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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.

Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur Friedrich Colbatzky für den Jnseratentheil: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.

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Erscheint täglich autzer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk, bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg («xkl Bestellgeld) JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

LHF) Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

sowie die Annoncen-Burraux von tzaasenstein u. Vogler in ~ orx rx> y .nnn Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf

Donnerstag, 30. Jul: 1896. Moste in Frankfurt o. M., Berlin, München u. Köln, C. L.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

XXXI. Jahrg.

MM" Wir eröffnen hiermit ein Abonne­ment auf dieOberhessische Zeitung" für die Monate August und September. Bestellungen werden von sämmllichen Post­anstalten und Briesträgern, unseren Zeitungs­boten, sowi- in der Expedition, Markt 21, angenommen. Die Zeitung wird in Mar­burg neuhiazutretenden Lesern von heute ab bis zum 1. August gratis geliefert.

Eine deutsche Universität in Posen.

* In den Alldeutschen Blättern lesen wir:Bei den großen Kämpfen des Deutschthums gegen den Ansturm der es rings umgebenden nationalen Feinde haben sich stets die deutschen Universitäten an unseren Sprachgrenzen, wie Straßburg, Kiel, Königsberg, Prag usw., als die festesten Bollwerke deuffchen geistigen Lebens und deutscher Gesinnung erwiesen. In richtiger Erkenntniß der Wichtigkeit der Universi­täten in dieser Beziehung erfolgte auch nach dem französischen Kriege die Neubegründung der Straß­burger Universität als eins der besten Mittel, die wieder eroberten Lande auch geistig wieder zu ge­winnen. Was nun hier im Westen mit Erfolg be­gonnen, das hat Preußen im Osten des Reiches bis jetzt verabsäumt, in jenen östlichen Theilen Deutsch­lands, welche überhaupt so arm an geistigen Bildungs­stätten im Vergleiche zum Westen und Süden unseres Vaterlandes sind. Was könnte sich Preußen im Kampfe gegen das Polenthum für einen mächtigen Bundesgenossen schaffen, wenn es in der Provinz Posen etwa eine deutsche Universität in's Leben riefe! Und sollte Preußen, das 100 Millionen für deutsche Ansiedler bereit stellte, nicht auch die Mittel hierzu gewähren! Aber sollte Preußen trotz alledem nicht willens sein, dieses Werk zu unternehmen, so giebt es noch ein anderen Weg. Es giebt einen Namen, dessen Klang zünden würde, und Tausende würden mit Freuden beitragen, wenn der Ruf erschallte zu einer Sammlung zur Stiftung einerOtto von Bismarck-Universität". Dies würde zugleich das herrlichste Denkmal sein, welches das deuffche Volk seinem größten Helden weihen könnte, schöner, als alle die Bildnisse von Erz und Stein, die man ihm errichtete."

(Nachdruck verboten.)

Die seltsame Herrath.

Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)

Sever versuchte nicht zu sprechen, und Mark ellte hinaus. Er ging gerade zu den Gemächern der Mrs. St. Ulm, klopfte zwar hastig an, wartete jedoch kaum auf die Erlaubniß einzutreteu.

Elix Sever wie wft sie von jetzt an nennen müffen stand mitten im Zimmer, ganz in Weiß gekleidet; ihr schönes Haar breitete sich in natürlichen Wellen über ihre Schultern aus und hüllte die an- muthige Gestalt fast bis an die Knie ein, und ihre weitgeöffneten, rothbrannen glühenden Augen waren erwartungsvoll auf die Thür geheftet.

Sie hatte die Anfgeregtheit in ihres Bruders Stimme erkannt, nud als er ihr vor der Thür zurief, daß er es fei, fühlte sie, daß die Krisis ge­kommen.

Was giebt es?" keuchte sie, als er in8 Zimmer Kürzte.WaS ist geschehen?"

Dn mußt sprechen, Elix, oder ich muß es und ich will etz auch; ich weigere mich, länger zu schweigen 1"

Elix drückte die Hände auf das hochklopfende Herz

Es ist keine Zettl Sprich schnell und sage, daß ich ihm Alles sagen darf, »der daß Dn selbst es thu» willst, Elix. O, mein Herz, habe ich Dich so erschreckt?"

Mrs. Sever's Augen blickten an ihm vorüber und hefteten sich an eine Gestalt, die hinter ihm im Korridor stand.

