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Schapirograph ist ein neuer unübertroffener Ver­vielfältigungs-Apparat zur selbstständigen kosten­loten Herstellung von Drucksachen aller Art, sowie zur Vervielfältigung von Briefen, Aktenstücken, Zeich­nungen, Noten, Plänen, Programmen re. re. in Schwarzdruck. Die Handhabung dieses Apparates ist für jeden Laien eine erstaunlich einfache, der Erfolg unausbleiblich und garantirt. Von einer mit Tinte auf Papier hergestellten Schrift oder Zeichnung erzielt man ohne Presse und ohne jede Chemikalien auf die einfachste Weise ea. 150 Abzüge innerhalb 15 Minuten. Ein Schapirograph für Quart und Folio kostet mit allem Zubehör nur M. 17.. Zum Beweise, daß der Schapirograph der beste Vervielfältigungs-Apparat ist, sind wir be­reit, denselben auf unsere Gefahr und ohne Zahlung zum Probeweifen Gebrauche für 5 Tage franko zu versenden und beanspruchen wir im Falle der Rück­sendung keinerlei Entschädigung. *) Prospekt und Druckprvben frei.

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Spezial-Geschäft für Patent-Artikel.

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Zweites Blatt

Hessen-Nassau und Nachbar^iete.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Qnartal-AbonnenrentS-PreiS bei der Eise- dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 äjffl terkl Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für di« gespaltene Zeile -der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für di- Zell« 25 Pf«.

Acht Tage geschlafen hat das Dienstmädchen Anna Stahl, welche bei dem Milchhändler Sch. in m Buttmannstraße zu Berlin in Dienst steht. Die

S. legte sich Dienstag voriger Woche wie gewöhnlich Abends zu Bett. Am anderen Morgen war alles Wecken vergeblich; das Mädchen schlief ruhig und lest bis zum letzten Dienstag. Man hatte sie in­dischen in's Krankenhaus gebracht, wo die Ernährung Dis künstlichem Wege erfolgte. Auch nach dem Er­ichen zeigte die Stahl keinerlei Krankheitserscheinungen.

Ein cnttetzliches Unglück ereignete sich beim Hbau des Gymnasiums in Prachatitz bei Prag «ach der Fertigstellung des Gebäudes wollten sich

Arbeiter gemeinsam photographiren lassen, lieber « Menschen stellten sich auf dem zur Anbringung der AufschriftK. K. Gymnasium" an der Front gebrachten Gerüste auf, welches im Momente, als

Photograph die Gruppe ordnete, unter Donner- Mch zusammenbrach; 28 .Personen wurden unter ff» Trümmern begraben, 8 sind schwer verwundet;

Frau ist bereits ihren Verwundungen' erlegen.

erkennung des tüchtigen Unterrichts, den er s. Z. in seinem Heimathsdorfe genossen, der ihm sein Vorwärts - kommen möglich gemacht, will er in seinen alten Tagen ein Unternehmen der hessischen Lehrer unterstützen.

Eine verwickelte EhescheidunqS - Geschichte beschäftigt gegenwärtig das Landgericht zu Altona. Eine Ehefrau hatte vor einer Reihe von Jahren eine Ehescheidungsklage gegen ihren Mann ange-

Himmelserscheinungen im November.

Hn. Immer spärlicher spendet das gewaltige HimwelS- gkstirn, dessen Licht und Wärme alles Leben auf Erden er­hält, die Sonne, uns ihre Gaben. Immer kürzere Zeit weilt sie über unfefln Horizonte, immer tiefer steht sie am Mittage! Am 1. November erfolgte der Sonnenaufgang kurz nach 7 Uhr, gegen 4Vs Uhr der Sonnenuntergang. Am 30. November geht unser Tagesgestirn erst kurz vor 8 Uhr auf und schon gegen 4 Uhr wieder unter. Die Sonne ver­webt dann nur noch acht Stunden über unserm Horizont» und erhebt sich am Mittage nur noch bis zu einer Höhe von 16 Grad, während sie uns doch am 1. November noch 9/i Stunden leuchtete und am Mittage noch 23 Grad über dem Horizonte stand.

Der Mond wechselt seine Lichtgestalten in regelmäßiger Folge: am 5. November steht er in Konjunktion mit der Sonne, wir haben Neumond. Am 12. November ist erstes Viertel, am 20. Vollmond und am 28. letztes Viertel.

