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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
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Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal Abonnements. Preis bei der Expedition 2 Mk, bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld) Znsertionsgebühr für di« gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg
industriellen Bezirk, Beutheu-Kattowitz in Oberschlesim, ernannt 1877 bis 1880 war er Staatsminister im Fürstenthurn Schwarzburg-Sondershausen. 1881 erfolgte feine Ernennung zum Vizepräsidenten der Regiemng in Koblenz, 1884 zum Regiemngs- präsidenten in Düsseldorf und 1889 zum Ober- prästdeuten der Rheinprovinz. Insbesondere in feiner Düsseldorfer Stellung — Oberpräsident war er nur wenige Monate — widmete er der deutschen Industrie ein hervorragendes Interesse und ließ es sich namentlich angelegen sein, Einrichtungen zum Wohle der Arbeiter anzuregen, und feine Anregungen fanden auch bei den rheinischen Industriellen vielfach bereitwilliges Entgegenkommen.
Der Grund für den Rücktritt scheint der „Köln. 3tg." klar vorzuliegen. Sie schreibt: „Freiherr von Berlepsch ist, um es mit kurzen Worten zu sagen, offenbar ein Opfer der sprichwörtlichen parlam-.ntari- schen Wetterwendigkeit. Von jeher ein Freund aktiver staatlicher Sozialpolittk, hatte er aus den Beschlüssen der großen Reiche tagsmehrheit im Anschlüsse an die Kaiserlichen Februarerlaffe vom Jahre 1890 die Ermunterung für weitausschauende sozialpolitische Pläne auf den mannigfachen Gebieten des Gewerbelebens, der Arbeiterschutzgesetzgebung, der Handwerker-Organisation, der Reform der Handelskammern entnommen. Ein Theil dieser Gebiete wurde von ihm auch mit wachsendem Erfolge durchpflügt; aber die großen Aenderungen und Erschwernisse, die daraus vorüber gehend unserem Erwerbsleben im Wettbewerb mü dem Auslande erwuchsen, ließen sehr schnell eine wesentliche Ernüchterung unserer parlamentarischen Körperschaften wie der öffentlichen Meinung erkennen, immer mehr brach sich das Gefühl Bahn, der in Kraft getretenen Arbeiterschutzgesetzgebung ruhige Zeit zur Eingewöhnung zu überlassen und alle überstürzten Neuerungen zu vermeiden. Herr v. Berlepsch wollte dieser Strömung keine Rechnung tragen, und so mußte er erleben, daß eine Anzahl von Fragen, deren Lösung er im Sinne früherer parlamentarischer Beschlüsse vorschlug, nunmehr eine schroffe Ablehnung sand. Auch stellte sich bald heraus, daß der Reichskanzler, an sich ein warmer Freund vernünftiger, maßvoller staatlicher Sozialpolitik, ein scharfer Gegner jeder Uebertreibung war, und daß der Fü st zwar nicht die Hand zu einem Rückschritt auf diesem Gebiete leihen, wohl aber sorgsam darauf achten wollte, daß die guten zuverlässigen Bahnen der ausgleichenden mittleren Linie nicht verlassen würden. Unter diesen Umständen wird Freiherr v. Berlepsch eingesehen haben, daß die Zeit dankbarer Erfolge für ihn vorbei fei,
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desselben möglich war. Denn bi« „Oberh. Ztg " hat mit die größte Auslage der in der Provinz Hessen-Nassau erscheinenden Zeitungen und ist das beste, angesehenste, für die Jntereffen der Bevölkerung gesundeste und v e r b r e i tetste Blatt des Kreises Marburg und de: diesen berührenden Kreise; e8 ist ein in allen Gesellschaftsschichten gelesener und ein gern gesehener Familiensrcund. Beweise hierfür erübrigen sich, denn obige Angaben wieder- holen nur bekannte Thatsachen.
Ter Jnseratentheil, deffeu Um-aug von Woche zu Woche zunimmt, empfiehlt sich von selbst. Der Preis der Zeile ist der denkbar niedrigste, er beträgt bekaunüich 10 Pfg.
