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(Fortsetzung folgt.)
wird es wieder Als Duvar
mehreren Gesetzentwürfen schon ein wirksamer und merkeuswerther Versuch gemacht, die seßhafte Klcin- Beüölkerung auf dem flachen Lande zu vermehren, aber die rechte und große Wirkung wird immer erst nachkommen müssen.
Die Industrie kann bei einer wechselvollen Bevölkerung bestehen, sie wird batet sogar noch öfter den Vortheil von geringeren Löhnen haben. Aber die Landwirihschaft ist auf eine jederzeit zur Land befindliche Bevölkerung angewiesen, sie kann in der kritischen Zeit der Erndte nicht lange zu suchen beginnen, wo sie passende Arbeitskräfte erhält. Und gleich in der Industrie, wie in der Landwirihschaft ist, daß man nur mit tüchtigen und erfahrenen Leuten etwas anfangen kann. Sonst ist nichts zu machen. Darum gerade ist die Arbeiterfrage von so großer Wichtigkeit für die Landwirihschaft; günstige Brodkornpreise und eine zufriedenstellende Regelung der Arbeiterfrage helfen dem Landwirth schon über die ernstesten Schwierigkeiten fort.
kratz, rftatib,
chönen Wittwe nicht Derbeffert worden war, schritt Duvar die Straße hinunter in den Garten. Er nahm eine Cigarre heraus, zündete sie an und warf sie weg.
„Ich brauche heute Morgen einen klaren Kopf/ murmelte er, „und das Rauchen betäubt mich immer.
Die schöne Horcherin.
Da seine Laune durch dieses Gespräch
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fühlte er, wie ihn ein Schauder überlief, und er wußte doch nicht warum.
Er wandte nur mit Anstrengung die Augen ab.
„Sie sind eine sonderbare Frau, Mrs. St. Ulm. Wissen Sie das? Sind Sie es absichtlich?"
Die schöne Australierin lächelte in ihrer seltsamen, berauschenden Weise.
„Mr. Duvar," sagte sie, „Sie erinnern mich an die Geschichte vom Rothkäppchen, die ich als Kind gern hörte: Großmutter, weßhalb hast Du denn so eine großen Mund? Weßhalb hast Du denn so scharfe Zähne, Großmutter? Und, Großmutter, weßhalb hast Du denn so lange Nägel? Hahaha!"
Mit silberhellem Lachen erhob sie sich, ging rasch hinein und ließ ibn stehen.
15. Kapitel.
geschehen."
jetzt hinab in ihre Augen blickte,
Jache lohne sich, Tausende von Landwirthen haben abermals von der Hand in den Mund leben, p.o nihil" arbeiten müssen. Man hat seitdem in verschiedenen deutschen Bundesstaaten wünschenswerthe finanzielle Maßnahmen im Interesse der Getreide tauenden Landwirthe getroffen, auch sind andere Kulturen in den Mitbereich der Arbeit gezogen, der Kehzucht ist nie erhöhteres Interesse zugewendet, so daß ja wohl hier und da einige Scharten ausgewetzt
Md erhöhten Thätigkeit unserer Landwirthe erhofft, Oberes von einem Umschwung in ben ungünstigen Zeitläuften, wieder Anderes von gesetzgeberischen Maßnahmen, und wir können nur wünschen, daß von Allem etwas dazu beitrage, in Wahrheit gedeihliche Lerhältnisse herbeizuführen. Die deutsche Industrie fit in letzter Zeit nicht unbedeutend aoancirt, namentlich der Export nach dem Auslande hat ganz wesentlich zugMmmen, wie die Berichte aus den Häfen be- ®eifen, und wenn nun auch vermehrtes Geldrolliren m den Jnduftriebezirken der Landwirihschaft einen vermehrten Absatz, auch eine kessere Bezahlung ihrer Erzeugnisse, wenigstens eines Theilcs ihrer Erzeugnisse M bringen pflegt, so ist doch auch mit dem anderen Zustande zu rechnen, daß eine flotte Arbeit in der 'Mufti ie sehr dazu beiträgt, die Zahl der landwirth- ichaftlichen Arbeiter zu reduziren. Hier ist ein Äsgleich sehr Wünschenswerth.