Von den Planeten finden wir Merkur am Morgen­himmel. Er steht zuerst im Sternbilde der Jungfrau, dann in der Wage und schließlich im Skorpion. Er nähert sich der Sonne allmählig wieder und kommt am 28. in obere Konjunktion mit ihr. Venus ist Abendstern, zuerst im Skorpion, dann im Schützen. Sie wird immer bester ficht- bar und geht etwa 2 Stunden nach der Sonne unter. Der Erde kommt sie näher, ibr scheinbarer Durchmesser wächst von 12 auf 14 Bogensekunden an. Mars leuchtet prächtig die ganze Nacht hindurch, zuerst in den Zwillingen, bann im Stier nördlich vom Orion. Auch er wird noch Heller, sein scheinbarer Durchmesser nimmt von 14 bis zu 16 Bogen­sekunden zu. Auch Jupiter wird für die Beobachtung günstiger. Er steht im Sternbilde des Löwen und geht zuerst um 12»/« Uhr, gegen Ende des Monats um 11'/« Uhr auf. Der Erde kommt er ebenfalls näher, sein scheinbarer Durchmesser wächst von 32 auf 34 Bogensekunden an, der Planet wird Heller. Saturn und Uranus stehen im Sternbilde der Wage und sind beide unsichtbar, Saturn kommt am 13., Uranus am 16. November in Konjunktion mit der Sonne. Sehr gut ist dagegen der Neptun zu be­obachten. Er steht im Stier unweit vom Mars und bleibt die ganze Nacht am Himmel.

Am 13. November begegnet unsere Erde dem Meteoriten- chwarm der Leoniden, wir werden daher zahlreiche Stern- chnuppen zu erwarten haben, um so mehr, als wir uns der dichtesten Stelle dieses Schwarms nähern; wir erreichen sie im Jahre 1899. Diese Meteore führen nämlich ihren Lauf um die Sonne in 33«/« Jahren aus, sie bilden eiii-n elliptischen Ring, sind aber auf diesem nicht gleichmäßig vertheilt, sondern stehen auf einer Stelle erheblich dichter. Mit dieser Stelle traf die Erde in den Jahren 1799, 1833, 1866 zusammen jedesmal bot sich das Schauspiel eines Sternschnuppenregens dar. So dürfen wir auch für das letzte Jahr dieses Jahrhunderts ein solches Schauspiel er­warten, und seine Annäherung wird sich auch in dem jetzigen und den folgenden Jahren durch die immer größer werdende Anzahl von Sternschnuppen des Leoniden- schwarmeS bemerkbar machen.

Auch gegen Ende des Monats trifft die Erde mit einem Sternschnuppenschwarme, dem Uebenefte des Biela- schen Kometen, zusammen, die deßhalb Bieliden oder aber Andromediden genannt werden, weil sie aus dem Sternbilde >er Andromeda herzukommen scheinen. Dieses Sternbild tnben wir in den Abendstunden des November hoch über unserm Haupte nach Süden zu. Unter ihm stehen die Thierkreisbilder Fische und Widder, und unter diesen dehnt ich der Walfisch aus. Der beachtenswertheste Stern in diesem Bilde, der den Beinamen Mira, der Wunderbare, ührt, erreicht übiigens im November wieder das Maximum einer Helligkeit und dürfte dann »wa 4. Größe sein. Gegen Südwesten stehen die Bilder Pegasus und Wasser­mann. Im Westen haben wir den Schwan mit Deneb, und den Adler mit Atair. Nach Nordwesten zu sehen wir die glänzende Wega in der Leher und darunter den Herkules. Nach Norden zu steht hoch über unserm Haupte die Caisiopeja; unterhalb des kle neu Bären grüß' uns hier das wohlbekannte Bild des Himmelswagens, des großen Bären. Im Nordoften sehen wir die funkelnde Capella im Fuhrmann und tief am Horizonte die Zwillingssteiire Castor und Pollux. Im Osten steht der Perseus, der Stier mit dem Aldebaran, und schließlich erhebt sich hier der Orion. Daselbst glänzt auch der Mars, einem Rubin von reinstem Wester vergleichbar, heller als all die Fixsterne um ihn her!

Ehescheidung nicht ausgesprochen ist, und er stellte nunmehr gegen die Frau Strafantrag wegen Ehe­bruchs, «ährend gleichzeitig die Staatsanwaltschaft beantragt hat, die zweite Ehe für nichtig zu erklären. Der zweiten Ehe sind inzwischen mehrere Kinder ent­sprossen.

