Deutsches Reich.
* Berlin, 19. Mai. (Tagesbericht.) Se.
Die Annahme derselben wurde von der Ucbernahme Majestät derKaiser pürschte, wie aus Prückelwi ; bindender gesetzlicher Verpflichtungen der Reichs- gemeldet wird, gestern früh und Abends in den dortiaen wrrtonttizT tritt SHortt/» __- _ _r. . c ry^„FL___ ____c n.. r v .< __ö
) an
(gar# e »Wo ist sie? Was ! bald I ' 6°0e 's sogleich oder —
Oder was?" höhnte Duvar.
Ich weiß ja
[3tl
M
sch bitte untei- age M Dant erweg.
noble, ntcl (3056 sch bei Zettel.
igen
ukt.
len.
ttiefftnb ische, hechte, ungc« wringt
illlll.
regierung mit Bezug auf die Militärstrafprozeßordnung und auf den Foribestand der zweijährigen Dienstzeit abhängig gemacht, mit der Vorlage also wiederum eine Macht - Frage verknüpft, die sich dahin formu- liren läßt: „Kaiserliches Heer oder Parlamentshcer?"
Forsten und streckte aus beiden Pürschgängen je zwei Rehböcke. — Ihre Majestät die Kaiserin kam gestern Abend in Begleitung der Herzogin Friedrich Ferdinand zu Schleswig-Holstein von Potsdam nach hier und wohnte in der Philharmonie einem Konzert zu Gunsten der Kaiser Wilhelm-Gedächtnißkirche bei.
• In den Nordostseekanal dürfen, einer amtlichen Bekanntmachung zufolge, fremde Kriegsschiffe und Kriegsfahrzeuge nur nach vorgehender, auf diplomatischem Wege zu erwirkender Genehmigung einlaufen. — Nach einer Meldung der „Agentur Talziel" aus Shanghai erhielt der Vizekönig Li-Hung-Tschang, da er unentbehrlich sei, den Auftrag, sofort nach der Zarenkrönung in Moskau nach China zurückzukehren, ohne andere Länder zu besuchen.
Trotzdem verquickten freifinnige und Centrumsblätter die Vorlage sofort mit Forderungen, die mit ihr in keinem ursächlichen Zusammenhänge stehen.
, denn das heißen, daß Du so auf mich
losfährft? fragte er heiser.
Wo ist sie? Was hast Du mit ihr gethan? fnnIHA nhor _« “ ’
los, wenn die Forderung auf Erhöhung der Dienstzeit nicht gestellt würde. Die Stellung der deutschen Arnree unter das Gutachten des Parlaments wäre absolut verwerflich; die deutsche Armee darf kein Parlamentsheer werden."
er,
(1043
[. 2 •reirbt
E^cheint täglich illißer <n Werktagen nach Sonn- Md grtertagin. - Quartal-Abonnemeuts-Preis bst der Erve-
Beitellgeld). Ios.rtiouSgebuhr für die g.spalten. Zeile -der deren Ream IO Pfa. Reklamen für di« Zeile SK Mg
Die Regierungsvorlage drohte trotz ihrer Dring- Lchkeit, an willkürlich erhobenen Parteisorderungen ju scheitern. Dies fand mit Recht den Widerspruch auf nationaler Seite und zwang die Opposition zu einer dorsichsigen Taktik.
In den Debatten am Montage erhielten jene 3 Forderungen eine direkte Vertretung nur durch die s freifinnigen und volksparteilichen Redner Richter und Haußmann. Die Centrumspartei befüiwortete sie in sehr gewundener Weise; sie will anscheinend noch Zeit zewinnen. Die verbündeten Regierungen ließen in- bessen darüber keinen Zweisel auskommen, daß sie >veit entfernt davon sind, auf derartige Direktiven
* (K o l o n i a l e s.) Die Gesammtausfuhr unserer Kolonien beziffert sich gegenwärtig auf 14073 000 Mark. Davon entfallen auf Ostafrika 4 590 000 Mk., auf Kamerun 4448 000, auf Togo 2 894000, auf Südwestafrika 872 000 Mk., auf Neuguinea und den Bismarck-Archipel 776 000 Mk. und auf die Marschallinseln 493 000 Mk.
