MechWe ZMG Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg uub Kirchhai«.
Dr»ck xnb »«lag: 3-h. Aug. K och, UniverfitätS-Buchdruckirri in Marburg. Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur Friedrich Colbatzky
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J2 214
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Marburg,
Freitag, 11. September 1896.
Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstrin u. Vogler in Frankfurt a. M., Eassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mofse in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln, 6. L. Daube u. Eo. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Patts.
XXXI. Jahrg.
Großpolnische Agitationen.
* So unglaublich ks erscheint, so ist es doch Liber eine unbestreitbare Thatsache, daß die groß- polnische Agitatton nicht nur mit erhöhtem Selbst- bewußtsein betrieben wird, nicht nur in den polnischen Disttikten ihre Erfolge hat, sondern auch aus die — deutschen Distrikte Ost- und Westpreußens übergrcist. Polnische Zeitungen lassen im Geiste bereits ein neues polnisches Reich mit nicht weniger als 40 Millionen polnischen Einwohnern erstehen, welches sich vom Dnjeper über Galizien, Wolhynien, Littauen, Lievland und Kurland, Ost- und Westpreußen, Posen und Schlesien, Mähren und Böhmen bis an die bayettsche Grenze erstreckt.
Hoher Sinn liegt ost im kindlichen Spiel. Ist ; es auch mehr als naiv, die Stämme von rein polnischem Geblüt auf 40 Millionen Seelen zu veranschlagen, — denn in Wahrheit giebt es deren kaum 10 Millionen —, so lehrt doch das Beispiel UKtzarns, was eine Handvoll rücksichtslos und anspruchsvoll vorgehender und von Größenwahn geleiteter Elemente politisch zu Stande zu bringen vermag.
Jahrhunderte lang hat das deutsche Volk das nationale Banner erfolgreich gegen das Slaventhum entfaltet und sich zum Träger einer hohen Kulturmission gemacht. Bis an die Newa und die sieben- bürgischen Grenzgebirge waren zahlreiche deutsche ' Pflanzstätten, als Hochburgen für den Fortschritt deutscher Nationalbestrebungen, angelegt worden, und oeutscher Geist und deutsche Sitte übten unbesttittene Vorherrschaft, wo deutsche Pioniere einmal festen Fuß gefaßt hatten.
Heute macht man die gegenteilige Wahrnehmung. Das deutsche Element sieht sich auf der ganzen Reihe i in den östlichen europäischen Distrikten in die Defensive gedrängt und muß leider eine alte Kultur-Etappe nach der andern seinen rührigen Gegnern überlassen. Es ist tief beschämend, daß die überaus zahlreichen Deutschen in Ungarn nicht einmal den leisesten Widerstand gegen ihre rücksichtslose Unterdrückung versuchten, daß so vorwiegend deutsche Städte, wie Pest, fast über Nacht einen streng ungarischen Charakter annehmen konnten. Da darf man sich wahrlich nicht wundern, wenn selbst eine so regierungsunfähige und wirthschastlich zerrüttete Nationalität, wie die polnische, sich erkühnt, dem Deutschthum den Handschuh hinzuwerfen, und mit steigendem Erfolge ihre Agitation betteibt.
In Ostpreußen untersteht das Ermland schon ganz der polnischen Machtsphäre, das Masurenlaud wird systematisch von polnischen Agitatoren heim-
(Nachdruck verboten.)
| Martha und Maria.
Roman von Arthur Zapp.
(Fortsetzung.)
Als Robert gegen Mittag nach Hause kam, hatte Martha sich schon wieder soweit gefaßt, daß er nichts Auffälliges an ihr bemerkte. Marie hatte sie strenges Sttllschweigeu anbefohlen. Vorläufig denke fie noch nicht daran, ihre Betheiligung am Maskenball auf- zugeben. Es werde fich schon ein Anshilfsmiüel finden. Vielleicht könne fie fich leihweise das Geld irgend woher beschaffen. In vierzehn Tagen mußte ja Mamas versprochene Sendung kommen, dann konnte fie ja bestimmt zurückzahlen.