Auch in unserer Industrie, wie in der gewerblichen rhätigkeit aller übrigen Staaten, hat man ziemlich itark gedrückte Preise gehabt, die um so empfindlicher
Deutsches Reich.
* Berti»'10. Juni. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser besichtigte heute Vormittag auf dem Bornstedter Felde bei Potsdam das Regiment Garde-du-Korps und das Leib-Husaren-Re- gitnent. An die Besichtigung schloß sich eine Gefechtsübung, nach welcher der Vorbeimarsch ftattfanb. Der Kaiser ritt sodann mit den Truppen nach Potsdam, und zwar nach der Kaserne der Garde-du-Koips, wo Prinz Heinrich — von den Krönungsfesten in Moskau zurückgekehtt — sich bei dem Kaiser meldete. Nach dem Frühstück int Kreise des Offizierkorps kehrte der Monarch in Begleitung seines Bruders nach dem Neuen Palais zurück. Abends wohnten der Kaiser und Prinz Heinrich einem Essen im Offizierkasino des Leib-Husarenregiments bei. Der Prinz hat sich später nach Kiel zmückbegeben. — Der Kronprinz von Italien hat nach herzlicher Verabschiedung vom Kaiserpaar die Rückreise nach Rom ang-treten. — Major v. Wißmann ist zu vierwöchentlicher Kur in Kreuzlingen e Schweiz) eingetroffen. — Die englischen Schiffsbauer, 500 an der Zahl, sind heute hier angekommen. Die offizielle Begrüßung des Vereins wird am morgenden Donnerstag bei Eröffnung der Verhandlungen in der Technischen Hoch- chule durch Admi-al Hollmann erfolgen.
* (Das gefälschte Kaisertelegramm.) Zu der frechen Fälschung des Kaisertelegramms an die Familie Jules Simon's fordern belarintlich
wurden, als die Ausgaben für Löhne und sonstige Unkosten wesentlich stiegen. Die großen Industriellen verschiedener Branchen haben sich daher mehrfach zu einer Vereinigung zusammengerhan, um durch Fest- setzeir von Mindest - Verkaufspreisen ein zu weit gesundes Preisdiücken aufzuhalten, ein Umstand, der freilich auch den Reiz zu Spekulationen giebt. Bei uns in Deutschland halten sich diese „Ringe", wie man sie zu nennen pflegt, noch in ziemlich bescher denen Grenzen, in anderen Staaten sind sie t eine Spekulations-Vereinigungen geworden, und in erster Reihe gilt dies von den Vereinigten Staaten von Nordamerika, wo man geradezu Raubzüge auf die Taschen des konsumirenben Publikums veranstaltet. Diese Konsorti-n, über ungezählte Millionen verfügend, vermerken von der „schweren Roth" der Zeit nicht eben viel, bis wieder ein großer Aufstand Streik von nordamerikanischku Arbeitern beweist, daß die Dinge dcch nicht alle zum Besten stehen. In der nord- amerikanischin Union hat man sogar für einzelne hmdwirthschaftliche Produkte, namentlich für Weizen, solche Ringe, die schon mehr als einmal die Weizenpreise auf unserem deutschen Getreidemarkt sehr wesentlich beeinflußt haben. Aber die deutsche Landwirth- schaft im Allgemeinen kann so etwas nicht nachmachen, dazu fehlt es ihr an Mitteln, dazu ist sie auch noch zu sehr kleinkapitalistisch.