ewinne Mai, Herrn Hausen, [3057 rrd.
einzugeben. Der Reichskanzler erklärte, daß eine Reform des Militärstraiverfahrens schon seit längerer Zeit vorbereitet, ans den Grundsätzen der modernen Rcchtsanschauungen aufgebaut und dem Reichstage voraussichtlich im Herbste zugehen werde. Von einer formellen Bürgschaft nach dem Wunsche des Herrn Richter sagte er kein Wart.
Ebenso lehnte der Kriegsminister auf das Bestimmteste das Verlangen nach einer gesetzlichen Verpflichtung für die Beibehaltung der zweijährigen Dienstzeit nach d m 1. April 18 >9 ab. Gleichzeitig gab derselbe eine in der Sache erschöpfende, in der Form verbindliche Darlegung der Beweggründe, welche'vor drei Jahren für die Neuerrichtung der vierten Bataillone in ihrer bisherigen Stärke und gegenwärtig für ihre Umformung in selbstständige Regimenter maßgebend gewesen ftn\ — und zwar so Überzeugend, daß die der Reichskriegsverwaltung gemachten Vorwüse wegen mangelnder Sachkenntniß und Willensklarheil, sowie andere Uebertreibungen mit Bezug auf die Vertrauenswürdigkeit der militärischen Sachverständigen ihre Urheber beschämen müssen. Hoffentlich führt, ihre Berathnng in der Budgetkommission, wo neue Erklärungen der Regierung erwartet werden, bald zu einer befriedigenden Regelung im Jntei esse des Vaterlandes.
„Gestern um diese Zeit; ich bin immer einmal des Tages zu ihr gegangen, um ihr Nahrung zu > bringen und wich zu überzeugen, daß sie da sei. Ich habe auch Niemandem als mir selbst getraut, doch als ich heute kam, war sie fort."
„War die Thür offen?"
„Nein — das ist das Merkwürdige; sie war verschlossen, wie ich sie verlassen hatte, und deßhalb
Marburg,
Tonnerstag, 21. Mai 1896.
in dem meinen," sagte ihr Bruder in überzeugendem Tone. „Doch wir verlieren nur die kostbare Zeit. Du mußt mir in dieser Sache Vertrauen schenken, wenn Du meine Hilfe verlangst und das Entkommen dieses Weib von so großer Wichtigkeit ist wie Du sagst."
Die vierten Bataillone.
* Der Reichstag hat die erste Lesung der Vorlage wegen der Umformung der vierten Bataillone beendet. In den Debatten stellten sich ihr die meisten Redner nicht unsympathisch gegenüber. Nichtsdesto- vwiger zeigt sich in der Haltung einzelner Parteien das schon seit einem Menschenalter wahrgenommene Streben wieder, unabweisbare Forderungen der Re- giemng, namentlich auf militärischem Gebiete, zum Austrag parlawentarischer Machtfragen zu benutzen.
Wie einst in der preußischen Konfliktsperiode der Meinungsstreit über die Hecres-Reorganisatton nur die konlisse bildete, hinter der man die Lösung der Frage: machtvolles Königsthum oder bedingungslose Par- lamentshcrrschaft? zu Gunsten des Parlamentarismus betrieb, — so hat man auch jetzt wieder die Gelegenheit benutzt, um die Partei-Interessen zu fördern.
(Nachdruck verbolen.)
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)
täglich ch Befahren. Hungen j Kratz, ßerthor, sälzer, ahnhof- nich be> ;eschieht I
Die Dringlichkeit und tiefere Berechtigung der Vorlage ergiebt sich für Jeden, der sich nicht absichtlich gegen Thatsachen verschließt, von silbst. Die vierten Bataillone in ihrer bisherigen Gestalt waren nur ein Versuch, der fehlgeschlagen ist. Ihre Umformung ist einfach ein Gebot der Aufrechterhaltung der Schlagfert-gkeit und inneren Tüchtigkeit des deutschen Heeres; — für nationales Denken giebt cs da kein „wenn" und „aber".
