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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhai«.

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Parlamentarisches.

Deutscher Reichstag.

Die Sitzung des Reichstags am 1. Mai wird, oweit bis heute bestimmt, nicht aus fallen, ob- vohl das Präsidium eine Einladung zur Eröfftmng der Berliner Ausstellung erhalten hat. Präsident v. Buol erklärte, er würde, dem Wunsche der Mehr­heit des Hauses Rechnung tragend, am Freitag der Sitzung beiwohnen, damit die Berathung des Börsen­ge setz es keine Unterbrechung erfahre.

* Berlin, 28. April. (77. Sitzung.) Der Reichs - tag beschäftigte sich heute mir der zweiten Berathung des Entwurfes eines Börsrngesetzes Zu § 1, der von der Aufsi-tt der Börsen handelt, beantragte Abg. Graf Kanitz (kons.), auch der Landwirthschaft und der Müllerei in den Vorständen der Produktenbörsen eine Vertretung zu

Die ReichStagSkommisston hat am Dienstag das neue Zuckersteuergesetz im Ganzen angenommen.

waren auch Damaras und andere Eingeborene ver­einigt, denen deutscherseits 50 Reiter unter Haupt- mann Elstorfs gegenüber standen. Die beiden unter­nommenen Angriffe wmden, nachdem es bis zum Handgemenge gekommen war, siegreich abgeschlagen. Die Rebellen halten moderne Waffen, wohl von englischen Händlern. Gefallen sind Lieutenant Lampe, Fabrikant Schmidt, Sergeant Bann ach, die Reiter Fcndges, Exner, Ladwip, Edisch, Ludwig, schwer verletzt find Sergeant Fischer und Susat. Die Rebellen hatten 46 Tobte, darunter ihren Führer Lambert.

- * (Erforschung Deutsch-Ostafrikas.) Uster dem NamenJrangi-Gesellschaft" hat sich eine Anzahl von Herren, meist aus Hamburg und Berlin, die sich für die Erschließung unserer Kolonien interessiren, vereinigt, um im Einverständniß mit dem Auswärtigen Amt eine größere Expeditton zum Zwecke der" geologischen Erforschung des nördlichen Deutsch- Ostasrika auszusenden. Die Leitung dieser Expedition ist Premier-Lieutenant Weither Überträgen, der schon in den nächsten Tagen nach Ostaftika abreifen wird. Die gesammte Ausrüstung ist bereits nach dort unterwegs. Zwei Geologen find der Expedition, deren Dauer auf 1 bis l1/, Jahre veranschlagt ist, beigegeben. Lieutenant Weither gehört dem 15. Feld- Arttllerie-Regiment an und ist durch seine 1893 aus­geführte Expeditton zum Viktoriasee (im Aufttage der Anttsklaverei-Gesellschaft) bekannt. Er zeichnete sich damals durch große Umsicht in der Expeditionsführung wie durch gründliche Beobachtungen aus.

* (Transvaal.) Die englischen Ver­schwörer in Transvaal, gegen welche nach Jameson's Zug der Prozeß eingeleitet wurde und die sich angesichts des erdrückenden Belastungsmaterials zu einem Schuldgcständniß bequemt haben, werden nun ihr Unheil hören. Man erwartet eine tbeil- weise Begnadigung der Augeklagten durch den Präsi­denten Krüger, eine für den bttttschen Hochmuth sehr empfindliche Lektion.

seliges Paar und berichtete der erstaunten Frau, was vorgefallcn. Der Sohn hatte sich nicht getäuscht. In ihrer herzgewinnenden Art hieß die gute Frau am andern Morgen die Angehörigen .ihrer lieben Elli" willkommen.

Die Freude und die kräftige Kost thaten Wunder an dem alten Vater. Er erholte sich zusehends und bald konnte er sein Lager verlasseu. Ter kleine Utli wurde rasch der erklärte Liebling Aller im Hause. So sehr die Dienerschaft auch Anfangs gespöttelt und gewitzelt über dievornehme Verwandtschaft der gnädigen Frau", vor dem demüthigen Verhalten Madlons verstummte bald jeder Spott. Sie war zwar stets ernst, doch begegnete sie 'den Leuten mit jener gewinnenden Zuvorkommenhett und Liebenswürdigkeit und suchte sich überall im Hause nützlich zu machen, daß sie sich schnell die Herzen Aller gewann.

