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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfutt a. M., Eassel, Magdeburg und Wien; Rudolf YYYI Mofle in Frankfurt a M., Berlin, München u. Köln, C L AAai* Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Der Reichstag hat diese einschränkende Klausel 1^^--- ---

Wieder beseitigt. Von konservativer Sette war mit! Deutsches Reich.

Recht aus die Nachtheile chingewiesen worden, welch ei * R 9r,m. ,r,

tar den Bauernstand aus der für das bürgerliche! sm- (Tagesbericht.)

Gesetzbuch gewählten Fafstmg des Rechtssatzes ent=fc S? Ö V ^legraphirt wird,

stehen müßten. Man befürwortete dringend die Bei-!!?/! ^stät der Kats er an einer leichten behcltung des .Regierungsdorschlags mit seiner Be-!/ ^- ^^?-.?^^alsaffektion und hat daher schränkung der-Ersatzpflicht. Es wurde sehr treffend g e STRu^/or tf heroorgehoben, daß die ländlichen Gehöfte, ins-1s"*Jj / uhrorl uud Essen aus ärztlichen

besondere die rsalirt liegenden, des Schutzes durch! » ?,- r 3./7n aussen. Ihre Majestät die

Hunde, vornehmlich in der Nachtzeit, gar nicht ent-! 2 CÄlbaseflen. beute ä6enb 11 Uhr in Be­behren könnten, und daß der Bauer unmöglich für!??"^?s ?nn3en ®etnri4 von Preußen als Ver- j-den Schaden' verantwortlich g^acht werd?» dmftl^fk ??? 2?C'eIb?ereift Das ganze der durch irgend welche Zufälligkeiten oder llnvor-1 ?Ur ^fohlen gewesene Gefolge Sr. Majestät ßchtigkeiten Anderer entstehe. !-7 7 Allerhöchsten Befehl dem Gefolge Ihrer

In d-, That ist z. B. W, ba6 JSXfcÄ b t3"Ä?

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feierlichen Enthüllung des Kaiser Wilhelm-Denkmals «denken erhoben, nämlich einmal die Unmöglichkeit der beiwohnt. Der Kaiser üeß am Sarge Kaiser!Abgrenzung des Handwerksbetriebes gegen andere Ge- ed rt ch sm Potsdam zur Erinnerung an die Werbebetriebe und dann die Schwierigkeiten, welche Schlacht bei Worth einen Kranz mit Schleffe nieder- sich aus der örtlichen Vertheilung des Handwerks Die Prinzen Adalbert, A u g u st ergeben. Die Begründung sucht diese Einwände zu unb DZka r relsenam Sonntag von Wilhelmshohe I widerlegen und geht alsdann in detaillirte Ausführ-ungen »ach Potsdam zuruck. über die einzelnen Bestimmungen des Entwurfs ein