Am«ig«n nimmt «utgrgrn di, Expedition dieses Blatte» sowttdi, Annoncen-Bureaux von Haasentzein u Bögler in K^kfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXII Qrtfirn Moste in Frankfurt -. M., Berlin, München u Köln; C L.
Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover Paris
öcherttttche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Allnfirirles Eannlaasblatt. »»«n-un z-«b->«
Svre-bsLunden der Redaktion: 10-11 Uhr Vormittags ^'
M
)0N Ä )3, b< hen d sebraüä Danff# zahlr-j Jis! ein i
»Das ist es — o, daS ist es!" keuchte Mylady, indem sie die weißen, beringten Hände auf das Herz druckte um dessen Klopfen zn beruhigen. „Es war! dachte ich auch, Du bätttst ^s'getbän" """ X?$r”1 "°l 7°; st-W-Is. d,«
q JCU - t I Schlussel erlangen können?"
? 3}“Öa^ beT eibIeJ*te und bem ter „Unmöglich!" rief Sylvia. „Auch war die Thür alleinwar Ette «icht Erstaunen von außen verschlossen und verriegelt und wenn sie
Züäe unh “Ä9 diese geöffnet hätte, dann kam noch der Durchgang
werden sah wirklich aus, als ob er ohnmächtig und die verborgene Thür zu diesem, die sie nicht .Magnus Sever's Fran?" stotterte er mü ber. Snt°" ttom- ba das Geheimniß nicht sagender Stimme. „Allmächtiger Gott!" „Hast Du die Thür wieder geschlossen, als Du
Siebentes Kapitel. I herauskamst, nachdem Du sie nicht gefunden hast?"
$ lll” 1 ‘ [«V«hn“r*' fIa8“w™”2B»[u9’bainl Ich war üön,,u,t da.
.«• M, ** i*,K fW'6 l"
“Ä*!- .„W Mdlai» mU bWra„L W "• -»°"-> *
SVSJ?9^ t 'Ff C!r genug, Lady Tare ging eilig voran. Keines von ihnen a9e» b"^ E^„s° tsU Und Du kennst I sprach ein Wort, bis sie den Platz erreicht hatten. b D„vb flC , ^e sanden jetzt die Thür geschloffen und Duvar
nitfit 9^^,,^dst; er konnte sah neugierig zu, wie feine Schwester die verborgene
?e2is ®?t= Seher berührte, welche eine Thür in der anscheine d
XtX^SX tit l'in» Schwester soliden Maner öffnete, doch er machte keine Be- r- K ™ « x "«kunü. bis sie sich in dem Raume befanden, den xicht langer an der Thatfache. die Gefangene noch vor Kurzem bewohnt hatte.
„Du hast recht," sagte er heiser. „Wenn wir! ' 1X
« nicht auffinden, find wir ruinirt. Also, wann! (Fortsetzung folgt.)
hast Du sie zuletzt gesehen? — Sprich schnell!" I -------------
* (Des Kaisers Dank.) An seiner Spitze pnblicirt der „Reichs- und Staats-Anzeiger" folgern Woche danach herumspionirt. Nun, wo ist sie? O, Derrick, nm's Himwelswillen, spiele nicht mit mir 1 Du weißt nicht, was davon abhängt, daß dieses Weib in sicherem Gewahrsam bleibt."
„Ich weiß nichts von irgend einem Weibe, das schwöre ich Dir, Sylvia!" betheuerte Duvar heftig. „Wer war sie? Wo war sie?"
„Sie war hier, in einem geheimen Zimmer, dessen Zugang und Sage nur mir bekannt war, und sie ist fort! Sie hat niemals allein herauskommen können; es muß ihr Jemand geholfen haben, und ihre Flucht ist mein vollständiger Ruin, — das ist ganz sicher!"