Probenummeru der „Oberh. Ztg." stehen gern zu Diensten.
Hochachteud
Redaktion und Verlag der „Oberh. Ztg."
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Haler# rmor u»b ___(1920
Druck und Verlag: Jo h. Aug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckr-ei in Marburg. Redaktion und Expcditton: Martt 21.
daß er einer Kette unerquicklicher parlamentarischer Niederlagen ausgesetzt sei, daß es für ihn wohl dankbarer sei, der Entwickelung der Dinge aus der Ferne des Landlebens zuzusehen. „Zum Schluß sagt das Blatt: „Blickt Freiherr von Berleppsch jetzt, nach 6 Jahren, auf feine Minister- thätigkeit zurück, so kann er für sich die volle Anerkennung beanspruchen, daß er auf dem Gebiete des Arbeiterschutzes manche große und dauernde Erfolge erzielt hat. Einzelheiten mögen übertrieben sein, die grundlegenden Bestimmungen stellen wesentliche und dauernde Fortschritte bar."
Die Wahl des Nachfolgers wirkt überraschender als die Genehmigung der Demission des Freiherrn von Berlepsch. Der neue Handelsmiuister ist in SBeamtenfreilen ein hervorragender Arbeiter und als Autorität in allen Eisenbahnfragen bekannt; parteipolitisch ist er niemals hervorgetreten, und gerade der letztere Umstand Hat vielleicht die Wahl auf ihn gelenkt. _ Der Name des neuen Ministers ist mit keinem sozialpolitischen Programm verknüpft, mit dem er stehen und fallen müßte, und wie weit er sich der Gunst der ausschlaggebenden Parteien zu erfreuen haben wird, wird davon abhängen, ht welchem Umfange er von den Wegen abweicht, die sein Vorgänger gewandelt ist. Sein Name hat in den Kreisen von Handel und Gewerbe, mit denen er seit über 25 Jahren enge Fühlung hat, einen guten Klang. Ursprünglich hatte Brefeld sich der richteilichen Laufbahn gewidmet, doch wurde er frühzeitig zur Siaats- bahnverwaltung übernommen und war nacheinander bei den Sir, ftionen zu Saarbrücken, Hannover und Elberfeld beschäftigt, als der französische Krieg aus- biach, der im Dienste des Feldeiseubahnweiens sein großes organisatorisches Talent entdecken ließ. Jrn Mai 1871 trat er in das damalige Ministerium für Handel und öffentliche Arbeiten, erst als Hilfsarbefter, bann als vortragenber Rath. Schon vor mehr als 15 Jahren wurde er Ministerialdirektor und leitete die Abtheilung für nichttechnische Eisenbahnangelegenheiten. Hier erwarb er sich unter Minister v. Maybach besondere Verdienste bei ber Verstaatlichung unb Organisation ber Verwaltung. Im vorigen Jahre wurde er bei ber Neuorganisation der StaatsbahnverwaltungUnterstaatssekretär. HerrBrefeld ist Westfale, katholisch, und steht am Ende der fünfziger Jahre; «r ist unvermählt. Er hat im Abgeordnetenhause häufig Entwürfe sachlich zu oertreten gehabt und sich als guter und geschickter Redner erwiesen. Brefeld ist, sagt die „Köln. Ztg.", ein Mann von lauterstem Charatter, vornehmer Gesinnung
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Wir stehen vor dem Wechsel des Quartals und vei- sehlen daher nicht, unsere geschätzten Abonnenten zu bitten, für die Weiterverbrritung der„OberhefstschcnZeitung' mit Sorge tragen zu helfen. Durch das Eingehen des hirfigen „Tageblattes" liegt es auf ter Hand, daß dir Zahl der Leser des einzigen hier nun noch bestehenden Blattes, das taS Wirken für Kaiser und Reich, die Bekämpfung der sozialdemokratischen Umfturz- bestrebungen, sowie bas Entgegentreten gegen die planmäßig- Volksverhetzung auf seine Fahne geschrieben hat, wachsen wirb. In Ansehung der dann größeren Auflage der „Oberh. Ztg," sind wir auch bemüht gewesen, für wechselreiche Ausgestaltung de« Inhaltes unseres Blattes Sorge zu tragen. Wird es bezüglich seiner politischen Tendenz weiter in den «ingeschlagenen Bahnen wandeln, dem kommunalen Leben, wie bisher, das »gste Jntereffe entgegenbringen und alle« Wiflenswerthe aus unscrer engeren und weiteren Heimath, sowie der ganzen Welt mitt heilen, in Kunst, Wissenschaft und Leben siets von den neuesten Vorkommnissen Notiz nehmen, so ist auch neben allem Diesen eine Erweiterung der f e u ille t o n i st i s che n Theiles in's Auge gefaßt.