Madlon fühlte sich unsäglich zufrieden und glück­lich in dem reichen Hause, sie war so dankbar für die kleinste Aufmerksamkeit, dabei bescheiden in allen chren Ansprüchen, daß Jeder mit Achtung nnd Ehr­erbietung von ihr sprech.

Ernsts Mutter wurde Madlon eine stete Ge­sellschafterin, die alte Dame hatte sich rasch an das stille, einfache Wesen der jungen sanften Frau ge­wöhnt, dieselbe war ihr ganz unentbehrlich geworden.

Den t®eg zuOnkel Wolfhardt" wußte Ullij

schon recht gut allein zu finden, man ließ ihn auch täglich einige Stunden dort zubringcn, rnib er fand des Rühmens kein Ende, was es beiOnkel und Tante" für herrliche Spielsachen gäbe. Wenn er dann sttahlend, mit frisch gerötheten Bäckchen zu seiner Mutter zurückkehrte und die schönen, duftenden Bratäpfel in Empfang nahm, die stets für ihn bereit lagen, dann glänzten die dunklen Augen vor Lust, er wurde geherzt und geküßt, verwöhnt und verhäffchelt.

ImSchlößchen" aber war das Glück eingezogen, das dauernd, süße Glück.

Da die B olfhardt'schen Eheleute ohne Leibes­erben blieben und ohne jede sonstige Verwandtschaft waren, beschlossen sie in ihrem Edelsinn, den kleinen Ilrich, den sie im Laufe der Zett immer lieber ge­wannen, zu einem tüchttgen Landwirth hcranbilden zu lassen und ihm einst, wenn sie Beide müde und alt geworden, das schöne Gut zu übergeben.Tann weiß man doch," pflegte Wolfhardt stets zu seinem Freunde zu sagen,in wessen Hände es kommt."

Und Ulrich erfüllte reichlich die Hoffnungen, die man auf ihn gesetzt hatte. Er wurde den Pflege­eltern Ellis in späteren Jahren eine tüchtige Stütze, und Fritz Wolfhardt war stolz auf das herrliche Gedeihen der Fluren und Wälder, die sich schon so lange im Besitze seiner Familie befanden.

Die französische Revolution und der sozialdemokratische Zukunftsstaat.

i.

cT Die Durchführung der sozialdemokrattschen chren ist im Kleinen wiederholt versucht worden, ian hat öfter davon gelesen, daß in fernen Erd- Men eine Anzahl von Schwärmern es unternommen

(Nachdruck verboten.)

Berliner Brief

Berlin ist beim Groß - Reinemachen angelangt. Damit ist der äußere Charakter des Stadtbildes heute gekennzeichnet. Theils ist die Deranlaffung dazu die Eröffnung der Gewerbeausstellung und das ist die Haupffache, thetts giebt die Anregung die Polizei- Verordnung, die Ladenschilder mit dem vollen Vor­namen des Geschäftsinhabers zu versehen. Da das nicht immer sich ohne Weiteres machen läßt, muß das ganze Schild erneuert werden, und sitzt das neue Schild auf einer schmutzigen Hauswand, so macht es sich erst recht nicht schön, eigo von einer Renovirung kommt man in die andere.

Die Hauptursache bildet natürlich die Kewerbe-Aus- tellung. Das sonst von des Alters Greisenhafttgkett äußerlich sehr angehauchte Central-Hotel strahlt heute beinahe im Jungfernkranze, in blendender Frische, und so ist es vielfach. Man mag dabei aber nicht etwa denken, daß es sich hier um einige hundert Mark handelt, die Geschichte geht in die Tausende. Die Berliner Maler haben mit arg verketteten Ncben- umständen zu rechnen, da ist allein schon die Rüstung, die für hundert Mark überhaupt nicht zu haben ist. Immerhin kosten also solche Reparaturen Summen, welche tausend Mark recht leicht erreichen. Es soll das nur zx dem Zweck gesagt sein, um festzustellen.

