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öchentlichc Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

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Mensch, Sie langsamer Mensch Sie, Sie verstehen

.53 das ja nicht, scheeren Sie sich fort.

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Der Beamte

Tnick end Verlag: Joh. Aug Koch, Universiläle-Buchdruckciei in Marburg Redaktion und Exocdilion: Markt 2t.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk, bei allen Postämtern 2 Mk 25 Pfg texkl Bestellgeld) Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeil« 2b Pfg

Marburg,

Donnerstag, 11. Ium 1896.

Deutsches Reich.

«Berlin, 9. Juni. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser begab sich heute zu Pferde vom Neuen Palais aus nach dem Bornstedter Felde und besichtigte dort das 1. und 3. Garde - Ulancn-

anch an Arme, nicht beeinflußt werden; die Ge- fängnißstrase endlich sei durch das Strafgesetz vor­gesehen. In Deutschland sei vor Gericht Jedermann gleich; die Rechtsprechung liege in den Händen un­abhängiger Gerichte; Amerikaner würden genau wie Deutsche behandelt. Wenn Herr Stern auf dieselbe Achtung in Deutschland Anspruch mache, deren er sich in Amerika erfreut, so möge er auch, so lange er in Deutschland ist, sich so benehmen, wie man cs von einem gebildet n und anständigen Mann erwarte. Herr Stern habe dies nicht gethan. Bezüglich des Schutzes, den Beamte im Dienst gegen Drohungen und Beleidigungen zu beanspruchen haben, schienen in den Vereinigten Staaten mildere Anschauungen als hier vorzuherrschen; wo aber deutsche Gesetze und ihre Anwendung in Frage ständen, seien lediglich deutsche Anschauungen maßgebend und bestimmend." Hat wohl die Postbehörde, die es ruhig ansah, wie man einen Beamten in schnödester Weise beleidigte, nach den Grundsätzen, wie sie Herr v. Marschall fkststelltc, gehandelt? Ist nicht die Ehre auch des kleinsten Beamten werth, daß sie mit aller Kraft geschützt werde? Oder ist der Deutsche noch immer der Simpel, der sich jede englische Flegelhaftigkeit gemüthsruhig gefallen läßt? Die Sache wird, wie schon oben gesagt, noch im Reichstage ihr Nachspiel finden und dies halten wir auch für hochwichtig, denn die preußische Beamtenehre auch Ausländern gegenüber streng zu wahren, ist wahrhaft staats­erhaltend.

Nicht unerwähnt wollen wir die Bemerkungen der ,,Berl. Neuest. Nachr." lassen,, welche diese an den Vorfall knüpfen; sie sagen:Wir theilen die Ent­rüstung über die schwachmüthige Behandlung dieses unerhörten Vorfalles durchaus und sind gewiß, daß alle Leser, die deutsches Selbstgefühl besitzen, von der gleichen Empfindung beherrscht sein werden. Wenn wirklich der Leiter des Postwesens in der oben angeführten Weise die Ehre seiner Beamten und die des deutschen Namens gewahrt haben sollte, so wird man verlangen dürfen, daß diese Form ergänzt wird. In anderen Fällen, in denen ein auswärtiger Korrespondentsich lästig macht", schiebt man ihn einfach ab. Was Einem recht, ist dem Andern billig!"

