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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie di« Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ____ _ r
Frankfurt e. M., Taffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. 3(11)1(1.
Moffe in Frankfurt a. 3JL, Berlin, München u. Köln, TL. °
Daube u. To. in Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Paris.
(«064 lsse.^
Schrei.
Sie sei ihm gefolgt, sagte sie, aber die Thür war verschlossen und sie habe erst Leute herbeirufen müssen, die ihr mit Gewalt den Eintritt ermöchlichten. Welch ein gräßliches Bild bot sich da aber ihrem entsetzten Auge: Die immer so gütige Herrin lag erdrosselt am Boden — auf dem Teppich neben ihr fand man kleine Papierfetzen, wenige Bruchstücke eines mit der Unterschrift des Geheimraths von Stelsen versehenen Wechsels.
Polizei wurde geholt — cs waren inzwischen Stunden vergangen und die Nacht brach herein, als man sich von der Leiche fort in das Haus des Mörder- begab. Der Geheimrath lag schon im Lett, erhob sich jedoch bereitwillig und trat ruhig
„Nicht doch, liebe kleine Tante, die Magd wollte ihn auch Nachmittags um die fünfte Stunde in das Haus haben schleichen sehen, heftige Worte belauscht haben und zuletzt noch einen wilden markerschütternden
eine unbescholtene Person und da sie ihre Aussagen eidlich bekräftigte — wurde er verurtheilt."
„Einzig wegen der stattgehabten Seme an dem
Ueberschüsse.
* Gs scheint die Zett kommen zu sollen, wo in Deutschland wenigstens einige Finanzminister ihr ; Rachmittagsfchläfchen mit größerer Ruhe werden halten können, als bisher, denn den schrecklichen Jahre» des Defizits scheint deutlicher und deutlicher eine Periode der Ueberschüsse folgen zu sollen, die zwar bei eitern nicht für alle Ewigkeiten garantirt sind, die aber doch nun einmal da sind. Der letzte tztatsabschluß im Reiche ergiebt einen Ueberschuß von «dcrthalb Dutzend Millionen, in Preußen gar einen »eberschuß von fünfzig Millionen Mark. Es kann ja nun freilich bald wieder anders kommen, immerhin ist aber die Erscheinung erfreulicher Natur und leibient festgehalten zu werden. Anders steht es xxn freilich in manchen Kleinstaaten aus, in welchen man infolge der stetig gewachsenen Reichsbedürfnisse aus den fetten Jahren der hohen Ueberweisungen aus der Reichskasie in die mageren gekommen und z»m Theil noch damit bemüht ist, neue Gesetzes- »orlage» für die Veranlagung und Erhebung der direkten Steuern auszuarbeiten. Vorauszusehen ist daher, daß sich gerade die kleinstaatlichen Regierungen im deutschen Bundesrath mit aller Energie gegen die schärfere Heranziehung der Einzelstaaten zu den Reichs-Ausgaben mehren werden.
Der Reichstag hat vor seiner letzten Vertagung bekanntlich zum ersten Male seit dem Bestehen des deutschen Reiches einen ernsthaften Versuch, für welchen sich die Mittel fteilich noch in mäßigen Grenzen hielten, gemacht, die Reichsschulden zu tilgen. Dieser Versuch ist prinzipiell von allen politischen Parteien gebilligt worden, und auch die verbündeten Regierungen haben zugestimmt, wenngleich ja verschiedene Einzelstaaten die Ueberschüsse lieber in ihre eigene Landeskasse abgeführt hätten. Aber bei dem Charakter des deutschen Reiches als dem eines Bundesstaates ist es eigentlich selbstverständlich, daß Reichsichulden so wenig wie möglich da sein sollten, haben doch die einzelnen Mitglieder des Reiches schon Schulden genug. Wäre früher sorgsamer dem Anleihe-Auf- Nehmen aus dem Wege gegangen, das bequem war, aber für die Dauer doch recht kostspielig, dann wäre heute die Maßregel der Zinsenherabsetzung für die vierprozenttgen Papiere minder hart empfunden worden, als sie so empfunden wird. Heute werden die vier- prozentigen Papiere in dreieinhalbprozenttge umgewandelt. Voiauszuschen ist aber, daß auch schließlich alle dreieinhalbprozenttgen Papiere in dreiprozenttge «ngewandett werden müßten, wenn die Anleihen so
Von Mary Widdern.
