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Der Zar in Paris.
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* Am Dienstag wurde im Auftrage des Zaren ein herrlicher Lorbeerkranz mit Schleifen in russischen und ftanzösischeu Farben am Fuße der Vendorne- säule niedergelegt. Die Schleifen zeigen die Aufschrift: Unterredung der beiden Kaiser, Alexander I. und Napoleon I., Erfurt, 8. Oktober 1808. Ferner ließ der Zar dem Präsidenten des Senats Loubet, dem Kammerpräsidenten Brisson, dem Ministerpräsidenten Meline und dem Minister des Aeußeren Ha- notaux das Großkreuz des Alexander-Newski-Ordens überreichen. Diese und andere kleine Aufmerksamkeiten haben in Paris natürlich einen großen Eindruck gemacht.
7. Ob Gottes
(Nachdruck verboten)
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dingte, daß sie die Zimmer, welche sie Anderen überlassen wollte, gründlichen ReparaMren unterziehe, so gab sie lieber das ganze Projekt auf, denn zu derartigen Ausgaben konnte sie sich eben nicht verstehen.
merkte dabei, daß auf dieses Manuskript Frankreichs Könige den Eid geleistet hatten, ohne daß sie jedoch den Text hätten lesen -können. Der Zar nahm hierauf das Manuskript in die Hand und sagte: „Ich lese diese alten Worte ganz gut. Das Manuskript ist vollkommen deutlich." Der Zar erhielt eine Photographie des Evangeliariums, sowie des Heftaths- aktes der Anna Jaroslawna, Frankreichs Königin im elften Jahrhundert.
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Es war traurig, daß Hildegard, wie im Fluge I freilich, «ud doch so erschreckend deutlich gerade jetzt ; die Erinnerung an das, was die Verstorbene so oft | erzählt, kommen mußte, wo sie der Urheberin so
. Aus dem Verlaufe des Mittwochs, des zweiten ssMM Tages des Zarenbesuches, mögen noch folgende Einzel- ----- heilen Erwähnung finden: Bei dem Besuche des nächst btt der Notredame - Kirche berühmtesten Pariser Bau- Werkes, der Sainte Chapelle, wurde dem Zaren aus der Reimser Bibliothek ein für diesen Anlaß entlehntes alt-slavischeS Evangeliarium- Manuskript gezeigt. Der Archivar CharmcS be-
Der alte Diener hatte leise an die Thür geklopft. „Herein," schallte e8 von innen. Hildegard fuhr betroffen zurück — diese, hatte Stimme krampfte ihr 1c1t,| das junge Herz zusammen; mein Gott, ttne Frau, die so sprach, konnte ja, ihrer Meinung nach, auch 104%| kein weiche» Gemüth, kein warmes Herz haben, und 102%r durchaus nur sein, wie lieb Mütterchen sie früher iao^! geschildert, welche ja so viel gelitten hatte unter ihrer 100% Unversöhulichkctt.
Von Mary Widder«.
(Fortsetzung.)
„Wir nehmen das Licht mit," setzte Johann hinzu, als Hildegard schon in der Thür stand, „im Augenblick habe ich uoch kein anderes zu Hause." Er hatte bei diesen Worten auch schon die Flasche, in der das elende Talglicht steckte, gefaßt, und so vorangehend, leuchtete er nun Hildegard die Treppe hinab, bis vor die Thür, welche zu den Gemächern der gestrengen Herttn dieses Hauses führte, dessen weitläufige Räume seit Jahren von ihr und den Mitgliedern des Hausstandes bewohnt wurden. Gewiß würde sie gern einen Theil derselben vermieihet
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100%! haben, da aber eine solche Abtretung zugleich be- £•%'.....-----
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Der erste Anlaß, bei welchem die Physiog- Bahn- "°mie des Zaren einen anderen, als den bisher bemerkten Ausdruck zeigte, war dessen Besuch der
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Krypta des Invaliden - Hotels. Gesenkten Hauptes stand der Zar drei Minuten vor dem Napoleons I. sterbliche Reste umschließenden Porphyr-Grabmal. Plötzlich erhob er den Blick zur Decke, mustette stüchttg die das Grabmal umgebenden Kricgs- fahnen, wandte sich dann der Thüre zu, kehrte nochmals um und flüstette dann der Kaiserin einige Worte zu. Der am Grabdenkmal Napoleons empfangene Eindruck des Zaren war sichtlich ein mächtiger und zeigte sich noch, als man später die Invaliden vor ihm defiliren ließ. Man hatte erwartet, daß die vorausschreitenden vier kleinen Tambours dem Zaren Spaß machen würden. Aber kein Lächeln veränderte seine ernsten Züge.
