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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhai«.
Druck und Verlag: I o h. Au g. Koch, Untverfitäti-Buchdrucknei in Marburg Redattion und Expedition: Markt 21.
Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Colbatzky in Marburg.
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Marburg,
Sonntag, 21. Juni 1896.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie dir Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler io Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXXI. Jahrg.
Die neue Ordnung im Bäckerei- Gewerbe.
* Der Beschluß des Bundesrathes, welcher für alle Bäckereien und Konditoreien im deutschen Reiche einen Maximal-Arbeitstag einführt, wird, wie bekannt, mit dem ersten Juli in Kraft treten. Es werden in den betreffenden Betrieben mannigfache Steuerungen eintreten müssen, die natürlich auch für das große Publikum eine Rückwirkung haben müssen, denn in keinem Gewerbe wohl besteht ein innigerer Zusammenhang zwischen Produzenten und Konsumenten, als gerade in den Bäckereien. Die Bäcker haben sich bisher allen Wünschen des Publikums in weitgehendster Weise angepaßt, sie würden das auch zweifellos in Zukunft weiter thun, aber die neue Ordnung mit ihren strengen Controlbestimmungen hindert, daß dem Willen die That folgt. In verschiedenen großen Städten, wo die Beschränkung der Arbeitszeit häufig eine Personal- Dermehrung, also auch erhöhte Geschäfts- und Herstellungskosten, int Gefolge hat, haben die Bäcker bereits erklärt, daß sie sich in irgend einer Weise schadlos halten müßten, und daß auch von einer Bestellung der Backwaare durch Lehrlinge in's Haus nicht wohl mehr die Rede sein könne. Aber auch bei einer Personalvermehrun g wird es doch oft genug ftaglich sein, ob das Publikum zu allen Zeiten, wie es dies bisher gewohnt war, ftische Backwaare haben kann. An allerlei Klagen wird es nicht fehlen, wie diese auch beim Inkrafttreten der Sonntagsruhe laut wurden und bis heute nicht überall verstummt sind.
Die neue Ordnung int Bäckereigewerbe ist im Reichstage, wie im preußischen Abgeordnetenhause einer umfangreichen Besprechung unterworfen. Hier, wie dort war eine starke Mehrheit gegen den Erlaß, der nicht für begründet erachtet wurde, und von dem kein Zweifel ist, daß er im Reichstag sicher abgelehm worden wäre, wenn die Vorschrift durch ein Gesetz, statt durch eine Verordnung des Bundesrathes eingeleitet worden wäre. Die Regierung hat die Noih- wcndigkeit des Erlasses mit einer allzulangen Arbeitszeit und mit häufigen Krankheiten im Bäckereigewerbe begründet, die aber in den Volksvertretungen als überttiebene Angaben bezeichnet wurden. Daß im großstädtischen Bäckereibettiebe Manches recht düster aussehen mag, erklärt sich schon aus den Wohnungsund Konkurrenz-Verhältnissen, aber in den Mittel- und Kleinstädten ist es bei Weitem nicht so arg, und es lag doch wohl kein Anlaß vor, alle Bettiebe
(Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)
„Wie wäre es," sagte Dnvar zu Hauptmann Sever, „wenn wir Geheimniß um Geheimniß tauschten?" Die verächtlich blickenden Augen Sever's änderten ihren Ausdruck nicht.
„Was würden Sie sagen," fuhr Tuvar fort, „wenn ich Ihnen sagte, daß Ihr hübsches Frauchen damals in der Schweiz nicht verbrannt ist?"
Es fuhr wie ein Blitzstrahl über Sever's verächtliches Gesicht, doch er öffnete nicht die Lippen.
„Es ist jedenfalls wahr!" fuhr Duvar fort, indem er seine Versicherung mit einem Fluche schloß
„Lügner!" brüllte der Hauptmann.
