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toft des glänzenden Schauspiels. Ihm zur Seite * Preuße köuig und als Vertreter des österreichischen liscrs Fürst Schwarzenberg, und hinter ihm eine änzende Suite wohl von 1000 Offizieren aller ationen und aller Waffengattungen. Es war ein »mphafter Einzug, und Alexanders Sinn für Pracht »d Repräsentation durfte befriedigt sein. Aber noch Ale ihm etwas. Sein Ohr brauchte Vivatschreie, Aldigungsrufe. Aber die Straßen, durch welche die

ur Spannung in den französisch - italienischen Be- iehungen gegeben war, zumal da das Ministerium lrispi dabei beharrte, das französische Protektorat dicht anzuerkennen, und es ablehnte, in Paris zu ^erhandeln. Erst nach dem Einkitt Viscontt Venosta's

Der Tag rückt vor, und in der zwölften Stunde en sie in langen Linien der Stadt zu: preußische che, russische Gardedragoner und Gardehusaren, ter ausgesuchte Männer, in ihrer Auswahl ge-

als auswärtiger Minister in das Ministerium Rudini trat eine freundlichere Wendung ein, und es sind nunmehr neue Vereinbarungen in Paris wegen Tunis zu Stande gekommen. Diese bewegen sich auf dem Boden der thatsächlichen Verhältnisse; für die italie­nischen Schulen und sonstige italienische Einrichtungen in Tunis bleiben bestimmte Vorrechte bestehen, ander­seits wird das ftanzösische Proteftorat damit aner­kannt, daß die Tunesen in Italien diplomattsch durch die ftanzösischen Beamten verketen werden.

Wir bekochten es als einen Gewinn für Italien, daß dieser Zankapfel beseitigt ist, und verstehen auch vollkommen die Erwartung, daß nun auch wieder eine handelspolitische Annäherung zwischen Italien und FranKeich angebahnt werde. Es wäre kleinlich und ungerecht, hieraus einen Argwohn gegen die Treue, unseres Verbündeten zu schöpfen. Politisch wird sich Italien noch lange an die beiden mittel­europäischen Kaisermächte unter Pflege seiner Freund­schaft mit England halten müssen; um so mehr kann es uns freuen, wenn es wieder in normale wirth- schaftliche Beziehungen zu Frankreich tritt.

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durch die Maifeier des internationalen Proletariats so schmählich karikirt wurde, hätte der Verbands­vorstand eine um so passendere Gelegenheit gehabt, auf die Mitglieder in jenem Sinne aufklärend ein­zuwirken, als er in Berlin selber mit für den Welt­feiertag der Arbeit manifestiit hat. Es ist aber nichts dergleichen geschehen. Hätte es sich dagegen anstatt um einen sozialdemokratischen Betrieb um den BeKieb irgend eines bürgerlichen Großprotzen gehandelt, der Verbandsvorstand würde sich beeilt haben, vor derartigen kindischen (!) Ausständen zu warnen."

* (Nationalliberales.) Auf dem am Sonnabend zummengetretenen nationalliberalen Partei­tage sprach Abg. v. Eynern über die allgemeine Politik.. In einer dem Parteitage unterbreiteten Resolution wird befürwortet, daß die Nationalliberalen bereit seien, dem Noth stände der Land- wirthschäft Abhilfe zu verschaffen, alle exkeme Mittel (Antrag Kanitz re.) aber ver­werfen müßten.

