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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marlmrg und Kirchhai«.

Druck und Verlag: Iah. Aug. Koch, Umverfitäts-Buchdruckerri in Marburg. Verantworllichfürtxa allgemeinen Theil: Redakteur Friedrich Colbatzky

RedEon und Expedition: Markt 2t. für den Jnseratentheil: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk, bei allen Postämtern 2 Mk 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld) Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeil» 26 Pfg.

Sonntag, 26. Juli 1896.

Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieses Blatter,

sowie di» Annoncrn-Burranx von Haasenstrin u. Vogler In _____

Krt a. M., Eaffel. Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Jaüra.

n Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. U

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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Sozialdemokratische Streiks und ihre Folgen.

* Bei ihren Lohnkämpfen erleidet die Sozial­demokratie Schlag auf Schlag. Vor 8 Tagen noch verkündeten die Blätter der sozialdemokrattschen Partei, der Stteik der 800 Hutmacher stände glänzend, er müsse gewonnen werden, die Fabrikanten seien mürbe" und nun ist der Stteik gründlich verloren, er ist verloren, wie derVorwärts" erklärt, durch daS jämmerliche Verhalten eines TheileS der Stteikenden und durch die Taktik der beteiligten Fabrikanten, die kein Mittel der Verleumdung (!) gescheut. 8 Wochen hat der Stteik gedauert, im Anfang waren 1500 Personen daran beteiligt, rund 100000 Mk. hat er gekostet und in zahlreiche Familien namenloses Unglück gebracht. Der Berliner Stteik war auS denselben Ursachen enfftanden wie der in KottbuS; die Fabrikanten hatten sich zusammengethan, weil sie sich den Terrorismus der Arbeiter nicht länger ge­fallen lassen wollten; es blieb ihnen schließlich nichts weiter übrig, als ihre Fabriken zu schließen. Nun erhob die Soziatemokratte ein mächtiges Geschrei wegen der Maßregelung, der Stteik wurde für einen offiziellen erklärt. Die ganze Sozialdemottatie Berlins wurde zu Gunsten der Ausgeschlossenen mobil gemacht; es war vergebens; 2300 Hutmacher dürften nicht wieder eingestellt werden.

DiePost" sagt über den Verlauf des Stteiks: Der verloren gegangene Hutmacherstteik kann so recht als Beispiel dafür gelten, mit welcher Gewissen­los i g k e i t die sozialdemokratischen Arbeiterführer bei Lohnbewegungen arbeiten. Als die Hutmacher zwei Wochen feierten, war der Kampf schon zu ihren Ungunsten entschieden. Es wurde damals der Stteik von anderen Gewerkschaften

(Nachdruck verboten.)

Die seltsame Heirath.

Roman nach b«m Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)

Mrs. St. Ulm wußte kaum, wie sie aus dem Zimmer kam, ohne Aufsehen zu erregen. Sie war nur begierig fortzukommen, ehe er sie sah, vergessend, daß, so verändert wie sie war, es kaum hn Bereiche der Möglichkeit lag, daß er sie wiedererkeune.

Einen Augenblick saß sie wie eine Verrückte, das geliebte, so heiß ersehnte Gesicht bettachteud, ohne zu wissen, wo sie war und wer sie sei. Dann plötzlich fiel ihr Alles ein; sie stand schnell auf und schlich hinaus.

Wie ein gehetztes Reh floh sie auf ihr Zimmer Md fand ihr augstbebendeS Mädchen dort vor. In eiligen Worten erzählte Annette Veli, wie fie Duvar begegnet nnb was sich zugettagm hatte.

Was thaten Sie denn dort?" war die nächste Frage.

Und Annette erzählte ihr, wie sie die beiten Männer mit den Hunden beobachtet hatte, welche den Park durchstöberten, als ob sie Jemanden suchten.

Krampfhaft schaudernd, als sie dies hörte, fragte MrS. St. Ulm daS Mädchen Wetter und genauer.

Annette hatte die Männer einige Zett beobachtet und mehrere Worte gehört, die die beiden gewechselt.

