Die
©inen großen Theil der Schuld, daß in dem westlichen Europa die Anarchistengefahr eine so erschreckende Ausdehnung gewonnen, trägt offenbar England, welches den Anarchisten entgegen allen Vorstellungen und Warnungen auch heute noch ein Asylrecht gewährt. Trotzdem müßte es unserer Meinung nach gelingen, wenn auch nicht die einzelnen Anarchisten, so doch die anarchistischen Comitös und Organisationen zu entdecken und das liebel an der Wurzel zu erfassen und auszuroden. Hier liegt ein internationales Interesse vor der allergrößten Bedeutung vor, zu dessen Wahrnehmung das Aufgebot aller uns erfindlichen Mittel eine unabweisliche Pflicht ist. Die politische Polizei, welcher die Ueberwachung der anarchistischen Bewegung obliegt, vergißt in den westeuropäischen Staaten offenbar nur zu oft, was ihres Amtes ist. Neben der strengsten Bestrafung der überführten Anarchisten muß die sorgfältigste und unausgesetzte Ueberwachung der gesammtcn anarchistischen Bewegung Hand in Hand gehen, soll anders die eivilifirte Welt vor dieser feigen Meuchelmörderbande bewahrt bleiben. Es geschieht vielleicht viel, aber es geschieht noch nicht genug, die gefährliche Bewegung unmöglich zu machen.
Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieses Blattes sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. IaKra. Moffe in Frankfurt a. M, Berlin, München u. Köln, C. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris. ---
er die Gewerbeordnung aus der Grundlage des Zwanges statt auf der der Freiheit aufbauen wolle. Die schwersten Bedenken gegen den Entwurf liegen nach Professor Böhmert auf dem volkswirthschaft- lichen Gebiete und richten sich gegen den ganzen Geist und die rückwärts gewendete Richtung des Entwurfs. Seit mehr als einem Jahrhundert ist man in allen Kulturstaaten bemüht, das industrielle Schaffen der Bevölkerung mit den Errungenschaften und Anforderungen der modernen Technik in Einklang zu bringen und an Stelle der veralteten Zwangsinnungen neue freiwillige Genossenschaften zu bilden. Weiter heißt es: Einen Schutz vor Konkurrenz und eine Garantie des Absatzes kann die neue Zwangs- Innung keinem Handwerker bieten, weil das Publikum die Gewerkserzeugnisse und den Dienst der künftigen Mitglieder von Zwangsinnungen ja garnicht anzu- nehmcn braucht, sondern sich beliebig an einheimische oder auch auswärtige Fabrikanten und Kaufleute oder an freie Landhandwerker wenden und bei ihnen versorgen kann. Die Handwerker werden mithin durch die neuen Zwangsinnungen nur neue Kosten und Beschränkungen eintauschen, von denen die Fabrikanten oder die in Bezirken ohne Zwangsinnungen arbeitenden Handwerker befreit sind. Der ganze Gesetzentwurf wird voraussichtlich an diesen Widersprächen und an der bevorzugten freieren Stellung der Fabrikanten, Kaufleute und Landhandwerker und der auswärtigen Produzenten scheitern. Statt solcher künftigen Zwangsmaßregeln empfiehlt der Verfasser den Handwerkern, ihre nächsten Kunden prompt zu bedienen und nicht blos solid zu produclreu, sondern auch sorgfältig zu rechnen und gut einzukaufen und zu verkaufen. Solche Handwerker, denen einzelne Artikel ihres Gewerbes besonders leicht und gut gelingen, oder welche neue Bedarfsgegenstände erfinden, werden aufgefordert, solche Spezialartikel nicht nur für den Lokal bedarf, sondern für den weiteren vaterländischen und Weltbedarf herzustellen.
* (Kreta.) Während es den Anschein hatte, daß auf Kreta feit Einführung der Reformen daselbst, die Ruhe vollständig wieder hergestellt sei, treffen jetzt Telegramme ein, wonach die Lage auch dort wieder beunruhigend ist. Bei Kanea wurden abermals zwei Christen ermordet. Die Stimmung der Türken auf Kreta ist eine derartig gereizte, daß neue Wirren sehr leicht entstehen können.
* (Französifche Russengegner.) Bekanntlich findet die Ruffenbegeisterung in Frankreich auch ihre Gegner. Die „Nowoje Wremja" beschäftigt sich
irrig zurückzuweisen; aber die Thatsachen reden eine zu deutliche Sprache, als daß die Bemäntelungen der Pariser Blätter sie verdunkeln könnten.