Wir bringen novellistische Beiträge u A. von Otto Elfter, Clarissa Lohde, Julius Lohmeyer, Emil Peschkan, Z. von Reuß, Carl Taaera, Konrad Telmanu, B. W. Zell. Ferner eine große Anzahl von interessanten Aufsätzen aus allen Gebieten, aus denen wir anführen: Blumenmoden, von B. W Zell. Europas jüngster König, von E. Pardo de Bazän. Am italienischen Königshofe, von 31. M. Amadori. Die Hygiene der Ferien, von Dr. Max Radzujewski. Der eiserne Zar (zu Nikolaus' I. 100. Geburtstage), von Robert Berndt:c ?c. Aus der Feder des Herrn Kapitän-Lieutenants a. D. von Rießen bringen wir eine „Aus dem Leben der deutschen Kriegsmarine" betitelte Artikelserie, die bei dem großen Interesse für die Entwiekelung unserer Seemacht hohe Aktualität beanspruchen darf. Wir erwähnen auS dieser 6 Artikel umfassenden Reihe u. A.: Aus dem Torpedoboot; in fremden Häfen; Klar schiff zum Gefecht 1 Mußestunden an Bord. - Nach alledem können wir also auch für das kommende Quartal ein ebenso reichhaltiges als interessantes Material versprechen, das alle Ansprüche befriedigen wird.
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(Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Amerikanischen von August 8eo (Fortsetzung.)
L°dY Dare wartete einige Zeit, da sie glaubte, MS Duvar zuruckkommen unb ihr berichten werbe' Dann ging sie, zu beängstigt, um unthälig zu bleiben ihn aufzusuchen.
Nicht weit von ihren eigenen Zimmem begegnete Je Miß France, bie sie gewöhnlich in Allem brauchen konnte, was sie wollte, und da kam ihr ein Gedanke.
»Meine Liebe," sagte sie, indem sie ihren Arm auf des Mädchens runde Schulter legte aus meinem Toilettentische befindet sich ein Tmkis'enpftll, den ich gern in Ihren blonden Haaren sehen möchte' Ich trage ihn niemals und er ist zu hübsch, um nn- beuützt zu bleiben. Gehen Sie und holen Sie ihn, und bann suchen Sie meinen unartigen Sprößlirg Regime, und bleiben Sie bis zum Diner mit ihr zusammen. Ich scheue mich nicht, Ihnen zu sagen, * Nrgte sie schmeichelnd hinzu — „Sie find so ein liebes, vernünftiges Mädchen! — daß ich sie daran verhindern möchte, so viel mit Rupert Seoer allein schickttch^ $U fdn‘ ist das noch nicht recht
Wenn Mylady das sagte, so wußte Miß France, »aß es so sein müsse; fte war eine arme Verwandte in Lord Alwyns Familie unb hatte nicht gerade sehr viel Schmuck ; deßhalv freute sie sich außerordentlich »ber den Turklsenpsell, der nicht nur sehr kleidsam, sondern auch kostbar war.
sondern schlug, tief verletzt von ihrem Ausweichen, eine andere Richtung ein.
