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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
tni ' R.dalkion^und Exocdiüo»: Mürki *1 raifnt' ,n **• Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
Verantwortlicher Rrdakteur: Friedrich Colbatzky in Marburg. Sprechstunden der Redaklion: 10 11 Uhr Vormittags.
M 130.
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Marburg,
Freitag, 5. Juni 1896.
Anzeigeit nimmt entgegen die Expedition dieses BlattcS, sowie die Annoncen-Bureaux von Haascnstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. J-ahra Moffe in Frankfurt a M., Berlin, München u. Köln, E L. “
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Der „Assessorenparagraph", den das Herrenhaus wieder in das Richterbesoldungs- gcsee hineingebracht hat, wird, so schreibt die „Kons. Aorresp.", in der Presse der Freisinnigen ebenso wie in der der CentrumSdemokratie stark bekämpst. Dieser Kamps wird aber nicht gegen das Grundsätzliche der vetrefienden Bestimmung, sondern nur gegen einzelne Momente, die zur Begründung herangezogen worden sind, geführt. Wie man der ursprünglichen Regierungsvorlage dadurch auf den Leib rückte, daß man eine allerdings anfechtbare Wendung in den Motiven zu dem Gesetzentwürfe auf das Breiteste erörterte, so müssen jetzt einige Aeußerungen des Kammergerichts- präsidenten Drenckmann und der „Nordd. Allg. Ztg." verhalten, um die an sich gar nicht anfechtbare Bestimmung betreffend die Anstellung von Richtern zu Falle zu bringen. Besonders rührend nehmen einzelne hentrumsblätter den Sohn des „Bauern" und des ,kleinen Mannes" in Schutz, der doch ebensogut das Anrecht auf die juristische Laufbahn habe, wie der Sohn eines Angehörigen aus der „höheren Gesell- ichaftsklasse". Diese Inschutznahme ist aber durchaus überflüssig; denn kein Mensch denkt daran, die Richterlausbahn für die „höhere Gesellschaftsklasse" zu monopolisiren. Schon jetzt wird, wie vielfach hervor- aehoben, die Befugniß, die durch den „Assessoren- xaragraphen" gesetzlich festgelegt werden soll, that- iächlich Seitens der Regierung ausgeübt; und gerade unter diesem Regime haben Männer wie Koch, ein Bauernsohn, und andere nicht aus der „höheren Gesellschaftsklasse" Hervorgegangenen eine hervorragende Rolle in der Justiz spielen können. Man blamire sich also doch nicht mit solchen rührenden Bemerkungen, sondern betrachte die Sache vom grundsätzlichen Standpunkte.
Die Sache liegt doch so, daß gerade der Richter- siond, für dessen Unabhängigkeit die konservative Partei voll eintritt, mit Kautelen umgeben werden muß, um das Ansehen nicht nur, sondern eben auch die Selbstständigkeit der Richter wahren zu können. Es geht doch — das haben wir wiederholt ausgesprochen — richt an, daß Jeder, der im Stande ist, im Staats- cxamen den wissenschaftlichen Forderungen zu genügen, grundsätzlich eine Anstellung als Richter sich ersitzen darf. Wird also die Richterlaufbahn für alle jungen Leute freigelassen, so kann doch daraus nicht hervorgehen, daß alle diejenigen, die Richter werden w o l len, auch befähigt seien, einen Richterposten entsprechend zu besetzen oder daß die Königliche Regierung als ■iann gezwungen sein solle, Jeden, der nur die
«Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo
(Fortteyung.)
„Jane ist eine Perle," erklärte Rupy, als es ihm endlich geglückt war, die widerspenstigen Bänder mfzuknüpfen. „Sie wird uns ein großartiges Mahl Mrichlen und grinst von einem Ohre bis zum andern jer Freude über den Spaß. Jetzt aber sage mir, siegima, wie Du das angestellt hast. Lady Darc rin es doch nicht erlaubt?"
„Mama? Na, ich glaube wohl nicht!" rief Nima, indem sie auf's Neue in ein so schallendes Gelächter ausbrach, wie es die alte Rectory noch «iste» gehört hatte. Dann erzählte sie ihm, wie sie 5 durchgeführl.
