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reich die ganze italienische Armee über den Haufen warf, Persani und den Generalstabschef ihrer Landarmee vor Gericht; Persani erhielt langjährige Festungsstrafe, der Stabschef wurde erschossen. Mn kommt bei ihnen General Baratieri an die Reihe, und es ist nur gut, daß der Prozeß in Afrika geführt wird, denn bei der bekannten Heißblütigkeit der Italiener würde bei einer Verhandlung in Italien selbst der Versuch einer unzulässigen Beeinflussung der Gerichtsverhandlungen von Seiten der öffentlichen Meinung schwerlich lange auf sich warten lassen.
Die Anklage beschuldigt Baratieri, daß er den verhängnißvollen Befehl zum Angriff am 1. März ohne ersichtlichen Grund gegeben und daß er den Oberbefehl über die Truppen kopflos im Stiche gelassen habe, noch ehe die Schlacht beendet war. Es wird in der überaus scharf gehaltenen Anklageschrift behauptet, der General habe wissen müssen, büß mindestens 80 000 wohl bewaffnete, mit Reiterei
Unterschätzung des Gegners. Wo Viele gleicher Sünde theilhaftig waren, soll man aber nicht Einen zu streng richten.
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Rupert sprang auf, schloß sie in seine Arme brach in Thränen aus.
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,3ch war gerade mit Selbstmordgedanken beschäftigt," erklärte er leidenschafilich, als er sich beschämt die unwillkommenen Tropfen aus den Augen wischte. „O, Re, Du bist ein Engel — gewiß!"
Regima lachte fteudig; es klang ihm wie Silberglöckchen.
„Run also, sage der jungen Person dort, daß ie mir Etwas zum Essen bringen soll; ich habe seit dem Frühstück noch keinen Bissen gegessen."
Jane, welche erstaunt zugescham hatte, wurde sogleich nach Erfrischungen fortgeschickt.
.Rupy," rief Regima mit Enthusiasmus, „Du bist noch millionmal schöner als Du früher warst."
.Und Du auch," war die entzückte und natür- rche Antwort, „und Du warst ohnehin schon so schön."
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gesetzes vorgesehenen Sträfthaten begangen zu haben, indem er „1. aus unentschuldbaren Gründen für den 1. März einen Angriff auf das feindliche Heer unter Umständen beschlossen habe, die die Niederlage seiner Truppen unvermeidlich machten, und 2. von 12 /„ Uhr Mittags am 1. bis 9 Uhr Morgens am 3. März den Ober- befehl im Stiche gelassen und dessen Wegfall während dieser Zeit verschuldet habe, indem er zu schwerem Nachtheil des Heeres unterließ, irgend eine Weisung zu geben, einen Befehl zu ertheilen oder eine Maßregel zu treffen, die die Umstände zur Pflicht machten, um die Folgen der erlittenen Niederlage abzuschwächen." Feste Thatsache ist nun, daß Baratieri, als er die Schlacht verloren sah, 44 Stunden rückwärts ritt
meifters Di . Muck demnächst in Moskau beim deutschen Botschafter Fürsten Radolin konzertirenden Philharmonischen Orchesters. Auf der Rückfahrt nach Potsdam hörte der Kaiser den Vortrag des Handelsministers, Freiherrn v. Berlepsch. — Se. Majestät hatte sofort nach Empfang der Nachricht über die Katastrophe auf dem Chodynskifelde ein Beileidstelegramm an den Zaren gesandt. — Fürst Bismarck wird voraussichtlich in diesem Jahre längere Zeit Varzin in Pommern besuchen.
* (Kartell.) Einen Artikel, der den Zusammenschluß aller Ordnungsparteien gegen die sozialdemokratischen Bestrebungen empfiehlt, schließt die „Schles. Ztg." mit folgenden Worten: In zw i Jahren finden die Neuwahlen sowohl für den Reichstag als für den Landtag statt. Nur auf die Kartellparteien wird sich dann die Aktton der Regierung stützen können. Mit genialem Griff hat Fürst Bismarck es verstanden, in solchen Zeiten eine packende Einigungsformel für den Zusammenschluß aller staatserhaltenden Parteien zu finden. Seit seinem Mckttitt ist regierungsseitig kaum nach der Versuch eimr solchen Einigung gemacht worden. Aber auf eine beiartige Regierungsaktion bei den Wahlen kann nicht dauernd verzichtet werden. Die Regierung wird bei den nächsten Wahlen ihr Geschick in der Sammlung derjenigen Elemente zu erweisen haben, deren Zusammenwirken einen gedeihlichen Ausbau unserer staatlichen und Reichsinstitutionen bedingt.
