ren
M 125
WM
tt
utg,
Sott nes
■H
) gegen . Nickel zurück, ann, 8.
geigen 199 rin, 596 ind
100
-r), 96.
cker leb.
Erscheint taglrch außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal^ Abonnements- Preis bei der Erve- ' aC r P°llämt-rn 2 Mk. 25 Pfg. (exkt.
Bestellgeld) Jnsertionsgebühr für di. gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Anuoncen-Bureaux von tzaascnstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Habra. Mosse ru Frankfurt a M., Berlin, München u. Köln, C L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
genannt. Um die Erinnerung an den Tag in der Brigade fortzupflanzen, hat der Kaiser beschlossen, diesen Tag stets in der Gemeinschaft der Brigade zu verleben und hat am 29. Mai v. I. den Fahnen der genannten Regimenter die Kette des Hausordens von Hohenzollern verliehen. Auch morgen wird der Kaiser über „seine Brigade" ein Exerziren abhalten und am Nachmittag im Offizierkasino des 4. Garde-
Er lachte hämisch beim Anblicke seines WeibeS und ihres sichllichen Schrecks.
„Ich habe jetzt keine Zeit für Dich, Schatz/ sagte er leise zu ihr; „aber ich werde bald zurückkommen."
Als er etwa zwei Sttaßenviertel gefahren war, hielt er einen Augenblick, so daß Duvar Zeit gewann, sich neben ihn auf den Bock zu schwingen
Elix war so von ihren Gedanken in Anspruch genommen, daß sie diesem Umstande keine Bedeutung beilegte — ja, ihn kaum bemerkte.
Annette rannte in das Haus, sprach einige Worte mit ihrer Schwester, während sie mit zitternden Händen ihre wenigen Sachen zusammenpackte, und eilte dann hinaus in Sturm und Nacht, um sich ein neues Versteck von ihrem brutalen Manne zn suchen.
Etwa zehn Minuten später fuhr Van Ruble bei der Thür des Ladens vor und hörte, daß Elix schon nach Haust gefahren sei.
Er eilte wieder zurück und ließ, an seinem Hanse ongelangt, den Wagen warten, während er Erkundigungen etvzog. Elix war war nicht da.
Van wartete eine Viertelstunde, da er glaubte, daß er sie in seiner Elle vielleicht überholt habe; doch da sie immer noch nicht erschien, kehrte er in größter Elle zu dem Krämerladen zurück. Da er nicht wußte, weßhalb seine Schwester dorthin gegangen war und sich ihrer beängstigenden Vorahnung einer Gefahr erinnerte, war er in fast wahnsinniger Angst und Aufregung. (Fortsetzung folgt.)
„Arme Annette!" sagte sie bedauernd. Ihr Mann — ist er auch todt?"
Marburg,
Sonnabend, 30. Mai 1896
bürg im Harz nach hier. Die hohen Herrschaften werden drei Tage Hierselbst verweilen und sich dann zum Sommeraufenthalt nach Kamenz begeben. — Ceremonienmeister v. Kotze ist von seiner italienischen Reise nach Berlin zurückgekehrt. Das kriegsgerichtliche Urlhett wegen des Duells mit Frhrn. v. Schrader unterliegt jetzt der Bestätigung des obersten Kriegsherrn; eine Eröffnung dieserhalb ist bisher Herrn v. Kotze nicht zugegangen. — Nach einer Meldung des „Daily Telegraph" aus Pretoria leidet der Präsident Krüger an der Influenza.
* (Kaiser spend en.) Einen neuen Preis für den Rudersport hat der Kaiser gestiftet. Derselbe soll am 28. Juni im „Ersten Vierer-Rennen" der Bremer Rudervereinsregatte als Wanderpreis zum Austrag kommen. Ferner spendete der Monarch zum Bau einer deutschen Schule in Athen 13 000 Mark. — Der evangelischen Gemeinde in St. Johann an der Saar, die zum Guß neuer Kirchenglocken 5000 kg französischer Gcschützbronze zu beschaffen sich veranlaßt sah, wurde zu diesem Zweck als Beihilfe ein Kaiserliches Geschenk von 4500 Mk. zu Theil.