Zeitung" 1.40 Mk., durch die Post (excl. Bestellgeld) 1.50 Mk Das Abonnenten mn jetzt bereits angetreten werden.

und so gleichartig mit dem von Marx und Genossen gewollten reooluttonären Terrorismus, daß sich eine beweiskräftige praktische Probe auf das sozialdemo­kratische Exempel eines neuen Weltzustandes kaum denken läßt.

Es ist daher nicht nur lehrreich für die Ver­gangenheit, sondern auch nützlich für die Gegenwart im Kampfe gegen die Sozialdemokratie, den Vergleich im Einzelnen durchzuführen und die heillosen Wirkungen der sozialdemokrattschen Ideen der ftanzösischen Re­volution näher zu betrachten, was weiterhin ge­schehen soll.

(Einige wettere Artikel folgen.)

Deutsches Reich.

* Berlin, 28. April. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser erledigte heute im Schlosst zu Schlitz Regierungsgeschäfte und unternahm einen längeren Spaziergang. Abends hat der Monarch sodann die Rückfahrt nach Potsdam angetreten. S. M. Torpedoboott?. 38" ist heute von Kiel auf der Kgl. Mattosenstatton zu Potsdam einge- ttoffen. Das Boot bringt bekanntlich den Kaiser zur Eröffnung der Gewerbeausstellung nach Treptow. Der Herzog von Anhalt feiert morgen seinen 65. Geburtstag. Der 22. Mai bringt dem Fürsten den 25. Jahrestag seines Regierungsanttitts, der weit über die Grenzen des Landes hinaus freudige Theilnahme erweckt. Der geisteskranke König Otto von Bayern ist gestern 48 Jahre alt geworden.

* (Vierte Bataillone.) DieKreuz-Ztg." bestätigt, daß dem Reichstage noch vor seinem demnächstigen Auseinandergeheu eine Vorlage gebracht werden wird, welche auf die anderweittge Organisatton der vierten Bataillone Bezug hat. Dem Vernehmen nach handelt cs sich darum, daß zwar die Umformung selbst erst zum 1. April 1897 stattfinden wird, daß aber beretts jetzt die gesetzliche Grundlage gewonnm werden soll, um für die Zwischenzeit diejenigen Mittel zu erhalten, welche erforderlich sind, um die Unter­bringung der neuzubildenden Truppentheile vorzu­bereiten. Wenn übrigens diese Mittel von einigen Stellen auf 50 und gar 60 Millionen einmaliger Ausgabe beziffert sind, so meint dieKreuzzeitung", daß diese Schätzung viel zu hoch gegriffen ist. Ihrer Meinung nach könnte ein höherer Bedarf als 10 Millionen wohl kaum erforderlich sein. Laufende Kosten könnten noch für das Etatsjahr 1896/97 bei btr geschilderten Sachlage überhaupt nicht in Frage kommen. Ihre Anforderung würde dem nächsten regel­mäßigen Etat überlassen bleibe».

* (Koloniale Unruhen.) Die Kämpfe zwischen unserer Schutzttuppe und den Khona-Hotten- lollen in Südwestafrika, über die schon vor zwei Tagen ausführlich berichtet wurde, werden nun auch amilich buchstäolich destättgt. Mit den Khanas

sn der großen französischen Revolutton aus, daß sie mr polttische Arbeit, nicht auch soziale gemacht habe; £ leuchtendste Punkt in ihr war ihm die Ver- stwörung des Babeuf gegen das Direktorium (1796), F, auf Abschaffung alles Eigenthums und volle Wchheit und Brüderlichkeit aller Bürger abzielte, f^och ist durch die späteren Forschungen des großen Mzüsischen Historikers Taine bewiesen worden, daß N Kampf des dritten Standes gegen Hof, Adel B Geisllichkeit um polttische Freiheit die Revolutton rmeswegs erschöpfte, daß vielmehr das Programm «Jakobiner, der 1793 zur völligen Herrschaft ge- n Partei, mit sozialen und kommunistischen ken ganz durchsetzt war. Ein Vergleich zwischen jakobinischen Grundsätzen nach dem Geschichts-

