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verantwortlicher Redakteur:Fri-drtchEolbatzkyin v-arbnra. Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormitt
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
***** " IlluArirtes Sonntagsblatt.
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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux vonHaasenstein u. Bögler in VVVT r Frankfutt a. M., Lafiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXI. Jahrg. Moste in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; E. L.
Daube u. 6o. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Patts.
Erfchttnt täglrch außer an Werktagen nach Sonn- und <
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dition 2 Mk., btt allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl.
oder dnen Raum 10 Pfg? Reklamm für*di« Zttl«*L5 N Sonntag, 19. April 1896.
Zweites Blatt
DanienklHde? sioiTe
Oettinger 4 Co., Frankfurt a. I.
Separat-Abth. in HerrenJdeiderstoffea Bnikin ä Mk. 1.35 pr Meter
Bon der Berliner Gewerde- Aurstellung.
doppelbr.,das Modernste, ä.M. 1.25 pr Mr. moueseiine laine.
Durchschnittlich wiegt das Gehirn eines erwachsenen Europäers nur 1380 Gramm.
Die Ausgabe von JubiläumSpostmarken zur Gedächtnißfeier hervorragender nationaler Ruhmestage kommt in neuerer Zeit immer mehr in Aufnahme. Es giebt Staaten, welche mit der Ausgabe solcher Marken ein förmliches Geschäft machen. Jetzt ist die griechische Regierung wieder in Begriff, Gcdächtniß- postmarken mit Bezug auf die Wiederbelebung der olympischen Spiele auszugeben. Offiziös wird dcß-
halb daran erinnert, daß der Weltpostvertrag die» Äarbttta’«
Ausgabe solcher Spezialmarken nicht vorgesehen,I, r, . ® „
sondern nur die Bedingungen formulirt hat, unter I be^e billigste ®e3Ug8(|Uelle für gute und solide denen die Postkarten der Vereinsstaaten der Kon-1ist das ßrtCMtfttrtet Schützt
gar. reine Wolle, ä 65 Pfg. pr. Mtr. versenden in euizel ei. Mei rn tram o
Muster franco in’s
Haus Modebilder gratis.
3n buntem Durcheinander sind aber in diesem I darauf fußend, wurde s. Z. die italienische Jubiläums- Spreequartier die schmucken Ausschankgebäude aller! Postkarte ftanzösischerseitS, weil gegen die Weltpostberühmten Bräus des deuffchen Reiches vereint, I Vereins-Abmachungen verstoßend, mit einem Zuschlags- keinS dem andern gleich, Alle geschmackvoll, Alle mit! Porto belegt.
der prächtigen Aussicht auf die Spreefläche, unter! Berliner Kinder. Nicht weniger als zwanzig- welcher vom jensetttgen Ufer herüber die Wagen der! tausend ABC-Schützen wurden zum Beginn des neuen unterrrdtschen Eisenbahn rollen. I Schuljahres nach Ostern in Berlin den mehr als 250
or 1 Quartier k>er Berliner-Gewerbe-1dortigen Schulen jeden Genres eingereiht. Die große Ausstellung 1896. .Mehrzahl der Schul-Rekruten floß natürlich den Ge-
Qr , bte J^ouertette, "och kracht dielmeindeschulen zu, in welchen der Unterricht schon seit
Axt, und besonders auch der Spaten wird noch ganz | Jabren kostenfrei ist außerordentlich viel zu thun bekommen. Daß Alles I
bis in das kleinste Detail hinein vollendet wird bis! „
zum 1. Mai ist unmöglich, ein zeitigerer Arbeits-! Born Büchermarkt.
