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(Fortsetzung folgt)
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fert'fl war, Kalte sie sich entschlossen, so unklug es ihr auch erschien, allein auszugeben, und so schüchtern und furchtsam sie auch war, war ihre Aufregung und ihre Begierde, zu erfahren, was Annetle ihr zu sagen halt«, Loch so groß, daß ihr Wunsch ihre Vorsicht überwälrigte.
Sie war wenigstes so klug, Louise ein Billet für iuren Binder zu übergeben, in welchem sie diesem ' rieb, wohin sie ging und ihn bat, falls er nach Hause zurückkehlte, sie akholcn zu kommen, zu welchem Zwecke sie die Adresse beifügte.
Als sie, dicht verschleiert, das Hans verließ, kam ein Mann, welcher fchon fast den ganzen Tag hinter den Vorhängen des Fensters eines vis-a-vis gelegenen Hauses aufgepaßt hatte, aus seinem Verstecke hervor, während er in ungeduldigem Tone das einzige Wort murmelte:
Noch Ichwerer vielleicht, als von diesen Modeneuheiten, trennt sich die Haussrau und Mutter wohl von den um- fangi!icheu Kinder- und Leinen-Ausstattungen, incl. Betten und was dazu gehöit Das sind „industrielle Erzeugnisse', die das Frau-nherz mit magsicher Gewalt feffeln, und es wird des Guten fast zu viel geboten. Und dabei die reizen, en Klndergrupven im vollen, malerischen Kostüm, voran bewnders eine Strandgruppe aus einem Seebad. Wem da nicht das Herz oufgeht, der ist zum Griesgram für ferne ganze Lebenszeit verurlheilt.
. a Ibes nun müssen wir wirk ich weiter. Aus der Mitte des Gebäudes eilen totr durch die tausend und abertausend «chauartrkrl rückwärts bis zur großen Kuppelhalle und haben nun rechts und links die Jndustr egruppe IV, Holzindustrie. Was birgt sich richt Alles unter diesem Namm »Holz-Industrie? Mehr, weit mehr, als der Besucher beim ersten Beichauen denkt.
,,, Die ganze Gruppe zerfällt, was wir, um eine schnellere Uebeisicht zu ermöglichen, hervorheben muffen, in sieben unsen. Da sind: 1) Möbel, Spiegel, Billards x;
2C; 3) Bildhauer-Arbeiten Tapezier- und Dekorateur-Arbeiten;
S) Drechsler-Arbeiten; 6) Korbmacher-Arbe ten; 7) Böttcher- Arbeiten.
Brautpaare können da Studien machen, wie sie ihr Heim am besten sich ernrichren wollen. Es hat wohl kaum auf einer deutschen Ausstellung eine solche stattliche Reihe von »lttlvoll eingerichteten Musterzrmmern gegeben, wie auf dieser Berliner Ausstellung.
- xPr Geschmack, welchen heute die Möbeltischlerei, aus dieser Ausstellung wenigstens, vielfach zur Schau trägt, Allen behagen wird, das ist freilich eine Frage, die am besten reder Ausstellungsbesucher selbst beantwortet. Ich kenne die Zett genau noch, in welcher im Bürger hause die Mahagoni-Ausstattung als etwas Hochfeines galt, von welcher mit wahrer Andacht gesprochen wurde. Dann ging man zu Nußbaum-Sachen über und wer sich schließlich
Verschwörer, Verräthcr, Jntriguante», Lasterhafte. Tas Ungeheuer von Theorie, das ihn beherrscht, sperrt seinen Rachen immer iveitcr auf. Noch am 10. Juni 1794 erzwingt er vom Konvent ein fürchterliches Gesetz, das dem Revolutionstribunal gestattet, ohne Zeugenvcrhör und Vertheidiger Todesurtheile zu fällen. In den anderthalb Monaten bis zu seinem Tode kamen ca. 1300 Männer und Frauen in Paris auf's Blutgerüst.
