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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Marburg,
Sonntag, 10 Mai 1896
Anzeigen matnu «algegev ou Erorvrtton bttjee BlallrS sonst» bk Annoncen-Bureau; von Haasrnstein u Vogler in Frankfurt a. M-, Eass«l, Magdeburg und Wim; Rudolf Mosi« in Frankfurt a. M., Berlin, München u Köln; 6. L. Daube n. 60. in Frankfurt a M., Berlin Hannover Vari»
mi. Jahrg.
Deutschland als Friedenshort.
Zum 10. Mai, dem IubiläumStage der Unterzeichnung des definitiven deutsch-französischen Friedenövertragcs 1871.
*** Daß dem deutschen Vaterlande ein glorreicher Reichsfriede beschicden sein möge, das war der Wunsch, mit dem der greise Heldenkaiser am 21. März 1871 dm deutschen Reichstag eröffnete. Wohl mochte ein solcher Wunsch sein mildes Herz erfüllen, das in drei kurz aufeinanderfolgenden Kriegen von dem unendlichen Jammer, den auch ein siegreicher Kampf mit sich dringt, tief verwundet worden war. Und wie ein gütiges Geschick den bescheidenen Herrscher in seinem 8ltcr mit reichen Gaben überschüttet hatte, so erfüllte «8 ihm auch diesen Herzenswunsch. Als er 17 Jahre »ach jener Parlamentseröffnung die müden Augen schloß, da wußte er sein großes Reich inmitten der Segnungen eines sicheren Friedens, als er ihn damals »ach der Niederwerfung des Erbfeindes hatte erhoffen dürfen. Fast ein Jahrzehnt ist seitdem vergangen »nb immer noch erfreut sich das deutsche Volk eines ruhigen Friedens. Der emsige Landmann, der rüstige Handwerker, der eifrige Kaufmann, sie Alle dürfen in Ruhe ihrem Erwerbe nachgehen, ohne befürchten zu müssen, im nächsten Augenblicke den Pflug, den Hobel oder die Feder mit Flinte und Säbel vertauschen zu müssen.
Wenn dem deutschen Reiche ein Vierteljahrhundert des Friedens vergönnt gewesen ist und wenn das deutsche Volk hoffen darf, auch in's Künftige der Segnungen des Friedens theilhaftig zu bleiben, so muß dankrar anerkannt werden, daß die Leiter des Reiches ein ebenso großes Verdienst an der Erhaltung des Friedens sich zuschreiben dürfen, wie sie und ihre Vorgänger es an der ruhmreichen Einigung des Vaterlandes besaßen. Denn es ist dem deutschen Reiche nicht leicht gemacht worden, in ruhigem Frieden der Förderung der inneren Entwicklung obzuliegen. Der Nachbar im Westen hatte sich rascher von dem schweren Schlage erholt, als man es hatte ahnen können, und mit dem Bewußtsein wiedeierlangter Kraft begangen auch Uebermuth und Hochmuth wieder dei ihm einzuzichen. Er vermochte es nicht zu ver- »inden, daß e, sich von einem Stärkeren hatte beugen müssen und nannte einen Raub, was doch nur ein mäßiger und gerechter Preis unendlicher Opfer, mühedollen Kampfes und glorreichen Sieges war. Und m dieser Unfähigkeit, sich mit zu Recht bestehenden Dhatsachen abzufinden, haben die Franzosen mehr
(Nachdruck verboten.)
Die seltsame Heirath.
Roman nach dem Ameiikanischen von August Leo (Fortsetzung.)
Derrick hotte wohl gesagt, daß nichts ihn überraschen könne und doch geschah dies und er blickte sie erstaunt und ungläubig an.