Das Diner nahm das russische Kaiserpaar auf der Botschaft im kleinen Kreise ein. Es waren neben den Spitzen der offiziellen Welt einige Mitglieder der Familie Orleans und auch einige persönliche Bekannte, so der Herzog von Rohan, der Herzog von Luynes u. A., geladen. Ueberhaupt haben sich zahlreiche Mitglieder des royalistischen Adels beim Zaren eingeschrieben. Nach dem Diner fand dann die Gala-Vorstellung in ber ComGdie Franyaise statt. Die Zusammenstellung des Programmes hat den Leitern der Bühne viel Kopfzerbrechen gemacht, und schließlich hatten sie es verstanden, es so langweilig wie möglich zu gestalten. Der Krittler Sarcey sagte neulich schon voraus, der Zar würde dabei ein schlafen, wie es ihm gestern in der Oper beinahe passirt wäre, so daß auf seinen Wunsch die Vorstellung abgekürzt wurde. Der Kaiser war jedoch weniger eisig und abgespannt, als am Abend vorher in der Oper. Er äußerte: „Ich bin zum ersten Mal in diesem Schauspielhause, ich hoffe, es wird nicht das letzte Mal sein". In letzter Stunde hatte man das Programm des Festspiels abgeändett, d. h. verkürzt. Eingeleitet wurde es durch einen Prolog von Jules Claretie, dem Direktor der Comedie. Es folgte die Aufführung von Alfred de Musset's „Caprices"; sodann ein Bruchstück aus CorneilleS „Cid" und der britte Akt ber „Gelehrten Frauen". Das Kaiserpaar klatschte wiebcrholt Beifall. Am Schluffe ber Vorstellung, bie sehr animirt verlief, wurde die Marseillaise gesungen, welche von dem Kaiserpaar stehend angehört wurde. Der Zar war im Frackanzug erschienen, die Zarin in korallcnrother Robe und reichem Brillantschmuck. Nach der Vorstellung erfolgte sofort die Rückfahrt nach der Botschaft.
Der Enthusiasmus der Bevölkerung hat eher zu genommen, denn sich abgekühlt.
vielen Leids gegenüber treten sollte — als eine Bittende. Daß sie gerade jetzt daran dachte, wie die Mutter nach kaum zweijähriger, unaussprechlich glücklicher Ehe zur Wittwe geworden, mit ihrem Töchterchen auf dem Arm müde und tränt bis zum Sterben an die Thüre der Schwester geklopft, die damals noch in der Residenz lebte, man that sie ihr auch auf, aber nur um die Arme, Verlassene gleich wieder von der Schwelle zu weisen, die doch noch einzig ihre Hoffnung gewesen: „Ich kenne Sie nicht, Frau," hatte die Frau Obristin mit scharfer, schneidender Stimme gesagt, „und habe auch keine Schwester mehr, feit dem Tage, wo eine Baroneß Solms-Hegendorf das Wort vergessen, „nob'esse oblige" und dem bürgerlichen Musikus ihre Hand gereicht." Dann hatte sie sich mit kaltem Kopfneigen von dem unglücklichen Weibe gewendet, das mit dem Tode des Gatten Alles verloren, und war stolzen Schrittes hinausgegangen, die Schwester namenlosem Jammer überlassend.
Einen Moment glaubte Ottilie Winter, sie muffe sterben vor Herzeleid, bann aber raffte sie sich plötz- lich doch wieder auf, sie war ja auch eine Solms- Hegendorf und kannte die Devise ihres stolzen Geschlechtes : „Muthig sein und der Gefahr gerad in'S Auge sehenl" Und so drückte sie denn ihr Töchterchen, ihre Hildegard, fest an die Brust und verließ das Zimmer — das Haus der Schwester. Mit dem Wenigen, was sie noch besaß, machte sie sich dann auf den Weg nach der nächsten kleinen Stadt, da miethete sie sich für geringes Geld ein einfaches Logis und begann ein neue« Leben — ein Leben voller Mühe und Arbeit. Sie gab Mufikstunden, nähte und strickte, dabei unterttchtete sie noch ihr Töchterchen selbst, gab ihr von ihrem besten Wissen und Können noch das beste Theil und hatte die
Die Sttaßen bieten überall dasselbe Bild; da, wo der Zar auf seinen Fahtten vorbei kommen muß, ist das Gedränge am stärksten, und da die Zeitungen seinen Weg jedesmal genau vorher angeben, finden sich die Menschen Stunden lang vorher ein. Unglücksfälle werden zahlreich gemeldet, aber immerhin weniger als zu befürchten waren, und meist ohne schweren Ausgang. Das Ceremoniell ist überall dasselbe. Der Wagen des Kaiserpaares ist von einer Schwadron Kürassiere von allen Seiten dicht umgeben und von einem Zuge Gensbarmen an der Spitze eskorttrt. Linientruppen bilden Spalier, und Polizei und Garde republicaine besorgen die Absperrung, die meist sofort nach Passiren des Kaiserlichen Wagens von dem Menschenstrom gewaltsam durchbrochen wird. Im Allgemeinen benimmt sich das Volk ttotz seiner unglaublich exaltirten Sttmmung doch ziemlich vernünftig.
