Einzelbild herunterladen
 

lüfte

ler,

JK 147

zu

(3720

xnf.

chast

-Str. 63

Laden.

0

0

0

0

».Blchpl. Ist. 12, v-

«menen Schuld-

(3700 Hmer,

mgrl-tz n habe, cschaden cgebenst (3721

rstige tun gen.

Erscheint täglich außer an Weittagen nach Sonn- und Feiertagen. - Quartal Abonnements-Preis bei der Expe­ditton 2 Mk, bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (ejfl. Bestellgeld) Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zelle oder deren Raum )O Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg

Druck und »erlog: Joh. Ang. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei in Marburg. Redaktton und Expedition: Martt 21.

ree,

Wahrscheinlich ist von dem, was er mir von Bruce erzählt, kein Wort wahr,' sagte er sich,doch es scheint da irgend eine Schlechtigkeit, vielleicht ein Verbrechen voizuliegen, und es würde mir das größte Vergnügen machen, den Fuchs in seinem Bau zu überraschen.'

Er schlich vorsichtig, damst der Manu, den er verfolgte, nichts merke.

Doch er hätte nichts zu fürchten brauchen; Duvar war »u sicher, daß er tobt sei, zu begierig und angstvoll, um auch nur zu ahnen, daß ihm Jemand folgen könne, um an etwas Anderes als daran zu denken, was er in Schloß Dare verlassen und was er auf Tanger Cliff finden würde.

Als sie sich dieser festungsartigen Burg näherten, vermochte Ur. Stroud nur mit Mühe ein Pfeifen ju unterdrücken. Er kannte den Ort gut, vielleicht sogar bester als Duvar selbst; denn er hatte, als er noch ein Knabe war, unweit von hier gelebt und war in diesen Felsen ost herumgestiegen, um Vogel­nester zu suchen.

Als Duvar seinem Besttmmungsorte näher kam, spürten die Hunde, welche in dem von einer Mauer umgebenen Hofe frei herumliefen, sein Herannahen und bellten und henkten furchtbar.

Diese Bestien!' murmelte Duvar. Die alte Aversion, welche halb Furcht, halb Vorahnung war, hatte sich wieder seiner bemächtigt.

Sttoud beobachtete Tuvar's Eintritt durch das große Eisengttterthor, welches der Riese öffnete. Dann suchte er sich ein bequemes verstecktes Plätzchen in irgend einer Ecke, wo er beobachten konnte, ohne gesehen zu werden und begann eine dauernde und geduldige Ueberwachung des Ortes.

Er hatte in einer feiner Rocktaschen etwas Mund- vorrath, den seine vorsorgliche Gatttn ihm auf die Reise mitgegeben. Bald befand er sich wieder bei

Firmen Hamburgs in dem Fährhause auf der Uhlen­horst gaben. Auf dem Wege nach Berlin stattet der Vizekönig dem Fürsten Bismarck einen Besuch ab. Lihungtschang verlieh dem Kronprinzen und dem Prinzen Eitel Fritz den Orden vom doppelten. Drachen. Gegenüber der Nachricht vom Tode der Kaiserin Regentin von China, der alle Festlichlichkeiten für die Boffchaft des Vizekönigs Lihungtschang unterbrochen hätte, traf ein offizielles Telegrammaus Peking ein, wonach nicht die regierende Kaiserin- Mutter, sondern die leibliche Mutter des Kaisers von China gestorben sei, dieser Todesfall habe keine politische Bedeutung. Der Kaiser von China ist bekanntlich der Adopttvsohn der Kaiserin-Regentin.

* (Reichstag.) Die ganze heuttge Reichstags­sitzung ward durch die Verhaudttrng über die Wild­schadenfrage ausgefüllt. Die fünfftündige Debatte war sehr erregt, und es schien fast, als würde das ganze bürgerliche Gesetzbuch an dem Kommissions­beschluß, daß die Ersatzpflicht auch auf die Hasen ausgedehnt werden solle, scheitern. Namens des Centrums sprach Gröber für die Beibehaltung der Hasen im § 819. Nachdem jedoch die Konservativen für den Fall der Annahme des Kommissionsbeschlusses auf's Bestimmteste erklärt hatten, daß sie das ganze Gesetz ablehnen und sich an der weiteren Berathung N'cht mehr betheiligen würden, vollzog das Centrum eine Schwenkung und erklärte sich durch den Mund des Abg. Dr. Lieber für die Streichung der Hasen. § 819 wurde in der Fassung der Regierungsvorlage, unter Einfügung der Fasanen, aber unter Streichung der Hasen, in namentlicher Abstimmung mit 178 gegen 69 Stimmen bei 5 Stimmenthaltungen ange­nommen. Der von der Kommission eingefügte § 819 * (allgemeine Ersatzpflicht) ward, da er auf denselben kategorischen Widerspruch der Konservattven stieß, gleichfalls wieder gestrichen.

