Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain.
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Marburg,
Mittwoch, 7. Oktober 1896.
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XXXI. Jahrg.
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Fideikommisse.
* In jüngster Zeit ist viel davon die Rede gewesen, der Finanzminister beabsichtige eine Erleichterung in der Bildung von Fideikommissen herbeizuführen. Diesen Gerüchten wurde zwar von anderer Seite widersprochen, jedoch nicht so, daß nicht noch immer Zweifel , über die Pläne betreffs der Fideikommisse laut wurden. Nach einer Erklärung, die der Finanzminister Miquel persönlich seiner Zeit im Herrenhause abgegeben hat, hält derselbe eine Reform des heuügen Fideikommißwesens in der That für unerläßlich. Der Minister bezeichnete es damals ausdrücklich als beschlossene Sache, daß die Regierung im Zusammenhänge mit einer durchgreifenden Agrarreform auch die Frage des Fideikommisses zum Gegenstände einer eingehenden Erörterung machen werde, als deren Resultat er einen Gesetzentwurf an den Landtag in Aussicht stellt'.
Der Minister führte alsdann im Einzelnen aus, worin die gesetzlichen Abänderungen des Fideikommiß- wesens insonderheit zu bestehen haben würden. Die Geschichte der Fideikommisse dürfte die beste Handhabe zur Beurtheilung der geplanten Reformen bieten.
Als Fideikommisse bezeichnet man bekanntlich Stiftungen und zwar zumeist solche, die in Grundbesitz bestehen, welche in der Regel nach d:m Rechte der Erstgeburt in derselben Familie vererben. Ein Fideikommiß ist weder veräußerlich noch theilbar und der Nutznießer desselben hat niemals das Recht, Hypotheken auf dasselbe aufzunehmen. Zur Stiftung eines Fideikommisses bedarf es jederzeit der ausdrücklichen Genehmigung der Staatsbehörden. In einzelnen Theilen Deutschlands, so z. B. in Oldenburg und in den Reichslanden, sind Fideikommisse gänzlich verboten, während sie in den östlichen Theilen
(Nachdruck verboten.)
Russische Kaiser in Paris.
Von Robert Bernd».
(Schluß.)
r Das Jahr 1867 sah das zweite Kaiserreich auf -seinem Höhepunfte. Die Weltausstellung entfaltete einen unerreichten Glanz, Paris war von Haußmann modernifirt, die Millionen führten einen dämonischen Tanz auf, die Frauenschönheit regierte, in den Theatern erklangen lockend Offenbach's leichtsinnige Melodien. In einem Bacchanal des Lebensgenusses suchte der dritte Napoleon Frankreichs Unzufriedenheit zu ersticke», tirsenses brauchten seine Pariser vor allem, und tirsenses auch er, um sich stets von neuem in glanzvoller Apotheose zu zeigen. Und so war er auf die Idee eines Fürstenkongresscs „en dedail" gekommen, hatte sich aus Italien und Deutschland, aus Spanien und Belgien die Fürsten zur Ausstellung geladen. Doch die Hauptnummer des Programms sollte der weiße Zar bilden, dessen Besuch nach laugen diplomatischen Verhandlungen geglückt war.
Aber schon grollten im Jahre 1867 auch die Stimmen, die sich am 4. September 1870 zu einem furchtbaren Orkane vereinigen sollten. Es murrten das hungernde Proletariat, es murrten alle die, die dies komödiantische verlogene autokratische Kaiserthum haßten. Und sie dachten in diesem Augenblicke daran, daß die von Alexander II. zu Boden geworfenen Polen Frankreichs historische Freunde schon fest den Tagen Ludwigs XIV. waren, daß Alexander 1863 die französische Intervention zu Gunsten der Polen schroff zuiückgewiesen hatte.