Tugend- und Menschenfreund in A orten und wilde Bestie in Thaten, Philister im bürgerlichen Leben und Henker im politischen Machtbereich! Glaubt man, daß unter unscrn für die Diktatur des Proletariats schwärmenden Sozialdemokraten, auch den sittsamen, keine ebenso beschränkten wie hochmüthigen Phrasenhelden, keine gegen alles. Bestehende mißtrauischen und für ihr Zukunftsreich der Gleichheit blind vertrauensseligen Weltverbesserer, kurz keine kleinen Robespierres. umgehen? Dos Unheil des Schreckensregiments ging nicht sowohl von den Unsittlichen uns Bösen aus, als vielmehr von Kon- seguenzcnmachcrn und beschränkten Köpfen, die von einer falschen allgemeinen Idee beherrscht wurden.
Köln, wo er sich zum Besuche seiner Schwester aufhielt, starb heute der Centrumsabgeordnete Freiherr Felix v. Los, Präsident des Rheinischen Bauernvereins.
* (Festparade und Festmahl.) Aus Anlaß der Krönung des russischen Kaiser- Paares fand heute Mittag im Lustgarten zu Berlin vor dem Kaiser eine Parade des Alexander-Garde- Regiments und des 2. Garde - Dragonerregiments Kaiserin Alexandra von Rußland statt, zu der die Truppen in großer Paradeuniform, die Dragoner zu Pferde antraten. Der Parade wohnte die russische Botschaft bei, außerdem der kommandirende General des Gardekorps v. Winterfeldt und andere direkte Vorgesetzte der in der Parade stehenden Truppen. Punkt 12i/2 Uhr erschien der Kaiser in der Uniform seines russischen Infanterie-Regiments und begrüßte zunächst den Botschafter v. Osten-Sacken. Die Regimentsmusik und das Trompeterkorps spielten ihre Parademärsche. Beim Abreiten der Fronten begrüßte der Kaiser die Truppen mit einem „Guten Morgen, Alexander!" und „Guten Morgen, Dragoner!" hielt an jedes Regiment eine Ansprache und beglückwünschte die Dragoner insbesondere zu ihrer Namen-Verleihung. Schließlich brachte der Monarch auf das russische Kaiserpaar ein Hurrah aus, in das die Truppen kräftig einstimmten. Im Anschluß daran spielte die Musik die russische Nationalhymne. Nach einem nochmaligen Vorbeimarsch begaben sich die Truppen in ihre Kasernen zurück.. Die Offiziere beider Regimenter lud der Kaiser zur Tafel in das Schloß. Bei derselben brachte der Monarch einen Trinkspruch auf das Zarenpaar aus. Se. Majestät betonte, daß das russische Kaiserpaar in diesem Augenblick sich die Krone auf's Haupt setze, mit dem heiligen Oel gesalbt werde, und daß in das Jauchzen des russischen Volkes sich der Jubel der anderen Völker, welche durch besondere Abordnungen in Moskau verttetcn seien, mische, nicht zum Mindesten der unserige. Se. Majestät gab den innigsten Segenswünschen für das russische Herrscher- mar Ausdruck und schloß mit einem dreifachen Hurrah, in welches die Versammlung begeistert einstimmte.
* (Oberst L i e b e r t.) Aus kolonialen Kreisen wird dem „Hann. C." geschrieben: Der „Hann. C." brachte die Mittheilung, daß der bekannte Kolonial- '
Ü8en un eren Rnndgang im großen Hauptgebäude Ausstellung fort, wenn es auch den Damen schwer, ,ehr tchwer werden mag. sich von der Mode-Ausstellung zu S?' ® ^d Geschmack mit einander
mettetfern. Wie andächtig wird die kostbare Staatsrobe angestaunt, deren P eis nur i-OO.i Mark ist.
Deutsches Reich.