„Sprich kein Wort darüber!" schloß sie, nach- i*® sie von dem unterschlagenen und geöffneten Briese Nsprochen. „Ich habe eS schon lange vermuthet;
wir beide kennen doch Mama. Ich nahm ein ^varzes Kleid und ein Tuch aus Georgettes Zimmer und einen großen Hut mit Schleier, und
ich fast am Bahnhofe war, verbarg ich mich hinter einigen Bäumen, band mein Pferd dort an ®ld zog die Kleider über meine eigenen. Ich achtete, man könne mich auf dem Bahnhofe auf- «sten, wenn man mich erkenne. Deßhalb fuhr ich
Wetter Klasse, um keinem Bekannten zu be- lMen. Ich hatte nur einmal umzusteigen; in vbuey nahm ich einen Wagen und ließ Georgettes zachen und Hut in diesem zmück, als ich aus- '?• Die Augen von dem Kutscher hättest Du 'h« sollen!"
w i s s e n s ch a f t l i ch c Befähigung nachgewiesen, auch als RichtEr anzustEllEN. EinE solche Praxis wird in feinem Lande geübt, ist auch bei uns nie geübt worden und wird niemals geübt werden. Das Anstellungerechl darf man der Krone in keinem Falle verschränken. Wie würde es denn — um von einem anderen Gebiete ein Beispiel heranzuziehen — dem Kaufmann gefallen, wenn ihm die Pflicht auferlegt würde, jeden Lehrling, der sich bei ihm meldet, nicht nur anzulernen, sondern auch später in seinem Geschäfte anzustellen? Der Kaufmann kifft schon unter den Lehrlingsaspiranten seine Auswahl und hütet sich gleichwohl, jedem seiner Ausgelernten gegenüber die Pflicht der Anstellung für alle Zeiten zu übernehmen.
Deutsches Reich.
*‘ ©erlitt, 3. Juni. (Tagesbericht.) Die Kaiserlichen Majestäten machten heute früh einen Spazierritt in die Umgebung von Potsdam. Von demselben zurückgekehrt, empfing der Kaiser den Cvef des Civilkabinets v. Lucanus und hörte daran anschließend die Borträge des Staatssekretärs des Reichsmarineamts Hollmann und des Korvettenkapitäns v. d. Gröb:n. Nachmittags wohnte der Kaiser dem Wettrennen des Potsdamer Reitervereins Sperlingslust bei. Wie es heißt, wird der Monarch seine Nordlandsreise am 30. Juni antreten. Der Kreuzer „Gefion" wird die Kaiseryacht „Hohenzollern" begleiten; beide Schiffe treffen bereits ihre Vorbereitungen für die Kaiserfahrt. — Die national« liberale Partei der Provinz Hannover macht am 5. Juli eine Huldigungsfahrt nach Friedrichsruh.
* (Die Kieler Kaiserwoche.) Zu derselben Zeit, in welcher im vorigen Jahre die Festlichkeit zur Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals statt- fanden, wird auch in diesem Iahte zu Kiel eine Reihe von festlichen Tagen gefeiert werden; die „Kieler Woche", wie sie in Marinekreisen genannt wird, fällt in die Zeit vom 19. bis 26. Juni. Der Kaiser wird sich in diesen Tagen dort befinden und an den Regatten mit seiner Segelyacht theil- nehmen. Von Kiel aus wird sich der Monarch wahrscheinlich nach Wilhelmshaven begeben, um an dem Stapellaufe des Panzerschiffs 1. Klasse „Ersatz Preußen", der nach Schluß der Kieler Woche erfolgt, theilzunehmen.
* (Die zweijährige Dienstzeit.) Die Budgetkommission des Reichstags war
Bei der Erinnerung da« an bekam Regima fast Krämpfe vor Lachen, unv Rupert stimmte mit ein.
„Das hast Du wirklich geschickt angestellt!" erklärte Rupert, indem er sie mir liebevoller Bewunderung anblickte. „Kein anderer Mensch würde so Etwas erdacht und gewagt haben, es auszusüyren. — Was glaubst Du, wird Deine Mutter thun?" fragte er, als sie nach dem Essen beisammen vor dem Kamine saßen.
„Thun?" rief Regima. „Sie wird Onkel Derrick abschicken, um mich zu holen, Du denkst, sie weiß nicht, wo ich bin? Sie wird es schon erratheu. Sie weiß, daß ich zu allen Möglichkeiten fähig bin, und ich habe ihr damit gedroht! Damals glaubte sie freilich nicht, daß ich es thun würde. Nun wohl, das wird ihr eine Lehre sein!" schloß die junge Dame weise.
„Ich möchte wiffen, wann er kommen wird," sagte Rupert nachdenklich.
„Nicht vor morgen Mittag; das ist unmöglich; ich habe mich schon danach erkundigt — und bis dahin muffen wir fort fein."
„Fort?" wiederholte Rupert mit großen Augen. „Wir?"
„Ja, wir; Uns und Kompagnie!" lachte Regima. „Er wird natürlich den geraden Weg kommen, wie ich; — wtt reisen des Morgens ab und machen einen Umweg über Thorley. Ich sehe Mama schon im Geiste, wenn sie uns zuerst erblickt!"
Rupert lachte übermüthig.
