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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieser Blatter, sowie die Anvoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Iabra. Moss« m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Mavbuva, Mittwoch, 15. Jul: 1896.

"b »-» toa* j> -** Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und 14? 4 Säertaaen^- Quartal Abonnements-Preis bei der Expe-

>12. 104 dition 2 Mk, bei allen Postämtern 2 M 25 Pfg. (ejA

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Unsere Marine.

* Bei dem vor wenigen Tagen vollzogenen Etapellauf des deutschen Panzerschiffes Kaiser Fried­rich III. hat unser Kaiser der Hoffnung beredte Worte geliehen, daß die deutsche Marine bald über noch «ehrere Schiffe derselben Gattung verfügen könne. Dieser Kaiserliche Wunsch hat ein lautes Echo ge­sunden bei allen Vaterlandsftmnden, denen es längst kein Geheimniß mehr ist, daß unsere Flotte der ge­bietenden Machtstellung Dmtschlands keineswegs ent spricht und in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung nur zu leicht die thatkräftige Wahrnehmung deutscher Interessen hindern kann.

- In der That hat es für das deuffche Selbst­gefühl etwas Beschämendes, wenn man zugestehen muß, daß der deutsche Nationalstaat, obwohl seine Handelsflotte in Europa bereits die zweite Stelle enmimmt, mit seiner Kriegsflotte erst an siebenter Stelle steht. Vor dieser rangiren England mit 461, Frankreich mit 259, Rußland mit 173, Spanien »it 110, Italien mit 109 und Holland mit 108 Schiffen. Dann erst folgt Deutschland mit 96 Kriegs­schiffen, es steht also selbst dem kleinen und polittsch völlig bedeutungslosen nordwestlichen Nachbar um 12 Schiffe nach.

An sogenannten Schlachtschiffen ist Deuffch- stmd freilich stärker wie Spanien und Holland. Es gebietet über 14 gepanzerte Schlachtschiffe, während Spanien nur über 5, Holland nur über 2 verfügt. Aber cs steht weit hinter England zurück mit 49, ferner hinter Frankreich mit 26, hinter Italien mit 20 und hinter Rußland mit 18 Schiffen. Im Ganzen verfügt Deutschland gegenwärtig über 36 ge­panzerte Fahrzeuge, während die englische Marine 95, f die französische 64, die russische 52, die holländische 31, die italienische 22, die spanische 20 zählen.

Die Kriegsflotten Frankreichs und Rußlands zu­sammen weisen 116 (64 und 52) Panzerfahrzeuge auf, die des Dreibundes nur 71, nämlich 36 deutsche, 22 italienische und 13 österreichische. Den 27 Panzerkreuzern Englands stehen 13 Frankreichs und . 10 Rußlands gegenüber; Deutschland besitzt nur einen, Oesterreich und Italien keinem Soge­nannte Stationsschiffe (Kreuzer und Kanonenboote), die hauptsächlich für den Schutz der Handelsflotte be­stimmt sind, besitzt England nicht weniger wie 224, Frankreich 135, das halb bankerotte Portugal

noch 29, Oesterreich 26 und Deutschland? ganze 23. In Holland kommt ein Stationsschiff schon aus 6 Handelsschiffe, in Spanien und Frankreich auf 9, in Oesterreich auf 12 und in D eutschland? erst auf 75.

Daraus kann Jedermann leicht ermessen, wie cs mit dem Schutze unserer bedeutungsvollen Handels­flotte steht, wenn Deuffchland blos mit Frankreich in einen Krieg kommen sollte.

Von allen Sachkundigen wird denn auch immer lauter eine bedeutende Verstärkung unserer Flotte, insbesondere unserer Schlachtflotte, gefordert. In einem sehr lesenswerthen Aufsatze des Kapitän-Lieu­tenants Weber überPanzerschiffe im Gefecht" wird treffend _ ansgeführt, daß die Ausübung der See­herrschaft von dem Besitze und der thatkräfttgen Ver­wendung von Panzerschiffen abhängig ist. Auch im Seekrieg gelte das Wort, daß die beste Vertheidigung der Angriff ist. Das WortKüstenvertheidigung" sei ein hohles Schlagwort. 9tur in offenen See­schlachten vertheidige man die Küsten wirksam, sonst seien sie jeder Brandschatzung p-eisgegeben. Weber hält den Bau von mehreren erstklassigen Panzer­schiffen für unabweisbar, in zweiter Linie die Ver­mehrung^ der Panzerkreuzer, Torpedoboote und Slationsschiffe. Auf die übrigen Typen könne man verzichten. Seine Ausführungen verdienen wohl all- seitige Beachtung.

Deutsches Reich.