* (A n a r ch i st i s ch e Verlogenheit.) Die Ende vergangener Woche erschienenen Ausgaben der beiden anarchistischen Blätter Berlins,Sozialist" undArmer Konrad" sind konfiszirt worden. Der Sozialist" enthielt in seiner beschlagnahmten Nummer einen langen Artikel:Wie der Polizeikommissar Boese bei der Spitzelsucht ertappt wurde". Der andere Artikel schildert die Verhaftung des Anarchisten Machner in Stettin und Kopenhagen. Um von der grenzenlosen Verlogenheit der genannten Anarchisten­blätter eine Probe zu geben, referiren wir die er­wähnten Arttkel in kurzem Auszuge. In dem Artikel desSozialist" wird behauptet, daß der Polizeikommissar Boese den in Stettin verhafteten Anarchisten Machner zu überreden versucht hat, in die Dienste der Polizei zu treten, nach London zu gehen und von dort Bericht über die anarchistische Bewegung zu liefern. Machner sei darauf einge­gangen, hätte 10 Mark Anzahlung erhalten und hätte sich in Berlin mit Boese verschiedene Rendez­vous gegeben. Dieser habe ihn inftruirt, wie er sich in London zu verhalten habe, habe auch an­geblich die Gründung eines anarchistischen Blattes in London nach dem Muster der früherenAutonomie" angeregt. Eines dieser Rendezvous habe in der Fischkosthalle der Berliner Gewerbeausstellung statt­gefunden, wozu Machner ohne Vorwissen des Polizei­kommissars anarchistische Genossen eingeladen habe. Die bekannten Anarchisten Landauer und Spohr,

von kleinen Gruppen schon durchbringen würden. Ge­fährlicher sehe es aber im Bundesrathe aus. Zwar wenn Preußen und Bayern festblieben, sei nichts zu befürchten, aber das Blatt besorgt, der Wind könne umschlagen, ehe die Vorlage im sicheren Hafen ist. Das Organ des Cenkums giebt des Weiteren zu, daß man bisher gewohnt war, nur die Handwerker zu sehen, die für den Jnnungszwang agittrten. Jetzt aber könne man die Gegnerschaft gegen die Vorlage doch nicht ganz ignoriren. Diesem Widerstände gegenüber sei es zu empfehlen, den Bogen nicht mf einmal zu stark zu spannen, sondern zunächst den Zwang, die Staatsaufsicht, die Anforderungen an den Geldbeutel. möglichst milder zu gestalten, vor Allem auch die Vorlage nicht noch unnöthig zu ver­schärfen.

* (Abwehr der polonisirenden Be­strebungen.) Aus Beutschen in Oberschlesien wird gemeldet: In Hinduk, einem Orte des hiesigen Kreises, hat es der Bürgerverein durch energisches Vorgehen nach langen Verhandlungen jetzt erreicht, daß alle dortigen Schulen als deuffche erklärt worden sind. Der Religionsunterricht wird vom Schluß der Herbstferien an auf allen Stufen nur deutsch erthellt. In der Bürgerschaft herrscht unbeschreiblicher Jubel über diesen Erfolg in der Abwehr polonisirender Bestrebungen.

* (Theorie und Praxis.) In Solingen hat das Personal der sozialdemokattschen Druckerei die Arbeit eingestellt. In einer Versammlung des ausständischen Personals und anderer in Solingen in Arbett stehender Verbandsmitglieder machte der Setzer Hoffmann, ein SozialdemoKat, dadurch seinen Gefühlen Luft, daß er erklärte, er hätte bei konser­vativen, nattonalliberalen und klerikalen Prinzipalen gearbeitet, aber bei keinem wäre die Be­handlung so schlecht gewesen als in der sozialdemokratischen Druckerei in Solingen. DerVorwärts" fühlt sich nun veranlaßt ein einzig dastehender Fall! gegen bie Streikenden aufzutreten. In sozial- demokatischen Betrieben hätten die Arbeiter nicht nöthig, berechtigte Forderungen durch die Arbeits­einstellung geltend zu machen, es gebe in der Partei andere Mittel. Diese Handlungsweise entspreche aber ganz dem Geiste des Buchdruckerverbandes. Gegen diesen zieht das sozialdemokratische Centralorgan folgendermaßen los:Als z. B. die Setzer desVolksbl. f. Halle" wegen Differenzen Über die Bezahlung des 1. Mai ausstanden, wo-