Regimen!. An der Spitze der Regimenter hatte sich eine Abordnung des Petersburger Leib-Garde- Regiments Friedrich Wilhelm 'IL aufge­stellt, welche zur Beglückwünschung des Kaisers an­läßlich des 25. Jahrestages des Eintritts Sr. Majestät in das Regiment erschienen war. Nach dem Parademarsch setzte sich der Monarch an die Spitze der Truppen, hielt hierauf unter Zu­ziehung des Garde-Jägerbataillons eine Gefechtsübung ab und führte sodann nach dem Vorbeimarsch das 3. Garde-Ulanenregiment nach Potsdam. Das Früh­stück nahm der Kaiser beim Offizierkorps des letzteren Regiments ein Abends fand im Neuen Palais zu Ehren der im Laufe des Tages eingetroffenen Kron­prinzen von Italien und von Dänemark Festtafel statt.Die Jacht des deutschen KaisersMeteor" erringt in England jetzt Sieg um Sieg. Sie gilt als die schnellste der Welt. Aus Fried- richsruh ist in Hannover die Nachricht einge­troffen, daß Fürst Bismarck sich freuen werde, die Hannoveraner am 5. Juli zu begrüßen, wenn in­zwischen sein Befinden besser geworden sei. In Deutsch-Südwestafrika ist der DampferThekla Bohlen" mit der Ergänzung der Schutztruppe von 160 Mann eingetroffen. Die Ausschiffung ging gut von Statten.

* (Eine gefälschte Kaiserdepesche.) Kaiser Wilhelm versäumt bekanntlich keine Gelegenheit, um der Republik Frankreich Beweise seiner ftiedlichen und versöhnlichen Gesinnung zu geben. Umsomehr muß cs auffallen und verdammt werden, daß der ftan- zösische Chauvinismus so schamlos vorgeht, die Aus­lassungen des deutschen Kaisers zu fälschen, wie es mit der Depesche geschehen ist, die der Monarch an die Wittwe Jules Simon's gerichtet hat. Dieses Telegramm enthielt, (wie aus dem Depeschentheil der gestrigen Nummer zu ersehen), u. A. folgende Stellen, die selbstverständlich, falls sie auf Wahrheit be­ruhten, großes Aussehen erregen mußten, und deßhalb von vornherein mit argwöhnischen Augen angesehen werden konnten:Die allgemeine Abrüstung, welche Simon wünschte, wäre ein Glück für beide Nationen gewesen. Kindische Manifestationen der Pattioten- liga machten sie jedoch unmöglich ... Ich verneige mich am Sarge eines persönlichen Freundes, welcher im allgemeinen Interesse selbst seine patriotischen Gefühle zurücktteten ließ." Diese Depesche erweist sich als eine Mystifikation. Es stellte sich heraus, daß das TelegraphenbureauAgencc Hovas" sich hatte täuschen lassen. Der gefälschte Text des Kaiserlichen Telegramms war ihm Abends in einem

Sind Sie hier fertig, dann machen Sie, daß Sie hinauskommen, Sic gewöhnlicher Mensch Sic, Sic haben hier gar nichrs zu sagen." Es wurde ein Aufsichtsbeanuer gerufen, aber auch dieser konnte mit dem Engländer nichts ausrichten. Erst einem höheren Beamten, der ihn nach dem Konferenzzimmer rufen ließ, eelang es, Herrn Bashford zur Vernunft zu bringen. Dieser wurde nun kleinlaut und erklärte sich bereit, 500 Mk. zu wohlthättgen Zwecken zu zahlen. Der beleidigte Beamte ließ sich daraus jedoch nicht ein und lehnte jede außergerichtliche Beilegung der Sache ab.

Die Oberpostdirektion stellte nun bei der Staats- anwalffchaft den Strafantrag gegen Mr. Bashford, doch soll sie vom Staatssekretär von Stephan ver­anlaßt sein, denselben zurückzuziehen, wogegen Mr. Bashford der Postunterstützungskasie als Sühne 100 Mark gezahlt haben soll. Wie nun unter den vor­liegenden Umständen die Zurückziehung des Straf- anttages angcordnei werden konnte, versteht, so be­richtet man demH. C." aus parlamentarischen Kreisen, Niemand und Niemand will recht die Zurück­ziehung glauben. Man ist der Meinung, daß es sich hier nicht nur um eine einfache Beleidigung des be­treffenden Beamten handelt, sondern daß das öffent­liche Interesse in hervorragendem Maße mit im Spiele steht. Das anmaßende, brutale Austreten des Eng­länders, unter Berufung auf diese Eigenschaft, am Schalter des Haupttclegraphenamts enthält eine öffent­liche, hohnsprechende Geringschätzung des deutschen Beamten, die nicht durch eine Privatbuße gesühnt werden konnte, sondern ihre Erledigung öffentlich durch gerichtliches Urtheil finden mußte.

