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doch nicht
und Tochter ein ganz eigenthümliches Paar waren
Wangen, fragte sie.
auf seiner Fahrt zur Kirche passiren sollte, war gleichsam in einen grünen Hain verwandelt; Flaggenmasten, mit Guirlanden verbunden, säumten sie ein.
Am Ausgang der Kaiserstraße, dem Hauptbahnhofe gegenüber, war eine Ehrenpforte errichtet, das Uhr- thürmchen an der Kreuzung der Kaiserstraße und den Anlagen durch wandartige Dekorationen mit überleben? großen Kaiserbüsten verdeckt und vor der Katharinenkirche erhob sich ein tempelartiger Vorbau mit vergoldetem Kreuze auf der Kuppel und mit reichem malerischen Schmuck und Draperien versehen. Der „Schwan", ein altberühmter Gasthof, in dem schon Blücher nach der Rückkehr aus Frankreich 1815 abgestiegen ist, trug besonders reichen Schmuck. Die im Jahre 1880 dort angebrachte Tafel, welche in verblaßten Goldbuchstaben verkündete, daß in diesem Hause am 10. Mai 1871 der Frankfurter Frieden geschlossen wurde, ist durch eine neue ersetzt, die Wände waren ganz mit Tannengrün bekleidet. Im Innern war das ganze erste Stockwerk für den Gebrauch des Kaiserpaares eingerichtet. Dem „Friedenssaal" ist im Allgemeinen seine durch die historische Erinnerung geweihte Form belassen worden. Neben dem historischen Mobilar, das die Diplomaten beim Fricdensschluß benutzt haben, erhielt der Saal zwei prachtvolle Möbelgarnituren. — Die großen Geschäftsund Privathäuser wetteiferten mit einander in der Ausschmückung. Der Schmuck mancher übertraf das bisher Dagewes ne. Sogar die Fuhrwerke, Droschken und Equipagen waren mit Guirlanden und Fähnchen geziert, die Pferdebahnwagen glichen wandelnden Lauben. Ter Zuorang von Fremden war ein enormer; so waren z. B. auch aus Marburg viele nach dort gefahren. Und Allen, die den deutschen Kaiser und die Kaiserin von Angesicht sehen wollten, war dies auch vergönnt gewesen, die Absperrungsmaßregeln waren sehr gelinde gehandhabt.
Kurz nach 10 Uhr verkündeten Böllerschüsse der harrenden Menschenmenge, daß der Kaiserliche Sonderzug in den Hauptbahnhof eingelaufen war. Auf letzterem war zum Empfange eine Ehrenkompagnie des 116. Infanterie-Regiments aus Gießen, dessen Chef der Kaiser bekanntlich ist, aufgestellt; desgl. waren die staatlichen und städtischen Vertreter anwesend. Der Erste der letzteren, Oberbürgermeister Adickes, hieß das Kaiserpaar Namens der Stadt willkommen. Danach erfolgte der Einzug. Der sechsspännige Wagen, in welchem die Majestäten saßen, war von einer Abtheilung des in Bockenheim garnisonirenden Husarenregiments eskortirt, ihm an schlossen sich die Equipagen mit dem Gefolge und
Lady Dare war auch wirklich unfähig, etwas Anderes als sich selbst zu lieben. Regima war ihr nur die Erbin der Dare'schen Besitzthümer, und ohne dieses Kind wäre sie gezwungen gewesen, sich mit dem verhältnißmäßig unbedeutenden Theüe ihres Witthums und ihrem Hause in Marvelleux zu begnügen.
Mylady liebte keine Kinder und schützte Regima mehr um des Reichthums, der Ehren und Stellung willen, die sie präsentirte und ihr sicherte, als aus irgend einem anderen Grund.
TaS Kind war größtentheils vollkommen unbeaufsichtigt und wenn ihre Neigungen nicht mit denen ihrer Mutter in direkten Widerspruch geriethen, ließ man sie ruhig denselben folgen.
(Fortsetzung folgt.)
Frankfurt a. M., den 10. Mai 1896.