Bleich wie eine Todte imd schwankend wie ein kiohr, doch mtt einem himmlischen Strahle in den

Vorstehende Gedanken haben den Alldeutschen Ver­band schon vielfach beschäftigt, u. A. bereits bei dem Alldeutschen Verbandstage am 9. September 1894. Trotzdem der Vorschlag, ein nach dem Fürsten Bismarck benanntes Bollwerk deutschen Geistes im Osten er­stehen lassen, etwas außerordentlich Bestechendes hat, stehen der Verwirklichung des Planes doch noch ver­schiedene Bedenken entgegen. So würde, hierzu an­geführt, z. B. eine deuffche Universität in Posen jedenfalls vorwiegend von den deutschen und polnischen Studenten der Provinzen Posen und Westpreußen, wahrscheinlich auch von vielen Polen aus Russisch- Polen und aus Galizien besucht werden. Das pol­nische Element würde dabei vielleicht vorwiegen und die deuffche Universität zwar deutsche Professoren, aber mehr polnische als deutsche Studenten haben. Beide Nationalitäten, in Verbindungen organifirt, würden sich schroff gegenübertreten und die Universität würde bald zum Tummelplatz nationaler Streitigkeiten werden. Demgegenüber Bietet der jetzige Zustand den Vortheil, daß die deutschen und die polnischen Studenten aus unserem Osten gezwungen sind, die Universitäten in den rein deutschen Städten des großen deutschen Reiches aufzusuchen, sich dort mit anderen deuffchen Landsmannschaften zu berühren und, was die Polen anbelangt, in der großen deutschen Masse unterzugehen. So wirkt vielleicht der jetzige Zustand in höherem Grade germanisirend auf die akademische Jugend ein als der geplante. Wenn fteilich eine Universität Posen nur von deuffchen Studenten besucht werden könnte, und wenn man die Westdeuffchen zu zwingen ver­möchte, einige Semester in Posen zu ftubiren, dann wäre die Sachlage eine andere. Jedenfalls halten wir die Sache noch nicht für genügend erörtert.

Deutsches Reich.

* Berlin, 28. Juli. (Tagesbericht.) Aus Bergen meldet ein Telegramm, daß der Kaiser heute Morgen das SchiffStein", das dort vor Anker liegt, besichtigte. Abends gedachte deffelbe das Diner beim deutschen Konsul Mohr einzunehmen. Die Ankunft in Kiel soll Donnerstag Abend oder Freitag früh erfolgen. Die Rückkehr des Kron­prinzen und des Prinzen Eitel Fritz von Wilhelmshöhe nach Plön ist auf den 5. August festgesetzt. Major v. Wißmann hat heute dem Fürsten Bismarck in Friedrichsmh einen Be­such abgestattet. Dorffelbst ist auch folgendes Telegramm eingegangen: Fürst Bismarck, Friedrichsruh. Vom Nordkap enffenden donnerndes Hoch dem

schönen Augen und dem seligen Lächeln eines Engels auf ihren Lippen, beugte sie sich vor und streckte die Hände aus.

Magnus!" jauchzte sie, als Hauptmann Sever, welcher seinem Freunde gefolgt war, in das Zimmer stürzte und sie in seine Arme zog.

Ist dies das Geheimniß?" rief er zwischen den zahllosen Küssen, als Elix schwach, aber mtt ent­zücktem Lächeln an feiner Brust ruhte.

3n wenigen kurzen, schnellen Worten erzählte ihm Mark oder wir sollten lieber sagen Van die Hauptsachen, die Einzelheiten auf die Zukunft verschiebend.

Ob ich sie erkannt hätte?" rief der Hauptmann.

£), idl würde doch diese Augen erkannt haben," er küßte dieselben innigund wenn das das Einzige gewesen wäre, was von ihr übrig geblieben."

Was die WorteLiebe" undVergebung" an« betrifft, die wurden gar nicht ausgesprochen. Wozu auch? Die Liebe umhüllte sie mit ihrem Alles aus- gleichendm Mantel.

Man kam überein, daß jetzt noch Alles wie ftüher bleiben und erst nach der gerichtlichen Unter­suchung veröffentticht werden sollte.

38. Kapitel.

Besiegt.

Als Hauptmann Sever endlich verstohlen die Zimmer feiner Frau verließ und in fein eigenes zu- rückkehrte, begegnete er wieder Regima, welche ihn achte.

Das liebliche Gesicht des Mädchens trug einen Ausdruck schmerzlicher Angst und Bestürzung.

Der Hauptmann beugte sich herab, um tief in die süßen, magnetischen Augen zu blicken.

Einiger Deutschlands mit ehrerbietigem Gruße die Deutschen auf derColumbia". Ein junger Elsässer, der Kandidat der Theologie Karl Pasta ans Markirch, ist als Erzieh-er int Hause des Prinzen Heinrich engagirt worden. Herr Pasta ftubirte an ber Straßburger Universität unb vollendet mit diesem Semester seine Studien. Er ist 23 Jahre alt.