* Berlin, 27. Mai. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser hörte heute im Neuen Palais den Vorttag des Chefs des Militärkabinets v. Hahnke nnd kam sodann nach hier, wo er im Reichskanzlerpalais die Vorträge des Fürsten Hohenlohe und des Staatssekretärs v. Marschall entgegennahm. Im Kgl. Schlosse empfing der Monarch später den ehemaligen ftanzösischen Bot chasler Herbette in Abschiedsaudienz. Nach der Parade im Lustgarten anläßlich des russischen Krönungstages und dem Festmahl im Schlosse fuhr der Kaiser nach Madlitz und pürschte auf Rehböcke. Abends erfolgte die Rückkehr nach Potsdam. — Der Herzog von Sachsen- Meiningen hat sich wieder einmal als hochherziger Freund der Volksschule gezeigt, indem er die ihm vom Landtage zu seinem 70. Geburtstage zur Ver- ügung gestellte Summe von 50 000 Mk. zur Errichtung eines Lehrerseminars in Hildburghausen überwies. — Reichsschatzsekretär GrafPosadowsky hat den Kronenordeu 1. Klasse erhalten. — In
(Nachdruck verboten.)
Von der Berliner Gewerbe- Ausstellung.
Unbeeinflußte Briefe von Georg Paulsen.
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urgg. [2447 eine. 0 Pfg. tisch.
(.Nachdruck verboten.-
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo.
(Sottfegung.)
»Es thut mir leid," fuhr Elix fort, „daß Du wich schon )o bald verlassen mußt, lieber Bruder."
„Mir auch; doch ich kann mir nicht helfen. Und wenn Du ordentlich ausschläfst, werde ich Muck fern, bevor Du aufwachst."
„Ich bin gar nicht schläft ig, und wir haben uns noch so viel zu erzählen. Aber — gehe, wenn es nicht anders sein kann, nur, Van — denke daran! — wenn ich wieder verschwinden sollte, so darfst Du nicht ruhen, bis Du weißt, wohin ich gekommen dm. Tu darfst nichts glauben, was Du nicht jlelbst siehst! Ehe Du meine Leiche nicht berühren kannst, darfst Du mich nicht für todt halten Das versprichst Du mir?"
V . Van Ruble sah sie verwundert und traurig an.
„■Jeff verspreche cs Dir hoch und heilig," sagte a; „doch ich verlasse Dich nicht gern in einer solchen Semüthsstimmung." ;
Sie lächelte schwach.
„Gehe nur! Jetzt, nachdem ich das gesagt habe M mir besser, und ich will zur Ruhe gehen, wie Du es gerathen hast. Küsse mich, Van!"
Er schloß sie in die Arme und küßte sie zärtlich indem er sie fest an's Herz drückte.
L »Es hat wohl niemals ein Bruder seine Schwester s'nniger geliebt, als ich Dich, mein Herz," sagte er [?'"lich. „Glaube mir, daß ich Dich nicht wieder 1° leicht aus den Augen verliere."
Als er fort war, war es noch immer finster, iMx warf sich auf das Bett und leckte sich mit Kem Plaid zn. Doch sie war zu aufgeregt, nm ichlafen oder selbst ruhen zu können.
„Wie wenige Stunden find erst vergangen ' «lchte sie, „seitdem ich eine verzweifelte, hilflose Ge- '«ngene und der Gnade der gehässigen, müleids-
und gewissenlosin Lady Sylvia preisgegelen war. Ist es denn möglich, daß ich frei b-ndaß ich enbhd) sicher ihren Händen entrann ? Ich träume mobil, rote siüher so oft — g.wiß, ich näume nur.
ba6 Ktnd — das tüße kleine Mädch-n mit ben Lteinenaugen, das habe ick sicherlich nicht qe- fommt foIdieö Kind zu dieser Mutter! Ihr Gesichtchen verläßt mich nicht!"
Dann stand sie auf und ging wieder int Zimmer umher; sie trat an's Fenster und blickte hinaus.
_ „Ich wünschte, es wollte mich Jemand schütteln, stoßen oder selbst schlagen!" murmelte sie träumerisch. „Elix 'Setter, wie kannst Du so traurig sein? Wie kannst Du so midankbar gegen die Vorsehung sein, aus der Gewalt dieses Weibes bc- frett hat? fragte sie sich selbst vorwurfsvoll.
