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Das Ausstellungs-Defizit.
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„3a, Papa!"
Nun sah er noch einmal zu Marie hinüber, die
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„Gute Nacht, Marie, drückte ihr die Haud. „ schönen Abend '
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Wissenschaft, Kunst und Leben.
— (Ein Seiten st ück zu den Röntgen- strahle n.) Eine neue merkwürdige Wirkung unsichtbarer Sonnenstrahlen wurde kürzlich von Dr Parker entdeckt, die ein interessantes Seilenstück zu deijenigen der Röntgenstrahlen bildet. Wenn man nämlich eine Glas- oder Mctallplatte in eine photographische Camera einsetzt und oae Objektiv so gegen die Sonne richtet, daß das Bild der letzteren und klar scharf auf der in keiner Weise präparirten Platte erscheint, die so belichtet gewesene Platte im Dunkel- z mmer aus der Camera nimmt und auf eine lichtempfind- iiche Platte — also etwa auf ein Blatt photographischen
Mit verstohlenen, theiluahmsvollen Blicke» sah Marie zu dem ftiH in sich Versunkenen hinüber. Es schmerzte sie, ihn so dasttzen zu sehe» mit sorgenvoll Mfurchter Stirn und den in leisem Weh zusammen- gepreßten Lippen. Sie beugte sich zu dem kleinen «illy hinab und flüsterte ihm etwas in'S Ohr. Der kleine machte zuerst ein verschämt lächelndes Gesicht and stand zögernd; endlich faßte er sich ein Herz nnd trottete zu feinem Vater hin.
„Lieber Papa!"
Bewundernd, mit innigem Ausdruck, richtete sich sein Blick auf sie. Ihre Wangen belebte eine feine Röthe, aus ihren großen, dunklen, sinnenden Augen strahlte noch die freudige Erregung, die beglückende Genugthuung, die sie innerlich empfand. 3hr Gesicht dünkte ihm wie verklärt. So hatte er sie noch nie gesehen.
nicht mehr ein treten kann. Ob zudem wirklich ein so starker Besuch von bemittelten Personen erfolgen toirb,_ muß man sehr abwarten, im Ausstellungs- Amüsement, das doch schließlich immer ein und dasselbe ist, scheint auch eine starke Übersättigung eingetreten zu sein. Vielleicht machen im Herbst 1900 auch die Franzosen unter ihre Ausstellungshistorie einen dicken Abschlußstrich.
Angebracht und empfehlenswerth scheinen die Ausstellungen fortan in erster Reihe nur dann, wenn sie auf die Ausstellung die Hauptsache, auf die Vergnügungen das Nebengewicht legen; dann werden auch nicht die Kosten so sehr groß, und die Hoffnung erscheint berechtigt, daß man ohne Defizit abschließt. Dazu sollen aber die Ausstellungen nicht zu weite Landgebiete umfassen. Ausstellungen intimeren Charakters mteressiren mehr und verbürgen auch bei bescheideneren Aufwendungen und Veranstaltungen einen regen Besuch.
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Zimmers durchkämpft, und das Bewußtsein seines Unglücks machte ihn zerstreut und schließlich ganz schweigsam.
Robert erwartete lächelnd, mit Interesse die Antwort.
„Da protestirt er ganz ernsthaft Aber Papa spricht doch auch so!"
Robert lachte herzlich, und der
Sitzt er da gestern eine ganze Weile muckstill auf seiner Fußbank und sieht immer starr vor sich hin. Mit einem Male fängt er au und sagt mit einer Wichtigkeit, als habe er wer weiß was für eine Entdeckung gemacht: Tante Marie, weißt Du, wenn ich einmal groß bin, wie Papa, dann habe ich auch einen so großen Schnurrbart und einen so schönen Säbel, und dann fürcht' ich wich auch nicht mehr, wenn es dunkel ist. Richt wahr, wenn man groß ist, fürchtet man sich nicht? Und daun sage ich auch: Donnerwetter! — Als ich ihn nun erstaunt und tadelnd ansehe und ihn schelte: „Pfui, Willy, wie kannst Du nur so garstig sprechen?" - wissen Sie, was er mir da entgegnet?"