Robert befand fich in außergewöhnlich guter Laune. Kaum hatte er Mantel und Säbel abgelegt, als er seine Brieftasche aus der Tasche zog und dieser ein kleines Päckchen zusammengefalteter Banknoten entnahm.
'„Da — schau!" rief er, Martha neckisch an- blickend. „Auf wieviel räthst Du? Ich sage Dir, soviel Geld hast Du lauge nicht beisammen gesehen."
Sie sah mit funkelnden, begehrlichen Auge» auf die Banknoten und eine heftige Röthe schoß ihr iu'S Gesicht.
„Dein — unser?" rief fie, zitternd ’ vor Auf. regang.
Er lächelte. „Erst ratheu!"
„Tausend —"
„Beinahe."
„Ist unser Loos heraus? So sprich doch! Ich bitte Dich!"
Sie konnte fich vor fiebernder Ungeduld nicht laffen.
gesucht. In Westpreußen sieht cs noch schlimmer aus. Große Sttecken machen dott schon den Eindruck eines völlig polnischen Landes. Trotzdem stehen weite Schichten der deutschen Bevölkerung in unbegreiflicher Blindheit dieser Thatsache gegenüber. Auf die Fori- schrüte des Polenthums in Oberschlesien ist oft genug hingewiesen worden.
Die deutsche Bevölkerung scheint tatsächlich alle Energie verloren zu haben. Sie hält sich im Vollgefühl ihrer sittlichen und politischen Höhe ersichtlich für zu erhaben, um rücksichtslosen Gegnern mit gleichem Maße zu dienen. Das ist gewiß sehr edel, aber es ist unangebracht in einer Welt voll ränkevoller Gewalten und in einer Zeit, wo sich Alles rüstet, um seinen Vortheil auf Kosten des minder Rührigen zu betreten.
Wie lange soll diese deutsche Schlaffheit noch bestehen? Es ist wahrlich Zeit, daß die deutsche Nattou sich aufrafft und sich in ihrer ganzen Kraft giebt.
Deutsches Reich.
* Berlin, 9. Septbr. (Tagesbericht.) Die gestrige Mitteilung, daß Se. Majestät der Kaiser beabsichtige, gelegentlich seiner Jagdausflüge seine Hofhaltung zeitweilig nach Marienburg zu verlegen, bestätigt sich nicht. — Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen sind heute von Kiel nach dem Gute Hemmelmark übcrgesiedelt. — Dem Prinzen Viktor von Italien, Grafen von Turin, der im Austtage des Königs von Italien den schlesischen Manövcrn beiwohnt, ist in Breslau vom Kaiser der Schwarte Adlerorden' verliehen worden. Prinz Rupprecht von Bayern, der in der bayerischen Armee Majorsrang bekleidet, ist ä, la suite des Leib-Kürassier-Regiments Großer Kurfürst (Schles.) Nr. 1 gestellt. — Wie der „Reichsanzeiger" meldet, ist dem Finanzminister Dr. Miguel das Großkreuz des Civilverdieustordeus der bayettscheu Krone verliehen. — Das Kaiserliche Kanalamt macht bekannt, daß die Fahrt durch den Kaiser Wilhelm- Kanal für Schiffe von 4 Meter Tiefgang und 8 Meter Breite bis auf Weiteres bei Tageslicht freigegeben ist. — Hofprediger a. d. Stöcker versucht in einem längeren, im „Volk" veröffentlichten Artikel auf's Neue das Recht der Geistlichen, ja deren Pflicht, Sozialpolitik zu treiben, nachzuweisen.