Doch die Pariser sind vor Allem neugierig, und an dem 1. Juni, da der Zar mit seinen beiden Söhnen in der Stadt anlangen soll, ist Paris trotz
Preußens sehr reichlich vorhanden sind. Der Gesammt- umfang des zu Fideikommissen gehörigen Grundbesitzes im Königreich Preußen beziffert sich auf wenig unter 2 Millionen ha, d. i. annähernd 5'/« Prozent der Gesammtfläche des preußischen Staates.
Die mannigfachsten Beschränkungen, die dem Besitzer eines Fideikommisses auferlegt sind, haben zu vielen offenbaren Schäden geführt. So ist es als ein entschiedener Nachtheil zu bezeichnen, daß der Fideikommißbesitzer, durch die Unmöglichkeit Hypotheken auf seinen Grundbesitz aufzunehmen, sich nur allzu oft außer Stande sieht, diesem eine bessere Bewirth- schaftung, deren Einführung zwar mit Geldausgaben verknüpft ist, die sich aber recht gut verzinsen würde, zu Theil werden zu lassen. Andererseits darf nicht verkannt werden, daß durch die Untheilbarkeit der Fideikommisse und deren Uebergavg stets nur an einen Erben, nämlich den Erstgeborenen, die übrigen Geschwister leer ausgehen. An der Vermehrung der Fideikommisse liegt daher, von der sozialen und wissenschaftlichen Seite aus betrachtet, nichts. Der Wunsch, den gegenwärtigen Bestand der Fideikommisse zu erhalten und womöglich noch auszudehmen, liegt ausschließlich im Interesse der wenigen gräflichen oder hochadeligen Besitzer, deren Namen an die Fideikommisse geknüpft sind.
Im Allgemeinen wird man der Fideikommiß- bildung daher recht kühl gegenüberstehen können. Und in Wirklichkeit wünscht wohl auch der Finanzminister Miquel, der den agrarischen Bestrebungen durchaus wohlgesinnt ist, keine Vermehrung dieser Institute schlechthin. Die von ihm an^ekündigte Reform soll lediglich einen Ausgleich herbeiführen und eine gleichmäßige Vertheilung der Fideikommisse auf alle Provinzen des Königreichs in die Wege leiten. Der Finanzminister Ijofft auf das Zustandekommen eines alle Theile befriedigenden Gesetzes.
Deutsches Reich.
_ * Berlin, 5. Oktober. (Tagesbericht.) Seine Majestät der Kaiser ist gestern Vormiitag wohlbehalten in H u b e r t u s st o ck eingetroffen. Von Eberswalde aus war der Monarch zu Wagen nach Jagdschloß Hubertusstock gefahren. Als der Kaiserliche Wagen Hegermühle passirte, stand am Ausgange des Dorses, welches, wie die übrigen Orffchaften, die der Kaiser passirte, sein Schmuckgewand angelegt hatte, ein hochgewachsener Mann in sauberer anständiger Kleidung, dessen Brust das Eiserne Kreuz schmückte. Er machte sich dem Kaiser dadurch
der Gluthitze schon seit dem ftühesten Morgen auf den Beinen und eine gewaltige Menschenmenge füllt die fahnengeschmückten Plätze und Straßen um dm Nordbahnhof. Der Kaiser Napoleon fährt auf, glänzende Hundertgarden reiten an und stimmen die prunkliebende Menge freundlich. So betrachtet sie den Gast mit Sympathie, wenn auch zurückhaltend. Hier und da begrüßt ihn ein „Vive Alexandre!“ Aber wer da unter der Menge steht, der kann auch ab und zu einen anderen Ruf vernehmen, einen verhängnißvollen demonstrativen Ruf: „Vive la Pologne!"