* (In der lippifchen Erbfolgefrage) steht die Einsetzung eines Schiedsgeri» ts bevor, dessen Vorsitzender der König von Sachsen und dessen Mit­glieder Räthe des Reichsgerichts sein werden.

* (Handelsvertrag mit Spanien.) Spanien sucht mit Deutschland die seiner Zeit geradezu stivol abgebrochen n Handelsverttagsbeziehuirgen wieder anzuknüpfen. Dem spanischen Kongreß ist nämlich von der Regierung ein Gesetzentwurf vorgelegt worden, wodurch die Regierung ermächtigt wird, den Bodcn- und Jndustrieerzeugniffen des deutschen Reiches die

mäßig gestellt, was auch nur infolge der großen Verbreitung desielben möglich war. Denn dieOberh. Ztg.' hat mit die größte Auflage der in der Provinz Hessen-Nassau er­scheinenden Zeitungen und ist das beste, angesehenste, für die Interessen der Bevölkerung gesundeste und v e r b r e i leiste Blatt des Kreises Maiburg und der diesen berührenden Kreise; es ist ein in allen Gesellschafts­schichten gelesener und ein gern gesehener Familienfreund. Beweise hierfür erübrigen sich, denn obige Angaben wieder­holen nur bekannte Thatsachen.

Der Jnseratentheil, dessen Umfang von Woche zu Woche zunimmt, empfiehlt fich von selbst. Der Preis der Zelle ist der denkbar niedrigst, er beträgt bekanntlich 10 Pfg.

Probenummern derOberh. Ztg.' stehen gern Diensten.

Hochachtend

Redaktion und Verlag derOberh. Ztg.'

Deutsches Reich.

* Berkirr, 23. Juni. (Tagesbericht.) Von den Kieler Kaisertagen wird berichtet: Die für heute beabsichtigte Außenregatta bei Eckern­förde mußte wegen konträren Windes und zu hohen Seeganges aufgegeben werden. Statt bessert fand eine Binnenregatta statt, welcher der Kaiser an Bord desMeteor" beiwohnte. Nach Beendigung der Regatta nahm Se. Majestät an Bord desMeteor" das Frühstück ein und kehrte nach 1 Uhr auf die Hohenzollern" zurück. Morgen findet voraussichtlich der alljährlich veranstaltete Blumenkorso um dieHohen­zollern" herum statt. Die Befferung im Befinden des Prinzen Georg von Cumberland hält an. Die Heilung der Wunden macht gute Fortschritte. Appetit und Schlaf sind ausreichend. Der Staatssekretär des Auswärtigen v. M a r s ch a l l hat seinen Sommerurlaub angetreten.

* (Vizekönig Lihungtschang) ist am Dienstag von Kiel aus in Hamburg eingetroffen und aus bent Dammthorbahnhof von ben Senaten empfangen worden. Nach kurzer Erwiderung auf die begrüßenden Worte begab sich Lihungtschang nach demHamburger Hof", wo das Frühstück eingenommen wurde. Im Saufe des Nachmittags machte Lihungtschang ben Bürgermeistern Mönkeberg und Versmann Besuche welche dieselben alsbald erwiderten. Anends wollte der Vizekönig an einem Gartenfeste thei!nehmen, welches die an dem Handel mit China beseitigten

(Nachdruck verboten.)

Die seltsame Herrath.

Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)

Fast durch ein Wunder war Dr. Stroud, nach­dem er so ungemüthlich über ben Felsranb hinab- geftürjt worden, nur ein Stückchen von demselben entfernt von einem Gebüsche aufgehalten worden, an das er sich sogleich anklammerte, und mit dessen Hilfe er wieder emporkletterte, während Derrick Duvar, von dem Schlage mit dem goldknöpfigen Stocke be­täubt , bewußtlos balag. Der kleine Doktor beugte sich über feinen Feind, und als er sah, daß dieser nicht tobt war, verbarg er sich schlau in einem Dickicht ber umgebenben Büsche, um zu sehen, was fich wetter begeben würde. Er blickte zwar, ehe er dies that, sehnsüchtig nach seiner Reisetasche,'hielt es aber doch für besser, dieselbe zu lassen, wo sie war. Er war gerade fein Feigling, dachte jedoch, daß es klüger fei, den Elenden, welcher sich so viele Mühe gegeben hatte, ihn zu ermorden, in dem Glauben zu lassen, er habe seine Absicht erreicht, und ihn so davon zurückzuhalteu, wettere Angriffe auf fein Leben »u unternehmen. Als Duvar nach einiger Zett zu «ich kam und bann die Reisetasche ihrem Herrn nach­warf, wie er glaubte, biß Dr. Sttoud in seinem Verstecke krampfhaft die Zähne zusammen.

O, Du Schuft!" zischte er.Warte nur, warte, ich werde eS Dtt schon heimzahlen." . Und als Duvar seinen Weg nach Tanger Cliff wrtsetzte, verließ ber Doktor sein Versteck unb folgte Sm ausdauernd bis an das Ziel seines Weges. In teniem Eifer, seinen Mörder zu bestrafen, schien er ttlne Furcht vor dem gefährlichen Wege und feine Müdigkeit gar nicht zu spüren.

Marburg, Donnerstag, 25. Juni 1896.

vollen Kräften und in bester Laune, welche übrigens gar keine Erftischnng nöthig gehabt hatte.

Der kleine Doktor war niemals heiterer gewesen.

Ich habe gewiß prächtig zum Detektiv getaugt," lachte er für sich,das muß man mir zugestehen."

Als die Zeit vorrückte, fragte er sich, ob ber Schuft nicht ba brinn so ein kleines Mordgeschäftchen versuchte?

Ich habe doch einmal einen geheimen Weg ge­wußt, der von dem Cliff in die alte Baracke führte," brummte er nachdenkend.Ich möchte wissen, ob ich ihn noch finden kann?"

Als er fich langsam unb vorsichtig aus seiner liegenden Stellung aufrichtete und über die steilen Felsen blickte, bellten die Bluthunde wieder laut. Bald sah er jedoch Duvar aus dem Thore, das er bewachte, herauskommen und wieder im Gebirge verschwinden.

»Ich bin neugierig, ob er die Kaltblütigkeit hat," sagte sich der Doktor,an dem Orte vorüberzugehen, an dem er mich beinahe umgebracht hat? Wenn ich nicht dächte, daß ich hier nöthiger bin, möchte ich dort ein Gespenst spielen."

Er stand wieder auf, blickte auf ben Felsweg hinab unb versuchte einige Schritte aus bem schwierigen Pfabe. Doch er war sehr müde und steif von der langen Wanderung, und als er ausglitt und sich nur mit Mühe vor einem schweren Fall bewahrte, zog er sich eilig zurück.

Ich kann den Versuch nicht wagen, bevor ich etwas ausgeruht bin," sagte er.Ich will mir irgend ein Haus suchen, wo ich ein wenig schlafen und etwas Ordentliches essen kann, und bann, mein lieber Herr, wollen wir ihnen zeigen, baß der alte Doktor nicht so tobt ist, wie sie vielleicht denken!"

(Fortsetzung folgt.)

Zollsätze des Minimaltarifs aus dem gegenwärtig für Spanien, Cuba und Porte Rico geltenden Zoll­tarif ohne weiter gehende Zugeständnisse zu gewähren, sofern Deuffchland seinerseits den Erzeugnissen aus Spanien und seinen Kolonien die Zollsätze seines Generaltarifs gewährt ohne die Zuschläge, welchen gegenwärtig einzelne Waarengattungen unterworfen sind. Deuffchland ist zu einem Entgegenkommen geneigt.