24. Kapitel. .
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Frei und offen.
Rupert Sever war in Gesellschaft des Lord Alwyn.
Er hatte den jungen Mann aufgefordert, mit ihm auszureiten, um, fern von jeder Einmischung, Ber- rounberung und Vermuthung, eine freie unb offene Besprechung mit ihm zu haben.
Lord Alwyn war mehrere Jahre älter als Rupert; er war hübsch, reich, beliebt und in Lady Regima wahnsinnig verliebt.
Er vermnthete, was Rupert ihm zu sagen wünschte, und hätte vorgezogen, es nicht zu hören; doch nach ener Scene im Sommerhäuschen sah er, daß es nicht zu vermeiden war.
„Also je früher, desto lieber 1" sagte er sich.
Rupert stellte ihm, wie er eS vorher beabsichtigt batte, bie Sache vor — vollkommen ruhig, wie er es Regima versprochen und sich fest vorgenommen hatte.
Er erzählte Lord Alwyn, wie fein Onkel, Hauptmann Sever, sich die unsäglichste Mühe gegeben, daß die Heirath, trotzdem sie damals noch Kinder menen, vollkommen rechtsgiltig und bindend sein sollte, unb Alles beachtet hatte, um sie sowohl in religiöser, als in gesetzlicher Beziehung unlösbar zu machen.
„Fast das letze Wort, bas mein Onkel Magnus zu mir sprach," erzählte er ihm, „war, baß er nichts vernachlässigt habe, um bie Trauungsceremonie vollkommen binbenb zu machen, io baß kein Mensch im« tanbe sei, e.was baran zu anbein."
(Fortsetzung folgt.)
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Der Wechsel im Handelsministerium.
* Rasch unb ohne Schwierigkeit hat sich ber langerwartete, oft angeffinbigte Wechsel im preußischen Hanbelsministerium vollzogen. Nach amtlicher Bekanntmachung ist ber Staatsminister und Minister für Handel unb Gewerbe Freiherr von Berlepsch seinem Ansuchen gemäß von seinem Amt unter Belassung des Titels unb Ranges eines Staatsministers entbunber, unb der Unterstaatssekretär im Ministerium bei öffentlichen Arbeiten, Staatssekretär bes Staatsraths, Wirklicher Geheimer Rath Breselb zum Staatsminister unb Minister für Hanbel unb Gewerbe ernannt worben. Frhr. v. Berlepsch scheidet in ver- hältnißmäßig jungen Jahren unb nach einer außergewöhnlich glänzenben Saniere, wenigstens vorläufig, aus bent Staatsdienst. Es muß auffallen, daß iim aus Anlaß seines Rückttitts keine besondere Gunstbezeugung, wie es bei Ministerverabschiedungen in der Regel zu geschehen pflegt, zu Theil geworden ist. Daß ihm der Titel und Rang eines Staatsministers belassen worden ist, muß angesichts seiner Amtsdauer als selbstverständlich gelten. Der Aneiennitäl nach freilich hatte er den ersten Anspruch ans das mit Recht so beliebte Oberpräsidium in der Provinz: er ist als Minister mit Portefeuille das älteste Mitglied des preußischen Staatsministeriums, dem er feit 31. Januar 1890 angehört.
Geboren am 30. März 1843 in Dreden, als Sohn des Oberlandforstmeisters v. B., ttat er nach Absolvirung seiner juristischen Studien in Göttingen und Berlin in den preußischen Staatsdienst und wurde 1873 znm Lanbrath in einem hervorragend wie es ihr angewiesen war, sich Laby Regima zu widmen
Dann bemerkte Lady Dare Derrick Duvar, welcher, sich überall umblickend, die Terraffe entlar geilte.
Er sah sehr bekümmert unb nnstät ans.
„3dj kann ihn nicht finben," ei klärte er, als er ste [ah. „Ich war in seinem Zimmer, in der Bibliothek, im Garten, ich habe die Diener, ja selbst Regima gefragt, doch Niemand weiß, wo er ist, unb ich kann ihn nicht anffinben."
