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Der Biedermann verschwand und kehrte nach einer
- - , Minute mit dem Bescheide zurück, die Dame bitte
Ja. Der kurze Begleitbrief, mit Fanny Lössel Ium Erlaubniß, mit dem Herrn über ein Manustript , unter,chneben, bezieht sich darauf, daß der tägliche I zu sprechen, welches sie vor drei Mocken ehmtlitferf », I k ?^°chst merkwürdig! sagte Georg ''gleichzeitig,IAnblick unserer redaktionellen Thätigkeü der Ein-»habe. 9 *
3 e1;"VX-Önn' "'"»e Heiterkeit gewahrend: »Was istlsenderin der-Gedanken gegeben habe, uns ihre Ar-I „Tas geht Dich an!" flüsterte Georg, von seinem 1 f Ibesten anzubreten. Falls wir darauf reflekttren uud^Platze flüchtend und griff nach dem Hut. „Empfange
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie dir Annoncen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI Mosi« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. -UUyLy,
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
»«ugm prüfte», fühlten wir uns wie Könige. Mr I Eines Tages, als Jeder von uns seines Amtes I Werbern offenen Senftir über untere | Allmächtiger! das hat uns
te“ren beide vergnüglicher Gemüthsart, und lieben I waltete, stießen wir beide einen grunzenden Laut aus.I kx^ gebeugt, leder mrt der ihm eigenen charasteristi-I Sie die Dame, was sie wünscht. M nicht durch die Kundgebungen öielaeftaltiaen Iber den Eingeweihten Erstaunen bedeutete. I lcheu Mlergie die Cigarre un Mundwinkel." I Der Biedermann verschwand u «bens beirrm, die sich aus den nahen Hinterhäusern! „Furchtbar komisch!" bemerkte ick mit dem! Zeichnerin, sagst Du?" IMinute mit dem Bescheide zurü>
Parallelstraße unS aufdrSugteu. Im Gegentheil, Lachen erfolglos kämpfend.' ' Lnteitotie^^rl9 ?6"?' hl Ium Erlaubniß, mit dem Herrn i
J müßigen Viertelstunden belustigte es uns, die ~ luntenckneb«, fi* Wm.f m s., -rx.» .
üchbaru in den verschiedenen Stockwerken
'«achtel.
Der Pechvogel. ÄÄ&xL?“-*• •*'-S1*te
Humoreske von Agnes vo« Kliuckowstroem !"ehmen schien. Ihre runden Brillengläser waren ost! „Na, dabei ist doch nichts Komisches. Wirf'das I suchen " P $ standigung aufzu«
Eung meiner Existenz zu finden. VJK« ^-SPP‘ ticTekr 9erabe “”ter ihr wohnte „diel 34 las dem Freunde einige stilistische Bluthenlganz Deiner Meinung, daß wir uns eine so vor.
Besagter Freund hatte eine neue Familienzeit- Zövfckm und'?°siÜ7n Ä. Mädchen mit aus der m Rede stehenden Novelle vor. Er lachte zügliche Kraft für unser Blatt nicht entgehen lassen !christ m's Leben gerufen und schlug mst vor amen f-k. M$ “nb rosigen Grübchen, mit einem Ir» Thronen. I dürfen."
sv jährliches fürstliches Gehaltvon 1800 MartinI^umpfnaschen und entzückend gerundeter Gestalt,! „Nennt sich die Verfasserin?" | ,Jch danke Dir!" entgegnete er sehr von ob«!