In der Umgebung des Zaren ist man von banger
(Westpreußen) richtete an den Monarchen folgendes Telegramm: „Der Verein wendet sich in gerechter Entrüstung über die Greuel in Armenien an das christliche Herz Ew. Majestät mit der unterthänigstcn Bitte, Ew. Majestät wolle den Untergang unserer bedrängten armenischen Mitchristen zu verhindern suchen." — Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe hatte wiederum eine eingehende Konferenz mit dem Staatssekretär des Reichsschatzamtes Grafen Posa- dowsky. Den Anlaß bot offenbar die Konvertirungs- frage. — Gras Hompesch, der Vorsitzende der Centrumsftaftion des Reichstags, vollendete heute das 70. Lebensjahr. Es wurden ihm zahlreiche Ehrungen zu theil. — Der Reichstagsabgeordnete Kuhnert hat seine dreimonatliche Gefängnißstrafe verbüßt und ist wieder in die Redaktion des „Vorwärts" eingetreten. — Lihnngtschang befindet sich z. Z. auf der Heimreise nach China. In Vancouver erklärte er, nach seiner Heimkehr werde er das große Werk der Entwickelung Chinas namentlich auf dem Gebiete des Ackerbaues, des Bergwerk- betiiebes, des Eisenbahnbaues rc. beginnen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht an leitender Stelle die antitürkische Bewegung in England, die sie als ungerechtfertigt und eigennützig hinstellt.
* (Militärdienst derVolksschullehrer.) Gegenüber den fortdauernden uncontrolirbaren Blättermeldungen über den Militärdienst der Volksschullehrer stellt die „Norddeutsche Allgem. Zeitung" Folgendes fest: Vom Jahre 1900 ab müssen sämntt- liche Volksschullehrer 1 Jahr dienen. Sie können als Einjährig-Freiwillige dienen, insoweit das Seminar- abgangszeugniß ihre wissenschaftliche Qualifikation nachweift. Wollen sie außerdem die sonstigen Bedingungen erfüllen, sich selbst kleiden, unterbringen und nähren, so werden sie als Einjährig-Freiwillige mit Schnüren und sonstigen Erleichterungen (Garnisonwahl rc.) eingestellt, andernfalls dienen sie, wie jeder andere Mann, aber nur 1 Jahr, wobei sie möglichst abgetrennt von den übrigen untergebracht und ausgebildet werden mit dem Ziel der Verwendung als Reserveoffiziere.
* (Handwerkervorlage.) . lieber den Werth der Handwerkervorlage hat der Dresdener Professor Böhmert, dessen Handwcrkerfrenndlichkeii nicht bezweifelt werden kann, eine kritische Besprechung veröffentlicht, in der er auf Grund einer sehr sachlichen Kritik zu einer völligen Verurtheilung des Entwurfs gelangt, der an dem Grundfehler leide, daß
Deutsches Reich.
_ * Berlin, 16. Septbr. (Tagesbericht.) se. Maj. der Kaiser machte heute einen Spazier- ritt und hörte, in s Neue Palais zurückgekehrt, den Vortrag des Chefs des Civilkabinets von Lucanus, sowie den des Finanzministers Dr. Miquel. — Der evangelische Männerverein in Pelplin
Marburg,
Freitag, 18. September 1896.
Anarchisten.
* Graf Caprivi war es, welcher gegenüber den von den Umsturzparieien drohenden Gefahren den Muth der Kaltblütigkeit empfahl. Sein Grund so tz hat im deutschen Reiche bisher Geltung behalten; das Reich besitzt keine Sondergesetzgebung gegen diejenigen, deren Lebenszweck darin besteht, die Fundamente unserer Staats- und Gesellschaftsordnung zu untergraben. Trotzdem kann Niemand behaupten, daß im Gebiete des deutschen Reiches das anarchisftschc Unkraut Wurzel zu fassen vermocht hätte. Wir sind erfreulicher Weise von diesem Auswurf der Menschheit bisher verschont geblieben und unsere für alle Reichsangehörigen geltenden Gesetze haben sich noch immer fünf genug erwiesen, um dem lichtscheuen Gesindel der Dynamitarde mit Erfolg zu wehren. Daß wir uns dieser Sicherheit erfreuen, verdanken wir insonderheit der Tüchtigkeit unserer Behörden, die in der pflichttreuen Erfüllung ihres oft recht schweren Berufs die höchste Ehre erblicken. So lange die das Gesetz ausführenden Beamten wacker auf dem Posten sind, wird der Anarchismus im deutschen Reiche feine Stätte haben.
Anders und viel trauriger liegen die Dinge im übrigen Europa. Rußland, Italien, Spanien, Franf reich rc. sind von der Plage des Anarchismus schwer und dauernd heimgesucht und vermögen trotz ihrer Ausnahmegesetze diese unheilvolle Bewegung nicht zu bannen und zu unterdrücken. Einen schaurigen Einblick in die diesen Ländern drohende Gefahr hat das jüngst in Antwerpen entdeckte anarchifttsche Komplott eröffnet. Man hat daraus mit Schrecken ersehen, daß die Anarchisten eine vollständige Organisation besitzen und daß ihre Comitös über ganz unglaubliche Geldsummen verfügen. Die für die Ausübung des Attentats erwählten Individuen werden mit überreichen Geldmitteln ausgestattet und in den Stand gefetzt, ihre teuflischen Pläne in aller Muße und Bequemlichkeit zur Ausführung zu bringen.