ES ist wahrscheinlich nur ein Dieb oder irgend em Verbrecher, den sie suchen," murmelte Mrs. St. Ulm,doch o, wenn es etwas Anderes sein sollte? Ich will warten, bis das Schloß ruhig ist," dachte sie,und dann will ich gehen und noch einmal »ach der verborgenen Thür zu dem Zimmer suchen, in dem Sylvia Dare mich so lange gefangen

alsverlorener" betrachtet; demzufolge blieben auch die Unterstützungen von dieser Zett an mehr und mehr aus. Da bemächtigten sich aber die politisch geschulten Agitatoren derSache. Sie stellten als Prinzip auf, daß nach so manchen gewerkschaftlichen Niederlagen einmal ein Exempel an i>en Fabrikanten ftatuirt werden müsse. Man ver- dächttgte die besonnenen Elemente derBauchrutscherei" und zwang die Masse der nicht-stteiklustigen Arbeiter durch ein Gemisch von revoluttonären Phrasen und ;omphaften Versprechungen zur Heeresfolge. Die flingendeUnterstützung der gesummten deutschen Arbeiterschaft", die man den armen Stteikenden ver­heißen , blieb natürlich aus, und selbst als die Agitatoren, gedrängt durch das Murren der Hunderte, die ihren stolzen Worten Glauben ge- schentt hatten, energischeAufforderungen" erließen, wurden diesolidarischen" Genoffen nicht gebessert. Ungeachtet der totalen Unmöglichkeit einesSieges" brachten eS die Stteikleiter fertig, die Ausständigen sechs volle Wochen mtt dieser Hoffnung hinzuhalten, bis sie endlich in der kürzlichen Versammlung ihre Ueberzeugung" dahin aussprachen, daß der Stteik nicht fortgesetzt werden könne. Das eigene Ver­schulden suchte man wie gewöhnlich zu decken mit Schimpfereien auf die verleumderische bürgerliche Presse, die gar zu gern als Sündenbock von den Agttatoren herangezogen wird, wenn irgend eine Sache schief geht. Die Stteik- kommission mußte sich ttotzdem von den Ansständischen die bitterften Vorwürfe wegen ihresunehrlichen Handelns" machen lassen; man erklärte klipp und klar, daß man das Verttanen zu einer solchenjammer­vollen Leitung" gänzlich verloren habe. Mtt großen Opfern haben die Hutarbeiter nun gleich den Brauern und anderen Gewerkschaften einen Stteik um die Aufrechterhaltung des sozialistischen Prinzips bezahlen müssen. Das wird auch ihnen eine Lehre fein."

Drei Wochen vor dieser Niederlage hatten be­kanntlich die Musikinstrumentenmacher in Berlin fapitulirt; und kurze Zeit vorher die Textil­arbeiter in Kottbus. Von beiden Gewerkschaften sind immer noch mehrere Hundert ohne Arbeit. Zwölf Wochen ftteiken bereits die Metallarbeiter, im Ganzen 400 Mann; sie wurden feiner Zett wegen der Maifeier für etliche Tage ausgeschlossen und haben dann als Antwort darauf die ständige Freigabe des 1. Mai verlangt. 60 000 Mk. hat der Stteik be­reits gekostet und er ist verloren, ebenso wie der der Weber im Eulengebirge, der schon sieben Wochen dauert, und der der Stuhlarbeiter in

hielt. Mir ist, als o b der Himmel mir helfen würde, sie heuf zn finden, und als ob ich, ehe ich meine Augen schließe, wissen müßte, ob jetzt Jemand darin ist."

Fast im selben Augenblicke, in dem Hauptmann Sever die Bibliothek betrat, um mtt Lady Dare zusammen- zntteffeu, öffnete Mrs. St. Ulm die Thür jenes abgelegenen Gemaches, das man das Terraffen-Lese- zimmer nannte.

Dorthin war Rupert zuletzt gekommen, so viel man wußte, und in ihrer unbestimmten Erinnerung an ihre Flucht aus Schloß Dare vor so langer Zeit wußte sie, daß fie durch dieses Zimmer zuerst ge­kommen war.

Sie hotte es mtt Mark durchsucht, doch bisher ohne jeden Erfolg.

Auch heute wollte fie es nach langer Bemühung schon aufgeben, als fie in ihrer Erregung und Un­geduld mtt der geballten Hand gegen die in ihrer Nähe befindliche Schnitzerei schlug und plötzlich ein scharf schnappendes Geräusch hörte. Die Thür öffnete sich wieder wie an dem Tage, als Rupert Sever so furchtlos durch sie hindurchgeschritten war.

Ohne einen Augenblick zu zögern, eilte fie in den Gang hinein, bis fie zu dem geheimnißvollen, so ge­schickt verborgenen Kerker kam, in welchem fie so lange geschmachtet hatte.

ES war da eine kleine Ceffnung, durch welche Mylady gewöhnlich ihrem Gefangenen die Nahrung reichte, da fie eS nicht wagte, in das Zimmer zu treten, wie fie es zu Elix Sever's Zetten gethan hatte.

Die Thür öffnete fich nach außen und war ver­schlossen mtt mehreren Riegeln, die Mrs. St. Ulm leicht zurückschob, und mit einer eisernen Querstange, die fie ebenso leicht hernuterhob.

Lau ter berg i. H., der schon noch länger sich hin­zieht. Die Zahl der Stteikenden betrögt insgesammt 800 Mann.