* (Ein Gedenktag an Kaiser Friedri ch) erneut sich am morgigen Freitag, den 29. Mai. An diesem Tage vor 8 Jahren hielt Kaiser Friedrich im Schloßpark zu Charlottenburg seine einzige Parad e ab. Damals kommandirte der jetzige Kaiser als Kronprinz die 2. Garde-Jnfanteriebrigade. Ein Augenzeuge jener denkwürdigen und zugleich traurigen Parade schreibt darüber: Am 29. Mai 1888 exer- zirte unsere Brigade auf dem Schießplatz bei Tegel. Wir befanden uns gerade mitten im Feuergefecht, als ein Kgl. Diener schweißttiefend auf Kronprinz Wilhelm zusprengte und ihm einige Worte meldete. Sofort ließ der KrorPrinz „Gewehr in Ruh" blasen und kommandirte mit lauter Stimme „Richtung Charlottenburg, 2. Gardcreaiment zu Fuß antteten!" Wenige Minuten später befanden wir uns im Laufschritt auf dem Wege nach Charlottenburg. Als
,Unb
Die Revolution auf Kreta.
* Mehr als je richten sich heute die Blicke nach Kreta, jener herrlichen Insel des Mittelmeeres, deren Bevölkerung mit Gewalt das drückende Joch des Türkenthums abzuschütteln sucht. Es ist in der letzten Zeit wiederholt zu blutigen Zusammenstößen zwischen der christlichen Bevölkerung und den türkischen Truppen gekommen, und der Antagonismus zwischen Christen und Mohammedanern hat eine Höhe erreicht, welche das Schlimmste befürchten läßt.
Das Eiland des Minos und seine griechische Bevölkerung gehört mit Macedonien und Armenien zu den Schmerzenskindern des osmanischen Reiches, seine Bewohner haben wegen der Abgeschlossenheit vom Weltverkehr sich ihre Eigenart aus früheren Zeiten erhalten, vielleicht stehen sie von allen modernen Griechen ihren Stammvätern, den alten Doriern, am »ächsten. Das Eiland ist durchweg bergig, Heerden- wirthschaft und Fischerei bilden die Hauptguelle des Unterhalts für die freiheitsliebenden Kretenser, die von der türkischen Mißwirthschaft arg bedrückt werden. Bereits im Jahre 1645 wälzte der kriegerische Islam seine erobernden Massen gegen die Gestade der Insel. 25 Jahre lang rang-n Kreuz und Halbmond um ihren Besitz. Endlich siegte die türkische Uebermacht und Achmet Kiuprili pflanzte den Roßschweif auf die Wälle der kretischen Hauptstadt. Nun wurden die Osmanen Herren der Osthälfte des Mittelmeeres und Kreta ward ihr Stützpunkt. Besonders seit dem furchtbaren Aufstande von 1866—69 halten sie die Insel unter völliger Militärherrschast. Auf allen Höhen flattert das rothe Banner mit Halbmond und Stern. Jeder strategisch wichtige Punkt ist mit einem Fort oder Blockhause gekrönt, aus denen die Mündungen Kruppscher Kanonen drohend hervorblicken. Trotzdem behauptet sich der Freiheitsttotz der kretischen Berg- ; »oller und Träger derselben sind die Bewohner der sog. «weißen Berge", die Sphakioten, in Schluchten und Hvchthälern bei ihren Schafheerden hausend. Eeld- > gierig, wie sie sind, dienten diese reinen Nachkommen der alten Dorer als Landsknechte den orientalischen Despoten wie den Venetianern. Obgleich zeitweise durch ein Blutbad gelichtet, ließen sie sich dennoch weder durch das Ritterschwert der Ven-tianer noch den Handschar der Moslemin vernichten. Die beiden furchtbaren Empörungen gegen die moslemischen Tyrannen, die von 1821—28 und 1866—69 sanden Jn den Sphakioten ihre Hauptträger. Im ersten Kriege zerschellte die Macht der ägyptisch-albanischen