Und nun heißt es für den Kaiser der Franzosen, die Zeit ausnutzen. Nun heißt es, seinen Franzos n einen tiefen Eindruck von seiner Macht und seinem internationalen Ansehen geben, wenn er sich mit dem Zaren und dem 5 Tage später eintreffenden Preußenkönig in engem Verkehr, umringt von zahlreichen Fürstlichkeiten, von dem preußischen Kronprinzenpaar, rem Prinzen von Sachsen-Weimar, der Prinzessin von Hessen und vielen Anderen, zeigt. Nun gilt es, den Zaren zu blenden durch die Anschauung von Frankreichs Reichthum und Größe, Geschmack und Schönheit und ihn von dem engen Verhältniß zwischen Dynastie und Volk zu überzeugen.
Also Feste über Feste, Pracht über Pracht, Unerhörtes über Ur erhörtes. Am 2. Juni Rennen um den großen Preis zu Longchamps, über eine Viertel Million Menschen anwesend und mehr Eleganz versammelt, als irgend eine andere Stadt der Welt an einer Stelle vereinen kann. Nirgends sind Soldaten zu sehen, die zahlreichen Polizei-Agenten sind in Civil gesteckt, Napoleon zeigt sich mitten unter seinem Volke, aber das Volk bleibt kalt. Tags darauf ein Diner in der russischen Botschaft, das den Botschafter eine doppelte Jahreseinnahme kostet. Dann wieder eine
bemerkbar, daß er einen Brief emporhielt. Der Monarch ließ halten und nahm den Brief entgegen. — Der jüngste Sohn des Kaiserpaares, Prinz Joachim, ist geftem erkrankt, so daß Ihre Maj. die Kaiserin die auf gestern Morgen angesetzte Reise nach Hubertusstock auffchob. Der Prinz erwachte am gestrigen Sonntag Morgen mit Halsschmerzen und Fieber, was die Kaiserin so beunruhigte, daß sie, obwohl der Sonderzug schon Bereit stand, von der Reise im letzten Augenblick Abstand nahm. Inzwischen hat sich das Befinden des Prinzen gebessert. Die Kaiserin beabsichttgt, sich morgen noch nach Hubertusstock zu begeben. — Der frühere Vorsitzende des deutschen Kriegerbundes, Generallieutenant Fink, ist gestern hier gestorben.
* (Parlamentarisches.) Um das Mandat des Landtagswahlkreises Rotenburg- Her s f e l d , das der bisherige deutschkonservative Abgeordnete Seyfarth mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand niedergelegt hat, will sich der deutsch- soziale Reichstagsabgeordnete Werner bewerben. Die „Kreuzztg.", der wir diese Nachricht entnehmen, bemerkt dazu: Auch hieran sieht man wieder, daß sich die Antisemiten nur so viel Kraft zutrauen, um der konservattven Partei Mandate abzujagen.
* (NationalliberaleS. Heber die Verhandlungen des nationalliberalen Parteitages ist man, da die Prefle zu denselben keinen Zutritt erhielt, auf die Mittheilungen der Partei-Korrespondenz angewiesen. Dieser zufolge wickeln sich die Bei Handlungen im Ganzen recht glatt ab. Unter Ablehnung von Spezial- anttägeu faßte der Pattettag auf Antrag bei Centralvor- standei eine Resolution, in ber die alten Grundsätze der Pattei auch für die Zukunft als die maßgebenden bezeichnet werden. Das Vaterland ist über die Partei, das allgemeine Wohl über die Soninrfi tereffen zu stellen. Weiter fordert die Resolution: Unabhängigkeit nach rechts und links wie gegenüber ber Regierung; volle Wahrung der konstitutionellen Rechte; Bekämpfung jedes Rückschritts und deharrliches Streben nach Fottentwickelung aller Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Auf wirthschaftlichem Gebiete bewahrt die Partei ihren Charatter alt Mittelpaitei und weist daher Forderungen zurück, welche in einseitiger Berücksichtigung der Jntereffen eines Berufstandes andere für den Staat gleichwichtige Berufsstände empfindlich zu schäbigen ober die Grundlagen unserer Volkswirthschaft umzustoßen geeignet sind. Bezüglich ber Handwerkerorganisationsfrage erklärte sich _ber Parteitag gegen bie Zwangsorganisation und ben Befähigungsnachweis, sichert bagegen ber Bekämpfung des unlauteren Wettbewe bi und den Auswüchsen des Hausir Handels, die den gewerblichen Mittelstand schädigen, seine thatkräfttge Unterstützung zu. Bezüglich der Finanz- witthschaftim Reich und In den Einzelstaaten wünscht der Parteitag eine feste gesetzliche Grenze für das finanzielle Verhälniß zwischen dem Reich und den Bundesstaaten. Bezüglich der