„Sie wstd wütheud sein, Re — das ist sicher!" „O nein. Sie wird natürlich ärgerlich sein, aber es gewiß nicht zeigen. Sie wird so freundlich zu uns sein und den Spaß belachen in ihrer graziösen, gelangweilten Manier, die mich immer so außer mir bringt. Was niich beunruhigt, ist, wie sie uns
heute zusammengetreten und berieth die Novelle zum Gesetz über die Friedenspräsenzstärke des Heeres. Aus den Verhandlungen sind die Erkläningen des Kriegsministers v. Bwnsart hervorzuheben. Danach ist die Militärverwaltung aufridjtig und ehrlich an den Versuch herangetreten, die zweijährige Dienstzeit einzuführen. Bis 1899 läßt sich aber ein abschließendes Unheil nicht gewinnen. Die Manöver haben jedenfalls gezeigt, daß die Ausbildung durch die zweijährige Dienstzeit nicht gelitten hat. Darüber, wie sie sich im Kriege bewähren würde, haben wir keine Erfahrungen. Man darf der Militärverwaltung nicht zumuthen, daß sie durch diese Vorlage die dreijährige Dienstzeit auf einem Umwege Dorbereiten ober feftlegen wolle. Was die 19 Mann betrifft, die jedes Bataillon abgeben soll, so kann diese geringe Zahl unmöglich so in's Gewicht fallen, daß die weitere Fortsetzung der zweijährigen Dienstzeit dadurch in Frage gestellt werden könnte. Die Aufgaben, die den Halbbataillonen zugewiesen waren (Verminderung des Wacht- und Arbeitsdienstes, Ausbildung des Nachersatzes, der Einjährig-Freiwilligen usw.), werden die Vollbataillone theils leichter, theils weniger leicht lösen; doch die Kommandeure werden Vollmacht zu einer gewissen Ausgleichung erhalten. Dem Bedenken, daß zu den zwei Vollbataillonen ein drittes hinzugefordert werden könnte, begegnete der Minister mit dem Hinweise, daß die Menschen, die dazu nöthig wären, noch gar nicht geboren sind, und daß die Kosten ganz gewaltige sein würden. Das sollte uns also jetzt überhaupt nicht beschäfttgen. Die Armee müßte sich immer im Verhältniß zur Stärke der Bevölkerung halten. Wahrscheinlich kämen wir in Zukunft zu kleineren Truppenverbänden, die lenksamer als große seien. Betreffs der Vorgeschichte der zweijährigen Dienstzeit erklärte Herr v. Bronsart, daß ein Drittel der Kommandobehörden bei einer Umfrage ablehnend, zwei Drittel zustimmend, indeß unter bestimmten Bedingungen , geantwortet haben. Thatsächlich hat bisher die zweijährige Dienstzeit gute Ausbildungsresultate geliefert. Der Versuch mit der zweijährigen Dienstzeit soll nicht unterbrochen werden.
* (Centralgenossenschaftskasse.) Die unlängst gegründete preußische Eenttalgenossenschafts- kasse hat im ersten Halbjahr ihres Bestehens einen Ueberschuß von 44678 Mk. erzielt. Da von dem Ueberschuß eine Hälfte dem Reservefonds der Kasse zufließt, während die andere dem Staate zur Verzinsung der der Kasse geliehenen 5 Millionen Mk.
heimzahlen wird; dem das thut sie ftüher oder später bestimmt."
Dann sprachen die Beiden über verschiedene andere Dinge: was in den drei Jahren, die sie von einander getrennt waren, einem Jeden begegnet, was sich in Kenlis verändert hat und über Anderes, auch sehr viel über Hauptmann Sever's schreckliches Schicksal. Sie hatten ihn Beide innig geliebt und ein düsterer Ausdruck zeigte sich in des Knaben Augen, als er von seinem Onkel sprach.
Doch nicht ein Wort redeten sie über ihre sonderbare Heirath, welche den Morgen geschlossen worden war, ehe der Hauptmann abreiste, theils, weil die Sache sie bis jetzt noch zu wenig interesstrie, theils, weil sie ttotzdem Beide zu schüchtern waren, den Gegenstand zu berühren.
Regimas Programm wurde auf den Buchstaben ausgefühlt.
Mr. Duvar erschien in der Rectory etwa vier Stunden, nachdem das tolle Paar über Thorley nach Schloß Dare abgefahren war, und ergab sich geduldig in sein Schicksal.
Regima und Rupert waren in übermüthigster Laune und zogen auf ihrer Reise die allgemeine Aufmerk- samkeft auf sich. Es war aber auch ein reizendes Bild: Regimas reiche pikante Schönheit und Ruperts knabenhafte stolze Anmnth.
Lady Dare überbot sogar noch die Erwartungen ihrer Tochter in Bezug auf die sanfte Zärtlichkeit ihres Empfanges, und Regima schüttelte vielsagend den Kopf.