Bataillone des stirchtbaren Mehemcd Ali an den Klippen des Alpenlandes, im zweiten trug Omer Pascha seinen Kriegsruhm in den Schlachten von Askypto und Lemaria zu Grabe. Beide Male wurde die ooffnung der Sieter, mit Griechenland vereinigt zu werden, getäuscht. Erst der letzte große Aufstand vom Jahre 1878 hatte den Erfolg, daß der Insel von dem damaligen türkischen Gouverneur Multhar Pascha eine Reihe von Zugeständnissen gemacht wurde. Aber die türkische Mißwirthschaft, das rücksichtslose Aussaugesystem fuhr fort, die Unzufriedenheit und das Bestreben auf der Insel zu nähren, mit dem stammverwandten Griechenland vereinigt zu werden. Am Goldenen Horn wußte man dem gegenüber nichts Besseres zu thun, als die türkische Besatzung zu verstärken und neue Truppen nach der Insel zu werfen. Die Söhne der Berge aber verließen ihre Heerdeu, griffen zur Flinte und übten an einzelnen türkischen Soldaten Rache. Das hat den Anlaß zu den neuesten Blutthaten in Kama and Rerhymno gegeben. Die türkische ungezügelte Soldateska fiel über die griechischen Christen her, und alle Anzeichen sprechen dafür, daß es ein Kampf bis auf's Messer werden wird. Die Pforte hat eben durch ihre Finanzwirthschaft oder vielmehr die Mißwirthschaft Kreta dem Ruin entgegengeführt, sie hat den Fanatismus unter der mohammedanischen Bevölkerung künstlich genährt und durch Ernennung eines Moslim zum Genei algouverneur das von den Mächten gewährleistete Recht der Insel verletzt. Wenn die von dem Revolutionsausschuß in Apokorona geleitete Bewegung noch nicht recht in Gang kam, so ist dies wesentlich nur dem Umstande zuzuschreiben, daß der Staatsbankerott des Königreichs Griechenland bisher jede Unterstützung einer in größerem Maßstabe gehaltenen Erhebung ausschloß.
Jetzt sind Kriegsschiffe der fremden Mächte vor der Insel eingetroffen und ihr Erscheinen hat zur vorläufigen Beruhigung etwas beigettagen. Daß aber letztere lange anhalten wird, erscheint mehr als zweifelhaft — so lange eben an der Tiirkenwitth- schaft nichts zum Besseren geändert wird.
„Entsetzlich!" rief Elix. „Ich möchte Sie Wiedersehen, wenn ich ruhiger bin und nachgedacht habe. Sind Sie morgen noch hier?"
„Ja, Madame."
Mrs. Sever hatte für ihren Bruder den Auf- trag hinterlassen, daß er sie holen solle, wenn er früher nach Hause käme. Er war nicht gekommen, und es fing schon an, finster zu weiden. Die Nacht brach herein, und es regnete noch immer.
Sie sagte sich, sie müsse gehen, und fühlte doch zu gleicher Zett eine unbehagliche Furcht, sich zu dieser Stunde ohne Van auf die Straße zu wagen.
„Ich hoffe, daß es kein Vorgefühl ist," flüsterte sie; „doch ich kann nicht länger warten. Werweiß, wann Van zurückkommt?"
Annette schickte einen Boten, einen Wagen zu holen und man Hütte denselben sogleich vorfahren.
Wie wenig ahnten die beiden Frauen, wie innig ihre Schicksale mit diesem Fuhrwerke in Verbindung standen.
Annettes Mann, vor dem sie sich aus Furcht um ihr Leben verbarg, war jetzt Drotfchkenkntscher geworden.
Derttck Duvar, welcher ein vorsichtiges Vorgehen von der Frau, die er in seine Hände bekommen wollte, erwartete, hatte kurze Zett vorher mit diesem Manne eine Unterredung gehabt, deren Resultat es war, daß er jetzt vor dem Krämerladen vorfuhr.
Elix Sever kam mit herabgelaffenem Schleier aus dem Krämerladen; der Kutscher half ihr einsteigen, und sie nannte diesem die Adresie ihres Bruders.
