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Änjctgtn nimmt «ttgtgen Du Expeditton Dieses Blatte».

sowie di« Annoncen-Burraur von Haasenstein u Vogler in

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wim; Rudolf XIII. ftafiro.

Moff« in Frankfurt a. M.. Berlin. München u Köln; E. L.

Daube u. To. in Frankfurt«. M.. Berlin Hannover Bari»

öchentttche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

Zllusttirtes Sonntagsblatt. Svr«M-ndm der Redaktion °Uhr° Vormttt^^"^

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Centras-Genoffenschaft-kaffe.

■T Dem Abgeordnetenhause wird i« dm nächst« Tagen eine Vorlage zur Ergänzung des Gesetzes vom 31. Juli 1895 zugehen, auf Grund dessen tue Preußische Crutral-Ge- »ossenschaftskasse am 1. Oktober 1895 ttT-s Leben trat.

Die in dem ersten Halbjahr des Bestehens der Anstalt gemachten Erfahrungen haben klargefiellt, daß — wie dies bereits bei der Berathung des ge­dachte« Gesetzes von einzelnen Seiten als wahr­scheinlich angenommen wurde — das Betriebskapital »ou fünf Millionen Mark, womit sie bei ihrer Er­richtung ausgestattet wurde, ihrer steigenden Be­deutung nicht genügt, und daß sie insbesondere nicht in der Lage sein würde, damit auf die Dauer der wachsende« Entwickelung des Genossenschaftswesens und dem damit verbundenen Steigen des Kredtt- bedürfnisse» zu folgen. Die Hauptthätigkeit der Kasse hat sich auf diesem Gebiet bisher ganz überwiegend auf die ländlichen Genossenschaften beschränken müssen, indeß sind ihr bereits 21 Verbände solcher Genossen­schaften mit mehr als 3600 Genossenschaften ange­schlossen. Aus diesem Geschäftsverkehr ergiebt sich eine steigende Inanspruchnahme der Anstalt, die bei der Art des landwirthschaftlichen Umschlags voraus- fichtlich in den Sommermonaten noch beträchtlich zunehmeu wird und bei der lebhaften Bewegung zur Genossenschaftsbildung, die fast in allen Landestheilen zu Tage tritt, vom Beharrungszustande wohl noch weit entfernt ist. Diese Inanspruchnahme der An­stalt würde noch eine weitere Steigerung erfahren, wenn es gelingt, das Handwerk und den sonstigen gewerblichen Mittelstand in stärkerem Maße zu Kredit- »rganisationennndGenossenschastsverbändenzusammen- zuschließen.

Der Gesammtumsatz der Kasse (in Einnahme und Ausgabe) hat in dem ersten Halbjahr bereits die Summe von 60 Millionen Mark überstiegen, und die Anstalt hat schon bisher der ihr durch da? Gesetz gewiesenen Aufgabe nur dadurch in dem erwünschten Umfange genügen können, daß ihr aus den disponiblen Mitteln der Generalstaatskasse, die sonst nur zu Gunsten der Großbanken nutzbar gemacht werden konnten, beträchtliche Vorschüsse zur Verfügung ge­stellt wurden. Derartige Bestände find aber nur zeitweilig verfügbar und nicht geeignet, der Be­friedigung des dauernden Bedarfs der Central- Genossenschafts-Kasse zur Basis zu dienen.

Der Gesetzentwurf sieht deßhalb eine Erhöhung des der Anstalt vom Staat bisher gewährten Grund­kapitals von fünf Millionen auf den Betrag von

. (Nachdruck verboten.)

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Alls med'rem Stand

f ’ Original-Roman von Irene v. Hellmuth.

(Fortsetzung.)

In der offene« Thür erschien Robert, hinter ihm tauchte das verdrießliche Gesicht seiner Vaters auf.

