Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnb Kirchhai«.
Jllustrirtes Sonntagsblatt.
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Marburg,
Freitag, 25. September 1896.
Anzeigen nimmt entgegen di» Expedition dieses Blatte», sowie di« Armoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfutt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosse in Frankfutt a. M., Brrlin, München u. Köln, C L. Daube u. So. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Patts.
XXXI. Jahrg.
Wer ist Herr im Hause!
*** Die napoleonischen Kriege haben gewiß viel Jammer über Preußen gebracht, aber einen Vottheil haben sie doch für diesen Staat gehabt: daß er das Großherzogthum Warschau, das er ein Jahrzehnt vorher erworben hatte, endgilttg verlor. Der Schwer- puntt Preußens hätte sonst so stark nach Osten gra- vitirt, daß es seiner deutschen Aufgabe nicht hätte gerecht werden können. Zudem war in jenem weiten Territorium deutsche Kulturarbeit doch nur sporadisch thättg gewesen, so daß Berechttgung und Möglichkeit der Germanistrung immerhin problemattsch war.
Vollkommen anders aber verhält es sich mit den anderen Erwerbungen Preußens aus den Theilungen Polens, mit den Provinzen Wesipreußens und Posen. Westpreußen war der deutschen Kultur schon im Mittelalter erobert worden und auch in den Städten der Provinz Posen war das deutsche Bürgerthum schon zu den Zeiten der polnischen Wirthschaft — von Herrschaft kann man in dem Polen des 18. Jahrhunderts nicht reden — das herrschende Element, der Träger der Kultur gewesen. Was damals, also schon vor der Besitzergreifung, an Kultur in jenen Provinzen bestand, war deutsche Arbeit, und nach der Besitzergreifung war es eine wahre Herkulesleistung deutschen Schaffens, diese Provinzen in verhältniß- mäßig so kurzer Zeit in einen den übrigen preußischen Provinzen annähernd ähnlichen wirtschaftlichen und kulturellen Zustand zu bringen. Hier i st also nicht nur kraft der historischen That- sachen, sondern auch kraft des Rechtes der Arbeit der Deutsche Herr im Hause.
Ist er es? Hier hat der Deutsche nichts zu suchen, riefen bei dem jüngsten skandalösen Vorfall in Opalen itza die übermüthigen Polen dem deutschen Kommissar zu, ein Ruf, der lebhaft an jenes „Macht daß Ihr fottkommt, Ihr deutschen Hunde!" das vor einigen Jahren bei den Kirchenwahlen in Graudenz erscholl, erinnert. Dieselbe Tonatt klingt durch alle Vorkommnisse der letzten Monate; sie klingt durch den Brief des polnischen Geistlichen an den Veteranen, der ein deutsches Taufzeugniß verlangt hatte, sie klingt durch jene Beleidigungen, mit denen in Gegenwatt der Schulkinder ein anderer Geistlicher einen Lehrer, der das Vaterunser in deutscher Sprache hersagen ließ, überhäufte, sie klingt durch den Angriff auf Deutsche, die sich gestattet hatten, ihrer Gesinnung bei den Reichstagswahlen Ausdruck zu geben, hindurch; sie erklingt vor unseren Ohren, wenn wir lesen, daß ein deutscher Lehrer mit amtlicher Er-
(Nachdruck verboten.)
Martha und Maria.
Roman von Arthur Zapp.
(Fortsetzung.)
„Bon Matte ist nicht die Rede," warf Robert Martha entgegen. „Don ganz anderer Seite ist mir die Mitteilung geworden. Man hat Dich gesehen und mir dies hier als Beweis —" Er nahm das Tuch vom Tisch und warf es ihr in ausbrechendem Zorn und Abscheu vor die Füße.