Es hatte zu regnen begonnen — ein leiser, durchdringender, niederdrückender Sprühregen, welcher ganj dazu gemacht war, eine düstere Stimmung tzervorzudlmgen. 8
Plötzlich dachte sie an Ann tte Veli
„ .K°N"te sie ihr wttklich etwas Wichttges rnitzu- thetlen haben? Vielleicht irgend Etwas Über ihren Gatten? . Der bloße Gedanke genügte, um ihrem Denken eine neue Richtung zu geben.
„Sol ald es hell genug ist, will ich Annette an uchen gehen," entschied sie; dann warf sie sich auf s Belt, und ehe sie es wußte, schlief fit so fest unb suß, daß sie, als Louise nach einer Stunde fam und sie wärmer zudeckte, nichts davon mußte' und ungestört weiter schlief, bis zwei Uhr Nach- mütags. ’
Sie hatte im Augenblicke, bevor sie aufwachte von Annette Veli geträumt — so lebhaft geträumt' daß ihr war, als hörte sie noch die leise dünne Lttmme des Weibes die Worte wiederholen:
„Ich habe Madame ein wichtiges Geheimniß zu enthüllen."
Lontte wartete nur auf ihr Aufwachen, um ihr das Diner zu serviren; sie aß zerstteut, und als sie
Wissenschaft, Kunst und Leben.
* Göttingen, 16. Mai. (Professor König dernentirt.) Pros. Dr. König erklärt in der „Soff Zig " die Meldung eines hiesigen Blattes, er beabsichttge im Herbst von Berlin zu scheiden und nach Göttingen zurückzukehien, für jeglicher Begründung entbehrend.
-(Kongresse.) In Cassel ist am Dienstag die zweite Generalversammlung des Bundes Deutscher Frauenvereine unter Vorsitz von Auguste Schmidt - Leipzig eröffnet. Dieselbe ist zahlreich besucht, ein Antrag die Bundesversammlungen künftig nur tu Berlin abzuhalter, wurde abgelehut. - Die deutsche Lehrerversammlung hat an demselben Tag in Hamburg begonnen. Es sind 7ä00 Lehrer und Lehrerinnen aus allen Theilen Deutschlands und Oesterreichs anwesend. Schulrath Marahn Hamburg sprach über die Bedeutung Pesialozzi's für die Erziehungsaufgaben unserer Zeit — In Brünn ist während der Pfingst- setert-ge die Hauptversammlung des deutschen Schulvereins abgehalten worden. Der Geschäfte beria t dieses segensreichen Vereins ist leider um Hunstig und zeigt einen erheblichen Rückgang der Einnahmen. Die Vereinsleitung ist daher gezwungen, ihre Thätigkeit entsprechend einzuschränken, während der tschechische Schul- Verein mächtig wächst.
Die französische Revolution und der sozialdemokratische Zukunftsstaat.
VII. Philister und Henker.
Ein Sozialdemokrat könnte wohl einwendcn: Ja, das mag Alles sein, das massenhaft unschuldig vergossene Blut, die Gräuelthaten einzelner Mitglieder des Konvents, die Pöbelcxcesse, das Spitzelthum, das Emporsteigen lasterhafter Kreaturen usw.; aber das beweist nichts gegen die von uns erstrebte Diktatur des Proletariats, da die Führer unserer Partei, die Bebel, Liebknecht, d.~ Vollmar, Singer ganz ehrbare Leute ohne lasterhafte Neigungen, mit geordneter Lebensführung sind. Daraus könnte man erwidern, daß die Neuerer unter dem französischen Königthunft wte Mtrabeau und Sieyös, auch nicht gerade verbrecherische Naturen waren und daß sich unter den Girondisten, der Anfangs in der Nationalversammlung herrschenden Partei, mancher edle Geist, mancher bedeutende Gelehrte befand. Die Wucht entfesselter l Leidenschaft riß sie hinweg; der „Berg" versttlang die Eben, und spaltete sich selbst in verschiedene ■ die sich unter einander im Blut ertränkten l Aber der Beweis gegen jenen Einwand ist schon mit j einem Worte gegeben: Robcspiene.