* (Reichstag.) Der Reichstag erledigte von der heutigen Tagesordnung nur den Nachttagsetat, der der Budgettommission überwiesen ward. Eine lebhafte Debatte entspann sich nur über Neuguinea. Abgesehen von den Freisinnigen — die Sozialdemokraten schwiegen — sind alle Parteien für die Ueber- nähme der Oberhoheit durch das Reich, haben aber an den Einzelheiten des Verttages mit der Neuguinea- Kompagnie Vieles auszusetzen, weßhalb auch die meisten Redner für Vertagung der Sache bis zum Herbst einttaten. — Die parlamentarischen Geschäftsdispositionen sind vom Präsidentrn Frhrn. v. Buol so getroffen, daß nach Erledigung der ersten Lesung der Nachttagsetats und des deutsch-japanischen Handelsund Schifffahrtsvertrages das Börsengesetz und sodann die Novelle zur Gewerbeordnung zur dritten Berathung im Plenum gestellt werden. Das Börsengesetz hofft man noch im Laufe dieser Woche zu e ledigen, die britte Berathung der Gewerbeorbnungsnovelle ist für nächsten Montag auf die Tagesordnung gestellt. Ein
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Marburg,
Donnerstag 4 Juni 1896
(Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
I Montan nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)
Es war am Tage nach Weihnachten.
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und er konnte hören, wie das Dienstmädchen aus der Küche kam und die Thür öffnen ging. Er (ragte sich, als er draußen sprechen hörte, wer denn das wohl sein könne.
Dann schien Jemand eingelassen zu weiden; die Thür wurde wieder geschlossen, und kurze, eilige Schritte näherten sich dem Zimmer.
„Es ist nirgends anders eingeheizt, Miß," hörte er Jane sagen, bevor sie die Thür zum Lehrzimmer, öffnete. Dann jedoch war ihm, als habe ihn der Blitz getroffen; denn da vor ihm stand wie ein Engel, der, um seine Verzweiflung zu mildern, vom Himmel herabgestiegen, seine Regima. Ihr dunkles, bezauberndes Gesichtchen strahlte vor Lachen und übermüthigem Enizücken; ihre Augen leuchtet, n wie zwei Sonnen, und ihre braunschwarzen Löckchen wanden ich und ringelten sich in altgewohnter Weise um ihre graziösen Schultern.
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'acht worden sei. Dieser sagte, er hätte es einer Hecke vor dem Bahnhöfe angebunden ge- »en.
Der Prozeß Baratieri.
* Vvm Wechsel des Schicksals, wie ihn eben das russische Volk erfuhr, kann noch ein Anderer berichten, kr vor einem Jahre als gefeierter Held durch bas Irentino zog, jubelnd begrüßt als der künftige Befreier und der heute in enger Haft der Entscheidung mtgegen sieht, ob ihn die Geschichte als Feigling ober nur als unglücklichen Felbherrn in ihren Annalen ver- jeichnen wird. In Asmara in der italienischen klonte Erittäa ist jetzt das Kriegsgericht zusammen zetteten, um über den früheren italienischen Obei- defehlshaber im Kriege gegen Abessinien, General Saratteri, im hochnothpeinlichen Verfahren zu ent» scheiden, welche Schuld an der Katasttophe von Adua auf seine Schultern fällt.
Kriegsgerichte über Höchstkommandierende sind in Mester Zeit sehr selten geworden, weiß man doch, taß für den Verlust einer Schlacht kaum ein einzelner Iffiann verantwortlich zu machen ist, daß hier mancherlei .Umstände in der Regel zusammenkommen, eine Kata- dophe herbeizuführen. Im letzten russisch-türkischen Stiege verloren alle russischen kommandierenden Generale schlachten gegen die Türken, bis sich endlich infolge numerischer Uebermacht das Blatt wandte. Keiner
Die zärtliche Mutter biß sich in die Lippen und mpfte würhend mtt dem Fuße.
.Jetzt weiß ich's!" sagte sie. „Sie ist nach .ahson-Rectory gefahren."
Derrick Duvar, der sie hörte, konnte sich eines chens nicht erwehren.
„Das Kind!" rief er. „Wie kommst Du auf 1 Gedanken?"
ie wieder einmal, wie gewöhnlich, angeführt, und diesmal hat sie Dich dabei gefangen."
-Wie gut Du rathen kannst! Es war beinahe o. Ich hatte Ihr versprochen, daß Rupert zu Weihnachten Herkommen faßte, und bann tagte ich ihr, SJir. Berl habe geschrieben, er sei krank und könne mchr kommen. Doch unglückerweise erregte der letzte Brief des süßen Jungen, den ich noch nicht gelesen und nicht genug verborgen hatte, ihre Aufmerksam- kert. Er war an sie statt an mich adressier und geöffnet worden. Vielleicht kannst Du Dir die darauf folgende Scene vorstellen!" sagte Mylady
und seine in höchster Bebrängniß besinblichen Regimenter sich selbst überließ. Gelingt es dem angeklagten General nicht, diese seine Flucht von einer entschuldbaren Seite barzustellen, so kann sie ihm H —- v".....|eine Verurtheilung zum Tobe bringen, benn Feigheit
Stelluna?n s ^"?e m unangreifbaren in ber Schlacht beim Oberbefehlshaber unterliegt ber Stellungen vor ihm standen, unb baß, wenn er trotz( schwersten Strafe.