Sie zuckte zurück und senkte schweigend den Blick. Sie erinnerte sich der Begegnung mit einem ihr unbekannten jungen Mädchen und erkannte nun, daß ihr alles Leugnen nichts mehr half. Aber sie überwand die Anwandlung van Mutlosigkeit und erhob von Neuem in keckem Trotz das Haupt.
„Ich wußte mtt nicht anders zu helfen. Ich sah keinen andem Ausweg. Wamm hast Du mich immer so knapp gehaltm? Du bist allein daran Schuld, Mr Du!" Ihr Muth wuchs mit der Rede. „Als ich heirathete, glaubte ich, in glänzende Verhältnisse r« kommen, meinem natürlichen Hang nach Glanz, Luxus und geselligen Freudm nach Herzenslust stöhnen zu können. Statt dessen aber hatte ich mit Roth und Sorge und Kümmerlichkeit zu kämpfen. Du hast mich um mein Glück betrogen, um das Glück meines ganzen Lebens. Ich bin nicht geschaffen, zu barben und in steter Entehmng zn leben, steudlos und —"
Sie kam nicht weiter. Anfangs hatte er sie wie erstarrt angehölt und sich mti einer instinktiven Bewegung an die Sttm gefaßt, wie Jemand, der für Worte, deren Klang an sein Ohr schlägt, erst das rechte Berständniß sucht. Daun aber kam eine nn-
laubniß einen Revolver fragen muß, um fein Leben gegen die Ueberfälle fanatischer Polen zu schützen. Muß man da nicht sagen, daß über den deuffchen Bewohner der Belagerungszustand verhängt ist, während die Polen frei Herumlaufen und prahlen können: „Wir sind hier Herr in dem Hause."
Wie es soweit kommen konnte, das ist vielfach — und auch von uns schon wiederholt erörtert worden. Aber ein Faktor ist aus leicht begreiflichen Gründen noch nicht hcrvorgehoben worden. Jetzt aber verlangt es die Liebe zum Vaterlande, daß man mit Offenhett seine Meinung ausspricht. Der steche Ueberfall in Opalenitza hat 8 Tage, nachdem der Kaiser gelegentlich seiner Anwesenheit in Görlitz eine Anzahl polnischer Aristokraten ausgezeichnet hatte, stattgefunden; er fand statt gelegentlich einer Huldigung, die dem Erzbischof von Stablewski galt, demselben Herrn, der acht Tage vorher vom Kaiser so lebhaft ausgezeichnet worden war. „Wen der deutsche Kaiser auszeichnet, den können auch wir auszeichnen", mochten die wackeren Polen denken, wenn auch ihre Huldigung natürlich einer dem Kaiser gewiß höchst unerwünschten Gesinnung entsprang. Diese Gesinnung kannte der Heir v. Stablewski gar wohl. Er wußte ganz genau, daß die Huldigung nicht dem Erzbischöfe von Posen galt — denn sein Vorgänger Dinder, der allerdings ein Deutscher gewesen war, hatte sich nie ähnlicher Huldigungen zu erfreuen —, daß sie also nicht religiöser, kirchlicher Gesinnung und Verehrung entsprang, sondern daß sie dem polnischen Aristokraten galt, bem Primas Poloniae. Derselbe Mann aber, der die auszeichnende Behandlung des deuffchen Kaisers schmunzelnd eingestrichen hatte, strich ebenso schmunzelnd Huldigungen einer Menge ein, die von einem fanattschen Hasse gegen das Deutschthum und damit auch gegen den deutschen Kaiser beseelt ist. Er ist damit ebenso verfahren, wie der Herr von Koscielski, der ja auch in Görlitz eingeladen war und der in jener Zeit, da er bei dem Monarchen in besonderer Gunst stand, sich doch nicht enthalten konnte, auf dem Kongresse zu Lemberg seine großpolnische und deuffchseindliche Gesinnung zu Tage treten zu lassen. Wir wissen, daß Herr v. Koscielski damals auf die Beziehungen zum Hofe sehr hohen Werth legte, und er hatte sehr triftige Gründe dafür, aber die anti-deuffche Gesinnung in ihm war eben so mächttg, daß sie über alle Erwägungen den Sieg davontrug, als Koscielski sich in einem Kreise von Gesinnungsgenossen wußte.