Annette, welche sie herausbeglettet hatte, stand
Das Weib schauderte und erblaßte.
„Nein, Madame," sagte sie mtt Hatter gepreßter Stimme, doch ich wünschte es; denn ich verberge mich vor ihm, weil ich mich vor ihm fürchte"
„Fürchte?"
»Leider ja, Madame! Mein Mann ist so roh »nd hefttg — er ist ganz verrückt. Er schlägt mich
> «Nachdruck verboten.,
. f Die seltsame Herrath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo.
(Fortsetzung.)
[ -Annette, wo ist sie? Wo ist mein Kind»" keuchte Mrs. Sever.
„Das weiß der Himmel, Madame! Der Himmel! und — jener Mann!" crfläite das Weib seierlich.
„Dann muß ich sogleich mit ihm sprechen Sehen Sie geschwind, ob er noch da ist?*
Annette gehorchte.
Da sie ihn zuerst nicht bemerkte, trat sie unvorsichtig vor und schob die Vorhänge zurück.
; Duvar, welcher nur einige Schritte wellergeganaen dar, sah sie und erkannte sie. U
Wie Annette, als sie ihn zuerst erblickte, murmelte ?“Vr: -Verflucht!" und stellte sich sogleich so, daß sie ihn nicht mehr sehen konnte.
„Ich sehe ihn nicht!« rief die Französin ärger- ilch und emtäuscht, „er ist schon fort.«
"F°n?" rief Elix außer sich. „O, ich Näniu, aaß ich ohnmachttg werden mußte!"
Sie ging selbst an's Fenster und blickte hinaus Dann sagte sie: efcs&v
"Gehen Sie hinunter auf die Sttoße und über- ieugen Sie sich, ob er nicht noch zu sehen ist?« LJ®a8 2Beii ^g, kam jedoch bald wieder un- denichteter Sache zurück. Mr. Duvar hatte sich so Siftellt, daß er sie sehen konnte, doch wohl darauf pachtet, nicht von ihr gesehen zu werden.
Elix Sever war uuttöstlich.
L„Slber Sie können mir doch wenigstens seinen ^uuen lagen?« fragte sie eifrig.
dem General v. Hahnke. Mittags wurde der Kultus- nach etwa drei Viertelstunden das Kommando „Im Minister Bosse zum Vottrage empfangen, welchem die Schritt, Augen rechts" ertönt«-, erblickten wir unseren Geh. Räthe v. Lucanus und Dr. Barkhausen, sowie todkranken Kriegsherrn im Wagen stehend und Marder Oberbaurath Pros. Adler beiwohnten. Zur Tasel schitten in strammem Tritt vorbei. Alle die damals war Kontteadmiral v. Senden-Bibran geladen. Ihre j in die tieftraurigen Augen geschaut, werden dieses Majestät die Kaiserin ertheilte dem ehemaligen-Moments stets gedenken. Die Brigade, die deßhalb französischen Botschafter Herbette die erbetene Ab-1 die „eiserne" genannt wird, weil sie als einzige im schiedsandienz und nahm die Vorstellung einiger her- deutschen Heere drei volle Regimenter hat (2. und 4 vorragender Mitglieder des Chirurgenkongresses ent- Garderegiment und Gar,de-Füsilier-Regiment) wird gegen. — Prinz Albrecht von Preußen kam seit jenem Tage im Volksmund „die Kaiserbttgade" heute mit Gemahlin und drei Söhnen von Blanken- genannt. Um die Erinnerung an den Tag in der
und schwört, er wolle mich tobten — und deßhalb fürchte ich mich und verstecke mich vor ihm."
Brief i 106=8 8 106)4 8 99 ?» . 106% 8 IC 5% z 99ft
105% 8 101%
86=i , 103 % rlCO's i|1027/8 ) 13’S j 36%
41% i 92 % . 94%
34’S 103% ft 02% 106 104% 101% 101% ilOl 105% 100%
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
** ** "»**» Alluttrirtes Sonntaasblatt. *»*•--
___ *1 " iw **'**'*' Lprecynundcn der Redaktion: 10-11 Uhr Vormittags.
regimeuts zur Tafel erscheinen.