„Ich habe es niemals begreifen können/ sagte er endlich, „wie eine Frau von Deiner Entschieden- hest und Deinem Geiste sich so dem Gebote eines, Mannes unterordnen kann, wie Hauptmann Sever es doch ist. Dieses Letzte, das schlägt — bei meiner Ehre I — alles Ucbrige. Sylvia, dieser Mensch bat irgend eine geheime Macht über Dich — ich denke, ich habe Dir in der Vergangenheit treu gedient, ich werde es auch in Zukunft thun — also verdiene ich wohl, Dein Geheimniß zu erfahren "
Lady Dare's Lippen verzogen sich zu einem höhnischen Lächeln, doch sie gab sich nicht die Mühe, seine Behauptung zu bestreiten.
„Das wirst Du nie erfahren/ sagte sie.
Er blictte sie langsam und prüfend an: dann warf er den Kopf zurück und sagte:
„Zum Geschäft also. Du schicktest nach mir — W bin ich. Was willst Du? *
Mylady schwieg einige Augenblicke, und als sie sprach, klang ihre Stimme sonderbar verändert.
„Du hast mir bis jetzt gut gedient, Derrick, aber D» bist auch gut dafür bezahlt wordeu/
„Nun ja, ich bi» zufrieden."
Sie sah ihn an und wandte dann rasch ihre Augen ab.
„Was ich jetzt vo» Dir verlange, ist mehr, als
als einmal das deutsche Reich herausgefordert. Aber auch der östliche Nachbar hatte eine weniger freundliche Stellung zu Deutschland eingenommen. Die gesteigerte Macht, vie ruhige Selbstständigkeit des Reiches, auf dessen Politik er mehr als ein halbes Jahrhundert einen erheblichen Einfluß hatte ausüben dürfen, mochte dem Leiter des russischen Staates nicht behagen, die Verstimmung über den Ausgang des Berliner Kongresses von 1878 kam hinzu. Kurz, die traditionelle Freundschaft Rußlands machte einer gereizten Stimmung Platz, die in mancherlei Unfreundlichkeiten ihren Ausdruck fand. Ferner mochte es der Hochmuth der stammverwandten Nation jenseits des Kanals es nicht gern sehen, daß Deutschland sich unterstand, als Mitbewerber um den Besitz in ftemden Erdtheilen aufzutreten und daß der deutsche Handel dem brttschen Export eine immer empfindlichere Konkurrenz machte, und da Duldsamkeit gegen andere nie die Energie der Söhne Albions geschwächt hat, verschmähte man es nicht, durch kleine Nadelstiche, durch Jntriguen, durch Unhöflichkeit die deutsche Geduld auf die Probe zu stellen. Ter rasch wieder beigelegte Konflikt mit Spanien wegen der Karolineninseln sei nur der Vollständigkeit wegen erwähnt.
So sehen wir, daß das Staatsschiff an mancher Klippe geschickt vorbeigesteuert werden mußte, um im ruhigen Fabrwasser des Friedens verb eiben zu können. Es ist nicht leicht, von unfreundlich gesinnten Nachbarn umgeben zu sein; um Schwäche und Gereiztheit gleichermaßen zu vermeiden. Mit großem Takt, mit Klugheit und mit Würde haben die deutschen Herrscher und ihre leitenden Smats- männer es verstanden, das Ansehen des Reiches zu erhalten und zu e> höhen, ohne an das Schwert appelliren zu müssen. Ja, das deuffche Reich hat nicht nur sich selbst den Frieden zu erhalten vermocht, es hat auch, ohne sich etwa als berufsmäßiger Friedensstifter aufzuspielen, doch immer im Sinne des Friedens gewirkt, es hat sogar den schönen, friedlichen Triumph davongetragen, in he vorragender Weise dazu beitragen zu dürfen, daß Oesterreich und Italien, seit uivordenklichen Zeiten verfeindet, sich nicht nur aussöhnten, sondern zur Wahrung des Friedens Europas einen Friedensbund schloffen.