Als die Großfürstin Olga durch das Bois fuhr, liefen kleine Mädchen dem Wagen voran und streuten Blumen auf den Weg. Die gleiche Ovation erhielt das Zarenpaar auf der Avenue Victoria vor der Einfahrt in das Stadthaus. Abends besangen schon Harfenisten nächst dem Boulevard Italiens nach der Melodie „France glorieuse“ den Zarenbesuch im Pantheon.
Beim Besuche des Stadthauses wurde zum ersten Mal das Wort „Bundesgenosse" ausgesprochen, allerdings von einer wenig maßgebenden Persönlichkeit, dem Stadttathsvorsitzenden Baudin.
sagte: „Das Pariser Volk, das in Euer Majestät seinen Gast und den Bundesgenossen der französischen Republik feiert, hat seine Arbeit unterbrochen, um Euer Majestät und Ihrer Majestät der Kaiserin die Huldigung darzubringen, die die Ueberliefemngen, die Vaterlandsliebe und der Glaube an die Geschicke der beiden großen Freundesvölker ihm gleichmäßig ab- nöthigen." Der Zar erwiderte: „Ich danke Ihnen auftichtig und bitte Sie, meinen Donk und den Ausdruck meiner lebhaften Sympathie dem Pattser Volke zu übermitteln." Als das Kaiserpaar das Stadthaus verließ, cntftonb ein fürchterliches G e - b r ä n g e. Die Polizei hatte mit gewohnter Sorglosigkeit den Platz und die Sttaßen vom Volk überschwemmen lassen und ganz vergessen, daß der Zar nicht ewig im Stadthause bleiben würde. Als der Zar gehen wollte, erkannten der Präfekt und die Oberbeamten entsetzt die Unmöglichkeit, auch nur ein Wiesel durch den Menschenwald schlüpfen zu lassen. Nun gaben sie den Befehl, um jeden Preis Luft zu schaffen. Einige hundert Schutzleute und ein Reiterregiment
Freude, zu sehen, auf wie fruchtbaren Boden die gute Saat fiel, daß Hildegard nicht blos aus mancherlei Weise taleniirt war, sondern auch tüchtig in jeder Beziehung und neben ihrer Schönheit, dem Erbe der Solms-Hegendors, brav und gut wurde.
So lebten die beiden vereinsamten Wesen, fleißig arbeitend und ftiedlich mit einander, bis zu dem Zeitpunkt, wo Hildegard ihr 18. Lebensjahr zurückgelegt, da erkrankte die Mutter plötzlich und gleich in so erheblicher Weise, daß sie selbst keinen Augenblick sich der Hoffnung hinzugeben vermochte, sie würde wieder genesen. Wie angstvoll pochte da das Herz des armen Weibes, nicht angesichts der Vernichtung, denn sic fürchtete ihrer selbst willen nicht den Tod, aber ihre Seele bangte um ihren Augapfel, um Hildegard. Was sollte aus dem Mädchen werden, wenn der Mutter Augen sich geschlossen?
Freilich, sie hatte arbeiten gelernt, aber sie war so schön und für das arme arbeitende Weib ist gerade die Schönheit mehr ein Fluch, als ein Segen. Wenn auch sie in unrechte Hände fiel bei ihrer Unerfahrenheit und gläubigem Vertrauen auf das Gute 1 — Furchtbar! Die Angst preßte ihr die ttanke Brust zusammen, daß sie laut hätte aufschreien mögen vor Schwerz. Gab es denn nirgends einen Ausweg — fein Plätzchen, an dem Hildegard eine neue Heimath finden konnte, wenn die alte ihr mit der Mutter Tod verschlossen? Sie dachtt nach, bald an diesen, bald an jenen ihrer Verwandten, aber sie waren ihr alle so fremd geworden, auch der Bruder auf dem Majorat, der leider ziemlich unzurechnungsfähig war; sie hatte seit Jahren nichts von ihnen gehört und wußte ja nicht einmal, ob sie überhaupt auch noch lebten. Da kam ihr immer wieder die Obristin in den Sinn, sie hatte sie im Auge behalten können und erfahren, wie sich das Unglück auch an ihre Fersen gekettet, daß ihr
gingen gegen das Volk mit äußerster Schärfe vor. Es folgten zehn Minuten unbeschreiblichen Tumults mit gräßlichem Geschrei, Pfeibegestampf, Hieben und Stoßen. Dann konnte der Kaiserliche Wagen allerdings abfahren, allein gegen 140 — nichtamtliche Schätzungen sagen 300 — ohnmächtige, gequetschte oder sonst verletzte Personen wurden vom Platz getragen. Es ist ein Wunder, daß keine Todesfälle vorkamen.
