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«nötigen nimmt vttgegm di, Expedition dieses Blatte«.
sowie die Annoncen-Bureaur von Haascnstein u. Vogler in
Frankfurt a. M., Caffel. Magdeburg und Wien; Rudolf YYXI CYnfirn
Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C 8 Daube u. Co, in Frankfurt M„ Berlin, Hannover, Paris
b^Tafrl zu ferDircn*_ begann, wie er selbst sich Zimmer zu geleiten."
Namen, die Geburt! Sie hatte dabei mit der all' ihren Bewegungen i, dre sich für ihn »eigenen Steifheit die Hand ausgestreckt, jedenfalls „-v-*» gewann dte Sedum sie sich von Hildegard küssen zu lassen Aber
und wtt Spannkraft wieder sie fühlte wieder nur fünf kleine zarte Finger, die
und wie sie so hoch aufgenchtet aus einem Ztmmerlsich für einen Moment um die ihren schlossen
,T bt1 ®cene von vorhin! Erleichtert hob sich die Brust Hildegards, als hT 9-Snf*“nb nOdb roieber und »nun endlich der Zwang dieses Abends von ihr ge.
m selbst schien sie noch durchaus l nommen und sie mit Johann, der sie wirklich schon i6? ?ebS-" Kommen zu sein, denn wie draußen erwart,te, den Korridor hinabcilte. Anfangs Fuß sich der Thur zum Kabinet näherte, zuckte I sprachen sie beide kein Wort, als sie dann aber Ne wieder leise zusammen, unmerklich beinahe, und laus der Hörweite der Obnstin zu sein glaubten doch war dieses angstvolle Erschrecken der Nichte! stand Hildegard plötzlich still und sagteleiben« MT'r? ? b^bens fragte, was in schaftlich: „Johann, ich bin gar nicht mehr so muthig, Sa sÄ Ä" ÖOr0 n0J t mir graut vor diesem Hause und - vor Allem -
: beffen »urbe von ben beiden Damen vor der alten Frau da drinnen!" Sie deutete
schwelgend eingenommen, ebenso schweigend stand bebend mit der Hand nach rückwärts.
Johann hmter dem Stuhl seiner Herrin — hin „Armes Kind," flüsterte der greife Diener und roLE*« «ST . sich seine und des jungen streichelte liebreich das glänzende braune Haar des Mädchens Blicke und sedesmal leuchtete es dann neuen Schützlings: sein Leben würde er in diesem Augen- rg auf m dem alten Sestcht. ! blicke darum gegeben haben, wenn er nur ein Wort
Nachdem die Obnstin mit, für die Verhäliniffe des Trostes hätte über seine Lippen bringen können in de em Hause und das ärmliche Mahl auf nicht aber es wollte sich ihm wirklich nicht das Kleinste einmal sauberem Tischtuch, lächerlicher Srandezza die ieten. Beide stiegen eine Minute darauf schon die Tafel aufgehoben, an der fast ebensowenig gegessen Treppe in die Höhe, welche nach Hildegards und wie gesprochen worden (Hildegard nahm nur wider-! des armen Kranken Zimmer führte.
willig von der wenig einladenden Roggensuppe),! (Fortietzuna fofnti
ging es wieder zurück in den „Salon" und das« Fortsetzung folgt.)
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L-ben mit seinen Entsagungen und Schmerzenchspäter als tona» ^iIbc9arb8 gebessert, von dem Angen- nun geh, Kind" age sie Johannwttd' Deiner
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ben Boden unter allerlei Gerümpel gestellt toiebet uub -" fie fura» 2 , M memeibig seiner Herrin unb bie Erinnerungen, ttiuit bann baS meint. Unb niebt tnabr, UI^iEe," Iru burdhriefeln ihr nx ,
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schönes Gesicht hatte tn diesem Augenblicke einen so! Fort fort von hier " fan. r» r.r
«.gelhasten Ausdruck, daß auch ein stärkerer Wille das Licht zur Erde schleudernd baTbe immoD firTe Sj*1 m“ne Me unterliegen müssen, „nicht wahr, Leuchter zu tausenb Scherben zersprang uTfiK
auch in Deinem Hause giebst Du Raum fir beiben Frauen plötzlich in völliger Dunkelbei? b das Bilb Demer ersten Schwägerin?" funben hätten ohneden fifaTÄbfSn £ bie
„Unb lassest bie Zimmer, die zu Lebzeiten des! unverhullten Fenster vollen Zugang gestatteten in «aterS bie ihren waren bleiben, wie sie sind, für allejba8 Kabinet mit ben Silbern ber Solrns-Hegenborf Wit," sagte ber Sterbenbe leise, „ich weiß, $)ein|an ben Wänden, bie unter ber geheimnißvoll matten RH hat nicht toieber bie Schwelle ihres Absteige-1 Beleuchtung auch für die sonst durchaus furchtlose Quartiers überschritten, feit Lndowika verstoßen. $>u I fctlbegarb etwas Gespenstisches hatten. Auch ihren haft während Deiner Besuche auf dem Majorat! Körper durchschauerte es jetzt, umsomehr, als sie »rchts geändert an der Einrichtung des Dir üom|bie Tante sich leise entfernen hörte. Aber sie hatte Bater gemieteten Hauses, beobachte ein gleiches l^mer doch noch die Geistesgegenwart, um das Licht «erfahren, was Ludowikens Zimmer anbettifft, auch I aufzuheben, das sie freilich nicht wieder anzünden fernerhin." «konnte. Und so, die elende heruntergebrannte Kerze
Und nach einer Weile setzte er hinzu, schon halb I bei ^tt<n,ben Rechten, folgte sie der Obristin, die vlverständlich im Todesröcheln: | $r Gninde genommen doch fast noch unheimlicher
, »geworden, als selbst die Ahnenbilder unter ber ae=
r/-^e Jtn ^mmen, an dem irgend ispenstischen Beleuchtung.