* (Kreta.) Der Meinungsaustausch zwischen den Boffchaftern in Konstantinopel hat bezüglich der kretensischen Frage zu einem vollen Einvernehmen ge­führt. Man befchloß Schritte zu ergreifen, um einen starken Druck auf die Pforte auszuüben, zur eub- gütigen Beilegung ber Wirren auf Kreta unb in anberen Provinzen des Türkenreichs. Zu diesem Zwecke bestehen sie auf ber Wieberherstcllung des Vertrages von Chaleppa und die Einberufung der Nationalversammlung zur Erörterung der Gewährung einer gesetzgeberischen Selbstständigkeit an Kreta. Die Schwierigkeit besteht vorläufig in der Einberufung der Nationalversammlung. Die Griechen auf Kreta weigern sich zunächst auch noch die gestellten Be­dingungen anzunehmen. Frauen und Ander, deren Leben auf der Insel gefährdet ist, erhielten von Athen aus Dampfer zur Flucht. Gegen 8000 Flüchtlinge, Weiber, Greise und Kinder find aus dem ttetenfischen Aufstandsgebiete auf der Halbinsel Spatha zusammengehäuft; ihre Zahl wird noch größer werden. Die türkischen Behörden verweigern den Flüchtigen den Abzug nach Griechenland. Die Türken in Kanea, ber Hauptstadt Kretas, haben die Thüren aller Christen­häuser mit einem rothen Kreuz bezeichnet, selbst das österreichische Postgebäude. Dieses Kennzeichen an den Häusern wird allgemein als Vorbereitung zu einer neuen Bartholomäusnacht angesehen. Auch den Fremden wird schlecht mitgespielt. Einige Offi­ziere des französischen KriegsschiffesNeptune" wurden, als sie auf dem Ouai in Kanea spazieren gingen, durch Türken, die sie zu überfallen versuchten, belästigt. Der französische Konsul hat sofort die er- ftzrderlichen Schritte gethan.

* Karlsruhe, 23. Juni. (Der badische Landtag) ist mit einer Thronrede geschlossen worden, welche in Worten des Tankes die bereitwillige Unter­stützung der Regierung hervorhebt und die fast ohne Abänderungen erfolgte Bewilligung des Etats an­erkennt, unter besonderer Betonung der Annahme der Nothstandsvorlage zur Beseitigung der jüngsten Hoch-

Abonnemertts - Einladung.

Wir stehen vor dem Wechsel des Quartals und ver­fehlen daher nicht, unsere geschätzten Abonnenten zu bitten, für die Weiterverbreitung derOberhesfischenZeitung" mtt Sorge tragen zu helfen. Durch das Eingehen des diesigen .Tageblattes' liegt eS auf ter Hand, daß die Zahl der Leser des einzigen hier nun noch bestehenden LlatteS, daStaS WirkenfürKaiser undReich, die Bekämpfung der sozialdemokratischen Umsturz- - beftrebungen, sowie dar Entgegentteten gegen die plan­mäßige Volksverhetzung auf seine Fahne geschrieben hat, wachsen wttd. In Ansehung der dann größeren Auflage derOberh. Ztg," find wir auch bemüht gewesen, fit wechselreiche Ausgestaltung de» Inhaltes unseres Blattes Sorge zu tragen. Wttd eS bezüglich seiner politischen Tendenz weiter in den eingeschlagenen Bahnen wandeln, dem-kommunalen Leben, wie bisher, das regste Interesse entgegenbringen und alles Wiffenswerthe aus unserer engeren und wetteren Heimath, sowie der ganzen Welt mittheilen, in Kunst, Wissenschaft und Leben stets von den neuesten Vorkommnissen Notiz nehmen, so ist auch neben allem Diesen eine Erweiterung des f eu i l l etouistis ch e n Theiles in's Auge gefaßt.