„Vielleicht nicht, wenn Du Dich zehn Minuten wie ein bemünftigeS Frauenzimmer benehmen kannst und mir die Lage der Dinge erklären willst. Erzähle mir Alles!" sagte Dubar, sie beruhigend.
„Ich will es Dtt nicht sagen, wer sie ist!" ch"e Lady Dare wild. „Ich will nicht! - Ich will nicht!"
„Sei keine thörichte Närrin, Sylbia!" überredete re ihr Bruder mü ärgerlicher Verachtung. „Du ^onnst Dü nicht helfen, und wenn Du willst, daß ch Dtt helfen soll, so mußt Du etwas Vertrauen zu mir haben! Du bist doch sicherlich die größte Idiotin, die je geboren wurde. Glaubst Du, Du bannst mich immer zu Deinem Werkzeuge machen, ohne mir Etwas zu sagen? Glaubst Du denn, daß ch irgend Etwas benatheu oder zu Deinem Schaden berwenden würde?"
Duvar befand sich in seinem Zimmer, als er ^es sagte. Doch kaum waren diese Worte über stüie Lippen gekommen, als heftig an seine Thür geklopft wurde und dieselbe, ohne daß man ein „Herein!" "wartete, aufflog. Lady Dare stürzte herein; sie tourt S. ^ch wie eine Leiche und ihre großen Augen
» ='6ten unheimlich in dem aschgrauen Gesichte, als n un» ßr aus ihn zustürzte und ihn mit beiden Händen an smuem Rockkragen faßte und schüttelte.
", „Elender!" kreischte sie, „was hast Du mit ihr Metal Macht? Miserabler, herumlungernder Spttn! (28Ss Ädas! Wo ist sie?"
Lady Dare war eine große kräftige Frau und der plötzlichen Ueberraschung war Duvar halb Mvürgt, ehe er noch wußte, daß sie im Zimmer sei.
„Wo ist wer?" keuchte er. „Nimm die Hände «g. Willst Du mich umbringen?"
„Jawohl!" zischte die zänliche Schwester.
Doch sie ließ etwas nach, er riß sich von ihr ws und stand bann vor ihr, sich schüttelnd uni) « mit aufgerissenen Augen und zütemden Lippen Dlstanend.
Lady Sylvia warf ihm einen prüfenden Blick zu „Ja, das glaube ich. Du würdest noch ein “ .ouj wciB j». schlimmerer Herr sein, als—“ ein Schauder über-
Y !' fjjj / “ ®u lachst, »ud glaube. Du weißt lief sie.
r 'e"'t nicht." | „Hauptmann Scver? — Dg irrst Du Dich!
.Du weißt es ganz gut. Du hast die ganze Wirklich! Was in Deinem Jntereffe ist, ist ja auch
?ZUg. [3044 aal. ü:
feen Allerhöchsten Erlaß: „Aus Anlaß der Wieder-, * (Gebührenordnung für Aerzte) Die W des Tages, an welchem vor fünfundzwanzig!heuttge Nummer 119 des „Reichs- und Staats- Ä Fra^furter Friede geschlossen, Anzeigers" bringt eine Bekanntmachung des Ministers
find Mir aus dem deutschen Vaterlande von Veteranen, I der geistlichen rc. Angelegenheiten betteffcnd den “m Te*tt^nr33ereini9unsenpatriotischer Erlaß einer Gebührenordnung für approbirte Aerzte Re chsburger zahlreiche Telegramme zugegangen, in und Zahnärzte. 8
welchen der Treue gegen Kaiser und Reich, der Freude I * n « $. 1t <
über dre großen Errungenschaften des bedeutungsvollen s-prist r; ?L U t?’ beL Ue?er“
Zeitabschnitts und der Hoffnung auf eine toeitere fried-! "»Parlamcntshccr? lesen wir m der „Konserv.