Sollte sich jedoch ttotz alledem die Nachricht be­wahrheiten, so dürste dies nicht nur in der Beamten- welr, sondern auch sonst im Volke Mißstimmung erwecken. Wenn ein Mann wegen irgend eines oft nicht besonders schlimmen Unfugs arrctirt wird und sich in seiner Erregung zu Beleidigungen der Beamten hinreißen läßt, so wird er mit hartem Gefängniß bestraft; ihm wird man meist den mildernden Umstand nicht versagen, daß er eben in der Erregung nicht die Grenzen der Gesetzmäßigkeit inne zu halten ver­stand. Der Strafantrag bleibt in solchem Falle niemals aus. Als Herr Bashford an den Postschalter trat, war er durchaus nüchtern; selbst die bescheidenste Entschuldigung fehlt also für fein unqualificirbares Benehmen. In dem Notenwechsel über den Fall Stern schrieb Herr v. Marschall zur Freude aller Deutschen:Die gerichtliche Verfolgung strafbarer Handlungen könne aber bei uns durch Geschenke,

ließ sich nicht stören und zählte ruhig weiter. Ta 'ergriff Herr Bashford ein Bündel Depefchenforrnulare vid schlug dem Beamten damit auf die Hände, indem tt ihm gleichzeitig die ärgsten Schimpfworte zurief. Nunmehr mischte sich der Beamte vom Nebenschalter ein und ersuchte Bashford, sich ruhig zu verhalten und Beamtenbeleidigungen zu unterlassen. Er möge nicht vergessen, daß er sich in Deutschland befinde. Bashford erwiderte:Was wollen Sie? Kümmern Sie sich doch um Ihre Geschäfte; wenn das in Eng- !and wäre, würde ich den Beamten nicht blos mit den Depeschenformularen, sondern mit dem Stock auf die Hände geschlagen haben." Nun legte sich ein Beamter des Auswärtigen Amts in's Mittel und 'agte:Das geht doch nicht, daß man hier die Beamten in so unerhörter Weise beschimpft und thät- lich angreift." Jetzt wandte sich der tobende Eng­länder mit seiner ganzen Wuth gegen diesen und rief:

DerFall Bashford"

* Ein neuerFall", derFall Bashford", wird _ vennuthlich noch in dieser Woche den Reichstag be- j schaffigen. Der Antisemit Werner will eine Inter­pellation zu dieser Sache einbringen, nachdem er in I her Budgetkommission des Reichstages von dem am nie!enden Kommissar des Reichspoftsckretärs keine be | fnebigenbe Auskunft hatte erlangen können.

| Was es mit diesem neuen Vorkommniß ist, fei öchrz wiedergegeben. Vor einigen Tagen Abends »kommt an den Schalter des Haupttelegraphenamtes Bin Berlin Mr. I. C. Bashford, der Berichterstatter des | Londoner Daily Telegraph", um bet dem Beamten Kaiser Beine dringende Depesche anszugcben, auf der die Zahl Iber Worte schon angegeben ist. Als Mr. Bashford am Pult eine zweite Depesche schreiben will, sagte I der Beamte Schott zu seinem Kollegen:Es ist besser, Sie zählen die Worte nach, der Herr verzählt I sich oft." Herr Kaiser that, was seine Pflicht war, md zählte die Worte. Mr. Bashford aber, der das Gespräch wohl gehört haben mochte, kehrte zum Schalter zurück, sah Kaiser eine Weile auf die Finger und sagte dann zu ihm:Sie, was machen Sie da?" Dieser ließ sich nicht stören, zahlte ruhig weiter und antwortete, als die Frage in drohendem Tone wieder­holl wurde:Ich zähle die Worte." Hieraus rief Mr. Bashford mit verstärkter Stimme, indem er mit seinem Stock beständig umherfuchtelte:Machen Sie gleich, daß Sie sortkommen, Sie unverschämter

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in ___ Frankfurt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Iabra. Moffe in Frankfurt a M, Berlin, München u. Köln, C L. x) ) r)

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Patts.