beginn hätte Gutes gewirkt, immerhin aber wird Ein Extra,ug zur Berliner Gewerbe- Frau Berolina am ersten Tage des Sßonnemenat8|2(u8fteIIung geht in den nächsten Wochen wohl von jeder allen wanderlustigen Gemüthern zurufen können:.Stadt aus nach Berlin. Allenthalben rüstet man sich ,u „So kommt denn zu Gast bei mir!" dieser Reise, und an die Leserinnen tritt di- Beantwortung
____________________ _____________________________I einer schwierigen Frage heran, die Beantwortung der
I Toilcttenfrage. Die Zeiten sind vorüber, in denen die | Dame „aus der Provinz* gewissermaßen das Recht hatte, VkrMts chlkv. ! in altväterischem Kostüm in »er Hauptstadt des Lande, zu
K.- rn •a. «s. m -ioe nI «scheinen. Im heutigen Zeitalter der Verkehrs setzt jede Konkurrenz bet NkichSpost. Die Retchspoft I Dame ihren Stolz darein, mit ihrer Toilette „auf der Höhe" hat in Berlin eine sehr gefährliche Konkurrenz be-l zu sein. Wie leicht aber wird es auch den Damen heute kommen. Dort hat sich eine neue Privatgesellschaft I «emacht, sich über da, .Allermodernste" und „Allerbeste" aufaetban welche Stadtbriefe selben Nrei e »°"dig zu orientiren. Wir brauchen nur di- Kamen
x L- «7®. en J!ret)e| KobenloeU. unb .JUustrirte Fraucn-Z-itung" (10 Pfennige), wie die Retchspoft, aber in bei I m -rwähn-u, um ein verständnißvollks Lächeln um schön- halben Zeit mittels Velozipedisten bestellen läßt. | Damenlippen spielen zu lassen. Da» ist das kleine Geheimniß Das Projett scheint zu gelingen* Die Gesellschaft! der Toilettenfrau-! Man kann sie leicht lösen, wenn man begann am 1. April mit nur einigen hundert Briefenl!° all°en Toil-tten*^raa-n"bat°
l>ro Sag, ist aber heute schon bls auf 2500 Briefe I Buchhandlung und Postanstalt an, — wie die obengenannten täglich gekommen, ein Zeichen, daß sie wirklich prompt! beiden Herolde der Geschmacks und de, Chics
bestellt. Sie beschäftigt bereits 85 Velozipedisten. I_ ~ Novellen - Bibliothek der Jllustrirten » ^"bnsteigereten auf der Berliner Gewerbe-I zehnter Band. Preis 2 Mark, in Original - Lcinenband Ausstellung. Die Arbeiten auf der Berliner @e«|3 Mark. Verlag von I. I. Weber. — Die Anschaffung werbe-Ausstellung sind noch immer erheblich zurück, I kostspieliger Bücher läßt sich nicht gut mit jedem Einkommen so daß die Ausstellung nur mit Ach und Krach zum s°wird-sj-d°ch vonall-nS-it-n
m . r. ' 1 anerkannt, wenn em wittlicv gediegener und gehaltvolles
ersten Mar fertig werden kann. Das nutzen jetzt die I Werk für einen überaus mäßigen Preis geboten wird. Und Bauarbeiter aus, die schon bei neunstündiger Arbeits-1 die Vereinigung dieser Vorzüge läßt sich wohl kaum irgend zeit einen Stundenlohn von 75 Pfennigen durchge-1einem andern Unternehmen in so gerechter Weise nach, setzt haben. In dieser Woche wollen nun die!Am-» wie der .Novellen-Bibliothek der Jllustrirten Zimmerer 1 Mk. pro Stunde fordern, unb die Arbeit- - Von dem bekannten Prachtwerke .Meisterwerke gebet werden in der herrschenden Zwangslage wohllder Holzschneidekunst" (Lerag von I. I. Weber in kaum anders können, als nachzugeben. Unbeschäftigte! Leipzig, Preis jcd.r Lieferung 1 Mark) sind we ersten 6 Zimmerleute giebt es zur Stunde in Berlin über= T°s Unt-r„-hm-n
. ... n . . . , . I hat sich IM Laufe der Zett zunehmend vervollkommnet und
Haupt Nicht, und Zuzug von außerhalb kann doch I bie vorliegenden Hefte bieten unbestritten das Beste unter licht so schnell herbeigeschafft werden, wie es die Idem Guten, was die Gegenwart in der Holzschneidekunst Nothwendigkeit einer schleunigen Vollendung der Aus-! leistet. Aber nicht allein das, auch die Auswatl ist mit natürlich beträchtlich erhöhen. Auch von einer Arbeits-1 geben in der Annahme, daß die Freunde des verdienstvollen ruhe am ersten Mai ist in den Arbeitertteisen Berlins I Unternehmens mit seinen Fortschritten immer zahlreicher letzt weit mehr, als bisher die Rede. I werden.