Ueber die diesjährigen Berliner Streiks prach fich in einer öffentlichen Versammlung zu Berlin der Settetär der sozialdemottattschen Gewerk- schafts - Kommission aus. Redner betonte, daß in diesem Jahre 49 Stteiks stattgefunden hätten; von diesen feien 30 zu Ungunften der Arbeiter ausge­fallen. Zu biefem schlechten Ausgange habe der Leichtsinn der Arbeiter das Meiste beige» tragen. Ohne Ueberlegung und ohne Be­rücksichtigung der vielfach mangelhaften finanziellen Mittel habe man Stteiks proklamirt.

Eine genaue Feststellung der Summen, die von den sozialdemottattschen Stteiks in diesem Jahre ver­schlungen worden, läßt fich ja nicht geben; dir Magdeb. Ztg." wird aber nicht fehl gehen, wenn sie 750000 Mk. als Mindestsumme angiebt. Da selbstverständlich die Stteikenden als Unterstützung nur etwa ein Drittel des sonst verdienten Wochen­lohnes erhalten haben (in den letzten Wochen des Stteikes wurden nur wenige Mark ausgezahlt), so sind über 2 000 000 Mk. in Arbeitslohn ausgefallen.

Ein großes sozialdemokratisch es Sänger- fest, wie es Berlin wohl taum gesehen, wird die Genossen" dafür entschädigen. In einer bei Berlin gelegenen Brauerei werden am 9. August 225 Gesangvereine mit 4500 Sängern sich vernehmen lassen. Zum Schluß wttd von dem sozialdemottati- schen Sängerbund, der das Fest anangirt, ein großer Festzug veranstaltet werden. Davon werden die hungernden Familien der Streikenden dann schon satt werden..

Deutsches Reich.

* Berlin, 24. Juli. (Tagesbericht.) Ans London wird unterm heutigen Tage telegraphirt: KaiferWilhelm sandte dem neuvermählten Paare, der Prinzessin Maud und dem Prinzen Karl von Dänemark, durch die deutsche Boffchaft mehrere kostbare Vasen und Armleuchter als Hochzeitsgeschenk. Auch herzliche Glückwunschtelegramme erhielten fie vom Kaiser und der Kaiserin. DaS junge Paar gedentt ungefähr vierzehn Tage in Appleton Hall zuzubringen, wo den Honigmonat jetzt ein prachtvolles Wetter begünstigt. Der russische Kaiser ttantt an Gelbsucht; es ist wahrscheinlich, daß er deßhalb eine Kur in Karlsbad gebrauchen wird. Ueber die Zeit frage des Kurgebrauchs find noch keine Besttmmungen

Als die Lady endlich, vor Begierde zitternd, die schwere Thür auf hob, hörte sie innen feinen Laut und begann zu glauben, daß Niemand darin fei.

Inzwischen hatte Lady Dare nach ihrer auf­regenden Besprechung mtt HauptmaM Sever und ihrer darauf folgenden Ueberlegung sich auf den Weg gemacht, ihren Gefangenen zu besuchen.

ES wäre ihre Absicht, ihm seine Freihett unter der Bedingung anzubieten, daß er Lady Regime und Hauptmann Sever, oder überhaupt Jedermann be» stättge er sei während dieser Zeit, wie fie es ge­sagt, zum Besuche in der Grayfon Rectory gewesen.

Sie hatte ihre Zweifel, ob fie den hochheiligen, wahrheitsliebenden, ehrevhaften Jüngling würde be­stimmen können, auf ihren Vorschlag einzugehen.

Aber ich lasse ihn verhungern, wenn er nicht einwilligt," sagte fie sich wüthend,unb werde schon sehen, wie ich Magnus und Regima beruhige."

Sie war schon in dem Lesezimmer, ehe fie ent­deckte, daß die geheime Thür geöffnet war.

®nen Augenblick erbleichten ihre Wangen; dann stahl fie sich mtt geräuschlosen Schritten vorwärts und blieb mit einem bösen Lächeln auf den Lippen stehen, um Mrs. St. Ulm zu beobachten, wie sie die Eifenstange abhob und die Riegel zurückschob.

Als sie die Thür öffnete, richtete sich Myladys hohe, stolze Gestalt auf und breitete sich wie em Panther auf den Sprung vor, welcher diese waghalsige Erforscherin ihrer Geheimnisse hineinschleudern sollte.

Sie dachte, es würde bann leicht genug fein, die Thür zuzuschlagen und sie hinter dem Paare zu verriegeln und zu verrammeln, wie sie es noch vor Kurzem so innig gewünscht hatte.