Wilhelm. I. K.
Fürst zu Hohenlohe.
An den Reichskanzler." * * ♦
linier allen Erinnerungsfeiern, die am Sonntag m deutschen Reiche noch in den verschiedensten Städten iegangen sind, ragte die in Frankfurt a. M. ab- gehalteue als erste hervor, zumal sie noch eine besondere Weihe empfing durch die Anwesenheit »nseres Kaiserpaares, das hierbei der Enthüllung des dem verewigten Kaiser Wilhelm l. gesetzten Denkmals beiwohnte. Die alte Kaiserstadt «m Main hatte sich überaus festlich geschmückt, sie duftete nach Tannen, wie um die Weihnachtszeit. Alles war aufgeboten, um unserem Herrscherpaar einen Würdigen Empfang zu bereiten. Frankfurt hatte es »erstanden, sich herauszuputzen, die Straßen und Häuser prangten in einem selten reichen Fahnen- und Blumenschmuck. Die Kaiserstraße, die der Monarch
Die
Friedensfeier in Frankfurt a. M
* Eine Extraausgabe des „Staatsanzeigers" verbreitet folgenden Kaiserlichen Erlaß:
mit einem verletzenden Auflachen.
Eine dunkle Röthe stieg in Regimas „Worüber lachst Du den eigentlich?" „Ueber Dich natürlich!"
„Nun - meinetwegen, Rupert wird gehen."
Wissenschaft, Kunst und Leben
* Göttingen, 9. Mai. (Prof. Liebscher f.) Der Direktor de» landwirthschaftlicheu Instituts hiifiger Uni- velfität, Profeffor Liebscher, ist, 43 Jabre alt, gestorben. Piofesior Liebscher war früher in Poppelsdorf.
* Berlin, 9. Mai. (-lXjähriars Jubiläum der Akademie der Künste. Der Festzvg der Berliner Künsller zur Frier des 100 jährigen Jubiläums des Bestehens der Akademie fand bei herrlichstem Wetter in fo'- genber Ordnung statt: Voran kam ein prachtvoller Zug von als Blumen gelleideten Tdeilnehwern. Er folgten die einzelnen Gruppen: Malerei, Bildhauerei und Archstektur. Hieran schloß sich der Prunkwagen der Architettur, welcher einen prachtvollen Anblick gewährte. Besonders hervorragend in Ausstattung und Durchführung war der dann folgende historische Zug in den Trachten der verschiedenen Völker und Jahrhunderte und in der alten branden! urgischeu Tracht in der Z it des Kurfürsten Friedrich III. Ten Schluß b'Ibete ein Phautafiewageu, auf dem d e deutsche Sage und das Märchen dargestellt waren. Etiaßenfenster und Ballone, sowie die Dächer der Häuser an den Straßen, welche der Zug passitte, waren von einer zahllosen Menschenwenge besetzt.
sie für Gründe hat; das heißt, wenn sie überhaupt welche hat," fügte sie zweifelnd hinzu, indem sie weiterging.
Die hochmüthige Lady hatte es verweigert, Rupert weiteren Bescheid zu geben, doch sie ließ sich dazu herab, ihrer Tochter zn sagen, daß sie das fortwährende Streiten zwischen ihr und Rupert nicht mehr mitansehen könne.
„O, ich bitte Dich!" sagte das vorlaute Kind. „Das ist lein Grund — unser Streiten geht Dich nichts an."
„Es langweist mich aber entsetzlich. Du willst doch nicht etwa sagen," fügte Lady Dare spöttisch hinzu, „daß Du Rupert nicht fortlasien willst?"
„Das will ich gerade sagen," aMwortete Regima wuthig. „Ich habe ihn lieb, wenn ich ihn auch necke. Und außerdem, da wir jetzt verheirathet sind, müssen wir ja einander lieben."
„Ach — wirklich?" höhnte die Mutter wieder
Marburg,
Dienstag, 12. Mai 1896.
(Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Amerikanischen von August Leo (Fortsetzung.)
„Willst Du mir sagen, weßhalb?" fragte Rupert «lfgeregt.