Zllustrirtes Sonntagsblatt.

Sprecynuuden der Redaktion: 10 11 Uhr Vormittags. 6

tNachdruck verboten.)

Die seltsame Herrath.

Roman nach bem Amerikanischen von August Leo.

(Forfietzuug.)

Lady Rcgima ist meine Frau," sagte Rupert. »Sie ist rein wie Gold und liebte meinen Onkel tbenfo sehr wie ich manchmal denke ich, fast noch «chr. Außerdem"

Er hielt plötzlich inne.

Man hörte Duvar's Stimme, ausmfcnd:

Mrs. St. Ulm, find Sie noch hier? Ach jetzt !khc ich Siel"

Mrs. St. Ulm warf Rupert einen sonderbaren Blick zu. Ihre Aufregung war wie durch Zauber plötzlich verschwunden.

Wenn Sie jemals nach Australien kommen, Mr. «cvcr, will ich Ihnen zeigen, was wir dort in der Rosenzucht leisten können," sagte sie heiter, als Duvai ihnen näher kam.

Rupert starrte sic bei dieser plötzlichen Veränderung p«, lächelte dann verständnißvoll und ging, nachdem a sich empfohlen hatte, den Gesellschaftszimmern zu, Du eine weitere Gelegenheit zu erspähen, wieder mit Rcgima sprechen zu können.

Es ist komisch," sagte er sich,wie diese Frau «wem Alles herauslockt. Jetzt verstehe ich, wenn "ccresford meinte, ihre Augen seien wie Magnete. , Mr. Duvar hatte ein kleines Krystallflacon mi klvem sehr aromatischen Balsam gebracht und be- lland darauf, mtt diesem die verwundete Hand zu , tn; er verweilte bei dieser Beschäftigung fo *önge, wie es nur einem vollkommen Verliebten mög­lich war.

Die schöne Austtalicrin beobachtete ihn mtt einem

Ausdrucke, wie ihn eine Katze einer Maus gegenüber hat, der sie auflauert.

Es ist jetzt ziemlich die Zeit, wo Mark kommt," sagte sie dann.Ich glaube, es ist schon gut, Mr. Duvar, ich danke Ihnen sehr. Nein, cs ist so viel bester, daß ich es nicht mehr ver­binden werde."

Sie haben wohl Ihren Cousin sehr lieb?" be- merfte Mr. Duvar, als sie seinen Arm nahm, um in die Gesellschaftszimmer zurückzukehren.

Mark? O ja sehr! Ich könnte ihn gar nicht entbehren. Ich denke mir manchmal, daß, wenn er nicht ein so naher Verwandter von mir wäre sie lächelte cigenthümlich wir uns wahrscheinlich geheiraihet hätten, so lieb haben wir uns."

Viellttcht thun Sie es noch," bemerkte Duvar mtt eifersüchtigem Blicke,Cousin und Cousine hettathen sich gar nicht fetten."

Ja; aber bei uns ist das nicht wahrscheinlich."

Mark Atwood stand mit Lord Alwyn sprechend, als ste das Zimmer bettateu; er war eben aus der Stabt zurückgekehrr und nickte und lächelle seiner Cousine zu, indem er sagte:

Es ist ein Packet aus Austtalicn für Dich an­gelangt ich gab es Deinem Mädchen."

Mr. Atwood war ein schlanker, brünetter, elegant gekleideter junger Herr, vollständig hübsch genug, um Duvar's unwillkürliche Eifersucht zu rechtfertigen.