„Ebensowenig — wie — Ihr Kind!" fuhr der Folterknecht sott, jede Silbe bttonend, als ob sie ein Schlag wäre.
„O, verfluchter Lügner!" schrie Setzer, ihm den Rücken kehrend, indem er innerlich stöhnte:
„O mein Gott, laß mich nicht wahnsinnig werden!"
„Nun also," fragte Duvar, „wollen Sie Ihr Geheimniß gegen das meine umtauschen?"
Doch plötzlich fuhr er kreideweiß zurück; er zttterte vor Furcht und konnte kaum einen Aufschrei zurückdrängen.
Hauptmann Sever hatte sich chm zugewandt; sein Gesicht war verzertt von Wuth, seine stahlgrauen Augen schleuderten förmliche Blitze und seine langen, fliegenden Haare, sowie sein Bart schienen sich um sein bleiches Gesicht aufzustellen, als ob jedes ein-elm einen lödllichen elektrischen Strom enthielte.
Er sab, ttotzdem er an der Kette lag und macht
gleichmäßig in derselben Art zu behandeln. Es ist miigetheilt, daß der Wunsch, das Inkrafttreten der Verordnung möge hinausgeschoben werden, nicht erfüllt werden wird, und ferner, daß das Vorgehen in dieser Angelegenheit überhaupt zumeist auf Betreiben der preußischen Regierung erfolgte. Die übrigen deutschen Bundesregierungen haben sich für die Neuerung keineswegs fo übermäßig begeistert.
Der Bundesrath würde sich wohl verdient gemacht haben, wenn er die Uebelftänbe da beseitigt hätte, wo sie wirklich lagen, in den Großstädten. Damit wäre von selbst für die mittel- und Heim städtischen Bettiebe, in welchen eine zu lange Arbeitszeit obwaltet, die sanfte Nöthigung entstanden, nachzulassen, weil sonst die Gehilfen sich schwerlich hätten halten lassen. Es ist eine sehr verschiedene Sache, in den unterirdischen Backräumen der Großstädte immer sitzen zu müssen, oder aber sich in mittel- und kleinstädtischen Betrieben doch häufig in Licht und Luft bewegen zu können. Im erster- n Falle verdient die Arbeit eine gewisse Beschränkung, im letzteren werden die Gesellen selbst anderer Ansicht sein. Es ist also nur den vorhandenen Thatsachen entsprechend, wenn man hier einen zweckdienlichen Unterschied macht, was aber leider in dem Erlasse übersehen ist. Die verbündeten Regierungen sind der festen Ueberzeugung, daß die Verordnung eine angemessene ist. Wir können dazu nur sagen: Kommt Zeit, kommt Rath! Denn es ist eine seltene und darum um so schwerer in's Gewicht fallende Thatsache, daß hier Reichstag, preußische Landesvertretung und Interessenten genau ein und derselben Meinung sind.
Das Vorgehen des Reichstages hat aber wenigstens dem Erlaß von kurzer Hand vorgebeugt, welcher den Lchluß der Ladengeschäfte für acht Uhr Abends bestimmen sollte. Wenn dieser Angelegenheit wirklich ernstlich näher getreten werden sollte, so wird das nicht im Verordnungswege, sondern in Gestalt einer Gesetzesvorlage an den Renchstag geschehen, die aber für absehbare Zeit im Reichsparlament nicht die Genehmigung finden wird. Wie er über diesen Punkt denft, darüber hat der Reichstag bereits keinen Zweifel gelassen.
Deutsches Reich.
* Berlin. 19. Juni. (Tagesbericht.) Den englischen Royal Dragoons, dessen Chef unser Kaiser ist, hat Baron v. Eckardtstein mit einer Ansprache den Kranz überreicht, den ihnen Kaiser Wilhelm am Jahrestage der Schlacht von Waterloo gewidmet
los war, diese Kette zu brechen, aus, wie ein gefesselter Geist, welcher schon durch den Magnetismus seines böien und drohenden Willens Entsetzen eivzn- flöscn imstande ist.