„Nein!"
Rupert stand einen Augenblick füll, seine zornigen Blicke begegneten trotzig den verächtlichen der Lady.
„Das werde ich meinem Onkel schreiben," sagte «. Eine fahle Blässe zog über Lady Sylvias Gesicht.
„Dagegen habe ich Nichts einzuwenden," erwiderte fe. „Inzwischen wirst Du hier abreisen, sobald ich He nöthigen Vorbereitungen getroffen habe. Tas ist Alles."
Sie winkte 'gebieterisch mit der Hand und der Knabe ging mit hochklopfendkm Herzen hinaus; die Brust bebte chm vor Entrüstung.
Als er die Terrasse erreichte, war Regima gerade »on ihrem Ritie zurückgekehrt. Triumphirend von iem Pferde springend, ehe der Stallknecht ihr zu Hflfe eilen konnte, eilte sie die Marmorstufen hinauf, «Is ihr junger Gatte ihren Namen auSrief.
Die kleine Schöne wollte mtt einem verächtlichen Aufwerfen ihres Köpfchens vorübergehen, als Rupert wieder sprach.
Dieses Mal schien ihr etwas Besonderes in seiner Stimme aufzufallen; sie drehte sich um, blickte ihn 88 und ging bann langsam auf ihn zu.
„Was ist Dir geschehen? — Bist Du krank? — Hast Du Dich verletzt? Oder tft es, weil Du *?f mich böse bist?" Regima sprudelte alle diese «ragen in einem Äthern hervor.
den Ehrengästen. Von den Spalier bildenden Vereinen, Korporationen, Schulcn, sowie von dem überaus zahlreich Vertretenen Publikum, das das Trottoir sowie sämmtliche Fenster der anliegenden Straßen und sogar die Neubaue füllte, enthusiastisch begrüßt, ging die Fahrt zunächst nach der Katharinenkirche zum Festgottesdienst; die Predigt hielt Konsistorialrath Pfarrer Dr. Basse. Aus dem Wege zum Gotteshaus wurden die in Jugendfrische prangenden Allerhöchsten Herrschaften nicht müde, lebhaft für den begeisterten Empfang durch Grüßen zu danken.
Während des Gottesdienstes strömten nun die Volksmassen zum Opernplatz, wo inzwischen die um das Denkmal errichtete Tribüne sich gefüllt hatte. Ein reicher Damenflor in den prachtvollsten Toiletten, Herren im Frack, viele Offiziere, der Denkmalsausschuß 2C. waren anwesend; auch der jeweiligen besten Schülerin resp. dem tüchttgsten Schüler aus jeder Klasse der Frankfurter Schulen war es vergönnt, im Tribünenraum der Feierlichkeit beizu- wohnen. Die Herren vom Empfange, sowie 6 junge Damen, von denen eine der Kaiserin ein prachtvolles Blumenbouquet überreichen durfte, waren bei dem dem Denkmal gegenüber errichteten Kaiserzelt auf- gestellt. Letzteres war 12 m hoch, 8 m breit bei einer Tiefe von 6 m. Der Stoff dazu war in oker- farbigem Ton gehalten und reich mit Goldftanzen, Schnüren usw. verziert. Eine auf roihem Kissen ruhende Kaiserkrone schloß es nach oben ab. Unter biefetSrone. befand sich auf großem Schild nach dem Denkmal zu der Reichsadler, nach dem Opernhaus zu der Frankfurter Adler. Auf beiden Seiten führten Estraden in das Zelt, das direkt an den Bürgersteig des Opernplatzes gestellt war. Ausgeschlagen war dasselbe mit kostbaren Gobelins. Die zur Parade befohlenen Truppen — eine Ehren - Kompagnie des 2. großh. Hess. Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm, des 1. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 81, des 1. Hess. Hnsaren- Regts. Nr. 13 und die Lehrschmiede — waren mit Musik aufgezogen und vervollständigten das vom goldigen Sonnenglanz besttahlte Schauspiel.