Ich möchte wissen, ob sie mich im Rosenhause gesehen hat," dachte Lady Darc, als ste die schöne Wtttwe am Arme ihres Bruders erblickte.Wie ei sich von chr für einen Narren halten läßt!" fügte sie bitter hinzu.Er wird es bereuen! Er spielt

mit dem Feuer und wird es erst werken, wenn es zu spät ist."

* * *

Es war am folgenden Morgen um zehn Uhr. Der Frühstückslisch war in dem Cedernsalcn gedeckt. Dieser wurde io genannt, weil die Wände in polirtem Cedernholz mit rothen Sammctmedaillons eingelegt und mit Vorhängen von Altgold- Atlas mit Spitzen versehen waren. Die Gäste des Schlosses kamen nach und nach einzeln oder gruppenweise herein.

Es war für diese Mahlzeit keine Stunde be­stimmt, sondern Jeder nahm sie nach Belieben.

Der Herzog von Berwick trinkt soeben seinen Kaffee und horcht auf Alwyns Bemerkungen über die Neuigkeiten in einer Zeitung, welche dieser durch­sieht.

Als Mark Atwood hcreinkommt, blickt er heiter auf und erwidert ihm einen freundschaftlichenGuten Morgen".

Ich sehe Ihre Anzeige steht schon barin," sagte er.

Und hat einen recht guten Platz erhalten," be­merkte Lord Alwyn.Wenn Victor Bruce im Lande der Lebenden und in irgend einem bewohnten Welt- thcile sich befindet, so muß ihm das vor Augen kommen und Nachrichten von ihm bringen."

Derrick Duvar, welcher ungefähr feit fünf Minuten im Zimmer war, war eben im Begriffe, feine Taffe schäumender Chokolade zum Munde zu führen; als jedoch Lord Alwyn diese Worte äußerte, war ihm, als ob höllische Kobolde ihm den Namen Victor Biuce in's Ohr schtteen, und mit demselben Hütte er noch andere Töne das laute Anschlägen des ruhelosen Ozeans an einen felsigen Strand und das heisere, entsetzenerregende Bellen der Bluthunde,

sowie die furchtbare, wüthende, verzweifelnde Drohung einer Stimme, die er nicht vergessen konnte

Die feine Porztllantaffe glitt ihm aus der Hand und zersplitterte in Scherben.

Bei dem Krach sprang Jeder auf; Jeder lachte, sogar Duvar selbst in heiserer, unnatürlicher Weise, trotzdem sein Gesicht todrenbleich war.

Was ist denn mit Ihnen, Duvar!" fragte der Herzog gutmütigSie sehen krank aus."

Duvar fammelte sich mit einer kräftigen Willens­anstrengung.

Noch einmal und dieses Mal natürlicher lachend, rieb er sich den Arm und sagte:

Ich weiß nicht, was mtt mir ist bder viel­mehr mit meinem Arme. Das ist schon das dtttte Mal, baß er mir so versagt; es ist wahrscheinlich eine Att Krampf, wie ich vermuthe," fügte er kalt hinzu, daß selbst seine Schwester getäuscht wurde, welche ihn im Anfänge scharf und argwöhnisch be­obachtet hatte

Die Anderen setzten ihre Unterhaltung fort, während die Diener die Scherben wegräumten.

Das ist ein sonderbarer Fall, Atwood," sagte der Herzog.Wie ich höre, ein großes Vermögen geerbt und der Mann nicht auszufinden! Es ist un­begreiflich, wie er so plötzlich und nnauffindlich ver­schwinden kann und bis jetzt sich Niemand darum bekümmert hat."

Man hat sich genug darum bekümmert, aber nicht am rechten Orte. Man vermuthete, er wäre in's Ausland gegangen."

Hat man Verdacht, daß er ermordet wurde?" fragte der Herzog.

(Fortsetzung folgt.)