* Berlin, 13. Juli. (Tagesbericht.) Von der Nordlandsreise des Kaisers wird berichtet:Während des Sonntags lag dieHohen- zollern" bei Marifjären vor Anker. Vormittags hielt der Kaiser den Gottesdienst ab, den ganzen übrigen Tag widmete er der Erledigung von Regierungsgeschäften. Nachmittags fuhr die Yacht nach Särdalfören. Dort machte der Monach am Montag einen Spaziergang an Land. Auf die Nachricht, daß ein französischer DampferChanzy" bei Farö auf Grund geraden, befahl der Kaiser am Sonnabend Abend dem KreuzerGefion", dem Dampfer zu Hilfe zu kommen. Nach verschiedenen vergeblichen Versuchen ist es am Montag geglückt, den Dampfer abzuschleppen." Die Renn-Yacht des Kaisers,Meteor", gewann in England den goldenen Becher in den Regatten an der Clyden- münbung. König Humbert von Italien

wird, wie es heißt, im Herbst den Besuch des deut­schen Kaisers in Venedig in Berlin erwidern. Prinz Heiurich von Preußen hat sich auf seiner Segel-YachtEsparan^e" von Kiel nach Kopenhagen begeben, wo er etwa zehn Tc,ge zu bleiben gebenft. Die Nachricht von seiner Reise nach England entbehrt der Begründung. Die Reichs­regierung bat, wie verlautet, anläßlich der ununter­brochenen Wirren im Orient eine Verstärkung derdeutschenSeestreitkräfteimMittel- meet beschlossen und die Entsendung eines größeren Schiffes dorthin in'S Auge gefaßt.

* (Brons art v. Schellendorff.) Vom Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf, der in Marien- hof auf Urlaub ist, will die dortige Zeitung auf persönliche Information hin folgende Aeußerung er­fahren haben: Die in der Presse verbreiteten Nach­richten über bevorstehende Personalveränberungen im Staatsministerium beruhen lebiglich auf Muth- maßungeu, benen bie sichere Grunblage fehlt. Auch bie aus sogenannterzuverlässiger" Quelle ftammenben Mittheilungen bezeichnete ber Kriegs­minister nach demselben Blattnur als Lückenbüßer ber Tageblätter, bie in der Zeit ber sauren Gurke um interessante Neuigkeiten stets verlegen zu fein pflegen". Dazu bemerken bieL. N. N.": Das ist von Herrn von Bronsart merftoürbig diplomatisch ausgebrückt. Da von ihm selber gesagt worben ist, baß er seine Entlassung gegeben habe ober hoch zu geben entschlossen sei, so Hütte er sich über diesen Punkt, der seine Person allein betrifft, eigentlich doch etwas deutlicher ausdrücken können. Es ist unseres Wissens noch nicht vorgekommen, daß eine Zeitungsnachricht, die in der bestimmtesten Weise die Thatsache einer erbetenen Entlassung mittheilt, wochenlang unbementirt bleibt, wofern sie überhaupt bementirt werben kann.

* (Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg.) Die bereis gemelbete Wahl bes Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg zum Präsibeuten der deurscheu Laub- wirthschastsgesellschaft zerstört, wie es scheint, zur Zeit die Hoffnungen der Ostaftikaner, die auf nichts Geringeres hinausliefen, als daß der Herzog als Gouverneur dieser Kolonien der Nachfolger Wißmann's würde. In Tanga und Dar - es-Salaam, wo man ja nach dem Abschiede Wißmann's leider mit der Gewißheit rechnen mußte, daß er nicht

wieder dorthin zuiückkehren würde, hoffte man allgemein, daß der Herzog als Gouverneur dort ein­zöge. Von dem praktischen Sinne des Herzogs er­warte! e man draußen das so dringend nöthige wirthschastliche Aufblühen der Kolonie, weil nur durch die Autorität einer solchen Persönlichkeit die bnreaukratischen Fesseln beseitigt werden könnten. Diese Aussichten scheinen sich leider demnach nicht zu verwirklichen.

* (Parlamentarisches.) BeiderSchwetzer Reichstags st ichwahl, bei der erfreulicher Weise ber beutsche Kaubibat als Sieger hervorging, ist es zwischen Deutschen unb Polen zu blutigen Auf­tritten gekommen. Ein polnischer Besitzer, bessen Pferde von Deutschen aufgehalten worden waren, gab auf diese aus einem Revolver mehrmals Feuer, wobei ein Deutscher durch einen Schuß in die Brust, ein anderer durch einen solchen in den Oberarm schwer verwundet wurde. Die Wahlbetheiligung war eine enorme. Schon Sterbende wurden behufs Abgabe ihrer Stimme in Tüchern und Betten zum Wahl- lokalgettagen.Der nationalliberale Reichs­tagsabgeordnete für Westhavelland-Brandenburg Gutsbesitzer Wiesike ist gestorben. Es wird also eine Neuwahl nöthig. DieNat.-Ztg." weist darauf hin, daß die Sozialdemokratie in Branden­burg in den letzten Jahren eine große Zunahme zu verzeichnen hat, und daß ein Sieg des Liberalismus nur bann möglich ist, wenn alle Kräfte in der Stichwahl zusammengefaßt werden können. Der sozialdemokratische Reichstagsabge­ordnete Joest beabsichtigt, wie aus Mainz ge­meldet wird, sein Reichstagsmandat infolge Zwistigkeit mit. den hessischen Sozialdemokraten niederznleg en.