Bestellungen

für das vierte Quartal auf die sechsma wöchentlich erscheinendeO b e r h e s s i s ch,

einen, wage»

Ab. Herren Filiale D am sabrik, Kaße, Irbert. littelst ehrtes haben : zum Nlk. d,

Das Alles bestach die Pariser mehr und mehr. Wie schön er ist!" hieß es.Und wie anmnthig er grüßt!"Er soll in Paris bleiben, oder man soll uns einen Herrscher geben, der ihm ähnlich sieht!" So steigerte die Menge ihre eigenen Empfindungen undHoch Kaiser Alexander 1" scholl es immer lauter zum Ohre des russischen Kaisers. Mit Eins war auch er Mode geworden in der wankelmüthigsteu aller Städte.

Nun hatten sich die Truppen auf dem Champs- Elysäes versammelt, ans dem so oft der korsische Im­perator über seine Legionen Schau gehalten hatte. Heute standen seine Ueberwinder hier, und strahlend blickte der Zar auf die glänzenden Truppen, auf die ihm zujubelnde Volksmenge. Schon wurde die Be­geisterung zudringlich, die Damen drängten sich unter die Offiziere, um den Zaren und den Vorbeimarsch der Truppen bester sehen zu können, und die Kecksten baten sogar die Offiziere, fie auf ihren Pferden mit Platz nehmen zu lassen. Die schöne Gräfin von Perigord, spätere Herzogin von Dinor, war unter ihnen. Alexander war von je galant gewesen; er neigte sich zum Fürsten Schwarzenberg und sagte lächelnd:Daß man nur diese Sabinerinuen nicht enfführt!" Auch hier war er der Mittelpunkt, Aller Blicke suchten ihn und wieder ihn.

Er war hier besser an seinem Platze, als wenige Stunden später im großen Salon Talleyrand's, wo man sich versammelte, um über die Neugestaltung Frankreichs zu sprechen. Als Herr trat er auch hier auf , ging auf und ab und setzte seine Ideen auseinander. Aber sie waren locker wie Schwemmsand, er schwankte und war wankelmüthig. Als Gegner der Restauratton hatte er den Saal betreten, als ihr halber Anhänger verließ er ihn.

Ob er wohl fühlte, daß er bei der ernsten Arbeit eine wenig günstige Rolle spielte? Man sah ihm

Zeitung" werden zu den in obigem Kopfe bemerkten Bedingungen noch jederzeit bei den Postanstalten, den Boten sowie in unserer Expedition entgegengenommen. Die bereits erschienenen Nummern werden au: Wunsch kostenfrei nachgeliefert

Der italienisch-tunesische Vertrag.

* Die Umwandlung der türkischen Besitzung Tunis in eine französische Schutzherrschaft im Jahre 1881 war für das Königreich Italien ein empfind­licher Schlag. Italien hatte dort Schulen und Missionen eingerichtet, die italienische Kolonie in Tunis war weitaus die zahlreichste und ist es heute noch, ein lebhafter Verkehr besteht namentlich zwischen gicilien und Tunis, der Besitz des nahen aftikani- chen Küstentheils wäre für die ganze Stellung Italiens im Mittelmeere von Bedeutung gewesen, hie nun nach dem Uebergang von Tunis in die

i (Nachdruck verboten.)

Russische Kaiser in Paris.

Von Robert Berndt.

Es war am 31. März 1814. In seinem hmpf quartier vor Paris befand sich Kaiser Alexander I. l fieberhafter Ungeduld. Heute sollte sich der Traum, tt ihm während des ganzen gewaltigen Feldzuges «geschwebt hatte, erfüllen: gefallen war Paris und dl die besiegte Stadt sollte Alexander hoch zu Rosse n der Spitze feiner Truppen einziehen. Daher die ieberhaste Erregung; vom frühen Morgen an war er Zar geschäftig, erteilte Audienzen und ließ alle lotbereüungen treffen. Dennoch waren seine wpfindungen gemischter Natur; es schmeichelte ihm, ls Sieger einzuretten, aber auch die Rolle des ftedensfürsten zu spielen, fühlte er sich verlockt. >ean dieser weiche und eitle Herrscher empfand vor stiem das unwiderstehliche Bedürftnß, zu gefallen, stien zu gefallen.