Der junge Mann streckte beide Hände Elli ent­gegen, eine freudige Bewegung zitterte durch seine Stimme, als er auf die junge Frau zueilend, aurricf: ,Ja täusche ich mich wirklich nicht, Elli, wie ist es «ur möglich, — Du hier, welchem glücklichen Zufall verdanke ich dies Wiedersehen?" —

Die Angeredete schien Anfangs nicht die geringste Notiz von dem Sprecher nehmen zu wollen. Sie hatte plötzlich ihre ganze Fassung wiedererlangt. Ein folger, abweisender Blick traf den Baron, der hinter seinem Sohne stand und sich zu einem Lächeln zwang.

Die «nbern Anwesenden schauten neugierig nach »er kleinen Gruppe, der überlaute Anruf Roberts wachte die Herren aufmerksam.

Förster warf überrascht seine Zeitung auf das Tischchen und sein ftagender Blick streifte dos blaffe Gesicht Ellis.

Eine schneidende Kälte lag in ihrem Ton, als sie, sich hoch auftichtend, endlich erwiderte: „Ich «uß sehr bitten, mein Herr, nicht Elli, sondern Frau Förster bin ich für Sie. Hier, — mein Hatte, — wtt befinden uns auf der Hochzeitsreise." —

Robert lachte belustigt auf: „Wie gut Dir der stolze Ton ansteht. Elli, doch was soll der Scherz, sage mir doch, was führte Dich nach Berlin?" Er

Zwanzig Millionen Mark vor und will entsprechend dieser erhöhten staatlichen Leistung auch einen größeren Thcil des Reingewinns der Verzsttsung dieser staat­lichen Einlage Vorbehalten, als nach den bisherigen Bestimmungen dafür verwendet werden konnte. Endlich ist im Interesse der endgilttgen Regelung der Rechts­verhältnisse der Beamten der Preußischen Ceutral- Genaffenschaftskasse eine Ergänzung des Gesetzes vom 31. Juli 1895 für Wünschenswerth erachtet worden, welche die Ordnung der hier in Betracht kommenden Einzelfragen dem Königlichen Verordnungsrecht überweist.

Deutsches Reich.

* »erli«, 23. April. (Tagesbericht.) Ueber tue Ankunst des Kaisers in Dresden wird ge­meldet: Der Kaiserliche Sonderzug lief Mittags gegen IS Uhr in Strehlen ein. Der Monarch, welcher kleine Generalsuniform trug, begrüßte die zum Empfange erschienene Königin auf das Herzlichste und wnrdc vom Publikum begeistert begrüßt. In der König!. Villa zu Sttehleu fand alsbald ein Frühstück statt. — Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe hütet auf den Rath des Arztes noch immer das Zimmer. Er ist nicht eigentlich mehr krank, aber sehr abge­mattet und bedarf erheblicher Schonung. — Eine sozialdemokratische Maifestzeitung wird jetzt schon in Berliner sozialistischen Versammlungen und Parteikneipen eifrig vertrieben; die Polizei hat bisher nichts daran zu beanstanden gefunden, doch ist die österreichische Maifeftzeitung wegen Majestäts­beleidigung in Deutschland konfiscirt.

* (Eine neue Charge in derpreußi- schen Armee: General-Quartier- meiste r.) Seit 1888 hatten wir ir der preußischen Armee die Charge eines General-QuarttermeisterS nicht mehr; zuletzt bekleidete biete Stelle her jetzige kommandirenden General bes 9. Armeekorps General- Oberst Graf Waldersee. Als derselbe 1888 der Nachfolger des General - FildmaischallZ Grafen Moltke wurde, fiel diese Stelle weg; eine Art Ver­tretung wurde freilich in'-fern geschaffen, als 18e9 zur Verfügung des Ches, des Gencralstabes der Generallieutenant Graf Schlieffen II. gestellt wurde. Diese Vertretung muß wohl doch nicht ganz zu­reichend gewesen fein; denn kurze Zeit daraus wurde die Charge eines Ober-Ouartiermeisters geschaffen; es gab zunächst deren drei: Generallieutenant Graf Häseler, Generallieutenant Graf v Schlieffen II. und Generallieutenant v. Holleben. Diese Einrichtung lbat sich sehr bewährt, die Zahl der Ober-Quarticrmeister wurde nach wenigen Jahren auf 4 vermehrt; der

dachte nicht im Entferntesten daran, daß ihre Worte Wahrheit wären, sondern amiisirte sich über ihr sonderbares Benehmen, das ihn immer aufs Reue zum Lachen reizte.