seine Redaktion eiuzutreteu. Ich ließ mich blendenIen,3)tn9 ^m Anbeißen niedlich. Zuweilen erschienI »Sie unterschreibt sich nach der üblichen Hoch-1herab. „Aber ich bin ganz gut in derLaae die tu -Ad schlug ein. ’ 6 mitp blöden ^ch, wenn sie mit der Handarbeit dasaß, neben ihr achtung mst Malwine Täubner." mein Xaä Zaaenben aJaele^nfiXn f.rSft
Vorläufig begnügte fich unsere Redakston mit!^9^«-^9« aBer $etr' ben toil alle Ursache! »Die Vogelscheuche!" sagte Georg mit Ueber-Iwalten." 3
---em Hinterzimmer drei Treppen hoch in der Hagels- undlackeu^kÜnn^"fte bann pIa“ber,t EL -ine überspannte ?lte Jungfer kann Es war nichts zu machen. Er bestand auf ^rg-r Straße. Weißt Du, wo das ist lieber Leser? I lachen konnte. Aehnliches zu Tage fördern. Es ist übrigens merk- seinem Recht. ' T
w, dann wirst Du auch wissen, daß wst nickt 1^ ,, ,c§ gleich ganz offen zu bekenuen: totr toaren I ®urbi9f baB J4 aus dem nämlichen Hause gleichfalls! Unser Faktotum trat ein und drehte eine Karte ^°n der erdrückenden Nachbarschaft der hohen Finanz re?e enl ®fn,8 verliebt in das herzige Geschöpf, | Zuwendung erhalte» habe, eine Reihe von Ich den schmutzigen Händen.
'-Ad Aristokraste zu letten hatten. ’|unb warf es zufällig einmal einen verlorenen Blick,Abzeichnungen., die so fein beobachtet und so! „Was wollen Sie?" herrschte'Georg ihn an.
1 216er gemüthlich und lustig war es in nnferent|iU uns hinauf, so beobachteten wir uns mißtrauisch pale°tvoll^ausgefuhrt find, daß ich ganz paff bin. I „Die Herren verzeihen, aber es ist eine Dame da." ^edaktionszimmerchen; und wenn wir, mein Freund I gegenseitig, um festzustellen, ob der Blick dem Anderen | »Hinrerhausstudten nennt ^die Zeichnerin die kleme l Ich riß ihm die Karte aus der Hand und reichte ^wrg und ich, jeder am eigenen Pult am Fenster I ^Men haben und von ihm erwidert worden, sein| Sammlung, die tch^ jedenfalls für'S Blatt erwerben »sie dann dem Freund hinüber.
i--8en und die eingegangenen Manuskripte und sicick-1 ßnnc' — IEch<m mal her, wie famos dies gemacht! „Fräulein Malwine Täubner."
8”nn*~ “""1 ■ ’ - • -- - 1 rL2--= -,o ” * - - - -- lift- and ick hmfM- h,m I Allmächtiger! das hat uns gefehlt! — Fragen
L Abonnements auf die „Ober-Ipü"^, bkw-?und L'eititvon bSänben0Lnrf"$^ bie Demokratie zum Schimpf-1ordneler in Mainz. Nach der Auflösung des Reichs-
hesstsche Zeitung" für die Monate,-md hoch unter dm Telegirtm anderer Nationen eine lE Sozialismus zum Vorwurf gemacht.!tags erhielt schon im Jahre 1878 ein Centtums-
Auaust und Seotember morst-n „nn İbl'ch°Anzahl denen die ParteidtSziplin noch nicht in D-e kapitallstische Presse hat Recht, wenn sie diesen I kandidat das Mainzer Mandat. Dagegen siegte im
öeptemoer werden von sammt- Flei ch und Blut ubergegangen ist, und die durch den Leuten vorwirft, daß sie sich nicht selbst controliren Jahre 1884 noch einmal ein Demokrat Seit der
ltchen Postanstalten und Bnefträgern, unseren wcht betäub? genug fin^Üm roiHenäein Selbstregierung völlig unfähig sind.lZeit haben sozialdemokratische Abgeordnete den Wahl-
Zeitungsboten, somit in der Ervedition Ifallen. Die Franzosen, Holländer, wie auch ein erbeb-1 h'e-e llebel entstanden aus dem thönchten Versuch,!kreis inne gehabt. Bei den letzten Wahlen im Jahre Markt 21 annpnnmmon ' ?? Engländer haben sich mit Energie ben unmögliche Sache möglich zu machen, nämlich 11893 stellte sich das Stimmenverhältniß so, daß der