Dffser stolze Erfolg der deutschen Friedenspolitik ist ebenso den allgemeinen deutschen Charattereigen- thümlichkeiten der Maßhaltigkeit und Gerechtigkeit zu verdanken, wie der imponirenden deuffchen Wehrmacht. Nur der Starke darf gelassen und selbst nachgiebig sein, ohne an Ansehen zu verlieren. Wie groß dieses Ansehen Deutschlands ist, das zeigt sich daran, daß
alles Vergangene zusammengenommen und soll auch demgemäß belohnt werden/
„So? Nun gut — fahre fort/
Lady Dare stand auf und ging zu der Thür, die in's Vorzimmer führte, blickte hinaus und schloß sie dann vorsichtig wieder. Dann untersuchte sie die beiden anstoßende» Zimmer mit derselben Vorsicht.
Als sie wieder zu ihm kam, sah er, daß ihr Gesicht wie Marmor war, die Lippen weiß und fest zusammengepreßt.
Sie setzte sich ganz nahe zu ihm.
„Ich will mir diesen Mann aus dem Wege geräumt haben!" sagte sie flüsternd, doch mit fast übernatürlich deutlicher Stimme, hielt einen Moment inne und fuhr dann eilig fort: „ES muß so gethan sein, daß, falls es mißglückt, auf mich durchaus kein Verdacht fallen kann. Er hat Dich nie gesehen, Du mußt es so einrichten, daß irgend ein unglücklicher Zufall — vielleicht ein Duell — kurz, Tu wirst schon irgend ein Mittel finden —"
Duvar's Gesicht hatte sich nicht einmal so verändert. wie da sie ihm von der Trauung erzählte.
„Verstehen wir uns recht/ sagte er kalt und rukig, nur die Summe ein wenig dämpfend: „D» willst, daß dieser Hauptmann verschwinde — auf immer?"
„Ich will, daß er sterbe!" zischte Lady Dare in wildem und durchdringendem Flüstertöne.
„Nun ja. Verschwinden — sterben, daS war es, was ich meinte!" Er blickte sie wieder neugierig an. „Wie sehr muß er Dich in seiner Macht haben, Sylvia! Wie schade, daß Du daran nicht früher gedacht hast, ehe er die Kinder so unauflöslich verbunden?"
„Gleichviel, das wolle« wft dan« später i» Oid- »nng bringen/ sagte sie »it böser Miene.
auch unser alter Gegner Frankreich sich genöthigt sieht, bei internationalen Fragen auf die Stellung, die Deuffchland dazu einnimmt, Rücksicht zu nehmen. Das schwere Geschütz, das Herr Ben Helot bei dem Auftauchen der Dongolafrage gegen England aufgefahren hatte, begnügte sich mit einer Rückzugskanonade, als Deuffchland in dieser Frage auf Englands Seite trat. So übt die Politik Deutschlands auf die Weltpolitik einen bestimmten Einfluß aus, nicht etwa durch ein geflissentliches Hervorkehren der deuffchen Macht, sondern durch das natürliche Schwergewicht, das diese Macht ausübt.
Ein leuchtendes Beispiel ehrlicher Friedensliebe ist Deuffchland den Völkern Europas in diesen 25 Jahren gewesen. Der Lohn für die Politik weiser Mäßigung und strenger Gerechtigkeit liegt in dem ungewohnten Aufschwung, den das deutsche Gewerbe unter dem Schutze der mächtigen deutschen Flagge und in gesichertem Frieden nehmen konnte. Möge cs nnserm geliebten Vaterlavde auch fernerhin vergönnt fein, in friedlichem Wettbewerb mit anderen Nationen um die Palme des Sieges zu ringen.
Deutsches Reich.