* (ZurHandwerksorganisationsfrage.)! * (Jnvaliditätsversicherung.) Diefinan- Der^, Reichsanzeiger veröffentlicht auf 22 Spalten zielle Lage der Anstalten für die Jnvaliditäts- und die Begründung zu dem Gesetzentwurf über die Altersversicherung hat sich sehr verschieden gestaltet Zwangsorgamsation des Handwerks. Einleitend giebt Während bei den einen die Beiträge nicht ausreichen' dieBegründung eine Geschichte der auf die Organi-! um die Renten auszuzahlen, sammeln die anderen h°n Handwerks gerichteten Bestrebungen und Kapitalien, das bei einer Anstalt bereits so hoch g " Maßnahmen der Regierung. Der Entwickelungsgang worden ist, daß dessen Zinsen zur Auszahlung der *-?? -kUrbteid, R.«au«tech. VKSs- bJf j brc?rr0ant,a i?" des Handwerks so lange deslLandwirthschaft betreibenden östlichen und nördlichen rechten Erfolges entbehren müsse, als sie auf den Provinzen Preußens, sowie-irn nördlichen Theile S?e 5.r erwilligkeit gestellt sei. Bezüglich Bayerns sind die Versicherungsanstalten am schlechtesten ^lär^EEfuhrung des Befähigungsnachweises gestellt. - Zur Erklärung dieser That sich? dient erklärt die Begründung, daß die Regierung weder Folgendes: Wenn von dem Grundsätze, daß die Rente von her Zweckmäßigkeit nach Durchführbarkeit dieser derjenigen Anstalt zur Last fällt, in deren Bezirk der Maßregel überzeugt sei, aber auch bei der gegen-I Rentenanspruch entsteht, im Interesse einer aus- therligen Ueberzeugung davon hatte , absehen müssen,! gleichenden Gerechtigkeit eine Ausnahme durch ver- erne die Interessen des Handwerks so tief berührende | hältnißmäßige Heranziehung der anderen Anstalten undl s, inb Steif, her SdWljta, Müg-macht wst°d, Ik'JKÄ ^^?^^lt'g mit der vorgeschlagenen Organisation der Zeit Beiträge geleistet hat, so mackt es einen sehr Mr Erledigung bringen zu wollen. Di- in dem großen Unterschied, ob als Verthfiümgsmaßstabb« Entwürfe vorgeschlagene Organisation des Handwerks Kapitalwerth der Beiträge, wie die Regttmng vor­soll eine vollständige das ganze Handwerklschlug, oder die Höhe der Beiträge selbst wieder umfassende und dazu bestimmt sei», die gleich-1Reichstag beschlossen, gewählt wird. Der Kapital- zertig herbeizufuhrendegeietzüche Regelung desLehrlings-! Werth der Beiträge jüngerer Leute ist natürlich erbeb- Interesscu des Handwerkerstandes wahrzunehmen, ins be- bei dem jetzigen Vertheilungsmaßstabe die land- andere auf seme allmählige Erziehung zu genossenschaft- w i r t h s ch a f t l i ch e n Landest hei l e be- l?er Dhatrgkeit hlnzuwlrken und eine Standesvertretung! trächtlich zu kurz, in denen das Durchschnittsalter der gegenüber der Gesetzgebung und der Verwaltung dar-1 Arbeiter ein erheblich höheres ist, als in industriellen

sonderen Werth mißt die Begründung! da deren junge Arbeitskraft in starkem Maße in diese bnTU btIbbe" Handwerksausschussen bei, zu der sich! Distrikte abschließt. Abhilfe für diese Ungleichheit solche Handwerker, die keiner Innung angehören,! zum Besten gerade der schwächeren Schultem thut

eniLbt.C. betreffenden Gewerbe nur vereinzelt dringend Roth im Interesse der ausgleichenden Ge- schlu?st2d-?nnv^?"E? ^gesellen können, An- rechtigkeit. Es wird demgemäß ein Ausgleich durch schluß finden und ihre Interessen wirksam vertreten l Uebertragung eines Theiles der Renten auf breitere

ber Gesammtinteressm Schulte?» zu suchen sein. DieiLedadurch zu ben auS bcn Innungen und! geschehen haben, daß ein zum Ausgleich ausreichender Handwerksausschussen zu wählenden Handwerks-! Theil aller Renten auf die Gesammtheit der Ver- be^^terPff/ e$ ab6I m^ie Wahrnehmung sicherungsanstalten vertheilt wird, so daß nur der Rest / e <?-acirc lbrem Bezirke wohnenden!der in erster Linie verpflichteten Anstalt verbleibt Handwerker. Die Handwerkskammern bedeuten für Bestimmungen in diesem Sinne wird nach offiziöser das Handwerk dasselbe, was die Handelskammern Verlautbarung die für die nächste Tagung des Reichs- KnnnS?rn?U^ ®e9C" bie Durchführbarkeit einer tags in Aussicht gekommene Novelle°zum JnvaL Zwangsorganisatton wurden vornehmlich zwei Be-1 und Altersversicherungsgesetze enthalten.

Seine blasirte Gelassenheit wich nun doch einer!.. ®*c f*4r' auf's Tiefste verletzt, zurück. Ein wie zornigen Aufwallung.Du hast ihn doch selbst-1^«-» Unrecht er ihr that! Wohl hatte sie sich dm verständlich ausgelacht?* |§Df machen lassen, aber ohne alle Nebengedanken,

Seine Augm blitzten, seine Zähne preßten ftdblnur »hr schmeichelte und weil es ihr

fest gegeueinauder. I unmöglich war, eme in so achtungsvoller Form dar-

Neiu l Ich habe mir Bedenkest ausgebeten * i Hu/blgung kühl, empfindlich zurückzuweisen.

bereitung, bezwecken nichts, als den Bruch; fteilich | . Thränm.