* (Bismarck und Mazzini.) Die „Hamb. Nachr." schreiben: „In einer uns zugehendcn Schrift von Domenico Margiotta über Freimaurerei wird gesagt, der „erste geheime Agent" Mazzim's, Lemmi, habe seinerzeit mit dem Grafen Bismarck verhandelt, was zu einem Schreiben des Letzteren geführt hätte, „nm die Italiener von der Sympathie für Frankreich abzuziehen und für eine deutsche Allianz zu gewinnen«. Dieses Aktenstück wird in „wörtlicher Uebersetzung« mitgetheilt. „Ob eS authentisch oder pure Erfindung ist, könnten uns die „Hamburger Nachrichten" sagen," bemerkt dazu eine Gegenschrift von I. G. Findel in Leipzig. Das können wir allerdings: Die Geschichte von den Verhandlungen und Korrespondenzen zwischen dem Grafen Bismarck und Mazzini ist vollkommen erfunden und erlogen; Bündnisse werden niemals durch Konspiratoren und Verschwörungen, sondern immer nur durch staatliche Interessen herbeigeführt.«
* (Major vonWißmann) ist heute an Bord des Packetbootes „Jrawady« in Marseille eingehoffen. Stimmen, die den verdienstvollen Mann gern beseitigt wissen wollen, erheben sich wieder. So war von einer Seite der Versuch gemacht worden, an dessen Stelle den Oberst Siebert in Frankfurt a. O. für den Posten des Gouverneurs von Deutsch.- Ostafrika in empfehlende Erinnerung zu bringen. Eine andere Mittheilung „erwattct" den Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg als Nachfolger. Es wird jedoch bestimmtest versichert, daß an einen solchen Personenwechsel keinesfalls zu denken fei. Der wie versteinert vor Schreck bei dem Anblick ihres Mannes. Dieser, welcher seiner groben Fäuste wegen von seinen Kameraden der „Fäustling« genannt wurde, war unbestreitbar ein sehr roh aussehender Mensch.
RR fcÄ*
Deutsches Reich.
* Berlin, 28. Mai. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser machte heute früh mit seiner Gemahlin einen Spazierritt in die Umgebung von Potsdam. Von 9 Uhr ab hörte der Monarch im Neuen Palais den Vorttag des Generalmajors von Gemmingen und arbeitete darauf längere Zeit mit
„Leider nein, Mcttame. Ich weißHichMund habe ihn niemals gewußt."
• s. W-s. Sever wandle sich, um zu gehen, blieb jedoch stehen und blickte die Französin zweifelnd an.
-Das ist eine seltsame Geschichte, die Sie mir erjäW Men,« tagte sie düster, - „eine fast unglaubliche. Ist sie wayr ?" 3 , ,
Dos liebliche bleiche Gesicht war verzerrt und zuckte vor Angst.
„Madame, es ist wahr, — ich beschwöre es!" antwottete Annette, feierlich die Hände gen Himmel hebend
»Was konnte denn irgend Jemand — ein Fremder mit meinem Kinde anfangen wollen?" stöhnte sie. „Das begreife ich nicht.«
„Ich weiß cs nicht. Doch er schwur mir, daß ihr kein Leids geschehen sollte, sonst hätte ich nicht eingewilligt «
„Weßhalb haben Sie, nachdem Sie so lange geschwiegen, es mir jetzt mitgetheilt?«
--Vis gestern glaubte ich, daß Madame tobt sei. Unb dann — ich habe seitdem geheirathet — und mein Kind verloren; ich kenne jetzt die Gefühle einer Mutter bei dem Verluste ihres Kindes,« antwottete die Frau mit so trostloser, verzweifelter Stimme, daß Elix, wenn sie auch vorher gezweifelt hatte, es jetzt nicht mehr konnte.
hui!
ei, am rd von Knabe» ab aus Schlaf- kleine« Pension. (3182
ig 14, si._______
mrfl, lasse 4, en unb
e.