* (Zur Feier des 7 0. Geburtstages des Großherzogs von Baden) schreibt der „Reichsanzeiger": Gettagen von der Liebe der Unter-
Er schüttelte mit einer komisch resignieren Miene den Kopf. „Schöner Gedanke — aber--es
ist die Bataillonskasse, — achthundert Mark."
„Die Bataillonskaffe!" — Wie ein Wuthschrei kam es aus ihrem Munde. Sie hatte Mühe, eine zornige Verwünschung zu unterdrücken
„Der Herr Oberstlieutenant hat sie mir anver- traut," plauderte er, ohne die geringste Ahnung von dem, was im Innern seiner Frau vorging — „bis Brose wieder hergestellt ist."
„Brose?"
„Unser Bataillonsadjutnnt, den ich verttete."
„Ja — ganz recht," machte sie, anscheinend gleichgilttg, Alles, was in diesem Moment an leiben» schaftlichen Empfindungen aus fie einstürmte, gewaltsam zurückdrängend. „ES geht ja wohl schon wieder bester?" fragte sie mit einem lauernden Blick.
„Allerdings, Gefahr ist nicht mehr vorhanden. Aber drei bis vier Wochen wird es mindestens noch dauern, bis er wieder ganz auf dem Poste» ist."
Er sah nicht, wie fie zusammenzuckte und wie tre Äugen freudig aufblitzten, den» er drehte ihr den Rücken und schrüt auf die Thür nach seinem Arbettszimmer zu.
„Wir werden gleich speisen, Robert," rief fie ihm nach, ihm zugleich folgend.
„Ich will nur hier dm Mammon verschließm," gab er freundlich zurück.
Mit hochathmender Bmst beobachtete fie ihn, wie er das große Mittel-Schubfach seines Schreib- ttsches aufschloß und das Bankuotenpäckchen sorgsam in einer Ledertasche barg, die fett lange leer darin gelegen}"
, „So!" sagte er, de» Schlüstel wieder zu fich steckend und sich »ach ihr, die ihm entgegenlächelte,
tonen und der Dankbarkeit des ganzen deutschen Volkes, begeht heute Seine Königliche Hoheit der Grobherzog Friedrich von Baden seinen siebzigsten Geburtstag. Aus den Blättern der verschiedensten polittschm Richtungen tönt dem edlen Fürsten das einmütige Lob seines vorbildlichen Lebens und Wirkens entgegen. Tiefer noch, als die Zeitgenossen, wird einst die Nachwelt begreifen und durch den Mund der Geschichte aussprechen, wieviel daS neugeeinte Vaterland dem echt deutsch gesinnten Herrscher Badens schuldig ist, von dessen Lippen an einem ewig denkwürdigen Tage unserer Geschichte zum ersten Mal nach langer Zeit wieder der Name eines deutschen Kaisers erklang. Auf der ehrfurchtgebietenden Gestalt, die heute über die Schwelle des Greisenalters schreitet, ruht ein Abglanz der mildetk Weisheit unseres ersten Kaisers, welchem Großherzog Friedrich, neben dem unvergeßlichen Fürsten, der denselben Namen trug, ein zweiter Sohn gewesen ist. Möchte es ihm be- schieden sein, bis zu den Grenzen menschlicher Lebensdauer seine treuen Augen über das Wohl seines blühenden Landes und über die Geschicke des jungen deutschen Reiches wachen zu lassen!