Herbig ist ja reich!* ' ^'L »Wie schändlich, tote abscheulich von Dir!* stieß

Daß ich Dich liebe, daß Du mir höher stehst, als I Sie schluchzte auf und rnnfft, r* u_ irgend ein Anderer, weißt Du. Ich verlange nichts,!ihm wmdm, aber er hielt sie mit rafefiem «U daß Du endlich ein offenes Wort sprichst. SidT .«eMe'w/ÄAW

re- und ver- 225 Et. tcK zu 671 zer ier Bl. chau age, oom Ver­dis 672 sep.

?n! U8 ?«n"oetmS blnheres übrig, als! mir Dein Ehrenwort, daß Du im Laufe dieses

mf IST J"Sn?. ®°m bist Du d-nniz-hl-S Erust mach-n wirst, uud ich gelobt Sir- f '-.-»--duld!,. 10 drlugrub uud - St Mite stust-r ,u »oben und -»Ibteknicht-.

©eil sie athmete tief auf und blieb stehen,!Fredi!"

weil sich etwas ereignet Hut, weil ich nicht länger! -34 i4 kann nicht,* stieß er gepreßt hervor *Eten will. Du mußt Dich noch heute entscheiden.* I "Es wäre der reine Wahnsinn. Uebrigens, wenn eS

Wie?* Er betrachtete erstaunt ihr finster blickendes! Dich "icht gelüstete , Frau Lieutenant Herbig zu Besicht, in welchem ihm eine Miene verzweifelter Ent-! werdm, so so hättest Du Dir von ihm nicht den chlossenheit auffiel.Was hast Du denn? Was lmachen lassen, ihn nicht dadurch ermuthigt. Aber* was ist denn geschehen?* | cr redete sich in immerleidmschastlicheren Unmuth

Herbig hat mir seine Liebe erklärt,* stieß fie|b!"ein ~ "Du bist kokett. Du bist eitel und putz- nun ohne Umschweife heraus,er wirbt um meine I '4^9, und Luxus und Glanz sind Dir mehr Werth Hand.* »als meine Liebe.*

Rösartiat' CSnitSfhfprp I ?un ift zwar demgegenüber geltend gemack

ouyuiligc yuuyiljiere. I worden, daß die allgemeinen Bestimmungen über dl

u? Das bürgerliche Gesetzbuch hat bekannllich viele! Schadensersatzpflicht hier mildernd eingreifen, indem - Neuerungen gebracht. Dahin gehören u. A. die neuen! ^Wgen: Wenn bei Entstehung des Schadens Nechtsbestimmungen über den Ersatz des durch Haus-1?tn. .erJ,4uben des Beschädigten mitgewirkt chierc verursachten Schadens, eine Rechtsmaterie I -1" hangt die Verpflichtung zum Ersatz sowie der die den deutschen Bürger unmittelbar zu interessiren I *eiftenben Ersatzes von den Umständen

geeignet ist. Das bürgerliche Gesetzbuch erklärt hier Ia6, (^besondere davon, ob und inwiewett der Schaden das Folgende für Recht:Wird durch ein Thier ein I a°-wregend von dem einen oder dem andern Theile Mensch getödtet oder der Körper oder die GesundheitI ^Nacht ift.* eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt L. .$ur* bte|e Destimmung wird auch der Thier- so ist Derjenige, welcher das Thier hält, verpflichtet,!!??^Wird also durch eine deutliche dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden yJ^Muft ba§ Betreten eines Grundstücks untersagt ersetzen.* loder vor Hunde» gewarnt, so würde der ttotzdem

Das preußische Landrecht riebt für I nuberusen oder unvorsichtig das Gehöst oder Haus

LTÄ. »-ch Thtee Schab Sommtobt

Schabrn durch eis Haus thier verursacht ist und derlt"'^ Schadenerfatzunfpruch Hades. Aber das oben Besitz« desselben die nöthige Vorsicht ange- ?^^^ angemdrte Belipiel läßt es doch bedauerns­wandt hat, um einen SchaL für brüte Z bie Regiorungsklausel weg-

toenben. Dementsprechend enthielt^ auch die X benn bem dort angeführten Falle

gierungsvorlage bei dem bezügliche» Paragraphen des!Söt-S X ^cfe^e un^ei[eIi

neuen Gesetzbuches noch bie folgende einsthränkcnde ! " lersten, obwohl er einem etwaigen schaben Klausel:.Die Ersatzpflicht tritt nicht einwennd«! lti°r5ubea«en bestrebtwar; benn auch dem Geschädigten Schaden "durch euTHausthier vemrsaM ' wttd und! « "genes Verschulden zur Last zu legen. Derjenige, welcher das Thier hält, bei dessen BeauffI Ersatz für Schaden durch Thiere kommen

sichngung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt^beob- Hunde» sonder» auch