Angriff unternahm, nur bie Absicht! Dem uns so eng beste undeten unb verbündeten 9T en fr" to"ne' ?en Abschluß seiner italienischen Volk fühlen wir lebhaft das Bestteben T te5md,e Pat krönen. Die nach, die Schmach der Niederlage von Adua von ..XJerettang unb die Unkenntniß des seiner Armee abzuwenden und die Behauptungen von ^ hr ? LKen IXrTX. Schlacht sich französischer Seite zu entkräften, daß die Soldaten und^ daß di? blei' o* hechte auflöste der italienischen Großmacht nicht so recht kriegstüchtig
dem GM! her ^rennt seien. Der Prozeß ist wesentlich in diesem Sinne
li?XmnLb 9 H kemdlichen Uebermacht er- angestrengt, aber es bleibt doch die Frage, ob nicht
Sh ? « < „Unetngebenf feiner Pflicht und die Politik und die Leidenschaft der italienischen Be- habe ex sich mtf dem Generalstabe (völkerung in dieser Sache schuldiger ist, wie der «k^?itXLäUril?e3ß8en' weiteren Offzier Der frühere italienische Premierminister S. m - $ Jr0nbrttne Maßregel zu Depretis hatte auch von den „paar abessinischen Ban-
X 'fnh 6 b ^r^N btrr Umftanbe ^e erfordert diten" gesprochen, und die Folge war die Schlappe ‘n i!r ,d, ntm ten ßage ber Oberbefehl von Saati, unb so ist auch die unglückliche Schlacht e b°zu eingestellt war, die einzelnen Kommandanten( bei Adua zum nicht geringen Theil eine Folge der vollständig nach ihrem Gutdünken handeln muß-en,' - 1 ~ 0e Der
daß mchts geschehen konnte, um den Rückzug weniger verlustreich zu gestalten. Erst am 3. März, nach einem Dauerritt von 44 Stunden, habe Baratieri ein langes Telegramm an den Kriegsminister gerichtet, in dem er „in unbedachten Ausdrücken unb mit unwürdigen Worten Mittheilung machte, bie nicht nothwenbig aber nachtheilig, austegenb unb zumeist unr chtig waren , ein Beweis, baß er „bie Lage nicht stabte, unb jebe Vorstellung von seinen Pflichten als Befehlshaber unb verantwortlicher Statthalter ber Kolonie sowie jebe Befähigung zur Fortführung dieser Aufgaben verloren hatte". Der General Baratieri wird also, io berichtet die „Voss. Ztg", angeklagt, die im 74. und 88. Artikel des Militärsttaf-
°ün allen besiegten russischen Generalen ist vor ein Kriegsgericht gestellt, mit ihnen wäre auch bas ganze russische Militärsystem von bamals verurtheilt worben, Mb darum unterließ man klugerweise bie Berufung ton Kriegsgerichten. Der Sultan schickte von seinen Mglücklichen Generalen einige auf mehrere Jahre nach einem abgelegenen Militarposten in bie Verbannung, nland, ibcr damit ließ auch er es bewenden. Die Franzosen si'elland, haben 1870 71 sich nur den „Verräther" Bazaine irg am Sündenbock ausgesucht; das Urtheil lautete aus tat Tob, würbe aber in zwanzig Jahre Festungshaft Mgewanbett, aus welcher ber Marschall bekanntlich E Hilfe feiner entschlossenen Gemahlin entfloh. In Qßerreich wollte man 1866 ben General - Feldzeug- mdfter Benedek wegen ber Niederlage von Königgrätz Äem Kriegsgericht unterwerfen, ließ es aber weislich, ”> bürgerlichen Benedek vor bie Schranken zu fordern,
Die Italiener stellten wegen ihrer Nieder- (3308f«Sen von 1866, zur See bei Lissa, wo Admiral ^etthoff seinen italienischen Gegner Persani schlug, von Custozza, wo Erzherzog Albrecht von Oester-
^ady Dare zählte zu ihren verschiedenen Vor- ml diese '»en auch den, eine geschickte Jägerin zu sein, und «r an diesem Tage zu einer großen Jagd geladen.