* (Vom Zaren.) Nach Berichten, die der „Königsb. Allg. Ztg." aus BreSlau zugehen, beabsichtigt der Zar auf seiner Rückkehr dem Kaiser einen Besuch in Potsdam abzustatten. — Die bedeutsame Rede, welche Kaiser Wilhelm in Görlitz nach der Abreise des Zaren gehallen hat, ist von diesem vorher gelesen worden. Der Zar hat denjenigen Herren, die den Ehrendienst bei dem russischen Kaiserpaar versahen und in Moskau bei der Krönung schon dekorirt worden sind, Generallieutenant Villaume, Oberstlieutenant Zettritz und Major Lauenstein, goldene, reich mit Edelsteinen geschmückte Dosen geschenkt. Den 2. Garde-Dragonern (Alexandra) verlieh er silberne Pauken, den Padcr- borner Husaren Pelze. Kaiser Wilhelm hat befohlen, daß letzteres Regiment den Namenszug seines hohen Chefs trage. — Das große Interesse der französischen Regierung an der Kaiserzusammenkunft in Breslau geht ans dem Umstande hervor, daß der Sekretär der ftanzösischen Botschaft in Berlin Herr Ribot (natürlich nur als Privatmann) sich veranlaßt gefühlt hat, den Kaisertagen in Schlesien an Ort und Stelle seine Aufmerksamkeit zu schenken.
* (Zum Zarenbe such.) Nach allen Berichten über den russischen Kaiserbesuch, so wird der „ K ö l n. Z t g." vom Auswärtigen Amte in Berlin geschrieben,
umdrehend. „Nun komm! Ich habe einen Bärenhunger."
Den Nachmittag über hatte Robert wieder Dienst. Marie saß mit dem kleinen Willy, der fich merkwürdig unlustig zum Spiele« zeigte und schläfrig auf ihrem Schooß hockte, in dem Wohnzimmer. Ab und zu warf fie einen forschende» Blick nach Martha hinüber, die ruhelos auf und ab wanderte, mit finster gerunzelter Stirn, den Blick nachdenklich zu Bode» geschlagen, hin und wieder leise die Lippen bewegend. Sie ahnte wohl, was den Sinn der Cousine so ausschließlich in Anspruch nahm. Sicherlich ging fie mit fich zu Rathe, wie fie die zur Be- schaffung ihres Maskenkostüms nöihige Summe anf- tteiben könnte. Kopfschüttelnd bettachtete fie die Thörichte, die sich mit selbst geschaffenen Sorgen quälte und sich dm Kopf über unlösbare Schwierigkeiten zerbrach, als diese plötzlich ärgerlich nach ihr herumfuhr:
„Was siehst Du mich fo an? Was willst Du denn von mit? Auch nicht einen Augenblick kann man ruhig über etwas Nachdenken."
Mtt nervösem Ungestüm ellte sie zur Thur und verschwand in dem anstoßenden Arbettszimmer tres Gatten. Dori ließ sie sich stöhnmd auf den Divan finken und stemmte beide Ellenbogen auf ben da- vorstehenden Tisch, düster vor sich hinstarrend. Was sollte fie nun beginnen? Wo sollte fie daS Gelb hernehmen, das fie doch unter allen Umständen haben mußte? Borgen? Sie hatte das so leicht hingeschwatzt, ohne an die Schwierigkeiten zu denken, die ihr erst jetzt, da die Zett zum Handel» da war, zum Bewußtsein käme». Sie konnte doch unmöglich die Damen ihres Gesellschaftskreises um ein Darlehen angehen.
(Fortsetzung folgt.)