Kurz vor 1 .,12 Uhr ertönte sich immer näher fortpflanzendes Hurrahrufen, ein Zeichen, daß das Kaiserpaar sich näherte. In derselben Eskorttrung hielt auch alsbald der Zug vor dem Kaiserzelt. Der Monarch, in der Uniform eines Obersten des ersten Garderegiments zu Fuß, sowie die Kaiserin, die eine feegrüne Robe, ein ebensolches Capotthütchen und einen grünen Sonnenschirm trug, beide mit dem orangefarbenen Bande des Schwarzen Adlerordens geschmückt,
„Nicht?" fragte Mylady gleichgiltig.
„Und unser Zanken ist auch nicht der Grund, weßhalb Du chn fortschicken willst!" rief das frühreife Dämchen. „O, ich kenne Dich, Mama!"
„Nun wohl," sagte Lord Dare gelaffen. „Wie wäre es, wenn Du jetzt gingest und Dein Reitkleid ableg'est?"
Man wird leicht bemerken, daß diese Mutter
wurden mit lautem Hoch begrüßt und verneigten sich, nachdem sie das Zelt betreten hatten, dankend nach allen Seiten. Die Allerhöchsten Herrschaften waren augenscheinlich in der besten Stimmung, denn sie pflogen mit den noch im Kaiserzelt erschienenen Gästen — unter ihnen der Landgraf von Hessen, die Landgräfin von Hessen, deren Sohn mit feiner Gemahlin, der geborenen Prinzessin Margarethe von Preußen und Schwester des Kaisers, Finanzminister Miquel, der Ehrenbürgermeister Frankfurts — lebhafte Unterhaltung. Das Kaiserliche Gefolge bestand aus dem Chef des Civilkabinets von Lucanus, Oberhof- marschall Graf zu Eulenburg, General von Hahnke, Leibarzt Dr. Leuthold, sowie den dienstthuenden Flügeladjutanten Oberst von Scholl und Major Graf Moltke. Vom Hofstaat der Kaiserin waren vertreten die Oberhofmeisterin Gräfin von Brockdorff, die Hofdame Frl. Gräfin von Gersdorff, der Oberhofmeister Frhr. von Mirbach und Kammer- Herr Graf von Keller. Die ganze Veranstaltung bot ein unvergeßliches Bild.
Nachdem sodann Se. Majestät auf Befragen des Oberbürgermeisters durch Neigen des Kopfes dieEr- laubniß zum Beginn der Feier gegeben hatte, fang ein ca. 300 Sänger starker Chor — der Frankfurter „Liederkranz" und der Sängerchor des Lehrervereins — Lachner's „Macte Imperator". Darauf hielt der 1. Vorsitzende des Denkmal - Ausschusses, Oberbürgermeister Adickes, eine Ansprache an die hohen Herrschaften, die der Kaiser ernsten Gesichtes in unbeweglicher Haltung anhörte. Nachdem mit dem Schluß der Worte das Denkmal für enthüllt erklärt war, zeigte sich letzteres in feiner trefflichen Ausführung. Es stellt den Kaiser zu Pferde dar, mit einem milden Lächeln im Gesicht, den Sockel bekleiden Genien Lange blickte das Kaiserpaar in das Antlitz des großen Monarchen und schien von der Aussührnng des Monumentes recht beftiedigt; mit sichtlichem Interesse erörterte Se. Majestät mit seiner erlauchten Gemahlin dieses und jenes am Denkmal. Darauf durste der Oberbürgermeister den Dank der Majestäten, die ihm die Hand reichten, welche jener ehrfurchtsvoll küßte, entgegen nehmen. Auch dem sodann zur Vorstellung befohlenen Schöpfer des Denkmals reichten der Kaiser und die Kaiserin unter anerkennenden Worten die Hand. Ein Schlußgesang des oben- gedachten Chores schloß die Denkmalsfeier, der sodann sofort die vom Kaiser abgenommene Parade folgte; ein prächtiges militärisches Schauspiel. Nach Beendigung derselben erfolgte die Abfahrt nach dem „Hotel zum Schwan" und von dort zum Frühstück bei