Während des Besuchs im Rathhause herrschte einige Konfusion, weil der Zar die Promenade durch den Hauptsaal machte, ohne das Programm einzuhalten. Vor dem Geschenk des Zaren Alexanders III., einer Jaspisvase,' saluttrte der Zar. Der Besuch dauerte zehn Minuten weniger, als das Programm in Aussicht genommen hatte. Die Polizei hatte demzufolge die Freihaltung der Fahrstraße nicht fertig bringen können. Bei dem raschen Zurückdrängen der Menge in der Nähe des Pont au change wurden 108 Personen, darunter auch Kinder, verletzt. — Die Unterredung der Zarin mit der Wittwe des Präsi. denten Carnot war überaus herzlich. Die Zarin erinnerte sich, daß sie am Tage der Katastrophe bei ihrer Großmutter, der Königin von England, gewesen sei. Bevor Frau Carnot sich verabschiedete, gab ihr die Zarin ihr Töchterchen zum Küssen. Der jüngste Sohn des Präsidenten, der Offizier ist, hatte seine Mutter bei diesem Besuche begleitet.
Bei derBrückenceremonie sagt Faure dem Zaren, der Dichter der Begrüßnngsverse, De Heredia, wäre glücklich, ihm vorgestellt zu werden. Nikolaus nickte, Heredia kam selig herbei. Der Zar sagte ihm kräftig: „Mercft!" (Danke!) und drückte ihm die Hand. Heredia ging indeß noch nicht, sondern sagte: „Es wäre der glücklichste Augenblick meines Lebens, trenn Euer Majestät mir gestatten würden, Ihrer Majestät der Kaiserin die Hand zu küssen." Der Kaiser lächelte und sagte laut: „Ouil", worauf Heredia der Zarin die Hand küßte. Als das Kaiserpaar das Seineufer verließ, drängten sich zahllose Personen, die zur Feier Einladungen erhalten hatten, an die Stelle, wo eben noch der Zar geweilt, und es entstand ein Kampf unter ihnen, d a Jeder sich einen Augenblick auf den Thron- s e s s e l s e tz e n w o 11 f e. Um die Pflanzen, bie bas Kaiserzelt schmückten, entstauben Faustkämpfe; Jeber wollte sich eines Blattes als Reliquie bemächtigen, nnb bie Polizei mußte einschreiten, um zu verhindern, daß man nicht auch die Teppiche und Zeltstoffe zu Fetischzwecken zerpflückte.
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der Gatte gestorben, nach und nach all' ihre Kinder, bis auf eines, die älteste Tochter, die mit Graf Hartwig verheirathet, aber auch nicht glücklich war.
Freilich, sie liebte den Gatten und wurde von ihm wiebergeliebt, er war ja sonst auch gut und besaß manche schöne Eigenschaft, aber ein leichtsinniger Mensch und kein rechter Wirth, hatte infolge dessen auch sein schönes Gut mit Hypotheken überlasten müssen, derart, daß die Obristin eines Tages die Nachricht erhielt, wenn sie nicht bereit wäre zur Hilfe, müßte Alles, was ihre Kinder noch im Augenblick besäßen, unter den Hammer kommen. — Sie grollte und zürnte, machte ihrem Schwiegersohn die heftigsten Vorwmfe, aber sie half doch und eine Zeit lang ging denn auch Alles ganz gut, bis der Graf von Neuem in seinen unseligen Fehler verfiel und — da die Obristin zum zweiten Mal nicht in ihre Schatulle greifen wollte — da8 langgefürchtete Leid herein- brach und die unglückliche junge Frau wieder in die Heimath zurückkehren mußte, in Begleitung ihres Knaben, während der Gatte sich nach Amerika ein« schiffte, wo er sich eine neue Heimath gründen wollte. Wenn er erst sicheren Fuß gefaßt, sollte ihm Weib und Sinb folgen. Aber das Glück war ihm auch da drüben nicht hold und eines Tages kam die Nachricht, Graf Hartwig sei gestorben in den ärmlichsten Verhältnissen, einsam, von aller Welt verlassen, in einem elenden Blockhause, inmitten des Urwaldes, wo er sich eine Strecke Land angetauft, um sich und seiner Familie eine Stätte zu bereiten, auf der sie vereint wieder glücklich sein konnten.
Wenn die Obristin die traurige Botschaft auch ohne eine Miene zu verziehen entgegennahm, die Tochter erschütterte sie bis in's innerste Herz, ja der Gedanke, daß ber Mann, den sie immer noch liebte, dem sie Treue geschworen bis an's Ende, gestorben