bo^rn(v« anbC ba8f aJme verstoßene Weib nöthigten,! Es war ein trüber, langweiliger Abend, der der Kloster zu verlassen, so sei das Parterre be8|felfamen Scene in bem Gemäldekabinet folgte —
Wöchenttiche Beilagen: Kreisblatt für die «reife Marbnrg ttn> Kirchhain.
_________AlinflrlrieS Tanniagsbiatt. -rw.rTtilbtld, 6o[i„„
-------------- ** Tur oen Juseratentheu: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Soun- und L
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bit»n L Mk, bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg. (^fi. wClXWWvftp
Bestellgeld) JnsertioaSgebühr für die gespaltene steile 01 -e onr»
»ber deren Raum IQ Pfg., Reklamen für hie Seile 25 Pfg. JJlltttüÜCI), 21. OuDvCI 1896.
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vorzugtm Punkte des Wiehengebiraes, ber bei der! Der Baldachin, zu besten Innern bequeme Stufend begeistert aufgenommen würbe unb weiter! 1"•? Mehrere Abenbblatter erfahren
Porta Westfalica bem Wanberer besonbers in's Aua^I^ben hinaufführen, umhegt bas prächttge, von | ballte, wahrend bie Majestäten den Stufenbau des l s Bestimmteste ,, aus amtlichen unb an-
M, ist am Sonntag, dem 18. Oktober, in Gegend P^essor Zumbusch in Wien, einem geborenen ®e"tmals hinanschritten. Die Fahnen senkten sich I b “n ®rfct.,en ' b°6 Gouverneur v. Wiß-
wart bes Kasterpaares ein Denkmal feierlich enthüllt«Westfalen, geschaffene, in Wien gegossene Kaiserstanb-1“nb 72° Posaunenbläser setzten mit ben Klängen1‘ ““L-Ostafrika worden, das von neuem einen lebendigen Beweis«7?' ^uf einem hohen Sockel steht die sieben Meter s "Seht, er kommt, mit Preis gekrönt" ein. Das ^b- Die „B. N. bemerken
der Dankbarkeit des beutscheu Volkes, besonbers berf bohe Erzfigur bes Kaisers Wilhelm, welche segnenb I Herrscherpaar besichtigte eingehenb bas Denkmal. 1^»- Nach ärztlichem Ausspruche ist der GesunbheitS- Proviu, Westfale», für unfern großen Heldenkaiser,Rechte über Westfalens Gaue ausbreitet. ®ctm Ehrentrunk im Kaiserzelt sagte Se.!Gouverneurs noch kein ganz normaler. Wilhelm I. liefert. Der Gedanke zu dieser Ebruna Majestät etwa Folgendes: 1^ !.-^ ^^achttmg wohl den Hauptgrund für den
des unvergeßlichen Schöpfers des deutschen ^1X68 Don ber Scbmurf jener „Er danke als Mensch für das Seinem ^"?^^ b^ ®frn b- Wißrnann abgegeben, so mögen
hatte in ben Volkskreisen der Protfinz fo lebhaftenImebr”nnA nia E • ?^?^ugten Gegenb, undIGroßvater und als Fürst für das Seinem VorfahrI°uch noch andere Veranlassungen dazu mit- »d-chM g,funben, & M, geÄet« Ä« JÄ aK,H K W-MIe-I- errichftte Denbunl. Dnfftlb. muffe ein” 's»«S «“b# Schon beschäftig, man ff« dem »er.
bie stattliche Summe von l’/g Millionen Mark er-1 Anttebunaskrai^ für Wanderer und eine »sein, das in schwerer Zeit Errungene zu schützen und I amtlicher Stelle mit der Ernennung
gaben. Diese Mittel gestalteten die Schaffung eines» ’ b C Poruberreisenden sein. !festzuhalten. Er selbst werde all Seine Kraft an L ”^a^oIäe.rt; dem Anschein nach soll nun wieder
großarttgen Werkes. I * * * I Deutschlands Wohl setzen. Sein Haus sei mit der I c?nm.a ^!c Ervilverwaltung eingesetzt werden, denn
Vor fünf Jahren schrieb die Provinz eine all-! Ueber die Feier hpr u*.mait. h,-. IB00?3 Westfalen durch feste, innige Baude DerdJJ"befindlicher Kolonialbeamter ist schon
gemeine Bewerbung unter den deutschen Künstlern I Unter Reaen »g wirb berichtet: knüpft, unb bie Bewohner ber Provinz hätten inlmiT’Ä9 gekommen. Anzunehmen ist, baß bie
-8. D-, Siege? in d-s-m frMi?™ »°ft» ,u Seinem «Mft besetzung b-S wichtigen Postens halb »folgt.