(Fortsetzung.)
„Wie die Magd der Ermordeten aussagt/ fuhr Harald fort, „soll jedoch eine hefttge Scene zwischen Gläubigerin und Schuldner stattgefunden haben. — Der Geheimrath bestritt das zwar auf daS Ent-
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weiter gingen. Jeder Staat braucht von Jahr zuI beigegeben wird und so seine reichen Erfahrungen I Artikel auf die direkte Urheberschaft deS AltteichS- Jahr mehr Geld, und so wird er selbstverständlich I auch fernerhin der kolonialen Sache zu Gute kommen I kanzlers zurückführen zu müssen — Daß die eng- chlicßlich auch nicht mehr an Zinsen zahlen, als er Iwerden. — Am Geburtstage des Generalfeldmarschalls I lische Presse aus dem Artikel der „Hamb. Nachr." zu zahlm nöthig hat. Kann er zu drei Prozent IG r a f e n Moltkc war die Gruft deS VerewigtenImöglichst viel Kapital zu Ungunsten Deutschland» genügend Geld haben, wird er keine dreieinhalb Iin Kreisau (Schlesien) herrlich geschmückt. Auch der! herauszuschlagen sucht, ist selbstverständlich.
Prozent mehr geben. Die Schuldentilgung im ReicheIKaiser hatte einen prachtvollen Kranz gesandt. I q (SBrof Quidde.) Herr Pr»f. Ouidde, und die Aufnahme neuer Anleihen zum Zinsfüße * (Bismarck und Rußland.) Der „Reichs- bekannte „wissenschaftliche" Pamphlettst, war in- von nur drei Prozent sichern aber doch wenigstens I anzerger schreibt: Bei der öffentlichen Besprechung der I foIge fejner Kaligula-„That" alsbald als besonders den Zinssatz von dreieinhalb Prozent. Ohne greifbareIjüngsten „Enthüllungen der „Hamb. Nachr. uberl, Heg £flt Demokratie ausgerufen worden. An- Ueberschüsse ist im Reiche aber keine rationelle Schulden-!deutsch-russische Beziehungen bis zum Jahre°1890 tftljä aber schon der Tag gekommen, an dem ttlgung möglich, und das denkbar Verkehrteste wäreIvielfach der Wunsch hervorgetreten, die Regierung!^ Demokraten an ihrem „Licht" keine Freude mehr es doch, neue Anleihen aufzunehmen, um aus den-«möge auch ihrerseits das Wort zur Sache ergreifen.Iba6eiL $jt @tre6erei na$ unten, nach Popularität, selben alte Anleihen zu tilgen. iWir sind zu der Erklärung ermächtigt, daß dies nichtig Herrn Quidde, wie alle bergigen politischen
Die Ueberschüsse und die Ersparnisse infolge der!geschehen wird. Diplomatische Vorgänge der vonl~flrafterföpfe auszeichnet, hat den Herrn Professor Zinsenherabsetzungen der staatlichen Papiere geben Iden „Hamb. Nachr." erwähnten Att gehören ihrer! . bje bekannte schiefe Ebene gebracht. Er war aber doch wenigstens einige Aussicht, daß nun auchINatur nach zu den strengsten Staatsgeheim-I . preist, um dort demokratische Propaganda Bewilligungen von Mitteln für solche Zwecke erfolg-nlniff en; sie gewissenhaft zu wahren, beruht auf! treiben ober _ toie b{e weue sich auskönnen, bei welchen es bisher immer hieß: „Im I einer internationalen Pflicht, deren Verletzung I b^^ — um als Zersetzungsbazillus in der bürger- Prinzip sind wir ja völlig einverstanden, aber leine Schädigung wichtiger Staatsinteressen bedingen! Schaft zu wirken", eine Thätigkeit, welche