* (Jubiläum.) Der Verein deutscher Eisenbahn-Verwaltungen feierte heute in Berlin fein 50jähriges Jubiläum. Im Anschluß hieran sand ein Vereinstag statt. Die Mitglieder des Vereins waren sehr zahlreich effchienen. Den Verhandlungen wohnten auch Minister v. Bötticher und Thielen, der bayerische Ministerpräsident von Crailsheim, der sächsische Finanzminister v. Watzdorf, dcx oldenburgische Ministerpräsident Dr. Janscn u. A. bei. Der Präsident der Königl. Eifenbahndirektion Berlin, Kranold, eröffnete die Versammlung mit folgenden Motten: Als im Jahre 1846 der Verein deutscher Eisenbahnverwaltungen begründet wurde, besand sich das Eisenbahnwesen noch in den ersten Anfängen. Seitdem haben sich die Bahnen zu einem gewaltigen, unentbehrlichen und zu dem bis jetzt leistungsfähigsten Transportmittel entwickelt. Welcher Fülle von Arbeit, Ausdauer, Intelligenz hat es bedurft, um das Eisenbahnwesen auf die heutige Stufe der Leistungsfähigkeit zu bringen. Hierzu mit beigetragen zu haben, ist das Verdienst unseres Vereins und mit berechtigtem Stolz können wir heute auf die Leistungen des Vereins während der ersten 50 Jahre seines Bestehens zurückblicken. Von 10 preußischen Bahnverwaltungen mit einer Gesammt- ausdehnung von 1568 km vor 50 Jahren gegründet, umfaßt er heute 74 Verwaltungen und ein Verkehrs­gebiet von 81000 km. Der Grundgedanke: durch gemeinsame Berathungen und einmüthiges Handeln das eigene Interesse und dasjenige des Publikums zu fördern, steht noch heute als Zweck des Vereins an der Spitze unserer Leistungen. Das Uttheil, ob der Verein stets diesem Grundsätze gemäß gehandelt hat, können wir der Mit- und Nachwelt überlassen. Der bayerische Ministerpräsident führte aus, daß, wie das 19. Jahrhundert das Zeitalter des Dampfes gewesen, das 20. Jahrhundert das Zeitalter der Elekstizität sein werde. Wer vor 60 Jahren ge­storben sei und jetzt aufftänbe, würbe bie Welt nicht mehr wiebererkennen, eine so gewaltige Aenberung habe bas Bahnwesen bewirft, was in erster Reihe dem Verein zu banken sei. Anläßlich 'des Jubiläums verliehen ber Kaiser unb fast alle brutschen unb zahl-

Was ist Dir, liebes Herz?" fragte er mit wo­möglich noch größerer Zärtlichkeit als sonst.

Regima seufzte schwer.

Es ist wegen Mama," flüsterte sie vorsichtig. Sie fft lange Zeit in Onkel Derricks Zimmer ge­wesen bei verschlossener Thür unb sie sah so eltsam ans, als sie herauskam."

Hauptmann Sever beruhigte sie unb versprach ihr, mit Laby Dare zu sprechen.

Er blickte Regima, als biefe ihn wie gewöhnlich gettöstet verließ, mit ernster, trauriger Zärtlichkeit nach.

Wenn ich beut Stabe bie Erfahrung von ber Schlechtigkeit ihrer Mutter erfroren könnte," flüsterte er,ja, wenn ich es mtt ber Gerechtigkeit gegen Arrberr vereinigen könnte, bie Mutter zu schonen, ich thäte es jetzt, um bes süßen Stabes willen!"

Erging und verbarg sich, durchbie herabfallenbeu Vorhänge verbeckt, bei einem Fenster, wo er be­obachten konnte, wenn Laby Dare das Zimmer ihres Bruders verließ.

Sie sieht wttftich seltsam ans," dachte er sich, als er einen Blick auf ihr verbissenes, verzweifeltes, böses Gesicht warf.

Dann ging auch er in Duvar's Zimmer, um zu sehen, ob er entdecken könne, was sie darin ge­macht.

Des Exchirurgen kleine Hausapotheke stand da; >er Hauptmann öffnete den Deckel er war nicht verschlossen unb überblickte den Inhalt.

In einem Augenblicke sah er, was sie gethau hatte.

Eine der Flaschen, welche ein fteilich auch als Medizin zu gebrauchendes töbtlicheS Gift enthielt, war augenscheinlich eines Theils ihres Inhalts be­raubt worden; denn der HalS ber Flasche war noch Zeucht.

reiche anslänbischeu Fürsten Orbensaus« Zeichnungen an verbienstvolle Männer bes Vereins. Dem Kaiser fanbte bie Versammlung ein Hulbigungs- telegramm.

