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»Was nun?"
SSie Lady Regima, nur in einem ganz ver- ^rdenen, ärgerlichen, bittere» Gefühle, fragte Lady «ae: „Was kann das bedeuten?-
J* €rt d°s Ueberei^mmens ärgerk ^»s zu LchdLm
R verlassen Laben nbn, ?u vuraioringen.
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(Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
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Netall- (2890 üriT" asie 4, n und
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Besteüunaeu mi%cn« Ln fein,c, ,anJten £räume Weinig gesegneten zu machen. Keine Zeit ist dazu ge-IPanzerschiff „Kaiser Friedrich" ist der Marine-
- ' ; b , , . langen. Die Justlznooelle, die zu erwartenden -igneter, als diese Sommerruhe. Wie Graf TolstoiIst a tion d er No rd see\ e tb ei 1t JÄrh,n
«if die sechsmal wöchentlich er schein e rd k I Marineforderungen und die Kolonialforderungen I in seinem wundervollen Werke „Vom Nichtslhun" I 8 9 9 d n.
.Oberhessische Zeitung" mit den mehr erregen, als das bürger- darlegt, ist die Zeit der Muße für die, die für das . (Krisengerüchte.) DenKrisengerüchtenwill
* ° ” r 9 °en Ulche Gesetzbuch und das Msrgarmegcsetz. Denn bei Wohl Anderer arbeiten sollen, die wichtigste, denn bfr ^amb\ Äorr/ wenig Werth beimessen. Auch
Gratrsolattern „ Jllustrirtes Sonn-1 , zu erwartenden Vorlagen treten die allgemeinen I während der Arbeit ist der Blick immer nur auf dasl^ "Kreuzzeltung" tritt diesen Gerüchten mit Zweifeln tagsblatt" sowie „Kreisblatt für die Kreisk lu»N " und finanziellen Gesichtspunkte mehr in I Nächstliegende gerichtet, sind die Gedanken nur inF^n, indem sie schreibt: Zur Sommerzeit, wenn ,, . I ^en Vordergrund, als die wissenschaftlichen und Wirth-1 e i n e n Kreis gebannt, während der Muße aber kann I P^amentsunruhe sich gelegt hat, pflegt in den
Marburg und Kirchham" für das soeben Ilchaftlichen und deßhalb können dabei auch die Abge-Iman prüfen, ob die Basis, auf der man steht pjxl^^ttern, bald hier und da einsetzend, den Ministern begonnene 3. Quartal nehmen sämmtlicke! - krl b/rvortreten, die den Mangel anIrichtige ist, und ob sie breit genug ist, um auf ihr!b"?^b^b^^^" geläutet zu werden. Mst umso (nn.-.r, . $ Igründlicher Sachkenntniß durch eine beträchtlicheIfür das Wohl aller Volksgenoffen zu wirken 19r.°^erer Bestimmtheit, wenn durch den kurz vorher
Poftanftalten, Briefträger, unsere Boien Suade zu verdecken wissen. Dann wird der Sitzungs- diesem Sinne wünschen wir den Zimmerern unserer folgten Rücktritt eines Ministers und die auch sonst sowie die Expedition Markt 21 noch immer I au^ 9ut 0eW sein, denn es werden all' die l Polittk, einerlei, ob sie der Regierung oder der Volks-1Dorf,anbene ^Durchsichtigkeit und Schwierigkeit der mtnpnp„ gn ^ mer Abgeordneten kommen, die das Parlament als ge- Vertretung angehören, eine recht gesegnete Sommer- politischen Lage das Publikum für solche
entgegen. Auf Wunsch erfolgt Nachlieferung «eigneten Ort für eme angenehme Emotion betrachten,! ruhe, eine recht arbeitsvolle Ferienmuße.«ML?*»- I Jone besonders hellhörig geworden ist. Wären alle der bereits zur Ausgabe gelangten Nummernd etwaspanischeDamcn ein Stiergefecht oderl— ---' Krisengerüchte der letzten Tage wahr, so bliebe vom
h. n . 9 bte Vorfahren eine Rup-lkomödie oder old England ... “ m ,,--Staatsmintstermm nicht mehr so gar viel übrig,