Theatervorstellung, bei der 8 Logen zu einer einzigen Galaloge für die Fürstlichkeüen vereint sind, bei der Brillanten int Werthe von vielen Millionen funkeln, die schönsten Frauen der Welt sich zeigen. Am 6. eine Revue über 60 000 Mann in Longchamps, 60000 Mann erlesener Kerntruppen, die ihr „Vive l’enopereur!" rufen. Am 9. ein Ball im Stadt- Hause, dem 19 fürstliche Personen beiwohnen, bei dem die Säle mit den seltensten Blumen dekorirt sind, in den rafstnirtesten Lichtwirkungen erstrahlen und 8000 Menschen die Säle des alten Hotel de Ville durchwogen. Und endlich das große Fest in Tuilerien, das alle an Pracht übertrifft und 1 Million Kosten verursacht hat.
__ Aber dem Kaiser scheint bei diesem ungeheuren Schauspiel nicht wohl. Immer sieht er ernft aus. Fühlt er, daß er eine Rolle in einer Komödie spielt? Er mochte jedenfalls mehr für sich fein. „Je veux m’amuser un peu", sagt er und handelt darnach, besucht gleich am ersten Abend die „Großherzogin von Gerolstein" in den Varietes, geht auf dem Boulevard spaziren und trinkt seinen Schoppen, wie andere Sterbliche und macht incognito Rundgänge durch Patts. Das wild ein böser Stttch durch die geschickte Rechnung des Kaiserlichen Rechners. Denn bei einem dieser Rundgänge ist es, daß Alexander im Justizpalaste erkannt wird und aus einer Gruppe von jungen Advokaten, laut und nicht zu überhören diesmal, der Ruf ertönt: „Vive la Pologne!" Verzweifelt eilt Mai schall Leboeuf aus die Gruppe zu. „C’est moi, maiti e Floquet," sagt ein junger Anwalt. „J’ai crie: Vive la Pologpe et c’est mon droit." Ein Loch in dem bunten Vorhänge: Dahinter wird verworrene Wirthschaft sichtbar und der ernste Zar wird ernster . . .
Ter ominöse. Ruf sollte aber noch einmal er«
Anregung ber Breslauer Delegitten, betr. bie balbige Er- ttchtung eines NationaldenkwalS für Moltke, spricht b»r Parteitag ben allgemeinen Wunsch au», bie Nation möge recht halb dieses Denkmal erstehen sehen. Bezüglich ber sozialen Gesetzgebung tritt ber Parteitag für eine durch- greifende Reform ber ArbeiterverficherungSgesetze ein, auch spricht er ben Wunsch nach einem ReichSvereinSgesetz auf liberaler Grundlage aus. Zum Schluß seiner Berathuugen verhandelte der Partettag über Kirchen-, Schul- und land- wirthschastliche Fragen, Währung, Fach, und Foitbildungs- schulunterricht und endlich über die Kolonialpolitik. — Auf das HuldigungStelegramm des Parteitages an ben Kaiser traf die Antwort ein: „Der Kaiser läßt für den Ausdruck treuer Gesinnung bestens danken." HuldigungStelegramme erhielten auch der Großherzog von Baden und Fürst Bismarck. In dem Antwotttelegramm des Großherzog Friedrichs heißt e» zum Schluß: „Sie nennen mich einen Vorkämpfer für nationale Größe und Kraft. Ich erwidere Ihr patriotisches Gefühl mit dem Ruf: Immer kampfbereit für'S Vaterland." Fürst Bismarck erwiderte: „Mit meinem ver- bindlichsten Dank bitte ich Sie, den Kampfgenoffen, deren Unterstützung ich mich in ernster Zeit erfreut habe, meine Wünsche für die politische Zukunft der Frattiou auszusprechen.