„Nun?"
Boden geplante Volksversammlung ist, der „Fst. Zig." zufolge. Seitens der ftanzösischen Behörden genehmigt worden. Als Redner werden die Reichstagsabgeoidneten Bebel - Straßburg und Bueb-Mülhausen auftreien.
* (Kaisertage.) Aus Dresden wird berichtet: Heute Vormittag fand auf dem Truppenübungsplätze bei Zeithain große Parade -statt, an welcher außer dem sächsischen Armeekorps die preußische 4. Garde- Kavalleriebrigade theilnahm. Ferner waren folgende Fürstlichkeiten eingetroffen: Prinz Ludwig von Bayern, Prinz Ruprecht von Bayern, Prinz Viktor von Italien, Prinz Joachim Albrecht von Preußen, Herzog Ernst Günther zu Schleswig-Holstein, der Erbprinz von Reuß j. L. und der Herzog Albrecht von Mecklenburg- Schwerin. — Der Kaiser und König Albert begaben sich gegen 9 Uhr mit dem Hofzuge nach dem Paradefeld, wahrend die übrigen Fürstlichkeiten, die militärischen Gäste und die Suiten bereits um 8 Uhr dorthin gefahren waren. Die Majestäten wurden auf dem Paradefelde mit klingendem Spiel empfangen. Nach dem Abreiten der Fronten folgte der höchst gelungene Vorbeimarsch. Der Kaiser äußerte wieder- holt seine Zufriedenheit über die Haltung der Truppen, Nach der Parade wurde die Fahrt nach Meißen angetreten, wo Abends in der Albrechtsburg Galadiner zu etwa 300 Gedecken stattfand. Zum Empfang des Kaisers und des Königs von Sachsen war der Bahnhof überaus prächtig geschmückt. In der Feststraße waren zahlreiche Flaggenmasten aufgestellt und durch Eichen- Guirlanden verbunden, die Häuser selbst mit Eichen- Guirlanden, Tannen- und Eichenkränzen auf das Reichste geschmückt. Mehrere mit den Namenszügen des Kaisers und Königs Albert, sowie mit Emblemen verzierte Ehrenpforten hatte man errichtet. Eine ungeheure Menschenmenge wogte in den Straßen und bereitete den Fürsten stürmische Ovationen. Bei Anbruch der Dunkelheit Begann die Illumination. Um 9'/4 Uhr erfolgte die Rückkehr nach Dresden. Auf dem Wege nach dem Bahnhofe wurden den Majestäten neue Huldigungen bereitet. — Die Abreise des Kaisers nach Breslau erfolgt morgen Vormittag.
* (31 u § dem Reiche Reuß älterer Linie) Die „Landeszeitung für das Fürstenthum Reuß älterer Linie" bespricht in einem mit der Überschrift „Deutschlands Landesvater?!" versehenen Leitartikel den Aufruf, in dem mehrere Berliner Bürger dazu auffordern, den 100 jährigen Geburtstag Kaiser Wilhelms I. als Nationalgedenktag festlich zu begehen. In dieser Kundgebung befindet sich der Aus-
(Nachdruck txrbottn.)
Martha und Maria.
Roman von Arthur Zapp.
(Fortsetzung.)
„Es ist neun Uhr, Zeit zum Schlafengehen für Dich, Willy."
Sie trat zu Robert heran und reichte ihm den Kleinen, der schon müde geworden war, und den sie auf ihren Arm genommen Er nahm ihn, küßte ihn herzlich und gab ihn ihr zurück. Ein warmes Dankgefühl erhob sich in seiner Brust. Sie hatte ihn seinen Kummer und seine Sorgen vergessen gemacht und ihm einen glücklichen Abend voll reiner Freude bereitet, den er ohne sie einsam, in schmerzlichem Grübeln verbracht haben würde.