Aus diesen Beispielen möge, das wünschen wir herzlich, der Monarch entnehmen, daß auch Aus-
gestüme Bewegung über ihn, die ihn zu ersticken drohte. Seine Brust wogte stürmisch, seine Augen drängten aus ihren Höhlen, seiner Kehle entrangen sich heisere, unattikulirte Laute. Jetzt sprang er, unfähig sich zu mäßigen, mit einem Schrei auf sie zu, packte sie mit rauhem Griff am Arme und rüttelte sie heftig.
„Also darum — darum —" knirschte er. „Du — Du hast es gewagt, meine Ehre mit Füßen zu treten, Schimpf und Schande auf mich zu häufen — o Du — Du —"
3n seiner sinnlosen Wuih, von grenzenloser Empörung beherrscht, packte und schüttelte er sie immer wüthender. Seine Rechte fuhr nach ihrer Kehle empor. Umsonst strebte sie, sich von den sie fester und fester umklammernde» Händen loszumachen. Eine Todesangst ergriff sie, sie stteß einen gellenden Hilferuf aus. Im nächsten Moment stand Marie auf der Schwelle. Eine kurze Sekunde vcrhartte sie wie erftartt von dem Anblick. Dann aber war sie mit einem Sprung zu Stöbert hin, ergriff seine Arme und sprach auf ihn ein, und bat und flehte, wie die Dringlichkest der gefährlichen Situation es ihr ein- gab. Er sah sie mit großen Augen au, fein Arm s-mk matt herunter — Martha flüchtete sich kreidebleich und zitternd vor Furcht und Schrecken aus dem Zünmer.
Der furchtbaren Aufregung folgte die Reaktion. Taumelnd sank Robert auf einen der großen, am Sophaffsch stehenden Fauteuils nieder, seine Brust rang nach Athem, sein Gesicht hatte alle Farbe verloren. Todesmatt lehnte er sein Haupt zurück, seine Züge waren gramverzettt, seine Augen eingesunken. So bot er ein Bild völligrr llLrschöpfung und Gebrochenheit.
In Marie war in diesem Auckeublick nur ein
zeichnungen die Polen nicht von ihren groß-polnischen und deutsch-feindlichen Gesinnungen abzubiingen vermögen. Wir sind uns gar nicht im Zweifel darüber, daß der Monarch, wenn er polnische Aristokraten auszeichnet, von den edelsten Gesinnungen beseelt ist; er will zeigen, daß er zwischen seinen Landeskindern keinen Unterschied macht, er will die Gegensätze versöhnen. Es ist das derselbe Gedanke der Vefföhnung, der ihn auch bei seinem Verhalten stemden Staaten und Staatsangehörigen gegenüber leitet. Er will der Friedenskaiser nicht nur nach Außen, sondern auch im Innern, im Vaterlande sein. Das ist eine so edle Absicht, daß wir wirklich von tiefem Respekt davor ergriffen sind, und daß es uns wahrlich nicht leicht wird, dagegen aufzutreten. Aber selbst ein Kaiserlicher Wille scheitert an unwandelbaren That- sachen. Und unwandelbar ist der Haß des polnischen Adels und der polnischen Geistlichkeit, unwandelbar seine Absicht, das ehemalige polnische Reich neu erstehen zu lassen. Von dieser Absicht läßt er sich auch durch Auszeichnungen eines Kaisers nicht abbringen, er benutzt sie vielmehr, um sich in den Augen seiner ländlichen und kleinstädttschen Gefolgschaft ein Relief zu geben, und damit die polnische Sache zu fördern.