Es wurde Rupert erlaubt, bis zum Ende der Woche dazubleiben; dann wurde er zu Mr. Ber! zurückgeschickt, während Lady Dare mtt ihrer Tochter eine Reise auf unbestimmte Zett in's Ausland unternahm.
Betriebskapital zufällt, so hat der Staat bei dem Geschäft, da er für ein halbes Jahr auf 5 Millionen zu 3% 75 000 Mk. erhalten haben müßte, einen Verlust von fast 52 Millionen Mark erlitten.
* (Reichstag.) Der Reichstag hat heute nach längerer Debatte den von der Kommission ausgearbeiteten Gesetzentwurf über das Vereins- und Versammlungsrecht mit großer Mehrheft (gegen die Stimmen der Konservativen und Frei- konservativen) angenommen. Morgen ist wegen des katholischen Feiertags keine Sitzung. Freitag: dritte Lesung des Börsengesetzes.
** (U e 6 c r ein neues auffälliges Urtheil in Preßsachen) wird aus Köln berichtet: Ein zu Bensberg wohnender Kaufmann klagte gegen einen Gerichtsberichterstatter aus Kalk wegen Beleidigung. Erne kölnische Zeitung brachte s. Z. einen Bericht über eine Gerichtsverhandlung, durch welchen sich der Privatkläger beleidigt fühlte. Ter.Berichterstatter zeichnete damals als verantwori- licher--Medakteur der betreffenden Zeitnng. Der Kläger behauptete, die Zeitung habe nicht das Recht, Aeußerungen aus Zeugenaussagen und Vertheidigungs- reden, die ■ geeignet seien, Jemanden zu beleidigen, in ihren Berichten wiederzugeben. Das Gericht schloß sich dieser Ansicht an und erkannte auf 30 Mark Geldstrafe. Das Gericht erkannte dn, daß der fragliche Bericht im Allgemeinen richtig wieder- gegeben fei. Die Presse aber sei nicht berechtigt, irgend welche kränkenden Bekundungen ans Gerichtsverhandlungen weiter zu verbreiten, da die Oeffentlichkeit sich nur auf die im Gerichtssaale anwesenden Personen erstrecke. Gegen dieses Uitheil hat der Ver- urtheilte Berufung eingelegt; an dem Erfolge derselben ist wohl nicht zu zweifeln. Wenn die Auffassung des Bensberger Gerichts maßgebend würde, dürfte überhaupt kein Bericht über eine öffentliche Gerichtssitzung veröffentlicht werden.
* (Madagasear.) Die „B. N. N." schreiben: Durch die (jetzt bevorstehende) Annexion von Madagasear an Frankreich wird auch die Stellung aller der Mächte, die, wie Deutschland, mit Madagasear besondere Handelsverträge abgeschlossen hatten, zu ihren Ungunsten verändert. Denn da es vorwiegend Meistbegunstigungsverträge waren, die auf einer günstigeren Grundlage beruhten, als die gegenwärtig in Frankreich geltende Zollpolitik sie geschaffen hat, so wird der Export dieser Staaten nach Madagasear
12. Kapitel.
Gerüchte über Hauptmaun ©eher.
Als Derrick Duvar mit so jubelnder Hast von dem Flußufer fortfnhr, nachdem er, seiner Ver- mutbung nach, die kaltblütigste, elendeste That seines gewissenlosen, verbrecherischen Lebens ausgeführt, ahnte er nicht, was er hinter sich ließ — und was das Pferdegetrappel, das er gehört, für eine Bedeutung batte.
In dem Augenblicke, als sein Wagen vom Flusse abbog, theilien sich die Wolken über seinem Haupte, und der Mond goß sein strahlendes Licbt auf das sorteilende Fuhrwerk, wie um dessen Insassen dem sie verfolgenden Rächer zu zeigen.
Van Ruble's sprühende Augen sandten Duvar einen Blitzstrahl nach, als sein Wagen der Stelle zufuhr, und untersuchte dann rasch die Umgebung.
Die Spuren der Wagenräder und die Fußtritte der beiden Männer zeigten sich deutlich in dem weichen, feuchten Erdboden und führten gerade zu dem Boote, welches jetzt auf Duvar's Befehl ein Spiel der Wellen war.
Ruble's scharfer Blick entdeckte dasselbe, als es schon außer seinem Bereiche war. Er sprang aus dem Wagen und thellte die Wogen, bevor noch die Pferde standen. Er erreichte es und wollte hiuein- klettern, als sich fein Arm in dem Seile verwickelte, und er fühlte, daß das Ende beffelben für sein eigenes Gewicht zu schwer war.
Einige Augenblicke später hielt er die steife, kalte, bewußtlose Gestalt seiner Schwester in dm Armen.
Sie hatte sich das Seil um die Taille geknüpft, als sie aus dem Boote glitt und in dem Rauschen des Wassers, dem Peitschen des Sturmes war Duvar,