Sie errötheie heftig und seufte dar Gesicht. Und dann erhob sie von neuem die Augen und sagte, den kleinen Willy an sich drückend:
„Nicht wahr, Robert, nun werden Sie auch nicht mehr so kopfhängerisch und tranig dreiublicken? Wer >iu so herziges kleines Wesen sein Eigen nennt, ist der nicht glücklich und beneidenSwerth?"
Sie wartete nicht auf seine Antwort, sonder» verließ rasch, mit Willy auf dem Ann, das Zimmer. Tief bewegt blickte er ihr nach und eine Stimmt wurde in seinem Herzen laut: „Warum ist Martha nicht wie sie?! Wie glücklich könnten wir sein, wie glücklich, trotz Armuth und Dürftigkeit!"
(Fortsetzung folgt.)
Deutsches Reich.
* Berlin, 3. Septbr. (Tagesbericht.) Se. Maj. der Kaiser wird auch in diesem Jahre in der Zeit vom 20. September bis 7. Oktober zur Rothwildjagd auf Schloß Rom int en in Ostpreußen weilen. Die große Hofjagd bei Blankenburg am Harz, woran der Kaiser theilnimmt, ist auf den 30. Okt.festgesetzt. — Dem Generaladjutanten von Hahnke, Chef des Militär-Kabinets, ist vom Kaiser die außergewöhnliche Auszeichnung zu Theil geworden, daß er zum Chef des Grenadier-Regiments Prinz Karl von Preußen (2. Brandenburgisches) Nr 12, das in Frankfurt a. O. in Garnison steht, ernannt wurde. — Der Zar wird auf feiner Reise nach Breslau an Stelle des verstorbenen Fürsten Lobanow von dem Geh. Rath Schischkin begleitet sein. Die Leiche Lobanow's ist nach Moskau gebracht, woselbst sie am 6. d. M. im Kloster Novo Spaßky beigesetzt wird. Bezüglich der Mittheilung, der Zar habe den Wunsch geäußert, gelegentlich der Reise nach Kiel den Fürsten Bismarck zu besuchen, bemerkt der „Hamb. Konesp.", Bestimmtes sei darüber nicht bekannt. Mit der Möglichkeit dieses Besuches wird jedoch gerechnet. — Das Befinden des österreichischen Thronfolgers, Erzherzogs Franz Ferdinand von Este, ist jetzt derart befriedigend, daß Kaiser Franz Joseph ihm einen militärischen Posten übertragen wird. — Eine Seitens elsässischer Sozialisten am 6. September in der Nähe von Markirch auf französischem
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..... beklemmende, schwere Druck wich ihm endlich von der Seele. So, unter allerlei Plaudern mit und von dem Kleinen, verstrichen ein paar Stunde» mit unbemerkter Raschheit, und Robert erstaunte ehrlich, als sich Marie plötzlich mit den Woiten erhob:
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„Was willst Du?" fragte er kurz.
Der kleine vierjährige Bursche senkte verschüchtert llnim «n Kops, und um seine Lippen zuckte es empfindsam. Mvlll „Er möchte Ihnen etwas vorfingen," antwortete irr in I anstatt seiner Marie.
»Wie, Du kannst auch schon fingen?" fragte lUvll letzt Robert, aufmerksam werdend, freundlicher. .....- . Der Kleine reckte sich auf den Fußspitzen empor, f j 204 «eine Augen leuchteten stolz.
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Robert fuhr aus finstrem Grübeln auf und J starrte zerstreut, noch immer geistesabwesend, auf den kleinen Kerl, der vor ihm stand und aus seinen Helle» lltt II 6hntn Kinderaugen treuherzig und ein wenig scheu j» ihm aufblickte.
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die zum Theil deßhalb ihren Wohnsitz gewechselt, auf großen Gewinn gerechnet; die weitaus meisten von ihnen werden in traurigen pekuniären Verhältnissen fein, wenn der Schluß der Ausstellung erfüLt, und sie blank und blos auf der Straße stehen.