Von steigender Wichtigkeit wird von Jahr zu ?'ahr für die Landwirihschaft die Arbeiterfrage. Der Zuzug von Bewohnern des flachen Landes in die Großstädte hat, wie sich aus den amtlichen Ziffern der letzten Volkszählung ergiebt, erfreulicherweise nachgelassen, da auch die Hunderttausend-'? tädte nur einen beschränken Theil von wirklich lohnender Arbeit abzugeben vermögen, aber daß die Bevölkerungsverhältnisse der rein Ackerbau treibenben Landgebiete sich wesentlich oder auch nur einigermaßen gebessert hätten, kann erst recht nicht gesagt werden. Hier ist häufig genug ein so geringer Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen, daß er nicht einmal der natürlichen Zunahme durch die Gebuften entspricht, oft genug auch ein direkter Rückgang. Wandern also die Leute auch wohl weniger nach den Großstädten aus als früher, weil dort gerade für kleine Familien die Miethsverhältniffe immer ungünstiger werden, so ziehen sie doch mehr nach den Jndustriebezirken, in Klein- und Mittelstädte mit Jndusttie, und die Ackerbauer aden das Nachsehen. Die Löhne auf dem Lande find heute längst nicht mehr, was man niedrige nennt, wohl aber ist die Existenz der Bevölkerung weit gesicherter als in den Städten. In Preußen ist mit
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Duvar stand bann auf nnd schlenberte mit zur Schau getragener Sorglosigkeit auf bie Terrasse. Mrs. St. Ulm saß bei einem der Fenster und schien es sich wohl sein zu lassen, indem sie sich in einem Schaukelstuhl wiegte.
Sie trug ein weißes Wollerepekleid, reich mit schwarzen Banbschleifen gainirt; ihr schönes Haar fiel ihr in dicken losen Locken auf die Achseln herab und rahmte das feine Gesicht und die schwach rosig gefärbten Wangen ein. »
Die tiefschwarzeu Augenbrauen und Wimpei n, bie bunflen, rothbraunen Augen gaben diesem ungewöhnlichen Gesichte einen feinen, pikanten Reiz und verhüteten, daß ihre Schönheit einen überirdischen, seraphischen Charakter hatte.
Seit ihrer ersten Begegnung würde Denick Duvar jetzt zum elften Male Mrs. St. Ulm vermieden haben, wenn er es gekonnt hätte. Er wäre nicht auf die Terrasse gegangen, wenn er gewußt hätte, daß sie dort war; denn erwünschte, fast wahnsinnig, allein zu sein.
Es schien ihm, als ob jeder Tropfen Blut in •einem Körper auf einer Hetzjagd begriffen wäre, und als ob selbst die Blumen, die Bäume und die Vögel stck Geschichten erzählten und lachend auf ihn deuteten, wie um zu sei en, ob er sein Gesicht davon abhalttn könne zu verrathen, welches Schuldbewußtsein unb Entsetzen in feiner Seele lebte. Doch er ging zu der liebenswürdigen Wittwe, blieb neben ihrem Stuhle flehen und sprach und lachte wie gewöhnlich. Wenn sie irgend eine Veiändeiung an ihm sah, so lhat sie, als ob sie es nicht bemerkte.
„Weßhalb," fragte er, nur nm irgend Etwas zu sagen, „tragen Sie immer nur Schwarz oder Weiß, Mrs. St. Ulm? Oder ist das vielleicht eine indiek.ete Frage?"
„Durchaus nicht; ich bin schon oft danach gefragt worden. Ich habe keinen eigentlichen Grund dafür; diese Farben sagen nur meinem Gefühle am besten zu," antwortete sie leichthin. „Ich glaube, sie passen zu dem negativen Zustande desselben."
„Haben Sie niemals bunte Farben getragen?" „Ja — früher."
„Und werden Sie es nicht wieder thun?"
„Wenn ich jemals wieder heirathe, denke ich,
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Marburg,
Freitag, 12. Ium 1896.
Jetzt gehen ober nicht, das ist die Frage," flüsterte er im Weitergehen. „Ich sollte wissen, wie die Sachen da oben stehen; aber, hol' mich der Teufel! — ich fürchte mich fortzugehen. Die Art, wie Atwood mich anblickt, gefällt mtt durchaus nicht. Und jetzt Mrs. St. Ulm! Wovon sprach denn die Frau? Still! still! Ich glaube, ich fange an, nervös zu werden, bilde mir allerhand ein nnd fürchte mich vor meinem eigenen Schatten. Was ist denn eigentlich über mich gekommen?"