momentan ist leider kein. Geld da!" Und wie oft! würde. Die Kaiserliche Regierung muß daher auf bag -nannte sozialdemokratische Blatt als „ganz fanden sich diese Worte in den Parlaments-Verhand-1jede Klarstellung verzichten, sie wird jenen «us-«.»^ unb nett« erflßrt gn ber Reichshauptstadt hingen! Wir haben im deutschen Reiche für ArmeeIlasfungen gegenüber weder Falsches berichtigen, noch! bet ^anb $err Quibbt ^icht den erwarteten Boden; und Marine so viel thun müssen, daß auf anderen Unvollständiges ergänzen, in der Uebcrzeugung, daß Vortrage „jubelten" hauptsächlich Sozialdemo-
Gebieten bei Weitem nicht hat gethan werden können,!die Zuversicht m die Aufrichtigkeit und die Vertrags-1 (ratcn unb ein sozialdemokratischer Redner war was der Zeitgeist vom modernen Staat doch eigent-1 treue der deutschen Politik bet anderen Machten zu I b^ Quidde zu folgendem Bekenntniß nöthigte: lich recht gebieterisch verlangt. Deutschland, das in!fest begründet ist, als daß sie durch derartige „Ent-! ^Jir (d. h. die süddeutsche Volkspartei) glauben die- vielen Beziehungen anderen Staaten vorauf ist, stand! Hüllungen" erschüttert werden könnte. — In einer I f . ^ar(c( feitb bie bie Schlafenden und Halb- aber auch in mancher Hinsicht anderen nach, der I Besprechung des Artikels der „Hamb. Nachr. „818=1 tobte„ |m Bürgerthum wiederweckt. . .... Ich leidige Geldmangel war eine schwere Kette, die wirlmarck und Rußland" sagt die Wiener „Neue 9r.Ljn aber zeitig Parteimann, daß es mir mit uw8 herumschleppten. Es ist noch nicht überalllPr.": Der Neutralitätsverttag hat lediglich historisches! j ob toir gblten oder Sie
gut in finanzieller Beziehung im deutschen Reiche ge-1Interesse. Wir hegen nicht den geringsten Zweifel,! ung kommen. Unser Ziel ist eine starke worden, nicht einmal überall besser, aber wir können!daß der deutsche Kaiser und dessen Staatsmänner ihreIVolkspartei, die sowohl für politische wie für doch damit rechnen, daß die Besserung, die hier und!Versprechungen gegen Oesterreich ehrlich, aufrichtig«mtrthschaftliche Freiheit einttitt." Herr da begann, weiter um sich greift. lund ohne Wottspaltereien erfüllen werden. Wir laiche ist wirklich kein Parteimann; er ist aber auch
- Ihalten tieu zu dem deutschen Volke und erwarten!^ ernsthafter Politiker, sonst würde er für feine
TOfirh Igleiche Treue von ihm. Auch das „Neue Wien. I Volkspartei" nicht auf die Sozialdemokratie spekuliren,
ElskyeS Attty. i Tagbl." erklärt daß der Artikel nichts an der M en bie bekanntlich in ihrem Zukunftsprogramm weder
* B-rlin, 27. Oktober. (T a g e 8 b e r i ch t.)I Position des Dreibundes ändern könne. — ®ne Lo[ttifd)e nod) wirthschaftliche Freiheit kennt. Wir Se. Majestät der Kaiser wird im Anschluß an! große Anzahl hervorragender deutscher Blatter glaubt! der Demokratie zu ihrem „Lichte", dem
seinen Jagdausflug zum Grafen Tschirschky in Groß-1überhaupt nicht, daß der Artikel des Hamburger!^ eflap ob bje «artet, für die er agitirt, Sttehlitz auch dem Fürsten Plcß einen Besuch ab-1 Blattes vom Fürsten Bismarck auSgegangen sei und I s^^ßlich in der Sozialdemokratie aufaeht. statten. Die Ankunft in Pleß erfolgt am 5. November, l spricht den Wunsch und die Hoffnung aus, der Fürst!