Taine's mit dem heutigen sozialdemokrattschen amm ergiebt eine so vollständige Ueberein- ung in allen wesentlichen Punkten, und die ige Schreckensherrschaft erscheint so folgerichtig

litte, ein Musterstaatchen nach dem Grundsätze der Weichheit aller Menschen und der Gleichberechttgung üer Mitglieder ohne Unterschied von Geschlecht, Besitz id Intelligenz in's Leben zu rufen, und daß solche iründnngen bald elend in die Brüche gegangen sind, blsere Sozialdemokraten lassen solche Beispiele nicht beweiskräftig gelten; sie sagen, der Versuch einer Mlen Revolution und der Errichtung der kommu- . Aschen Gesellichaft könne nur im Großen mit allen Atarrtn iffsmitteln der Kultur unternommen werden, und ne solche Unternehmung im großen Sttl habe es in tr Weltgeschichte noch nicht gegeben. Nun, in wßercm Stile kann eine staatliche Umwälzung kaum ütteben werden, als die große ftanzösische Revolutton « Ende des vorigen Jahrhunderts, xnd es fragt $ nur, in welchem Maße damals schon kommu- 35,A chische Ideen herrschten, und inwieweit das ftan- fische Regiment im letzten Jahrzehnt des 18. Jahr- ndlung lnderts als eine Probe auf den sozialdemokratischen klkunftsstaat angesehen werden kann.

Anzeigen nimmt entgegen btt Expedition dieses Matte».

Wime die Annoncen-Bureaux von Haasenstein n Vogler in

Frmksntt a. M., Cassel, Magdeburg nnd Wim; Rudolf IYII Qrtfirn

Masse in Frankfurt a. M., Berlin, Münchm u. Köln; 6. L. ü

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover Vari»