Der Riese floh, theils ans eigener Furcht, theils von bei Furcht seines Herrn angestecki, aus bent Zimmer
Ein einziges Wctt hatte sich nur Sever's zuckenben Lippen enttnngen: „Nein!"
Doch bei diesem Worte verschwand Derrick Duvar so rasch, als wäre dasselbe eine neue Art Torpedo gewesen, welcher plötzlich vor ihm exploditt war.
19. Kapitel.
Die Smaragd kugel.
Lady Dare und ihr Bruder hatten Mrs. St. Ulm und deren Cousin in Pans kennen gelernt, wo bie reiche Australierin mit ihren wunderbaren Diamanten und ihrer ganz eigenthümlichen Schönheit ungewöhnliches Aufsehen erregt hatte.
Man glaubte, daß Mrs. St. Ulm's Zöpfe von Seidenschnee künstlich, um der Mode zu ftöhnen, gebleicht seien.
Indessen fehlte es auch nicht an geheimnißvollen Gerüchten des Inhalts, daß dieselben durch eine entsetzliche Angst, einen Schreck ober Kummer in einer einzigen Nacht weiß geworben seien. Doch biese Gerüchte blieben Gerüchte, ba Niemand bie Wahrheit barüber erfuhr.
Verriet Duvar hatte sich wahnsinnig in bie schöne Wittwe verliebt, worüber seine Schwester sehr erstaunt war, ba sie ihn in ber Schwäche einer solchen Leidenschaft niemals für fähig gehalten hatte. Er hatte darauf bestanden, daß sie die schöne Wittwe mir ihrem Cousin nach Schloß Dare einlaben müsse, unb sie hatte ihm ben Willen gethan.
hat. Oberst Mclaren ließ dem Kaiser ben Dank bes Regiments für bie ihm erwiesene Ehre übermitteln. — Die Prinzen Oskar unb August reiften heute Abenb 8 Uhr in Begleitung ihres Militär- unb ihres Civilgouverneurs nach Kreuznach ab. Prinz Abalbert geleitete bie Prinzen zum Bahnhof und kehrte dann nach dem neuen Palais zurück. — Major v. Wißmann gedenkt in nächster Woche in Berlin einzutteffen, um mit amtlichen Stellen über schwebende Fragen zu sprechen. — 800 Mann abgelöste Mannschaften von den Schiffen der Kreuzerdivision in Ostaflen sind heute in W i l h e l m s - Haven angekommen.
* (Saiferreifen.) Die diesjährigen Sommer« reifen des Kaisers haben ihren Anfang genommen. Seiner Rückkehr nach Berlin wird erst zum 15. August entgegengesehen Heute ftüh ist der Monarch in Kiel eingettoffen. Ein Empfang fand nicht statt; nur der Chef der Marinestation der Ostfee, Vizeadmiral Thomsen, und der Stadtkommandant, von Fransecky, waren zur Meldung befohlen. Bald nach der Ankunft fuhr der Kaiser bei prächtigem Wetter auf dem Landwege nach Holtenau. An der bortigen Schleuse bestieg ber Monarch sofort seine Segelyacht „Meteor", welche alsbann, geschleppt von Lord Lonsdale's Dampfyacht „Evangeline", zur Abnahme der Aachtparade hinausfuhr. Die Segel wurden unterwegs gesetzt. Der Kaiser fuhr die lange Reihe ber Spottyachten und der int Hafen liegenden Kriegsschiffe ab, überall von den begeifterten Hurrahrufen ber parabcmäßig ausgestellten Mannschaften begrüßt. Um 10 Uhr Vormittags begann bie Regatta, an welcher sich 70 Nachten beteiligten. Die Kaiserin, welche nach ihrem Gemahl in Holtenau eingetroffen war, begleitete an Bord bes Aviso „Grille" bie Segler. Die Kaiseryacht „Meteor" passirte nach breiftünbiger Fahrt als erste bas Ziel. Später fanb an Borb ber „Hohenzollern" ein Diner statt. — lieberbie Nordlanbsreise bes Kaisers, welche am 1. Juli angetreten wirb, heißt es: Zunächst wirb Christiania angelaufen, wo eine Begrüßung mit dem König Oskar erfolgt. Die Reisegesellschaft des Kaisers wird dieselbe sein, wie auf ben früheren Reisen; es barf daher als sicher gelten, baß ber beutfdje Gesandte in Kopenhagen, v. Kiderlen-Wächter, als Vertreter bes Auswärtigen Amts ben Kaiser begleiten wirb. Die Norblanbsreise soll sechs Wochen dauern.
