen und
grad' in dem Augenblick, da sich die Thür des Kinderzimmers schloß, öffnete sich eine zweite, die auf den Corridor fühtte und Konrad trat ein. Wie gewöhnlich lagen düstere Schatten auf seinem schönen Gesicht.
Nur ein Blick genügte, ein Blick, der Konrad die Anwesenheit Hildegards vertteth und sofort leuchtete es freubig in den schönen großen seelenvollen Augen, seine elegante kraftvolle Gestalt schien höher, elastischer zu werden, wie er sich schnell dem Tisch nähette und mit tiefer, achtungsvoller Verbeugung dem jungen Mädchen seine beiden Hände entgegenstteckte.
„Ich freue mich Ihres Muihes," sagte er herz- ich. „Aufrichtig gestanden," setzte er hinzu, nachdem er mit freundlichem Kopfnicken Mutter und Schwester begrüßt und auf dem Sessel Platz genommen, den die Kleine ihm zuvorkommend an den Tisch gerollt, dicht neben Hildegards Platz, „aufrichtig gestanden, ich dachte, Sie würden noch in der elften Stunde vor dem Waguiß zurückschrecken; aber nun danke ich Ihnen," fuhr er noch lebhafter fort, -und heiße Sie doppelt willkommen, in unserem Daheim."
Sie hatte einen Moment bis in die Stirn erröthend die Augen gesenkt, jetzt aber hoben sic sich wieder.
„Danken Sie mir nicht, Herr Doktor," erwiderte te und durch ihre Stimme vibritte allerlei, was Worte doch nicht vcrrathen sollten und durften, „ich olgte ja nur der Sehnsucht, mir," sic wurde verlegen, „mir weiblichen Umgang zu sichern," brachte ie in grenzenloser Verwirrung hervor.
(Fortsetzung folgt)