Förster kam jetzt feiner Frau zu Hilfe: „Und warum ein Scherz, mein Herr!" fein Ton klang tarnst, fast gereizt, „wir befinden uns thatfächlich auf der Hochzeitsreise und wenn Sie bis jetzt nichts von unserer Berheirathung erfuhren, so ist dies nicht unsere Schuld."

Ganz starr hatte Robert zugehört, das kam ihm zu unerwartet, er vermochte noch immer nicht, das Gehörte zu fassen.

Sein Vater kam jetzt mit ausgesuchter, über­triebener Höflichkeit auf Elli zu: „ Da gestatten Sie wohl, daß ich Ihnen meinen herzlichsten Glückwunsch bar« bringe, gnädige Frau; es ist allerdings eine große Ueberraschung für unS. Sie wußten das Geheimniß Ihrer Verlobung gut zu bewahren, Niemand hatte eine Ahnung davon."

Er überlegte im Stillen, wie viel Geld et hätte ersparen können, wenn er geahnt, daß die Dinge einen solchen Verlauf nehmen würden. Die theure Wfe war nur unternommen worden, um Robert aus andere Gedanken zu bringen und galt als Be­lohnung dafür, daß der Sohn so bereittoütig auf Elli verzichtet hatte.

Förster fühtte sich von der ganzen Scene sehr peinlich berührt, er hätte dieselbe gern beendigt, doch wollte er nicht unhöflich erscheinen.

Elli nahm anscheinend ruhig ihren Platz wieder ein, sie that, als gingen die Beiden sie gar nichts an.

Robert heftete einen leidenschaftlichen Blick auf

Rangälteste ist der Chef der LandeSaufnabme General­lieutenant Oberdoffer, er ist jetzt unter Beförderung Zum General der Infanterie zum Gcneral-Quartier- meister ernannt. Damit Ist wohl nun ausgeschlossen, daß General Oberhoffer kommandirender Genera! eines Armeekorps wird. Man wollte, da die patent- jüngeren Generallieutenants v. Falckenstein, v. Lignch zu Generals der Infanterie befördert sind, eine Möglichkeit schaffen, um auf die Thätigkeit dieses so hochverdienten Gmerals nicht verzichten zu brauchen. Man. errichtete aber die alte Charge eines General-Quartiermeisters wieder und beförderte, wie schon bemerkt, den Generallieutenant Oberhoffer gleich­zeitig zum General der Infanterie.

* tAssessoren-Paragraph.) In der Richtcrgehälter - Kommission des Abgeordnetenhauses beantragten die Konservativen und Freikonservativen, den in erster Lesung abgelehnten § 8 (Assessoren- Paragraph) in folgender Fassung wiederhcrzustellen: „Die Ernennung der Referendare zu Gerichtsassessoren erfolgt nach Maßgabe des bestehenden Bedürfnisses. Die Ausführung dieser Bestimmung erfolgt auf Grund des vom Justizminister erlassenen Regulativs." Di Nationalliberalen, daS Centtum und die Freisinnigen drückten eine ablehnende Haltung aus. Die Ab­stimmung wurde auf morgen vettagt. Im Laufe der Debatte erklärte der Justizminister, die Einführung des Dienstaltersstuf nsystems für die Richter werde den Andrang zum Justtzdienst eindämmen.