* (3 a r e n r e i f e.) Zn den Gerüchten über die Reise des Zaren nach Paris wird derKreuz­zeitung" aus Paris geschrieben: Die offizielle Welt Franfteichs hat bisher auch nicht die leiseste An­deutung darüber erhalten. Nach Allem, was in gut unterrichteten Kreisen verlautet, darf es als wahr­scheinlich angesehen werden, daß Kaiser Nikolaus auf einer Seefahrt anläßlich seiner Auslandsreise einen französischen Hafen berühren und dott die Begrüßung des Staatsoberhauptes der Republik entgegennehmen werde. Weiteres steht nach keiner Richtung f)ta_ fest, und was auch sonst behauptet werden mag, so ist es doch bis zur Stunde zweifel­los, daß Ort, Zeit und sonstige Einzelheiten eines Erscheinens des Zaren an der französischen Küste noch unbestimmt sind.

* (Detailreisen.) Seitens der preußischen Regierung ist an die Vertreter des Handels, die kaufmännischen Korporationen und Handelskammern die Aufforderung ergangen, die Erwerbskreise, Gegenden und Gruppen von Gewerbetteibenden zu bezeichnen, welche angesichts der Bestimmungen der der Gewerbenovelle auf weitere Zulassung des Detailreifens Anspruch haben. Diese Aufforderung geht von der Absicht aus, die dem gesunden Zweck des Gesetzes wider­sprechende Schädigung berechtigter wirthschaftlicher Interessen zu vermeiden. Da zugleich mit dem Jn- ftasttreten der Gewerbenovelle auch die Ausnahme­bestimmungen Geltung erhalten sollen, um auch vor­übergehende Störungen des berechtigten Detailhandels zu vermeiden, so werden die betheiligten Gewerbe- kttise gut tarnt, abgesehen von besonderen Mit- theilungen an die maßgebenden amtlichen Stellen, auch die Handelskörperschaften mit möglichst reichem Material zur Wahrung ihrer Interessen zu versehen.

* (Handelsgesetzbuch.) Der im Reichs- Iustizamt ausgearbeitete Entwurf eines neuen Handels­gesetzbuches bezieht sich, wie dieStaatsb.-Zeitung" erfährt, fast nur auf die Rechtsverhältnisse der Kauf­leute und berührt in weit größerem Maße als das in Geltung bestehende Handelsrecht die Verhältniffe anderer, Berufsstände. Darum sei auch in dem Ent­wurf der Begriff eines Kaufmanns in anderer, dem gegenwättigen Bedürfniß entsprechender Weise festge­stellt worden. Der Entwurf zähle die Geschäfte auf,

Als der Hauptmann das Zimmer verließ, wußte er ebenso gut, was Mylady beabsichtigte, als diese selbst, und er hatte nicht lange zu wählen, um das einzige Mittel zu ergreifen, das ihm übrig blieb.

Dann kam der Leichenbeschauer mtt seinen Leuten.

Mit der Untersuchung haben wir wenig zu thun; re brachte, wie vorauszusehen war, heraus, daß die Schuld an diesem entsetzlichen Tobe auf das Haupt besten fiel, ber ihn erlitten.

Zeno und derFäustling" wurden gefangen und verurtheilt.

Später am Nachmittage hatte Hauptmann Sever eine Unterredung mtt Lady Dare, worin er ihr das Anerbieten machte, sich auf ihren Wittwensitz Marvelleux mit einem bequemen, wenn auch nicht verschwenderischen Einkommen zurückzuziehen.

Sie sollte den Rest ihrer Tage in Ruhe und Abgeschlossenheit verbringen, alle Gedanken, den Herzog zu heirathen, unter welcher Entschuldigung te immer wollte, aufgeben; hauptsächlich sollte sie hm sagen, wo das Stab war, bas sie von Duvar, hrem Bruder, seiner Mutter hatte stehlen lasten.

(Fortsetzung folgt.)

Wissenschaft, Kunst und Leben.

(Verschiedenes.) DirReichSanzeiger" meldet die Verleihung der KroneuordenS zweiter Klaffe au Professor Röntgen in Würzburg. Rach demB. T." will lick der Schauspieler Joseph Kainz mtt einer jungen Schau- pieleiin, seiner Schülerin, Frl. Margarethe Nausen, mit der er zur Zeit in Nürnberg gastitt, verheirathen. In Main, hat sich ein begabter, doch schrullenhafter Mauu, der sechztgjährige Schriftsteller Rudolph Roettger, im VolkSbad aus Noch vergiftet. Der Landschaftsmaler Adolphe Guillou, im Jahre 1820 zu Varis geboren, ist dott am Montag ans dem Leben geschieden.