* Berit«, 8. Mai. (Tagesbericht.) Se Majestät der Kaiser besichtigte heute auf dem Tempelhofer Felde das Franz-Grenadierregiment, das Garde-Schützen- und das Pionier-Bataillon. Im Kgl. Schloß empfing der Monarch gegen Abend den früheren und den nengewähltcn Landesdirektor der Provinz Brandenburg, die Herren v. Levetzow und v. Manteuffel. Später fand ein Diner statt, zu dem die zur Jubiläumsfeier der Vereine vom Rothen Kreuz eingetroffenen Fürstlichkeiten geladen waren; nach demselben Festvoffiellung im Opernhause. Morgen wird das Kaiserpaar die Reffe nach Dresden und Frankfurt a. M. antreten. — Dem Grafen von Turin hat Kaiser Wilhelm den Schwarzen Adlerorden verliehen, der Fürstin Hohenlohe, der Gemahlin des Reichskanzlers, und ihrer Tochter, Prinzessin Elisabeth, den Luis norden erster Abtheilung. — Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, hat sich heute Mittag nebst Gemahlin und drei Söhnen zu mehrwöchigem Aufenthalt nach Schloß Blankenburg am Harz begeben. — Beim Handelsminister v. Berlepsch fand eine glänzende Festlichkeit statt; nahezu 750 Einladungen waren ergangen. Es erschienen n. A. die Minister und Staatssekretäre, nahezu das ganze diplomatische Korps, zahlreiche Reichstags- und
„Ich will es hoffen," erwiderte Duvar zweifelnd; „doch vorläufig scheint er im Vorteile zu fein/
Mylady knirschte mit den Zahnen; die Erinnerung an die Art, wie Magnus Sever sie in dieser Sache zu seinem Willen gezwungen hatte, war ihr ein bitterer Stachel.
„Regima ist das schönste Geschöpf, das ich je gesehen," fuhr Derrick Duvar fort, „und ich prophezeie, daß sie in wenigen Jahren die ganze Stadt toll machen wird, in der sie erscheint. Sie wftd sogar schöner als Du bist oder jemals warst, Sylvia."
Lady Dare machte eine ungeduldige Bewegung.
„Außerdem besitzt sie zwei Eigenschaften, b:e Du nicht besitzest und niemals besaßest"
„Tu warst immer vernarrt in das Kind," sagte seine Schwester hövnisch
„Sie hat Sanstmulh und Muth/ fuhr Duvar kalt fort. „Sie wird sich von keinem Hauptmann zu Etwas zwingen laffen, daS sie nicht thun will Und wehe dem jungen Rupert, wenn sie sich es späterhin einfallen läßt, sich in jemand Anderen zu verlieben!"
„Pah!" rief Mylady mit einem Ausdrucke der Verachtung und des Unwillens, „ich habe den Knaben immer gehaßt und jetzt, wo fei» Onkel auf unbe stimmte Zeit fort fft, werde ich ihn sogleich in ein Pensionat geben."
Derrick Duvar stand auf, um zu geben.
„Auf unbestimmte Zeft!" wiederholte er mit sonderbarem, kaltem Lächeln. „Auf unbestimmte Zett ist gut gesagt unter diesen Verhäiiufffeu/
„Ich meinte natürlich „unbestimmt" dem Knaben gegenüber," erkläre sie.
Duvar ftante sie an.
„Du bist kaltblütig, daS muß wahr fein! Nu» Wahl, ich werde mir die Sache überlegen und Dich
Landtagsabgeordnete :c. — Der Erzbischof box Stablewski in Posen ist, wie polnische Blätter melden, vom Papst znm römischen Grafen und Assistenten des päpstlichen Thrones ernannt worden.