Doch diese Nichtswürdigkeit solltt Mylady nicht gelingen.

getroffen. Beim Besuche des Zarenpaares in Wien wird die Kaiserin Elisabeth persönlich )ie Honneurs machen. Kaum ein europäischer Prinz ist so ost fälschlich verlobt gesagt worden, wie >er Kronprinz von Italien. Die kÜHliche Meldung, daß er sich mit der Prinzessin Helene von Montenegro verlobt hätte, ist wiederum eine Ente gewesen. Aus Gmunden wird derMagd. Ztg." berichtet: Das Befinden des Prinzen Georg Wilhelm von Cumberland hat sich wesentlich gebessert.

* (Röntg" von Baden.) Zu der phan­tastischen Nachricht, der Großherzog von Baden solle an seinem 70. Geburtstage zum Könige auSgerufen werden, und da Baden allein als Königreich zu klein erscheine, so solle ihm Elsaß - Lothringen zugetheilt werden, bringen dieBerl. N. N." eine Erklärung, die man auf den Fürsten Bismarck zurückführen will. Es heißt darin: Wollte Großhe^og Friedrich sich m feinem 70. Jahre noch den Königstitel zulegen, um statt des ersten der deutschen Großherzöge der letzte der deuffchen Könige zu sein, so würde das im Wesentlichen nur die dadurch betroffene badische Civilliste angehen. Eine Zutheilung von Elsaß-Lothringen aber widerspräche der ReichSverf assung sowie dem Einver- leibungsgesetz und würde überbem eine Minderung der Machtfülle des Kaisers bedeuten, die nicht im nationalen Interesse liegt. Das Reichsland bildet an der stets gefährdeten Westgrenze einen starken Schutzwall; eine badische Provinz Elsaß würde einen solchen Schutzwall nicht nur nicht mehr darstellen, sondern in Zeiten politischer Schwäche und Bedrängniß die Gefahr, das Elsaß wieder an Frankreich zu ver­lieren, wesentlich erhöhen. Darum kann ein für alle­mal davon nicht die Rede fein. Straßburg ist der Schlüssel zu unserem Hause, sagte Bismarck zu JuleS Favre, und dieserSchlüssel zu Deutschland" muß selbstverständlich in den Händen des Reiches bleiben.

* (Schule und Lehrerstaud.) Der Kuttns- minifter Dr. Bosse hat gelegentlich der Grundstein­legung zum Lehrerheim in Schreiberhau zwei bemerkenswerthe Ansprachen gehalten. In der ersten, die mit einem Hoch auf den Kaiser schloß, hob der Minister hervor, daß unser Vaterland groß geworden fei durch feine Könige und feine Schule; insbesondere seine Volksschule. Beide gehörten zu einander, beide schafften für einander. In einer zweiten Rede sprach sich der Kultusminister über ben Lehrerstanb im Allgemeinen aus. Es fei feine

Rupert sah sie von feinem Zimmer aus unb gab keinen Ton von sich, aus Furcht, MrS. St. Ulm zum Eintritt zu veranlassen.

Er füllte instinktiv, was Mylady zu thun be» abfichttge, unb als fie sich auf Mrs. St. Ulm stürzte, sprang er gegen bie Thür unb drückte diese und Mylady zu gleicher Zeit zurück.

Die Drei standen jetzt in dem schwach beleuchteten Gange einander gegenüber.

Laby Darc's Gesicht war weiß, ihre Augen wnthsprühend.

Mrs. St. Ulm lehnte fich, vor Aufregung keuchend, an den Thürpfosten, indem sie erst jetzt sah, wovor diese schnelle Bewegung Ruperts sie beide bewahrt hatte.

Rupert sah in diesem Augenblick dem Hauptmann Sever so überraschend ähnlich, daß er die Herzen beider Frauen, wenn auch in verschiedener Weise bewegte.

Sich ironisch vor Lady Dare verbeugend, bot er Mrs. St. Ulm den Arm, welche ihn begierig annahm, da sie sich sehntt, fortzukommen.

Mylady blieb erst wie betäubt stehen; dann folgte fie ihnen plötzlich und hotte sie in dem Lesezimmer ein, wo sie sich ihnen gespenstisch bleich und mit vor Wuth unb Verzweiflung blitzenden Augen gegen» überstellte.

Beabsichtigt Ihr mich zu verrathen?" fragte sie in fast unverständlichem Tone.

Rupert blieb stehen unb blickte fie an.

Nur wenn ich bazu gezwungen bin," sagte er langsam.Um Regima» willen will ich schweigen, wenn ich nicht zu sehr herausgesorbert werbe.

Unb Sie?" fragte Mylady Mrs. St. Ulm.

O, mich geht das nichts an," rief fie schnell. Ich weiß nichts davon und will auch nichts wffsen."

(Forffetzung folgt.)