Die Thatsache, daß die Anarchistenbande, welche in Antwerpen verhaftet wurde, mit russischen Nihilisten in Verbindung stand, sowie der Umstand, daß die umfassenden Vorbereitungen derselben zur Zeit der bevorstehenden Reise des Zaren nach Balmoral und nach Paris getroffen worden sind, beutet nur zu genau auf das Ziel hin, das sich die glücklicherweise noch rechtzeitig Verhafteten gesteckt hatten. Die ftanzösische Presse giebt sich zwar die erdenklichste Mühe, die Annahme, daß ein Attentat in großem Umfange auf den Zaren geplant gewesen sei, als
Sorge erfüllt, das in Antwerpen unschädlich gemachte Komplott dürfte nicht das einzige fein, das angesichts des Zarenbesuchs in Paris geschmiedet worden ist. Der Zar selbst äußerte sich gefaßter und hat bisher Abänderungen seines Reiseprogramms nicht befohlen. Die allgemeine Sorge ist jedoch groß, daß trotz aller Vorsichtsmaßregeln dennoch anarchistische An- schläge zur Ausführung gelangen könnten.
Thätigkeit der Polizei ist zwar eine fieberhafte, alle irgendwie der Zugehörigkeit zum Anarchismus verdächtigte Individuen werden der sorgsamsten polizeilichen Ueberwachung ausgesetzt; dennoch ist die Freude auf den Zarenbesuch infolge der jüngsten Entdeckung eine sehr getrübte.
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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für frie Kreise Marburg ««fr Kirchhain.
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__tywuwu. al. sur den Jnseratentheil: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.
(Nachdruck verboten.)
Martha und Maria.
Roma« von Arthur Zapp.
(Fortsetzung.)
„Ich bitte Dich, komm," beharrte Martha. „Glaube mir, es giebt nur einen Domino hier, der den Kopf so beständig ein wenig nach links geneigt trägt und die Gewohnhett hat, sich mit drei Fingern feiner Rechten in einer gewissen Weise den Bart zu streichen. Ich möchte ihm jetzt um Alles in der Welt nicht begegnen."
Er verstand und bewunderte im Süllen ihren scharfe» Blick. Ihrem Wunsche folgend, wandte er stch mit ihr, um so schnell es anging, ohne Aufsehen in erregen, in den Saal zurückzukehren. Langsam folgte ihnen der blaue Domino, der Niemand anders »ar, als Robert. „Wäre es möglich?" sagte er bei sich und heiß drängte stch ihm das Blut zum liopfe, „Martha in ei» m solchen Kostüm?"
Im Saal kam ihm das Paar im Gewühl der Tanzenden wieder aus den Augen. Erst als man stch zur Polonaise aufstellte, die die Demaskiruug eiulettete, erblickte er die Maske wieder an der Seite desselben „Dou Carlos", der fie vorhin beglettet.
MÜ gespannter Aufmerksamkeit beobachtete er die beiden, ohne von ihnen gesehen zu werden. Wie lebhaft fie miteinander plauderten I Und nun beugte stch der Spanier zu ihr hinüber und flüsterte ihr etwas zu. Sie schüttelte fich vor Lachen und schlug bann mit dem Fächer, den ihre Rechte hielt, Sach ihm.
Robert sah es staunend nnd starr und bewegte w» nächsten Augenblick M den Kopf. ■
Nein! Unmöglich 1 Es war ein Jrrthum. DaS
konnte nimmermehr Martha fein, die sich so kokelt, so unweiblich und herausfordernd benahm. Eine Aehnlichkeit in Figur und Haltung hatte ihn getäuscht I —
Ünb nun, die Masken hatten sich demaskirt, war sie es doch 1 — Brennendes Schamgefühl siedele in ihm auf. Ihm war, als richteten fich Aller Augen spöttisch, geringschätzig, mi-leidig auf ihn. Aber sie, sie ftlbst schien nicht im geringsten von Skrupeln dieser Art befangen. Frei hob sie das Auge zu Allen, ja, sie schien sich an den Blicken, die sich bewundernd, staunend, lächelnd auf sie hefteten, zu ergötzen. Mit strahlendem Antlitz wandte sie sich zu ihrem Tänzer, und nun — nun erst sah auch Robert nach dem Spanier hin.