„Nun, sieh nicht so ängstlich aus unb warte bie Sc« ab, erwiderte seine Schwester. „War Jemanb bei Regrma?" fragte sie bann.
„3a — Miß France."
„So, dann ist's gut; ich habe Miß France gebeten, bis znm Diner mit ihr so viel als möglich zusammen zu bleiben, so baß Rupert keine Gelegenheit finden kann, fie allein zu sprechen "
„Du bist so pfiffig," sagte Duvar, „Du solltest auf ein Mittel denken, Rupert fortzubringen. Ich hate nichls gefunden."
„Ich habe schon einen Auftrag für ihn in der S-adt heranSgefunden," antwortete Mylady gelaffen. „Tn bist zu aufgeregt, um etwas zu erdenken."
„Was ist es?"
„Wegen des noch nnvollenbeten Portraits Regimas. 2ch weide vorgeben, daß ich etwas geändert wünsche, und ihn mit dielen Anweisungen zn dem Maler ich-cken. Dann werde ich ihm sagen, er soll einige iage dort bleiben Md seinen Cousin Sir Archibald Ryle besuchen. Ich werbe so lkebenswürbig gegen thn sein, daß er keine Einweichungen machen wirb."
„Dann," fuhr sie fort, ohne seinen Entwurf zu «rucfittfjtfgen, „wollen wir, währenb er fort ist, itegimg irtynb wohin bringen. Ich werde darüber
Duvar sah ungläubig aus.
„Das wirst Du nicht thnn!" sagte er.
„Ich werde diese Beiden trennen, und wenn ich fie hier in Schloß Dare in separate Zimmer ein» mauern müßte," sagte Mylady mit blitzenden Augen. „Wer ist da, nm mich zu hindern?"
„Regima selbst. Du fürchtest bas Mädchen, unb Du weißt es; Du wagst es nicht, mit ihm in dieser Weise zu verfahren. Sie einsperren!" lachte er verächtlich. „Ich möchte sehen, wie Du bas anstellen willst!"
„Warte!" sagte Mylady mit bleichen Lippen, während fie mit der Hand eine vielsagende Bewegung machte „3nzwischen ist Alles, was Du vorläufig zu thnn host, Rupert zu finden unb zu mir ju schicken. Ich werde ihn in ber Bibliothek am Ende ber Elmeu-Terraffe erwarten, da wahrscheinlich Niemanb sonst borthin geht."
Die Elmen-Terraffe wurde so genannt, well fie in bas Elmcn-Wälbchen führte, welches ein einsamer Lieblingsweg mehrerer der verstorbenen Lords Dare gewesen.
Ein schönes, reich ausgestattctes Lesezimmer mit Bibliothek lag am Ende ber Terrasse unb führte hinaus in baS Wäldchen; doch es wurde jetzt selten benutzt, theils weil eS für feucht galt unb bie Ansicht etwas büfter war, theils, well mau verschiedene Gespenstergeschichten davon erzählte.
Als Lady Sylvia die Terraffe entlang ging, er- pähte fie bas Ange des Herzogs von Berwick unb eilte er nun bin in der Hoffnung, an dieser abgelegenen Stelle mit der Fran, die er liebte, allein zu sein.
Mylady sah ihn kommen, doch da fie Ruperts
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Hilft©OtttlfddSMdft* Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Colbatzky In Marburg. WV VWf♦♦ Sprechstunden der Redaktion: 10 11 Uhr Vormittags.
Di« Bezugbedingungen für die „Oberh. Ztg * sind aus ; dem Kopse des Blattes zu ersehen. Dieselben find in Ansehung der Reichhaltigkeit der Zeitung sehr mäßig gestellt, was auch nur infolge der großen Verbreitung
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Aunoncen-Bureaux von Haasensteiu u. Vogler in
—.. _, OA Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Iabra.
Drenstaa, 30. Ium 1896. Mosse in Frankfurt a M., Berlin, München u. Köln, C L. ’
• Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.