* (Bürgermeister Roll) von Gnesen, gegen den, wie wir bereits gestern meldeten, auf Entlassung aus dem Dienste erkannt worden ist, will sich bet der Entscheidung des Bezirksausschusses nicht beruhigen. Er hat durch seinen Rechtsanwalt Rosz in Posen beim OberverwaltungsgerichtinBerlin bereits Berufung einlegen lassen. Es ist uns vollständig unerfindlich, so schreibt diePost" dazu, wie Roll die Hoffnung hegen kann, daß das Ober» Verwaltungsgericht sein Verbot, in Deutschland die deutsche Nationalhymne bei festlicher Gelegenheit zu spielen, anders beurtheilen kann, als der Bezirks- ausschuß in Posen. Nützen dürfte ihm die Berufung

(Nachdruck verbot«».)

Die seltsame Heirath.

Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)

Sylvia Dare erwartete Derrick Dnvar in ihrem Zimmer.

Müde, abgespannt und nervös runzelte Duvar Md die Stirn beim Anblicke ihres vielsagenden Ge­sichts. Doch sie verwies ihn stolz zur Ruhe, ehe er seiner Ungeduld in Worten Lust machen konnte.

Wir haben dafür keine Zett," sagte sie, ihm nachdrücklich mit der Hand winkend.Hauptmann vever lebt! Ich habe ihn gesehen er hat mit mir gesprochen 1"

Der tiefe Ernst und Nachdruck, mit dem sie brach, verfehlte seinen Eindruck auf Duvar nicht. Aber hatte er nicht soeben sein unglückliches Opfer n: seinem Gesängniß schlafend liegen gesehen so- 8« angefettet? Mit zitternden Lippe» bestrttt er

Heftigste die Möglichkeit, daß sie ihn gesehen haben könne.

, Sie hörte ihm gelangwellt und verächüich zu.

-Genug!" befahl sie bei der ersten Pause, die ® machte.Setze Dich" sie deutete auf einen Auhlunb erzähle mir sogleich die ganze Wahrhett. Ich sage Dir, ich weiß es, daß Du jnich während all' dieser Jahre belogen hast. Server W er ist hier. Er beabsichttgt, uns zu Grunde SU richten. Auch Du bist wahrscheinlich bettogen, Md der einzige Weg, der uns übrig bleibt, ist, die ~ad>c offen zu besprechen und mit einander zu ^thschlagen, was wir für unsere Sicherheit thun

Duvar schwieg verstockt, und Lady Dare erzählte, ungeduldig die Achseln zuckend, ihre Begegnung vom borig-n Abende, betonte besonders, daß auch der

Herzog von Berwick Sever wiedererkannt, und wieder­holte jedes Wort der Drohung, welche letzterer ihr zugerusen.

Duvar wurde endlich stutzig.

Er lebt," gestand er endlich,doch tr konnte es nicht gewesen fein, den Du gesehen hast."

Und er erzählte ihr weßhalb

Sylvia Dare horchte in einer Art Erstarrung des Erstaunens und Entsetzens. Die kaltblütige, barbarische Grausamkeit der Sache erschreckte selbst bie hartgesottene Verbrecherin.

Sie starrte ihn einige Augenblicke sprachlos an und sagte bann unbewußt ihre Stimme zu einem athemlosen Flüstern bärnpfenb:

Der Teufel, dem Du gut dienst, kann allein Dich vor diesem Manne retten; er wird Dich Glied für Glied zerreißen, wenn Ihr Euy wieder begegnet."

Denkst Du, daß ich es nicht weiß?" erwiderte Duvar finster.Ich gedenke ihm eben nicht wieder zu begegnen."

»Dann wirst Du Dich auf die Beine machen muffen, und das ist der Vorschlag, den ich Dtt eben machen wollte," fuhr sie entschlossen fort.Ich will Dir Geld geben eine große Summe und Du mußt sogleich aus dem Lande flüchten."

Ich habe mich schon zu gehen entschlossen; doch erst muß Mrs. St. Ulm meine Frau werden."