BiSmarck'S Schädel. Nach dem Modell, welches 1------ ~
Professor Schaper zu künstlerischen Zwecken vom! PatCNt-A^llchnchtCK.
Kopfe des Fürsten Bismarck angefertigt hatte, be-l Auszug für die „Oberheff. Zeitung" von Brvckhaus & Ci-, stimmte der Anthropologe Otto Ammon folgende I Technisches Patent- und Ued-rs-tzungs-Bur-au. Köln a. Rh, Maße: Die Entfernung zwischen Stirn und Hinter-! Metzerftraße f>.
köpf verhält sich zur größten Breite des Schädels! Patent-Anmeldungen.
Wie 100:78. Der Fürst besitzt also den Langkopf I Verfahren zur Darstellung eine» KondensatiorSproduttes der germanischen Rasse. Der Schädel hat die außer- Unb 9ormdbe^- Firma E. M-rck,
ordentliche Länge von 21,2 cm, während beispiels-! Möb-lroll^ vr. G. Böcker, Göttingen.
weise unter 30 Gelehrten nur einer die Schädellänge I Einrichtung zur Verhinderung der Faltenöildung an Ferse
von 20,5 cm erreichte. Der Bismarck'sche Schädel I und Spitze beim Aufzwicken de» Oberleders. W. Giedler,
überragt auch an Rauminhalt alle anderen. Dieser! Offenbach.
beträgt 1965 Kubikcentimeter, während der Inhalt I g. .. ® ‘ „ k2 VA1 “ “ a x
Mn 245 deutschen Schädeln durchschnittlich 1478! ^ Mttr L S^Hn-"^ P
Kubikcentimeter maß und nur ein Schädel 18001 Mauerbolzen. A. F. W. Krttusen, Kaunstadt.
Kubikcentimeter Rauminhalt aufwies, Bismarck's I Maschine zur Herstellung von Kugeln aus Draht. Fries & Gehirn wiegt rechnungsmäßig 1867 Gramm und ist I Höpfiing-r. Schweinfurl a. M.
somit weitaus schwerer als alle bisher gewogenen Mtsch- und Forderriurich un- A Dameri-, Solu a. Rh (Sirn* h.r IK- __„ I Obige Firma erthettt den Lesern der .Oberhesstichen
, ® 9 ? ® J„ n|3dtung" unentgeltliche Auskunft in allen da« Patentfach
Byron 8 1807, das Gunter s 1830, das Kant s I60O, I vetieffenden Anfragen. Die Red.
das Schiller'- 1580, das Dante's 1420 Gramm. I. . -
ventionstaxe von 10 ^Centimes theilhaft werden; | tilget von Jacob Wolf, Wettergaffe 14.
ein glänzendes Geschäft machen. Hier sitzt's sich gar zu behaglich.
Den Haupteingang zum Alten Berlin bildet eine
langgestreckte Holzbrücke, ein Backsteinthor ist der (Nachdruck verboten.) I Schluß. Nun dies Alt-Berlin ist freilich kein Nürn- berg — wer in den alten Straßen der ehemaligen freien Reichshauptstadt umhergewandcrt ist, der wird doch sagen, daß Natur über ftunft geht — interessant Unbeeinflußte «riefe von fflear« |bIeibt bic§ künstliche Konterfei eines mittelalterlichen
T, X x .® diMlse». Kleinstadtbildes unbedingt und auch einen verwöhnten Dle Ausstellung macht sich schon! Das lst's, Gast wird es befriedigen.
?a®. -£UtC Iä^‘ mU"b der, welcher heute! Hinter Alt-Berlin liegt das Theater Alt-Berlin, seine Schritte m das wette Gebiet hmeinlentt, würde im Nürnberger Stil errichtet, etwas Westernach vorn sich hier noch wohler fühlen, wenn der Regen es lein kleiner See, am Ufer desselben eine gewaltige n^t gar 8u gut gemeint bätte. Da die Wege noch im Nachbildung der Kaiseryacht „Hohenzollern". Auf UrÄ“«C mt‘f 5* Präftntiren versintt' der Fuß Idem See soll in kleinen Miniatur-Kriegsschiffen eine m den aufgeweichtm Boden, eine! Darstellung von Schiffsübungen und Seegefechten Wanderung wird unter solchen Umständen leicht mehr! gegeben werden.