Hinaus in die Ferne. Aus Münchberg (Saale) reiste vor einigen Tagen der fünfjährige Knabe Anton Allgäuer zu feinem in New-Iork lebenden Vater ab. Das Kind reift ohne Begleitung und trägt ein Brustschild mit seinem und seines Vaters Namen, mit Reiseziel und Wohnung des Vaters in New-York.

Ein verfehltes Leben. In Paris hat sich der Professor Hanoi vergiftet. Der Selbstmord des viel­beschäftigten Arztes wirst ein grelles Licht auf die zerrütteten Familienverhältnisse des Verstorbenen. H. hatte noch von seinen Studentenjahren her ein Verhältniß mit einer Frau, die ihm während der schweren Kämpfe des Beginnens seiner Laufbahn treu zur Seite gestanden hatte und an der er mit großer Zärtlichkeit hing. Vor einigen Jahren machte H. eine glänzende Geldheirath, vermochte es aber nicht über sich zu bringen, mit seiner alten Freun in M brechen. Die Frau merkte bald, wie es um ihren Mann stand, und zog sich in ihre Familie zurück. Dr. Hanoi verlor bald darauf seine Mutter und feinen Bruder und wurde vor Schmerz schwer- müthig, weßhalb er eine Zeit lang in einer Heil­anstalt verbrachte. Er nahm feine ärztliche Thätigkeit wieder auf, allein die Melancholie verließ ihn nicht mehr, und deßhalb machte er seinem äußerlich glänzenden, im Innern aber gänzlich verfehlten Leben gewaltsam ein Ende.

Schwarzes Rehwild. Mit Bezug auf die durch mehrere Blätter gegangene Mittheilung, daß in einem nahe Hamburg belegenen hannover'schen Jagdbezirk ein schwarzes Reh erlegt und als große Seltenheit einem Museum in Hamburg überwiesen sei, schreibt derHann. C.": Selten ist schwarzes Rehwild keines­wegs. In den siebenziger Jahren des vorigen Jahr­hunderts brachte der Graf Wilhelm von Schaumburg- Lippe, früher Artilleriechef im siebenjährigen Kriege unter Herzog Ferdinand von Braunschweig und seit 1762 Oberfeldherr des portugiesischen Heeres, aus Portugal schwarzes Rehwild in seine Heimath. Das­selbe wurde in den Bückeburger Forsten ausgesetzt und hat sich dort sehr vermehrt, so daß der starke Rehstand in den dortigen, sowie in den angrenzenden hannover'schen Forsten überwiegend aus schwarzen Rehen besteht. Von dort haben sie sich weiter ver­breitet und finden sich vereinzelt in ganz Hannover, md auch in Mecklenburg stellenweise stark vertreten.

Marburg, Mittwoch, 4. November 1896.

. Hie gut deutsch allerwege! Der amtliche Braunschweiger Anzeiger" veröffentlicht folgende Be­kanntmachung:Da Seine Königliche Hoheit, der Prinz Albrecht von Preußen re, Regent des Herzog- thums Braunschweig, gnädigst geruht haben, zu bel­auf Grund des Artikels 50 der Verfassung des deutschen Reiches unter dem 14. d. Mts. S-itens Seiner Majestät des deutschen Kaisers verfügen Ernennung des kommissarisch mit der Verwaltung der bei der Kaiser!. Ober.Postdirektion hiersclvst durch die Pensionirung des Posttaths Magalle erledigten Posi- rathsstclle beauftragten Geheimen expedirenden Sekretärs Jung zum Postrath und zu der nunmehr stattgehabten enbgiliigen llebertragung der gedachten Stelle an denselben die landesherrliche Bestätigung zu ertheilen, so wird solches hierdurch bekannt gemacht" Uff!

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Vergniigungslmzeiger.

Repertoir-Entwurf der Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Dienstag, den 3. Novbr.:Prophet". Mittwoch, den 4 Nodbr.: II. Abonnement Konzert unter Mitwirkung von Frau Sophie Mentcr, sowie Frl Weberund Frl v Zakzewrka. Konzert-Preise. Donnerstag, den 5 Novbr:Heimchen em Herd". Sonnabend, den 7. Nov.rLohengrrn". Sonntag, den 8. Novbr.: Nachmittags:Hänsel und Gretel". Abends 7 Uhr: Guofls-Gnofla". Gr Pr.

Schauspielhaus.

Dienstag, den 3. N-vbr.:Fourchambault". Mittwoch, den 4. November:Die Höllenbrücke".Ihr Papa". Donnersteg, den 5. November:Morituri". Freitag, den 6. Novbr.:Der Richter von Zalamea". Sonnabend, den 7. Novbr.:Minna von Bar: heim". Sonntag, den 8. November: 3' 2 Uhr:Glück im Winkel". Kleine Preise. 7 Uhr: Zum ersten Male:Bocksprünge". Montag, den 9. November: Zur Vorfeier von Schiller's Geburtstag Wallensteins Lager"Piccolomini".