Bist Du wahnsinnig?" rief sie.Was dieses Weib für einen Narren aus Dir gemacht hat! Sie benft nicht mehr, Deine Frau zu werden, als sie daran dächte, mich zu heirathen."

Das fall sie mtt selbst sagen, ehe ich es glaube," erwiderte Duvar, indem er entschlossen die Lippen zusammenpreßte.

Zum ersten Male verlor Mylady den Muth.

Derrick," bar sie,Du mußt gehen. Wenn Du

fort bist, so kann ich sagen, daß ich von der ganzen entsetzlichen Geschichte nichts gewußt habe. Wie kannst Du es wagen, zu bleiben ? Fürchtest Du Dich denn nicht, eingesperrt zu werden?"

Nein! Sever würde, wenn er frei wäre, was unmöglich ist, nicht zum Einsperren greifen. Der sucht sich feine Rache selbst."

Der Feigling schauderte bei diesen Worten.

Und ich sage Dir, er ist frei! Du bist ein sinnloser Thor, es zu bezweifeln!" erwiderte sie ärgerlich.

Doch plötzlich sah Duvar beftürjt aus und er­zählte ihr von dem geheimnißvollen Schützen in den Hügeln.

Irgend ein Genosse von ihm, ohne Zweifel," entschied sie pfiffig.Er muß natürlich Hllfe gehabt haben, um loszukommen."

Er ist nicht losgekommen I" beharrte Duvar fest.Wie hätte ich ihn sehen können, wenn er nicht bagewesen wäre?"

Er sprach mit solcher Bestimmtheit, daß Lady Dare's Ueberzeugung fast erschüttert worden wäre, wäre nicht die entsetzliche Scene der letzten Nacht ihr noch zu frisch im Gedächtniß gewesen.

Du bestehst also darauf, zu bleiben?" fragte fte heftig.

Bis ich Mrs. St. Ulm gesehen habe, gewiß." Du wirst uns Beide zu Grunde richten." Er sah fte sonderbar an.

Wenn ich gebe, willst Du mit bann sagen, weßhalb Du Hauptmann Sever so fürchtest?"

Nein!" war bie heftige Antwort, als fte der Thür zuschritt; doch ehe sie sie erreicht hatte, besann sie sich eines Besseren und kam schnell zurück.

Wenn ich Dir eS sage, willst Du dann gehen?" Et zögerte einen Augenblick und sagte bann: Nein! Nicht einen Schritt, bis ich meine

Sache mit ber schönen Wittwe in Orbnung gebracht habe!"

Mylaby blickte ihn einen Augenblick an, als ob sie am liebsten ebenso mit ihm machen möchte, wie sie ihm gebroht hatte, baß Hauptmann Sever es machen würde, wenn er ihm je wieder begegnete. Dann sagte sie in gezwungenem, beißendem Tone:

Nun gut, so thust Du am besten, die Dame so bald als möglich aufzusuchen, und in der Zwischen­zeit mache Dich so unsichtbar als Du kannst, wenn Du nicht etwas Schlimmeres wünschest, als daß Dtt einige Flintenkugeln um die Ohren sausen."

Mit diesen Worten verließ sie das Zimmer.

(Fortsetznng folgt.)

Wissenschaft, Kunst und Leden.

* Hamburg, 13. Juli. (Armbrust ft) Der Ham­burger Orgauist und Musikkritiker Carl Armbrust, einer der bedeuteudsten Künstler auf der Kirchenorgel, ist im 48. Lebensjahre bei einem vorübergehenden Aufenthalt in Hannover dort plötzlich gestorben.

m * Bonn - 12. Juli. (v. Str ado nitz ft) Der Profeffor der Chemie Kekule v. Stradonitz ist heute ge-

* München, 13. Juli. (Ehescheidung Len» b a ch' s.) Das hiesige Landgericht erachtete den Austritt Profeffor v Lenbach's aus der katholischen Kirche für er­wiesen und erkannte gemäß Lenbach'S Klageantrag auf Trennung der Ehe der beiden Gatten. Die Kosten deS Verfahrens hat die Frau v. Lenbach all die Verklagte (wegen böswilliger Verkaffung) zu tragen. Ein Schuld- spruch wurde nicht verlangt.

. , (Major a. D. Adolph Hohe), der in München unb in Freiburg Medizin studirt und beretts im vergangen« Semester die Avvrobation als Arzt erlangt hatte, legte, wie dieM. N. Nachr." mittheilen, vor einem Prosefloreu- kollegmm der Münchener Universität seine Doktorprüfung ab, dre er summa cum laude bestand. Dr. Hohe, der d e beiden letzten Feldzüge mitgemacht und sich dort wieder­holt ausgezeichnet hatte, war zuletzt Bataillonskommandeur tm 2. bayerischen Jrn'anterie-Regimem. Er zählt 52 Jahre.