* (Verbotene Soz i ali st en ver sam m- lnng.) Polizeilich verboten wurde ein von den Straßburger Sozialisten Sonntag Nachmittag in dem badischen Dorfe Neumühl im Witthschastsgarten „Zur Sonne" veranstaltetes sozialistisches Volksfest, bei welchem Abg. Bebel als Redner auftteten sollte. Die Theiluehmer der Veranstaltung, gegen 400 Personen, wurden durch ein starkes Gensdarmette-Ausgebot aus dem Garten nach Verlesung der Auftuhrparagraphen ohne Zwischenfall entfernt.
* Friebrichsrich, 5. Okt. (Bismarck.) Graf Herbert Bismarck ist nebst Gemahlin gestern Nachmittag zu mehrtägigem Besuche in Friedrichsruh eiugetroffen. Fürst Bismarck befindet fich wohl und fährt fast regelmäßig Nachmittags im Sachsenwalde spazieren.
* Freiburg i. Br., 5. Okt. (Bismarckdenkmal.) Die Enthüllung des auf dem Feldberge errichteten Bisniarckdenkmals ist gestern bei schönem Wetter unter großer Betheiligung erfolgt. Die Feier wurde mit einem Hoch auf den Kaiser und den Großherzog von Baden eröffnet, worauf eine Festrede gehalten wurde. An den Kaiser, den König von Württemberg, den Großherzog von Baden und den Fürsten Bismarck wurden Huldigungstelegramme abgesandt.
* Homburg v. d. Höhe, 5. Oktbr. (Zaren- besuch.) Wie die „Kreiszeitung für den Ober- taunuskreis" meldet, wird der Kaiser von Rußland gelegentlich seines Besuches bei der Kaiserin Friedrich auf Schloß Friedrichshof auch nach Homburg
schallen und dann zu einem grellen Mißton werden, der die Komödie störte. „Vive la Pologne I A bas le Tsar!" rief am 6. Juni ein schlanker blonder junger Mensch und feuerte auf die von der Revue zurückkehrenden Kaiser einen Schuß ab. Es war ein fanatischer Pole, Berezowski. Eine unbeschreibliche Verwirrung entsteht. Die Kaiser bleiben unverletzt; das Pferd eines schnell vorreitenden Stallmeisters hat die Kugel aufgehalten. „Sire, so hätten wir denn zusammen im Feuer gestanden," meint geistesgegenwärtig Napoleon „Unsere Geschicke stehen in der Hand der Vorsehung," versetzt ernst der Kaiser. Er ist daran erinnert worden, daß er auf einem Boden der Attentate und Verschwörungen, der Wechsel und Revolutionen steht, und ein dunkler Schleier mag ihm auf den folgenden Festen gelegen haben.
Das Jahr 1867, das den Höhepunkt des zweiten Kaiserreichs zeigt, wird der Beginn seines Niedergangs. Gleich Banquo's Geist steigt der bluttge Schatten Maximilians I. über dem Napoleoniden- Thione auf. die Unzufttedenheit wächst, die Opposition wttd stärker.
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Im Jahre 1814 gewann ein Zar als ein graziöser Komödiant die Gunst der Pattser. Im Jahre 1867 sollte ein anderer Zar einem plumpen Komödianten zu seinem Spiele dienen. Beide Male gab es historische jo'urnees des dupes. Jetzt betritt wieder ein Zar die gefährliche Stadt Patts, und wieder kann ein nachdenklicher Beobachter eine neue journee des dupes ahnen. Es liegt eine eigenthümliche Ironie in dem Kapitel von den Zarenbesuchen in der französischen Hauptstadt.