* (Gedenkfeier.) Heute hat in Anwesenheit der Kaiserin, der Großherzogin von Baden, der Prinzessin Leopold von Preußen, der Prinzessin Elisabeth von Schaumburg-Lippe und des Prinzen Hermann von Weimar die 25jährige Gedenkfeier der deutschen freiwilligen Kricgs- krankenpflege 1870 bis 71 im Weißen Saale des Berliner Schlosses stattgefunden. Gleich nach dem Erscheinen der Kaiserin, die außerordentlich wohl aussah, wurde die Feier durch den Vorttag eines geistlichen Minneliedes eröffnet, das der Domchor fang. Dann ergriff Geh. Kabinetsrath v. d. Knesebeck das Wort. Er rühmte die Thätigkeit der freiwilligen Krankenpflege im großen Kriegsjahr, an deren Spitze ebenso hervorragende Männer gestanden haben, wie die es gewesen sind, welche die Schlachten gelenkt und die Truppen zum Siege geführt haben. Einen enthusiastischen Tri ut zollte der Redner bet. unermüdlichen, rastlosen Thätigkeit, die die verewigte Kaiserin Augusta in jenen schweren, sorgenvollen Tagen im Interesse der Verpflegung der Verwundeten entfaltet hat. Daran schloß sich eine eingehende Gesa ichte der freitoiö'gen Krankenpflege im Kriege. Zum Sckluß verlas der Redner das am 14. März in Nancy erlasse! e Kaiserliche Handschreiben, worin der Kaisr die Kaiserin beauftragt, seinen Dank de» ft eiwilligen Krankei Pflegern zu erstatten. Die Ver- s, mmlung Höne die Vorlesung des Erlasses stehenden Fußes an. Mit dem Vorttag einer Hymne schloß die feierliche Handlung.
* (F ü r st Hohenlohe), so heißt es im „Hannov. Cour.", hegt den sehnlichen Wunsch, sich wegen seines hohen Alters ins Privatleben z u r ü ck z u z i e h e n, um den Rest seiner Tage ix Ruhe zu genießen. Er hat den Kaiser ncuerding? hierüber nicht im Unklaren gelassen und dem Vernehmen nach hat der Kaiser in voller Würdigung der Mottve des Fürsten Hohenlohe diesem nur das Versprechen abgenommen, noch bis zum Schluß der varlamentarischen Campagne auszuharren. Dieses Opfer wird der Reichskanz er auch bringen. Sind Reichstag und Landtag geschlossen, so steht dem Erholungsurlaub des höchsten Beamten im Reich nichts mehr im Wege, und später „wird sich schon Alles finden". — Um diese und ähnliche Ansichten plausibel zu machen, bedurfte es nun allerdings
wissen laffen, was ich darüber denke," schloß er und ping fort, im Stillm sich mit einer unentzifferbare» Miene die Worte wiederholend:
„Auf unbestimmte Zeit! Das ist ein Wink, den ich mir vielleicht zu Herzen nehmen werde."
Drittes Kapitel.
Trotz geboten.
Lady Dare saß, nachdem er fort war, noch einige Augenblicke gedankenvoll da, dann sagte sie sich: „Ich will es gleich abmachen, damtt es mir aus den Gedanken kommt."
Sie klingelte und ließ bett jungen Herrn Rupert Sever sagen, er sollte zu ihr kommen.
Rupert hatte sich über die Brüstung der Terrasse gelehnt und blickte nach Regima ans. Er gehorchte zögernd.
„Sie schickt nie nach mir, wenn sie mir nicht etwas Unangenehmes sagen will," murmelte er vor sich hin. „Was mag es wohl sein?"
„Wie würde es Dir gefallen, wenn ich Dich von hier fort in ein Pensionat gäbe?" fragte ihn Lady Dai e.
„DaS würde mir garnicht gefallen," erwiderte er sogleich aufbrausend. „Mein Onkel sagte mir, ich sollte meine Studien bei meinem Hofmeister, den er selbst gewählt, fortsetzen/
Die Dame । lickte ihn einen Augenblick an.
„Dein Onkel ließ Dich in meiner Obhut," sagte sie eisig, „und ich habe mich enffchieden, Deine» Hofmeister zu entlassen und Dich in ein Pensionat zu schicken."
Rnp.rt wurde sehr blaß.
(Forffetzung folgt.)