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«ffen Inhaber wegkletterte, schickte er sich

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neuen Standpunkt der Mattigkeit und Blässe be­zauberte und fesselte ihn, wie nie zuvor.

Er liebt mich mehr als je!" dachte Mylady stohlockend, als sie die Sprache seiner bewundernden Augen ruhlg entzifferte.Heute Abmd soll Alles in Ord­nung gebracht werden!"

i _ . - Der Minister, der in diesem

Jahre sein 74. Lebensjahr vollendet und, nach dem Füllten Bismarck, jetzt der älteste der inaktiven preu- ßl,chcn Staatsminister ist, erfreut sich einer guten Gesundheit. Der König von Dänemark ist nach beendeter Kur heute Vormittag 11 Uhr von Wiesbaden nach Frankftirt abgereist um von dort ^direkt nach Kopenhagen zurückzukehren. Die Abgg. ßieöer und v. Leipziger, welche in der Budget- kommrsfton des Reichstags als Referenten über den Marrneetat bisher fungirt haben, sind in Be­gleitung des Admirals Hollmann in Kiel eingetroffen zur Besichtigung der Werft, der Anlagen in Friedrichs- ort und des Kaiser Wilhelm-Kanals.

. *(DeutschlanbanfberPariserAns- stellung.) Zu der vom deutschen Botschafter in Regierung zugegangenen amt» hdjen Mittherlung, daß sich das deutsche Reich an der

Imv * (Krisengerüchte.) Von den Gerüchten über I Mlnisterkrisen ist es in den letzten Tagen still ge­lworden; man darf erwarten, daß dieselben bis zur I Rückkehr des Kaisers auch kaum wieder auftreten werden. Zum Abschluß aller dieser Gerüchte mag Inoch erwähnt sein, daß die dabei mit einer gewissen IHartnäck^keit ausgestreute Behauptung, der Reichs- Isuuzler Fürst Hohenlohe habe den Wunsch sich Iim Herbst zurückzuztehen, jeder Begründung .entbehrt. Auch der dabei beliebte Hinweis auf das Alter des Fürsten Hohmlohe ist hinfällig; denn er fühlt sich nicht älter, als er sich bei Uebernahme I beS gefühlt hat. Von einem Gehen - Wollen PL feine Rede. Damit erübrigt sich eine Ans- | u1?9 ,8Hann. Cour.", die wir nur der Voll- ! Mündigkeit halber hier berühren wollen. Das genannte Blatt will beobachtet haben, daß Bemühungen be- Istehen, die darauf gerichtet sind, die Verwicklung des Reichskanzlers m einen etwaigen Rücktritt des Kriegs- Ministers zu verhindern. Dies fei um so inter- als die Centrumsfreunde des Frhrn. von Ncarschall im Reichstage den Staatssekretär des Aus- wartigen in der letzten Zeit eifrig als Nachfolger des Fürsten Hohenlohe empfehlen. Und in der That gelle Frhr. v. Marschall als die Seele der centrums- s freundlichen Strömung innerhalb der Regierung, ^stweilen werde man jedenfalls gut thun, den Relchskanzlerkandidaten Marschall" im Auge zu be­halten. Soweit derHann. Cour.", der sich in diesem Falle ganz zweifellos auf falscher Fährte befindet. Des Fachen Hohenlohe einstmaliger Nachfolger ist der Frecherr von Marschall nicht.

I Doch war sie mehr denn je entschlossen, den .Herzog von Berwick zu heirathen und Schloß Dare Izu verlassen.

I Sie machte sich keinen besonderen Kummer darum, Iwas es wohl gewesen sein könne, das ihn von der I Zusammenkunft zurückgehalten, die sie für den ver- I gangenen Abend mit einander verabredet hatten, und i Ifte beschloß am Abend in's Wohnzimmer hinabzugehen, um ihn zu sprechen, weßhalb sie eine ausqewählte I Tollktte machte.