Hier liegt für die modernen Ausstellungen der wundeste Punkt: Sie bringen zumeist den großen, kapitalkräftigen Unternehmern einen erhöhten Nutzen, di- Mehrzahl der Uebiigen „fällt", um einen drasti- scheu Ausdruck zu gebrauchen, „mehr oder weniger gründlich hinein". Dafür kann man keiner Aus- stellungs - Leitung oder einer bestimmten Person aus derselben einen. bestimmten Vorwurf machen, dies Mißgeschick liegt in der Natur der Sache. Die Berliner hatten mit ihrer ersten, mäßig umfangreichen Gewerbeausstellung von 1879 einen schönen Erfolg; bei dem nunmehr angestellten Versuch, diesen ersten Erfolg zu vervielfältigen, kann die Elle leicht länger werden, wie der Kram. Und die Menge der Beschäftigungs- und Brodlosen, welche Berlin im Herbst und Winter zu beherbergen haben wird, wird dem städtischen Finanzminifter auch die schmerzliche Empfindung beibringen, daß es doch eine zweifelhafte Freude fein kann, Tausenden als Anziehungspunkt zu dienen. Auch die dortigen Industrie- Arbeiter und Gewerbegehilfen, die sich bei guten Löhnen recht wohl befanden, werden bald genug merken, daß ein sehr verstärktes Angebot von Arbeitskräften für sie nicht nutzbringend ist. Es wird in Deutschland bei Weitem nicht so trift weiden, wie nach den Ausstellungen von Paris und Chicago, aber man wird sich wohl auch in den betroffenen Großstädten mehr als bisher der Erörterung der Frage zuwenden, wie dem für städtische Finanzen leicht verhängnißvollen, völlig ungehemmten Zuzug von ganz unbemittelten Personen ein kleiner Riegel vorgeschoben werden möchte.
Die Ausstellungen sind in Wahrheit eine riskante Sache geworden, das beweisen die Erhebungen dieses Jahres von Neuem. Und von dieser Beweiskraft wird nicht im Geringsten etwas geschmälert dadurch, daß die Franzosen sich mit aller Anstrengung zu ihrer großen Ausstellung im Jahre 1900 rüsten Die Ausstellung von 1889 war schon mehr Spektakelsache, als wirkliche Ausstellung, deren Hauptanziehungspunkt der Eiffelthurm bildete, und die nächste Ausstellung wird noch weit mehr den Charakter einer Amüsements - Veranstaltung tragen, wie ihre Vorgängerin. Reniiren kann sie sich überhaupt nicht, weil sie heute schon dermaßen mit Anleihen belastet ist, daß ein Profit auch bei dem stärksten Besuch ihm ermuthigend znnickte, dann begann er in leisem, schüchternem Ton, doch deutlich die Melodie markirend:
„Wer will unter die Soldaten, Der muß haben ein Gewehr, Der muß haben ein Gewehr. Das muß er mit Pulver laden Und —"
Hier brach er ab nnd blickte erwartungsvoll, mit vor Eifer gerötheten Wangen zu seinem Vater auf. Dieser tätschelte ihm liebkosend de» Kopf und sagte erfreut: „Das hast Du gut gemacht. Aber warum fingst Du nicht weiter?"
Der Kleine schwieg beschämt.
„Weiter kann er's noch nicht," erklärte Marie lächelnd.
„Ach so. Dann fteilich. Von wem hast Dn'S denn?"
Der Kleine warf statt einer Antwort einen strahlenden Blick zu Marie hinüber.
„Von Tante Marie also! Ja, ja, die Tante ist gut, sehr gut."
Willy nickte begeistert und über sein ganzes Gesicht ging ei» fteudigeS Leuchten. Robert beugte sich bewegt zu dem Kleine» nieder, küßte ihn und fragte: „Hast Du denn die Tante auch recht lieb?"
Die Frage wirtte wie ein Signal auf den kleine» Burschen. Er huschte mti schnellen Füßen auf die ihm Entgegenlächelnde zu, fletteite im Nu auf ihren Schooß, und schlang die Aermche» um ihre» Hals und drückte seine erhitzte Wange an das Gesicht der glückselig Erröthenden.