Flammende Röthe schlug jäh in seinem Gesicht auf und heftig zuckte er zusammen. Holleben I — Eine heiße Aufwallung, wie fie ihn einst auf dem Eise gepackt, kam über ihn, nur intensiver, stachelnder, brennender. Es kostete ihm eine nicht geringe Selbstüberwindung, die pflichtmäßig verbindliche Mene zu zeigen, «ls ihm Holleben nnn nach beendetem Tanze k ®aum ober hatte ihnen der Ulan
den Rucken gekehrt, als er fie in unterdrückter Erregung anherrschte:
„Komm! In die Garderobe! Wir verlosten den Ball.
Sie sah ihn mit weitgeöffneten Augen an, rührte stch aber nicht.
„Komm!" wiederholte er, um eine Nuance be- ftimmter, drohender. „Wir -eben *
„Wohin?" '
„Nach Hause!"
Er biß fich auf die Lippen, alles Blut wich aus seinen Wangen, mit gedämpfter Stimme, aber hart «ud herrisch rannte er ihr zu: „Ich befehle e« Dir,
hörst Du! Oder willst Du, daß ich Dich allein auf dem Balle lasse?"
In dem Blick seiner Augen, in seiner ganzen Haltung war etwas, das fie veranlaßte, ihm ohne weiteren Widerspruch zu folgen. Aber im Stillen knirschte fie mit den Zähnen, krallten stch ihre Finger zornig zur Faust. O, wie sie ihn haßte, wie sic die Stunde verwünschte, da fie so thöricht, so klein- müthig, so feig gewesen, sich unter seine Botmäßigkeit zu stellen. Mtt seiner Pedanterie vergällte er ihr das Leben.
In der Thür stand fie einen Augenblick still, zögernd.
Es war ihr unfaßlich, daß fie den Ball verlasse» sollte, jetzt, da derselbe eben erst seinen Höhepnntt eneicht. Das konnte er nicht im Ernst wollen. Eine vorübergehende Aufwallung, — er würde fich besinnen. Aber nun drehte er sich nach ihr herum und mit strengem Blick gebot er ihr, zu kommen.
In gärender Empörung betrat sie die Garderobe. Außer den bedienenden Frauen war Niemand in dem Raum. Sie trat heftig auf Robert zu, der nach der Garderoben-Marke suchte. Mit zuckenden Lippen zischelte fie ihm zu:
„Du wirst mir wenigstens sagen, was Dich veranlaßt —"
„Draußen! Hier ist nicht der Ott!" beschied er sie kurz und wandte fich zur Garderobiere.
Während er Mattha den Mantel umlegte, konnte fie nur mit Mühe die Thronen zurückhalten. Darum war fie nun wochenlang wie im Fieber gewesen, hatte fie gesorgt und gekämpft und fich in stolzen Träume» gewiegt. Nicht mehr als zwei kurze Stunden ließ er fie auf dem Ball, nach >em fie fich gesehnt, »ach dem fie gelechzt, um den fett lauge fich all ihr Sinne» und Mühe» gedreht.
O, es war zu schändlich, es war über die Maßen abscheulich von ihm! Nie, nie würde sie ihm dos vergessen.
Kaum waren sie auf die Straße hinausgetreten, da fuhr sie, alle Selbstbeherrschung verlierend, weinend vor Zorn und Aerger auf ihn los:
„Was fällt Dir ein? Wie kannst Du mich soso abscheulich, so unerhött behandeln?"
Er sah fich besorgt um, ob auch Niemand in der Nähe war, der sie gehört haben könnte. Dann entgegnete er mit kalter Ruhe:
„Glaubst Du, ich ließe mich ruhig von Dir an den Pranger stellen?"
Wohl ahnte fie, was seine Wotte bedeuten sollten, aber fie stellte sich, als verstände fie ihn nicht.
„An den Pranger? Ich verstehe Dich nicht. Willst Du nicht die Gewogenheü haben, Dich etwas verständlicher anszudrücken?"
Ihr heftiger, höhnischer To» stach stark ab von der äußeren Gelassenheit, mit der er sprach.
„Solltest Du wirklich keine Empfindung dafür haben," erwiderte er, „eine wie traurige Rolle ein Mann spielt, dessen Fran fich nicht entblöbet, öffentlich in einem so — so inbecenten Kostüm fich zu zeigen —"
Ihr schrilles Lache» unterbrach ihn. Mtt an- schwellender Stimme, seine Ruhe verlierend, rief er:
„In einem Kostüm, das geradezu skandalös war, das die — die kecke Annäherung der Männer geradezu herausforderte! Meinst Du, es teuren lediglich die Cigarren, die so faBcinirenb auf die anwesende Herrenwelt wirkten, um derentwillen man Dich umdrängte, fich Dir dreist näherte und mtt--
Ab, pfui! Ich begreife nicht, wie man Anstand und Scham und gute Sitte so weit aus den Auge» setzen kann I"