Er warf sich in's Gras und staute in das sich bewegende Blätterdach ütcr ihm. „Ich möchte mitten," fragte er bitter, „ob jemals solch eine unwahrscheinliche Verkettung von Umständen entstand und jemals einem Menschen drohend entgegen trat? Da liegt sie, Glied für Glied, wenn sie zufällig das eine berühren und klug genug sind, das zweite zu finden; ich sehe sie so deutlich vor mir, baß ich mich fast zu schlafen fürchte, um sie nicht in meinem Träumm zu verrathen."
Duvar wagte es nicht, lange braußen zu bleiben, damit man ihn nicht vermisse; denn nach dieser Scene beim Frühstück mußte alles Ungewöhnliche in seinem Wesen Verdacht erregen. So quält bie Schuld sich selbst.
Deßhald ging er — obgleich er Gott weiß was darum gegeben hätte, um jedem Menschen auszuweichen, wen'gstens bis er sich etwas beruhigt hatte — hinein, um seine Rolle weiierznspielen.
„Sie solllen einen tüchttgen Detektiv m der Sache anwenden, Mr. Atwood," sagte der Herzog von B-rwick eben, als Duvar zu timen trat.
„Noch immer dabei!" brummte letzterer vor sich hin.
oeee m einer solchen zu machen, welche dem Landbauer wahre Freude bereitet. Viel- wird von der verstärkten
(.Nachdruck Derboien.)
Die seltsame Herrath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)
„Verdacht auf alles Mögliche, bis bie Sache aufgeklärt ist," antwortete Atwoob. „Doch meine kousine unb ich, wir finb entschlossen, bie Sache vollständig an's Licht zu bringen."
. Jetzt fragte Lady Dare, wovon denn die Rebe sei, unb ber Herzog erklärte ihr es, nachbem er Mr. Atwoob um Erlanbniß gefragt hatte.
Ein Herr, welcher vor einigen Jahren in Australien gestorben, hatte ein ungeheures Vermögen hinter- sassen, welches zwischen brei Erben getheilt werben sollte. Mrs. St. Ulm unb Mark Atwood waren ivtt von diesen, und der dritte, welcher nicht auf- Dfinden war, hieß Victor Bruce. Er hatte Australien vor ungefähr sechs Jahren verlassen, um erst seine ?eimaih zu besuchen unb bann sich irgendwo anzn- sffdeln. Man hatte seine Spur bis in bie Nähe Itiuer Heimath verfolgt unb dann dieselbe vollkommen verloren.
„Und wenn er nicht gefunden wird, wird wohl sein Antheil zwischen Ihnen und Mrs. Ulm getheilt?" ttagte Denick leichtfertig.
.Nicht früher, bis wir herausfinden, was aus 'M geworden ist, und seinen Tob beweisen — wenn ® Jobt ist," antwortete Mart, Duvar fest in bas dcsichr blickend. „Es sind Umstände mir dieser Sache verbunden, welche von dem Gelle und selbst von ovw Menschen gänzlich unabhängig finb, uns jedoch 5e9’erig machen, bie Sache aufzuklären."
„So?" fragte Duvar; boch Mark erklätte sich »tcht »eiter.»'' .
igelte bah »djentaje
: t8ertaufSpreife für Brodkorn gestalteten sich nicht
run8 derart, daß man wirklich mit Recht sagen konnte, bie
Zur Lage in der Landwirihschaft.