Das aber kann nicht in der Absicht eines deutschen Kaisers liegen und ganz gewiß picht in der des Kaisers Wilhelm, der oft genug gezeigt hat, daß er Herr in seinem Hause zu sein wünscht. Er läuft aber Gefahr, in seinen östlichen Provinzen nicht mehr Herr zu sein, wenn nicht auch er sich der Auffassung anschließt, daß das Polenthum auf der ganzen Linie rücksichtslos bekämpft werden muß, und die polnische Aristokratie vor allen Dingen. Nur dann, wenn auf deutscher Seite ein einmüthiges Verfahren eingeschlagen wird, und die höchste Stelle muß natürlich an der Spitze dieses Verfahrens stehen, nur dann ist es möglich, die Wiederholung von Vorfällen zu verhindern, die dem deuffchen Ansehen nicht förderlich sein können.
Deutsches Reich.
~ * Berlin, 23. Septbr. (Tagesbericht.) Se. Majestät der K a i s e r hat den Generaladjutanten General der Kavallerie Grafen Lehndorff mit seiner Vertretung bei der Enthüllung des Denkmals Kaiser Wilhelms I. in Memel am 3. Oktober beauftragt. — Die Plöner Kadetten werden ihre diesjährigen Herbstferien zu einem Ausflug nach Düppel benutzen. An demselben wird dem Vernehmen nach
Trieb: den Mann, den sie so schwer leiden sah, zu trösten, zu stützen, ihm das, was ihn betroffen, tragen zu helfen. Ihr heiß emporquellendes Gefühl zwang sie auf die Knie vor ihm nieder und seine schwach herabhängende Rechte ergreifend, rief sie, von ihren Empfindungen hingeriffen:
„Robert, ich bitte Sie, ich flehe Sie an, fassen Sie sich, geben Sie sich nicht so der Verzweiflung hin!"
Er schien es nicht zu hören. De» Kopf matt in die Polster gedrückt, ruhte er mit geschlossenen Augen, wie leblos. Eine wahnsinnige Furcht kam über Marie.
„Robert, was ist Ihnen?" schrie sie verzweifelt auf. „Mein Gott, ich vergehe vor Angst. Sprechen Sie doch nur ei» Wort. Soll ich Jemand rufen, soll ich nach dem 9r$t schicken?"
Er machte mit der Hand eine abwehrende Bewegung, dann hob er den Kopf und schlug die Augen auf. Als er Marie zu seinen Füßen gewahrte, die mit Blicken voll Angst und Liebe zu ihm aufsah, wich der ftone Ausdruck seiner Züge, und ein Zucken lief über sein Gesicht. Sich vornüberneigend, legte er seine Hände auf ihren Scheitel, drückte sein Antlitz darauf und die Erschütterung und seelische Spannung der letzten Stunden löste sich in einem unaufhaltsamen Schluchzen.
So verstrichen ein paar Minuten, die Marie die qualvollste» ihres gangen Lebens dünkten. Jeden Laut, der zwischen den auf ihrem Haupt ruhenden Händen hervordraug, fühlte sie in ihrem Herzen nach. Nie hatte sie einen Manu weinen sehen.
(Fortsetzung folgt.)
auch der Kronprinz, vielleicht auch Prinz Eitel Fritz theilnehmen, sofern der verletzte Fuß dies möglich machen sollte. — Ueber das Befinden des Prinzen Georg Wilhelm von Cumberland wird aus Gmunden gemeldet, daß die Besserung seit einigen Tagen anhält.