Wie eine verführerische Sirene sah sie aus, als sie hinabstieg uh bin ihre herrlichen Gesellschaftszimmer trat, wo die Gäste ihr die schmeichelhaftesten Theilnahms- bezeigungen wegen ihres sonderbaren Anfalles am vorigen Abende, sowie die Freude über die Wieder-1 Herstellung von allen Setten darbrachten. I

. hotte auf Myladys Veranlassung verlautet, I baß sie mit bem Absätze hängen geblieben unb so» bie Marmorstufen hinabgestürzt fei. I

Nicht um alle Welt hätte sie irgenb Jemanben I von ben Anwesenden vermuthen lasten mögen, daß! sie Magnus Sever's Geist gesehen zu haben glaube. I Was sie auch dachten, Niemand ließ etwas davon I

Marburg,

Sonnabend. 11. Juli 1896.

Deutsches Reich.

* Berlin, 9. Juli. (Tagesbericht.) ptn Telegramm aus Voß von gestern Abend meldet: >Se. Majestät der Kaiser traf soeben kurz vor 5 .Uhr im Hotel Stahlheim ein. Die Fahrt hierher I wurde bei bedecktem Himmel und leichtem Sprüh- I regen gemacht. Se. Majestät war früh 9 Uhr in IStbe an Land gegangen und hatte sofort über Vosse- I Langen, wo das Frühstück eingenommen wurde, die Weiterreise angetteten. Zur Errichtung eines Völkerschlacht-Denkmals bei Leipzig hat der König von Württemberg 1000 Mk. ge­spendet. Prinz Max von Sachsen, Sohn des Prinzen Georg und Neffe des Königs Albert, wird am Sonntag, den 26. Juli, in Eichstätt von dem apostolischen Vikar in Sachsen feierlich zum Priester geweiht werden. Prinz Max ist am 17. November 1870 in Dresden geboren und warl Premierlieutenant. Nachdem er sich für den geist-1 lichen Beruf entschieden und im letzten Sommer nach! mehrjährigen Studien der katholischen Theologie diel Diakonatsweihen erhalten hatte, trat er aus der! Armee aus. Seine Famttie wird der Feier bei-, wohnen. Der inaktive Staatsminister v. May-! bach hat sich zu Anfang dieser Woche nach Badl

I Den ganzen Abend wich er kaum von ihrer I Seite; doch sie bemerkte einen Unterschied in seinem I Wesen ein Geheimniß in dem edlen, finstere» «Gesichte, das sie für ihre Seele gern entdeckt hätte. I Er führte sie hinaus auf bie mondbeschienene I Terrasse, wo sie ganz allein waren.

I Einige Augenblicke gingen sie schweigend auf «und ab. 1

I Dann blieb der Herzog plötzlich dort, wo der Mond am hellsten schien, stehen; sie waren zu Igleider Zeit auch an dem von den Zimmern «entferntesten Punkte. In dem sanften Mond» «lichte war die bleiche Schönhett der Lady am be- I zauberndsten.

I Dci Herzog stellte sich mit dem Rücken gegen die «Königin der Nacht, kreuzte die Arme über der Brust unb begann:

»Ich habe Sie nicht hier herausgeführt, Lady Dare, um Ihnen zu sagen, daß ich Sie liebe: das wissen Sie ohnehin. Ich wollte Ihnen nur er­klären, weßhalb ich gestern Abend nicht kam, und Sie fragen, was Sie ohnmächtig machte." I Mylady wechselte zufällig ihre Stellung.

Ich erwarte Ihre Entschuldigung," sagte sie, den vollen Strahl ihrer bestrickenden Augen auf ihn richtend.

«gegen Seift und Wehlau sind gerade ein BeweisIKissingen begeben für dieses gute Bewußtsein. Die deuffche Regierung " " bat keinen Augenblick Bedenken getragen, die Prozesse gegen die beiden genannten Beamten öffentlich vor «aller Welt zu führen. Die Ausschreitungen und Gewaltthättgkeiten der Gemaßregelten werfen keinen I Makel auf das koloniale Verwaltungssystem des deutschen Vaterlandes. Ihre Besprechung und Ver- urtheilnng vor den ordentlichen öffentlichen Gerichts­höfen müssen vielmehr die Kolonialverwaltungen anderer Länder geradezu beschämen. Weiter aber darf man sich, angesichts der rücksichtslosen (Strenge der Centralverwaltung, der zuversichtlichen Erwartung hingeben, daß die mißliebigen Erörterungen, wie sie |im Laufe des letzten Jahres an den Fall Leist unb ! Wehlau, unb m nicht unerheblichem Maße auch an den Fall Peters geknüpft worben sinb, bie ersten unb letzten berartigen Verdrießlichkeiten gewesen sind.