* Mit gespannten Erwartungen verfolgt in biefem Jahre unsere Landwirihschaft die Erndteaussichien jub die Gestaltung ber Getreibepreise; im vorigen Jahre waren bie Hoffnungen auf steigende Prftssätzk int Anfang recht bedeutende, indessen ein Rückschlag, sicher späterhin eintrat, ließ von diesen Hoffnungen Aid Wünschen das Meiste zu Grunde gehen. Die
mehrere Pariser Blätter energische Maßregeln gegen den Urheber. — Wie man dem „B. L." meldet, erzählte ber Ingenieur Linder, ber zusammen mit Jules Simon auf ber Bei liner Arbeiterschutz-Konfe- rcnz Franfteich vertrat, es fei möglich, daß ber deutsche Kaiser privatim mit Simon von politischen Fragen gesprochen habe. Jules Simon liebte es, die Aeußerung Kaiser Wilhelms zu citiren, daß der, welcher den nächsten Krieg anfange, ein Narr ober ein Verbrecher fein müsse In ben offiziellen Kon- ferenzverhanblimgen war nur ein einziges Mal von militärischen Angelegenheiten bie Rebe: Fürst Bismarck regte an, bie Grubenarbeiter in allen Staaten während der Friedenszeit vom Militärdienst zu entbinden und sie für den Kriegsfall in den Grubenbezirken vorzubilden.
* (Der Zwischenfall in M os kau.) Zu dem vielbesprochenen Zwischenfall, der sich auf dem Feste des Deutschen WohlthätigkeitSvereins in Moskau während der Krönungsfeier ^getragen hat, bringt bie „Norbb. Allg. Ztg." folgende durch Sperrdruck ausgezeichnete Darlegung: „Den zum Theil ungenauen Berichten liegen gutem Vernehmen nach folgende Thatsachen zu Grunde: Der Präsident des Vereins hatte bei der Begrüßung Sr. König!. Hoheit des Prinzen Heinrich als Vertteters Sr. Majestät des deutschen Kaisers und ber übrigen antoefenben deutschen fürstlichen Personen auf diese letzteren den Ausdruck „Gefolge" angewandt. Se. Kgl. Hoheit Prinz Ludwig 'von Bayern fand sich dadurch veranlaßt, in einer Ansprache jenen ungeeigneten Ausdruck unter Hinweis auf die verfassungsmäßige Stellung der deutschen Fürsten zu berichtigen, indem er gleichzeitig die deutschen Fürsten aufforderte, allezeit zusammenzustehen und treu am Reichsgedanken festzuhalten." — Wie dem „B. L." von wohlunterrichteter Seite mitgetheill wird, ist der Zwischenfall bereits in befriedigender Weise beigelegt. Prinz Ludwig von Bayern selbst hat unmittelbar nach dem Banket die Initiative ergriffen, um in Berlin an Allerhöchster Stelle jeder Mißdeutung seiner Rede vorzubeugen. Dieser vom Prinzen Ludwig unternommene Schritt hat, wie ausdrücklich versichert wird, den gewünschten Zweck vollständig erreicht und den partikularistischen Hetzern jede Hoffnung auf eine Verstimmung zwischen den Höfen von Berlin und München genommen. — Die „Köln. Ztg." ist über das Vorkommniß dahin unterrichtet, daß Prinz Heinrich sich selbst an den Präsidenten des Vereins gewandt und ihn ersucht habe, einen Toast auszubnngen, ihn fragend, ob er darauf vorbereitet fei. Der Präsident verneinte. Da
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
S--bariro!>iu!iö (fowiionf röarh 21. bv,,. Zlluftrirtes Sonntagsblatt. Sprtajiiunbtn ber Redaktion: 10 11 Uhr Vormittags. $
worben finb, aber zu einer enbgtitigen Beantwortung der Frage: „Wie wirb es nun eigentlich in der Landwirihschaft?" sind wir noch nicht gekommen. Son festen und stabilen Verhältnissen im Nährstande auf dem platten Lande sind wir noch weit genug entfernt und zu entscheiden bleibt immer noch, wie Mn vorgehen soll, um die landwirthschaftliche Arbeit
45 Ps i chgefiH:
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie bie Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in _ Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Iakira. Mosse in Frankfurt a M, Berlin, München u. Köln, C L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M , Berlin, Hannover, Paris.