die Abreise am Sonnabend, den 7. November. —Iwerde authentisch erklären, daß tr nichts mit dem! * Thorn, 26. Oktbr. (Zur Stärkung deS Der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe empfing! Artikel zu schaffen habe, der zwar nichts enthalte, was I Deutsch thums.) Die städtischen Behörden Thorns den Kolonialdirektor Frhr. v. Richthosm und den leine Entfremdung unter den Dreibundmächten herbei-! beschäftigen sich sett längerer Zeit mit dem Plane, Gouverneur von Wtßmann in gemeinschaftlicher!führen könnte, für d ssen Veröffentlichung andererseits!in Thorn zur Pflege und Stärkung des Deutschthnms Audienz. Das Resultat der Audienz war, daß laber kein rechter Zweck ersichtlich, da die deutsche lein deutsches Stadttheater zu begründen. Bekanntlich Gouverneur von Wißmann erklärte, nicht!Politik Rußland gegenüber in keiner Weise etwas beziehen die deutschen Theater in Posen und Brom- mehr nach Afrika zurückzukehren. Wahr-1zu wünschen übrig lasse. Nach der obigen ErklärungIberg unter anderen Zuschüssen auch eine jährliche scheinlich ist eS, daß Herr v. Wißmann dem! des „Reichsanzeigers" scheint man jedoch in leitendenI Kaiserliche Subvention. Oberbürgermeister l'r. Kohli t neuen Kolonialdirektor als sachverständiger Beirath! Kreisen der Ansicht zzu sein, den viel besprochenen! von hier hat sich nun bereits, nm eine solche Kaiser-
schiedenste, er sagte, die alte Dame hätte ihm im
Gegentheil versprochen, Geduld zu haben und sei . . .
sogar so weit gegangen, die Wechsel zu vernichten ihm geleistete Abschlagszahlung betteffend, auf welcher — aber man glaubte ihm nicht; das Mädchen war r- uU- *” if*** w*** ’****•"
Erscheint täglich außer an Wcrttagen «ach Sonn- und , 'g. . ... .
- Feiertagen. — Quattal-AbonuemeMS-PreiS bei der Expe- I.vlllTV!ir!le
M 209 dition a Mk, bei allen Postämtern L Mk 26 Pfg. (extt. a „n X? eonz?
67 Bestellgeld) ZnikrtionSgebühr für die gefvattene Zeile Donnerstaa, 29. Oktober 1896.
»der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg. '
dem Kommissar entgegen. Seine Anklage hörte er! sie Besuch gehabt hätte, aber sie erwiderte kurz, I Nein, Harald, wie wenig ich auch Grund habe, ein mit Entrüstung an und meinte fein Alibi beweisen I „das kümmere mich nichts." Als ich später einmal, «freundliches Urtheil über Deine Großmutter zu fällen zu können. Er sei, sagte er im Weiteren, nur am!nachdem ich von der furchtbaren Geschichte gehört,!— für so — schlecht kann ich sie doch nicht halten! Morgen im Hause gewesen — nm die Zeit aber,!darauf zurückkam, meinte sie schroff: „Ich habe!Und welche Gründe sollten auch für sie vorhanden tto die That begangen, habe er sich bei der Obristin I Zahnschmerzen gehabt und Du weißt ja, meine I gewesen sein zu solchem Thun? Daß Stelsen der
von Hilgenstein befunden, mit der er ebenfalls! einzige Zuflucht find da — Cigarren." I Bruder ihrer Schwägerin Ludowika, deren Andenken
Geldangelegenheiten zu reguliren gehabt hätte — er! Dessen erinnere ich mich fteilich, aber ich wußteIsie so verabscheut, ist — kann sie doch nicht ber» könne die Wahrheit seine Aussagen nicht blos durch! auch, daß diese Cigarren, die Johann von Krämern « leitet haben, auf diese fürchterliche Weise Beihängniß
einen Brief der genannten Dame, in welchem fiel holen mußte, keineswegs so angenehmen Dust ver-!zu spielen?"