dieses Quartals gratis. einen Bexerkampf. ä Deutsches Reich. Und die Gründe? Der Reichskanzler sei alt, sehne
!— ---------- Em anderes Aussehen würden freilich die Reichs- * Berlin, 6. Juli. (Tagesbericht) naä) ^uhe, habe sich für die Vorlage einer
~ tagssitzungen gewinnen, wenn die Wählerschaften ein>Von der Nordlandsreise des Kaisers wird wodernen Anforderungen entsvrechenden Militär-
L>0mmerruye. größeres Augenmerk darauf richteten, die Abgeord- berichtet: Die Yacht „Hohenzollern" ist Sonnabend strafprozeßreform stärker in's Zeug gelegt, als räthlich
V Während die Leiter der auswärtwen me^r m*t auf Kenntnisse und Lebens-1 Nachmittag bei Sundal eingettoffen. Der Kaiser Pnb et"lüSbcn: gewesen. Die „Kreuzzeitung" erblickt
stü zwei Jahren schon die fnnff k^"u^° k »1 erfahrung auszusuchen, als nach den Vorschlägen! ging alsbald mit Gefolge an Land und machte einen I ™ Gründen ebensowenig einen ausreichenden Solstittums einttettnde ^Sauregurkenzeit nickt" af hTff f residirenden Patteiaus- zweistündigen Spaziergang nach dem Bondhus- ^1^ Reichskanzler zu gehen, als sie einen
i»iefeen können, dürfen sich bk Sti^ beren nfö hr^ !^eDrbnet!n ihrerseits es Gletscher, ©egen 6 Ufr mürbe bie Seife na« ßbbe benarflumentenfnrbtelbeborHenbeS)t1nifiiOn
Arbeiten lebiglich der inneren Politik aeweibt 3U 6etr^teI gewohnt waren, in! fortgesetzt, wo die „Hohenzollern" um 93/4 Uhr Bor Pr Ä Jinifterju erblicken vermag. Besonders
her wohlverdienten Ruhehing-ben^s tdem der Reickä^ b*nbl8er ung mit der Wählerschaft des Wahl- Anker ging. Am Sonntag früh untemahm ber 9laubt ? an ben baldigen Rücktritt des Kriegs-
ftine Pforten geschlossen hat ’ S gR ?.!“? Ebenen, die sie gewählt haben, Monarch einen Spaziergang an Land und hielt dannC*? '• '"?er letzten Reichstagssession
!hader werden als lästige Ueberfrackt tti ben X.X b? Gegnern zu stehen. um 10 Uhr den Gottesbienst ab. Nachmittags erJtotcb“ltf hervorragendem Geschick, aber auch mit
»es Palastes am Köniasvlatz m BerB? »iSJRSL ilnzwer elhast wurde, wen» die Abgeordneten ihre l ledigte er die mit dem Kourier eingegangenen Sachen PlcIe" folgen openrt hat. Daß er sich nach der Ruhe «nd als friedliebeiwer Mstger zttfr ^der Lolksv^ertteter I ®0“ten' Das Wetter war schön und warm. - Die Kakserin P^le °ns fthnt. mag wahr sein, ist aber für-
!m's Freie hinaus. Die meisten Parlamentarier Und! r b/§, Parlaments und um den!empfing gestern auf der Wildparkstation ihre Mutter!,-^/ b ^erwrlllgen Militär, sicherlich kein aus- M ftoh, sich einem otium cum digiiitate hinaeben M ^ick^n^i>^ 'ßa erI,anbe be^“ Denn ein in! und Schwester, die Herzogin Adelheid und die Prin- d’ agge6enber Grund zum Rücktritt. Ten längeren können. Ein leises Bedauern emvfinden^ böckstenA k mit 2tn Bedürfnissen aller Kreise zessin Feodora zu Schleswig-Holstein, und geleitete JrIaub' be” offenbar zum Anlaß der Gerüchte )ic vielen Abgeordneten die den WoiAatnnanT tCn§ I ™Urbe bem ^arren Glauben an die Parteidoktrinen! dieselben nach dem Neuen Palais. Heute Vormittaa IDom bevorstehenden Rücktritt des Herrn v. Brosart
S& w-ll ÄSSr, Mt -U-» Nud.n bie Me* den B« ÄS'"«** M SM.8bmlnif.ee reichlich U
K«.m Tr-gheii ihnen ebenso - Ul hüf*“ "* »«I», * ■« ta »n L“1'über ihn ausgestreuten Gerüchie lassen
es ..................