Italien hat die ftanzösische Schutzherrschaft über kunis nicht anerkannt, und die italienische Koloni- ation in Tunis ist auch in der Zwischenzeit unter mn Schutze einer noch zu Recht bestehenden, im iahre 1868 auf 38 Jahre zwischen Tunis und Italien abgeschlossenen Kapitulation weiter fortge- tzntten. Dieser alte Vertrag wurde nun im vorigen 5665 von dem Bey von Tunis und der ftanzösi- chen Regierung gekündigt, womit ein neuer Grund

Deutsches Reich.

* Berlin, 3. Oktober. (Tagesbericht.) DerReichsanzeiger" schreibt: Der Kaiser erlegte am 30. v. Mts. einen Vierzehnender. Vorgestern besichtigte der Kaiser die von Jßlandßen bezw. Szitt- kehmen nach R o m i n t e n beorderten Kompagnien des 33. und des 59. Infanterie-Regiments. Gestern ftüh brachte der Kaiser einen Zwölfer zur Strecke. Zur Mittagstafel waren gestern der kommandirende General des I. Armeekorps, General der Infanterie Graf Finck von Finckenstein, und der Oberprästdent Graf Bismarck befohlen. Das Gesamnttergeb- niß der Jagd in Rominten sind neun Hirsche. Dem Oberförster Ehlers ist vom Kaiser der Kronen­orden verliehen worden; die Förster Angern und Simonowski erhielten Dienstauszeichnungcn. Abends ist der Monarch über Danzig nach Jagdschloß Hnbertusstock bei Eberswalde (Mark) abgereist. Der deutsche Kolonialrath ist zum Montag, den 19. Oktober, einberufen worden.

* (Handwerkerorganisationsvorlage.) Heber dieAnssichten derHandwerker-Orga- nisationsvorlage äußert sich die klerikaleKöln. Volksztg.", indem sie schreibt, daß die Vorlage im Reichstage kaum etwas zu befürchten habe, da das Cenkum und die Konservativen sie unter Beihilfe Säulen der allikten Armee sich bewegten, waren ziemlich leer, und die Bevölkerung zeigte sich nieder­geschlagen, fast feindlich. Da griff der launenhafteste aller Regisseure, der Zufall, in das Spiel ein und verschaffte dem Zaren, was ihm fehlte.

Seit der Schlacht bei La Rochiere trugen alle Soldaten der verbündeten Heere als gemeinsames Er­kennungszeichen eine weiße Binde und mit ihr zogen sie auch heut in Paris ein. Eine weiße Binde war nicht weiß die Farbe der Bourbonen? So trugen denn alle Alliirte ein Zeichen der Huldigung :ür das vertriebene Königsgeschlecht und sie kamen nicht als Feinde Frankeichs, fonbem nur als Gegner des Korsen! Mil einem Schlage änderte sich die Stimmung der Pariser. Tausende und Tausende von weißen Binden kamen zum Vorschein; aus weißer Wäsche wurden Fahnen, improvisirtes Weiß wurde die Farbe des Tages. Der Zar bemerkte die Veränderung, man Härte ihn über die Ursache auf. Er war sehr unwillig, denn er war ein Gegner der bourbonischen Restamation.Wer hat mir das gethan?" fragte er. Aber die Ansichten waren nicht das Festeste an diesem Monarchen, und sein Unwille schwand, als er bemerkte, daß er dem Spiele des Zufalls die Sympathie der Pariser verdanke. Hinter der Poke St. Denis wurden die schüchtetnen Rufe hörbar:Es lebe Kaiser Alexander!" Sofort grüßte der Zar dankbar und rief:Ich komme nicht als Feind. Ich komme euch Frieden zu bringen." Sein Traum erfüllte sich: Sieger und Friebensfürst l Unb bie bewegliche Menge beklatschte das Wort und brachte neue Lebehochs aus und nun sah sie sich den Fürsten aus dem Osten mit verdoppelter Neugierde an. Alexander war ein schöner Mann, der schönste Europas, hieß es, und er saß gut zu Pferde, und hatte ein Lächeln, dessen Liebenswürdigkeit echt war.