Von der Tüchtigkeit seiner Beamten hängt neben einigen anderen nothwendigen Voraussetzungen das Gedeihen unserer aftikanischen Kolonien ab, die bisher viel Aufwand an Arbeit und Kosten verursacht haben, von denen wir aber auch mancherlei Vortheile für das deutsche Reich zu erwarten berechtigt sind.

D'e Aufgabe der Kolomalbeamten. Ä-

* Das Revisionsverfahren gegen den Assessor I be8 deutschen Reiches von seinen Gouverneuren Wehlau lenkt auf's Nene die allgemeine Aufmerk-1Unb j® dem schwarzen Erdtheil verlangt, samkeit auf die Verwaltungsfragen in den kolonialen! nm e? ^icht ist, einen so verantwortungs- Besitzungen. Das Ziel, das den Kolonialbeamten I v vofkn, offne nach der einen oder der anderen gesteck ist, ist in ben einzelnen Sanbern ein febrl verwalten, leuchtet auf ben

verschiebenes. In England hört man z. B niemals I r Blick em. Die Neger sind im Allgemeinen von der Einleitung eines Disziplinarverfahrens aeaen l 9 »»d widerspänstig, dabei verschlagen irgend einen Kolonialbeamten. Wer aber meint daß P^ eS selbstverständlich das

diese englischen Kolonisatoren deßhalb auch die wahren I Ersorderniß, daß der zuständige Beamte seine Engel in Menschengestalt wären, der hätte toeit aeJ^ton at.runb feine Ueberlegenheit wahrt. Große fehlt. Englands Ziel bei seinen Kolonistrunaen ift I en9C-3ur Erhaltung dieser beiden unbedingten eben ein rein geschäftliches. Je größer der Gewinn ZE^tmgen einer gedeihlichen Wirksamkeit ein ist, den der betreffende Beamte aus dem seiner Ver-!,^vlstt, auf das kein Kolonialbeamter verzichten waltung unterstellten Gebiete herauspreßt, desto höher nr'- » ba.9er au.^ von Reichswegen die ist sein Ansehen. Irgendwelche civillsatorische Missionen!- ^vftigkett der Prügelsttafe ausgesprochen und eine werden ihm nicht übertragen und nicht von ihm er-!Ör gehende Verordnung darüber erlassen worden, wattet, wenigstens nicht soweit dieselben über bie! rL£tete Nilpfcrdpettsche ist längst außerDienst, nackten Handelsinteressen des englischen Staates!c - aud) än grauen und Kindern darf die Prügel­hinausgehen. Der Kolonialbeamte mag morden und T?',in beschränktem Umfange und bei ganz plündern, peinigen und auspressen, John Bull drückt I be,m'ber^ schweren Vergehen ausgeübt werden. Neben dmÄber gern ein Ange zu, und wenn es fein muß Einflößung von Respekt soll eben der deutsche auch alle beide, wenn nur der klingende Erfolg nickt! Kflomalbeamte das Vertrauen der Eingeborenen zu misbleibt. Es ist darum auch nur natürlich, daß | ^er*°n;r *een Veranstaltungen unb zu bem die Engländer bie best gehaßten Leute auf allen über I l,n dessen Namen er bie Verwaltung ausübt, feeischen Territorien sind. Die Beute im Matabelc-1enJU<^eH- die ebenso viel schwierigere und Maschonaland versuchen gegenwärtig eine ber=P, l°Tnbere Seite der Aufgaben der deutschen arttge englische Rechnung zu quittiren. Außerdem I Kolonialbeamten. Deßwegen werden an die Männer, haben die englischen Kolonisatoren, und das hat auck I» man bic verantwortungsrcichen Posten in den deutschen überseeischen Verwaltungsdienst oft genua ISudwest- und Ostaftika schickt, besonders brnachtheiligt, in aßen fremben Erbtheilen ein faum|tn.-J^8'telßett' 9an8 außerordentliche Anforderungen ru überwindendes Mißttauen gegen die eurotoäifcöe Pef- nur bie Kenntniß der Sprachen der-