|mcn ungewöhnlich kurz sind und daß im Herbst Erkenntniß würde zu gegenseitige? Du2g ünd u Neum Nkla s urück ; ■ be,m * \ ?“? ®e,präd> tam °»f den Drei-
«EN nach dem Amerikanisch« von August Le, wurde steif wie in Marmor gemeißelt. ' kehre^en BewEeins gege^^ (Fortsttzung.) I, Eine große, eine riesenhafte Gestalt, wie es ihrlzeichen war ein schwaches Athmen.
Zehn Minuten waren lanakarn k IDs°rfa“l', toar plötzlich aus berl Die Gäste des Schlaffes saßen in dem Wohn-
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icht gekommen.
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Rrdaklion und ^edUonTMartt^s??^ " *" ®latb“ra‘ ^llNÜr«ries »-eanworiilch für den allgemeinen Th.il: Redaklenr Friedrich Colbatzkh
' wV für den Jnseratenthkil: Joh. Aug Koch, beide in Marburg. ' 9
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und
Feiertagen. — Quartal Abonnements-Preis bei der Erpe- ^»11)«**♦!<**<♦,*. S“1“1 ttttfl«fl«n die Expedition dieses Blattes,
dttion 2 Mk, bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pf« (trfL wVUVvttvClp ö"ie di- Annoncen-Burea^ von Haasenstein u. Vogler in
Bestellgeld) JnsertionSgebühr für die gespaltene Jelle Q i onn Frankfurt a. M., Caffek, Magdeburg und Men; Rudolf XXXI CvQfit(T
oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Jelle 88 lUtItllDOu), ö. ^Ult 1896. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, 6.8. *
-_T_ äetlc 26 Daube u. Co. in Franffurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
-I „Erinnern Sie sich nicht an Mrs. St. Ulm?" „ • I sagte er zu Mark Atwood. Doch dieser warf ihm
Die Gaste des Schlaffes saßen in dem Wohn-leinen sonderbaren Blick zu — sagte aber nichts
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Ä k,mtf?e«bn!enb gefurchten Slttn undIausgestoßen und dann ohnmächttg geworden war, und! Man erfuhr daß esLadv Darebesser liebe- hn* K2? ÄS'6*: 9“Ä uni “** f*111"1 di- »--rnnqnn, w° dai si- »Mri» über bl. SVU £>Ät «bl
I^Ncht, es war das des Hauptmanns Magnus Sever. fehlgetteten und die Stufen herabgestürzt sei. I klärung gegeben.
' 28. Kapitel. | »Aber sie würde doch wegen eines bloßen Aus-k Duvar konnte eS nicht erwarte», feine Schwester
Ä | Ein Gesvenst! Iglertens nicht m dieser entsetzlichen Weise geschrieenlzu sehen; doch sie verweigerte ihm besttmmt de»
Fünf — zehn Minuten länger — es schlua jetzt! o„ -w I haben, memten Andere. I Zutritt zu ihr bis zum nächsten Tage, wo sie nach
Üb. » >ry g letzt« 3m nächsten Augenblick entrang sich ein wilder,| ,S»e wissen doch, daß man behauptet, es spuke!ihm schickte.