M 21, angenommen. I Absichten der haupt-achlich von den Deutschen inspiriitenlMelnungsverfchledenheitin, welche nicht derselben!nationalliberale Kandidat 5269, der Volksvarteiler
Im Anfang des Monats August beginnt im I welcher diese sog-nanmen9^wsisenschcftlichen^° SmialMen I .""gehören, zu einem harmonischen Ganzen zu 12042, der Centrumskandidat 5153 und der sozial- Femlletontheile der Abdruck des in Offizierskreisenpu-siebt, wird erblasien, und das Volk, noch ihr Stimmvieh, I Dereini8£n- «demokratische Kandidat 8965 Stimmen erhielt. Zur
spielenden packenden Romans „Martha u n d The or i - n ° erkennen * * VJ * --' = Stichwahl zwischen dem nationalliberalen und dem
Maria" -°„ to6„, 8oro, ” Ä'X SfA* 3“ " b“ Teulschcs Reich da-
,®ie Thurmuhr , eine lustige Geschichte von. Noch einen iolcken eJL L,„L? L" , heute Nachmittag in offenem Wagen zur Stabt|bu[en Angaben, daß bei festem Zusammenhalten aller
Zoö von Reuß, „Auf der Teufelskanzel",lPolitik°nttn, und w^ h?ben unbIunb N-Hr bei dem kommandirendenGeneral v. WittichI^u^p^-eien der Mainzer Wahlkreis wohl den
Novellette von Otto Elster. I können sie völlig unter sich lassen. Wahrlich, nicht um dieser! und dem General v. Schweinitz vor. Unterwegs I ^vMldemorraten 8“ entteißen wäre. Hoffen wir,
-77' — I ^ut*, "'Hf?, betheiligken wir uns an Konaressen. nein, um! wurden Ihre Majestäten von der Bevölkerung I ba° 99<biept-
' |cei v'klen Ehrlichen willen, die sich eine solche Tyrannisirung I enthusiastisch bearüsit ^nfnlae he8 anfinttenhen Werren-1 * (Ern „Königreich Thüringen".! Dem
Der „Sozialist" und der Londoner und barienmb^yug^nSe,Ia5ontDi^^ng1 mit Sen S metter§ am heuttgen Sonntag verweilten der Kaiser!"Schw. Merk." schreibt man aus Jena: Das fmmrhpmnfrntttoni Kampfgenossen begrüßen können, einstigen Haders vergeflend. und die Kaiserin während des Tages im Schloß. Elch aufgetauchte^ aber alsbald m der Presse ge-
sozmiocmorranfcye Kongreß. I Und jetzt an die widrige Arbeit, einige Momente des! Am Nachmittag sahen der Kaiser und die Kaiserin | buhrendgewurdtgte Gerücht, es solle das Großherzogthum * Der Berliner Mitarbetter des „H. C." hat sich I ^eit>entlpinri .Arbeiterweltparlament" zu skizziren. I vom Fenster des Empfangsaales aus dem Springen ber|”aben demnächst zum Königreich erhoben und gleich- “ Eüsanten Zeitvertreib verschafft mit der Lektüre | ch.merbi^wie man Mblcfi1 unte^Vr 19rofeen Fontaine zu. - Aus Anlaß des Untergangs > durch Zutheilung der Reichslande vergrößert
des , blutrünstigen „Organs für Anarchismus-1Arbeiten für solchen Kongreß beschranken sich fast" darauf IbeS "3ltts" hat der Kaiser von Oesterreichl^h^ ^ tv^ter ntchts als die bloße Wiederholung Soztaltsmus ,des „Sozialist". Besonders interessant Idurch Reisen, Reden, Notizenschreiben, „Muddeln" und ge' I schon am 29. Juli ein überaus warmes Beileids-1ber ^achncht, welche im Jahre 1871 bald nach dem ist, so schreibt er, die Stellungnahme des Blattes I u8;8 „Befummeln" der internationalen Marx-Itelegramm an den deutschen Kaiser gesandt. Ebenso I Frtehensschluffe in genau demselben Wortlaute ver- zmn „Kongreß der marxistischen Volksbetrüger", mtel'19 eBm*aft. 5cft in bie Hände zu bringen." Ihat der König von Italien eine herzliche Bei-1bre.ltet' a6er sofort nach dem Entstehen als eine Eres den Londoner internationalen Arbeiterkongreß! 3« diesem liebevollen Tone geht es weiter. Derl leidsdepesche an den Kaiser gerichtet. Auch bie I TinfaunS gekennzeichnet wurde. Diese neue Auflage