Mit feucht schimmernden Augen blickte Robert auf das anheimelnde Bild, und das Herz wurde ihm weich und weh. Da schlug ein fröhliches Auflachen an sein Ohr und munter ertönte Maries Stimme:
»Denken Sie nur, Robert, was der schlimme Bursch, der Willy, zuweilen für drollige Einfälle hat.
* Ausstellungen scheinen nicht die Lieblinge des Himmels zu sein, denn ungewöhnlich häufig passin :n 6.10, es, daß ein regnerischer Sommer alle frohen Hoff- ' mingen zerstört, welche auf das Gelingen von großen Ausstellungsunternehmungen gesetzt werden. Nächst der diesjährigen großen, zu großen und daher zu kostspieligen Berliner Ausstellung hat besonders die Chicagoer Weltausstellung unter der Ungunst der Witterung zu leiden gehabt, nicht blos ein bedeutendes Defizit erlebt, sondern auch den Tausenden von bescheidenen Existenzen, welche auch in dem erwarteten Goldstrom zu fischen gedenken, die herbsten Ent- täuschuugen bereitet. Was zum Beginn der diesjährigen Ausstellungssaison recht rosig erschien, hat sich in düsteres Grau verkehrt, welchem selbst ein freundlicher Spätsommer keine wirklich hellen Farben mehr ner- , . , leihen kann, und, alle Unternehmungen dieser Art,
kklt Bt welche mit zu großen Unkosten manipuliren mußten, “ werden Unterbilanzen aufzuweisen haben, an welche Leiter und Garantiefondszeichner schon heute mit gelindem Schauder denken mögen. Es wird viel, vielleicht recht viel drauf zu legen fein, und die Ausstellungsmüdigkeit, die mit diesem Jahre erloschen schien, wird abermals weite Kreise ziehen.
Ein Ausstellungs - Defizit bedeutet freilich noch lange kein Mißlingen einer solchen Unternehmung überhaupt. Die Geschäftswelt der Ausstellungsstädte । hat bei leidlichem Besuche, und der hat ja doch ziem- errutti tich überall ftattgefunben, zweifellos ihre sehr ansehnlichen Exttaeinnahmen, bie doch nicht in wenigen Taschen verbleiben, sondern weiter und weiter fließen und also Vielen zu Gute kommen. Auch die ausstellenden Jndusttiellen erzielen in solchen Fällen einen , verstärkten Absatz, sie erhalten neue Geschästsver- [362 Bindungen, deren Werth im Laufe der Jahre immer mehr steigt. Freilich wird das nicht überall zu- tteffend fein, bie Unkosten ber Ausstellungs - Theil- »chmer find bettächtlich, unb ein genaues Rechnen ‘ muß erst ben wahren Sachverhalt ergeben. Große Firmen können sich ja leicht über einen Ausfall Hinwegsetzen, aber für minder bemittelte strebsame Ge > schästslente kann ein böser Abschluß herauskommen. Erscheint also hier schon die Sache gewagt, wo noch -die verhältnißmäßig besten Chancen obwalten, so wird es doch mißlich geradezu mit den Verhältnissen der kleinen Leute, die in irgend welchen Anstellungen einen i reichen Verdienst erhofften, einen so reichen, daß sie TfllH ^ßhalb mitunter gesicherte Brodstellen aufgaben. In Berlm haben Tausende von solchen kleinen Leuten,
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für Bie Kreise Marburg und Kirchhai«.
Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und r»-* <
9AQ Laagen. - Quarta! Abonnements-Preis bei der Eppe- ZljLrtVllltVrt
-12 iUH dition u Mk, brr allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg. (extt. V-M-V- y,
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________«der deren Raum 10 Pfg„ Reklamen für die Zell« 25 Pfg. ^UtHlllUUlU, U. Lesliellllikl loVO.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie di« Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. ’
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.