* (KolonialgeseNschaft.) Als sich die neue zweite Abtheilung Berlin der Kolonialgesellschaft bilbete, wurde gelegentlich die Annahme geäußert, daß das eine Folge der Angriffe sei, die Herr Bebel im Reichstage gegen Herrn Dr. Jeters geeichte hat. Demgegenüber wird in den beteiligten Kreisen versichert, daß jene Trennung emen andern Grund gehabt habe. Sie sei herbci- geführt worden in Folge der Vorgänge bei der Präsidentenwahl in der ersten Abtheilung; ein Theil der Mitglieder habe sich unter Herrn Mr. Peters Vorsitz nicht wohlfühlen zu können geglaubt und habe sich auch durch dessen persönliches Auftreten verletzt gefühlt. Daß die Bebel'schen Beschuldigungen mit ihrem Austritt nichts zu thun hätten, sei in der konstituirendeu Versammlung der zweiten Abtheilung von verschiedenen Herren ausdrücklich betont worden da es sich ganz von selbst verstehe, daß in dieser L>ache die gerichtliche Entscheidung abzuwarten sei. Im Uebrigen giebt man sich, wie die „Post" hört' in jenen Kreisen der Hoffnung hin, die koloniale Lache durch die Sezession nicht geschädigt zu haben, jedenfalls sei, da eine beträchtliche Anzahl von Mit­gliedern einmal fest enffchlossen war, ans der erften

bte junge Frau, der Förster nicht entging, und machte Miene, an ihrer Seite Platz zu nehmen. Sein Vater jedoch tarn »em zuvor, indem er bat: „Run Üomm, Robert, laß uns eilen, wir find lediglich nur heraufgekommen, um die Dame zu begrüßen, unsere Zeit ist kurz bemeffen."

Willig ließ sich der junge Mann mit fort ziehen. Elli ertoiberte nichts auf feinen AbschiebSgruß.

Auf ben Zurückbleibenben haftete ber kleine Vorfall wie ein Bann. Die junge Frau fühtte, baß sie ihrem Mann eine Erklärung für ihr Benehmen schuldig sei, unb es war ihr hoch unmöglich, bavon zu spreche» Der Gatte wartete vergebens auf ein fteunbliches erlösenbes Wort.-

Der Zwischenfall hatte ihn tief verstimmt, wenn er sich im Augenblick auch kaum Rechenschaft geben konnte, weßhalb. Allerdings war ihm bas Benehmen ber Beiden sonderbar erschienen, die mehr als aus­fallende Freude deS jungen Barons, der heiße Blick, den er auf Elli geworfen, das Alles war gerade so merkwürdig, wie die offenbare Kälte und Abweisung der jungen Frau. Der ihm bekannte Umstand, daß Elli vor ihrer Verlobung fast täglich im Friedenauer Schlosse verkehrt hatte, fteigerte jetzt das Unbehagen Förster's

Er sann und sann, doch gestattete ihm sein Zart- gesühl nicht, Elli zu befragen; er hoffte, sie würde ihm freiwillig Alles sagen.

Noch an bemfelbtn Abend bat sie den Gatten: „Laß uns nach Hause reifen, Ernst, mir ist so barg, als sollte ich krank werden."

(Fortsetzung folgt.)

Abtheilung auszutteten, die Bildung einer neuen Ab­theilung überhaupt der einzige Weg gewesen, diese Kräfte ber kolonialen Bewegung zu erhalten. — Ob bieser Gebankengang richtig ist, wirb bie Zeit wohl ausweisen; baß es zu der Trennung kommen mußte, bleibt unter allen Umstänben bebauerlich.

* (Ahlwarbt.) An bie Adresse des Abg. Ahlwardt ist von Berlin aus ein eingeschriebener Brief nach Amerika abgegangen. Das Schreiben ehemaliger Anhänger Ahlwardt's besagt: Die Ge­duld der Wähler und vieler ehemaligen polittschen Freunde Ahlwardt's sei zu Ende, nachdem jetzt schon bte amerikanischen Gerichte sich mit ber Person des deutschen Abgeordneten beschäftigten. Ahlwardt bringe durch seine Abenteuer die Partei in Mißkredit. Die Wähler des Kreises Friedeberg-Arnswalde, die früher von einem selbst bei den polittschen Gegnern hochgeachteten Manne vertteten worden, seien durch Ahlwardt's Handlungsweise dem Fluche der Lächerlichkeit anheimgefallen. Er möge also sein Mandat niederlegen, und zwar gegen eine Ab­standssumme (!) von 5000 Mk. Nach Ein- Neffen der von einem Notar zu beglaubigenden Ver- ztchtletstung und nach Verkündigung derselben im Reichstage werde die Summe von einem Newhorker Bankier ausgezahlt werden. Die Bedenkzeit beträgt 10 Tage.