* (Bismarck und Herbette.) Es wird bestätigt, daß Fürst Bismarck dem früheren ftan-
Doch ihr selbst gefiel Mrs. St. Ulm nicht.
Sie hatte im Gement heil eine unüberwindliche Abneigung gegen sie und wußte eigentlich für dieselbe gar keinen Grund anzugeben, nur sagte sie manchmal verdrießlich, daß sie sie an dieses Geschöpf, diese Elix Sever erinnere. Es war dies eine Einbildung ihrerseits, welche, obgleich Duvar sie höhnisch belächelte, ihn doch in eine rafenbe Wuth versetzte.
Es waren etwa acht Tage vergangen, seitbem Duvar von bent Besuche seines kranken „Freunbes" zurückgi kehrt war. Laby Dare hatte, so forgfältig er auch bemüht war, btefelbe mit feinen Locken zu Verbecken, boch bie Wunde an seinem Kopse bemerkt unb war bebeutet worben, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu bekümmern. Doch sonst schien Stiemanb sie gesehen zu haben, unb mit Ausnahme ber in biefem Falle höflichen unb natürlichen Fragen schien feine Abwesenheit nicht besonders aufgefallen zu fein. Allein der Anschein täuscht zuweilen.
Rupett Sever z. B. dachte sehr viel über eine Sache nach, welche, ttotzdem sie von außen so einfach schien, solche geheimnißvollen Widerspüche in sich trug.
Ebenso auch Mark Atwood.
Er war diesen Abend zu spät gekommen, um nach RupettS Bemerkungen Duvar's Spur verfolgen zu können; aber dieses Ereigniß war ttotzdem nicht ohne Wirkung geblieben.
„Haben Sie noch keine Nachricht über ihren ver- scholleren Verwandten, Atwood?" fragte der Herzog von Berwick eines Abends, als er in das Billardzimmer trat, wo sich mehrere Herren aushielten, unter den sich auch Duvar befand.
„O, ja," anwottete Mark, „so gewiß, daß er am 21. Juni den Zug von S. nach L. benutzte, welcher damals verunglückte."
„Befand er sich unter den Getödteten?"
zösischeu Botschafter Herbette gekauft hat für bi* Unterstützung bei Au fr echt er Haltung bes europäischen Friebens, unb zwar ist ber Brief bmch ein sehr freundliches Abschiedsschreiben Herbette's veranlaßt worden.