liche Ausgestaltung deutscher Mach und Stärke^ be- S un,eIt8e Compeusationspolitik
geifterter Ausdruck gegeben ist. Vielfach war dam J a Grafen von Caprivi ist unser die Meldung verbunden, daß die Feier zualeich be- ^"^^ Heenvesen aus eine schiefe Ebene gedrängt
nutzt worden, um die Erinnerung af kne aS Zci't I Demokratie wurde ausgechrochenermaßen
durch die Errichtung weiterer Denkmäler und Denk- Ct^ ^7 “b,olut noth-ge — Verstärkung der zeichen für den in Gott mhendenHeldenkaiser WilhelmIr« ^ri)erun.9 ber zweijährig en Dienst-
den Großen und die auf dem Felde der Ehre ae- Compeustitton bewilligt. Die Gegner des
fallenen treuen Söhne des Vaterlands für alle Zeiten ^smus scheinen nun die deutsche Armee festzuhalten. Jch bin dmck dttse Wh™ P"eÜ8 .a(8 "Parlamentshecr" zu betrachten und herzlich erfreut worden und spreche allen Beiheiliaten I ieöer [t°ti)toenbigen militärischen Forderung auf diesem Wege ^einen ^au sieht also.
Ich ersuche Sie, diesen Erlaß alsbald zur öffentli-fien I eS wäre, wenn man m Militärischer
Kenntniß zu bringen. 3 öffentlichen Beziehung nach der Art des Grafen v. Caprivi noch
Pröckelwitz, den 17. Mai 1896 Itoei er "populären Strömungen" nachgeben und nicht
Milbe km T R |^t9run^ at[ttn auf das Urthcil Sachverständiger An den Reichskanzler" 9 putzen wollte. Nun verlangen die Links-
zm.. ,. , ' I liberalen eine förmliche Garantie daü die -mei-
f , - (Bürgerliches Gesetzbuch.) Kaum sind,!jährige Dienstzeit im deutschen Heere für ewige
5Jn ber "^oft ' die verschiedenen Krisen- Zeiten beibehalten bleibe; andernfalls soll die neue frCWf?6? verstummt, welche an die Frage des Militär- Militärvorlage, betteffend die Umformung der vierten strafversahrens nni> seiner Reform ankuüpften, so! Bataillone, abgelehnt werden. Nur der einfeitiafte toten schon wieder neue Gerüchte von bevorstehenden Parlamentarismus kann eine solche Forderung stellen ^?derungen im Rache der Krone auf in Verbindung die kein Reichskanzler, kein Kriegsminister aecepttten Mir den Wünschen, auf Durchberathung des bürger-1 könnte. Die Haupffache ist es doch daß das deutsche
^^pduchs m^ber laufenden Session. Fürst Heer schlagfertig und leistungsfähig bleibt. Genügt u« » 6° ® bx dringenden Wunsch hegen, dazu eine zweijährige Dienstzeit, so wird daran fest- schaft 'm ?bsch•'einer Reichskanzler- gehalten werden, sollte es sich aber ftüher oder später schäft znm Abfchluß zu bringen und, weil erIHerausstellen, daß die Ausbildung der Soldaten zum Herbst sich m das Privatleben zurückziehen will, darunter leie et, daß dadurch das bisher als mnster- 7L ??7P^enge Durchberathung des bürgerlichenIgütig dastehende deutsche Heer an Schlagfertiakeit Gesetzbuchs dringen. Daß Fürst Hohenlohe nach so und Leistungsfähigkeit Znbüß s°^^wäre^esIX arrgem Wirken m deutsch-nationalem Sinne den!los, wenn bie' Lenina
Wunsch hegen mag, diese seine Wirksamkeit auch äußerlich durch die Vollendung der Reichseinheit zu krönen, erscheint sehr glaublich; das Gegentheil wäre geradezu unnatürlich. Ebenso ist es wahrscheinlich, daß der Reichskanzler im Interesse des baldigen Zustandekommens des bürgerlichen Gesetzbuchs dessen unverzügliche Durchberathung besonders lebhaft wünscht Aber es ist durchaus willkürlich, den Grund dieses Wunsches in nicht in der Sache selbst liegenden Erwägungen, fonbern in angeblichen Rücktrittsabsichten zu suchen. j