V^nügungssache. I gßciter hinaus kommen wir zur Kolonial-Aus-
blbnß. Istellung, welche aus allen Schutzgebieten des Reiches
, üanze Ausstellungsgebiet lehnt sich be-lMenschen, Wohnungseinrichtungen?c. :c. in natur« V Schritte g-treuer Darstellung bringt. Ist die Ausstellung
seitwärts von dieser durchzieht tue heute bereits ge- auch nicht allzugroß, sie ist von außerordentticher ba8 iReDier' ®in Th°r-1 Reichhaltigkeit, und wer gründlich die Sitten und
den Haupt-1 Lebensgewohnheiten unserer verehrten schwarzen Eingang. Ob im Hofe, ziehen sich an dem Gemäuer Mitbürger studiren will, der wird Zeit gebrauchen, rV“5?^“ bJ8 Alle diese letzterwähnten Anlagen und Bauten UtAtr^Ubt t)abtn b» sind so weit fertig, daß ein ernstliches Hinderniß der K r u ?e‘ be” Ausstellungsbauten gern „im! pünktlichen Vollendung nicht mehr im Wege steh't.
sis^erccht, nicht! Vom Vergnügungspark wird später zu reden sein;
/ M !°^troal nur ba8 f“ gesagt: Wer hier gründliche Studien ' k m k m bltfe voller und Mauerttonen machen will, dem mag ein gütiger Gott hilfteich nr n <y .... . pur Seite stehen. Hier durchzukommen, muß ^im^nnnnaTrt’h ^skllung. Freilich, des! ebenso schwierig sein, wie das Essen durch den Berg A^^rmanns Axt hat noch manchen Balken zu be- von süßem Reisbrei, hinter welchem Schlaraffenland haue», der Tischler noch manches Fenster einzusetzen,! liegt.
der Maler noch manchen Farbentopf zu verpinseln. Weit auswärts erhebt sich die Ausstellung „Kairo", Un» auf dem ganzen Gebiet sieht's aus wie in vas effectvolltste Schaustück, welches auf diesem SXnTf unmittelbar nach dem Umzug. Erdenfleck zu sehen ist. Die wirtlich täuschend nach-
B^ken, Steme, Bretter, Lehm und Kalk, Elsenrohre,! gebildete ägyptische Landschaft mit ihren „echten" S&TnASn hn* ^k^ E-wohnern und Vierfüßlern ist recht großartig, sie
f?°n n • 9näbt8l'd’- übertrifft die Ausstellung „Kairo", die Schreiber J ' V v.elm fleißigen Händen dieser Zeilen 1889 in Paris sah. Munter wedeln h?"Tao ff <, lbte ®Iättcr bcr (künstlichen) Palmen heute schon im
Was bett Umfang der Ausstellung betrifft, so! Winde, an einer Pyramide wird gearbeitet, die -ln Fubgänger etwa zwe. Stunden um sie Haupffache ist fertig. Wir kehren in die eigentliche ui allen ihren Wegen ohne genauere Besichtigung I Ausstellung zurück
bItibt abtt fänt 3cit 3U Die offiz'ellen Ausstellungs-Gebäude sind, wie einigen Erholungsschoppen. ! das Hauptgebäude, ausnahmslos ziemlich einfach ge-
Um -men nur einigmnaßen genauen Ueberblick halten; hervorstehen besonders die Gebäude für Chemie, «faKur^?, hi, r A D,C- kÄ'S B-such- wissenschaftliche Instrumente rc., und für Fischerei kommt Äe studiren will, Nahrungs- und Genußmittel, letztere hart an der
rr* * 3 * S f I Sp " Effectvolle Pracht sucht man aber auch hier
DasHaupt-Ausstellungs-Gebaudemit ferner Kuppel, I vergebens
stiu'u b'ut- weibschimmernden b-iden Thürrnen und Verhältnißrnäßig weit mehr haben die Privat- b^W°"d-lh°lle .st äußerlich fertig; -s 'st «n „ge- auSsteller geleistet, welche sich für ihre Zwecke eigene
S a « « -fr ab^-?rImeLfa6Kt ^/^- Gebäude in den verschiedensten Formen und Stilen st^ungs-Palast fft es fteilich nicht, dazu hätte: die dichten ließen, wenn auch der mittelalterliche, etwa- K Älff- Memifirte Stil und Holzbauten bevorzugt sind.