* (Koloniales.) Der Gouverneur von Deutsch- Ostafrika Major von Wißman« hat einen neuen Erfolg ju verzeichnen. Wie ein Telegramm aus Zanzibar meldet, hat der Rebellenhäuptling M'Baruck Aziz sich in Mau mit 1000 Anhängern dem Major von Wiß- mann ergeben; M'Baruck wird int Süden von Tanga bleiben.

* (Berichtigung.) Man schreibt dem „Hann. Conner": Dte Nachricht eines Bremer Blattes (von der auch wir Notiz nahmen. D. Red.), baß der bei dem Unglücksfalle auf ber Jahde um's Leben ge­kommene Maschinen-Unteringenienr Gibharbt ber« elbe sei, welcher früher mit dem Assessor Wehlau n Kamerun zusammen war und gegen ihn belastende Aussagen machte usw., beruht auf einem Jnthum. Nicht der auf dem Torpedoboot Nr. 48 um's Leben gekommene Gibhardt, mit Vornamen Oskar, ist der m Wehlan-Prozesse mehrfach erwähnte Zeuge, sondern ein Bruder, ber gleichfalls in der Marine dienende Obermaschinist Willy Gibhardt, jetzt in Danzig. Oskar Gibhardt ist niemals in Kamerun gewesen.

t * «iel, 23. April. (Marine.) Das erste wutsche Geschwader ist unter dem Kommando der Admirale Köster und v. Arnim heute von hier nach Holland in See gegangen.

Wissenschaft, Kunst und Leben

m — ^rof Dr. Heinrich v. Treitzschke) in Berlin ist schwer erkrankt. Sein Zustand giebt leider 8“, de" ernstesten Befürchtungen Anlaß. Dir Leiden ist dieselbe Niereukrankhett, der Kaiser Alexander III. von Rußland erlag.

— (Professor Krüger fi.) Aus Kiel, 8?

wird berichtet: Der Direktor der hiesigen Koni,lichen Sternwarte, Professor Kruger, ist vergangen« Nacht ge- ~ (.2ßo Nansen?) Nansen'» Rückkehr ist,

wenigstens vorläufig, illusorisch worden. Wie wir schon mitthnlen konnten, erklärte der Kaufmann Kuchnarew, - Ees.jenes Kondakow, welcher die sensationelle Nach» ttcht in dre Welt gesetzt hatte, bei seiner Anwesenheit in

* * Meldung seines Neffen ihren Ursprung von Elfenbeinsuchern herleüe, welche in der Nähe der Neu- sibirischen Inseln rin Schiff mit Europäern gesehen haben wollten. Diese Meldung wird nun vollständig erschüttert durch ein Telegramm, welche« die Russisch« Tele,r«phen- Agentur in Petersburg aus Irkutsk erhalten Hal E» lautet: „Der Gouverneur von Jakutsk, Skripizin. theille dem Gouverneur von Irkutsk, Swetlizkiji, zur Ver­öffentlichung mit, daß der Gehilfe des Polizeichefs Kazantstw au» Ustjanks vom 9. März nachstehenden Bericht erstattet: Tie Emwohncr von UstjanSk wissen nicht« betreffs deS Lchtcksals der Nansen'schen Expedition. Die Eingeborene welch- sich vom Mai bis November v. I. auf den Jnsttn Liakhow und Koteluy aufhielten, woselbst auf Befebl des Barons. Trll Vorrätbe niedergelegt wurden, sahen weder em Echrff aus dem Meere, noch auch Spuren e nes Schiff, bruchs Personen, welch Kondakow kennen, versichern, er habe uber dte Expedition Nansen'» nach alten Mttthrilungen der Blatter geschrieben.'