geben. StaaiSminister v. Bötticher erklärte, daß die Regierung dem Anträge nicht widersprechen wolle. Abg Gras Oriola (natlib.) «ar mit der Tendenz de» Anträge» einverstanden; ein Theil seiner Freunde halte aber den Antrag für überflüssig, weil nach § 4 die Aufnahme be­stimmter Vorschriften in die Börsenordnung an geordnet werden könne. Adg. Barth (freis. 23g.) hielt das Miß­trauen gegen die Produktenbörsen für ungerechtfertigt und wardaher gegen den AntragKanitz. Abg. Liebermann von Sonnenberg (dtschsoz. Refp.) betonte, daß seine Freunde für alle Verschärfungen der Vorlage sttmmm würden - Abg. Fritzen (Ctr.) hielt den Antrag Kanitz mit Rücksicht auf § 4 für überflüssig und erklärte, laß seine Partei alle Kommissionsbeschlüsse annehmen werde mit der einzigen Ausnahme, daß sie das Verbot des Terminhandels in Getreide verlange. - Abg. Graf Arnim (Reichspattei) meinte, daß das Mißtrauen gegen die Börse nicht so un= gerechtfertigt sei Die Landwixthe hätten ein Recht zu sehen, was an der Börse passitte. Die Landwirthschaft werde durch die Börse erheblich geschädigt. Bisher sei zu viel geheim Borgegangen. Dem Adg. Hahn gegenüber machte Staats­sekretär von Bötticher darauf aufmerksam, daß der Vor­redner wohl über den Antrag Kanitz hinansgegangen. Daß die landwitthschaftlichen Elemente dem Sielteften der Kauf­mannschaft, den Handelskammern als Aufsichtsorgane vor­gesetzt werden sollten, müsse ernsteste Bedenken erregen. Abg. von Kanitz betonte, sein Antrag wolle nur ver­allgemeinern, was in vielen Provinzen durch da« Land- wirtrschaftSkammergesetz eingeführt sei. Der Redner zog seinen Antrag zu § 1 zurück, um ihn bei § 4 wieder ein­zubringen. § 1 wurde einstimmig angenommen. Zu § 2 will ein Antrag Kanitz den Börsenkommisiaren größere» Recht einräumen, auch dahingehend, daß sie zur Besett gung von Mißbräuchen auffordern können. StaaiSminister v- Berlepsch sprach sich dahinaus, daß die Bestimmungen der Kommission vollständig ausreichend seien. - Abg. Graf Oriola (natlib.) stimmte für seine Partei dem Anträge Kanitz zu, die Mehrheit seiner Partei halte aber die Kom­missionsfassung für ausreichend. - Hanseatischer Gesandter Klügmann befürwortete die Kommissionsfassung. Auf Anregung eines Vorredners stellte der Staatsminister von Bötticher ft ft, daß unter .Börsenorgane" alles das zu verstehen sei, was an öffentlichen Organen zur Regelung, Ordnung und Leitung der Börse vorhanden sei; Redner empfahl ebenfalls die Kommissionsfassung. Abge­ordneter Gras Oriola (nationalliberal) beantragte bte KommifsionSfassung nur dahin zu ergänzen, »- der StaatSkommiffar den Sitzungen des Börsen Vorstandes bei­wohnen solle. Abg. Gras Kanitz (ton'.) modifizirte fernen Antrag in demselben Sinne Darauf wurde die Kommiisionssaffung des § 2 mit dem Ergänzungsantrag Or ola-Kanis angenommen. Im § 3, welcher vom Börsen- ausschuß handelt, wollte die Regierungsvorlage zwei Drittel der vom Bundesrarh zu wählenden Ausschußmitgli-der dem Vorfchlag der Organe der deutschen Börsen überlassen, die Kommission dagegen nur die Halste. - Abg. Gras Kanitz (kons.) beantragte, ein Drittel den Börsen und zwei Drittel an Landwirthschaft, Industrie und Handel zu überUffen - Reichsbankpräsident Koch sprach sich gegen den Antrag Kanrtz ans, weil es unbillig fei, in rein börsentechrrischeu Angelegenheiten den Börsen nur ein Drittel der Aurschuß- mitglieoer zuzugestehen. - Preußischer Handelsminister Fehr v. Berlepfch nahm die Aeltesten der Kaufmaun- chast in Berlin gegen Angriffe de« Abg. Grafen Kanitz in Schutz - Die Abg. Fichbeck (fr. Vv.) und Singer (Soz) empfahlen die Fassung der Regierungsvorlage, Abß. Placke (natl) war für die Kommissiourfassung. Fort- etzung Mittwoch l Uhr.

l diese« (trägt der Bezugspreis derOberhessifchen fustelle»

ine Vei-

M die Monate Mai und Juni

(Nachdruck verboten.)

Aus niedrem Sland.

Original-Roman von Zrene v. Hellmuth.

(Schluß.)

Das glückliche Ehepaar hatte sich so viel zu sagen, wären sie Jahre lang gettennt gewesen und w«n nun alle Erlebnisse auf einmal austauschen. 7 »ab cs nun eine große Beichte Elli war z aus gewechselt. Alles mußte herab, was ihr bis- das Hen so sehr bedrückt hatte und Förster W sich nicht mehr vor Wonne und Glück. ÄJa6eJ°£en pe stch am Herzen. Plötzlich ^Ellr in die Höhe:Gott, - Ernst, - Deine wöer, was sie zu alle dem sagen wird?"

-Sei unbesorgt, mein Lieb, ich kenne ihr gutes sie wird meine Absicht, die Deinen hier zu "alten, nur billigen, dafür stehe ich ein: unser Glück auch das ihre."

Sie Gemächer der alten Dame lagen im Hintern «gel, nach dem Garten hinaus und die Mutter , sich zeitig zur Ruhe zu legen, daher hatte ' dem Geschehenen nicht das Mindeste bemerkt.

eilt schlug ihrem Gatten vor, sogleich die Mutter liusuchcn und ihr das Rölhige mitzutheilen., , ^rnst ging beieitwillig darauf ein.

*tm Bette der Matrone saß darauf ein glück-

«ffcheint täglich außer au Sfcrttagen nach Soun- und

Amtagem - Quarral-Lbonnemerrts-Prei» bei der Expe- wCuTmUTCL

Atton 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. Lb Pfg. (exkl. _

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