-achtet, oder wenn der Schaden auch bei AnwendungfcS w ' -?^ncinen' tur$ 6on allen dieser Sorgfalt entstanden fein würde * veruriachtcn Beschädigungen m Betracht.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die «reife Marburg «nd Kirchhain.

Es"1 Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

Erschein! täglich außer an Werktagen nach Sonn- und <

M 185 er«: ÄttSÄ s L s- Marburg,

ÄiÄSK L LWÜW Sonnabend, 8. August 1896.

(Nachdruck v«Soten.) I beizaubern. Ich habe Dich nie im Unklaren gelassen MartHa und Maria. Uber meine Verhältnisse. Eine knappe Zulage, das I |t Alles, was ich habe, Vermögen keine» Heller

Rouum von Arthur Zapp. «Nur Schulden, nichts als Schulde».*

(Fortsetzung.) IMein Papa ist gewiß in der Lage--*

Aber hast Du noch nie daran gedacht,*!. »DeinPapa? Hm, ich bin ja überzeugt, daß er W Martha fort,daß das nicht immer so fort 1,2 vorgeschriebenen Betrag als Hypothek eintragen phen kann? Wie ost habe ich »jcht schon getittertl!a en wurde, aber die Zinsen, damit würde es ti dem Gedanken, daß Papa ober Mama oberra?,crn u"b bann--die Zukunft wäre schauber-

wst einer dahinter kommen könnte. Wie leicht kann! TV' Zusehen zu müsse», wie Du Dir Ent- mh einmal Jemand sehe», wenn Du aus der Stabt, vchrungen auferlegst! Du bist verwöhnt und ich taauskommst, heimlich. Es ist ein wahres Wund« j 5?.n' *4 habe auch gerade keine Anlage» zum ®6 uns »och Niemand überrascht hat.* 'iDwgeues. Kurz, das Ende wäre» Noth, geheimes

Er lächelte.Du siehst, ber Sott ber ßiebenben 8Länäenbe ®IenbI Brr!*

^«tet schützenb seine Hanb übcr uns. Uebriaens |r*r V 6 n ehrlichem Entsetzen. Dann * Umstänbe find uns so günstig, wie nur möglich! timWanae^an ?^."^der fester um ste und preßte ! * Entdeckung ist kaum zu fürchte». Im Walde! P"' Ä »»1 .

a» Euren Park stößt, binde ick an ein« »er-Im noch warten. Lieb! begann er von

Aste» Stelle mein Pferd an. Ich selbst bi» iml^^ rn? fte Stimme nahm einen weichen, ein-

über die Mau«, nachdem Du mir zuw! ba£ ETÄ1, r*$ ^ibt, ich habe einen äticheu gegeben, daß keine Gefahr vorhanden ist iLr, ^-n eingefleischten Hage-

^4erbie8 steht die gefällige Eoufiue auf b« Lauer * I fetter oon mir und ich sinb die einzigen

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Schultern zuckten vor Ungebnlb,benfftDu, ich!um so größer fein!*

I UtaTso* b^t-m9e b bie «E». Si; Mst-st-,stchst im $,f M et hustteb-rl,,b w, -3a, Bra* fd°"

m Z>®d* ft- m «sflobmibem Un.

^"Taille sich nnwill-Imuth,baß ich warte» werbe, bis ich eine magere, khtnt »34. fcurbe mich ja | oertrodnete alte Jungfer geworben? Dann würdest

S und chrn ÄÖOt mich erst recht nicht nehme». Ich bin vierund-

^lüMcktz?M^ck S, 7» 7*T 1° rwanzig Jahre alt, ich habe keine Zett mehr zu warten.*

^ötes ?d""Ab« Schatz, so sei doch vernünftig,, »«suchte

Mer Ä,iel«b«,I« sie zu begüten.Mau kann doch nicht mtt bem

i4 kann boch iue Heirathskaution nicht h«-lK»pf durch die Wand rennen. Was soll« wtt dnm