Zu jeder anderen Zeit würde die ho&mätbiaelS^”' durchdringlicher Schrei ihren erstarrten!in jenem Zimmer," schauderte Miß France, indem Regima, welche ebenfalls aus dem Zimmer ihrer -dH Sylvia entweder ra8 der Sache ehe? Sche?z k'L-n9f,tD%be5®^reiJ1?'2B»dammten si- M nut den Händen die Augen verhüllte. „Ich«Mutter verbannt war, hatte jedoch so fest darauf
»acht oder deu Ort des Ueberechkommms ärgeS ßau?^ hnrAhri"9 "11 unb f<6ien b"2 ganze! werde diesen Schrei in memem Leben nicht vergeffen l"! bestanden, dieselbe zu sprechen, ehe ste Duvar Holm 1 verlassen haben, ohne de» Zögeinden zu erwarten F Ä k9^ A t toar eJn Xon des Enffetzens und der Ver- ließ, daß sie es durchgesetzt hatte.
' d»ch jetzt nicht. 9 ’ » der Hütte ihn, doch Niemand wußte, von woher! zweiflung — das war nicht zu ettennen!" , dachte! DaS arme, liebende Mädchen war sehr a»f.
Das Billet, das sie vor dem Diner untertolaaenF ® et mmt bic SBotte °ußette: Ißorb ata^n. „Was konnte daran Schuld gewesen! geregt. Sie hatte noch immer keine Nachttcht von
lag mit centturschwerer Frucht und Vorabnuua!r_ -g wie Lady Dare's Sttmmel Sie ist!'"", ._ „ t ’ |Rupett und erinnerte sich an die Drohungen, die
- bf ihr. Jüt dem Lesezimmer am Ende der Elmenterraffe." J ®er Herzog von Berwick stand allem von den! ihre Mutter gegen ihn ausgestoßen hatte. —
»®ie entsetzlich einsam dieses Zimmer ist!"! Und infolge deffen eilte Alles, Gäste wie Diener ! Übrigen ganz ^abgesondert, und auf seinem Gesichte! Lady Dare saß in einem Lehnstuhle. Niemals vstmette sie, wieder aufstehend und wieder hin- und!^" "'lder Hast dorthin. . "n sonderbarer, pnfterer au8i>ru(f. !»och hatte sie Regima so bleich, so still und düster
gehend, wie ein gefangenes Raubthier in feinem | Man fand Mylady auf den Stufen, welche von! oinFL r, . |?eftbtn-. Sie schien sich nicht zu freue», sie zu sehm,
Wg. !dem Lesezimmer hinab zum Wäldchm führten lieaen ! ^5""/ öu thun habm? fragte! ja, Regima konnte es sich Nicht verhehlen, daß ihre
F Es war eine warme Nacht; die Fenster warm die Hände »am wrgEcftAJ?”" e«*fent.t«j| «efl««Mrt ihrer Mutter unwillkommm rlnd wider- Mr »nd die Vorhänge zurückaeschlaam. den fteinernen Stufen «rtolaaen- R, ^nrr,m! ^ mcn 3“ <bun? «“’M* war sie mcht wärttg war.
L Sie ^at in ärgerlicher, verzweifelter Aufregung «Anscheine nach tobt. Doch es war nur das Abbllb!mebkv»n^ek?!E “UB< 018 „6 ”L ®ie l«h ihre Tochter mit faßen, finstere»
| derselbe» und blickte hinaus; dann zog fi? des Todes - eine tiefe Ohnmacht. |Ä - btt ttu6te' al8 cr ä" fa0en f“r Blicke» au.
r Falten des Vorhanges vor. I ß, 7 o. Jnnöel\ I »Sage, was Du willst, und bann gehe!" befahl
I Eine bunte Glasthür führte direkt hinaus inlfeate^e Ähr Ä ? J J S”" nnb| Jedermann neth etwas Anderes. !fie. „Ich bin nicht in der Verfassung, gestört eüt
M Wäldchm, aa&aTma MaT&Jm hLh E M11»?? wurde ein Diener aufI „Was zum Tmfel kann es gewesen sein?" fluchte zu wollen." 9' 9 P 1
fichrittm. ° hinab-1 dem schuMeu Pferde z» ttuem Dottor geschickt. I Duvar, innerlich beängstigt, während er von außen! (Fortseduna folat)
| Dre Gäste zogen sich langsam zurück und über-I die unbefangenste Heiterkeü zur Schau trug und sagte, I