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in ba Gießen, 31. Oktober. (Ein dankbarer wsitäiS Schüler.) Vor einigen Tagen erhielt der Obmann

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SIbent des hessischen Landes-Lehrervereins, Oberlehrer Backes- (BoW Darmstadt von einem Vetter aus Seguin in Texas, n ent- Friedrich Fritz, 400 Mark zugeschickt, die letzterer toibtt M Anschaffung eines Instrumentes für das Lehrer- Anzahl heim Vogelsberg bei Schotten bestimmt. F. Fritz irb be- manberte im Jahre 1851 als armer Handwerker von vorzv Hattenrod bei Lich nach Texas aus und hat es dort |$ durch Fleiß und Beharrlichkeit zu eitern nicht un- bebeutenben Vermögen gebracht. In dankbarer An-

Marktbenchte.

Frankfurt, 2.Novbr. (Getreidemarkt) Sin- heimrschr Brodfrüchte waren heute stärker angeboten und erzielten bei Zurückhaltung der Käufer nur zu nach­gebenden Preisen den gewünschten Absatz. Weizen lebhaft gehandelt, Roggen ruhiger, aber preishaltend. Ausländische Brodfrüchte still bei zurückhaltender Bedarfsfrage. Gerste ruhig. Hafer einiger Umsatz in besseren Qualitäten, geringer ungefragt. Mais unverändert bei befriedigendem Geschäft. Zu notiren nach Qualität: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mk, 16,00-16,3», kurhesfischer Mk. 16,0016,10, russischer Mk. 18,5019,50, Redwinter Mark 18,75 bis 19,50 Laplett« Mk. 18,50 bis 19,25, Rumänisch« Mk. 18,50 bis 19,50, Roggen, hiesiger Mk. 13,00 13,30, Pfälzer, Mk. 00,00 bi» 00,00, russischer 14,0014,60, Gerste hiesige 14,75 bi» 15,75. Pfälzer Mark 14,75- 16,00, fränkische 14,75 bi» 15,50, Riedgerste 15,75 16,50, ungar 16,75 bis 18,00, Hafer, hies., Mk. 12,2513,00, Württemberger 00 00 CO 00, bayerischer Mk. 12,25-13,75 russischer Mk. 13,7515,50, amerikanischer Mk. 00,00 bis 00,00, Mais, mixed Mer? 9,80-10,25, Laplata Mk. 9,25-10,25. Alles per 100 Kilo netto effettiv loco hier. - Mehl ruhig. Es notirt nach Qualttät: Weizenmehl, hiesig« Nr. 0 26,25 bis 27,25, feinere Marken 27,75 bis 29,25, Nr. 1 24,50 bis 25,00, feinere Marken 26,25 bis 27,26, Nr. 2 Mk. 23,2524,'-5, feiner« Marken 24,50- 25,00, Nr. 3 21,75 bis 22,25, feiner» Marken 22,75 - 23,25, Nr. 4 18,75 bi» 19,25, feinere Marken 20,5021,25, Roggenmehl, hiesig,» Nr. 0 Mk. 21,5022,50, Nr. 1 18,50 bis 19,50, Nr. 2 15,50-16,00. Alles per 100 Mo incl.Sack loco hier. - Futtirartikkl fest und begehrt. Es notiren: Weizen- schalen Mark 4,254,30, Weizenklrie 4,15-4,25, Roggen- klrie 4,85 5,00, Futtermehl 5,506,75, Biertreber, ge­trocknete Mk. 4,50 bis 5,25 je u«ch Qualität Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier.

Frankfurt a.M., 2.November. (Virhmarkt) Der heuttge Viehmarkt war mit 434 Ochsen, 36 Bullen, 606 Kühen, Rindern und Stieren, 246 Kälbern, 649 Hämmeln, 1297 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. 68 71 Mk., 2. Qual. 62 bi» 65 Mk., Bullen 1. Qual. 54 56 Mk., 2. Qual., 50 bi» 63 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Qual. 5256 Mk., 2. Qualität 42-46 Mk. Alles per 50 Mo Schlacht- gewicht. Kälber 1. Qualttät 64 69 Pfg., 2. Qual. 54 bi» 59 Pfg., Hammel 1. Qual. 58 - 60 Pfg., 2. Qual. 36 bis 42 Pfg., Schweine 1. Qual. 52-53 Pfg., 2. Qual. 50 bis 61 Pfg. Alles perh Kilo Schlachtgewicht. Aus Oester­reich standen 51 Ochsen nmr Verkauf.