benamset. «„Sozialist" spottet darüber, daß die Ausschließung französische Regierung hat ihr Beileid auS=|etncr politischen Utopie erinnert übrigens an ein
»Die ränkevollen Quertreibern«, der vereinigtenIbe, ^--orchisten nicht gleich am ersten Tage durch-!spreche» lassen. — In Dresden unterzeichnete heute!Dorkommniß, das sich auf dem Boden eines ähnlichen, marxistischen Parlaments-Intriganten haben" — so schreibtwurde. Es sei nicht regelrecht für „Ordner"«Prinz Max von Sachsen, der bekanntlich so-1noch wett gewagteren Einfalls bewegte, den schlnßd-ranaHiui^^ r d-n Aus- (soll heißen „Rausschmeißer") gesorgt worden, eben die Priesterweihe erhalten hatte, die Verzicht- dis. endlich erzielte deutsche Einhett in einzelnen Köpfen
S-.-li« wchl Der Wnzicht -uf di- K-m. M jedoch »<i. D-m-l- (1871) htitn m Thim»«.„,
prahlerische Losung der Maulhelden ihrereigenen Reiben:! »"^ ?^ Kongreß anwesend, ihm standen aber in dem! für den Fall rechtlich unwirksam sein, daß bei (5r= hnS6e,onbere au(6. in Jena, mehrere Personen zu- M r !'r- Brüderlichkeit!" als 6o6Ic|5"Qnbc' toD ba§ Recht der freien MeinungsäußerungIledigung des sächsischen Königthrones Prinz Max berranimen' toe^e ---chts Geringeres forderten, als die
der Ar bei ter d.w.» itaotserhaltenden Elerneutklnoch geschätzt wird, nicht jene freien Söhne der Berge einzige lebende Prinz des sächsischen Königs-Erschmelzung aller thüringischen Kleinstaaten zu einem * dann, «18 unta tan B-ift-L q-°--8 wäre.) ’ .«-"-»--ich W ----- d,m Mhlli,« S,*
auf dm über die bösen fojialiftitoen StoaSnbe « Pcr beuWn ®elegirten, auf den Ruf: „S)ruf,| * k x s.- Beräoge bDn Sachsen-Weimar. Für die behufs
stimmten Sieg blicken." ihr Schwyzer!" beweiskräftig auf die Anarchisten Mandatsniederttmmn fn3trhp2nfr Abänderung des neuen Gesammtstaats von Preußen
In derben Worten wird die Haltung des „Centtal- Ärzten. Es geht doch nichts über die Gemüthlichkeit! " ™ d'-sen abzuttetenden Bezirke (Schmalkalden, Suhl,
«---»«l-tt--- <»-- .Dow-M-) gegenüber" der! Der S-,i-W,nl°-g,-ß b-gl-n, übrig« mil ta 'S 6”*iie
.anarchistischen Arbeitergruppe- gegeißelt. Trotz bei I seinem theils lächerlichen, theils langweiligen Berlanf! lenkt den Blick aus die wechsclvollen Schicksale lie l.^für ! rn9. --- de-ges-alt zu ent-
^r „Vorwärts" über die deutschenI in England selbst auf einen großen Theil der Arbeiter-1 dieser Wahltteis bereits erlebt hat Im ersten I Fürstin betteffe, so mußten dieselben aus g? ff«w ä r
3* 8””s * ”Ä“ EßF?3“S *«■"•**
---------- - L |oatinjtegte. 1877 wurde em Volkspartetler Abge-^blieb aber natürlich ohne Beachtung und Antwort.
GöeHUch Jeilmg.
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
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__ sur dm Juseratmtheil: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.
Erscheint täglich außer an Werttagm nach Sonn- und rw» «
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SffÄ&Ü S KK-ggW Dienstag, 4. Allguss 1896.