„Bei der heutigen fünfundzwanzigjährigen Wiederkehr des Tages des Frankfurter Friedensschlusses ist es NirBedürfniß, allen jetzigen und ehemaligen Angehörigen des Civildienstes, welche sich, fei es in höherer, fei es m geringerer Stellung, Jeder an seinem Theil, «n die großen Erfolge von 1870 71 verdient gemacht haben, in dankbarer Erinnerung Meine Anerkennung auszudrücken. Ich gedenke dabei nicht nur der Beamten der Post- und Telegraphen-Verwaltung, deren Verdienste Ich bereits in Meinem Erlasse vom 18. Januar d. Js. anerkannt habe, sondern nicht minder der unermüdlichen und erfolgreichen Leistungen der Beamten des trefflidj organifirten Feld-Eisenbahn- dienstes, wie der vei dienstvollen Thätigkeit der Beamten des Großen Hauptquartters und der Civilverwalttmg i» den okkupirten Gebietstheilen. Sie alle haben in chrer amtlichen Stellung mit Aufopferung und Pflichttreue zur Erfüllung der in jener großen Zeit der Einigung der deutschen Stämme gestellten Aufgaben bcigettagen. Ich bertraue zu Gott, daß ähnliche Zeiten gleich pflichttteue und opferfreubige Männer finden werden. Sie wollen diesen Meinen Erlaß durch den „Reichsanzeiger" zur öffentlichen Kenntniß dringen.
Erscheint täglich «her en Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Ml., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsrrtionSgebühr für bi« gespalten» Zell» •h»r Keren Ranne io $fg. fltefirmen für bi» Zeil« 25 Mg,
Das Gesicht des Knaben war sehr bleich und er sah vollständig verzweifelt aus.
„Regima," sagte er, ihr die Hände entgegenreichend, „laß uns während der kurzen Zeit, die uns noch bleibt, Freunde sein! Ich gehe fort von Kenlis."
.Du gehst fort?" erwiderte das Mädchen, indem es seine großen, leuchtenden Augen vor Erstaunen weit aufriß. „Das glaube ich nicht."
„Aber es ist so. Deine Mutter hat mich soeben holen lassen, um mir es zu sagen. Mein Hofmeister soll entlassen werden — ja, ja, es ist so! Sie ha! mich ja niemals leiden können und jetzt haßt sie mich noch viel mehr als sonst aus e nem besonderen Grunde. Und der Onkel hat mir doch ganz-bestimmi gesagt, daß Alles so weitergehen sollte wie bisher mit meinem Unterrichte."
.Es ist schändlich! Es ist abscheulich!" rief Regima respektwidrig.
„Aber das sieht her Mama ganz ähnlich; Wir kennen sie doch, sie macht es immer so."
„Und wir wollen während dieser Zett noch Freunde sein, nicht wahr, Regima?" drängle der Knabe.
„O, natürlich!" sagte sie herablassend „Es ist ja gar kein Hinderniß vorhanden, wenn Du meine Wünsche nicht durchkreuzest und mich nicht böse machst. Jetzt thut es mir leid, daß ich das Buch zerriß, wenn Tu es lesen Wolltest; aber Du weißt doch so gut wie ich, daß ich sehr heftig bin und daß Mama immer sagt, das fei ein Erbfehler. Wir Alle haben ihn und wir können nichts dafür, das weißt Dn doch, Rupert?"
„Ja," antwortete er düster. „Thut eS Dir leid, daß ich fort muß, Regima?"
noch f° ausgemacht, daß Du u»u .cuiyici. cm geuez cigciuyumiiujri? PUUC waren fleoft, sagte das Kiud in seiner hochfahrenden Weise, und daß zwischen ihnen nicht viel Liebe verschwendet „Ich werde erst mit Mama sprechen und hören, waS werde.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»
sowie di« Annoncen-Bnreaux von Haasenftein n Vogler in __
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Habra
Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; C. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover Paris
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
1 *” Jlluftrirtes Sonntagsblatt.
lo^-n’uhr“ VormlltagS^^