Sie war den ganzen Tag abwesend und hörte * nach ihrer Rückkehr, als es schon finster war, «B man ihre Tochter feit dem Morgen nicht ge- J0 habe. Die Diener glaubten, sie wäre eben- > ertei Es zur Jagd geritten, und ihr Mädchen wußte 4 106 y< tchts.
Fast zu derselben Stunde spielte sich in Grayson- Rectory eine ziemlich aufregende Scene ab.
Auch Rupert Sever war bettogen worden.
Es war ihm versprochen worden, daß er während
i.h - ™-•—••• a/iyiuuy iber Feiertage acht Tage in Kcnlis zubringen sollte,
Dnoar l0At, u.nb man hatte es nicht einmal für nöthig gehalten,
Ztot 4 tine Entschuldigung oder eine Ausrede beizufügen,
antwortete er. „Sic als man dieses Versprechen zurücknahm. Die Ge- em(bxeram?nt L das habe ich Dich duld war endlich dem armen Burschen ausgegangen, b $ J SX- ^Öre”' unb rotr Alle wissen, so daß es selbst Mr Berl leid that. Er dachte sich m Ie§ ivohl, daß man mtt dem Knaben nicht so nm-
Donber^lrerweise erbleichte Mylaby merklich bei (ginge, wie es sich gebühre, wenn er es auch nicht «rf>en ?°r‘en - U?b toarf ibm einen ärger- sagte. Er selbst war für die Feiertagswoche zu ^n -ölick zu ben er ledoch nicht zu sehen schien, einem Freunbe eingelaben unb reifte ben Tag vor "aSmnfcf ihr J?“1 ^a0te “ baniL Weihnachten ab, seinen fast verzweifelnben Zögling unb "da« ""b »urückbringen, allein mit ber alten Witthschafterin zurücklassend
uvb bas muß in aller Stille geschehen. Es Darf In ber Stunde, in welcher Lady Dare mit ?r^anb "fvhven, dag ^ady Regima Dare'allein,(ihrem Bruder das oben erwähnte Gespräch führte nisttn d”e toanbentbe Hvise- saß Rupert Sever allein in seinem Lehrzimmer?
Lahn Es war durchaus kein angenehmer und noch viel
Duvar Aegstna ^ever, meinst Du, verbesserte weniger luxuriöser Raum. Doch es war hier wärmer »Ü t. i« ■ c an | als anderswo, und alle seine Schätze befanden Ück>
„Nimmermehr, nef Mylady in gellendem Tone.! in diesem Zimmer
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’s« mirte’S fetal"I fei. al« MWch heftig «n der Thürglacke berSleclori
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9etoöb”Ii4' ,m ba8 Epiel i» gewinnen," sagte Dnvar. I Das Lehrzimmer führte hinaus auf den Korridor,
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoneen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in Frankfutt a. M., Casiel. Magdeburg und Wien; Rudolf XIII Qnfirrt Mosse in Frankfurt a M, Berlin, München u. Köln, C L. xkllyrg.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M, Berlin, Hannover, Paris.
'2 itu « fc »Weßhalb drohte sie damtt? O, Du brauchst es s 105V * nicht zu sagen, wenn Du nicht willst. Du hast
8V,t -Nach einigen Fragen stellte sich heraus, daß die "lOSs, r®e Dame gegen zehn Uhr auf ber schwarzen Jeß is 105 «geritten und das Thier von einem Knaben zurück- 4100 Macht worden sei. Dieser saatn n firittp »a
j tarn Benedek, der vor dem Kriege in Wien rücksichts- mt mitM die Wahrheit über die mangelhafte Heeresorgani- tir ein: Mion und die unfähigen Hofgenerale von damals ge- cs Kraft igt hatte, hätte mit sehr bitteren Eröffnungen kommen lsaft! — ~ '•
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
m» Jllnstrirtes Sonntaasblatt. 6olha,r,„,rbu„
s 1 ==!—————2 ____ T «precnsiundkn der Redaktion: 10 11 Udr Vormittags.
Deutsches Reich.
* Berlin, 2. Juni. (Tagesbericht.) Se. !Majestät der Kaiser machte heute ftüh bereits um j6' 2 Uhr einen Spazierritt in die Umgegend von Potsdam, verabschiedete sich später von den beiden ältesten Kaiserlichen Prinzen, welche um 8 Uhr die Rückreise nach Ploen antraten, und arbeitete sodann mit dem Chef des Militär-Kabinets, v. Hahnke. Darauf fuhr der Monarch nach dem Berliner Opernhaus^ zur Generalprobe des unter Leitung des Kapell-
.Genug daoon! Willst Du sie abholen?" __
Das ist es, was ich wissen will!"
„O, natürlich! Wenn sie aber nicht kommen will?"
„Sie wird — sie muß! Du mußt einen Ausweg finden, sie dazu zu bringen, doch im Stillen — hörst Du? — ganz im Stillen!"