Im Vorleben dieses Mannes war nichts Schlechtes, nichts Ungewöhnliches. Er war nicht häßlich, krankhaft und verwildert wie Marat, kein Barbar wie Danton. Arm und frühzeitig verwaist, brachte er es mühsam zum Gerichtsschreiber und Advokaten. Er betheiligte sich mit mäßigem Erfolge an Wettbewerben in der Redekunst., In die Nationalversammlung gewählt, muß er inmitten viel bedeutenderer Köpse eine bescheidene Rolle spielen, ja, er wird zuweilen wegen irgend einer Trivialität aus gelacht, wie weiland der sozialdemokratische Abgeordnete Sabor im deutschen Reichstage. Erst mit der wachsenden Herrschaft der Phrase in der gesetzgebenden Versammlung und im Konvent schwillt sein Einfluß immer mächtiger an.
Er lebt bescheiden bei einem Tischler, in Kleidung und Haltung ist er immer einfach und untadelhaft, lern größter Stolz ist, der Unbestechliche zu heißen. Er schwört auf Rousseau, dessen soziale Schriften wahrend der Herrschaft Robespierre's, wie heute die Gesetzsammlungen, in den Regierungsbureaux aus
gestellt sind. Als Redner ist er nichts als künstlicher Peiiodcnbauer und öder Phrasendrescher. In seinen Reden findet sich, ganz wie in den Reden unserer sozialdemokratischen Führer, nicht ein origineller Gedanke, kein geistreicher Einfall, kein packender Vergleich aus Natur oder Leben, nur abgebrauchte ^.iraden vom Dolche des Brutus, vom Schirlings- becher des Sokrates, oder unsinnige Antithesen wie die. „Jeder Aristokrat ist verdorb n, und jeder verdorbene Mensch ist Aristokrat; denn die republikanische Regierung und die öffentliche Meinung sind ein und dasselbe."
Er ist baar jedes Funkens von Humor, wie denn Humor überhaupt in der Schreckenszeit fast nur bei den Opfern zu finden war. So, wenn z B der ehrwürdige Minister des letzten Königs^ Malesherbes, auf dem Wege zum Schaffst beim Straucheln über die Gefängnißschwelle sagte: „Eine schliinnie Vorbedeutung, ein Römer würde in sein Haus zurückkehren!" Oder der verschmitzte Abb- ttcaury, als er an einen Laternenpfahl aufgehängt werden sollte: „Meint ihr, lieben Freunde, da ihr dadurch besseres Licht haben werdet?" Was Volkshumor sein sollte, war blutig und pöbelhaft wie z. B. die Bezeichnung der Guillotine als nationales Rasiermesser oder als rothes Fenster, und die Umschreibung des Endes der Geköpften mit- „In den Sack niesen."
Robespierre ist, nach den Forschungen Tain's, der von den Ideen Rousseau's berauschte und wild gewordene Spießbürger und Philister, der sich in semer Beschränktheit, seinem Ehrgeiz und seinem beständigen Mlßttauen zum Henker herausbildet. Beim Feste für das höchste Wesen (8. Juni 1794) sagte er : „Das Weltall ist hier versammelt. O Natur wie wundervoll und erhaben ist deine Macht! Wie müssen die Tyrannen erbleichen bei diesem Feste! Heute wollen wir uns dem Entzücken einer reinen Wonne hmgeben; morgen werden wir wiederum die Laster und die Tyrannen bekämpfen!" Ein anderes Mal sagt er: „Das Prinzip der Demokratie ist die Tugend und das Mittel, sie in's Werk zu setzen, der Schrecken!" Er- kämpft immer für die Tugend gegen q £a)ter. So ungefähr denkt sich mancher unserer Kommunisten die Sache auch, nur mit ein bischen anheren Worten. Robespierre sieht um sich immer
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoneeu-Bureaux von Haaseustein u. Vogler in Fr°Eurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XIII
Müsse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. 8.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
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