* (von Wißmann.) Eine Meldung der „Post", Major von Wißmann habe sich nach seinen jüngsten Besprechungen mit Dr. Kayser entschlossen, noch einmal auf seinen Posten zurückzukehren, wird der „Voss. Ztg." zufolge von unterrichteter Seite als unzutreffend bezeichnet. Major von Wißmann sei lediglich jetzt nach Berlin gekommen, um eine Reihe von Fragen, die seit längerer Zeit zwischen der Kolonial - Verwaltung und ihm schwebten, zu besprechen. Die Frage seiner Rückkehr nach Ostafrika sei jetzt überhaupt nicht erörtert worden. Die Entschließung hierüber hätte sich Major von Wißmann von Anfang an Vorbehalten. Bisher habe er sich noch nicht schlüssig gemacht. Sein Gesundheitszustand sei gut und seine Neigung nach Afrika zurückzukehren außerordentlich groß. Seine schließliche Entscheidung hänge vornehmlich von Familienrücksichten ab.
* (Bundesrath.) Der Bundesrath ist, wie die „Post" hört, zum Anfang Ottober einberufen worden und wird unmittelbar nach der Konstttuirung der Ausschüsse seine Arbeiten beginnen. Auf der Tagesordnung stehen zunächst die Handwerkervorlage und die Novelle zum Arbeiterversicherungsgesetz, sowie einige kleinere Vorlagen, Elsaß-Lothringen betreffend.
* (Kolonialrath.) Es verlautet, außer den Etats werde der Kolonialrath auch Maßregel» zur Abschaffung der Haussklaverei in den Schutzgebieten, zur Regelung der Strafrechtspflege dort und zur Vorbildung der Kolonialbeamten zu berathen haben.
* (Frauenkongreß.) Der internationale Frauenkongreß beschäftigte sich im weiteren Verlauf seiner Sitzungen mit Lohnftagen für Arbeiterinnen, der Frage der weiblichen Ueberbößerung und Mädchen- gewerbeschulen. Auch eine Demonstration gegen den Krieg ist nicht ausgeblieben.
* (Militärstrafprozeßordnung.) Der Entwurf der neuen Militärstrafprozeßordnung unterliegt, einem Berliner antisemitischen Blatte zufolge, gegenwärtig im Kriegsministerium einer nochmaligen Durchsicht. Der Grundsatz der Mündlichkeit wird danach ohne jede Einschränkung zur Anerkennung gelangen, dagegen wird die Oeffentlichkeit durch die Rücksicht auf das militärische Interesse beschränkt sein. Berufsmäßige Civilvertheidiger bleiben nach wie vor
(Nachdruck verboten.)
Unter Falschmünzern.
Kriminal-Novelette von N. Ebell.
Während des Jahres 1860 wurde London mit falschem Gelbe überflutet; es war so gut nachgemacht, daß man den Unterschied nur selten konstatirte. Das Uebel wurde schließlich so groß, daß ein Detektiv entsendet werden mußte, um das Falschmünzernest auszuheben, und ich wurde mit dieser Aufgabe betraut.
Ich hatte nichts, was mich auf die Spur hätte leiten können. Doch die Thaffache, daß gerade die Stadt Birmingham stark mtt dem gefälschten Gelbe überschwemmt wurde, führte mich zu der Annahme, die Münzen würden im Weichbilde derselben angefertigt. Daher fuhr ich zunächst nach Birmingham und hielt mich in dieser Stadt fünf Wochen auf, ohne die geringste Spur von den Uebelthätern zu entdecken.
Ich verlor bereits alle Hoffnung und fürchtete schon, ohne jedes Resultat nach Hause zurückkehren zu muffen. Da erhielt ich eines Tages einen Brief von meiner Frau, die mich bat, ich möchte ihr doch einiges Geld schicken. Ich ging in eine Bank und verlangte einen Check, gleichzeitig händigte ich dem Kassirer eine Summe Geldes ein, unter der sich auch mehrere halbe Pfundstücke befanden. Der Kassirer chob mehrere derselben zurück und sagte:
„Gefälscht!"
„Was!" versetzte ich. „Sie behaupten, die Goldstücke wären gefälscht?"
„Allerdings!"
„Wissen Sie das genau?"
»Ganz genau. Sie sind sehr gut nachgemacht, aber geringer an Gewicht; sehen Sie selbst!"