Wtt bringen novellistische Beiträge u A. von Otto Elster, Clariffa Lohde, Julius Lohmeyer, Emil Peschkau, Z. von Reuß, Carl Taaera, Konrad Telmaun, B. W. Zell. Ferner eine große Anzahl von interessanten Aufsätzen aus allen Gebieten, aus denen wir anführen: Blumenmoden, von B. W- Zell. Europas jüngster König, von E. Pardo i f be Bazän. Am italienischen Königshofe, von R. M. Amadori. Die Hygiene der Ferien, von Dr. Max Radziejewski. Der eiserne Zar (zu Nikolaus' I. 100. Geburtstage), von Robert Berndt:c rc. Aus der Feder des Herrn Kapttän-Lieutenants a. D. von Meßen bringen wir eineAus dem Leben der deutschen Kriegsmarine" betitelte Artikelserie, die bei dem großen Interesse für die Entwickelung unserer See- - s macht hohe Aktualität beanspruchen daff. Wir erwähnen «ns dieser 6 Artikel umfassenden Reihe u. A.: Auf dem Torpedoboot; in fremden Häfen; Klarschiff zum Gefecht. 1 Mußestunden an Bord. Nach alledem können wir also «och für daS kommende Quartal ein ebenso reichhaltiges als interessantes Material versprechen, das alle Ansprüche - befriedigen wird.

Die Bezugbedingungen für dieOberh. Ztg ' sind aus dem Kopfe des Blattes zu ersehen. Dieselben sind in An- 1 \ sthung der Reichhaltigkeit der Zeitung sehr

(Nachdruck verboten.)

Von der Berliner Gewerbe- Ausstellung.

Unbeeinflußte Bffefe von Georg Paulsen.

In unmittelbarer Nachbarschaft der Gruppe Metall- Jndusttie bauen ssch die Ausstellungen der beiden Jodustffe- dranchen auf, die wir heute besuchen wollen: die Ausstellungen der Porzellan-, Chamottt- und GlaS-Jndustrie und der Jndustrre für Kurz- und Galanteriewaareu.

-- ®£ie $frieII?,;,nnb Glas-Industrie bedarf heute, sofern sie auf Maflen-Absatz rechnet, billiger Arbeit!ttäfte und wiche gewahrt ett e Stadt, wie Berlin, natürlich nur in beschranktem Maße. Die alte Heiwath dieser Industrie, Thüringen, Schlesien, Sachsen usw., dominiit nach wie vor, und w zählt diese Gruppe in Berlin verhältnißmäßig wenig Aussteller, doch bieten sie Tüchtiges.

or großartigste Werk der Porzellan-Jndustffe, die Ausstellung der Konrglichen Porzellan-Manufattur, ist schon früher geschildert, fie befindet fich neben dem Kuppelsaal des Ausstellungsgebäudes, Hier haben wir Luxus- und prattische Gegenstände aller Art.

Wunderbares wird jetzt in Porzellanblumen, Blumeu- ranken, Bouquets und in der GlaSmosaik geleistet. Dieser Industriezweig ist in Berlin verhältnißmäßig jungen Datums, und es wird für gar nicht theure Preise Brillantes geboten. Auch in Tafelschmuck, Tafelaufsätzen, Krystallttonen, Spiegeln, Vasen, Figuren, Majoliken find Prachtstücke vorhanden. Man bekommt auch eine Idee davon, was es kostet, hier immer auf der Höhe der Zett zu bleiben, immer Neues, das aber nie theuer sein soll, zu bieten.

Da find auch Ausrüstungen für das eigenüichste Departement der deuffchen Hausfrau, für die Küche in allen Arten und in jeder Preislage. Alle in Muster, von welchen unsere Hausfrauen mit wahrer Andacht oder mit einigem Neide sprechen, je nachdem fie im Besitz des in Rede Stehenden find oder nicht, sind hier vertreten und noch viele neue dazu. Bildhübsche Sachen sind hier auch in Damen­schmuck bortanben, und wer in dieser Beziehung in Jillien Erfahrungen gesammelt hat, wo man früher maßgebend für öiefe Art der Kunstfertigkeit war, der wird sehen, daß Leuischland hinter dem berühmten Vorbilde nicht zurücksteht. Aber auch die derben Steingutwaaren, die Chamottewaaren fehlen nicht.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstffn u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Jabm. Moffe m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. 'O ) »

Dauhe u. Co. in Franffutt a. M., Berlin, Hannover, Paffs.

MechM 3 r if u n i|

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Colbatzky in Marburg.

WVWV WHHIwyPVimi« Sprechstunden der Redaktion: 10 11 Uhr Vormittags.

Hine, T > ist (3704 e 5.

ite

»ffatz, taten cher

(3657 11.

polstern itratzen, i außer (3713 gaben.

|t von hreiuer- (3408