^S fr^rS? .T ? ^"e Schuld itte Mtllwnen, Da sieht man wahre Schmuckstücke. Wenn auch
welche staatlich luboentionirten Ai^stellungen zuflietzen, noch nicht eingerichtet, sind doch die weitaus meisten
^“Ifr$?U9Un^ ma” ^ußt- zum beziehen fertig, wie denn überhaupt schon ver- 9rn,a «r?„ fr x s' ® r 3,t nngsh-rum schi-dentlich mit dem Aufstellen der Schränke und
Alles grün, find die Rasenpcmerres cmgelegt, wirst «Regale begonnen ist.
mf,h^0IaiXC *K <imafin ba"nI Nach dem Lpreeufer zu, unweit der chemischen
wirt es auch anders aussehen und doch ungefähr und Fischerei-Ausstellung erhebt sich der von einer erregt werden, was erreicht werden sollte Kuppel gekrönte Pavillon der Stadt Berlin. Daß
Gerade gegenüber dem Ausstellungs- Gebäude, hie Kuppel verzweifelte Aehnlichkeit mit dem Modell b,„tfrtm br?J,n~ -ntt schönem Laubholz um- «nes alten preußischen JnfanteriehelrnS hat, wird gebenen langgestreckten see gettennt, liegt das Haupt-1 Jedem auffalleu
restaurant der Ausstellung, schimmernd weiß, übenagt Großartig ist auch die nahe Schaustellung des von emem hohcn Thurm, em glanzender Aufenthalt. Alpen-PanoramaS, Nachbildung des ZillerthaleS in Vom ^uupt-Ausstellungs-Gebaude sieht diefe zier-«Tirol, in welchem eine Drahtseilbahn den Besucher liche reich gegliederte Anlage nur klem und schmächtig his in die schwindelnden Höhen der Gletscher führt, aus, besonders ie,t wo das hebende Grim noch fehlt. In reizendem Kontrast dazu steht, was der Beschauer P™" e^e"nt bte gewalttgen Dimensionen erblickt, wenn er seine Augen zum breiten Wasser-
des Ausstellungs-Gebletes, nur die Entfernung ist e., spiegel der nahen Spree schweifen läßt: die Wogen, welche den Bau m so klemem Maßstabe erscheinen lätzt. überdeckt von zahlreichen pfeilgeschwinden Fahrzeugen Seitwärts und hinter diesem Hauptiestaurant,! aller Art, und im Hintergrund das romantische, so das im Wesentlichen fertig ist, breitet sich eine!oft schon abkonterfeite Dorftirchlein von Stralau,
außerordentlich liebliche Wasserlandschaft aus mit! Wer den Blick nicht rückwärts wendet zu den
Blick auf Dtauerwert, Thorthurm und Kirche und! dampfenden Schloten von Rummelsburg und des Häuser von Alt - Berlin. Es ist der schönste, I Berliner Ostens, der ist hier dem Trubel der Millionenmalerischste Platz der ganzen Ausstellung, unb die! stabt völlig entrückt.
beiden wirklich prächtigen Kneipen am Seeufer, ein! Am Ufer der Spree haben wir noch einen zweiten bayerisches Bauernhaus ('Münchener Bräu) unb ein I gewaltigen Schiffskoloß zu bewunbern, eine Nach- epreewaldhaus (Berliner Bier), die sich in unüber-! bilbimg de» Dampfers des Nord'dmffchen Lloyd, troffener Naturtreue hier aufgethcm haben, werdens der eine Art von Civil-Marine-Ausstcllung birgt.