Architekt Bruno Schmitz in Berlin, bei auch für bielsabneu unb ®M( fS,»’ o b“ S“’"” «ttlstoiiben. Daß bies auch in ber Zukunft fo bleiben * (Dr. Peters.) Sie Voruntersuchung Kaiferbenkmäler auf bem Kyffhänser unb auf bem I bl achten ,'obnuu die nifiiUn™ ®a?enr<l5e”|unb die Westfalen freubig feinem Rufe folgen mögen,|g eg en Dr. Peters Ist ooffftinbig abgefebtoffen Deutsche» « In «obleng bi-Pürne errang! ” «Äff @,a n *? “”»7 Seil einmal wieder der Ruf a» Wie bie .Post- meldet, liege fein grüß 'S
w-rthete dabei in glücklicher Weise die charatteristische die Wolken und bettuckt/fff ^a ^ü- r, durch sie ergehe darauf leere er Sein Glas: Er ttinke Einleitung des Disziplinarverfahrens Umgebung des Platzes, um in architektonischem SinneiUm 3 Uhr"erfolate"^ie b^c Provinz." vor. Sobald sich dies bestättgt, beabsichtigt Dr.
eme hochragende Kuppelhalle baldachinartig über dem unter brausenden Hochrufen^und Kan^^^ f “uf bte P^vinz wurde von der Ver- Peters seinen Abschied aus dem Reichsdienste zu
eigentlichen Kaiserbilde zu errichten unb so gewisser-1 Kaiser ttua Lus^ ?? [“"Ä8 be9C,ftert aufgenommen. Hierauf traten nehmen. '
maßen aus bem Haupte des Berges selbst die monu-Ibie Kaiserin batte ein moo8k7^n.a^mn?s,.^ntel,Ider Kaiser und die Kaiserin in das hinter bem Zelt! * (Kolonialrath.) Die Montagssitzuna bes mentale Huldigung bes Volkes erwachsen zu lassen.Ianschließ-nber, an Brust und Rücken » unb Iic&en dort verschiedene!Kolonialraths wurde mit einer Ansprache des
©in Aufgang führt den Besucher rasch dem LJ unter ihnen die Bischöfe und die bisherigen Kolonialdirektors Dr Kayser eröffnet
Riesenbau naher. Bald stehen wir auf dem Vorplatz!eines Gesangsvorttages richtete der Va^n^^alst b^r evangelischen höheren Geistlichkeit vor-»in ber biefer seinen Abschieb bamit motibirte baß er
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Setten sichtbar ist. Die sechs Pfeiler, bie möglichst »der ruhmreichen Sck?lackt u"b bte zahlreiche Volksmenge in Hochrufe ane brach. »niemals die Regierung bewogen, ihm den Abschied zu ge-
ULs Ä,mbTi. JSKl’S, ZStS'ÄX*1 “-n . « „ Deutsches Rech. ÄSS Ä» 8
geneigt ansteigende Kuppel, bereu Spitze bie Kaiser-1 daran dasienia? in Denkmal mahne» _ Berlin, 19. Oktober. (Tagesbericht.) ZeU d r Kolonialroth in's Leben gerufen sei, und streifte
kröne bildet. Nach dem Bergrand zu der die Steine Kais» J 1 e"' unter Unser Kaiser legte am Sonntag früh vor der|L^M^arlige Kolonialvolstik: der Redner legte eine
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Nach der Thalseite hin ist ber Denkmalsplatz! Wahrnna unb Fördernna dea rr an t.rUr|ml^en Dnberosen unb Veilchen nüber. Dcr!^wung im Missionswesen der Schutzgebiete. Der Fonds
nrab abgeschlossen durch einen maßvoll aebaltenen 2? ^a w"b 5örberun0 be§ allgemeinen Wohles Monarch verweilte einige Zeit in tiefer Andacht im Begeisterung, den er für sein Amt hatte, sei in dem Unterbau, der wischen den Lttenen d^ - t,erheren' patriotischen Geistes Mausoleum. Später erschienen bie brei tünaften LsTJnben mit widerwärtigen und selbstsüchtigen
'Wilhelm bem Großen bie ^{«3 SBeftfalen".kalten bleibe ZiT öon »e*m«r Ä im 3apre 1895 ba?, ber JTXÄta
Settlich ziehen sich bü Treppenwangen empor, ge- DenkmalberechteMeibe" ^ 6 * bem tft bet ber Kaiserin Friedrich in Kronberg zum Be-°/L^ zuchmg-kommens-i. Wenn Arendt behauptet,
-- ----------«* B* lM ,mg.ti°ff-u. - Sos B.ftud.» f-wohl W