gewinnt man den bestimmten Eindruck, daß die Begegnung der beiden Kaiser und der Empfang, den das russische Kaiserpaar in Deutschland gefunden hat, durchaus erfreuliche Folgen haben werden. Fragen der Polittk, deren Erörterung in Breslau einen erheblichen Raum einnahm, machen es nur zu leicht, daß doch in dem einen oder anderen Punkte ein Mißton anklingt oder zu einer Verstimmung der Anlaß gegeben wird. Nichts von alledem ist diesmal zu bemerken gewesen; nicht nur haben die russischen Herrschaften Deutschland unter sehr angenehmen Eindrücken verlassen, sondern auch unter den beiderseitigen Staatsmännern hat man eine große Aehnlich- feit der grundlegenden Ansichten und der nächsten Ziele feststellen können. Es wäre nach diesen Aussprachen schwer zu sagen, wo eigentlich eine Abweichung zwischen der deutschen und der russische» Politik zu finden sein sollte. Daß Rußland sich mit Frankreich in einem engen Freundschastsverhältniß befindet, braucht bei uns heute um so weniger Anstoß zu erregen, als Rußland feinen Einfluß auf Frankreich stets in friedensfteundlichem Sinne gebraucht hat und voraussichtlich auch in Zukunft so gebrauchen wird. Den Revancheplänen eines großen Theils des ftanzösischen Volkes hat sich Rußland jedenfalls nicht dienstbar gemacht, sondern man kann eher sagen, daß es den Revancheflug mit ziemlich viel Blei belastete. Daß durch die Kaiserreise nach Paris in dieser Richtung der russischen Polittk etwas geändert werden solle, scheint ausgeschlossen. lieber einige der schwebenden Tagesftagen hat sich bei den Besprechungen große Uebereinstimmung herauSgcstellt, so namentlich in Bezug auf die Verhältnisse in der Türkei. Der Kaiser von Rußland äußerte seine besondere Genugthuung, daß es den Mächten trotz aller cntgegenstehenden Hindernisse gelungen fei, die kretische Frage zu einem befriedigenden Abschlüsse zu bringen. Es kann nur noch hinzugefügt werden, daß auch das russische Kaiserpaar bei Allen, die mit ihm in Berührung kamen, die allerbeste Erinnerung hinterlassen hat.
* (Kaisermanöver.) Von den Kaiser- rnanövern wird aus Görlitz berichtet: Mittwoch ftüh um 6 Uhr begannen die Truppen der West- armee ihren Vormarsch, um das rechte Spreeufer zu gewinnen. Die zehnte Division der Ostarmee rückte um 7 Uhr vor; die übrigen Truppen der Ostarmee brachen nacheinander zwischen 7 und 8 Uhr auf. Die Fürstlichkeiten fuhren mit einem Sonderzuge bis Kubschütz. Der Kaiser stieg dort zu Pferde und ritt in's Manövergelände.
(Nachdruck verboten.)
Aus dem Leben der deutschen Kriegsmarine.*)
Von H. von Nieffen, Kapttänlieutenant a. D.
I.
Auf dem Torpedoboot.
„Torpedoboot!" — Ist dieses Wort nicht Jedem mtt dem Begriff des Heimlichen und Unheimliche» zugleich verknüpft? Demjenigen, der diese Kriegsfahrzeuge selber einmal auf ihrem Element in der Fahrt gesehen hat, fast noch mehr, als der Landratte, welcher noch nie die Seebrise um die Nase pfiff oder fächette. Man deutt unwillkürlich an ein in die Luft fliegendes Schiff, an Nacht und Nebel, an Kampf auf Leben und Tod. — Bettachten wir uns also diese interessanten, mtt dem Nimbus der Gefahr umgebenen Boote einmal näher! . . .
Da liegen fie im Torpedobootshafeu m langen Reihen. Schwarz wie die Nacht sehen sie aus! Wohin man auch das Auge wendet, nttgends wttd man — außer ben rothen Rettungsbojen — einer anderen Farbe begegnen und unheimlich ist ihr Anblick dadurch schon in der That. Nur am Heck flattert die Kriegsflagge iu auffallend abftedjenbem Weiß, am Topp des Mastes der weiße Wimpel lustig im Winde, sprechende Anzeichen dafür, daß auf den den Tod bringenden, aber auch dem Tod geweihten Fahrzeugen Leben pulsirt.
*) Wir Beginn'n hiermit die bereit» angekündigte Artikelserie und hoffen, daß bei dem regen und fich immer steigernden Jntereffe für die deutsche Kriegsmarine eine Reihe von Auffätzen über da» Leben der deutschen Krieg»- marine aus bei gewandten Feder eines langjährigen deutschen Seeoffiziers unseren Lesern gewiß willkommm sein wird. Die Red.