Anzeigen nimmt erttgegm di» Exp»dttion dirfkS Blatte», sowie di» Annonern-Burraux von Haasenstein u. Vogler in Frankfutt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Iabra Mosse in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L.

Daube u. Co. in Frankfurt «. M., Berlin, Hannover, Patts.

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Fulda, 31. Oktbr. (Landwirthschaft- lich e s.) Die Landwirthe zeigen wenig Zufrieden­heit, wenn man sie auf dem Getreide-, Kartoffel- fe mj ober Viehmarkt betrachtet. Ein Wunder ist es nicht, rnhom ihre Sache gilt nicht viel, und doch sollen sie jetzt ietQltii Ms Martini die Fristen, Zinsen, Holzgelder bezahlen. Das Getreide ist schlecht heimgekommen; es wird tgefühiß iktzt vielfach auf die Trockenmaschine in der Molkerei (629 dahier gebracht, um es wenigstens verkaufsfähig zu Meine ®ad)eIt- Unter 10 Proben Hafer hat das Proviant­amt zu Hanau 7 zurückgewiesen, da eS feuchte, dem Schimmeln und Auswachsen geneigte Waare nicht brauchen kann. Die Kartoffeln sind 25 Prozent stank und nicht einmal als Viehfutter verwendbar; bie gesunden gelten kaum noch 2 Mk. pro Sack, mnenet Manche Hoffnung des Bauern ist auf dem Kartoffel- tn jjg markt begraben worden.

Auszeichnung. Herrn Geheimrath Professor Dr. von Pettenkoser ist gelegentlich feiner Wiederernennung auf wettere 3 Jahre zum Präsidenten der Akademie der Wissenschsften und zum Generalkonservator der Wissenschaft- lichen Sammlungen des bayerischen Staates vom Prinz­regenten das PrädikatExcellenz" verliehen worden. Die Kunde hstrvon wird in den weitesten Kreisen gern ver­nommen werden, denn wer kennt Pettenkoser nicht? Wohl ede gute Hausfrau hat unzählige Male feinen Namen vor Augen gehabt, denn die in der ganzen Welt zu findenden Steingut - Töpfchen mit dem Fleisch . Extrakt d r Liebig'S Compagnie tragen bekanntlich den Vermerk, daß mit der Controle dieses Extrakts Herr Professor M von Pettenkoser in Gemeinschaft mit Herrn Geheimrath Professor Dr. Carl von Voit betraut ist. Schon aus diesem Anlässe erfreut sich der vielverdientt Altmeister der Wissenschaft neben der hohen Verehrung, die ihm in der Gelehrtenwelt gezollt wird, zugleich der edelsten Popularität im besten Sinne des Wortes.

Zum Fall Brüsewitz haben, wie dieBadische £re"01- un? erhielt auch, nachdem mehrere Termine Landeszeitung" schreibt, noch in den letzten Sagens[to s * *Hun^en, )a1' Urtheil, das, wie üblich,

reue Erhebungen stattgefunden. Die Voruntersuchung ^druckt "3m Namen des Königs!" hatte, ß also noch nicht abgeschlossen. In militärischen in ,bem Glauben, daß sie

weisen wird dort behauptet, daß nach den Fest- llenchtltch geschieden fet, las das Urtheil nicht Hungen der Voruntersuchung den Lieutenant voraus- , . ~ >ich mit demselben nach

ßchtlich eine weit strengere Strafe treffen werde, als - ^^eI. $uin Standesamt, um eine zweite «an im Publikum und in der Presse annehme. feinzugehen. Der Standesbeamte nahm das

Verhaftete Faiscbmfinrer Als Ur$etf' welches mit einem die Rechtskraft betreffenden

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überwiesen worden. Dem Vernehmen nach ist der Bärtig bewaldete Hügelabhang hinter Harleshausen vor der Firnskuppe, rechts von der Straße nach Dörnberg, | in's Auge gefaßt worden, um hier das Kurhaus zu

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Gass cs, 2. Novbr. (Sanatorium.) Be- kanntlich ist dem vaterländischen Frauenverein von rttlK «uiern ungenannten Wohlthäter eine Viertel Million Mark zur Errichtung einer Heilstätte für Lungenkranke

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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg rmb Kirchhai«. 3ll«Mrte- SonutagSblatt.