Rasse ausgestreut. nemgen Eingeborenen, unter denen der künftige Beamte

Auch die Kolonien des deutschen M ift die unerläßliche Vorbedingung zu

natürlich in erster Linie zu demZwecke61 "»ß vielmehr auch worden, um dem Mutterlande praktffche Vorthüle M LeitM^ünterstess^^^^^ der seiner künftigen gewähren. Aber das deutsche Reick ift fi» » ;PsL | autechellten Stamme genau studirt haben, Zeit bewußt gewesen, daß es mit dieser ^anfvruck-!^" 6' Ehavaktereigenschaften, ihre Bedürfnisse und nähme von Rechten auch die Erfüllung wfttreichender I Ämt^nldwomöglich ans eigener Anschauung, kennen Pflichten übernimmt. Und gerabe bie BeobackmnaIW. L"mes mit einem Worte zu sagen, dieser Pflichten verlangt sie von ihren Kolonie? pE uncivilisirten Völkerschaften menschlich näher ge! »«ton mit mrtia& w fie*8 dl-!-- Art °.r deutschen Reiches Flagge aufgepflanzt ist da fall mrAI ton9 ber. Gouverneur von Ostafrika I »bbie «"--b-to-t, mit wahrerI ÄVfa®XU^ bewußt, au» WJ

Anzeigen nimmt entgtgen dir Expedition dieses Blattes, sowie die Amioncen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf YYYI Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, E L AAA1 -0^9» Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris

les derGeist" des Mannes gewesen, dessen Unter-!merken, wenn nicht der sonderbare Strabl h«.

t« er sogleich von der Ueberzeugung verdrängt, daß kein lebendiger Mensch so aussehen könne! Diese entsetzlichen, flammenden Augen, dieses gespensterbafte Todtengesicht! - Hu! - Sie schauderte, und es wurde ihr kalt, als sie daran dachte.

Doch nach und nach wurde sie etwas ruhiger und beschloß, nicht mehr über die Sache nach­zudenken.

iNachdruck verboten.) er ben ganzen Tag Folterqualen gelitten hatte

Die seltsame Leiratü Ifonbern um Hauptmann Sever's willen. ' , u 1 VtuiUi/. l Noch immer selbstlos unb heroisch, wollte er nickt

«oman nach dem Amerikanischen von August Leo I zugeben, baß etwas für ihn gechan werdet bis (Fortsetzung.) «Atwood erst zu Sever gegangen unb mit biefem ge-

29 'pichen habe.

* a*öeI- I , Marks Erstaunen, als er statt Victor Bruce

81 m Siele. tote er erwartet hatte, seinen alten Freunb, Hanpt-

Als Duoar und Zeno verschwanben, theilten sich l danken hbenbi9 wieberfanb, kann man sich Mta R-?,' °Ktraoob"tSflnbes''l'f ®*«' '°Ti,

= «efchicft angefertigte Puppe, welche ben tapferen SLSX S^ügenbe Pflege zu

: Hauptmann barstellte, aufzurichten Dann feite erlSrl^?' ^"b bet Hauptmann mit noch größerer ' E51 bie Seite des Bettes, doch genügend von berlmi^h^V6 der Frechett zurückgegeben

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ShS2 ^bruch der Dunkelhett durch das Fenster . Es war merkwürdig, welchen Haß sie gegen diesen L r lungen Menschen hegte, und sie freute sich förmlich

, ®r toar zuerst den Doktor suchen gegangen unb Men' toaS fte 9^han.

tr-äb'r?° » Atwoob begegnete, biesem bie Geschichte!^ cine "rbentliche Wohlthat, baß ich

Wt unb ihn mit sich genommen. $ $ H" wenigstens los bin," sagte sie sich, nngnührt! O L,L,iu L

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