ihn für die fünfte Nachmittagsstunde zu sich berief, breiten konnten." Sie hatte sich unter den letzten Worten auf ein
beweisen, sondern auch durch eine Onittung, eine von! „Harald, und da glaubst Du?" Tabouret geworfen und blickte fragend in das Gesicht
. 7 ! Zwei Paar Augen hefteten sich forschend inein-! des Knaben, in dem jetzt der Ausdmck finsteren Hasses
sie, wie e8 ihre Art, neben dem Datum noch die »ander, dann hob der Knabe sich auf den Fußspitzen I lag: „Noch kennst Du sie nicht," sagte er »Du
Stunde genannt, in der sie dieselbe ausgestellt. Iempor und flüsterte in das Ohr seiner Tante:«weißt ja auch zu wenig von dem, was in der
Aber als man ihn ersuchte, diese Beweise seiner!.Und da glaube ich, daß Großmutter unwahr ge-!Familie der Hegend»rf'8 vorgefalliu, aber mir hat Unschuld vorzulcgen, suchte der alte Herr vergebens I wesen — meineidig geworden — ihr die furchtbare! der alte Johann in den vielen schlaflosen Nächten, nach ihnen — ein unglücklicher Zufall — hatte ihn! Geschichte gerade gelegen gekommen ist, um den Ge-1 die er an meinem Bette zugebracht, Alles erzählt, seine Brieftasche verlieren lassen. I heimrath zu verderben — denn ich möchte eS be-IJch kenne die traurige Geschichte Deiner Mutter,
„Aber die Obristin ist ja noch da," sagte er,!schwören, er ist hier gewesen." laber ich weiß auch, daß die Großmutter in ihrer
„sie muß ja am besten beweisen können." I „Aber die Aussagen der Magd, Harald?" forschte Jugend einmal gleich tief und leidenschaftlich geliebt
Die Blicke des jungen Mädchens hingen mit! Hildegard weiter. |— weiß, daß sie von dem Manne verlassen worden,
fieberhafter Spannung an dem Gesicht des Erzählers! „Sind erlogen! Wer weiß, ob sie selbst nicht!der ihr Treue gelobt hatte — verlaffcn worden nur — „und ttotzdem gab man ihn nicht frei — unb I bie Thäterin ist — hat sie doch bald darauf sich l deßhalb, weil er sie einmal beobachtet, als sie auf trotzdem wurde er verurtheilt?" l verheirathet und lebt jetzt im Wohlstand. Trotzdem! barbarische Weise ein Dorskind mißhandelte, das
Ein unsäglich schmerzvoller Zug zeigte sich um I ber Mann ganz arm gewesen — ein Schuhmacher-1 eine Handvoll Pflaumen, bie abgefallen unter ben den kleinen Mund des Knaben. „Höre mich nur! geselle — haben sie jetzt ein gutes Geschäft und Bäumen lagen, aufgehoben. Der schöne stattliche weiter," sagte er leise. „Die Großmutter wurdeIsind geachtet in der Stadt, wenn auch nicht glücklich,!Mann hatte ihr das schreiende kleine Dmg aus den also auch vernommen, aber sie wollte nichts davon! denn die Frau ist unausgesetzt krank, schwindsüchtig «Händen gerissen: „Ich hatte in Dir einen Engel wissen, daß der Geheimrath bei ihr gewesen —" «wie man sagt." Igesehen, Ulrike," sagte er streng, „die Bemerkungen
„Und Du — und Johann." I „Weich' eine fürchterliche Geschichte! Und das aber, daß Du zu Zeiten eine Furie sein kannst, macht
"Sie hatte uns gerade für diesen Nachmittag!Entsetzlichste in ihr ist noch für nuS Dein Verdacht,!mir Deinen Besitz nicht mehr wünschenswerth," da- einen kleinen Ausflug gestattet. AIS wir heim! Harald. Aber mein Gott, Du mußt Dich irren, so! mit' verbeugte er fick kalt vor ihr unb —
tarnen, fanben wir sie freilich allein — sie faß! grausam, so bobenlos verberbt kann boch kein Mensch! „Dieser Mann aber," unterbrach Hilbegard den hinter ihren Rechnungsbüchern unb — aber was!sein! Zu wissen, einen Anbereu von ber größten! Erzähler, .dieser Mann aber war Heir von Stelsen?" mir auffiel, als ich einfcat, war, daß ber Duft einer! Schmach mit einem einzigen Motte retten zu können! Haralb nickte.
feinen tigarre ba» Zimmer erfüllte, ich fragte, ob |unb bieses Wort doch unausgefprochen zu lassen! | „Jene Stunde mußte ihr wohl nie aus dem Ge-
Wöchentliche Beilagen: KreiMntt für He Streife Markte- u*> Kirchhain.
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