* (Lihnngtschang.) Vizekönig Lthungifchang hatte Freitag eine etwa zweistündigen Unterredung mit dem Staatsseftetär des Auswärttgen v. Marschall, in der, nach der „Post", die Interessen Deutsch- lands und Chinas in eingehender Weise besprochen und die Grundzüge für eine Verständigung über die weitere voraussichtliche Entwickelung der internationalen Politik in Ostasien vereinbart wurden. Später besuchte der Vizekönig, der den langen JntettmSrock der gelben Jacke trug, das Herrenhaus, dann den Reichstag und schließlich die Ruhmeshalle. Abends entsprach er einer Einladung des Reichskanzlers zum Diner. Am morgigen Sonnabend wird bie Werst bes „Vulkan" in Stettin besichtigt werden, worauf am nächsten Tage die Abreise nach Mel erfolgt. Der Besuch beim Fürsten Bismarck wird am 26. Juni auf ber Rückfahrt von Hamburg nach Berlin erfolgen. Auch die Mflitärwerksiätten nur Spandau will Lihnngtschang besichtigen. — Nach der „Post" hat Lihuugffchang bisher in zwei Offiziere für China verpflichtet, und zwar zur Errichtung einer Kriegsschule nach preußischem Muster. Es find dies Hauptmann v. Falkenhayn vom 48. Inf.-Rgt. und Premierlieutenant Geny vom 12. Grenadierregiment, die beide ibxe Verträge schon unterzeichnet haben. Beide sind um ihren Abschied aus der Armee eingefommen, haben aber gebeten, ihnen den Rücktritt vorzubehalten. Wie ausdrücklich versichert wird, besteht nicht die Absicht, jetzt weitere Offiziere für China zu verpflichten.
* (Zur Handwerkerfrage.) Sehr be- achtenswertbe Ausführungen enthält der Jahresbericht der Bremer Gewerbekammer. Wir lesen dort: „Es drängt insbesondere, daß dem Handwerk endlich die festere Organisation gegeben werde, die schon seit langem von demselben gewünscht wird, und die nicht entbehrt werden kann, soll der Handwerkerstand nicht noch immer mehr zurückgehen und die s ch w e r ft e n Schädigungen erleiden. Die Erhalttmg eines leistungsfähig, n Handwerkerstandes ist aber nicht blos aus wirthschastlichen, sondern namentlich auch aus sozialen Rücksichten eine Nothwendigkeit, denn der Handwerkerstaud bildet nicht nur heute noch, unb muß bi cs auch bleiben, bie Mehrheit bes gewerbe- treibenben Mittelstandes; er greift auch vielfach in
„Wahrscheinlich!"
Mark warf, als er bieses Wort äußerte, einen Blick auf Duvar unb bemerkte auf bent feinen, Gesicht beffelben einen nicht zu berfeunenben Zug ber Erleichterung.
„Was soll bas heißen?" fragte er sich. „Ist er vielleicht nicht mit bem Zuge verunglückt?"
„Aber wir können es nicht beweisen," fügte er, zu dem Herzog gewendet, hinzu. „Er trug immer einen ganz eigenihümlich auffallenden Ring, welchen wir jedoch nicht unter den bei jenem Unglücke aufgefundenen Gegenständen gewahtten. Doch hat unser Detekttv jetzt eine neue Spur aufgefunden." Er beobachtete dabei fortwährend Duvar und sah, daß dieser gespannt horchte, ttotzdem er sich den Anschein gab, das Billardspiel zu verfolgen.
„Eine neue Spur?" fragte der Herzog interessitt.
„Ja. Es wurden einige Verwundete in das einzige Hotel eines kleinen, dott in der Nähe befindlichen Ortes Namens Tenmut gebracht, und er könnte vielleicht unter diesen gewesen sein."
„Die fliegende Blässe, welche den Theil von Duvar's Gesicht überflog, den er sehen konnte, zeigte Atwood, daß dieser nicht nur hörte, sondern auch fühlte.
„Es war ein Mann dort," fuhr er fort, „welcher Victor Bruce gewesen sein kann; doch war es uns noch nicht möglich, seinen Namen zu erfahren, ober wohin er gekommen ist. Er würbe von einem Freunbe fortgebracht, unb wenn es Bruce war, so muß er bie Bekanntschaft bieses Freundes kurz vorher gemacht haben; denn er war viele Jahre nicht im Lande gewesen und kannte kaum mehr Jemanden daselbst."
„Konnten Sie den Namen des Freundes nicht erfahren?"