fickt darauf berechnet, günstigen Eindruck zu machen, "d nun, hinter ihnen, wie er's geträumt, der errfdjet aller Reußen, als der unbestrittene Mittel-

Anzeigen nimmt entgegen di« Expedittov diese« BlattiS, sowie bie Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt °. M., Easiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI Mosse rn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, 6. 8. rOUlJly.

Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Hände des Rivalen Frankeich geschwächt erschien. Diese Minderung des italienischen Einflusses trug wesentlich dazu bei, in Italien die Ueberzeugung zur Serrschaft zu bringen, daß die französische Gewohn­heit, die lateinische Schwesternation als Aschenbrödel 5T5S zu behandeln, auch unter der Republik noch fortdauere IUN- mb daß die Großmachtstellung Italiens am besten rft b einem engeren Anschlüsse an die mitteleuropäischen Fttedeusmächte gesichert werde.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg uu> Kirchhain.

X== fa Jllustrirtes Sonrttagsblatt.

Erscheint täglich außer au Werttagen nach Sonn- und <

J2 235 Sr«; Mäsä £ ä Marburg,

ÄÄÄi L Dienstag, 6. Oktober 1896.

jedenfalls nichts an, als er Abends die Oper betrat, die von dem elegantesten Publikum dicht besetzt war. Leuchtende Schultern, glitzernde Uniformen, ftnkelnde Brillanten. Der Zar tritt ein. Ihn begrüßt die Musik, das Publikum erhebt sich und zu seiner Loge brausen bie Huldigungen der Besiegten. Dann ttat der Sänger Lais vor und nach der alten Bourbonen- Weise des Henry IV. fang er eine Hymne zu Ehren des Reußenherrschers.Hoch Alexander, dieser König der Könige! Er erhebt uns keine Ansprüche, er diktirt uns keine Gesetze und ist dreifach erhaben: als Held, als Gerechter, als Wiederbringer der Bourbons."

Und das Haus erbebte vom Ausbruche der Be­geisterung. Alexander, der Sieger, hatte sich auch Paris unterworfen und sonnte sich in feinem Glanze.

(Schluß folgt.)

Freytag'sJournalisten" in Rußland durch- gefallen. In Moskau wurden dieser Tage Freytag'sJournalisten" in dem Theater von Korsch gegeben und erlebten demBerliner Tageblatt" zufolge einen derartigen Mißerfolg, daß, wie die Nowoje Wremja" sich ausdrückt,ein Theil des Publikums, nachdem es sich durch lauter Gähnen den Mund zeniffen hatte, nach dem -ritten Akte das Theater verließ, ohne wohl zu ahnen, daß noch 2 Akte der sauersüßen Kartoffel­komödie in rheinischem Geschmack übrig blieben". Die zahlreichen Verehrer dieses feinen Lustspieles werden sich wohl über den Böotismus unserer Mos­kowiter zu trösten wissen, die mit einem souveränen Dünkel ans dieses Meisterwerk herabsehen, das Herr Mitwizki in einer geradezu musterhaften Ueberfetzung dem russischen Publikum geboten hat, und dessen Aufführung sich so hervorragende Kräfte wie die des Korsch'schen Theaters angelegen sein ließen.